Social Media
KI für Social Media Agenturen: Effizientes Werkzeug oder Risiko für echte Markenkommunikation?
Ein Meinungsbeitrag aus der Praxis von Anna Deimann
Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren rasant im Social Media Marketing etabliert. Was zunächst nach Zukunftsmusik klang, gehört heute für viele Teams zum Alltag. Texte, Bilder & Auswertungen lassen sich automatisieren oder zumindest vorbereiten. Die Frage ist längst nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie bewusst und verantwortungsvoll.
Gerade im Social Media Marketing, wo Nähe, Persönlichkeit und Vertrauen eine zentrale Rolle spielen, lohnt sich ein genauer Blick darauf, was KI heute leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.
Wo KI im Social Media Marketing heute steht
KI im Social Media Marketing eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die vor allem auf Effizienz, Skalierbarkeit und bessere Planbarkeit abzielen. Viele Aufgaben, die früher viel Zeit oder manuelle Abstimmung erfordert haben, lassen sich heute deutlich schneller vorbereiten und umsetzen.
Ein großer Vorteil liegt in der Content-Planung und -Vorbereitung. KI-Tools können Themen vorschlagen, Redaktionspläne strukturieren und Inhalte auf unterschiedliche Plattformen anpassen. Texte lassen sich variieren, kürzen oder verlängern, an verschiedene Zielgruppen anpassen oder in unterschiedliche Tonalitäten überführen. Dadurch wird es möglich, konsistent zu posten, ohne jeden Beitrag komplett neu zu denken.
Auch in der Content-Produktion selbst sind die Möglichkeiten breit. KI unterstützt bei der Texterstellung, bei der Generierung von Bildideen, bei der automatischen Erstellung von Untertiteln oder bei der Anpassung von Videoformaten für Reels, Shorts oder Stories. Bestehende Inhalte können effizient recycelt und für mehrere Kanäle aufbereitet werden, etwa aus einem langen Video mehrere kurze Clips oder aus einem Beitrag mehrere Varianten.
KI für Performance-Analyse und -Auswertung
Im Bereich Analyse und Optimierung spielt KI ebenfalls eine zentrale Rolle. Sie kann große Mengen an Performance-Daten auswerten, Trends erkennen und Zusammenhänge sichtbar machen. Daraus lassen sich Empfehlungen ableiten, etwa zu Posting-Zeiten, Content-Formaten oder Themen, die besonders gut funktionieren. Entscheidungen werden dadurch stärker datenbasiert und weniger vom reinen Bauchgefühl abhängig.
Weitere Einsatzfelder finden sich im Community-Management und in der Interaktion. KI kann Kommentare vorsortieren, wiederkehrende Fragen erkennen oder Antwortvorschläge vorbereiten. Auch das Monitoring von Marken, Themen oder Stimmungen in sozialen Netzwerken lässt sich automatisiert unterstützen.
Unsere Learnings aus der Agenturpraxis
Als Social-Media-Agentur betreuen wir parallel sehr unterschiedliche Accounts. Unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Zielgruppen, unterschiedliche Erwartungen an Tonalität und Auftreten. Genau in diesem Alltag zeigt sich schnell, wofür KI wirklich taugt. Nicht als Alleskönner, sondern als Werkzeug, das Arbeit erleichtert, wenn man es richtig einsetzt.
Sehr früh haben wir gemerkt, wie stark KI bei vorbereitenden Aufgaben helfen kann. Bei der Themenfindung für Redaktionspläne, beim Sammeln von Content-Ideen oder beim schnellen Durchspielen verschiedener Ansätze für einen Post. Auch erste Textskizzen oder grobe Caption-Varianten lassen sich effizient erstellen. Das spart Zeit, vor allem in Phasen, in denen viele Inhalte parallel geplant werden müssen.
Mit zunehmender Nutzung wurde unser Umgang mit KI deutlich strukturierter. Heute setzen wir sie gezielt dort ein, wo sie uns Geschwindigkeit und Überblick verschafft. Etwa um Ideen zu sortieren, Inhalte für verschiedene Plattformen vorzubereiten oder Performance-Daten schneller einzuordnen. Gerade bei mehreren Kunden gleichzeitig hilft uns das, sauber und konsistent zu arbeiten, ohne den Überblick zu verlieren.
So ist KI für uns zu einem festen Bestandteil der täglichen Social-Media-Arbeit geworden, der vor allem eines bringt: mehr Klarheit, mehr Tempo und bessere Planbarkeit im Alltag.
Die Grenzen der KI in der Agenturpraxis
Trotz aller Fortschritte merken wir im Alltag sehr schnell, wo KI an ihre Grenzen stößt. Besonders dann, wenn es um echte Nähe und Fingerspitzengefühl geht. KI kann Texte formulieren und Reaktionen nachahmen, sie hat aber kein Gespür für Situationen, Stimmungen oder Zwischentöne. Genau diese Feinheiten entscheiden im Social Media Marketing oft darüber, ob ein Beitrag glaubwürdig wirkt oder nicht.
Ein weiterer Punkt, der in der Praxis relevant ist, betrifft die Verlässlichkeit von Inhalten. KI liefert in der Regel schnelle und schlüssig klingende Antworten. Das ist hilfreich, erfordert aber Aufmerksamkeit. Zahlen, Fakten oder konkrete Aussagen müssen geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden. Die Verantwortung für Inhalte bleibt immer beim Absender, unabhängig davon, wie sie entstanden sind.
Auch bei Sprache und Kontext zeigt sich, dass menschliche Einschätzung unverzichtbar ist. Ironie, Branchenjargon oder kulturelle Besonderheiten werden von KI nicht immer korrekt eingeordnet. Ein Text kann formal gut geschrieben sein und trotzdem nicht zur Marke, zur Zielgruppe oder zur aktuellen Situation passen. Genau hier ist Erfahrung gefragt.
Fazit
In unserer täglichen Arbeit sehen wir sehr deutlich: KI kann Social Media Arbeit einfacher machen. Sie spart Zeit, hilft beim Strukturieren und nimmt viele repetitive Aufgaben ab. Gerade wenn viele Kanäle, Formate und Kunden parallel betreut werden, ist das ein echter Vorteil, den wir nicht mehr missen möchten.
Gleichzeitig merken wir aber auch jeden Tag, wo Schluss ist. Eine KI weiß nicht, wie sich ein Kunde wirklich positionieren möchte, welche Themen sensibel sind oder wann ein Post zwar „gut klingt“, sich aber trotzdem falsch anfühlt. Diese Entscheidungen entstehen im Gespräch, aus Erfahrung und aus dem Verständnis für die Menschen hinter der Marke.
Für uns ist KI deshalb kein Ersatz, sondern ein Werkzeug. Sie hilft im Hintergrund, aber die Richtung geben immer noch Menschen vor. Am Ende entscheidet nicht der Algorithmus, ob ein Beitrag Vertrauen aufbaut, sondern ob er ehrlich, passend und durchdacht ist. Genau das lässt sich nicht automatisieren und genau darin liegt weiterhin der Kern guter Social-Media-Arbeit.
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
Social Media
KI-generierter Content: Effizienz-Booster oder Markenrisiko?
Gastbeitrag von Raimund Löffler
KI-generierter Content ist im Social Media Marketing längst Realität. Was früher mehrere Abstimmungsschleifen, Produktion und Testing brauchte, entsteht heute in Minuten – oft direkt im Plattform-Setup. Creatives lassen sich in Varianten denken, schneller anpassen und präziser auf Performance-Signale zuschneiden. Für viele Social Teams wirkt das wie das lange gesuchte Effizienz-Wunder. Doch genau hier beginnt das strategische Missverständnis.
KI hat Social Media nicht verändert, weil sie kreativer ist. Sondern weil sie Produktionskosten faktisch drastisch gesenkt hat. Varianten, Tests und Iterationen entstehen heute in Minuten. Das schafft Effizienz und Skalierung und verändert damit die Spielregeln. Wenn Produktion nahezu beliebig skalierbar wird, verschiebt sich der Engpass von der Erstellung hin zur strategischen Führung von Content.
Die entscheidende Frage lautet also nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wo sie entlang der Customer Journey tatsächlich Wirkung erzeugt und wo nicht. Und genau hier wird es für Social Media Manager*innen interessant.
KI verändert Social Media Marketing: Alle Entwicklungen gibt es auch direkt in dein Postfach mit dem AllSocial Newsletter!
Plattformgerecht ist nur die Basis
Meta, TikTok & Co. arbeiten längst mit automatisierten Creative-Systemen, die auf Basis von Performance-Signalen und Post-Purchase-Daten ganze Visual-Welten erzeugen. KI ist dabei nicht „kreativ“ im klassischen Sinne, sie ist vor allem ein extrem gutes Optimierungswerkzeug für das, was eine Plattform belohnt. Was sie dabei zuverlässig hinbekommt: Formate „platform native“ machen, Reiz-Trigger zuspitzen und Inhalte so zuschneiden, dass sie in den ersten Sekunden funktionieren. Doch genau hier liegt ein häufiger Denkfehler. Plattformgerecht bedeutet zunächst nur, dass der Content den Mechanismen des Algorithmus entspricht. Ob er jedoch auch eine Marke stärkt oder langfristige Wirkung entfaltet, ist eine andere Frage.
Was KI dagegen nicht kann, ist Markenführung. Generative Systeme berechnen Wahrscheinlichkeiten und reproduzieren Muster. Was ihnen fehlt, ist ein echtes Verständnis für strategische Markenführung, kulturellen Kontext oder langfristige Positionierung. Für Social Teams bedeutet das, dass eine plattformspezifische Umsetzung heute lediglich die Eintrittskarte ist und Differenzierung erst dann entsteht, wenn eine klare Markenperspektive dahintersteht. Genau an dieser Stelle wird es spannend, denn wenn Effizienz der Standard ist, entscheidet am Ende die Klarheit der Marke darüber, wofür sie steht und ob man das im Feed auch spürt.
Effizienz ist kein USP mehr
Heute kann fast jede Marke auf Knopfdruck „plattformgerecht“ wirken, Trends aufgreifen und Creatives in hoher Frequenz anpassen. Gerade weil das so leicht ist, wird Effizienz vom Wettbewerbsvorteil zur Grundvoraussetzung. Feeds werden voller, aber nicht automatisch relevanter. Mehr Content bedeutet nicht mehr Marke. Der Engpass liegt nicht in der Produktion, sondern in der Positionierung. Mehr Output ist kein Beweis für bessere Markenarbeit.
Und wenn nahezu jede Marke mit ähnlichen Tools ähnliche Inhalte erzeugen kann, entsteht Differenzierung nicht mehr über Geschwindigkeit oder Volumen – sondern über Perspektive. Entscheidend ist, ob eine Marke im Feed erkennbar bleibt. Aus operativer Sicht wird damit entscheidend, wo KI entlang der Customer Journey ihren größten Hebel entfalten kann.
Die Praxis zeigt ein klares Bild. KI-getriebene Creatives performen besonders stark im Lower Funnel, da gerade dieser von Schnelligkeit und Adaptionsfähigkeit profitiert. Gerade wenn Produkte kurz vor dem Kauf einen schnellen Emotionsimpuls benötigen, spielen KI-Werbemittel ihre Stärken aus, da sich Botschaften schnell zuspitzen und konsequent auf Abverkaufssignale ausrichten lassen. Im Upper Funnel hingegen geht es um Vertrauen. Mit der zunehmenden Flut generischer KI-Visuals wächst bei Nutzer*innen gleichzeitig der Wunsch nach echter Realität.
Der große Vorteil von KI, visuell kaum noch von Realität unterscheidbar zu sein, kann dadurch zum Risiko werden. Kurz gesagt: KI optimiert Signale – Marken bauen Bedeutung auf. Damit ist KI entlang der Customer Journey kein Selbstläufer, sondern ein Werkzeug, das bewusst geführt werden muss.
Ohne Haltung keine Marke
KI kann optimieren, variieren und skalieren. Aber sie trifft keine Entscheidung darüber, wofür eine Marke steht und welche Wirkung sie langfristig aufbauen will. Sie ist kein autonomer Kreativpartner, sondern ein System, das geführt werden muss. Ohne menschliche Führung produziert sie vor allem Austauschbarkeit.
Der Unterschied entsteht dort, wo Menschen den Rahmen setzen. Sie geben der Story eine Richtung, schärfen die Tonalität und entscheiden, was im jeweiligen kulturellen Moment funktioniert und was nicht. Erst dadurch wird aus KI-Output überhaupt Markenkommunikation. Technologie ersetzt keine Strategie und schon gar keine Haltung.
Für Social Media Manager*innen verschiebt sich damit die eigentliche Aufgabe, weg von der reinen Content-Produktion, hin zur kuratierenden und strategischen Steuerung von Content-Systemen. KI darf nicht isoliert als Produktionsmaschine eingesetzt werden. Sie braucht eine klare Leitplanke, damit sie nicht nur schneller produziert, sondern gezielt in eine Markenperspektive einzahlt. Und genau hier kommt ein ganzheitlicher Ansatz ins Spiel.
Ein Markenbild über alle Touchpoints
Im Alltag von Social Teams zeigt sich schnell, wo Automatisierung wirklich hilft. Redaktionsprozesse lassen sich strukturieren, Paid Assets schneller aussteuern und Creator Partnerschaften datenbasiert auswählen. Was dadurch aber nicht automatisch entsteht, ist eine konsistente Markenhaltung, die sich über alle Touchpoints hinweg gleich anfühlt. One Social funktioniert nur, wenn alle Disziplinen dieselbe Perspektive transportieren. Diese Konsistenz entsteht nicht aus reinen Datenmustern, sondern aus strategischen Entscheidungen.
Für Social Media Expert*innen kann Technologie also nur dann ein starker Multiplikator sein, wenn vorher klar definiert ist, wofür die Marke steht und wie sie klingen soll. Damit wird klar, dass es nicht um noch mehr Content geht, sondern um eine konsistente Steuerung über alle Disziplinen hinweg. Ohne diese gemeinsame Perspektive entsteht zwar Output, aber keine Wiedererkennbarkeit.
Fazit: KI braucht Führung
KI wird die Content-Produktion im Social Media Marketing dauerhaft verändern. Sie macht Prozesse effizienter, beschleunigt Tests und hilft, Performance-Potenziale schneller zu heben. Das ist ein Fortschritt. Aber Effizienz allein schafft keine Marke. In einer Feed-Logik, in der nahezu jeder plattformgerecht produzieren kann, entscheidet nicht die Geschwindigkeit über Relevanz, sondern die Klarheit der Perspektive. KI kann optimieren, doch sie definiert eben nicht, wofür eine Marke steht.
Damit verschiebt sich für Social Media Manager*innen der Fokus. Die Frage ist nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie bewusst sie entlang der Customer Journey gesteuert wird. Dort, wo Performance zählt, kann sie skalieren. Dort, wo Vertrauen entsteht, braucht es Haltung. Technologie wird zwar zum Standard, doch Führung bleibt Differenzierung.
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
Social Media
Social Media Strategie: Warum sind wir überhaupt hier?
Die Social‑Media‑Feeds gleichen inzwischen einer Achterbahnfahrt: Manche Beiträge schießen in die Höhe, andere rauschen ohne ersichtlichen Grund ins Tal. Dass die organische Reichweite in den meisten Netzwerken spürbar zurückgegangen ist, überrascht längst niemanden mehr. Rein organisch eine relevante Sichtbarkeit zu erzielen, ist heute deutlich anspruchsvoller geworden. Zwar nicht ausgeschlossen, aber auch längst kein Selbstläufer mehr.
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Ohne Social Media Strategie geht nichts mehr
Eine Konsequenz dieser Entwicklung ist unvermeidbar: Ohne eine klare, tragfähige Strategie wird das Führen von Social Media Accounts für Marken oder Unternehmen schnell zum aussichtslosen Unterfangen. Wie du eine passende Strategie für deine Auftritte entwickelst, haben wir dir hier zusammengestellt. Weitere Tipps für eine Strategie entlang der Customer Journey findest du ebenfalls hier im AllSocial Blog.
In diesem Beitrag sprechen wir jedoch über einen ganz bestimmten Baustein deiner Social Media Strategie: das Warum! Warum sollte eine Marke oder ein Unternehmen überhaupt auf Social Media aktiv sein und welchen Zweck erfüllt dieser Auftritt eigentlich?
Welchem Zweck folgt ein Social Media Channel?
Kurz gesagt: Es geht um den grundlegenden Zweck deines Kanals. Also darum, was du mit deiner Präsenz überhaupt erreichen willst. Dabei ist es sinnvoll, klar zwischen Zweck und Zielen zu unterscheiden. Der Zweck beschreibt die übergeordnete Richtung, während sich daraus konkrete Ziele und Unterziele ableiten lassen.
Ein Beispiel: Der Zweck eines Unternehmensauftritts auf Social Media könnte darin liegen, ein starkes Community Management aufzubauen und die Nähe zur Zielgruppe zu stärken. Daraus ergeben sich dann Unterziele wie einzelne Schritte im Aufbau eines professionellen Community Managements oder die Definition konkreter Maßnahmen für Community Building und Interaktion.
Der Blick aufs große Ganze: Social Media als Baustein des Marketingkonzepts
Soweit zur Theorie. Aber wie lässt sich jetzt der Zweck für einen Social Media Auftritt festlegen? Die Antwort liegt im Blick aufs große Ganze: auf das Unternehmen oder die Marke selbst – also darauf, was sie tut, wofür sie steht und welche Botschaften sie vermittelt – sowie auf die gesamte Kommunikation und Vermarktung.
Im Idealfall greifen alle Elemente eines Marketingkonzepts ineinander, statt als isolierte Silos nebeneinander herzulaufen. Social Media ist dabei ein zentraler Baustein, der sich nahtlos in dieses Gesamtbild einfügen sollte.
Daraus leitet sich ab, wie du Inhalte, Tonalität, Botschaften und die Community‑Ansprache auf den einzelnen Kanälen gestaltest. Der eigentliche Zweck ergibt sich also aus der Frage, welchen Beitrag Social Media im Zusammenspiel mit den übrigen Marketingmaßnahmen am wirkungsvollsten leisten kann. Gründe, warum Social Media Chefsache sein sollte, hörst du hier im Feed und Fudder Podcast und wie du das Unternehmensleitung in die Strategie miteinbindest liest du hier im Beitrag: Strategie – Nicht ohne deine/n Chef:in.
Professionelles Social Media Marketing ist kein Nebenbei-Projekt
Noch einmal einen Schritt zurück: Ein Unternehmen oder eine Marke sollte niemals nur deshalb auf Social Media aktiv sein, um „auch irgendwie“ auf diesen Plattformen dabei zu sein. Ein professioneller Social Media Auftritt ist keine Nebenbei‑Aufgabe. Er verlangt Aufmerksamkeit, Planung und kontinuierliche Mitarbeit. Die Wahrheit ist: Social Media Marketing kostet Zeit und Ressourcen und ohne beides wird es schwierig, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Wie du mit einem klaren Zweck Ressourcen sparst
Damit deine Ressourcen nicht ins Leere laufen, ist es entscheidend zu definieren, was deine Social Media Kanäle bewirken sollen. Je klarer du den Zweck und die daraus abgeleiteten Ziele deiner Accounts kennst, desto stärker verschaffst du dir einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.
Was, wann und wie in den Feeds ausgespielt wird, lässt sich nur begrenzt beeinflussen, selbst mit starken Inhalten, die Interaktionen fördern. Am Ende entscheiden die Plattformen, wie sich die Feeds zusammensetzen. Doch ein gut geführter Account, der regelmäßig Mehrwert bietet, hat deutlich bessere Chancen, sichtbar zu bleiben als ein Kanal, der nur sporadisch postet und dessen wenige Follower kaum wissen, wofür er überhaupt steht.
Finde deshalb heraus, welchem Zweck deine Accounts dienen sollen. Ein Blick in das Marketingkonzept deines Unternehmens oder deiner Marke hilft dabei: Wo kann Social Media bestehende Maßnahmen verstärken? Wo kann es Lücken schließen?
Die Mehrwerte von Social Media: Ziele und Gründe
Social Media kann viel für dein Unternehmen und deine Marke bewirken. Hier findest du ein paar Highlights aus unserem Blog, über mögliche Ziele und Gründe, warum es sich lohnt als Unternehmen und Marke auf Social Media aktiv zu sein:
Übrigens, auch deine Follower haben so ihre Gründe, auf Social Media unterwegs zu sein. Welche das sind und wie es dir am besten gelingt, deine Ziele mit den Wünschen deiner Zielgruppen zu verknüpfen, erfährst du hier im Blog.
Social Media
Feed und Fudder 79 – Zukunft des Agenturmarkts: KI, Trends, Chancen (Julian Schweizer)
Wohin entwickelt sich der Agenturmarkt? Wir sprechen mit Agenturgründer und SaaS‑Experte Julian Schweizer von ContentPaul aus Zürich über die großen Herausforderungen und Chancen des Agenturmarkts. Welche Rolle spielt KI in diesem Wandel?
Ist sie tatsächlich Treiber neuer Innovationen oder dient das Schlagwort am Ende nur als bequeme Ausrede, echte Neuerungen aufzuschieben? Wir diskutieren im Feed und Fudder Podcast, warum wirtschaftlicher Druck sowie alte Strukturen Agenturen aktuell stärker treffen als KI. Ein Grund: zu viele Silos im Unternehmen!
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KI, GEO und Performance: Die wichtigsten Trends von der AllSocial Marketing Conference in München 2026
GEO für die KI-Suche – Erfolgsfaktor Social Media: Die besten Insights aus Blog und Podcast
Transkript Feed und Fudder Podcast Folge 79 – Zukunft des Agenturmarkts: KI, Trends, Chancen (Julian Schweizer)
Du bist grad irgendwo, wo es still sein muss, schmöckerst lieber in Texten oder möchtest unsere Folge barrierefrei mit deinem Screenreader lesen? Kein Problem!
Hier gibt es das Transkript zu Folge 79 – Zukunft des Agenturmarkts: KI, Trends, Chancen (Julian Schweizer)
Transkript
Alexander
Hallo und herzlich Willkommen zum Feed und Fudder Podcast. Oder soll ich heute sagen: Grüezi miteinander. Ich habe heute einen wunderbaren Gast aus der Schweiz dabei. Stell dich doch am besten einfach mal unseren Zuhörerinnen und Zuhörern vor. Ich lasse dir das Wort, Julian.
Julian
Danke Alex und Hallo miteinander. Das Grüezi wäre gar nicht nötig gewesen, ich glaube, man hört es sofort an meinem Akzent. Ich bin der Julian Schweizer aus Zürich, sogar Schweizer im Nachnamen, und freue mich, hier zu sein. Ich bin unter anderem Agenturgründer und heute in der Softwareentwicklung tätig, beziehungsweise für ein SaaS‑Unternehmen, das eine Software für Agenturen herstellt.
Alexander
Ich war ja auf der AllSocial Marketing Conference in München. Erstmal vielen Dank an alle, die da waren. Ich hatte so tolle Gespräche mit euch und danke auch für euer Feedback. Und wenn ihr das nächste Mal live dabei sein wollt: Auf dem Blog gibt es jetzt schon Tickets für die nächste Ausgabe der Konferenz. Ich würde mich mega freuen, wenn wir uns dort sehen.
Und weißt du, was ich kaum glauben konnte? Ein Thema wurde so oft besprochen, in Keynotes, in Gesprächen, in den Pausen: Im Marketing existieren immer noch so viele Silos. Wir haben die SEO‑Abteilung, jetzt neu dazu Geo, KI, und Social Media fristet manchmal ein Nischendasein. Es fehlt oft die Einbindung in die Gesamtstrategie. Selbst Alex Schultz von Meta, CMO für Analytics, hat gesagt: Man muss diese Silos aufbrechen!
Das ist so wichtig. Social Media, unser Schwerpunkt, muss stärker in die Unternehmensstrategie eingebunden werden. Viele Keynotes haben das gezeigt. Und du hast dir ja ein bisschen zur Mission gemacht, genau diese Silos aufzubrechen.
Julian
Ja, im Grunde schon. Ich habe meine Agentur vor mehr als 15 Jahren gegründet. Und ich glaube, dieser Silo‑Aufbrechen‑Gedanke war schon damals präsent. Es hat sich eigentlich nicht so viel getan. Es gibt Modelle, die das versuchen, oder Systemansätze, die das versuchen. Unter anderem mit unserer Software, mit unserer Plattform, lässt sich das abbilden: Inhalte aus allen Kanälen auf einer Plattform verwalten, managen und abteilungsübergreifend zugänglich machen. So entsteht volle Transparenz im Unternehmen oder in der Agentur.
Das ist eine der großen Herausforderungen, die ich immer wieder sehe: dass dieser Silo‑Gedanke vorherrscht und Abteilungen teilweise arbeiten, ohne zu wissen, was die anderen machen. Oder Disziplinen nicht wissen, was die andere Hand eigentlich tut.
Alexander
Du hast es schon gesagt: Es ist eine Herausforderung. Und die andere große Herausforderung, wie könnte es anders sein, ist das Schlagwort Künstliche Intelligenz.
Warum wir dich heute eingeladen haben: Du hast eine spannende Mischung. Du bist in der Softwareentwicklung tätig, hast eine Agentur gegründet, bist Marketingexperte, hast auch schon für den AllSocial Blog geschrieben, bist also auch Gastautor bei uns. Da kommt alles zusammen. Und du beobachtest den Agenturmarkt sehr genau.
Darüber wollen wir heute sprechen: vom Silo‑Gedanken hin zum Agenturmarkt. Neben dem großen Schlagwort KI: Wie siehst du gerade den Agenturmarkt?
Julian
Wenn man in seinen LinkedIn‑Feed schaut, könnte man meinen, der Markt löst sich gerade auf. Es klingt dort sehr dramatisch. Er ist sicher in Transformation. Ich habe das in unserer Agentur auch erlebt.
Ich muss dazu sagen: Ich habe die Agentur vor 15 Jahren gegründet, ganz am Anfang von Social Media. Ich bin heute noch Gesellschafter, aber nicht mehr operativ tätig, weil ich mich auf die Software konzentriere, die wir entwickeln. Die ist übrigens aus der Agentur entstanden, aus unserem Alltag heraus.
Ich spreche mit vielen Agenturinhaberinnen und ‑inhabern und höre überall diese Transformation. Und in den letzten Monaten verstärkt: wirtschaftlicher Druck. Das höre ich nicht nur aus der Schweiz, sondern viel stärker aus Deutschland. Aus Österreich weniger, aber aus Deutschland sehr deutlich.
Da höre ich vor allem: Der wirtschaftliche Druck prasselt auf die Agenturen ein.
Alexander
Und ist dieser Druck eher durch die aktuelle Weltlage bedingt, durch wirtschaftliche Unsicherheit, einbrechende Märkte? Oder ist es eher KI, die viel verändert, aber bei manchen noch Orientierungslosigkeit auslöst? Wie transformiert man diesen KI‑Prozess?
Julian
Meiner Meinung nach wird die KI‑Sache ein bisschen vorgeschoben. Ausrede ist ein starkes Wort, aber ja, sie wird vorgeschoben. Ich sehe, dass der wirtschaftliche Druck zum einen aus der Wirtschaft selbst kommt, aber auch hausgemacht ist.
Ich habe das selbst erlebt: In Europa hatten wir ein sehr starkes Wachstum. Wir hatten Tiefzinsen über 15 Jahre. Seit der Finanzkrise 2009 wurden die Zinsen gesenkt, um die Wirtschaft zu beleben. Das hat zu einem unglaublichen Investitionswachstum geführt. Davon haben besonders Digital‑Marketing‑Agenturen profitiert.
Da kam eine neue Disziplin dazu, Social Media, aber auch viele andere digitale Maßnahmen. Alle sind mit dem Markt gewachsen.
Jetzt ziehen je nach Branche dunklere Wolken auf. Unternehmen fahren Budgets runter, teilweise sehr konsequent und schnell. Das führt dazu, dass Agenturen mit Strukturen dastehen, die nicht für diese neuen Gegebenheiten gemacht sind.
Julian
Und von der Seite frisst sich dann auch noch die KI rein und das zusammen ist sehr explosiv. Das spüren Agenturen jetzt stark. Alle im Markt müssen sich transformieren, vielleicht nicht nur ein Stück weit, sondern ein größeres Stück. Aber es ist nicht nur der KI geschuldet. Künstliche Intelligenz ist eher ein Brandbeschleuniger. Ich sehe es so, dass sich der Ton aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten geändert hat und viele Agenturen noch auf alten Strukturen sitzen. Diese müssen jetzt zuerst aufgebrochen werden.
Alexander
Du sprichst Strukturen an. Du hast gesagt, Agenturen sind in den letzten Jahren oft sehr schnell gewachsen. Du bist ja nicht der Meinung, dass der Agenturmarkt zusammenbricht. Allein durch deine Software würdest du ja keine Agentursoftware entwickeln, wenn du glauben würdest, dass der Markt kollabiert. Du bist eher optimistisch und sagst, es liegt an den Strukturen. Was meinst du mit Strukturen? Interne Strukturen, wie eine Agentur aufgebaut ist? Oder eher, wie sie servicemäßig aufgestellt ist? Viele schnell gewachsene Agenturen sind ja Voll‑Service‑Agenturen geworden. Oder liegt die Zukunft eher bei spezialisierten Agenturen, die nur Social Media, Paid, Performance oder Content anbieten? Oder geht es doch um interne Strukturen?
Julian
Ich bin überzeugt, dass Spezialisten immer gefragt bleiben. Sie haben spezialisiertes Know‑how und das wird immer gebraucht. Als Spezialist ist man nie schlecht positioniert. Das andere ist: Wenn ich Onboardings mit neuen Kunden für unsere Plattform mache, sehe ich oft, dass sie ihre internen Prozesse kaum dokumentiert haben und sie sie auch kaum benennen können. Nicht, weil sie unfähig wären, sondern weil jedes Projekt individuell von den jeweiligen Projektleiterinnen und Projektleitern ausgestaltet wird.
Sie haben keinen Systemansatz in der Agentur verankert, der sagt: So arbeiten wir. Das ist unser Prozess. Den ziehen wir bei jedem Projekt mit jedem Kunden gleich durch. Natürlich nie zu 100 Prozent, aber zumindest zu 90 Prozent. Und darauf kann man Prozesse optimieren und Effizienzen schaffen.
Bei vielen Agenturen fehlt das. Das ist auch der Grund, warum sie zu uns kommen, weil sie technologische Unterstützung suchen. Während der Wachstumsphase fiel das nicht auf. Ein zusätzlicher Headcount fiel nicht ins Gewicht. Aber jetzt, wo Budgets zurückgehen, fehlen ein paar Euro oder ein paar Schweizer Fränkli. Und dann fällt es ins Gewicht. Das zeigt sich im EBIT am Jahresende.
Alexander
Wir sind also wieder beim Thema Silos. Nicht nur zwischen Marketingdisziplinen, sondern auch Projektsilos innerhalb der Agentur. Es wäre sinnvoll, diese aufzubrechen und Projekte ganzheitlich zusammenzuführen. Du hast immer diesen schönen Begriff des Agentur‑Operating‑Systems. Dass man alles zusammenführt, um sich flexibler aufzustellen.
Julian
Ja, unbedingt. Es ist egal, auf welcher Plattform man das macht. Es kann auch ein Google Drive sein. Wichtig ist, dass alle Inhalte am gleichen Ort mit der gleichen Naming Convention abgelegt sind. Das sind einfache Dinge, aber sie sind das A und O.
Wenn jemand ausfällt, kann die nächste Person sofort übernehmen, ohne Zeit zu verlieren, weil das Projekt genauso aufgebaut ist wie alle anderen. Das sind Kleinigkeiten, die aber ein Multiplikator sind. Wenn ich sie nicht sauber umsetze, verliere ich als Agentur am Ende des Tages Geld.
Alexander
Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen. Wir kennen uns ja schon länger und reden viel miteinander. Du hast oft gesagt, Content ist eigentlich der wertvollste Asset, den Agenturen haben. Das sagst du immer wieder. Ich war überrascht, dass dieser Gedanke noch nicht überall angekommen ist. Warum siehst du Content als so wichtigen Business‑Asset, den man höher ansiedeln muss?
Julian
Es ist nicht nur der wichtigste Asset für eine Agentur, sondern vor allem für den Kunden oder das Unternehmen. Content ist heute eine der wichtigsten Ressourcen in einer Organisation. Wenn ich diese Ressourcen sauber verwalte, ablege, manage und damit umgehe, kann ich immer wieder darauf zurückgreifen.
Gerade in dieser feinteiligen Welt mit Social Media und vielen Kanälen, wo Inhalte eine kurze Laufzeit haben, brauche ich eine große Menge davon. Wenn ich Inhalte strukturiert manage, kann ich sie immer wieder anpassen und neu ausspielen.
Wenn Content aber verzettelt in verschiedenen Abteilungen liegt, wird es immer schwieriger, ihn zu nutzen. Zentral verwaltet ist es viel einfacher.
Alexander
Wie würdest du einen Ausblick geben? Bei der wirtschaftlichen Situation wissen wir nicht, was die Zukunft bringt. Hoffentlich nichts Schlimmes, wir haben seit Corona genug durchgemacht. Wie glaubst du, wird sich der Agenturmarkt entwickeln? Und du hast gesagt, KI wird manchmal als Ausrede genutzt. Wird KI irgendwann der wichtigste Treiber für die Entwicklung des Agenturmarkts oder bleibt die wirtschaftliche Lage entscheidend?
Julian
Meine persönliche Meinung zur KI ist: Sie hat eine unglaubliche Entwicklung in den letzten 36 Monaten gemacht. Als ChatGPT mit Version 3.5 veröffentlicht wurde, hat das eingeschlagen wie eine Bombe. Niemand konnte glauben, was plötzlich möglich war, obwohl es eigentlich absehbar war. Die Modelle wurden schon in den 70er oder 80er Jahren entwickelt, aber die Rechenleistung fehlte.
Es gab schon 2018 oder 2019 erste GPT‑Prototypen. Aber vor etwa drei Jahren kam es für die breite Masse und hat eine enorme Entwicklung hingelegt. Ich mache aber ein Fragezeichen, ob es im gleichen Tempo weitergeht. Da habe ich große Zweifel.
Wir sehen: KI ist unglaublich gut in Recherche und Texterstellung. Wobei Recherche auf den ersten Blick gut wirkt, aber in der Tiefe schwieriger wird. In der Texterstellung hat KI viel ersetzt. Bei Bild und Video, wenn es wirklich markenkonform sein soll, beginnt es zu ruckeln. Da mache ich Fragezeichen, ob das Tempo so bleibt.
Den Menschen braucht es weiterhin, vor allem in den nächsten fünf Jahren. Menschen müssen gemeinsam mit KI gute Inhalte produzieren. Was in 20 oder 30 Jahren ist, kann ich mir schwer vorstellen, aber ich glaube nicht, dass es kurzfristig so schnell weitergeht wie bisher.
Auch Agenturen haben weiterhin ihre Daseinsberechtigung. Du hast es vorher korrekt gesagt: Wir entwickeln eine Software für Agenturen, sonst würden wir es nicht tun. Agenturen bleiben wichtig. Es braucht Spezialisten, die mit KI‑Tools umgehen können. Nicht alles kann in‑house gemacht werden. Es basiert nicht auf Knopfdruck. Jeder, der mit diesen Tools arbeitet, weiß: Es ist nicht so schnell gemacht. Es braucht viele Iterationen, bis man ein gutes Ergebnis hat. Und das kann weiterhin von Agenturen geleistet werden.
Alexander
Das ist doch ein interessanter Ausblick. Dann beobachten wir das einfach mal und holen dich irgendwann wieder in den Podcast. Dann schauen wir, was sich bewahrheitet hat und was nicht. Und hoffentlich bessert sich bis dahin auch die Weltlage.
Ich habe auch noch etwas mitgebracht. Wir haben ja immer unsere Social Wins und Fails am Ende jeder Folge. Und beim Stichwort KI habe ich heute etwas, das gleichzeitig Win und Fail ist. Win, weil es ein mega lustiges Tool ist. Fail, weil es uns Menschen irgendwie den Spiegel vorhält.
Die KI‑Übersetzungsfunktion von Kagi hat jetzt ein LinkedIn‑Feature. Da kannst du alles eingeben und es wird in LinkedIn‑Sprache übersetzt. Ich habe das Tool getestet mit dem Satz: Ich war heute einkaufen. Das Tool macht daraus:
Heute ging es darum, meine persönlichen Supply Chains zu optimieren. Ich habe einen Deep Dive in lokale Markttrends genommen, damit meine Ressourcen für diese Woche maximal effizient sind. Es geht nicht einfach nur um Einkaufen, es geht um strategisches Anpassen an meine Umwelt. Wie hast du heute deine Logistik aufgelevelt? Lass uns connecten und diskutieren.
Ich finde es mega witzig, weil die KI ja mit dem trainiert wurde, was früher auf LinkedIn stand. Und es ist lustig, wie diese KI LinkedIn sieht.
Julian
Ich habe es auch gesehen, ich habe es gestern entdeckt. Ich musste sehr schmunzeln über das Beispiel. Aber eigentlich braucht man diesen Translator gar nicht. Man kann einfach seinen LinkedIn‑Feed öffnen. Der ist voll von diesem Zeug. Ich hoffe sehr, dass das bald wieder abnimmt, weil ich wirklich Augenkrebs bekomme, wenn ich diese Announcements lese. Ich denke mir jedes Mal: Oh Gott.
Alexander
Aber wir haben ja zum Glück coolen Content, wie hier im Podcast. Vielen Dank, dass du heute da warst. Viele Grüße in die Schweiz.
Julian
Danke Alex, tschüss, mach’s gut.
Alexander
Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, macht’s gut. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
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