Digital Business & Startups
+++ Beiersdorf Venture Capital +++ TerraSpark +++ SpaceTech +++ CoachHub +++ Interloom +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Beiersdorf Venture Capital investiert 100 Millionen in Skin Care-Startup +++ Tier Mobility-Gründer Matthias Laug startet SpaceTech TerraSpark +++ CoachHub: Verlust sinkt auf 22,8 Millionen (Vorjahr: 68 Millionen) +++ StartupsToWatch: Interloom +++

+++ #StartupTicker +++ Beiersdorf Venture Capital investiert 100 Millionen in Skin Care-Startup +++ Tier Mobility-Gründer Matthias Laug startet SpaceTech TerraSpark +++ CoachHub: Verlust sinkt auf 22,8 Millionen (Vorjahr: 68 Millionen) +++ StartupsToWatch: Interloom +++
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 2. April).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Beiersdorf Venture Capital
+++ Millionen für Skin Care-Innovationen! Das Hamburger Hautpflegeunternehmen Beiersdorf (Nivea) legt seinen zweiten Corporate-Venture-Capital-Fonds (100 Millionen Euro) auf. „Der neue Skin Care Innovation Fund verdoppelt damit das Volumen des 2020 aufgelegten ersten Fonds und unterstreicht Beiersdorfs Anspruch, in der Hautpflege führend zu sein“, teilt das Unternehmen mit. Beiersdorf Venture Capital (BVC) investiert weltweit in alle möglichen Themen rund um Hautpflege (Life Sciences, Biotechnologie, Nachhaltigkeit, KI-Technologien und Gesundheitslösungen). Initial investiert der Corporate-Venture-Capital-Arm von Beiersdorf zwischen 500.000 Euro und 5 Millionen (Seed- bis Series-B). Im Portfolio von BVC, das von Ascan Voswinckel geführt wird, befinden sich Unternehmen wie S-Biomedic, Vincere Biosciences und Turbine. In Deutschland ist der Geldgeber, früher als Oscar&Paul unterwegs, an Dermanostic (10,6 %) beteiligt. Das Düsseldorfer Startup, 2020 gegründet, drängt in den boomenden Telemedizin-Markt. Das junge Startup fokussiert sich dabei auf Hautärzte. Mehr über BVC
TerraSpark
+++ Neustart im Weltall! Tier Mobility-Gründer Matthias Laug, der zuletzt als als Chief Technology and Product Officer (CTPO) beim Berliner ClimateTech Enter wirkte, mit TerraSpark wieder durch. Das Startup (Sitz: Luxemburg), das Laug gemeinsam mit Tradler-Gründer Jasper Deprez und Sanjay Vijendran, zuletzt bei der ESA tätig, ins Leben gerufen hat, setzt auf Space-Based Solar Power (SBSP) und somit auf Solarenergie aus dem Weltraum. „Harnessing the sun where she always shines – in space – and delivering it wirelessly to Earth“, schreibt das Team zur Idee, die ein wenig nach Science Fiction klingt. Der französische Investor Daphni, better ventures, Hans(wo)men Group, und Business Angels investierten kürzlich 5,4 Millionen Euro in. „The financing will be used to further develop the technology and prepare for initial pilot applications and live tests“, heißt es zum Investment. Mehr über TerraSpark
CoachHub
++++ Zahlencheck! Das Berliner EdTech CoachHub, das in den vergangenen Jahren rund 265 Millionen einsammeln konnte, legt seinen Jahresabschluss für 2024 vor. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen, das Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit Coaches verbindet, einen Umsatz in Höhe von rund 67,5 Millionen Euro – nach 56 Millionen bzw. 35 Millionen in den Jahren zuvor. Der Konzernjahresfehlbetrag sank auf 22,8 Millionen – nach 68 Millionen bzw. 113 Millionen in den Jahren zuvor. „Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2024 wird als sehr erfolgreich bewertet. Es gelang, die Umsatzerlöse signifikant zu steigern und gleichzeitig die Kostenstruktur entscheidend zu optimieren. Damit wurde der Grundstein für eine nachhaltig profitable Entwicklung gelegt“, heißt es im Jahresabschluss. Das Unternehmen beschäftigte 2024 durchschnittlich 402 Mitarbeitende (Vorjahr: 506). Die Personalaufwendungen des EdTechs sanken dadurch um 24 % – von 57,1 Millionen auf 43,6 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von CoachHub bis Ende 2024 bereits rund 255 Millionen. „Zusätzliche Finanzierungen“ sind derzeit nicht geplant. „Die Geschäftsführung geht davon aus, dass gemäß der aktuellen Liquiditätsplanung die vorhandene Liquiditäts- und Eigenkapitalbasis über den Prognosezeitraum Juni 2026 hinaus ausreicht, um sämtliche bestehende und bis zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich entstehende Verbindlichkeiten zu erfüllen“. teilt das Unternehmen mit. Das Team weist zudem darauf hin, dass dem Konzern außerdem noch eine bisher ungenutzte revolvierende Kreditlinie in Höhe von bis zu 20 Millionen als Liquiditätsreserve zur Verfügung stehe. CoachHub scheint somit auf Kurs zu sein. Mehr über CoachHub
Interloom
+++ StartupsToWatch: Interloom. Das 2024 gegründete Münchner Startup, das sich um die „Entwicklung innovativer Automatisierungssoftware für Unternehmen und Organisationen“ kümmert, sammelte in den vergangenen Jahren bereits rund 20 Millionen US-Dollar ein. Zu den Investoren der Jungfirma gehören der englische Investor DN Capital, UiPath-Investor Bek Ventures (früher Earlybird Digital East Fund) und Air Street Capital. Gegründet wurde Interloom vom Boxplot-Macher Fabian Jakobi, Jaime Madrid und Miha Erzen. „Our focus is clear: building a workspace purpose-built to capture context and corporate memory of all the domain experts, that make sure our world is running 24/7, forming the foundation for the agentic automation systems of the future“, schreibt Gründer Fabian Jakobi auf Linkedin. Mehr über Interloom
Fake it till you never make it
+++ Wir werden im Startup-Ökosystem in den nächsten Jahren immer mehr brillante Konzepte sehen. Aber nur wenige Startups werden sie wirklich umsetzen können. In einer KI-Welt gewinnt nur, wer konsequent executed. Mehr im Gastbeitrag von Peyman Pouryekta
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
+++ encosa +++ Freshflow +++ Contentful +++ Contextflow +++ Kaiko Systems +++ YFood +++
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!
STARTUP-RADAR
Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Norta, odacova, profitize, LG Fashion Labs, Veltivo, smao, stroya, Noreja, kursmap, Mosaic SoC, Primogene, Mobility Signage, Synfia.ai, Cirql One, Immodio, Holionix, Early, Voltvera, brixl und Averia. Mehr im Startup-Radar
Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Pace Race, ContextFab, nu:legal, ContexMesh, CyberSafe24, peeps, Zelara, MARIMET, encosa, Zulio, Vambiant, evems, Whaaat AI, CENSE und Camperr. 30 Tage kostenlos testen
INVESTMENTS
encosa
+++ Der Kölner Venture Capitalist Realyze Ventures, Bayern Kapital, Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures, First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie mehrere Business Angels investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in encosa. Mehr über encosa
Freshflow
+++ Der Münchner Geldgeber Reimann Investors, IBB Ventures aus Berlin sowie die Altinvestoren Capnamic, caesar Ventures, World Fund, Venture Stars und Catatumbo Capital investieren 10 Millionen US-Dollar in Freshflow. Mehr über Freshflow
bayshore
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Earlybird Venture Capital, der junge Berliner Investor Lucid Capital, der Münchner B2B-Geldgeber Booom (Felix Plapperer und Co.) und Heliad investieren 6,9 Millionen Euro in bayshore. Mehr über bayshore
CENSE
+++ Der Münchner Geldgeber G+D Ventures, der Investmentarm der G+D Group, Rabo Investments, die Investment-Sparte der Rabobank, und mehrere Business Angels investieren 6,5 Millionen Euro in CENSE. Mehr über CENSE
INXM
+++ Der Berliner Investor Cherry Ventures, der Berliner Geldgeber Redstone, der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest und Co. investieren nach unseren Informationen in INXM. Das Startup sammelt 5,7 Millionen Euro ein. Mehr über INXM
MERGERS & ACQUISITIONS
Salesforce – Contentful
+++ Der US-Softwarekonzern Salesforce übernimmt die Berliner Content-Management-Plattform Contentful. Mehr über Contenful
4DMedical – Contextflow
+++ Das australisches Medizintechnikunternehmen 4DMedical, das auf Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung setzt, übernimmt das Wiener KI-Startup Contextflow. Mehr über contextflow
UniSea – Kaiko Systems
+++ Das norwegische Unternehmen UniSea („Maritime Software Optimized for Crew Engagement“) übernimmt das Berliner MaritimeTech Kaiko Systems. Mehr über Kaiko Systems
YFood
+++ Der Lebensmittelgigant Nestlé, der zuletzt Ankerkraut wieder ans Gründerteam zurückverkauft hat, übernimmt den Münchner Trinkmahlzeitanbieter YFood (bisher 49,95 %) nun komplett. Mehr über YFood
Venture Capital
Merantix Capital
+++ Der Berliner Investor Merantix Capital legt einen neuen KI-Fonds in Höhe von 103 Millionen Euro auf. Mehr über Merantix Capital
OFFLINE
Caresyntax
+++Das Berliner MedTech-Startup Caresyntax ist insolvent. Mehr über Caresyntax
VisionHealth
+++ Das Münchner HealthTech VisionHealth ist insolvent. Mehr über VisionHealth
EmmySoft
+++ Das 2021 gegründete Düsseldorfer HR-Startup EmmySoft ist insolvent. Mehr über EmmySoft
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Foto (oben): Shutterstock
Digital Business & Startups
465 Millionen für Fusions-Startup Helios: Sam Altman und Microsoft freuen sich
Das Startup Helion will das erste Fusionskraftwerk bauen – und damit den Energiemarkt revolutionieren.
Zu schön, um wahr zu sein: saubere, unbegrenzte und nahezu kostenlose Energie. Genau das plant das Fusions-Startup Helion – und hat dafür jetzt 465 Millionen Dollar eingesammelt. Unterstützt von OpenAI-Gründer Sam Altman ist das Ziel klar: ein erstes funktionierendes Fusionskraftwerk zu bauen.
Bewertet wird Helion in der neuen Finanzierungsrunde mit 15,5 Milliarden Dollar. Insgesamt hat das Unternehmen damit rund 1,5 Milliarden Dollar an Kapital eingesammelt. Angeführt wurde die Runde dabei von Thrive Capital, dazu kommen Lightspeed, SoftBank Vision und Mithril.
Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall: Helion arbeite momentan mit Hochdruck an „Orion“, seinem ersten Fusionskraftwerk. Das Vorhaben: Bereits 2028 soll Strom ins Netz fließen – geliefert vor allem an Microsoft. Der Tech-Konzern hatte sich die Energie schon 2023 vertraglich gesichert.
Ein anderer Weg zur Fusion
Dabei wählt Helion einen speziellen Weg: Das Unternehmen nutze Magnetfelder, um den Fusionsprozess zu kontrollieren – und den Strom so direkt aus diesen Magneten zu gewinnen. Bedeutet: Wenn das Plasma im Reaktor expandiert, drückt es gegen die Magnetfelder. Diese Bewegung soll unmittelbar in elektrische Energie umgewandelt werden.
Der Großteil der anderen Fusions-Startups setze zwar auch auf das Erhitzen von Plasma auf extreme Temperaturen. Die entstehende Hitze werde dort aber dann über Dampfturbinen in Strom umgewandelt.
Der Vorteil von Helions Strategie: weniger Umwege, mehr Effizienz. Allerdings sei diese Technologie auch schwerer umzusetzen.
Große Wetten, große Zweifel
Genau deswegen würde Fachleute auch zweifeln, ob Helions Ansatz in der Praxis funktioniert. Ein Grund: Das Unternehmen soll kaum wissenschaftliche Studien veröffentlichen. Damit sei ihre Theorie schwer überprüfbar.
CEO David Kirtley sagt dazu: „Wir wollen die Kernfusion nicht theoretisieren, wir wollen sie einfach bauen.“ Die Ergebnisse der Maschinen würden am Ende für sich sprechen.
Helion ist dabei nicht allein, die Fusionsbranche boomt. In den vergangenen Monaten konnten zahlreiche Startups dreistellige Millionenbeträge einsammeln. Investoren würden dabei auf einen möglichen Durchbruch setzen – trotz der langen Entwicklungszeiten.
Das Versprechen ist enorm: Gelingt die Technologie, könnte Fusion langfristig Energie aus nahezu unerschöpflichen Quellen wie Meerwasser liefern. Für Tech-Konzerne mit ihrem wachsenden Strombedarf durch KI-Modelle und Rechenzentren ist das besonders attraktiv. Dennoch rechnen viele Experten erst Mitte der 2030er-Jahre mit den ersten kommerziellen Anlagen.
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Nestlé kauft deutsches Erfolgs-Startup Yfood komplett – die Gründer gehen
Vom „Höhle der Löwen“-Startup zum Komplettverkauf an Nestlé: Yfood wird vollständig vom Lebensmittelkonzern übernommen. Die Gründer geben ihre Anteile ab und verlassen das Unternehmen.
Konzern hat Durst: Wie Nestlé mitteilt, wird der Branchenriese das Food-Startup Yfood komplett übernehmen. Das Münchner Startup für Trink-Mahlzeiten, bekannt geworden durch „Die Höhle der Löwen“, hatte bereits 2023 Anteile an den Lebensmittelriesen Nestlé verkauft. Jetzt gehört es komplett dem Essens-Giganten.
Stillschweigen über finanzielle Details
Mit der Übernahme will der Schweizer Konzern die internationale Expansion der Marke beschleunigen und den Einstieg in weitere Märkte ermöglichen. Yfood, 2017 gegründet von Benjamin Kremer und Noel Bollmann, zählt zu den führenden Anbietern von trinkfertigen Mahlzeiten in Deutschland und Europa – vertreibt seine Trinkmahlzeiten, Pulver und Riegel inzwischen in 30 Ländern. Im Geschäftsjahr 2025 machte Yfood einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro.
Nestlé hält bereits seit 2023 eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an Yfood. Laut Mitteilung des Konzerns haben alle Anteilseigner der Transaktion bereits zugestimmt. Vorbehaltlich der üblichen kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen sollen die Anteile der Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann zum 3. Juli 2026 vollständig auf Nestlé übergehen. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart, heißt es weiter.
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Gründer scheiden aus – neue Leiterin für Yfood
Trotz der Übernahme soll Yfood weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München bleiben. Das bedeutet: Markenidentität, Unternehmenskultur und strategische Ausrichtung bleiben unverändert. Aber: Die beiden Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann scheiden aus dem Startup aus, die operative Führung wird neu geregelt. Die Leitung von Yfood übernimmt Jolanda Schwirtz, eine Nestlé-Managerin, die in den vergangenen drei Jahre mit dem Startup zusammengearbeitet hat.
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