Es gibt viele großartige Serien, die den Titel der besten Sci-Fi-Serie verdient hätten. Doch es kann nur eine geben. Denkt Ihr an Star Trek, Stargate, The Expanse und Co? Weit gefehlt. Doch welche ist die beliebteste Science-Fiction-Serie?
Die Internet Movie Database (IMDb) listet die meisten Serien und Filme aus aller Welt. Neben den eigentlichen Titeln finden sich dort jedoch auch jede Menge zusätzliche Infos – und dazu gehören auch unzählige Nutzerbewertungen. Diese verwenden die Betreiber, um eine vergleichsweise objektive Liste mit den beliebtesten Serien aller Zeiten zu erstellen. Wir haben einen genaueren Blick auf die Liste geworfen und verraten, welche unerwartete Serie an der Spitze des Science-Fiction-Genres steht.
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Geheimtipp führt das Sci-Fi-Serien-Ranking an
Wenn Ihr an Science-Fiction-Serien denkt, kommt Euch wahrscheinlich sofort „Star Trek“, „Doctor Who“ oder „Stargate“ in den Sinn. Vielleicht denkt Ihr auch an etwas Modernes wie „The Expanse“ oder „The Mandalorian“. Doch die weltweit beliebteste Serie ist weit entfernt von berühmten Klassikern und neuen Überfliegern. Stattdessen führt „Firefly – Der Aufbruch der Serenity“ mit beeindruckenden 8,9 von 10 Sternen die Sci-Fi-Sparte im IMDb-Top-250-Serien-Ranking an. Zumindest, wenn man von einigen fraglichen Kandidaten wie dem Anime „Fullmetal Alchemist: Brotherhood“ oder der Zeichentrickserie „Batman“ absieht.
Im Zentrum der Handlung von „Firefly“ steht die Crew des Transport-Raumschiffs Serenity. Das bunt zusammengewürfelte Team durchstreift die äußeren, kaum erschlossenen Regionen des Weltraums und gerät dabei in Abenteuer, die oft an der Grenze zur Illegalität kratzen. Ein zentrales Element stellt dabei der Umstand dar, dass die Menschen in besagten Regionen ein fast schon rückständiges Leben führen; ähnlich der Gesellschaft der USA zur Zeit des Wilden Westens. Bei „Firefly“ handelt es sich also nicht um eine klassische Sci-Fi-Serie, sondern um eine Mischung aus Science-Fiction und Western – einen sogenannten Space Western.
Die Idee hinter „Firefly“ stammt aus der Feder des US-amerikanischen Drehbuchautors, Produzenten und Regisseurs Joss Whedon. In den Hauptrollen seht Ihr unter anderem Nathan Fillion als Malcolm Reynolds, Alan Tudyk als Hoban Washburne, Jewel Staite als Kaywinnit Lee Frye und Morena Baccarin als Inara Serra.
Nur 14 Folgen – und trotzdem ein Kult
Was „Firefly – Der Aufbruch der Serenity“ besonders macht, ist die Tatsache, dass die Serie im Vergleich zu den vorher genannten Größen lediglich aus einer Staffel und insgesamt 14 Folgen besteht. Ferner wurden zunächst nur elf Episoden ausgestrahlt. Der Erfolg stellte sich nämlich erst mit der Veröffentlichung auf DVD ein und führte zum 2005 veröffentlichten Film „Serenity – Flucht in neue Welten“. Wenn Ihr „Firefly“ noch nicht kennt und Euch die beliebteste Sci-Fi-Serie ohne zusätzliche Kosten anschauen möchtet, benötigt Ihr derzeit zwangsläufig ein Disney+-Abo. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Serie bei Apple TV+ oder Amazon zu kaufen. Kostenpunkt: ab rund 15 Euro.
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Seit ich ein Handy habe, muss ich neben Geldbörse und Schlüsseln ständig auf etwas anderes achten. Bei so vielen Dingen, an die man denken muss, passiert es nur allzu oft, dass man eines verliert. Deshalb habe ich angefangen, intelligente Bluetooth-GPS-Tracker oder Smart Tags zu verwenden. Sie sind kompakt, leicht und machen es einfach, Gegenstände zu überwachen und sie wiederzufinden, wenn sie verlegt wurden. Xiaomi hat vor kurzem den Xiaomi Tag auf den Markt gebracht, eine günstigere Option im Vergleich zu den Premium-Alternativen.
Der neue Xiaomi Tag ist ein schlanker und eleganter Tracker zu einem wettbewerbsfähigen Preis, obwohl er keine UWB-Konnektivität (Ultra-Wideband) bietet. Ich habe ihn auf Herz und Nieren geprüft, um die Leistung und die Funktionen mit anderen Trackern zu vergleichen und festzustellen, ob er eine lohnende Alternative ist.
Design und Akku
Die meisten Tracker, die ich getestet habe, haben eine kreisförmige, abgerundete, quadratische oder elliptische Form. Der Xiaomi Tag verfolgt einen einzigartigen Ansatz mit einem länglichen Design. Er hat einen zentralen Puck aus Polycarbonat, der von einem integrierten Metallring gehalten wird. Dadurch wirkt er wie ein hochwertiges Schlüsselanhänger-Accessoire. Mit der Metallschlaufe könnt ihr ihn direkt an einem Schlüsselring oder Karabiner befestigen, ohne dass ihr eine zusätzliche Halterung oder ein Etui benötigt.
Obwohl er breit erscheint, ist der Anhänger dünn und leicht. Mit den Maßen 46,5 x 31 x 7,2 mm passt er problemlos in eine Brieftasche oder Tasche, ohne sich zu breit zu machen. Mit nur 10 Gramm ist er leichter als viele Konkurrenten, wie der AirTag 2 oder Galaxy SmartTag 2.
Unter der oberen Abdeckung, findet ihr das Batteriefach, das eine CR2032-Batterie aufnimmt. Bildquelle: nextpit
Der Xiaomi Tag ist nach IP67 staub- und wasserdicht, so dass ihr ihn bedenkenlos an Haustieren oder Taschen befestigen könnt. Der abnehmbare Akkudeckel fühlt sich sicher und gut abgedichtet an. Eine zentrale Taste aktiviert das Gerät aus dem Schlafmodus oder setzt es zurück.
Die obere Abdeckung verdeckt die austauschbare CR2032-Batterie. Dank einer gekerbten Kante lässt sie sich leicht mit einem Nagel oder einem Werkzeug aufhebeln. Der Austausch der Batterie ist einfach, aber angesichts der langen Lebensdauer nur selten nötig. Xiaomi gibt die Laufzeit der Batterie mit über einem Jahr an, was den meisten Trackern entspricht. Samsungs Galaxy SmartTag 2 bietet bis zu zwei Jahre im Energiesparmodus.
Pairing und Doppelnetzwerk-Kompatibilität
Der Xiaomi Tag verwendet Bluetooth 5.4 und NFC (iOS-Geräte). Er funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS. Auf unterstützten Android-Geräten wird er über die Find Hub App gekoppelt. Die Xiaomi Home App unterstützt dies nicht, auch nicht beim Pairing mit einem Xiaomi Telefon oder Tablet.
Pairing mit einem Android-Gerät
Habt ihr die App installiert und euch im Google-Konto angemeldet, reicht es, das Schutzband der Batterie herauszuziehen. Der Tag wird automatisch erkannt. Vergewissert euch, dass Bluetooth und Standort aktiviert sind, falls die Verbindung nicht sofort angezeigt wird. Xiaomi empfiehlt, bei Bedarf manuell nach Find-Hub-Geräten zu scannen, aber in meinen Tests wurden mehrere Tags sofort mit allen Geräten gekoppelt.
Die Einrichtung auf dem Host-Android-Telefon oder -Tablet dauert nur ein paar Fingertipps, einschließlich der Bestätigung der Richtlinie. Anschließend könnt ihr den Tag umbenennen, eine Kategorie zuweisen und sein Symbol ändern. Anschließend könnt ihr den Tag auf den Karten anzeigen lassen.
Der Xiaomi Tag wird automatisch erkannt, sobald ihr das Batterieband entfernt. Vergewissert euch, dass auf eurem Android-Handy oder -Tablet Bluetooth und Ortung eingeschaltet sind. Bildquelle: nextpit
Kopplung mit einem iPhone
Auf dem iPhone oder iPad verwendet ihr die Apple-App „Find My“ und wählt die Option „Drittanbietergerät“. Schaltet außerdem Bluetooth auf eurem Gerät ein. Das Pairing geht genauso schnell wie bei einem normalen AirTag oder AirTag 2.
Fügte den Xiaomi Tag über die Apple Find My App hinzu. Wählt bei den Einstellungen der App auf eurem iPhone oder iPad die Option Drittanbieter-Tracker. Bildquelle: nextpit
Die Verwaltung, z. B. das Aufheben der Kopplung und die erneute Kopplung, erfolgt im selben Abschnitt. Es gibt jedoch einen Nachteil, den ihr euch merken solltet: Dem Tag fehlt ein Manipulationsschutz. Wenn er verloren geht, kann ihn jeder zurücksetzen und mit einem anderen Gerät koppeln. Ich vermisse hier Sicherheitsvorkehrungen, die ein einfaches erneutes Pairing ohne vorheriges Entfernen des Tags vom Originaltelefon verhindern.
Ich habe den Wechsel zwischen Android-Geräten mit demselben Konto ohne Probleme getestet. Es ist möglich, dass künftige Updates kontobasierte Beschränkungen für eine bessere Sicherheit nachliefern.
Funktionen und Genauigkeit
Das Crowdsourced Network hängt vom gekoppelten Ökosystem ab. Android verwendet Find Hub (über Android-Geräte in der Nähe), während iOS Find My verwendet. Die Standortdaten bleiben in beiden Fällen verschlüsselt, sodass keine der beiden Plattformen auf eure Informationen zugreifen kann.
In meinen Tests lieferte Android schnellere und genauere Standortaktualisierungen als iOS, was wahrscheinlich auf die Gerätedichte in der Umgebung zurückzuführen ist. Das bedeutet, dass die Ergebnisse je nach Standort und Ökosystem-Traffic variieren können.
Die Ortung in der Nähe ist einfach, mit einer grafischen Anzeige, die die Entfernung anhand der Kreisgröße anzeigt. Es fehlt die präzise Ortung von UWB-fähigen Trackern wie Samsungs Galaxy SmartTag oder Apples AirTag. Außerdem ist die Positionsbestimmung langsamer, selbst wenn der Tag nur wenige Meter entfernt ist, was ein häufiges Problem bei nicht UWB-fähigen Modellen ist.
Verfolgt den Xiaomi Tag aus der Ferne auf der Karte und über die Umkreissuche. Bildquelle: nextpit
Für die Ortung in der Nähe könnt ihr den Tag klingeln lassen, um akustische Warnungen zu erhalten. Der Ton ist dezent, aber für ruhige Räume ausreichend. Er reicht nicht an die lautere Ausgabe des Galaxy SmartTag 2 oder der Solum-Tracker heran.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ihr nur Live-Standortkoordinaten erhaltet. Im Gegensatz zu Samsungs Galaxy SmartTag und einigen anderen Konkurrenten wird kein Standortverlauf unterstützt. Für einen preisgünstigen Tracker sind die grundlegenden Funktionen jedoch gut.
Zu den weiteren Funktionen gehören der Verloren-Modus, der eine Standortfreigabe für Kontakte und Fluggesellschaften, Trennungswarnungen und Benachrichtigungen über unerwünschte Ortungen, die sowohl von Find Hub als auch von Find My unterstützt werden, beinhaltet.
Xiaomi Tag ist nur in weißer Ausführung erhältlich Bildquelle: nextpit
Fazit
Ich hatte hohe Erwartungen an den Xiaomi Tag. Zwar fehlen Standortverlauf und UWB, sodass die Genauigkeit der Ortung und die Geschwindigkeit der Ortung im unteren Bereich liegen. Angesichts des niedrigen Preises und der Kompatibilität mit zwei Netzwerken, kann sich der Tag trotzdem lohnen.
Insgesamt bietet der Xiaomi Tag eine zuverlässige, preisgünstige Ortung mit durchdachtem Design. Er ist eine gute Wahl, wenn ihr Erschwinglichkeit und plattformübergreifende Flexibilität gegenüber erstklassigen Präzisionsfunktionen bevorzugt.
In der EU der Tracker für 17 € pro Stück oder 59 € im Viererpack verkauft. Das ist viel billiger als der Galaxy SmartTag 2 oder der AirTag 2.
Wenn ihr mehrere Dinge mit Tags bestücken wollt, bietet das Viererpack eine große Preisersparnis. Wenn ihr Smart Tags nur einmal testen möchtet, solltet ihr mit einem einzelnen Gerät beginnen. Er ist nur in weißer Farbe erhältlich.
Wie gut ist Crimson Desert?: Riesen-RPG will alles und kann eines richtig gut
Crimson Desert ist ein riesiges, wunderschönes Open-World-RPG, das alles zugleich sein und machen will. Viel von seinen Versprechen aus dem Vorfeld hält es dabei. Eine Sache kann es besonders hervorragend – und die braucht es auch, um Tester von sich zu überzeugen.
Dem Vernehmen aus zahlreichen Testberichten nach bedient sich Crimson Desert quer durch alle Genres bei erfolgreichen Spielen und schaut sich Mechaniken, Ideen und Konzepte in riesiger Anzahl ab. Das Ergebnis ist ein Spiel, das gigantisch groß ausfällt. Sein Highlight ist die Spielwelt, die 4Players zur größten und schönsten Welt seit langem adelt. Auch andere Tester schlagen in die gleiche Kerbe: An jeder Ecke vollgestopft mit Dingen zum Entdecken und Tun sei sie, sodass sich die ersten Stunden chaotisch und überwältigend anfühlen können. Sogar die Progression wird mit der Exploration verwoben: Statt mit Erfahrungspunkten werden Fähigkeiten mit Artefakten verbessert, die in der Spielwelt zu finden sind, lobt DualShockers. Selbst wer sich sonst mit dem Spiel schwer tut, wird davon immer wieder hineingezogen.
Das verhindert Traumwertungen
Traumwertungen verbaut sich Crimson Desert allerdings durch Schwächen. Universell als schlechtester Bestandteil werden Story und der schweigende Protagonist benannt, die es nicht schaffen, den Spieler mit der Welt zu verbinden. Kritisiert werden häufige, schwierige Rätsel, deren Lösungen oder Voraussetzungen unklar bleiben, ein komplexes Kampfsystem, schlecht erklärte Mechaniken, keine Kiste zum Lagern von Dingen für Upgrades, extrem schwere Bosskämpfe, die die ansonsten spaßigen Kämpfe unterbrechen, Füllaktivitäten und ein generell „zynischer Umgang“ (Eurogamer) mit der Zeit des Spielers, die mit zahlreichen langweiligen Sammel- oder Reiseaktivitäten verschwendet wird. Es fehle an Feinschliff, auch im Bezug auf Zugänglichkeit und Komfort, oder einer Reduktion zu Gunsten eines kohärenten Ganzen.
Eine schicke Welt entdecken – reicht das?
Eine große Sandbox hat Faszination genug.
Wenn sie stattdessen kleine Storys erzählt, reicht das.
Ohne gute Story funktioniert ein RPG nicht.
Amazing combat, horrible balance, frustrating lack of polish
Destructoid
Diese vielen kleinen Punkte werden zu individuellen Störfaktoren und führen zu einer relativ geringen Metacritic-Wertungen von 78 Punkten. Bei höheren Wertungen fallen sie nicht so sehr ins Gewicht, auch wenn sie benannt werden, bei niedrigeren werden sie zunehmend als größere Ärgernisse empfunden, die sich irgendwann summieren.
Technisch zaubert Crimson Desert zwar bildhübsche Welten auf den Rechner, leidet auf dem PC laut dem Benchmark-Test von ComputerBase aber noch unter eine Reihe von Problemen. Hier benötigt es noch weitere Arbeit und Updates.
Fazit: Subjektiv gut bis grottig
Tests sind am Ende immer ein auch subjektiver Eindruck, Spaß schließlich lässt sich nicht messen. Wie viel Spaß Crimson Desert am Ende macht, wird jedoch deutlich: Wer eine schier endlose Sandkasten-Welt zum Erkunden sucht, immer neue Dinge entdecken und Mechaniken weniger erklärt als eher selbst meistern möchte, bekommt hervorragende Unterhaltung, die dann auch die klaren Schwächen überdeckt.
Ein Rollenspiel mit glaubhafter Welt und guter Geschichte, einem kohärenten Ganzen, das ist Crimson Desert den Berichten zufolge allerdings nicht – und genau deshalb kein Anwärter für den kleinen Kreis der ganz großen Spiele. Dazu lässt es zu sehr „zwischen Faszination und Verärgerung“ (PC Gamer) hin- und herschwanken.
Datenleck durch falsche Informationen: AI-Agent verursacht bei Meta gravierenden Sicherheitsvorfall
Ein mit OpenClaw vergleichbarer AI-Agent führte bei Meta zu einem internen Datenleck. Der KI-Assistent selbst produzierte keinen fehlerhaften Code, gab einem Mitarbeiter aber falsche technische Angaben, berichtet The Verge.
Die Konsequenz des Vorfalls war, dass Meta-Mitarbeiter in der letzten Woche für fast zwei Stunden Zugang zu Unternehmens- und Kundendaten hatten, obwohl ihnen eigentlich die Berechtigung dafür fehlte. Meta-Sprecherin Tracy Clayton sagte gegenüber The Verge, keine Nutzerdaten seien in diesem Zeitraum „unsachgemäß behandelt“ worden. Zuerst hatte The Information den Sicherheitsvorfall beschrieben.
KI-Agent liefert autonom falsche Informationen
Ausgangspunkt für das Datenleck war ein interner KI-Agent, der laut der Beschreibung von Clayton ähnlich wie OpenClaw funktioniere, nur eben in einer sicheren Umgebung laufe. Ein Software-Entwickler nutzte den Agenten, um eine Frage zu analysieren, die ein anderer Mitarbeiter in einem internen Meta-Forum gestellt hatte. Der Agent postete allerdings autonom eine Antwort auf die Frage, berechtigt wurde er dazu nicht. Diese Antwort wurde nur dem Mitarbeiter angezeigt, der die Frage gestellt hatte. Öffentlich war der Beitrag nicht.
Der Mitarbeiter setzte dann um, was der KI-Agent empfohlen hatte – nur waren die Informationen fehlerhaft. Die Konsequenz war ein „SEV1“-Sicherheitsvorfall. Das ist die zweithöchste Stufe in Metas internen Bewertungssystem. Mitarbeiter hatten aber nur kurzzeitig einen nicht-autorisierten Zugang zu sensiblen Daten, das Problem wurde behoben.
Mitarbeiter wusste, dass er sich mit Agenten austauscht
Wie Meta-Sprecherin Clayton erklärt, hat der KI-Agent selbst keine technischen Maßnahmen umgesetzt. Dieser gab lediglich fehlerhafte Informationen, was im Kern etwas ist, das auch unter Menschen passieren kann. Menschen hätten aber womöglich den Hinweis gründlicher geprüft.
Der Mitarbeiter war sich laut Clayton aber bewusst, dass er mit einem Bot kommuniziert hat. Hinweise befanden sich sowohl in dem Beitrag des Agenten als auch in den Antworten des Mitarbeiters.
Fehler mit Agenten
Je mehr sich AI-Agenten verbreiten, desto häufiger werden Sicherheitsvorfälle bekannt. Eine der kuriosen Meldungen der letzten Wochen stammt sogar von Meta, berichtete 404Media. So war es die für Sicherheit zuständige Direktorin von Metas neuem Superintelligence Labs, die bei Experimenten mit dem Open-Source-Agenten OpenClaw Teile ihres Posteingangs löschte. Eigentlich sollte der KI-Assistent den Posteingang nur überprüfen, aufgrund der Menge an Mails kam es dann zur ungewollten Löschaktion.
Bei anderen Tech-Konzernen ist die Lage ähnlich. Bei Amazon haben Coding-Agenten im letzten Jahr zwei kleinere AWS-Ausfälle verursacht.