Online Marketing & SEO
Rheingold-Institut: Diese 5 Konsumtrends werden 2026 die Werbung verändern
Der Jahresanfang hat nicht gerade mit einer Flut an guten Nachrichten geglänzt. Dieser Stimmung will der Marktforscher Rheingold etwas entgegensetzen und präsentiert aus seiner tiefenpsychologischen Forschung fünf Gründe für einen optimistischen Blick auf 2026. Das Potenzial für Werbekampagnen ist beachtlich.
Die frohe Botschaft liefert Stephan Grünewald, Gründer und Managing Partner von Rheingold, gleich zum Start der Präsentation: „De
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Instagram testet Pay-Abo mit Story Insights und Follower Checks
Instagram setzt bei dem neuen Bezahlabo unter anderem auf Insight Features, die es so bisher nicht gab. Genau darüber soll Instagram Plus für User attraktiv werden. Hinweise darauf gab es bereits im Januar. Der App-Forscher Alessandro Paluzzi entdeckte entsprechende Entwicklungen im Code. Demnach arbeitet Instagram seit Anfang des Jahres daran, dass Nutzer:innen Stories anonym schauen können und zudem sehen, wer ihnen nicht zurückfolgt sowie Zielgruppen deutlich granularer zu steuern vermögen. Auch unbegrenzte Zielgruppenlisten standen schon früh im Raum. Der jetzt aufgetauchte Screenshot zu Instagram Plus deutet darauf hin, dass genau diese Interaktions- und Insight-Funktionen tatsächlich Teil eines neuen Premiumabos werden könnten.
Diese Features könnten bald kosten:
Meta prüft Pay-Abo für wichtigste Apps
Sehen, wer deine Story schaut und nicht folgt – aber nur mit Abo
Mit Instagram Plus stellt Instagram mehr kreative Tools, zusätzliche KI-Unterstützung und ganz neue Einblicksfunktionen in Aussicht. Laut Screenshot gehören dazu mehrere Zielgruppen für Stories, Rewatch Insights, eine Suchfunktion in Viewer-Listen, Story Previews, verlängerte Laufzeiten, Super Hearts und das Pushen von Stories. Vor allem die Insights dazu, wer eigene Inhalte sieht und wer zurückfolgt, dürften für viele Nutzer:innen besonders spannend sein. Fragen wie „Wer folgt zurück?“ sind für viele Nutzer:innen emotional aufgeladen, weil sie Aufschluss über Nähe, Reichweite und gegenseitige Aufmerksamkeit geben. Genau solche Einblicke waren bisher nur mit viel Aufwand über Umwege oder externe Tools zugänglich und könnten für viele ein starker Anreiz sein, ein Bezahlabo abzuschließen. Die neuen Abos laufen getrennt von Meta Verified. Während sich Verified vor allem an Creator und Unternehmen richtet, setzen die neuen Funktionen bei emotionalen Nutzungsmotiven vieler User an.
Von den neuen Abos verspricht sich Meta planbare Einnahmen und eine stärkere Verankerung im Ökosystem. Wer für Funktionen zahlt, nutzt Plattformen in der Regel intensiver – und verlässt sie weniger schnell. Gleichzeitig wächst die Kritik an einem solchen Pay-Abo. Der Threads Account reblmedia bezeichnet das Modell als elitär und sieht darin das Potenzial, das bisher offene System zu kippen. Aktuell wird Instagram Plus nur in ausgewählten Märkten getestet und steht Nutzer:innen in Deutschland derzeit noch nicht zur Verfügung.
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Grok übersetzt und empfiehlt fremdsprachige Inhalte jetzt global
Automatische Übersetzungen sind zwar nicht neu. Die Kombination aus Übersetzung, Empfehlung und algorithmischer Priorisierung in Echtzeit dagegen schon. Internationale Perspektiven zugänglich zu machen, kann wertvoll sein. Auf X könnte genau diese Kombination jedoch bestehende Probleme in neuer Form verstärken.
X lässt dich Artikel zusammenfassen und plant Algorithmus-Update
Von nationaler Debatte zum globalen Push
Auf Social Media performen polarisierende Inhalte überdurchschnittlich gut. Auf X zeigt sich das besonders deutlich. Elon Musk selbst sorgte 2025 beispielsweise damit für Kritik, weil er die AfD – auch auf X – offen unterstützte, etwa mit Posts wie „Nur die AfD kann Deutschland retten“ und durch Gespräche mit Parteichefin Alice Weidel auf der Plattform. Solche Interventionen verschaffen einzelnen politischen Positionen enorme Reichweite und Sichtbarkeit. Analysen des Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG) legen nahe, dass Musk durch seine eigene Präsenz und Interaktionen die Aufmerksamkeit für die AfD auf X deutlich erhöht hat.

Im untersuchten Zeitraum von Anfang Dezember 2024 bis Ende Januar 2025 stieg die Zahl der X Follower von Alice Weidel von rund 500.000 auf über 900.000. Gleichzeitig stiegen die Views einzelner Posts von wenigen Hunderttausend auf teils über zehn Millionen. Vergleichbare Effekte waren bei anderen politischen Accounts nicht zu beobachten.
Wenn durch automatische Übersetzung nun auch die Sprachbarriere wegfällt, können genau solche Inhalte noch schneller international zirkulieren – unabhängig davon, in welchem politischen oder kulturellen Kontext sie ursprünglich entstanden sind.
X macht aus Übersetzung ein Machtinstrument
Grok übersetzt jetzt nicht mehr nur fremdsprachige Inhalte, sondern spielt sie aktiv aus. Nutzer:innen sehen damit Inhalte, die sie ohne Übersetzung nie erreicht hätten. Übersetzung wird so Teil des Ranking-Systems und verändert, wie Content verteilt wird. Internationale Inhalte erweitern den Feed, ohne dass neue Creator gewonnen werden müssen. Bestehender Content wird über Sprachgrenzen hinweg neu distribuiert und erreicht zusätzliche Zielgruppen. Gleichzeitig kann die Verweildauer steigen, weil der Feed dichter wird und mehr relevante Inhalte enthält.
Für X ist das strategisch sinnvoll. Die Plattform kämpfte zeitweise mit stagnierendem Wachstum in westlichen Märkten und steht unter Druck, neue Erlös- und Wachstumsquellen zu erschließen. Dass Werbegelder zuletzt weggebrochen sind und sogar eine Klage gegen große Advertiser scheiterte, zeigt, wie angespannt die Situation ist.
Für Nutzer:innen bringt das Update zwar mehr Perspektiven in den Feed, gleichzeitig aber auch mehr Brüche im Kontext. Inhalte aus unterschiedlichen Ländern und Debattenräumen treffen direkt aufeinander, oft ohne den jeweiligen kulturellen oder politischen Hintergrund. Genau hier entsteht ein weiteres Risiko. Ironie, Nuancen oder kulturelle Codes lassen sich nicht immer präzise übertragen, wodurch Inhalte gerade bei sensiblen Themen schnell zugespitzt oder verzerrt wirken können.
Ob Groks neue Fähigkeiten zu mehr Verständnis führen oder eher neue Missverständnisse verstärken, hängt mit Blick auf all diese Faktoren davon ab, wie präzise Übersetzung und Empfehlung ineinandergreifen – und welche Signale X im Ranking priorisiert.
Sie wollten nicht mehr werben:
X-Klage gegen Advertiser gescheitert
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Auf die Hütte, fertig, los: Deutsche Telekom: Das ist die Kampagne mit Thomas Müller zur WM
Knapp zweieinhalb Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bringt sich die Deutsche Telekom mit einer großen Marketingkampagne rund um MagentaTV in Stellung. Zentraler Baustein: das Versprechen, alle 104 WM-Spiele zu übertragen. 44 davon zeigt der Anbieter exklusiv. Star der Kampagne ist Thomas Müller.
Der 36-jährige Weltmeister von 2014 tritt dabei doppelt auf – als Experte im MagentaTV-Team und als Gesicht der neuen Werbekampagne „Wir holen die WM nach Hause“. Der Startschuss fällt am 30. März über TV- und Onlinekanäle, flankiert von Print, Out of Home und Maßnahmen im Handel.
Der neue Spot verlegt das WM-Erlebnis in eine Berghütte. Müller möchte dort ungestört Spiele schauen, bis sich herumsprechen soll, dass MagentaTV installiert wurde. Daraufhin trudeln Fans aus verschiedenen Ländern ein. Die Idee: Gemeinschaftsgefühl rund ums Zuschauen – ein Motiv, das die Telekom über alle Phasen hinweg nutzt.
„Mit unserer Kampagne verdeutlichen wir die einzigartige Faszination einer WM. Dabei geht es um mehr als nur Fußball: Es geht um Gemeinschaft, Emotionen und diese besonderen Momente, die Menschen über Grenzen hinweg verbinden“, meint Sven Grümer, Leiter Media und Launch- & Lifecycle-Management bei der Telekom Deutschland.
Zusammen mit Thomas Müller schaffen wir eine Plattform, die über alle Kanäle hinweg funktioniert und die Vorfreude auf das Turnier konsequent aufbaut.
Für die Konzeption und Kreation der Kampagne steht 0171, Hamburg. Das neu gegründete Agenturmodell von Omnicom und Telekom bündelt Marketing- und Kommunikationsaktivitäten für das Unternehmen in Deutschland. Mit einem integrierten Ansatz setzen Telekom und 0171 nun ihre erste Arbeit in Szene.
Magenta TV
Telekom engagiert Jürgen Klopp als TV-Experte für die Fußball-WM
Der Telekom gelingt der nächste namhafte Transfer für ihre WM-Übertragungen im kommenden Jahr. Der frühere Top-Trainer Jürgen Klopp mit Erfahrung als Experte verstärkt das Team von MagentaTV. …
Übertragungen kommen aus Studios in New York und Ismaning, Wolff Fuss und weitere Kommentatoren berichten aus den Stadien. Die Telekom kündigt zudem barrierefreie Elemente wie Audiodeskription und KI-gestützte Untertitel an.
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