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Künstliche Intelligenz

Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift


Angriffe auf Lücken wie Spectre prägen seit Anfang 2018 die Sicherheitsforschung. Doch nach anfänglich großer Aufregung in der IT-Sicherheits-Community fragen sich heute viele, ob die kontinuierlich erscheinenden neuen Varianten noch praktische Relevanz haben oder rein akademische Experimente sind.

Spectre ist eine architektonische Schwachstelle moderner Prozessoren. Die beherrschen „spekulative Befehlsausführung“, bei der die CPU rät, welcher Befehl wohl als Nächstes kommt, und damit beginnt, diesen auszuführen, bevor die Befehlsfolge feststeht. Das dient der Leistungsoptimierung, kann aber von Angriffen wie Spectre ausgenutzt werden: Mit Code, der die Sprungvorhersage gezielt manipuliert, veranlassen Angreifer die CPU dazu, sensible Daten aus geschützten Speicherbereichen vorübergehend zu verarbeiten und über Seitenkanäle wie den CPU-Cache preiszugeben.

  • Spectre ist ein jahrealtes, aber immer noch viel untersuchtes Architekturproblem.
  • Angriffe lassen sich nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch praktisch auf produktiv genutzter Hardware durchführen.
  • Gegenmaßnahmen kosten Geld oder Leistung oder beides, was ihre Umsetzung einschränkt.

Nun liegt in Szenarien, die eine lokale Code-Ausführung erfordern, oft bereits eine kritische Kompromittierung vor, und der darauf aufbauende Angriff ist sinnlos. Ihre volle Schlagkraft entfalten solche Angriffe jedoch in Cloudumgebungen. Hier teilen sich durch Virtualisierung verschiedene Mandanten dieselbe physische Hardware. Theoretisch gewährleistet die Virtualisierung eine strikte Trennung dieser Workloads. In der Praxis demonstrierten Forscher jedoch wiederholt, dass die Isolation durch Cache-Timing-Seitenkanäle unterlaufen werden kann. Dies ermöglicht es, sensible Informationen über VM-Grenzen hinweg aus eigentlich isolierten Instanzen zu extrahieren.


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Albanien hebt Tiktok-Sperre auf | heise online


Albanien hat die vor weniger als einem Jahr verhängte Sperre der Video-Plattform TikTok aufgehoben. Wie albanische Medien berichteten, beschloss die Regierung von Ministerpräsident Edi Rama das Ende des TikTok-Verbots am vergangenen Dienstag.

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Die Zugangssperre sollte ursprünglich ein Jahr lang gelten und war am 13. März vergangenen Jahres in Kraft getreten. Konstruktive Gespräche mit Eigentümervertretern der chinesischen Plattform haben Rama zufolge aber zu einer vorzeitigen Aufhebung der Sperrung geführt. Das erklärte der albanische Ministerpräsident dem Nachrichtenportal politico.eu im vergangenen Dezember. Die Sperre betrachtet er aber als wirksam – erst durch diese Maßnahme sei eine Kontaktaufnahme seitens TikTok zustande gekommen. Infolge der Gespräche seien zudem weitere Sicherheitsfeatures eingeführt worden. Über deren Einzelheiten gab Rama keine weiteren Auskünfte.

Die Sperrung von TikTok in Albanien war Analysen des nordmazedonischen Datenanalyseunternehmens Pikasa Analytics zufolge allerdings weitestgehend wirkungslos. In der ersten Woche nach der offiziellen Sperrung ging die Anzahl an auf TikTok veröffentlichten Beiträgen im Vergleich zur Vorwoche um lediglich 3,3 Prozent zurück. Die Menge aller Videoaufrufe auf der Plattform stieg im Vergleich zur Woche vor der Blockierung sogar um 14 Prozent an.

Laut Pikasa umging der Großteil der albanischen TikTok-Nutzer die Plattformsperre mit VPN-Diensten oder anderen Anwendungen, mit denen sich Geoblocking-Methoden aushebeln lassen.

Die Diskussionen über mögliche schädliche Wirkungen von TikTok kamen in Albanien auf, nachdem Ende 2024 ein 14-jähriger Schüler bei einer Messerstecherei getötet worden war. Die beiden beteiligten Gruppen Jugendlicher sollen sich auf TikTok gegenseitig angefeindet und zu der am Ende tödlichen Zusammenkunft verabredet haben.

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Ein TikTok-Sprecher hatte diesen Hergang gegenüber heise online damals dementiert. Man habe keine Hinweise darauf gefunden, dass der Täter und das Opfer TikTok-Konten besessen hätten. Vielmehr seien die Videos der Streitigkeiten auf anderen Plattformen veröffentlicht worden.


(rah)



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Page Match: Spotify synchronisiert Buch und Hörbuch


Spotify erleichtert Nutzern den Wechsel zwischen einem Buch und einem Hörbuch: Mit dem Feature Page Match können Nutzer ein Foto der zuletzt gelesenen Stelle in ihrem Buch machen. Spotify setzt dann das passende Hörbuch an der richtigen Stelle fort. Das funktioniert sowohl mit gedruckten Büchern als auch mit E-Books.

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Grundsätzlich sollen alle Spotify-Nutzer Zugang zu der neuen Funktion bekommen, schreibt das Unternehmen in der Ankündigung der neuen Funktion. Page Match wird aktuell verteilt und soll bis Ende Februar bei allen Usern auf iOS- und Android-Geräten ankommen. Vorerst funktioniert Page Match aber nur bei englischsprachigen Titeln. Ob und wann andere Sprachen folgen, verrät Spotify derzeit nicht.

Page Match erlaubt es einerseits, von einem Buch in ein Hörbuch zu springen. Dazu öffnet man in der Spotify-App ein unterstütztes Audiobook und drückt auf den Page-Match-Button. Nun muss man der Kamera die Zugriffsberechtigung geben und die aktuelle Seite im Buch oder auf dem E-Reader scannen. Danach kann man in der Spotify-App entweder direkt weiterhören oder ein digitales Lesezeichen für die gewählte Stelle hinterlegen.

Aber auch andersherum funktioniert Page Match: Dazu wählt man in der Spotify-App nach dem Hören eines Hörbuchs den Page-Match-Button aus und wählt „Scan to read“. Dann muss man eine Buchseite scannen, damit sich Page Match orientieren kann, schreibt Spotify. Anschließend soll Spotify dabei helfen, die richtige Stelle im Buch zu finden, indem es zum Umblättern auffordert.

Damit das klappt, müssen Nutzer sowohl das Hörbuch als auch eine lesbare Form des Buchs besitzen. Das Page-Match-Feature ist für Personen praktisch, die öfter zwischen Lesen und Hören desselben Buchs wechseln – beispielsweise, weil sie abends im Bett lieber lesen, beim Sport aber über das Audiobook weiterhören wollen.

Spotify hat Hörbücher im vergangenen Sommer in das Angebot integriert. Premium-Abonnenten können 12 Stunden Hörbuch pro Monat hören. Wer mehr möchte, kann die Zusatzoption „Hörbücher+“ für 9 Euro im Monat abonnieren, die weitere 15 Stunden pro Monat freischaltet.

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(dahe)



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Apples KI-Motoren: Das können die aktuellen M-Chips bei lokalen LLMs & Co.


Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Apples Geräte beim Thema KI kaum eine Rolle spielen. Denn viel „Intelligenz“ versprühen sie mit den derzeitigen Betriebssystemen bislang nicht. Dabei ist es bald zwei Jahre her, dass der Konzern eine neue und intelligentere Siri versprochen hatte.

Doch daraus wurde bis heute nichts, und das inzwischen verfügbare Apple Intelligence bleibt hinter den Erwartungen zurück.

2026 soll Siri dann endlich so weit sein. Google und andere Hersteller sind mit der KI-Integration in Android samt intelligenterer Sprachassistenz schon weiter. Was insbesondere auf Macs möglich ist, zeigt etwa Claude mit dem Model Context Protocol (MCP), welches KI-Modelle mit Apps und lokalen Datenquellen verzahnt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Apples KI-Motoren: Das können die aktuellen M-Chips bei lokalen LLMs & Co.“.
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