Digital Business & Startups
„Ich will kompromisslose Psychopathen“ – Nette Gründer haben bei 20VC-Gründer Harry Stebbings keine Chance
Es gibt Menschen, die sind medial so präsent und sich selbst dabei auch immer so treu, dass man meint, sie gut zu kennen, ehe man ihnen zum ersten Mal begegnet.
Bei Harry Stebbings dürfte es vielen so gehen. Denn: Wer in der Startupszene kennt den 29-Jährigen Londoner Investor, Gründer von 20VC und Host von “The Twenty Minute VC“-Podcasts nicht?
Seine Geschichte – Bilderbuchmaterial für Journalistinnen und Journalisten – haben er selbst und viele andere schon oft erzählt: Dass er mit 13 Jahren anfing, sich für Venture Capital zu interessieren, in einer Zeit, zu der Venture Capital noch weit weg davon war, im Mainstream bekannt zu sein. Und wie er dann mit 18 angefangen hat, VC-Investoren zu interviewen für seinen Podcast, den er in seinem Kinderzimmer und mit Equipment im bescheidenen Wert von 50 Pfund produziert hat.
1400 Podcast-Folgen und krasser Deal Flow
Trotz seines jungen Alters und des Erscheinens aus dem Nichts gelang es ihm, die größten der VC-Szene für sich zugewinnen: Silicon Valley Legende Guy Kawasaki war sein erster Gast 2015. Und jede Woche folgen weitere Stars: Reid Hoffman (LinkedIn), Daniel Ek (Spotify), Marc Andreessen (a16z). Mittlerweile hat Harry Stebbings für The twenty Minute VC mehr als 1400 Episoden veröffentlich und verzeichnet laut Apple Podcasts über 100 Millionen Downloads.
2020, Stebbings ist da gerade 24 Jahre alt, wurde der Podcaster zusätzlich zum Investor und setzt mit 20VC seinen ersten Fund auf. 2021 folgte bereits der nächste mit 140 Millionen. Euro und 2024 schließlich Nummer drei mit 400 Millionen Euro. Er hat in Sorare, Linktree, Taxdoo, Lovable, Peec AI und etliche weitere Erfolgsfirmen investiert.
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Und: Stebbings hat sich selbst zu einer Marke gemacht – mit allem, was dazu gehört: Er teilt konstant viel in den sozialen Medien und polarisiert dabei auch mal. Als er im Sommer letzten Jahres das 996-Prinzip feierte (Arbeit von 9 bis 21 Uhr an sechs Tagen pro Woche) und sogar noch einen darauf setzte (wer ganz nach oben wolle müsse eigentlich sogar sieben Tage die Woche arbeiten, schrieb Stebbings), sorgte das für einen (sehr) kleinen und womöglich kalkulierten Shitstorm.
Auch spricht Stebbings bisweilen über Privates auf all seinen Kanäle, Instagram, YouTube, Linkedin und in seinem Podcast. Wer ihm folgt, sieht regelmäßig Fotos von seiner Mama, kennt Stebbings Workout-Routine (früh morgens Gym) und weiß, dass der Investor in der Vergangenheit mit Essstörungen zu kämpfen hatte. All das teilt er mit seinen Millionen Followern.
Und darüber spricht er auch im Interview mit Gründerszene. Natürlich. Stebbings weiß ja, wie das mit der Aufmerksamkeit funktioniert. Um die zu bekommen muss man auch etwas anbieten. „Bist du bereit für das beste Interview deines Lebens?“ fragt er zu Beginn des Interviews, für das er in einem etwas kargen, weißen und sehr großen Besprechungsraum Platz genommen hat. Damit hier gleich schon mal die Latte hochgehängt ist.
Harry, für die, die dich und deine Karriere bewundern und denken ‚Investor sein, das wäre schon geil‘: Wer kann ein superguter Investor werden?
Jeder. Dank des Internets gibt es nichts, was man nicht lernen kann. Es ist ein krasses Tool, das alles demokratisiert. Jeder hat die Macht, alles zu werden.
Da würde ich widersprechen.
Doch. Nur: Viele sind einfach unglaublich faul und total mittelmäßig unterwegs. Schau wie ich angefangen habe: Mit einem Podcast aus meinem Kinderzimmer und null Geld.
Ich weiß. Aber das ist doch eher die Outlier-Geschichte. Ein sichererer Weg ins Venture Capital Business wäre vielleicht der Besuch einer Business School gewesen.
Business Schools sind das größte Verbrechen moderner Bildungssysteme. Noch nie hat jemand eine gute Ausbildung an einer Business School bekommen. Der einzige Weg, wie man Business lernt, ist ein Business aufzubauen. Ich würde meine Kinder nie auf die Universität schicken. Das ist das Traurigste, was man machen kann. Ok, für praxisnahe Jobs wie Tierarzt oder Rechtsanwalt kann das sinnvoll sein.
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Wieso?
Weil es schlicht eine Sünde ist, die besten Jahre seines Lebens an einer Uni zu verschwenden. In diesem Alter sind wir am produktivsten, unser Geist ist in Höchstform, unser Energielevel und unsere Risikobereitschaft auch. Und was machen die Leute? Sie verschwenden ausgerechnet diese Zeit damit, sich zu besaufen und unproduktiv in Bibliotheken abzuhängen und sich mit Zeug rumzuschlagen, das sie nie wieder brauchen.
Oha, die Kritik teilst du mit Peter Thiel. Der unterstützt mit seinem Fellowship Programme bewusst Uni-Abbrecher, weil er im Grunde dasselbe über Universitäten sagt. Teilt ihr auch andere Ansichten?
Digital Business & Startups
Delta Labs bekommt 4,4 Millionen – Covalo erhält 3,5 Millionen – Penemue sammelt 1,7 Millionen ein
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Delta Labs bekommt 4,4 Millionen +++ Covalo erhält 3,5 Millionen +++ Penemue sammelt 1,7 Millionen ein +++ Lobby sammelt 2,2 Millionen ein +++ Finanzspritze für Verrano +++ afreshed übernimmt etepetete +++

Im #DealMonitor für den 2. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Covalo
+++ Der französische B2B-Investor Hi inov sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und seed + speed Ventures investieren 3,5 Millionen Euro in Covalo (früher als Chemberry bekannt). Das Startup aus Zürich, 2021 von Timo von Bargen und Yann Chilvers gegründet, positioniert sich als „B2B-Plattform, die Konsumgüterherstellern dabei hilft, die besten Lieferanten für Inhaltsstoffe, Dienstleistungen und Verpackungen zu finden“. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen die „Weiterentwicklung vom Marktplatz-Pionier zur vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur der Branche vorantreiben“. Mehr über Covalo
Penemue
+++ Nicht genannte Investoren investieren 1,7 Millionen Euro in Penemue. Das Startup aus Freiburg im Breisgau, von Jonas Navid Mehrabanian Al-Nemri, Sara Egetemeyr und Marlon Lückert gegründet, kämpft gegen Hatespeech. „Zu den Kundinnen zählen unter anderem Clubs der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga, Akteur*innen der Bundespolitik, Konzerne, Medienhäuser, Organisationen, sowie Artists und Influencer aus Deutschland und Europa“, teilt das Team mit. Mehr über Penemue
Lobby
+++ Der Schweizer Geldgeber Founderful investiert 2,2 Millionen US-Dollar in Lobby. Das Startup aus Zürich, 2025 von Romy Abbrederis, Alex Mugrauer und Muhammad Abdullah gegründet, setzt auf ein Ki-basiertes Buchungssystem. „Instead of manually checking availability, creating and sending proposals, following up, and entering data into the reservation system, Lobby automates the entire booking workflow“, heißt es zum Konzept. Mehr über Lobby
Verrano
+++ Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, Weber Food Technology und die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford investieren eine ungenannte Summe in Verrano. Das Food-Startup mit Sitz in Frankfurt am Main, 2023 von Felix Linnenschmidt, Maximilian Bubenheim und Manuel Siskowski gegründet, setzt auf „gereiftes und geräuchertes Wurzelgemüse“.
MERGERS & ACQUISITIONS
afreshed – etepetete
+++ Das Linzer Bio-Retterboxen afreshed übernimmt seinen Münchner Wettbewerber etepetete. „Mit dieser Transaktion läutet afreshed die Expansion in den deutschen Markt ein“, heißt es in einer Presseaussendung. afreshed, 2021 von Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber und Bernhard Bocksrucker gegründet, sammelte zuletzt eine siebenstellige Summe ein. Mehr über afreshed
VENTURE CAPITAL
Beiersdorf Venture Capital
+++ Das Hamburger Hautpflegeunternehmen Beiersdorf (Nivea) legt seinen zweiten Corporate-Venture-Capital-Fonds (100 Millionen Euro) auf. „Der neue Skin Care Innovation Fund verdoppelt damit das Volumen des 2020 aufgelegten ersten Fonds und unterstreicht Beiersdorfs Anspruch, in der Hautpflege führend zu sein“, teilt das Unternehmen mit. Beiersdorf Venture Capital (BVC) investiert weltweit in alle möglichen Themen rund um Hautpflege (Life Sciences, Biotechnologie, Nachhaltigkeit, KI-Technologien und Gesundheitslösungen). Initial investiert der Corporate-Venture-Capital-Arm von Beiersdorf zwischen 500.000 Euro und 5 Millionen (Seed- bis Series-B). Mehr über BVC
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Foto (oben): azrael74
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eternal.ag – jetzt rücken Roboter zur Ernte aus
#StartupsToWatch
eternal.ag aus Köln sammelte zuletzt 8 Millionen ein. Das junge Robotik- und AgTech-Startup setzt auf autonome Ernteroboter für Gewächshäuser. Das erste Produkt der Jungfirma ist ein vollständig autonomer Ernteroboter für Tomatengewächshäuser.

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das millionenschwere Kölner Startup eternal.ag. Das junge Robotik- und AgTech-Startup setzt auf autonome Ernteroboter für Gewächshäuser.
„Wir beseitigen das größte Risiko im Gewächshausbetrieb: die Unsicherheit bei der Arbeitskraft. Unsere autonomen Roboter übernehmen rund um die Uhr anspruchsvolle, repetitive Arbeiten an den Pflanzen“, heißt es zum Konzept. Das erste Produkt der Jungfirma hört auf den naheliegenden Namen Harvester, ein vollständig autonomer Ernteroboter für Tomatengewächshäuser.
Der Düsseldorfer Early-Stage-Investor Simon Capital, Oyster Bay Venture Capital, EquityPitcher Ventures und Backbone Ventures investierten zuletzt 8 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2025 von Renji John und Sherry Kunjachan gegründet wurde. 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für eternal.ag.
„Klimawandel, Fachkräftemangel und steigende Nachfrage bringen die Lebensmittelproduktion an ihre Grenzen. Der Gewächshausanbau gehört zu den effizientesten und nachhaltigsten Methoden, um ganzjährig frische Produkte zu erzeugen. Doch der Arbeitskräftemangel gefährdet die Branche, und Robotik ist die einzige zukunftssichere Lösung, um eine dezentrale, resiliente Lebensmittelversorgung für die nächste Generation aufzubauen. Das erfahrene Team von eternal.ag versteht die Herausforderungen der Erzeuger genau und hat eine Lösung entwickelt, die diese nachhaltig und mit Augenmaß adressiert“, sagt Niklas Leske von Simon Capital zum Investment. Simon Capital hält nun rund 14,4 % am AgTech aus dem Rheinland.
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

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Foto (oben): KI
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DHDL: 100.000 Euro für Duft-Shirts – dennoch Deal geplatzt, Gründer denken jetzt radikal um
Deal in der Show, Aus nach der Show: Die Scharfensteins begeistern die Löwen mit Duft-Shirts – doch nach der Show folgt eine komplette Neuausrichtung.
Immer nach dem Lieblingsparfüm riechen – bis zur nächsten Wäsche? Das Ehepaar Tim (24) und Kai Scharfenstein (30) aus Köln hat mit dieser Idee die Löwen in der neuesten Folge verzaubert. Sie fordern 100.000 Euro für 25 Prozent und überzeugen letztlich Jana Ensthaler – doch nach der Sendung kommt alles anders.
Überzeugender Pitch mit Live-Schnupper-Test
Die Gründer starteten ihren Auftritt mit den Worten: „Dank Scharfenstein werden bald auch Sie immer nach ihrem Lieblingsduft riechen.“ Als Beweis brachten sie Reality-Star Laurenz Pesch ins Spiel, der per Video und live vorführte, wie sein T-Shirt nach einem ganzen Tag voller Sport, Arbeit und Alltag noch immer frisch duften sollte. Dabei durften sich die Löwen selbst davon überzeugen.Ralf Dümmel ging voran und durfte an dem Testmodell riechen. Sein Fazit: Gar nicht so schlecht! Und selbst Frank Thelen nickte anerkennend.
Der Trick dahinter: Winzige Mikrokapseln, die in einer kleinen Fläche auf dem Rücken der Textilien integriert werden. Sprüht man dann darauf das Lieblingsparfüm, laden sich die Kapseln auf und geben den Duft durch Reibung und Körperwärme frei. Dies soll dann bis zu einer Woche lang anhalten. Die nächste Wäsche soll den Duft dann wieder komplett neutralisieren.
Kritikpunkte und Emotionen
Nach dem Dufttest wird Löwe Frank Thelen aber kritisch: „Warum ist das Duftpolster am Rücken? Unter den Armen riecht man doch viel mehr?“. Die Gründer meinen, der Duft der Kapseln würde auch den Geruch der Arme ausgleichen können. Thelen ist davon wenig überzeugt und meint: „Das ist unappetitlich, man sollte das T-Shirt nach dem Sport waschen!“ Die Gründer kontern gelassen, dies sei nur ein Extrembeispiel – die Kapseln sollten lediglich den Textilduft im Alltag verbessern.
Und dann gibt Judith Williams einen „Millionen-Dollar-Tipp“: „Ihr habt das falsche Kleidungsstück gewählt – Teppiche, Gardinen oder Bettwäsche sind viel sinnvoller!“ Löwin Janna Ensthaler will die beiden Gründer dann aber erstmal persönlich kennenlernen. Also erzählen diese ihre Kennenlern- und Heiratsgeschichte. Sie hätten sich so gut verstanden, dass sie zusammen ein Business machen mussten, meinen die beiden.
Zahlen, Absagen und ein Deal
Löwe Frank Thelen kommt dann wieder zu den Fakten. Er will das Business Model und die Zahlen verstehen. Die Scharfensteins sagen, ihr Startup sei vor einem Monat gestartet und habe bereits 2000 Euro Umsatz gemacht. Dabei würden die Gründer planen, auf zwei Beinen zu stehen: Einerseits würden sie eine eigene Modebrand für Endkunden aufbauen, andererseits ihre Mikrokapseln Unternehmen für Sport- und Outdoor-Bekleidung anbieten.
Die Hilfe der Löwen wollen die Günder vor allem, um an große Unternehmen und wichtige Personen ranzukommen. Ralf Dümmel sieht allerdings hohe Hürden im Textilmarkts und will deswegen nicht investieren. Judith Williams gefällt die doppelte Strategie mit Endkunden und Unternehmenskunden nicht, sie ist deswegen auch raus. Frank Thelen meint, Textil sei nicht sein Thema. Er verspüre deswegen „keine Energie, das Produkt groß zu machen.“ Auch er sagt ab. Gastlöwe Christian Miele lobt die Gründer als Top-Persönlichkeiten, kann aber bei dem speziellen Produkt mit seinem Netzwerk nicht weiterhelfen.
Am Ende ist also nur noch Jana Ensthaler übrig, die hin- und hergerissen ihre Pro- und Contra-Liste vorliest. Sie ist nach wie vor unsicher, auf welches Produkt sich die Gründer spezialisieren sollten. Weg vom T-Shirt, hin zu Teppichen, Vorhängen und Co? Die Scharfensteins versichern, bei ihrem Produkt flexibel zu sein. Nachdem Ensthaler die Bedingung stellt, dass sie zu dritt nochmal über die Produktspezialisierung sprechen, schlägt sie zu und macht den Deal.
Radikaler Pivot ins Longevity-Geschäft
Doch wie ging es nach der Sendung weiter? Janna Ensthaler meint zu Gründerszene, dass ein Investment letztlich nicht zustande gekommen sei. Der kritische Austausch sowie eine Marktanalyse habe bei den Gründern zu einem Umdenken geführt. Diese hätten die Produktion der duftenden T-Shirts nun eingestellt. Neue Regulierungen hätten die Mikrokapseln außerdem als Mikroplastik eingestuft. Das damit verbundene Risiko hätten die Gründer nach eigener Aussage ebenfalls nicht eingehen wollen.
Alternativ hätten sie zu einem neuen Geschäftsmodell gewechselt: „Scharfenstein Longevity“. Mit einem All-In-One Longevity Zellkomplex wollen die Gründer nun gesundes Altern ermöglichen. Ihr Produkt? Zwei Kapseln, welche täglich eingenommen werden und vier wissenschaftlich fundierte Mikronährstoffe enthalten sollen. Die Einnahme unzähliger anderer Medikamente soll damit nicht mehr nötig sein.
Janna Ensthaler ist aufgrund der Neuausrichtung nicht mehr investiert. Sie bleibt aber als Sparringspartnerin verbunden und unterstützt das Team mit Netzwerk, Erfahrung und strategischem Austausch.
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