Künstliche Intelligenz
Infotainment und Fahrassistenz: Was BMW, Mercedes, Volvo und Xpeng bieten
Infotainment-Systeme sind in vielen aktuellen Autos die zentrale Anlaufstelle für eine Vielzahl an Aufgaben. So sollen sie Musik und Podcasts abspielen, den idealen Weg inklusive Ladestopps zum Ziel planen und nebenbei als Schnittstelle für zahlreiche Fahrzeugfunktionen dienen. Obendrein erwarten Fahrer und Fahrerin regelmäßige Software-Updates, die noch mehr Funktionen liefern oder zumindest Fehler beseitigen. Auf der anderen Seite wollen immer mehr Fahrzeughersteller Funktionen nachträglich per Software freischalten – etwa die Sitzheizung im Abo. Kurzum: Die Anforderungen an die Hard- und Software von Infotainment-Systemen sind groß.
Am Beispiel von vier im Februar 2026 aktuellen Modellen – BMW iX3, Mercedes-Benz CLA (Test), Volvo EX60 und Xpeng G6 (Test) – zeigen wir den Stand der Technik und welche Folgen zu geringe Leistungsreserven haben können. Wir gehen anders als im Sommer 2023 am Rande aber auch auf die Hardware ein, die die Daten der zahlreichen Sensoren für die verschiedenen Assistenzsysteme (ADAS, Advanced Driver Assistance Systems) aufbereitet und den Fahrer unterstützt. Denn in einigen Fällen ist die Hardware für ADAS und Infotainment identisch oder liegt technisch zumindest dicht beieinander. Nicht zuletzt das Beispiel Volvo zeigt, dass eine zu knappe Kalkulation auch in diesem Bereich Probleme bereiten kann. Denn beim EX90 entschied man sich kurzerhand, selbst bereits ausgelieferte Fahrzeuge nachträglich auf eigene Kosten mit einer leistungsstärkeren ADAS-Hardware zu versehen.
- Das Infotainment-System ist in vielen Fahrzeugen der zentrale Anlaufpunkt für Navigation, Fahrzeugzustand, Klimatisierung sowie Unterhaltung mit Musik und Ähnlichem. In Elektroautos übernimmt es zudem häufig die Ladeplanung.
- ADAS sammelt und verarbeitet die Daten zahlreichen Sensoren wie Kameras, Radar und Ultraschall. Zudem steuert es verschiedene Assistenzsysteme.
- Während Nvidia und Qualcomm in vielen Fällen die Prozessoren für Infotainment und ADAS liefern, kommt softwareseitig häufig Android zum Einsatz.
Die Relevanz eines guten Infotainment- und ADAS-Systems spiegelt sich in verschiedenen Befragungen nieder. So kam eine Bitkom-Untersuchung Anfang 2024 zu dem Ergebnis, dass 86 Prozent aller Käufer auf eine integrierte Navigationsfunktion achten würden, 83 Prozent auf Fahrassistenzsysteme. Im selben Jahr berichtete das Analyseunternehmen JD Power, dass kaum ein Fahrzeugbestandteil im Schnitt so schlechte Bewertungen wie Infotainment-Systeme erhalten würde. Die Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherheit des Infotainment-Systems dürften bei der Wahl des Modells deshalb eine große Rolle spielen. Gleiches gilt für die Zuverlässigkeit des ADAS und der damit verbundenen Fahrassistenten.
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Künstliche Intelligenz
Feststoffzelle: Hartnäckiges Problem enträtselt | heise autos
Eine große Hoffnung auf dem Gebiet der Akku-Entwicklung für Elektroautos sind seit Jahren Zellen mit festem Elektrolyt. Robustes Material an dieser Stelle ist nicht nur entflamm- und auslaufsicher, es soll zudem höhere Ladeströme, einen weiteren Temperaturbereich und mehr Zyklen verkraften. Wenn dadurch die Vorkonditionierung fürs Laden und die Kühlung bei Stromentnahme entfallen, sinken Aufwand und Kosten, aber auch der Platzbedarf. Nicht nur die volumetrische Kapazität soll sich deutlich verbessern: Selbst konservative Entwickler erwarten dank Materialien mit höheren elektrochemischen Potenzialen eine gravimetrische Energiedichte von 400 bis 500 Wattstunden pro Kilogramm.
Das wäre eine Steigerung auf den doppelten Energiegehalt bei gleichem Gewicht heutiger NMC-Zellen von 200 bis 250 Wh/kg, was einem Elektroauto entweder eine deutlich höhere Reichweite oder eine kleinere, leichtere Batterie bringen würde. Nach einem ziemlichen Wirbel vor rund fünf Jahren ist es allerdings erstaunlich ruhig um die Feststoffzelle geworden. Nicht nur haben andere Technologien Boden gutgemacht, auch sind bei der Solid-State-Battery Probleme bis heute ungelöst geblieben.
„Gamechanger“ mit grundsätzlichem Problem
Für Thomas Schmall, Konzernvorstand Technik bei Volkswagen, hat die Feststoffzelle daher das „Potenzial, zu einem Gamechanger in der E-Mobilität zu werden.“ Vorserientests schienen das belegen zu können. Die Ankündigungen aller großen Hersteller waren in den vergangenen Jahren von ähnlich großem Optimismus getragen. So kündigte BMW 2021 etwa Feststoffspeicher „deutlich vor 2025“ an. Daimler und Stellantis verkündeten im selben Jahr ihre Kooperation. Daran, dass bis heute noch keine von ihnen in Großserie eingelöst wurde, zeichnet sich indes ab, dass es noch etwas länger dauern könnte, als in den Führungsetagen der Autoindustrie erhofft. Tatsächlich haben Feststoffzellen noch mindestens ein ungelöstes Problem.
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Künstliche Intelligenz
Maximo-Roboter installiert Solarmodule fast doppelt so schnell wie ein Mensch
Ein Installationsroboter des US-amerikanischen Solarrobotik-Unternehmens Maximo, ein Tochterunternehmen von AES Corporation, hat zusammen mit Menschen einen 100-MW-Solarpark im Kraftwerksmaßstab auf dem betriebseigenen Gelände von AES in Bellefield im US-Bundesstaat Kalifornien errichtet. Der Roboter installierte dabei Solarmodule mithilfe von Monteuren pro Schichtstunde und Person fast doppelt so schnell, wie Menschen es alleine können.
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Die Installationsroboter von Maximo bewegen sich mittels achträdrigem Kettenantrieb zwischen den einzelnen Solarmodulreihen fort. Ein Roboterarm ergreift jeweils die mitgeführten Solarmodule und platziert sie millimetergenau auf den bereits vormontierten Modul-Halterungen, sodass sie direkt verschraubt werden können. Auch das erledigt der Roboter durch den Einsatz von Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz (KI) selbstständig.
Zur Errichtung des Solarparks verwendete Maximo insgesamt vier Installationsroboter in der dritten Version, die zusammen mit erfahrenen Monteuren die Solarmodule aufbauten. Die kommende Version 4.0, in die auch die Erfahrungen des Feldtests einfließen sollen, befindet sich bereits in der Entwicklung.
Hohe Installationsgeschwindigkeit
Die Teams aus Menschen und Robotern installierten pro Schichtstunde und Person bis zu 24 Solarmodule. Das sei knapp doppelt so schnell, wie menschliche Teams mit herkömmlichen Installationsmethoden schafften, heißt es von Maximo.
Die Roboter wurden mit KI-Technik und -Infrastruktur von Nvidia entwickelt, getestet und optimiert. Zum Einsatz kamen dabei etwa Nvidia Omniverse-Bibliotheken sowie das Simulations-Framework Nvidia Isaac Sim, um Roboterfunktionen in physikbasierten Simulationen vor dem praktischen Einsatz im Feld zu erproben. Maximo schreibt, dass die Kombination aus KI, Bildverarbeitung, Robotik und simulationsgestützter Entwicklung die Entwicklungs- und Validierungszeiten stark verkürzt habe.
Maximo griff zusätzlich auf Amazon Web Services (AWS) für die Entwicklung, den Einsatz und den Betrieb der KI-gesteuerten Feldsysteme des Roboters zurück, um die Roboterbetriebsdaten zu erfassen, auszuwerten und dessen Leistung zu optimieren.
Für Maximo zeigt der Einsatz von Robotik bei der Solarmodul-Installation, dass Roboter bereits heute beim Aufbau von Solarparks im Kraftwerksmaßstab zuverlässig funktionieren und für Einsparungen durch die hohe Installationsgeschwindigkeit sorgen sowie die Sicherheit für die Monteure erhöhen.
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(olb)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
Als zentraler Bestandteil vieler Unternehmensnetzwerke ist das Active Directory (AD) ein beliebtes Ziel für Ransomware und andere Angriffe aus dem Netz. Im iX-Workshop Angriffsziel lokales Active Directory: effiziente Absicherung erfahren Sie, wie Sie Active Directory-Umgebungen wirksam schützen.
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Zunächst lernen Sie die Grundlagen von AD-Objekten und Authentifizierungsprotokollen wie Kerberos und Net-NTLM kennen. Sie erhalten Einblicke in typische Angriffswege – von der Informationssammlung über Fehlkonfigurationen bis zu Techniken wie Pass the Hash, Kerberoasting, Lateral Movement und Delegierungsangriffen. Auch verbundene Dienste wie SQL-Server und Exchange werden betrachtet.
Darauf aufbauend werden konkrete Schutzmaßnahmen vermittelt: das Aufspüren und Beheben von Schwachstellen mit Tools wie PowerView, BloodHound und PingCastle, Härtung durch Rechtevergabe, Tiering, LAPS und Schutz administrativer Konten. Zudem lernen Sie, Angriffe frühzeitig zu erkennen – durch Log- und Auditeinstellungen, zentrale Protokollauswertung, Sicherheitslösungen und Deception-Technologien wie Honeypots.
Dieser Workshop richtet sich an Administrierende, IT-Sicherheitsverantwortliche sowie an Security-Fachleute. Referent des dreitägigen Online-Workshops ist Frank Ully. Als erfahrener Pentester und Security Consultant konzentriert er sich auf relevante Entwicklungen im Bereich der offensiven IT-Sicherheit.
Absicherung von Entra ID
Geht es Ihnen um die Absicherung von Entra ID, Microsofts Active Directory in der Cloud, empfehlen wir Ihnen den Workshop Azure und Entra ID: Angriffsszenarien und Schutzmaßnahmen.

(ilk)
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