Künstliche Intelligenz
Kommentar: Chinesische Autohersteller hinken hinterher – noch
Sagenumwoben sind sie, diese chinesischen Autohersteller, die die Europäer vom Platz fegen. Der Untergang der hiesigen Autoindustrie stehe praktisch unmittelbar bevor, denn die Konkurrenten aus dem Reich der Mitte seien sensationell günstig, bei Software und Laden geradezu dramatisch überlegen. Das muss eine Zukunftserzählung sein, denn aktuell sind die meisten Anbieter von dort weit davon entfernt, auch nur gleichzuziehen. Das könnte sich sehr rasch ändern, auch wenn es momentan nicht danach aussieht.
Das nächste Update
Die Lösung aller Probleme ist nur ein Update entfernt, leider ist es zu oft immer erst das nächste. Deshalb quälen viele der noch exotisch klingenden Anbieter ihre europäischen Nutzer mit einer Kultur, für die sie daheim gefeiert werden. Allzu oft gewinnt man den Eindruck, dass sich die Herangehensweise arg unterscheidet. In China zählt offenkundig die Zahl der Features mehr als der Umstand, wie sie in der Praxis funktionieren. Assistenzsysteme werden dort beispielsweise dann als besonders gelungen wahrgenommen, wenn sie auf ihre Existenz möglichst häufig hinweisen.

Funktionaler Murks
Massagesitze, die den Bezug nicht mal um einen Zentimeter bewegen, entfalten ihre größte Wirkung in der Verlängerung der Aufpreisliste. Ausfahrende Türgriffe sehen sicher schick aus, doch wenn sie nicht immer da sind, wenn man sie braucht, ist das funktionaler Murks, der auch aus Aspekten der Sicherheit bedenklich ist. Deshalb wird nun laut darüber nachgedacht, diesem Unfug endlich ein Ende zu bereiten. Eine Marotte ist es auch, auf dem Display winzige dunkelgraue Schrift auf schwarzem Untergrund zu präsentieren. Dabei dürfte das Augenlicht im Reich der Mitte im Schnitt nicht dramatisch besser sein – die chinesische Bevölkerung ist im Schnitt nur noch rund fünf Jahre jünger als die deutsche.
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Künstliche Intelligenz
Interview zu PV-Speichern: Effizienzfallen und Tücken beim Laden mit Netzstrom
Die Preise für Batteriemodule sinken, weshalb Eigenheimbesitzer zunehmend Heimspeicher mit Kapazitäten von 15 bis 20 Kilowattstunden (kWh) in Betracht ziehen. Gleichzeitig verändern regulatorische Rahmenbedingungen, wie das Solarspitzengesetz und die wachsende Verbreitung dynamischer Stromtarife, die Anforderungen an die Systeme. Es geht längst nicht mehr nur darum, überschüssigen Solarstrom für die Nacht zu speichern.
Vielmehr rückt die intelligente Be- und Entladung aus dem Stromnetz in den Fokus, um von Preisschwankungen zu profitieren. Doch dabei entscheiden technische Parameter wie Teillastwirkungsgrade, Stand-by-Verbrauch und Einschwingzeiten über die tatsächliche Wirtschaftlichkeit der Anlagen.
- Sinkende Modulpreise machen große Heimspeicher ab 15 Kilowattstunden zunehmend interessant.
- Das Beladen des Speichers mit günstigem Netzstrom über dynamische Tarife lohnt sich nur, wenn der Gesamtwirkungsgrad des Systems hoch genug ist, um die teuren Umwandlungsverluste auszugleichen.
- Träge Reaktionszeiten bei Lastwechseln und ein hoher Stand-by-Verbrauch können die Wirtschaftlichkeit eines Heimspeichers drücken.
- Die Datenblätter der Hersteller sind oft nicht vergleichbar, da der Maßstab für einheitliche Kennzahlen oft noch nicht eingehalten wird. Eine neue Datenblattnorm DIN VDE V 0510-200 könnte Abhilfe schaffen.
- Geplante Neuregelungen der Bundesnetzagentur (MiSpeL) zur Speichernutzung könnten künftig die staatliche Förderung für eingespeisten Strom pauschal deckeln, was vor allem Betreiber großer Anlagen mit geringem Eigenverbrauch benachteiligt.
Dr.-Ing. Johannes Weniger, von der HTW-Berlin-Ausgründung Aquu, ist der Initiator der Stromspeicher-Analyse, die seit 2018 die Effizienz aktueller Speichersysteme analysiert. Im Interview erklärt er, worauf Käufer bei Heimspeichern achten müssen, ab wann sich das Laden aus dem Netz rechnen kann und warum AC-gekoppelte Systeme (mit eigenem Batteriewechselrichter) für bestimmte Einsatzzwecke wieder interessant werden.
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Zoom: Videokonferenzsoftware ermöglicht Angreifern Rechteausweitung
In der Videokonferenzsoftware Zoom wurden mehrere Sicherheitslücken entdeckt. Sie gelten zum Teil als kritisch und erlauben unter anderem Angreifern aus dem Netz, ihre Rechte auszuweiten. Updates stehen bereit.
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Eine Lücke betrifft die Mail-Funktion von Zoom Workplace für Windows, die aufgrund externer Kontrolle eines Dateinamens oder -pfads Angreifern aus dem Netz ohne vorherige Authentifizierung die Ausweitung ihrer Rechte ermöglicht (CVE-2026-30903, CVSS 9.6, Risiko „kritisch“). Unzureichendes Rechtemanagement in einigen Zoom-Clients für Windows ermöglicht angemeldeten Nutzern, ihre lokalen Zugriffsrechte auszuweiten (CVE-2026-30902, CVSS 7.8, Risiko „hoch“). Dasselbe kann aufgrund einer unzureichenden Prüfung auf eine Mindestversion in der Update-Funktion in Zoom-Clients für Windows passieren (CVE-2026-30900, CVSS 7.8, Risiko „hoch“).
Zoom: Vier Sicherheitslücken, hochriskant bis kritisch
Eine vierte Sicherheitslücke ermöglicht authentifizierten Angreifern mit lokalem Zugriff die Ausweitung der Rechte aufgrund unzureichender Überprüfung in Zoom Rooms für Windows im Kiosk-Modus (CVE-2026-30901, CVSS 7.0, Risiko „hoch“). Genauere Details zu den Schwachstellen nennt Zoom nicht.
Die sicherheitsrelevanten Fehler haben die Entwickler in den Versionen Zoom Workplace für Windows 6.6.11, Zoom Workplace VDI Client für Windows 6.4.17, 6.5.15 und 6.6.10, Zoom Meeting SDK for Windows 6.6.11 sowie Zoom Rooms für Windows 6.6.5 und neueren korrigiert. Die jüngsten Fassungen finden sich im Download-Portal auf der Zoom-Webseite. Aber auch der Aufruf von winget upgrade --all an der Eingabeaufforderung sollte die bereitstehenden Zoom-Updates (und weitere) in Windows finden, sie herunterladen und installieren.
Ende Januar mussten die Zoom-Entwickler Sicherheitslücken in den Zoom-Node-Servern schließen. Die hätten Angreifer als Ansatzpunkt für Schadcode-Angriffe missbrauchen können.
(dmk)
Künstliche Intelligenz
Smart Home auf Schwedisch im Test: Das leisten smarte Geräte von Ikea
Kallax, Köttbullar, Kontakt- und Klimasensoren: Neben Einrichtungsgegenständen findet man bei Ikea schon seit einigen Jahren auch Smart-Home-Produkte. Auf das 2017 eingeführte, zu HomeKit kompatible Trådfri-System folgten Rollos, Luftreiniger und Kooperationen mit Sonos. Nun hat der Konzern sein Portfolio umgebaut und neue Smart-Home-Devices vorgestellt.
Die arbeiten allesamt mit dem Matter-Standard, der eine Integration in die wichtigsten Smart-Home-Plattformen verspricht. Die Preise sind vergleichsweise niedrig. Das verlockt, kurz vor der Kasse noch ein paar Geräte in die große Einkaufstasche zu werfen. Doch taugen die Produkte etwas? Und sind sie etwas für jedermann?
- Die Smart-Home-Sensoren und -Schalter von Ikea sind preislich attraktiv.
- Man braucht kein Ikea-Gateway für die Integration in Apple Home.
- Das Dirigera-Gateway kann Devices von Drittanbietern einbinden.
- Das Koppeln klappte im Test nicht immer reibungslos.
Produktvielfalt und Lieferumfang
Wir haben die Temperaturfühler, Bewegungsmelder, Kontaktsensoren, LED-Lampen, Gateways, Wasserlecksensoren sowie Schalter ins Labor gebeten. Das günstigste Produkt kostet gerade mal 5 Euro, das teuerste 60 Euro. Mit diesen Geräten lassen sich Daten wie Bewegung oder Temperatur im smarten Zuhause einsehen und einfache Automationen einrichten.
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