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Western Digital (WD): Zwei neue Techniken für HDDs mit 1,2 GB/s


Während Festplatten immer mehr Terabyte speichern können, stagniert die Leistung nahezu oder nimmt pro Terabyte sogar ab. Das will Western Digital (WD) bald ändern. Durch die Kombination von „High Bandwidth Drive“ und „Dual Pivot“ soll sich der Durchsatz von 300 MB/s auf 1,2 GB/s vervierfachen.

High Bandwidth Drive Technology (HBDT)

Die erste neue Technik nennt WD High Bandwidth Drive Technology (HBDT). Das Prinzip klingt zunächst einfach: Statt wie bisher nur auf eine Datenspur (Track) der Magnetscheiben zuzugreifen, sollen künftig zwei davon gleichzeitig gelesen und geschrieben werden. Dadurch wird der Durchsatz verdoppelt, wie der Hersteller mit einem Vorserienmodell demonstriert hat. Während die herkömmliche HDD etwa 274 MB/s erreicht, sind es bei dem HBDT-Modell 554 MB/s, womit bereits am Limit der SATA-Schnittstelle gekratzt wird.

Für die Zukunft wird erwogen, sogar bis zu acht Tracks simultan zu nutzen, wodurch die Leistung noch höher ausfallen würde.

Demo mit High Bandwidth Drive Technology
Demo mit High Bandwidth Drive Technology (Bild: Western Digital)

Im Unternehmensblog und in Videos wird die im Rahmen des Investor Day vorgestellte Technik genauer beschrieben. Der Schlüssel dahinter ist der sogenannte Triple-Stage-Actuator, mit dem die Lese/Schreib-Köpfe der Festplatten präziser als zuvor über den rotierenden Magnetscheiben platziert werden können. Bildlich gesprochen stellen die drei Aktoren nun einen Arm mit Schulter (Actuator), Ellenbogen (Milli-Actuator) und Handgelenk dar. Letzteres ist der besonders fein arbeitende Micro-Actuator, der auch den weiteren Weg der ePMR-Festplatten ebnen soll.

Die Spuren können damit präziser und schneller angesteuert werden, erklärt WD. Dies ermögliche nun „die gleichzeitige, genaue Positionierung der Köpfe über mehrere Spuren“ hinweg. Allerdings müssen diese „paarweise“ direkt nebeneinander liegen. Der Durchsatz skaliere mit der Anzahl der aktiven Köpfe und Spuren. Während sich die sequenziellen Transferraten bei zwei Spuren verdoppeln, seien die Zugewinne bei wahlfreien Zugriffen sehr variabel, was allein daran liegt, dass Daten eben nicht immer auf nebeneinander liegenden Spuren platziert sind. Im schlechtesten Fall gebe es dann bei kleinen Dateien gar keine Leistungssteigerung und im besten Fall das bis zu 1,7-Fache bei größeren Dateien.

Dual Pivot Technology (DPT)

Mit Dual Pivot (übersetzt doppelter Drehpunkt) greift WD den Ansatz der Dual-Actuator-Technik auf, die zuerst Seagate und später auch WD zwischenzeitlich eingeführt hatten. Es kommen also zwei „Arme“ mit Köpfen zum Einsatz, wodurch die Leistung erhöht werden kann. Doch da diese bisher übereinander gestapelt waren, musste aus Platzgründen auf Magnetscheiben verzichtet werden. Daher nahm die Speicherkapazität ab. Dies sei der Hauptgrund dafür, dass diese Technik bisher erfolglos geblieben sei. Es habe sich wirtschaftlich schlicht nicht rentiert, argumentiert WD.

HDD mit Dual-Pivot-Technik demonstriert
HDD mit Dual-Pivot-Technik demonstriert (Bild: Western Digital)

Beim neuen Ansatz Dual Pivot sitzen die beiden Aktoren nicht übereinander, sondern gegenüberliegend auf gleicher Ebene neben den Scheiben. Die zusätzlichen Kosten für den zweiten Aktor bleiben zwar bestehen, doch können wieder mehr Scheiben eingesetzt werden, da vertikal genügend Platz vorhanden ist. Wenn die Köpfe an einem Aktor nur die Oberseite der Scheiben ansteuern, während der andere die Unterseite übernimmt, ließe sich zudem der Abstand zwischen den Scheiben weiter verringern, um noch mehr von diesen unterzubringen. Das wird als Beispiel angeführt, könnte aber den beschriebenen Weg zu 14 Plattern in einem 3,5″-Gehäuse ebnen, den WD einschlagen will.

Die unabhängig voneinander agierenden Aktoren sorgen für höheren Durchsatz und mehr IOPS.

Kombiniert für vierfachen Durchsatz

Die eingangs erwähnte Steigerung der Datentransferrate von bisher maximal 300 MB/s auf 1.200 MB/s oder 1,2 GB/s soll durch eine Kombination aus HBDT mit zwei Spuren und der Dual-Pivot-Technik erreicht werden. Damit soll sichergestellt werden, dass kommende HDDs der 100-TB-Klasse beim Durchsatz pro Terabyte das gleiche Niveau wie derzeitige 26-TB-HDDs erreichen.

Für die ferne Zukunft ist Achtspur-HBDT mit Dual Pivot angedacht, was 4,8 GB/s ermöglichen würde, so die Prognose von WD. Dann könnten solche HDDs sogar mit mancher SSD beim Durchsatz mithalten. Die erheblich geringeren Zugriffszeiten beim NAND-Flash-Speicher wären damit aber nicht zu erreichen.

Roadmap für Performance Drives von Western Digital
Roadmap für Performance Drives von Western Digital (Bild: Western Digital)



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Apple: Entwicklungsumgebung Xcode dockt AI Coding Agents an


LLMs wie ChatGPT, Llama oder Gemini können bereits selbstständig Code schreiben, mal mehr, mal weniger gut. Die Funktion ist populär. Auch klassische Entwicklungsumgebungen wie Xcode oder IntelliJ IDEA bieten inzwischen KI-Assistenten. Apple vereint in Xcode jetzt beide Welten.

KI-Agenten sollen helfen

Apple integriert in der neuen Version 26.3 von Xcode die Möglichkeit, dass Entwickler aus zwei verschiedenen externen KI-Modellen Unterstützung bei ihrer Arbeit erhalten. Zur Auswahl stehen Claude Agent von Anthropic sowie Codex von OpenAI.

Diese KI-Modelle sind auf die Bedürfnisse von Entwicklern hin optimiert und können beim Erstellen sowie Prüfen von Code helfen. Je nachdem wie tief die KI-Agenten in die Entwicklungsumgebung integriert werden, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Darunter zum Beispiel Code-Vervollständigung abhängig vom jeweiligen Kontext, die Aktualisierung von Projekteinstellungen und schlussendlich auch beim Build-Prozess einer Anwendung. Entwickler sollen Workflows schneller optimieren und dadurch Zeit für die wirklich wichtigen Arbeiten freischaufeln können. „Agentic Coding steigert die Produktivität und Kreativität […]“, lässt Apple wissen.

Apple ist nicht alleine

Auch GitHub bietet mit Copilot einen Coding Agent, der sowohl per Plugin in verschiedene Editoren integriert werden kann als auch auf GitHub selbst als Chat zur Verfügung steht. Ebenfalls JetBrains bietet verschiedene KI-Tools für die eigene Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA, die beim Coding helfen, und mit Junie einen Agent an.

Apple schließt also zur Konkurrenz auf, betont dabei aber auch, dass mit dem Model Context Protocol ein offener Standard zum Einsatz kommt, der Entwicklern die Möglichkeit geben soll, weitere kompatible Agents sowie Tools mit Xcode zu verwenden.



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Amazon verkauft Gadget für rund 20 Euro, das jeder braucht


Bei Amazon könnt Ihr Euch jetzt ein Gadget für rund 20 Euro schnappen, das wirklich in keinem Haushalt fehlen sollte. Seid Ihr häufig am Smartphone, Laptop oder Tablet, solltet Ihr diesen Deal besser nicht verpassen.

In deutschen Haushalten wimmelt es nur so vor Technik. Intelligente Kühlschränke, die Euch verraten, welche Zutaten fehlen, smarte Saugroboter, die Eure Hausarbeit zum Kinderspiel machen oder Smart-TVs,, mit denen Ihr Eure Lieblingsserien auf Knopfdruck empfangt. Allerdings laufen nicht alle Produkte über ein Kabel und verwenden lieber einen Akku. Smartphones, Tablets oder Laptops sind die bekanntesten Vertreter dieser Technik-Spezies. Möchtet Ihr sie besonders flott wieder mit Saft versorgen, solltet Ihr Euch einen aktuellen Amazon-Deal unbedingt näher anschauen.

Ugreen-Gadget für rund 20 Euro: Das erwartet Euch

Spannen wir Euch aber nicht mehr länger auf die Folter: Bei dem besagten Angebot handelt es sich um ein 65-Watt-Schnellladegerät von Top-Hersteller Ugreen. Zwei USB-C- und ein USB-A-Slot sind auf der Rückseite integriert, wodurch Ihr mehrere Geräte gleichzeitig wieder mit Saft versorgen könnt. Dabei handelt es sich zudem um einen Galiumnitrid-Charger (GaN), der auf eine höhere Effizienz und Sicherheit, sowie PD (Power Delivery) als Ladeprotokoll setzt. Es ist unter anderem kompatibel mit der aktuellen Smartphone-Serie von Samsung oder Apple.

Aktuell kostet Euch das Ugreen-Schnellladegerät nur 20,98 Euro. Damit spart Ihr 40 Prozent im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung. Dabei handelt es sich zudem um einen „Amazon Tipp“ und auch die Wertung von 4,7 Sternen aus über 7.000 Bewertungen lässt auf einen zuverlässigen Helfer tippen. Benötigt Ihr nicht ganz so viel Power, gibt`s die 45-W-Variante jetzt für 15,99 Euro beim Versandriesen.

Solche Gadgets sind immer nützlich. Egal, ob Ihr Zuhause oder auf Reisen seid. Aufgrund der kompakten Größe eignet sich das Ladegerät nämlich auch perfekt für Euer Handgepäck. Seid Ihr also auf der Suche nach einem neuen Ladegerät oder möchtet noch ein weiteres in der Hinterhand haben, könnt Ihr hier bedenkenlos zugreifen.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist das Ugreen-Ladegerät sinnvoll oder braucht Ihr so etwas nicht? Lasst es uns wissen!





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Tablet-Markt 2025: Apple weit vor Samsung, Lenovo gestärkt auf Platz 3


Tablet-Markt 2025: Apple weit vor Samsung, Lenovo gestärkt auf Platz 3

In den Jahren 2021, 2022 und 2023 kämpfte der Tablet-Markt mit einem Rückgang, konnte sich im Jahr 2024 jedoch erholen. Und im Jahr 2025 ging es abermals aufwärts: Weltweit wurden 162 Millionen Einheiten verkauft, was einem Wachstum von 9,8 Prozent entspricht.

Das entspricht dem Wachstum des Marktes im 4. Quartal, in dem mit 43,8 Millionen Tablets etwas mehr als ein Viertel des Jahresabsatzes erzielt wurde.

Das 4. Quartal 2025 im Detail

Unangefochten an der Spitze des Tablet-Marktes stand im 4. Quartal Apple. Der Konzern konnte im vierten Quartal 2024 sowohl bei den absoluten Absatzzahlen als auch dem Marktanteil zulegen konnten. 19,6 Millionen Einheiten der iPad-Familie konnte Apple im vierten Quartal absetzen und damit einen Marktanteil von 44,9 Prozent für sich verbuchen.

Samsung behauptet Platz zwei mit 6,4 Millionen Einheiten und einem Marktanteil von 14,7 Prozent, musste gegenüber dem vierten Quartal 2024 jedoch Federn lassen. 2024 setzte Samsung noch 7,1 Millionen Einheiten ab und erreichte einen Marktanteil von 17,8 Prozent. Der Gewinner des Jahresvergleiches ist Lenovo: Der chinesische Hersteller konnte 3,865 Millionen Einheiten absetzen und sich mit 8,8 Prozent hinter Samsung einen eindeutigeren 3. Platz als im vergangenen Jahr sichern. Damals lagen Huawei und Xiaomi nicht weit dahinter. Beide konnten ebenfalls im 4. Quartal 2025 wachsen, aber nicht so stark.

Marktentwicklung der führenden Tablet-Hersteller Q4 2025

Wachstum in der ganzen Welt*

Getrieben wurde das Wachstum des Tablet-Marktes laut Omdia durch ein starkes Wachstum in Mittel- und Osteuropa gefolgt vom asiatischen und pazifischen Raum. In diesen Regionen verzeichneten die Märkte jeweils zweistelliges Wachstum, während die Nachfrage in Nordamerika nicht mithalten konnte.

Ausblick auf das Jahr 2026

Für 2026 wird erwartet, dass der Tablet-Markt im Zuge der aktuellen Speicherkrise unter einen zunehmenden Druck gerät. Bei Smartphones deuten sich bereits signifikante Preissteigerungen an, die auch auf den Tablet-Markt überschwappen könnten – mit negativen Entwicklungen auf die ausgelieferte Stückzahl; ob auch auf den Umsatz, bleibt abzuwarten.



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