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Künstliche Intelligenz

Zendure Solarflow 2400 Pro im Test: Speicher für BKW mit lokaler Ansteuerung


Starker Balkonkraftwerk-Speicher mit bis zu 2.400 W Ausgang, 16,8 kWh max., 3.000 W Solar-Eingang und optionaler lokaler MQTT-Steuerung.

Speicherlösungen für Balkonkraftwerke entwickeln sich zunehmend in Richtung klassischer PV-Systeme. Der Zendure Solarflow 2400 Pro ist ein Beispiel für diese Entwicklung. Im Standardbetrieb als Balkonkraftwerk speist das System bis zu 800 Watt ein. Darüber hinaus ermöglicht das Gerät eine maximale Einspeiseleistung von bis zu 2.400 Watt.

Bei Einsatz mehrerer Geräte – jeweils eines pro Phase – lässt sich die Einspeiseleistung auf bis zu 7.200 Watt erhöhen. In diesem Szenario handelt es sich jedoch nicht mehr um ein Balkonkraftwerk, sondern um eine reguläre Photovoltaikanlage, die entsprechend installiert, geprüft und angemeldet werden muss.

Die Basiseinheit verfügt über einen integrierten Akku mit 2,4 kWh Kapazität. Durch Zusatzbatterien des Typs Zendure AB3000L lässt sich die Kapazität auf bis zu 16,8 kWh erweitern. Zudem besteht Kompatibilität zu den älteren Akkus AB1000 und AB2000. Vier MPP-Tracker ermöglichen eine maximale PV-Eingangsleistung von 3.000 Watt. Über die integrierte Notstromsteckdose können zusätzlich bis zu 1.800 Watt eingebunden werden, etwa durch bestehende Balkonkraftwerke mit eigenem Wechselrichter.

Eine lokale Steuerung ist über das MQTT-Protokoll möglich. Dadurch lässt sich das System beispielsweise in Home Assistant integrieren und ohne Cloud-Anbindung betreiben.

Zendure Solarflow 2400 Pro: Aufbau und Einrichtung

Der Aufstellort der Solarmodule beeinflusst die benötigte Kabellänge. Bei einer Installation am Balkongeländer und kurzer Distanz zur Steckdose kann das System in unmittelbarer Nähe der Module positioniert werden. In diesem Fall reichen die mitgelieferten Anschlusskabel sowie das rund drei Meter lange Schuko-Kabel aus.

Bei einer Installation im Garten oder an einem Zaun sind entweder längere Anschlussleitungen für die Module (MC4) oder Verlängerungen für die Stromversorgung erforderlich. Die Komponenten sind zwar für den Außeneinsatz geeignet, sollten jedoch vor direkter Witterung und Sonneneinstrahlung geschützt aufgestellt werden. Ein schattiger Standort wird auch im Handbuch (PDF) empfohlen.

Die Installation erfolgt nach dem üblichen Prinzip von Balkonkraftwerken: Die Solarmodule werden an die vier MPP-Tracker angeschlossen, das Schuko-Kabel mit der Steckdose verbunden.

Zendure Solarflow 2400 Pro: Die Notstromsteckdose kann bei einem Stromausfall Verbraucher mit bis zu 2400 Watt versorgen.

Zendure-App: Energiepläne und Betriebsmodi

Die Zendure-App stellt verschiedene Betriebsmodi zur Verfügung. Der Modus „Zenki“ nutzt algorithmische Auswertung von Verbrauchsdaten, Stromtarifen, Wetterinformationen und Ladezustand, um die Energieflüsse zu steuern.

Die Nutzung dynamischer Stromtarife setzt in der Regel eine intelligente Messeinrichtung voraus, die in vielen Haushalten nicht vorhanden ist. Dadurch ist das netzseitige Laden des Speichers für viele Anwendungen eingeschränkt relevant.

Praxisrelevanter sind folgende Betriebsmodi:

  • Steuerung über intelligente Stromzähler, etwa Shelly Pro 3EM
  • Steuerung über smarte Steckdosen von Zendure oder Drittanbietern
  • Zeitbasierter Grundlastmodus
  • Stromtarifmodus für dynamische Tarife mit optionalem automatischem Laden

Wie zuverlässig funktioniert die dynamische Einspeisung?

Im Testbetrieb mit einem Shelly Pro 3EM passt der Solarflow 2400 Pro die Einspeiseleistung dynamisch an den aktuellen Verbrauch an. Die Reaktionszeit liegt typischerweise zwischen drei und fünf Sekunden.

Eine vollständig konstante Nulleinspeisung wird jedoch nicht erreicht. Die Werte bewegen sich meist im Bereich von etwa -5 bis +5 Watt, mit gelegentlichen Abweichungen darüber hinaus. Dieses Verhalten ist auch bei vergleichbaren Systemen zu beobachten.

Zendure Solarflow 2400 Pro: Mit einem Tagesmaxima von über 8 kWh kann sich der Ertrag sehen lassen.

Wie effizient arbeitet Zendure Solarflow 2400 Pro?

Von den 2400 Wh des Akkus haben wir bei einer Einspeiseleistung von 800 Watt und einer Entladegrenze von 10 Prozent, etwa 2350 Watt entnommen, was einer ausgezeichneten Effizienz von knapp 98 Prozent entspricht. Beim Laden des Speichers über die Steckdose, was für Anwender mit einem dynamischen Stromtarif interessant sein kann, muss der Strom allerdings zweimal umgewandelt werden. Dabei haben wir Ladeverluste von etwa 18 Prozent gemessen. Wer also einen dynamischen Stromtarif nutzt, sollte das Laden der Batterie per Steckdose nur dann nutzen, wenn der Preisunterschied zwischen hohem und niedrigem Tarif größer als 20 Prozent ausfällt.

Zudem sollte man die Effizienzwerte im Auge behalten. Die Effizienz bei der Einspeisung ist wie üblich abhängig von der Höhe der Einspeiseleistung. Wird weniger als 800 Watt eingespeist, sinkt die Effizienz. Bis zu einer Einspeiseleistung von 500 Watt liegt sie aber noch über 97 Prozent. Mit 200 Watt sind es aber nur noch 93 Prozent und mit 150 Watt noch knapp 91 Prozent, während sie bei 100 Watt nur noch knapp 85 Prozent beträgt.

Die Effizienzwerte sollte man also bedenken, wenn der Speicher per AC geladen wird, und man durch Nutzung eines dynamischen Stromtarifs davon profitieren möchte. Denn die Verluste bei der Einspeisung addieren sich zu den Umwandlungsverlusten von AC zu DC. Oder anders ausgedrückt. Bei einem Ein-Personen-Haushalt mit einer durchschnittlichen Leistungsabgabe von 100 Watt pro Stunde dürfte sich das Laden per Netzstrom kaum lohnen, da die Umwandlungsverluste insgesamt größer sind als der Unterschied zwischen günstigstem und teuerstem Preis pro kWh.

Zendure Solarflow 2400 Pro: Per MQTT in Home Assistant integrieren.

Lokale Ansteuerung per MQTT unter Home Assistant

Wer nicht die Zendure-App für den Betrieb von Solarflow 2400 Pro verwenden möchte, kann nach der Inbetriebnahme des Speichers das MQTT-Protokoll aktivieren. Das System überträgt anschließend Betriebsdaten und Steuerbefehle an einen MQTT-Broker. In Verbindung mit Home Assistant ist damit eine lokale Steuerung ohne Cloud-Anbindung möglich. Für eine vollständige Integration von Zendure Solarflow 2400 Pro ins Energy-Dashboard von Home Assistant sind allerdings einige Anpassungen vorzunehmen.

In der Zendure-App lässt sich das MQTT-Protokoll aktivieren. Dann kann man etwa mit Home Assistant Solarflow 2400 Pro steuern. Mit der App ist dann eine Steuerung aber nicht mehr möglich.

Preis

Zendure verlangt für den Solarflow 2400 Pro regulär knapp 1300 Euro. Aktuell ist der beim Hersteller für 1099 Euro erhältlich. Bei Ebay gibt es den Speicher mit integriertem Wechselrichter bereits für 871 Euro. Das sind pro kWh stolze 360 Euro. Mit dem Vorgänger Solarflow 800 Pro wird man mit aktuell 223 Euro pro kWh erheblich günstiger bedient.

Günstige Stromtarife: Sparpotenzial erschließen

Wer ein Balkonkraftwerk nutzt, möchte Stromkosten sparen. Ein weiteres Einsparpotenzial sollte man außerdem durch die Wahl des günstigsten Stromanbieters erschließen. Spätestens wenn man Post vom Stromlieferanten über eine Preiserhöhung erhält, lohnt sich ein Wechsel. Neutarife sind meist wesentlich günstiger. Gleiches gilt für Gastarife. Auch hierfür bieten wir ein entsprechendes Vergleichsangebot im heise Tarifvergleich.

Wer sich nicht selbst um günstige Preise und Anbieterwechsel kümmern will, kann zu Wechselservices wie Remind.me gehen. Der Anbieter bietet kostenlose Wechsel zwischen Strom- und Gasanbietern an. Dabei erhält der Kunde vorab eine Empfehlung und kann sich dann für oder gegen das jeweilige Angebot entscheiden. Vorteil: Remind.me vergleicht über 12.000 Tarife und meldet sich automatisch, wenn man einen Vertrag wechseln kann.

Wer sich für einen Stromspeicher mit bidirektionaler Lademöglichkeit wie dem Zendure Solarflow 2400 Pro entscheidet, kann diesen bei Nutzung eines dynamischen Stromtarifs, etwa von Rabot Energy (mit Code RABOT120 erhält man 120 Euro nach einem Jahr ausgezahlt, bei sechs Monaten sind es mit dem Code RABOT60 60 Euro) oder von Tibber, besonders profitabel einsetzen. So ist es möglich, diesen etwa während der Dunkelflaute über die Wintermonate oder bei schlechtem Wetter bei günstigen Konditionen, wenn etwa die Windkraft für billigen Strom sorgt, zu laden und ihn bei teuren Strompreisen zu entladen. Wegen der doppelten Stromumwandlung sollte der Preisunterschied aber deutlich über 20 Prozent liegen, damit sich das lohnt.

Zendure bietet mit Zen Wave ebenfalls einen dynamischen Stromtarif.

Fazit

Zendure liefert mit dem Solarflow 2400 Pro einen Speicher, der für ein Balkonkraftwerk schon fast überdimensioniert ist. Mit einer maximalen Einspeiseleistung von bis zu 2400 Watt kann die Lösung auch für große PV-Anlagen genutzt werden. Die vier einzelnen MPP-Tracker können insgesamt Module mit einer Leistung von bis zu 3000 Watt aufnehmen. Zusätzlich kann die Notstromsteckdose noch 1800 Watt beisteuern, sodass die Gesamt-PV-Leistung bis zu 4800 Watt betragen kann. Installiert man drei Geräte (pro Phase eins), dann kommt man auf eine maximale PV-Leistung von 14,4 kWp. In diesem Fall ist dann aber die Abnahme und Anmeldung der Anlage durch einen Elektriker Pflicht.

Wer nur auf der Suche nach einem Speicherlösung für sein Balkonkraftwerk mit maximal 2000 Watt Modulleistung ist, fährt mit der bisherigen Lösung Solarflow 800 Pro wirtschaftlicher. Auch sie kann per MQTT lokal angesteuert werden.

Während auch andere Lösungen wie von Anker oder Ecoflow leistungsfähig und grundsätzlich empfehlenswert sind, bietet Zendure über das MQTT-Protokoll eine lokale Ansteuerung seiner Geräte. Somit kann man den Speicher auch ohne Cloud-Anbindung an den Hersteller ansteuern.



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GoPro wankt, Kamera-Markt boomt – die Fotonews der Woche 23/2026


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Manchmal reicht ein Blick in die Quartalszahlen, um zu verstehen, wie ernst die Lage ist. GoPro hat in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC „erhebliche Zweifel“ am eigenen Fortbestand geäußert – und das ist keine Floskel. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz um 26 Prozent auf 99 Millionen Dollar, der Kameraabsatz brach um 29 Prozent ein. Die Bruttomarge stürzte von 32,1 auf katastrophale 4,3 Prozent ab, der Nettoverlust belief sich auf 81 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Als GoPro 2014 an die Börse ging, war das Unternehmen fast vier Milliarden Dollar wert. Heute sind es 200 Millionen.

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Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

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Lange Zeit war GoPro das Synonym für „Action“ schlechthin – ohne den kleinen Würfel auf dem Helm war kein Mountainbike-Video komplett. Nun aber hat das Unternehmen in seinen Quartalsunterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC etwas formuliert, was Aktionären die Tränen in die Augen treibt: „substantial doubt“ an der eigenen Fortführungsfähigkeit. Auf Deutsch: Man weiß in San Mateo gerade nicht so genau, ob es das Unternehmen in der bisherigen Form in zwölf Monaten noch geben wird.

Die Gründe sind eine fast lehrbuchhafte Mischung: sinkende Stückzahlen, ein gnadenloser Preiskampf mit DJI und Insta360 sowie – und das ist die unerwartete Pointe – die derzeit explodierenden Preise für Speicherchips. Wenn der NAND-Flash teurer wird, schmerzt das einen Hersteller, dessen Marge ohnehin schon dünn ist. Im ersten Quartal stand unter dem Strich erneut ein Verlust, und das Management deutet bereits an, Geschäftsbereiche „signifikant zu reduzieren, umzustrukturieren oder einzustellen“. Das klingt nach Vokabular, das man als Mitarbeiter ungern in einem Meeting hört.

Ob am Ende ein Käufer einsteigt, eine Restrukturierung kommt oder GoPro doch noch die Kurve kriegt, ist offen. Klar ist nur: Wer noch eine Hero im Schrank hat, sollte sie gut behandeln, sie könnte irgendwann Sammlerwert bekommen.

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Während GoPro also den Notarzt ruft, sieht es in den Bilanzen der klassischen Kamerahersteller erstaunlich rosig aus. Die jüngsten Statistiken der japanischen Camera & Imaging Products Association (CIPA) für April zeigen erneut Wachstum, sowohl bei Stückzahlen als auch beim Wert. Besonders Kompaktkameras legen weiter zu, und das ist tatsächlich keine Nostalgie-Statistik mehr, sondern ein handfester Trend: Die Generation TikTok hat die kleinen Knipsen als stilbildendes Lifestyle-Accessoire entdeckt, was Fujifilm seit Monaten mit Lieferzeiten quittiert, die an die Pandemie-Jahre erinnern.

Spannend ist allerdings ein Detail: Innerhalb der Spiegellosen ging eine Kategorie zurück – die günstigeren APS-C-Einsteigermodelle verlieren Anteile zugunsten von Vollformat. Mit anderen Worten: Wer eine „richtige“ Kamera kauft, greift inzwischen direkt zur teureren Variante. Das mag den Branchenumsatz freuen, lässt aber die Frage offen, wo eigentlich der Nachwuchs herkommen soll, wenn der Einstieg immer teurer wird. Vielleicht ja über die wiedererstarkten Kompakten – ein hübscher Kreislauf.

Pünktlich zum 20. Geburtstag werden bei den Sony World Photography Awards 2027 ein paar Regeln neu sortiert. Es gibt überarbeitete Kategorien, neue Preisstrukturen und – wenig überraschend – verschärfte Hinweise zum Umgang mit KI-generierten Inhalten. Wer sich noch an den Eldagsen-Eklat von 2023 erinnert, genau dort hat Sony offenbar dazugelernt. Eingereicht werden kann ab sofort, und für ambitionierte Hobbyfotografen lohnt sich der Blick in die „Open“-Kategorie, in der einzelne Bilder zählen – keine ganzen Serien wie bei den Profis.

Apropos Demokratisierung der Fotografie: Bei den World Food Photography Awards 2026 hat ein achtjähriger Junge namens Ariel Owliaei den Hauptpreis in seiner Altersklasse gewonnen – aufgenommen mit einem Smartphone. Und seien wir ehrlich: Wer schon einmal versucht hat, ein appetitliches Foto von Spaghetti Bolognese hinzubekommen, ohne dass es aussieht wie eine Tatortaufnahme, weiß, dass das keine Kleinigkeit ist.

Die Awards zeigen einmal mehr, dass das beste Bild eben nicht aus der teuersten Kamera kommt, sondern vom Fotografen mit dem besten Auge. Eine beruhigende Botschaft in einer Woche, in der die Branche zwischen Quartalszahlen, Insolvenzängsten und Speicherpreis-Diskussionen kurz vergessen hatte, worum es eigentlich geht: ums Bild.

Der IMAX-Film „American Amazon“, der im November 2026 weltweit startet. Vier Jahre lang dokumentierte Fotograf Mac Stone die Sümpfe und Wälder im Südosten der USA – eine biologische Schatzkammer, die kaum jemand kennt. 2000 Jahre alte Zypressen, Schwarzbären und die sozialsten Greifvögel der Welt: Stone zeigt, dass man nicht ins Amazonasgebiet reisen muss, um Wildnis zu erleben. Sein gleichnamiges Buch bei teNeues ist vorbestellbar und ab Ende Juni erhältlich.

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(tho)



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„Guild Wars 3“ für PC und Playstation 5 angekündigt


Das US-Entwicklerstudio ArenaNet hat im Rahmen des Summer Game Fest „Guild Wars 3“ angekündigt. Es ist das erste komplett neue Spiel des Studios seit „Guild Wars 2“ aus dem Jahr 2012 und der erste Teil der Reihe, dessen Kampfsystem sowohl für Maus und Tastatur als auch für Controller entwickelt wurde. Angekündigt sind Versionen für PC, Steam und Playstation 5. Ein erster Trailer zeigt bereits Gameplay aus dem Spiel. Der erste Betatest ist für Herbst 2027 geplant.

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„Guild Wars 3“ spielt mehr als tausend Jahre vor den Ereignissen des ersten „Guild Wars“ und führt in die Region Orr, einer magisch geprägten Wildnis an den Grenzen der Zivilisation. Dort leben sogenannte Vael-Geister, Naturwesen mit enger Verbindung zum Land.

Der zentrale Konflikt zwischen den Gilden dreht sich um die Frage, ob Orr bewahrt oder ausgebeutet werden soll. Spieler schlüpfen in die Rolle eines Vaelwarden, eines Beschützers von Orr, seiner Bewohner und der dort heimischen Geister. Eine besondere Rolle spielt der Seeker, der die Verbindung zu den Geistern herstellt und zugleich als Reittier für die Erkundung der offenen Spielwelt dient.

Spielerisch soll „Guild Wars 3“ stärker von Bewegung geprägt sein als die bisherigen Teile, sowohl bei der Erkundung als auch in den Kämpfen. Spieler sollen gleiten, reiten, springen und an Wänden laufen können, wobei Schwung zwischen verschiedenen Bewegungsarten erhalten bleibt und sich im Kampf in höheren Schaden oder stärkere Treffer umwandeln lässt. Hinzu kommen die aus früheren Guild-Wars-Teilen bekannte umfangreiche Charakteranpassung und der Aufbau eigener Fertigkeitenkombinationen.

Die Guild-Wars-Reihe verzichtet traditionell auf monatliche Abogebühren. Ob das auch für „Guild Wars 3“ gilt, ist bislang nicht bestätigt. Angaben zum Preismodell, zu Veröffentlichungstermin und weiteren Gameplay-Details sollen später folgen. Ein Beta-Test ist für Herbst 2027 angesetzt.

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ArenaNet will das bestehende „Guild Wars 2“ auch nach der Ankündigung von „Guild Wars 3“ weiter aktiv betreuen. Gleiches gilt für „Guild Wars Reforged“, eine modernisierte Neuauflage des ursprünglichen „Guild Wars“ von 2005, die für PC erhältlich ist und diesen Sommer für Android und iOS erscheinen soll. Weitere Einzelheiten dazu sollen in Kürze folgen.

Nach offiziellen Angaben hat die Guild-Wars-Reihe bislang mehr als 29 Millionen Spieler erreicht. Angaben zu aktiven Spielerzahlen macht das Studio nicht.


(tobe)



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Capcom kündigt „Resident Evil Veronica“ an


Ein Remake des Survival-Horror-Klassikers „Resident Evil Code: Veronica“ erscheint 2027. Capcom hat das Spiel zum Auftakt des Summer-Game-Fest-Livestreams am Freitagabend angekündigt – mit dem ersten Trailer-Spot direkt zum Start der Veranstaltung. Das Remake heißt schlicht „Resident Evil Veronica“.

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„Resident Evil Veronica“ kommt für Playstation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und über Steam für den PC in den Handel. Entwickelt wird das Remake auf Capcoms hauseigener RE Engine, die bereits die jüngsten Serienteile antrieb. Einen genauen Releasetermin nannte Capcom noch nicht.

Hauptfigur ist erneut Claire Redfield. Die Protagonistin aus dem Originalspiel war zuletzt im Remake von „Resident Evil 2“ aus dem Jahr 2019 spielbar. Die Handlung führt auf die abgelegene, von Zombies überrannte Gefängnisinsel Rockfort, wo Claire nach ihrem Bruder Chris sucht und zwischen die Fronten der Umbrella-Erbenfamilie Ashford gerät.

Das Original „Resident Evil Code: Veronica“ erschien im Februar 2000 für Segas Dreamcast. Es war der erste Serienteil, der nicht zuerst auf einer Playstation-Konsole startete. Zudem stellte es als erstes Resident Evil seine Schauplätze in Echtzeit-3D statt mit vorgerenderten Hintergründen dar. Die Handlung setzte kurz nach den Ereignissen von „Resident Evil 2“ und „Resident Evil 3“ an und füllte damit eine Lücke in der frühen Seriengeschichte. Eine erweiterte Fassung namens „Code: Veronica X“ folgte 2001 für die Playstation 2 und 2003 für den GameCube, eine HD-Version kam 2011 für Playstation 3 und Xbox 360.

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Mit Veronica setzt Capcom seine Serie an Neuauflagen fort. In den vergangenen Jahren erschienen moderne Remakes von „Resident Evil 2“ (2019), „Resident Evil 3“ (2020) und „Resident Evil 4“ (2023). Capcom wechselt sich dabei zwischen neuen Hauptteilen und Remakes älterer Spiele ab. Erst im Februar war mit „Resident Evil Requiem“ ein neuer Hauptteil erschienen.

2026 blickt die Reihe auf 30 Jahre „Resident Evil“ zurück.


(dahe)



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