Nintendo Direct Partner: Indiana Jones, Final Fantasy Rebirth, Resident Evil und mehr
Auf dem ersten Partner-Showcase im Jahr 2026 präsentiert Nintendo für Switch und Switch 2 zahlreiche neue Partner-Spiele, die also nicht aus dem eigenen Hause stammen. Neben kleineren Perlen wie dem Koop-Spiel Orbitals sind Resident Evil, Final Fantasy und Indiana Jones zu nennen.
Highlights im Überblick
Während Nintendo etwa drei Mal jährlich eine eigene Nintendo-Direct-Videopräsentation abhält (die letzte Veranstaltung fand am 13. September 2025 statt), drehen sich die Veranstaltungen mit dem Kürzel „Partner Showcase“ in erster Linie um kommende Spiele, die nicht aus Nintendos Hause stammen.
Die rund 30-minütige Präsentation umfasst über 30 Spiele, von denen ein Teil Portierungen bereits bekannter Titel sind. Neben Nachschub für die aktuelle Konsolengeneration (Switch 2) bedenkt Nintendo dabei auch die Ur-Switch mit neuen Spielen.
Orbitals
Den Anfang der Vorführung macht Orbitals. Dabei handelt es sich um ein Weltraum-Action-Spiel, das zeichnerisch an einen 90er-Jahre Anime erinnert. Die zwei Entdecker Maki und Omura müssen den Weltraum erforschen und stoßen dabei auf allerhand Gefahren und Rätsel, die es in guter Koop-Manier zu lösen gilt.
Orbitals unterstützt die neue, auf die Switch 2 beschränkte GameShare-Funktion, sodass zwei Spieler den Titel im lokalen Netzwerk mit zwei Endgeräten, aber nur einer Spielkopie spielen können. Das Spiel soll im Sommer 2026 erscheinen.
Pragmata
In den Weltraum geht es auch in Pragmata. In dem Shooter übernimmt KI die Kontrolle über eine Weltraumbasis und richtet sich gegen die dortigen Menschen. Die einzige Hoffnung ist ein kleines Cyborg-Mädchen, das besondere Hacker-Fähigkeit besitzt.
Final Fantasy VII Rebirth
Nach dem ersten Teil des Remakes zu Final Fantasy VII finden Cloud, Tifa, Red und die übrigen Gefährten in Final Fantasy VII Rebirth erneut ihren Weg auf die Switch. Beim Release auf der PlayStation fuhr Final Fantasy VII Rebirth Traumwertungen ein. Final Fantasy VII Rebirth erscheint am 3. Juni für die Switch 2.
Tokyo Scramble
In Tokyo Scramble findet sich die Protagonistin nach einem Unfall in einer anderen Welt im Untergrund von Tokio wieder. Die Flucht an die Oberwelt wird jedoch erschwert, da im Untergrund zahlreiche Monster, in Dinosaurier- und Insektengestalt leben. Um vor den Monstern zu fliehen, müssen Rätsel gelöst und Fallen gestellt werden.
Resident Evil Requiem
Ebenso düster geht es in Resident Evil Requiem zu. Einhergehend mit dem angekündigten „Richtungswechsel“ soll der neueste Resident-Evil-Teil weniger bizarr wirken, sondern wieder auf Horror im eigentlichen Sinne setzen. Als neue Protagonistin tritt FBI-Technikexpertin Grace Ashcroft auf, die eine Reihe mysteriöser Todesfälle untersucht. Im Verlauf der Geschichte kehrt sie an den Ort zurück, an dem ihre Mutter ermordet wurde – und wird dort mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Resident Evil Requiem für Switch 2 erscheint wie auf den anderen Plattformen am 27. Februar. Parallel bietet Nintendo einen Switch 2 Pro Controller im zugehörigen Design an. Hinzu veröffentlicht Nintendo zwei neue Amiibo-Figuren, mit denen Spieler im Spiel einen Waffen-Skin freischalten können.
Resident Evil: Requiem – Nintendo Switch 2 Pro Controller (Bild: Nintendo)Resident Evil: Requiem – Nintendo amiibo-Figuren (Bild: Nintendo)Resident Evil: Requiem – amiibo-Skin (Bild: Nintendo)
Bethesda Softworks
In einem kleinen extra Kapitel des Showcases widmet sich Nintendo Bethesda Softworks. Neben Fallout 4: Anniversary Edition für die Switch 2 wird dabei gesondert auf den letzten Indie-Teil Indiana Jones und der Große Kreis eingegangen. Der kultige Forscher schwingt sich mit seiner Peitsche ab dem 12. Mai auf die Nintendo Switch 2. Darüber hinaus wird The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered vorgestellt, mehr als „2026“ wird beim Release Date aber noch nicht in Aussicht gestellt.
Weitere vorgestellte Titel
Hollow Knight – Nintendo Switch 2 Edition (5. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Super Bomberman Collection – Nintendo Switch 2 Edition (5. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Arcade Archives und Console Archives (5. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
PGA Tour 2K25 (6. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Tokyo Scramble (11. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
WWE 2K26 (13. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Star Trek: Voyager – Across the Unkown (18. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Paranormasight: The Mermaid’s Curse (19. Februar 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Fallout 4: Anniversary Edition (24. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Resident Evil Requiem (27. Februar 2026, Nintendo Switch 2)
Scott Pilgrim EX (3. März 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection (13. März 2026, Nintendo Switch 2)
Shadow Tactics: Blades of the Shogun (18. März 2026, Nintendo Switch 2)
Disney Dreamlight Valley – Nintendo Switch 2 Edition (25. März 2026, Nintendo Switch 2)
Goat Simulator 3 (1. April 2026, Nintendo Switch 2)
Pragmata (24. April 2026, Nintendo Switch 2)
Indiana Jones und der Große Kreis (12. Mai 2026, Nintendo Switch 2)
Tales of Arise – Beyond the Dawn Editon (22. Mai 2026, Nintendo Switch 2)
Final Fantasy VII Rebirth (3. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
The Adventures of Elliot: The Millennium Tales (18. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
Granblue Fantasy: Relink – Endless Ragnarok (9. Juli 2026, Nintendo Switch 2)
Digimon Story Time Stranger (10. Juli 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Culdcept Begins – Nintendo Switch 2 Edition (16. Juli 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Another Eden Begins – Nintendo Switch 2 Edition (Sommer 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Kyoto Xanadu (Sommer 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Orbitals (Sommer 2026, Nintendo Switch 2)
eFootball Kick-Off! (Sommer 2026, Nintendo Switch 2)
Turok: Origins (Herbst 2026, Nintendo Switch 2)
Valheim (2026, Nintendo Switch und Switch 2)
Captain Tsubasa 2: World Fighters (2026, Nintendo Switch und Switch 2)
HP Z8 Fury G6i: Workstation mit bis zu vier RTX PRO 6000 und 86-Kern-Xeon
Bild: HP
Mit der Workstation Z8 Fury G6i kehrt HP in diesem Jahr zurück auf den Markt der ausgewachsenen Desktop-Workstation-PCs. Bis zu vier Nvidia RTX PRO 6000 Max-Q mit je 96 GB GDDR7 können in dem Rechner an einem Intel Xeon der 600er-Serie betrieben werden. Mit separatem Seiten-Panel ist Platz für noch größere Grafikkarten.
HP bietet wieder ausgewachsene Workstations an
Zuletzt umfasste HPs Desktop-PC-Workstation Portfolio im Wesentlichen vergleichsweise kompakte bis sehr kompakte Systeme mit iGPU oder maximal einer dedizierten Grafikkarte in den Serien Z1 und Z2 (Tower/Mini). Nur in der Z4-Serie konnten auch zwei Grafikkarten von Nvidia parallel betrieben werden. Die neue Serie HP Z8 Fury G6i geht jetzt in die Vollen.
HP Z8 Fury G6i Desktop-Workstation (Bild: HP)
Bis zu 4 × RTX Pro 6000 und 86-Kern-Xeon
Maximal bis zu vier Nvidia RTX Pro 6000 Max-Q mit jeweils 96 GB GDDR7 können in dem System auf Intel-Xeon-600-Basis (Details) mit jeweils PCIe 5.0 x16 betrieben werden – nur die RTX Pro 6000 ohne Zusatz Max-Q ist in Nvidias Portfolio aktuell noch schneller. Sie wird ebenfalls in der Z8 Fury G6i angeboten, dann allerdings nur einzeln verbaut.
Alternativ stehen Konfigurationen mit vier RTX Pro 5000, RTX Pro 4500 oder RTX Pro 4000 zur Wahl. Für China gibt es die Option auf dreimal Nvidia A800.
Nvidia RTX Pro Blackwell für Desktop-Workstations
Auch bei den Intel Xeon 600 „Granite Rapids“ gibt es auf Wunsch das Topmodell, den Xeon 698X mit 86 Kernen (172 Threads).
HP Z8 Fury G6i Desktop-Workstation (Bild: HP)
Weitere Merkmale
Die Stromversorgung erfolgt über ein oder zwei 1.700-Watt-Netzteile. Sind zwei Netzteile verbaut, können diese redundant oder in Kombination betrieben werden. Bei vier RTX Pro 6000 Max-Q unter Volllast verbleiben im redundanten Modus noch 500 Watt für die restlichen Komponenten (4 × 300 Watt für die Grafikkarten = 1.200 Watt). Die TDP des größten Xeon beträgt 350 Watt.
Bis zu 16 RDIMM-Module mit jeweils bis zu 128 GB Kapazität und damit 2 TB in Summe können konfiguriert werden. Die Plattform von Intel unterstützt sogar bis zu 256 GB große Module mit zusammen dann 4 TB Kapazität.
Optional ist für die neue Workstation das neue HP Max Side Panel verfügbar – ein linkes Seitenteil, das das Volumen des Towers um 15 Prozent anwachsen lässt und damit auch den Einsatz breiterer (Consumer-)Grafikkarten erlaubt.
Verfügbar ab April
Die neue HP Z8 Fury G6i Workstation soll ab April direkt über HP erhältlich sein. Preise sollen erst kurz vor dem Marktstart bekanntgegeben werden. Der Maximalausbau dürfte sich der 100.000-Euro-Marke annähern.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York unter NDA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und Hotelübernachtung wurden von HP getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
Samsung SSD 870 Evo 8 TB: Nach fünf Jahren gibt es den doppelten Speicherplatz
Vor gut fünf Jahren führte Samsung die SATA-SSD-Serie 870 Evo (Test) mit bis zu 4 TB Speicherplatz im 2,5″-Format ein. Völlig überraschend wird die Serie jetzt nach oben erweitert: Das neue Modell bietet satte 8 TB Speichervolumen und das in Zeiten, wo NAND-Flash doch eigentlich knapp geworden ist.
Ein überraschender Zufallsfund
Bei der täglichen Recherche ist ComputerBase über die neue Samsung 870 Evo 8 TB mit der Kennung MZ-77E8T0B gestolpert und war überrascht, denn Samsung hat ein solches Modell bisher nicht offiziell angekündigt. Auch auf den Webseiten von Samsung* wird die Serie weiterhin mit maximal 4 TB ausgewiesen. Denkbar ist, dass der Handel dem Hersteller zuvorgekommen ist.
Samsung 870 Evo mit 8 TB erreicht den Handel
Die 8-TB-SSD findet sich nämlich bei zahlreichen Händlern und ist zum Teil sogar schon direkt ab Lager erhältlich. Die Preise starten bei rund 1.300 Euro. Damit gibt es den doppelten Speicherplatz zum etwas mehr als doppelten Preis der 4-TB-Version, die derzeit ab rund 615 Euro zu haben ist.
Da weder Samsungs Produktseiten noch die öffentlichen Datenblätter zur Serie das 8-TB-Modell „kennen“, ist unklar, ob die im Preisvergleich genannten Spezifikationen stimmen oder schlicht vom 4-TB-Modell als Platzhalter übernommen wurden. Demnach wären die Speicherkapazität sowie die analog auf 4800 TB verdoppelten TBW (Total Bytes Written) der einzige Unterschied.
Vorläufig gleiche Eckdaten wie bei der 4-TB-Version, Platzhalter gut möglich
Ausgehend von den bisherigen Modellen der Serie würde Samsungs MKX-Controller mit 8 Kanälen zum Einsatz kommen. Beim NAND-Flash wäre TLC-NAND der sechsten Generation (V-NAND v6) gesetzt. Der DRAM-Cache wird weiterhin mit 4 GB LPDDR4 angegeben, würde sich demnach also nicht verdoppeln. Die Redaktion steht mit Samsungs Pressestelle in Kontakt, um offizielle Informationen zu erhalten.
Bisher bot Samsung für Verbraucher im 2,5″-Formfaktor mit SATA-Anschluss nur in der Serie 870 QVO (Test) mit QLC-Speicher ein Modell mit 8 TB an. Bei der 870 Evo ist wie erwähnt eigentlich TLC-Speicher gesetzt.
870 Evo ein absoluter Dauerbrenner
Auch wenn heute die NVMe-SSDs im M.2-Formfaktor das Zepter übernommen haben, ist die 870-Evo-Serie von Samsung seit über fünf Jahren sehr populär. Samsung selbst spricht sogar von der „beliebtesten SSD-Serie der Welt“, die im Januar 2021 in die Fußstapfen der erfolgreichen Vorgänger 860 Evo (Test) und 850 Evo (Test) trat.
Samsung 870 Evo im Test: Der Klassenprimus mit MKX-Controller und TLC
Update
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
Samsung liefert ab: Pünktlich nach dem World Sleep Day ist das meisterwartete Feature der Galaxy Watch in Deutschland gelandet. Was bisher nur in den USA verfügbar war, erkennt jetzt auch hierzulande nächtliche Atemaussetzer. Ein Upgrade, das buchstäblich über Nacht dein Leben verändern kann.
Smartwatches werden immer mehr zum digitalen Hausarzt. Doch während Schritte zählen und Kalorien schätzen eher in die Kategorie „Lifestyle“ fallen, geht Samsung nun den entscheidenden Schritt in Richtung echte Vorsorge. Ab heute rollt der koreanische Riese die Schlafapnoe-Erkennung für die Galaxy-Watch-Serie in Deutschland und 33 weiteren europäischen Ländern aus. Damit schließt Samsung eine der letzten großen Lücken in seinem Gesundheits-Portfolio für den hiesigen Markt.
Warum ist das ein echter Big Deal?
Schlafapnoe ist tückisch. Schätzungen zufolge wissen rund 80 % der Betroffenen gar nicht, dass sie nachts Atemaussetzer haben. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen. Denn dazu gehören Tagesmüdigkeit, chronischer Bluthochdruck und ein deutlich erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Bisher war für eine fundierte Diagnose meist der aufwendige Gang ins Schlaflabor unumgänglich. Dass die Galaxy Watch nun die offizielle CE-Zertifizierung als medizinisches Software-Gerät erhalten hat, ist ein wichtiger Schritt für Samsungs Sensortechnik und ein Ausrufezeichen gegen die Konkurrenz.
So funktioniert der Check an Eurem Handgelenk
Die Watch nutzt den bewährten BioActive Sensor, um während des Schlafs Eure Sauerstoffsättigung (SpO2) kontinuierlich zu überwachen. Die Software sucht dabei nach spezifischen Mustern, die auf eine moderate bis schwere obstruktive Schlafapnoe hindeuten. Das heißt Phasen, in denen der Sauerstoffgehalt im Blut rapide abfällt.
Um ein verlässliches Ergebnis zu bekommen, macht Samsung keine halben Sachen und setzt auf Konsistenz. Ihr müsst die Uhr innerhalb eines Zeitraums von zehn Tagen in mindestens zwei Nächten tragen. Die Messung muss jeweils für mehr als vier Stunden am Stück erfolgen. Danach spuckt die Samsung-Health-Monitor-App eine detaillierte Einschätzung aus. Erreicht Ihr einen kritischen Wert, empfiehlt die App direkt den Gang zum Facharzt.
Wer darf testen und wo ist der Haken?
Das Feature landet per Software-Update auf allen Modellen ab der Galaxy Watch 4 (inklusive der aktuellen Watch 8 und der robusten Watch Ultra), sofern sie mit Wear OS 5.0 laufen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch für alle „fremdgehenden“ Android-Nutzer: Wie gewohnt setzt Samsung ein gekoppeltes Galaxy-Smartphone voraus, da die Health-Monitor-App tief im Samsung-Ökosystem verwurzelt ist. Zudem richtet sich die Funktion offiziell an Nutzer ab 22 Jahren, die bisher noch keine ärztliche Diagnose für Schlafapnoe erhalten haben.