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Online Marketing & SEO

X predigt Integrität und führt jetzt Werbe-Labels ein


X’s core value is providing an authentic pulse on humanity,

schreibt Bier. Man wolle Menschen zwar weiterhin ermutigen, ihre Geschäfte auf X aufzubauen. Doch versteckte Werbung habe zuletzt „überhandgenommen“, schade der Integrität des Produkts und untergrabe das Vertrauen in Inhalte auf der Plattform. Die neuen Labels sollen dieser Entwicklung entgegenwirken.

Von „Integrität“ zu sprechen, wirkt angesichts der wiederholten Skandale rund um die Plattform mindestens bemerkenswert. Das Vertrauensproblem von X speiste sich zuletzt nicht in erster Linie aus versteckter Werbung, sondern aus grundlegenden Plattformentscheidungen. Änderungen am Algorithmus, durch die bestimmte Inhalte mehr Reichweite bekamen als andere, eine zunehmend politisierte Plattformstrategie unter Elon Musk und die wiederholten Kontroversen rund um den KI-Chatbot Grok haben die Glaubwürdigkeit der Plattform deutlich erschüttert. Einer der größten jüngeren Vorfälle war der Grok-Nacktbild-Skandal Anfang 2026: Die KI Grok hat User sexualisierte Deepfakes von Frauen und Minderjährigen erstellen lassen und sich halbherzig entschuldigt.


Grok:
Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

Grok Imagine-Startseite
© Grok, xAI

Paid Labels auf X: Transparenz-Update oder PR-Maßnahme?

Konkret bezieht sich das Paid Labels Update laut Nikita Bier zunächst auf klassische Pay-per-Post Deals. Investor:innen, die etwa Beteiligungen an Startups teilen, müssten dagegen nicht zwingend jedes Posting labeln, oft geschehe die Offenlegung laut Bier bereits im Text.

Die Community reagiert gemischt. Während einige das Feature als überfälligen Schritt gegen versteckte Werbung feiern, fragen andere nach Durchsetzung und Sanktionen. Laut Bier sollen Nutzer:innen verdächtige Inhalte melden können; entsprechende Reporting-Funktionen direkt unter Posts sind angekündigt.

Spannend wurde es in der Diskussion um freiwillige Krypto-Promotions. Eine Creatorin erklärte, sie werde nicht bezahlt, poste aber regelmäßig Inhalte zu einem bestimmten Projekt. Sie gehört nicht offiziell zum Unternehmen, steht aber in engem Austausch mit dem Kern-Team und bekommt etwa besondere Rollen in der Community (zum Beispiel auf Discord), erhält frühe Informationen oder unterstützt Produkt-Launches. Auf die Frage, ob solche Posts trotzdem als Werbung gelten, reagierte Bier mit:

Yes, every post on your profile is a very obvious ad.

Ob das neue Label tatsächlich Vertrauen zurückbringt oder nur neue Grauzonen schafft, entscheidet sich an der Umsetzung. Ohne klare Regeln und sichtbare Sanktionen bleibt es ein Symbol ohne Wirkung. Zugleich wächst der Wettbewerbsdruck: Während X regelmäßig durch Kontroversen auffällt, verschiebt sich die Nutzung zu anderen Plattformen. Threads ist auf vielen Smartphones bereits präsenter als X, und auch Bluesky verzeichnet immer mehr Zulauf.


Hier hat Threads X überholt:
Daten zeigen Power Shift





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Online Marketing & SEO

Gamechanger Update: OpenAI bringt Codex auf Claude-Niveau


Mit dem Update reagiert OpenAI auch auf den wachsenden Druck durch Wettbewerber:innen wie Anthropic und Tools wie Claude Code, die zuletzt stark an Relevanz gewonnen haben.


Claude Code bekommt Computer Use und steuert Prozesse selbst

Grafik mit der Aufschrift „Computer Use“ und stilisiertem Icon, das die neue Funktion in Claude Code visualisiert, mit der KI Apps bedienen und Prozesse ausführen kann
© Anthropic via Canva

Das steckt im Codex Update: Code, Design, Testing und Automatisierung in einem Workflow

Nutzer:innen können Codex jetzt direkt in ihrer Arbeitsumgebung einsetzen. Die App bedient Programme auf dem Mac eigenständig, klickt sich durch Interfaces und führt Aufgaben aus. Gleichzeitig lassen sich mehrere Agents parallel starten, die unterschiedliche Tasks im Hintergrund übernehmen, ohne den Workflow auszubremsen. Codex agiert damit nicht mehr nur auf Prompt-Basis, sondern direkt auf Systemebene. Ähnlich funktioniert auch Claude Code von Anthropic mit der Computer Use.

Parallel erweitert OpenAI auch die Integrationen massiv. Mehr als 90 Plugins verbinden Codex mit Tools wie GitHub, Slack, Notion oder JIRA und bringen die Agents direkt in bestehende Entwicklungs- und Team-Prozesse. Und auch Design- und Visualisierungsprozesse sind jetzt Teil desselben Workflows und nicht mehr ausgelagert. Die Bildgenerierung läuft direkt im Workflow und unterstützt bei Mockups oder UI-Entwürfen, während ein integrierter Browser es ermöglicht, Websites zu kommentieren, zu testen und weiterzuentwickeln, ohne den Kontext zu wechseln. Code, Design und Testing verschmelzen so in einem durchgehenden Workflow.

Codex Update bringt OpenAI zurück ins Rennen um den Dev-Standard

Nutzer:innen können Codex jetzt auch über längere Zeiträume hinweg einsetzen. Der Agent führt Aufgaben eigenständig weiter, speichert Präferenzen und nutzt vergangene Aktionen als Kontext für neue Schritte, sodass Arbeit nicht mehr bei jedem neuen Prompt neu beginnt. Statt einzelne Prompts nacheinander abzuarbeiten, können Nutzer:innen somit komplette Prozesse übergeben. Dazu gehören Pull-Request Reviews, Debugging oder die Priorisierung von Aufgaben. So werden nicht nur einzelne Tasks automatisiert, sondern ganze Abläufe verlagert.

OpenAI rollt die Updates ab sofort für die Codex Desktop App aus. Weitere Funktionen sollen auch für Nutzer:innen in der EU folgen. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb um den künftigen Standard in der Software-Entwicklung, weg von Coding Assistants hin zu Systemen, die komplette Prozesse eigenständig ausführen.


Codex Rush als Grund:
Das kostet das neue ChatGPT Pro-Abo

Lilafarbene und graue Balken im Hintergrund, vorne ein Interface mit OpenAIs Codex und Prompt-Leiste
© OpenAI via Canva





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Online Marketing & SEO

Was ist SEO? So funktioniert Suchmaschinenoptimierung heute


SEO: drei Buchstaben für eine zentrale Disziplin im Online Marketing. In einer Zeit, in der jeder Klick zählt, ist Suchmaschinenoptimierung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz die Suche grundlegend: Suchmaschinen liefern zunehmend direkte Antworten statt nur klassischer Ergebnisse. In diesem Blogpost beantworte ich die Frage „Was ist SEO?“ und zeige Dir, wie Suchmaschinenoptimierung heute funktioniert.

Eine Frau sucht an einem Laptop die Antwort auf die Frage "Was ist SEO?".Eine Frau sucht an einem Laptop die Antwort auf die Frage "Was ist SEO?".

Lerne die Antwort auf die Frage: „Was ist SEO?“

Wie funktioniert SEO? Das Wichtigste in Kürze

  • SEO bleibt zentral, verändert sich durch KI stark: Suchmaschinen liefern zunehmend direkte Antworten (z. B. Googles AI Overviews), wodurch sich die Anforderungen an Inhalte verändern.
  • Suchmaschinenoptimierung ist ein ganzheitlicher Prozess: Erfolgreiches SEO kombiniert Onpage (Content, Technik, UX) und Offpage (z. B. Backlinks).
  • Content-Qualität & Suchintention stehen im Fokus: Anstelle reiner Keyword-Optimierung zählen heute Kontext, Relevanz und die tatsächliche Beantwortung von Nutzerfragen.
  • Neue Anforderungen durch KI & Zero Click Searches: Inhalte müssen strukturiert, vertrauenswürdig und zitierfähig sein, da Sichtbarkeit auch ohne Klicks entsteht.
  • SEO entwickelt sich strategisch weiter: Marke, Expertise (E-E-A-T) und multimediale Inhalte werden für eine langfristige Sichtbarkeit immer wichtiger.

Definition: Was bedeutet SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization und bedeutet auf Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Die Suchmaschinenoptimierung ist eine wichtige Disziplin im Online Marketing, die darauf abzielt, die Sichtbarkeit sowie Positionierung einer Website für wichtige Keywords in den organischen (nicht bezahlten) Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern. Du „optimierst“ Deine Inhalte in erster Linie für die Nutzer*innen, damit diese auf Deiner Seite die ideale Antwort oder Lösung für ihr Problem finden. Wenn Dir das gelingt, wird das auch von Google belohnt.

Was ist SEO und GEO?

Neben SEO taucht häufig der Begriff GEO auf. GEO steht für „Generative Engine Optimization“ und bezeichnet die Optimierung von Inhalten für KI-basierte Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity oder AI Overviews.

SEO und GEO werden teilweise synonym verwendet. Das ist jedoch nicht ganz korrekt. Während sich SEO klassischerweise auf Suchmaschinen wie Google konzentriert, erweitert GEO diesen Ansatz um die Optimierung für KI-generierte Antworten.

In der Praxis wachsen beide Disziplinen jedoch zunehmend zusammen, da moderne Suchsysteme klassische Suchergebnisse und KI-Antworten kombinieren.

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Bevor ich Dir erkläre, wie SEO funktioniert, ist es wichtig zu verstehen, wie Suchmaschinen überhaupt funktionieren:

  1. Crawler (z. B. der Googlebot) durchsuchen das Internet, indem sie Links von Seite zu Seite folgen.
  2. Gefundene Inhalte werden im Suchmaschinen-Index
  3. Gibt ein Nutzer oder eine Nutzerin eine Suchanfrage ein, bewertet Google in Echtzeit die Inhalte im Index und versucht, die Suchintention bestmöglich zu erfüllen.
  4. Anschließend werden die relevantesten Ergebnisse in den Suchergebnissen

Bei gemischten Suchintentionen zeigt Google oft verschiedene Seitentypen an, zum Beispiel Ratgeber- und Produktseiten. Das passiert, wenn nicht eindeutig ist, ob die Nutzer*innen etwas kaufen oder sich informieren möchten.

Beispiel gemischter Suchergebnisse anhand der Suchanfrage „Mittel für Läuse“.Beispiel gemischter Suchergebnisse anhand der Suchanfrage „Mittel für Läuse“.

Die Suchanfrage „Mittel gegen Läuse“ zeigt neben informationsorientieren Ergebnissen (Ratgeber, grün markiert) auch transaktionelle Seiten (Medikamente, rot markiert).

Welche Seiten für ein bestimmtes Keyword auf Position 1, 5 oder 15 stehen, wird von Suchmaschinen wie Google durch einen komplexen Algorithmus bestimmt. Dieser bewertet mehr als 200 Faktoren. Welche das im Einzelnen sind und wie sie genau gewichtet werden, bleibt im Detail ein Geheimnis. Die wichtigsten Rankingfaktoren sind uns SEOs neben den Nutzersignalen jedoch bekannt und lassen sich grob in zwei Bereiche einteilen: Onpage und Offpage. Diese Bereiche werde ich Dir in einem separaten Abschnitt noch genauer erklären.

Lesetipp: Du willst mehr über den Crawler lernen? Dann empfehle ich Dir meinen Guide zum Thema: Crawler einfach erklärt.

Neben den klassischen Suchergebnissen spielen jedoch zunehmend auch KI-basierte Antworten eine Rolle. Mit Funktionen wie AI Overviews oder dem KI-Modus liefert Google direkt generierte Antworten oberhalb der organischen Ergebnisse. Diese basieren auf verschiedenen Quellen und fassen Inhalte zusammen.

Beispiel einer KI-Antwort anhand der Suchanfrage „Was ist ein Stegosaurus“.Beispiel einer KI-Antwort anhand der Suchanfrage „Was ist ein Stegosaurus“.

Die Suchanfrage „Was ist ein Stegosaurus“ zeigt eine KI-Antwort von Google.

Für Website-Betreiber*innen bedeutet das: Inhalte müssen so aufbereitet sein, dass sie von Suchmaschinen und KI-Systemen leicht verstanden, eingeordnet und idealerweise auch in solchen Antworten berücksichtigt werden können.

Lesetipp: In ihrem Blogartikel erklärt Dir meine Kollegin Franzi, wie Du Dir in nur 6 Schritten einen echten KI-Content-Workflow aufbaust.

Ziel der Suchmaschinenoptimierung

SEO ist vielschichtig und zielt in erster Linie darauf ab, die Online-Präsenz einer Marke, eines Unternehmens oder eines Onlineshops zu verbessern. Im Kern geht es bei der Suchmaschinenoptimierung darum, die Sichtbarkeit einer Website in den nicht bezahlten Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google zu erhöhen. Weitere Ziele sind:

  • Steigerung des organischen Traffics (Klicks) auf die Website
  • Optimierung der Nutzererfahrung
  • Stärkung der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens in eine Website (Stichwort: E-E-A-T)
  • Optimierung der Conversion Rate
  • Schaffung eines Wettbewerbsvorteils
  • Langfristiger Erfolg und Bestand in den organischen Suchergebnissen

Was ist SEO-Optimierung?

Der Begriff „SEO-Optimierung“ wird häufig verwendet, ist aber eine doppelte Formulierung. Denn SEO steht bereits für „Search Engine Optimization“, also Suchmaschinenoptimierung. Streng genommen würde man damit also „Suchmaschinenoptimierung-Optimierung“ sagen.

Sein Hund reagiert erschrocken auf die Verwendung des Begriffs „SEO-Optimierung“.Sein Hund reagiert erschrocken auf die Verwendung des Begriffs „SEO-Optimierung“.

„SEO-Optimierung“ als grauenhafte Doppelung des Wortes „Optimierung“.

Für welche Bereiche ist SEO sinnvoll?

Kurz gesagt: für alle Bereiche. Denn Suchmaschinenoptimierung ist eine wichtige Disziplin in nahezu jedem digitalen Umfeld. Es gibt kaum einen Bereich, in dem SEO nicht sinnvoll eingesetzt werden kann:

  • E-Commerce: Für Onlineshops ist SEO besonders wichtig, damit die Produkte in den Suchmaschinen von potenziellen Kund*innen gefunden werden können.
  • Lokale Unternehmen: Damit Restaurants, Handwerksbetriebe oder Dienstleister in den lokalen Suchmaschinen (zum Beispiel Google Maps) gefunden werden, ist das Thema der lokalen SEO unerlässlich.
  • B2B-Bereich: Auch im B2B-Umfeld spielt SEO eine entscheidende Rolle. Die Suchanfragen sind häufig sehr fachspezifisch und mit Hilfe von SEO können Geschäftskund*innen ideal erreicht werden.
  • Blogs, Informationsportale und Nachrichtenwebsites: Durch SEO können diese ihre Artikel und Inhalte gezielt in den Suchergebnissen platzieren, wodurch sie eine größere Leserschaft erreichen.

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?

Jetzt gebe ich Dir die Antwort auf die Frage „Wie funktioniert SEO?“. Der Einsatz von KI verändert die Suchmaschinenoptimierung deutlich: Standen früher vor allem Keywords im Fokus, sind heute Kontext, Relevanz und die tatsächliche Erfüllung der Suchintention wichtiger.

SEO ist grundsätzlich ein fortlaufender Prozess mit dem Ziel, die Sichtbarkeit Deiner Website in den organischen Suchergebnissen zu verbessern. Dafür kommen verschiedene Strategien und Maßnahmen zum Einsatz, sowohl auf der Website selbst (Onpage) als auch außerhalb (Offpage). In den folgenden Abschnitten zeige ich Dir, worauf es dabei ankommt.

Onpage SEO

Unter Onpage SEO versteht man alle Maßnahmen, die sich auf der eigenen Website abspielen. Dabei kann der Onsite-Bereich selbst noch einmal in zwei weitere Teilbereiche untergliedert werden: inhaltliches & technisches SEO.

Inhaltliches SEO

Dieser Teilbereich bildet die Grundlage für die SEO-Strategie einer Website, indem er unter anderem folgende Fragen beantwortet:

  • Welche Suchintention steckt hinter einer Suchanfrage?
  • Welche Themen und Aspekte erwarten Nutzer*innen zu diesem Thema?
  • Wie kann ich ein Thema vollständig und verständlich abdecken?
  • Wie strukturiere ich Inhalte so, dass sie für Nutzer*innen, Suchmaschinen und KI-Systeme leicht verständlich sind?
  • Wie formuliere ich Inhalte so, dass sie konkrete Fragen klar und hilfreich beantworten?
  • Wie kann ich Title & Meta Description so gestalten, dass Nutzer*innen auf mein Suchergebnis klicken?

Im Fokus steht dabei nicht mehr die reine Optimierung auf ein Keyword, sondern die semantische Relevanz und der tatsächliche Mehrwert für die Nutzer*innen. Ziel ist es, Inhalte zu erstellen, die ein Thema umfassend abdecken und die Suchintention bestmöglich erfüllen.

Aber selbst, wenn Du alle diese Fragen beantwortest und die entsprechenden Maßnahmen umsetzt: Ohne eine solide Technik hilft auch der beste Content Deiner Website nichts.

Technisches SEO

Neben der inhaltlichen SEO ist die technische SEO ein weiterer Grundpfeiler für den SEO-Erfolg Deiner Website und gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Technische SEO beginnt bei der Frage „Ist meine Website überhaupt crawl- und indexierbar?“ und geht über die Identifizierung fehlerhafter Links auf 404-Seiten bis hin zur Optimierung der Ladezeiten. Denn wer will heutzutage ewig warten, bis eine Website geladen hat? Richtig, niemand. Weitere wichtige Faktoren im Technical SEO sind die Implementierung von strukturierten Daten, die Crawlingsteuerung, aber auch die Internationalisierung. Ähnlich wie beim inhaltlichen SEO gilt auch hier die Devise: Ohne guten, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Content kann auch die technisch beste Website nicht entsprechend ranken.

 Inhaltliches & Technisches SEO als SEO-Superhelden. Inhaltliches & Technisches SEO als SEO-Superhelden.

Nur wenn inhaltliche und technische SEO stimmig sind, wird Deine Website zum Superhelden in den Suchergebnissen.

Benutzererfahrung (User Experience)

Die User Experience kann zu Onpage SEO gezählt werden, da zu ihrer Optimierung auch Änderungen direkt auf der Website vorgenommen werden. Eine gute Benutzererfahrung sendet ein positives Nutzersignal an die Suchmaschinen, was sich langfristig auf die Rankings auswirken kann. Google selbst liefert in den sogenannten Playbooks viele Beispiele für eine gute User Experience.

SEO für KI-Systeme

Mit dem Aufkommen von KI-basierten Suchergebnissen entsteht ein neuer Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung: die Optimierung für KI-Systeme.

Ziel ist es, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI verstanden, verarbeitet und in generierten Antworten wie in ChatGPT, Perplexity, Overviews oder anderen LLMs (Large Language Models) berücksichtigt werden können.

Wichtige Faktoren sind dabei:

  • Klare, strukturierte Inhalte
  • Präzise Antworten auf konkrete Fragen
  • Hohe inhaltliche Qualität und Expertise
  • Vertrauenswürdige Quellen (E-E-A-T)
  • Semantische Tiefe statt reiner Keyword-Optimierung

Wichtig bleibt: Die Inhalte sollen so aufbereitet sein, dass sie in erster Linie für Menschen einen Mehrwert bieten.

Offpage SEO

Wie der Name bereits vermuten lässt, befasst sich Offpage SEO mit allen Maßnahmen, die sich außerhalb der Website (Offsite) abspielen. Vor allem Backlinks, also Links von anderen Seiten auf die eigene Website, spielen bei der Offpage-Optimierung eine große Rolle. Google bezieht die Anzahl und die Qualität der verweisenden Seiten in seine Berechnungen mit ein. Allerdings ist der Einfluss von Backlinks in der SEO-Szene sehr umstritten. Frag drei verschiedene SEOs und jeder wird Dir etwas anderes dazu sagen.

Ein wichtiger Bestandteil ist das Link Audit: Dabei werden bestehende Backlinks mithilfe von Tools wie Sistrix, Ahrefs oder den LinkResearchTools analysiert, um potenziell schädliche Links zu identifizieren und diese gegebenenfalls über das Google Disavow Tool zu entwerten.

Linkbuilding beschreibt darüber hinaus den gezielten Aufbau neuer Backlinks, sei es durch Kauf, Tausch oder (idealerweise) durch hochwertige Inhalte, die organisch verlinkt werden. Dabei gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität, da sich minderwertige Links negativ auf das Ranking auswirken können. Bei Seokratie setzen wir daher bewusst auf nachhaltigen, natürlichen Backlinkaufbau durch relevanten Content mit echtem Mehrwert für Nutzer*innen.

Lesetipp: Du willst mehr darüber wissen, wie Du bei einem Link Audit vorgehst? Dann empfehle ich Dir Luisas Blogpost zum Link Audit.

Wie lange dauert SEO?

Wenn Du wissen willst, was SEO ist und wie die Suchmaschinenoptimierung funktioniert, dann musst Du auch verstehen, wie lange SEO dauert. Häufig hört man die Antwort „Das kommt darauf an“. Wenn Dir diese Antwort allerdings nicht ausreicht und Du genauer wissen willst, welche Faktoren die Dauer von SEO beeinflussen, dann empfehle ich Dir meinen Blogpost „Wie lange dauert SEO?“.

SEO-Trends: Diese Entwicklungen solltest Du jetzt kennen

Suchmaschinenoptimierung ist nie abgeschlossen, denn sie entwickelt sich ständig weiter. Ein Blick in die Zukunft von SEO zeigt einige spannende Trends, die die Art und Weise der Suchmaschinenoptimierung verändern werden. Aber auch Altbekanntes bleibt wichtig. Hier ein kurzer Auszug für Dich:

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz spielt auch in der Suchmaschinenoptimierung eine immer größere Rolle. Neben der Nutzung von KI-Systemen wie ChatGPT für die Content-Erstellung setzen auch Suchmaschinen verstärkt auf maschinelles Lernen, um Suchergebnisse besser auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen abzustimmen. Google hat mit den AI Overviews bereits ein KI-gestütztes Sucherlebnis vorgestellt, bei dem zu vielen Suchanfragen direkt generierte Antworten angezeigt werden. Nutzer*innen erhalten somit zunehmend direkte Antworten anstelle einer klassischen Liste von Links. Dadurch sinkt in einigen Bereichen die Klickrate auf organische Suchergebnisse.

Für SEO bedeutet das:

  • Inhalte müssen zitierfähig sein (AI Visibility)
  • Markenaufbau wird wichtiger
  • Vertrauen und Expertise gewinnen an Bedeutung
  • Sichtbarkeit entsteht nicht nur durch Klicks, sondern auch innerhalb von KI-Antworten

Daher solltest Du bei Deiner SEO-Strategie weiterhin auf qualitativ hochwertigen Content setzen, der die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe erfüllt und gleichzeitig so aufbereitet ist, dass er auch von KI-Systemen verstanden und genutzt werden kann.

Zero Click Searches

Wie bereits erwähnt werden immer mehr Suchanfragen direkt in den Suchergebnissen beantwortet, ohne dass Nutzer*innen auf eine Website klicken. Für SEO bedeutet das, dass der Fokus nicht mehr nur auf Traffic liegt, sondern auch darauf, sichtbar in den Suchergebnissen selbst zu sein.

Lesetipp: Wie Du Deine Inhalte gezielt für diese neue Suchrealität optimierst, zeigt Dir meine Kollegin Nadja in ihrem Beitrag „Zero Click SEO“.

Multimodale Suche

Nutzer*innen suchen schon lange nicht mehr nur mit Text, sondern auch mit Bildern, Sprache oder Videos. Suchmaschinen und KI-Systeme entwickeln sich zu multimodalen Systemen, die verschiedene Eingabeformate gleichzeitig verarbeiten können. Das hat zur Folge, dass Inhalte in unterschiedlichen Formaten bereitgestellt werden sollten, um in vielen Suchkontexten gefunden zu werden.

Video SEO

Videos werden als Content-Format immer beliebter und das haben auch die Suchmaschinen bemerkt. Prüfe daher Deine Inhalte auf Video-Potenziale, um auch damit in den Suchergebnissen zu ranken. Hast Du Video-Potenziale entdeckt, empfehle ich Dir die Video-SEO-Checkliste, die Dir hilft, in Sachen Video-SEO alles richtig zu machen.

Topical Authority

Gerade im Hinblick auf E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness) spielt der Punkt der Themen-Autorität bereits eine große Rolle und wird auch weiterhin ein wichtiger Faktor bleiben. Durch eine Topical Authority, also den Fokus auf ein bestimmtes Thema oder eine Nische, zeigst Du nicht nur den Suchmaschinen, dass Du großes Fachwissen in diesem Bereich bereitstellst, sondern schaffst so auch mehr Vertrauen bei den Nutzer*innen Deiner Website.

Evergreen Content

Die regelmäßige Aktualisierung von Inhalten ist aufgrund des rasant zunehmenden Wettbewerbs und der Geschwindigkeit der Inhalte von entscheidender Bedeutung für die Platzierung Deiner Seite in den Suchergebnissen. Denn die Relevanz von Inhalten kann sich innerhalb weniger Tage oder Wochen ändern. Der Lebenszyklus von Inhalten wird daher immer kürzer. Stelle sicher, dass Deine Inhalte regelmäßig aktualisiert werden und auf dem neusten Stand sind.

Brauchst Du Hilfe?
Suchst Du eine gute Online-Marketing-Agentur? Wir sind für Dich da!
Wir freuen uns auf Deine unverbindliche Anfrage.

So kannst Du SEO lernen

Lass mich Dir eins vorab sagen: Zu lernen, wie SEO funktioniert, ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Algorithmen entwickeln sich ständig weiter und Best Practices funktionieren nicht immer. Bleib also neugierig und bereit, Neues zu lernen und Deine Arbeitsweise anzupassen.

Während meines Studiums hatte ich damals erste Berührungspunkte mit SEO und wusste daher in der Theorie grob, wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert. So richtig „gelernt“ habe ich es aber erst in meinem ersten Job. Denn dort konnte ich sozusagen „am lebenden Objekt“ arbeiten und meine Erfahrungen sammeln. Praktische Erfahrung ist im Bereich SEO das A und O. Wenn Du SEO lernen willst, dann versuche es mit einem Praktikum oder einer Trainee-Stelle in einem Unternehmen.

Darüber hinaus hast Du weitere Möglichkeiten, Dich selbst im Bereich SEO zu schulen:

  • Fachbücher & Blogs (z. B. Search Engine Journal, Search Engine Land, unser Seokratie-Blog & mehr)
  • SEO-Tools (z. B. Search Console, SEMrush, Sistrix oder Ahrefs)
  • Webinare & Workshops (z. B. 121Watt oder OMT)
  • In Foren oder Communitys aktiv sein
  • Networking mit anderen SEOs

Lesetipp: Meine Kollegin Anika erklärt Dir in ihrem Blogpost zum Thema „SEO-Wissen im Unternehmen“ noch einmal ausführlich, warum jeder SEO kennen sollte.

Eine Frau möchte SEO lernen und informiert sich online zum Thema „Was ist SEO?“.Eine Frau möchte SEO lernen und informiert sich online zum Thema „Was ist SEO?“.

Mit den genannten Punkten kannst Du SEO lernen und Dich darin weiterbilden.

Von „SEO, was ist das?“ zu „Das ist SEO!“

In meinem Blogbeitrag hast Du nun die Antwort auf die Frage „Was ist SEO?“ erhalten und außerdem erfahren, wie die Suchmaschinenoptimierung funktioniert und welche wichtigen Strategien es dabei gibt. Außerdem habe ich Dir Möglichkeiten verraten, wie Du selbst SEO lernen kannst.

Viele Online-Erfahrungen beginnen mit einer einfachen Suchanfrage – daher ist SEO unerlässlich und stellt eine grundlegende Notwendigkeit für jedes Unternehmen dar, das im digitalen Raum erfolgreich sein möchte. Gleichzeitig ist SEO dynamisch und erfordert regelmäßige Anpassungen, um mit den sich verändernden Algorithmen von Suchmaschinen wie Google und dem Verhalten der Nutzer*innen Schritt zu halten.

Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz wandelt sich SEO zudem immer mehr von einer rein technischen Disziplin zu einer strategischen Aufgabe, bei der Inhalte, Marke und Vertrauen im Mittelpunkt stehen.

Brauchst Du Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung Deiner Website oder willst Dich und Dein Team gezielt in SEO weiterbilden? Dann bist Du bei uns genau richtig! Nimm gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf, damit wir besprechen, wie wir Dir weiterhelfen können. Wir freuen uns auf Deine Anfrage!



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Online Marketing & SEO

„Alles nur geklaut“ : Mit diesem Prinzen-Coversong bringt KFC jetzt Döner in seine Filialen


KFC bringt den Krispy Kebab nach Deutschland

Döner Kebap gilt in Deutschland als eines der populärsten Streetfoods – omnipräsent, vielfältig variiert und kulturell fest verankert. Genau daran dockt KFC nun an. Die Fast-Food-Kette bringt eine eigene Version dieses Kultgerichts in seine Restaurants.

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