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Künstliche Intelligenz

Wir feiern 30 Jahre heise online


Vor 30 Jahren startete heise online – damals war das Internet noch ein Experimentierfeld und nur wenige ahnten, wie tiefgreifend es unser Leben verändern würde. Doch schon damals war klar: Die digitale Welt braucht fundierte Information und kritischen Journalismus. Seit 1996 begleiten wir technologische Umbrüche, gesellschaftliche Debatten und Innovationen – immer unabhängig, immer neugierig.

Unser Dank gilt unseren Leserinnen und Lesern für drei Jahrzehnte Interesse, Vertrauen und Diskussionsfreude. Ebenso danken wir unseren Partnern und Anzeigenkunden, die Qualitätsjournalismus im digitalen Raum möglich machen.

Ein besonderes Dankeschön geht an alle, die in diesen 30 Jahren heise online geprägt haben – an Redakteurinnen und Redakteure sowie die Menschen im Hintergrund wie Entwickler, Designer, Produktmanager, Vertriebs- und Anzeigenmitarbeiter sowie alle anderen Kolleginnen und Kollegen, die täglich dazu beitragen, dass heise online das ist, was es heute ist. Und nicht zuletzt danken wir der Verlegerfamilie Heise für ihre Kontinuität, ihr Vertrauen und ihr klares Bekenntnis zu journalistischer Unabhängigkeit.

heise online steht seit 30 Jahren für Orientierung in einer komplexen, vernetzten Welt – und wir freuen uns auf alles, was die nächsten Jahre bringen werden.



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Künstliche Intelligenz

Orion im Test: Der Browser, der Chrome & Firefox vereint


Der Browser ist die meistgenutzte Anwendung auf dem Rechner – und gleichzeitig die, über die sich viele am wenigsten Gedanken machen. Oftmals kommt so die vorinstallierte App oder einen Chrome-Klon zu Einsatz. Denn fast alle „alternativen“ Browser nutzen den technischen Unterbau von Googles Browser.

Das Unternehmen Kagi geht einen anderen Weg. Es setzt bei seinem Browser Orion auf das technische Fundament von Apples Safari-Browser und bettet sich gut in die Mac-OS-Welt ein. Auf die bei anderen Browsern allgegenwärtigen KI-Beigaben verzichtet der Hersteller bewusst.

Ich nutze den Browser seit ein paar Wochen als Standardbrowser und zeige, wo sich Orion bewährt hat. An einigen Stellen muss man ihn mit Erweiterungen aufrüsten. Und es gibt ein paar Details, bei denen der neue Browser noch nicht rund läuft.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Orion im Test: Der Browser, der Chrome & Firefox vereint“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Künstliche Intelligenz

Salesforce macht Ernst mit KI-Agenten: Headless 360 öffnet Plattform per API


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Salesforce stellt mit „Headless 360“ zentrale Funktionen seiner Plattform programmatisch bereit. Daten, Workflows und Geschäftslogik lassen sich über mehr als 60 MCP-Tools, über 30 vordefinierte Coding-Skills sowie APIs und eine CLI direkt ansteuern. Parallel erweitert der Anbieter seine Entwicklungsumgebung mit „Agentforce Vibes 2.0“ um KI-gestützte Funktionen.

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Mit Headless 360 verlagert Salesforce den Zugriff von der grafischen Oberfläche auf Schnittstellen. Anwendungen werden nicht mehr ausschließlich über UI-Interaktionen genutzt, sondern über APIs, MCP-Tools und automatisierte Agenten angesprochen.

Technisch basiert der Ansatz auf einer ausgebauten API-First-Architektur. Funktionen, Daten und Berechtigungen stehen unabhängig von der Oberfläche zur Verfügung und lassen sich über verschiedene Clients nutzen. „Wenn man von APIs ausgeht und das mit Slack und anderen Clients kombiniert, entstehen neue agentische Erfahrungen“, sagt Gary Lerhaupt, VP Product Architecture bei Salesforce. Das Unternehmen sieht darin die Grundlage für ein „Agentic Enterprise“, in dem Interaktionen zunehmend über verschiedene Clients statt über klassische Anwendungen erfolgen.

Ein zentraler Bestandteil ist die Integration externer Entwicklungsumgebungen. Tools wie Claude Code, Cursor oder Codex greifen über MCP auf die Plattform zu und decken mithilfe vorkonfigurierter Coding-Skills Phasen wie Datenmodellierung, Implementierung, Tests und Deployment ab. Für Entwickler, die volle Kontrolle über die visuelle Ebene wünschen, unterstützt die Plattform zudem native React-Entwicklung.

Ergänzend stellt Salesforce mit „Agentforce Vibes 2.0“ eine browserbasierte Entwicklungsumgebung bereit, die KI-gestützte Coding-Funktionen integriert. Über das DevOps Center MCP lassen sich Deployments per natürlicher Sprache auslösen. Salesforce beziffert die Verkürzung von Entwicklungszyklen auf bis zu 40 Prozent; unabhängige Benchmarks liegen bislang nicht vor.

Mit dem „Agentforce Experience Layer“ trennt Salesforce Geschäftslogik und Darstellung. Interaktionen wie Genehmigungen oder Workflows müssen nur einmal definiert werden und stehen anschließend in verschiedenen Clients zur Verfügung, etwa in Slack, mobilen Anwendungen oder externen KI-Interfaces.

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Für die Steuerung von Agenten führt Salesforce die Skriptsprache „Agent Script“ ein, die deterministische Logik mit natürlich sprachlichen Anweisungen kombiniert. Sie steht unter einer Open-Source-Lizenz und dient der Orchestrierung mehrerer Agenten. Hintergrund: Reine LLM-Ansätze erreichen laut Gary Lerhaupt lediglich rund 95 Prozent Zuverlässigkeit, produktive Enterprise-Systeme erforderten jedoch mindestens 99,5 Prozent.

Das „Testing Center“ (verfügbar ab Mai 2026) soll vor dem Einsatz Logiklücken erkennen. „Custom Scoring Evals“ bewerten Entscheidungen, „Observability“ und „Session Tracing“ analysieren Interaktionen. Eine A/B-Testing-API erlaubt parallele Tests verschiedener Agent-Versionen.

Als Praxisbeispiel nennt Salesforce die Buchungsplattform Engine. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Kundenservice-Agenten innerhalb von zwölf Tagen produktiv gesetzt, der rund die Hälfte der Anfragen automatisiert bearbeitet. Die Voraussetzung war die Aufbereitung historischer Datenbestände.

Auch organisatorische Anpassungen begleiten den Einsatz. Das Unternehmen asymbl unterstützt Unternehmen bei der Integration digitaler Arbeitskräfte in bestehende Prozesse und betreibt nach eigenen Angaben zahlreiche KI-Agenten. Der laufende Betrieb erfordert kontinuierliches Monitoring und Nachjustieren – „Es gibt kein Set and Forget. Es braucht Intention, Methode – und am Ende Coaching“, so CEO Brandon Metcalf.

Die Neuerungen zeigen eine strategische Verschiebung: Salesforce baut seine Plattform zu einer Infrastruktur für agentenbasierte Systeme aus. Offen bleibt, wie stabil diese im produktiven Einsatz arbeiten und wie sich die steigende technische Komplexität auf Entwicklung und Betrieb auswirkt. Zudem hängt der Nutzen stark von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab – ein Punkt, den auch das Engine-Beispiel unterstreicht, bei dem die Aufbereitung historischer Datenbestände Voraussetzung für den Produktivbetrieb war.


(axk)



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China lässt Raumfahrer länger im All


China will die aktuelle Besatzung seiner Raumstation Tiangong rund einen Monat länger als ursprünglich geplant im All lassen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Büro des bemannten Raumfahrtprogramms berichtete, soll damit weitere Technik für längere Aufenthalte im Orbit erprobt werden.

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Die Mission Shenzhou 21 mit den Raumfahrern Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang war Ende Oktober gestartet und ursprünglich auf rund sechs Monate angelegt. Ihr Zustand sei gut, hieß es. Ein genaues Datum für ihre Rückkehr wurde zunächst nicht genannt. Die Crew dürfte nun aber wohl im Mai zurückkehren.

Zuvor hatte die Besatzung nach chinesischen Angaben ihren dritten Außeneinsatz der laufenden Mission erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem Schutzvorrichtungen gegen Weltraumschrott installiert und Anlagen außerhalb der Station überprüft.

Im vergangenen November hatte sich bereits die Rückkehr einer früheren chinesischen Besatzung verzögert. Nach offiziellen Angaben war deren Kapsel vermutlich von kleinen Weltraumtrümmern beschädigt worden. Die Astronauten konnten deshalb nicht wie geplant zur Erde zurückkehren. Später wurden sie mit einem anderen Raumschiff zurückgebracht.


(mho)



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