Connect with us

Künstliche Intelligenz

Nach Nutzerfrust: Microsofts Maßnahmen gegen Microslop


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Microsoft hat nach anhaltender Kritik an Windows 11 Maßnahmen angekündigt, um das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen. Wie The Verge berichtet, hat das Unternehmen eingeräumt, dass die Qualität des Betriebssystems nicht den eigenen Ansprüchen genüge. Als Reaktion darauf richtet der zunehmend als Microslop titulierte Konzern sogenannte Swarm-Teams ein – spezialisierte Entwicklergruppen, die sich den drängendsten Problemen widmen sollen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Kritik an Windows 11 hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Nutzer klagen über Instabilität, Performance-Probleme und zu viele Bugs, die teilweise erst Updates eingeschleppt haben. Besonders ärgerlich: Selbst grundlegende Anwendungen wie der Notepad-Editor zeigen mitunter Fehlfunktionen. Die angekündigten Swarm-Teams sollen genau diese Probleme priorisiert angehen und schneller beheben als bisher.

Konkret hat das Vertrauen in Microsoft und die Zukunft von Windows durch unterschiedliche Vorfälle gelitten. Updates, die eigentlich Fehler beheben sollten, brachten teils neue Probleme mit sich. Drucker funktionierten plötzlich nicht mehr, Netzwerkverbindungen brachen ab und in einigen Fällen führten Updates sogar zu Bluescreens. Microsoft räumt nun ein, dass der bisherige Qualitätssicherungsprozess nicht ausreicht. Zu den konkreten Problemen gehörten beispielsweise über Monate bestehende Remote-Desktop-Verbindungsabbrüche, ein duplizierter Task-Manager oder Fehler im Dark Mode.

Die mangelnde Stabilität schlägt sich auch in den Nutzerzahlen nieder. In Deutschland läuft auf fast jedem zweiten privaten Windows-PC noch Windows 10. Diese geringe Wechselbereitschaft ist besonders kritisch, weil der reguläre Support des Betriebssystems bereits im Oktober 2025 endete und Nutzer nur bis zum 14. Oktober 2026 auf den erweiterten Support setzen können.

Neben der Fehlerbereinigung will Microsoft auch die Performance von Windows 11 verbessern. Die Swarm-Teams sollen nicht nur reaktiv arbeiten, sondern proaktiv Engpässe identifizieren und beseitigen. Wie Microsoft den Erfolg dieser Maßnahmen messen will, bleibt jedoch unklar. Auch Details zu den beteiligten Entwicklern und konkreten Zeitplänen für kommende Updates nannte das Unternehmen nicht. Die Dringlichkeit zeigt sich an den jüngsten Problemen: Allein im Januar 2026 musste Microsoft zum Beispiel zwei außerplanmäßige Notfall-Updates veröffentlichen – erst wegen Shutdown-Problemen, eine Woche später wegen Abstürzen von OneDrive und Dropbox. Betroffen waren auch Outlook-Nutzer, deren PST-Dateien auf OneDrive gespeichert waren.

Obendrein hat Microsoft ähnliche Versprechen bereits in der Vergangenheit abgegeben. Ob die angekündigten Verbesserungen tatsächlich eintreten, zeigen die kommenden Monate. Probleme wie die zunehmend penetrante Werbung und die zumindest bei vielen Nutzern unerwünschten KI-Features adressieren die Versprechungen außerdem überhaupt nicht. Selbst die Startmenü-Suche leitet Nutzer zu Edge und Bing um, auch wenn ein anderer Browser als Standard gesetzt ist.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die aktuellen Probleme werfen auch grundsätzliche Fragen zum Update-Mechanismus von Windows auf. Ob Microsoft plant, den Prozess der Qualitätssicherung strukturell zu verändern, ist unklar. Experten fordern seit Langem umfassendere Tests vor dem Verteilen von Updates an Millionen von Nutzern. Auch eine flexiblere Update-Politik, bei der Anwender kritische Patches besser auswählen können, steht zur Diskussion.

Für Unternehmenskunden stellen die Zuverlässigkeitsprobleme eine besondere Herausforderung dar. Viele Firmen zögern mit dem Umstieg auf Windows 11, weil sie befürchten, dass Updates den laufenden Betrieb stören könnten. Spezielle Maßnahmen für Enterprise-Kunden hat Microsoft bislang nicht angekündigt.


(fo)



Source link

Künstliche Intelligenz

iPhone-Foldable: Drei Speichergrößen, mögliche Preise, RAM von Samsung


Im Herbst soll Apples neues iPhone-Foldable auf den Markt kommen. Nun gibt es neue Informationen zu Flash-Speicher, Tarifen und dem Lieferanten des RAM. Außerdem sollen Teile der Geräte in diesen Tagen in die Massenproduktion eintreten, heißt es. Zuletzt war berichtet worden, dass Apple bei dem ersten faltbaren iPhone wohl nicht auf eine Fensteroberfläche setzt, sondern alle Apps im Vollbildmodus ausführen will – wobei sich zwei im Splitscreen-Verfahren gleichzeitig anzeigen lassen sollen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Laut dem üblicherweise zuverlässigen Weibo-Leaker Instant Digital beginnt Samsung, von dem Apple erneut sein Display bezieht, in diesen Tagen mit der Massenfertigung der Komponente. Bis spätestens Mai soll diese in Stückzahlen vom Band laufen. Die Besonderheit bei dem flexiblen OLED soll sein, dass es sich dank Materialauswahl und einer speziellen Scharniermechanik nahezu faltenfrei darbietet, wenn es geöffnet ist. Andere Leaker behaupten, das Display sei „flacher als viele der aktuell erhältlichen Foldables“. Was dem Screen hingegen fehlt, ist ein Gesichtssensor für Face ID. Stattdessen plant Apple wohl, den Fingerabdrucksensor Touch ID fürs iPhone wiederzubeleben – allerdings in Form der Sleep/Wake-Taste, wie man das von mehreren iPads kennt.

Instant Digital behauptet weiterhin, die geplanten Speichergrößen und möglichen Preise für das Foldable zu kennen. Diese beginnen angeblich bei 256 GByte, gefolgt von 512 GByte und 1 TByte. Ein 2-TByte-Modell ist offenbar nicht vorgesehen. Instant Digital will auch Preise kennen: 15999, 17999 und 19999 Yuan. Das wären nach Direktumrechnung 2020 Euro, 2270 Euro beziehungsweise 2520 Euro. In Europa dürfte das Foldable wohl an der 3000-Euro-Marke kratzen. Zum Vergleich: Momentan zahlt man für Apples teuerstes iPhone, das 17 Pro Max mit 2 TByte, 2449 Euro.

Samsung soll außerdem ein weiterer wichtiger Lieferant für das iPhone-Foldable sein: Laut einem Bericht des südkoreanischen Wirtschaftsblattes The Bell wird die RAM-Abteilung des Konzerns 12 GByte große LPDDR5X-Module für die Geräte liefern, die bereits im iPhone 17 Pro und iPhone Air stecken. Die Module stecken üblicherweise direkt im SoC, dessen Chiptechnik wie üblich von TSMC kommt.

Die Preise für solche Module haben sich mehr als verdoppelt, ob Apple durch Großeinkäufe und langfristige Verträge profitiert, bleibt abzuwarten. Ob auch Micron und SK Hynix für das Foldable RAM liefern, ist unklar, The Bell prognostiziert nur Samsung als Lieferant. Damit wäre Apple bei seinem ersten faltbaren iPhone praktisch doppelt von Samsung abhängig.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Benzinpreise: Union plant dauerhafte Neuregelung


Der Krieg in Nahost schlägt auf die internationalen Märkte durch, und das kommt auch an den Zapfsäulen an. Die Koalition plant schnelle Gegenmaßnahmen, und zwar nicht nur befristet. Die geplanten Neuregelungen an den Tankstellen wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Kriegs sollen aus Sicht der Union nicht nur vorübergehend in der akuten Krise gelten. Die Lösung werde dann auch von Dauer sein, sagte Unions-Fraktionsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) in Berlin. Damit biete sich die Chance, dass es für die Verbraucher zu einer besseren Preisentwicklung komme und natürlich auch zu mehr Transparenz.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die schwarz-rote Koalition plant ein Maßnahmenpaket angesichts der jüngsten Preissprünge für Diesel und Benzin. Künftig sollen Tankstellen demnach nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Das geht auf ein Vorbild Österreichs zurück, das sein Modell aber verschärft hat und nur noch drei Anhebungen pro Woche zulässt. Geplant sind außerdem größere Möglichkeiten für das Bundeskartellamt.

Die Gesetzespläne sollen in dieser Woche im Bundestag beschlossen werden, wie Bilger mitteilte. Angestrebt wird dann, dass sich am Freitag kommender Woche der Bundesrat abschließend damit befasst. Der CDU-Politiker sagte, es handele sich jetzt um erste kurzfristige Maßnahmen. Er sage aber auch: „Wenn die Krise anhält, dann werden wir auch über andere Maßnahmen noch sprechen, ohne dass wir uns da jetzt schon festlegen wollen oder können.“

Mehr zum Benzinpreis


(mfz)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Fujifilm Instax Mini Evo Cinema im Test: Sofortbildkamera, die auch Video kann


Ein gedrucktes Sofortbild, das per QR-Code einen Videoclip öffnet – mit der Instax Mini Evo Cinema versucht Fujifilm, analoge Erinnerungsfotos und digitale Kurzvideos miteinander zu verknüpfen. Mit diesem Modell erweitert Fujifilm seine Serie von Hybrid-Sofortbildkameras um ein ungewöhnliches Konzept: Die Mini Evo Cinema nimmt auch kurze Videoclips auf. Nutzer können sowohl Bilder als auch Videos aufnehmen und beides direkt als Sofortbild ausgeben. Der Clou: Auf Wunsch druckt die Kamera einen QR-Code auf das Foto. Über diesen lässt sich der dazugehörige Clip später auf dem Smartphone abrufen.

Die Sofortbildkamera richtet sich ganz klar an Retro-Fans und Kreative, die gerne experimentieren und eine außergewöhnliche Kamera besitzen möchten. In unserem Test zeigt sich Fujifilms neue Instax nicht als fotografisches Werkzeug, sondern vielmehr als spielerisches Gadget mit starken Vintage-Vibes – irgendwo zwischen Kamera, Videotagebuch und Sofortbilddrucker. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 380 Euro positioniert Fujifilm die Kamera als Spitzenmodell der Instax-Evo-Reihe.

Wir haben uns angesehen, wie praktikabel die Videofunktion ist, wie gut die Kamera tatsächlich fotografiert und ob der hohe Preis für diese ungewöhnliche Idee gerechtfertigt ist.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Fujifilm Instax Mini Evo Cinema im Test: Sofortbildkamera, die auch Video kann“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Beliebt