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Künstliche Intelligenz

Bist du über 18? Apple beginnt in ersten Ländern mit iPhone-Altersprüfung


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple hat offensichtlich damit begonnen, das Alter von Kunden beim Zugriff auf Inhalte zu überprüfen. In ersten Ländern blockiert das Unternehmen nun den Download von Apps mit einer Altersfreigabe von „18+“, solange nicht durch „angemessene Methoden“ nachgewiesen wurde, dass der Zugriff durch einen Erwachsenen erfolgt. Der App Store führe diese Prüfung automatisch durch, teilte Apple gegenüber Entwicklern mit. Die Alterssperre gilt ab sofort in Australien, Brasilien und Singapur. Was genau unter diese „angemessenen Methoden“ falle, erläuterte das Unternehmen nicht.

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Einzelnen Nutzerberichten aus Großbritannien zufolge versucht Apple auch dort, das Alter anhand der Kreditkartendaten zu verifizieren. „Bestätigen Sie, dass Sie 18+ sind, um Ihre Einschränkungen zu aktualisieren“, lautet der übersetzte Text aus einem Systemdialog, der offenbar aus der Beta von iOS 26.4 stammt. „Um diese Einschränkungen zu ändern, setzt Großbritannien voraus, dass Sie bestätigen, ein Erwachsener zu sein“, erläutert Apple weiter.

Im Kleingedruckten merkt der Konzern an, für die Altersprüfung werde die im Account hinterlegte Kreditkarte herangezogen oder der Zeitraum beachtet, für den das Nutzerkonto bereits besteht. Alternativ könne es „helfen“, das Alter über das Einscannen einer Kreditkarte zu verifizieren. Auf Reddit berichtet ein anderer Nutzer, er habe alternativ auch seinen Ausweis abfotografieren können. Wie Apple diese sensiblen Daten konkret erfasst und verwaltet, bleibt unklar. Bis das Alter bestätigt wurde, sind App-Downloads und In-App-Käufe dem Hinweis zufolge gesperrt.

Die Forderungen nach einer Altersprüfung durch die großen App-Store-Betreiber Apple und Google wurden in den vergangenen Monaten immer lauter. Apple wies dies bislang unter Verweis auf Datenschutz von sich, man wolle nicht zentral die Ausweisdaten von Nutzern speichern. Alterssperren sind plötzlich in mehreren Ländern anzutreffen, etwa bei Social Media oder rund um pornografische Inhalte – letztere dürfen allerdings gar nicht in den App Store. Bei Apps, die dort inzwischen als 18+ eingestuft sind, handelt es sich hauptsächlich um leicht anrüchige Video-Chat-Apps und Sportwetten.


(lbe)



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Künstliche Intelligenz

Google ändert wohl bald Suchergebnisse – wegen drohender DMA-Strafe der EU


Die EU-Kommission wirft Googles Suchmaschine vor, in den Suchergebnissen eigene Dienste vorzuziehen und konkurrierende Angebote damit zu benachteiligen. Das betrifft vor allem vertikale Suchdienste, etwa für Hotels, Flüge und Restaurants. Doch jetzt heißt es, dass die Google-Mutter Alphabet entsprechende Änderungen bei den Suchergebnissen vorbereitet, um einer möglichen EU-Wettbewerbsstrafe aufgrund des Digital Markets Act (DMA) zuvorzukommen.

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Bislang stellt Alphabet die EU-Kommission nicht zufrieden, denn nach Ansicht der Hüter des DMA bevorzugt Googles Suchmaschine im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) andere Google-Dienste weiterhin gegenüber Dritten. Die Google-Suche würde eigene Dienste in den Ergebnissen gegenüber Wettbewerbern prominenter platzieren, etwa Google Shopping, Hotelbuchungen oder Verkehrsservices. Das bezeichnet die EU-Kommission als problematisch und könnte gegen den DMA verstoßen.

Doch bevor die Untersuchung der EU abgeschlossen ist, plant Google gegenzusteuern. Der Konzern wird in Kürze Änderungen bei den Suchergebnissen testen, um Konkurrenzangebote dort prominenter zu platzieren. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Demnach sollen hochrangige vertikale Suchdienste wie etwa Hotel-Suchmaschinen und -Webportale künftig standardmäßig neben den eigenen Google-Diensten eingeblendet werden.

Durch die Änderungen der weltweit führenden Suchmaschine würden Hotels, Fluggesellschaften, Restaurants und Transportdienstleistungen mit Echtzeitdaten aus Datenfeeds entweder unterhalb oder oberhalb der Liste der vertikalen Suchdienste angezeigt. Das soll in Kürze innerhalb Europas eingeführt werden, wobei die Änderungen zunächst die Suche nach Unterkünften betrifft. Suchergebnisse zu Flügen und anderen Diensten sollen später geändert werden.

Mit diesen Maßnahmen könnte Alphabet einem Bußgeld der EU-Kommission entgehen. Deren wettbewerbsrechtliche Untersuchung der Google-Suche ist bislang zwar nicht abgeschlossen, aber Verstöße gegen den DMA könnten Strafen in Höhe von bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes nach sich ziehen. Laut Reuters hat die EU seit 2017 bereits Strafzahlungen von insgesamt 9,71 Milliarden Euro wegen verschiedener Kartellrechtsverstöße Googles verhängt.

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Das führt immer wieder zu Spannungen zwischen den USA und der EU, denn US-Präsident Donald Trump sieht die großen Big-Tech-Konzerne durch die EU-Gesetze wie den Digital Services Act (DSA) unzulässig behindert. Aber auch der Handelsstreit und die Androhung höherer Zölle halten die EU nicht davon ab, dieses Jahr die Durchsetzung von DSA und DMA zu verschärfen. Auch wenn weitere Sanktionsmaßnahmen gegen US-amerikanische Techunternehmen zu erneuten Konflikten mit der US-Regierung führen könnten.


(fds)



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Alles im Blick: Android-Smartphone Vivo X300 Pro mit Zeiss-Kamera im Test


Die Smartphones mit den besten Kameras sind in aller Regel in der Luxusklasse zu finden, und da macht das Vivo X300 Pro mit seinem Preis von fast 1300 Euro keine Ausnahme. Der Hersteller Vivo ist vor allem in Asien stark präsent und liegt weltweit auf Rang fünf der größten Smartphonemarken, in Deutschland ist Vivo jedoch kaum verbreitet. Zuletzt hatte das Unternehmen dem deutschen Markt gar für einige Zeit komplett den Rücken gekehrt, jetzt ist Vivo jedoch zurück und muss sich gegen bekanntere Namen behaupten.

Dass Vivo den Fokus auf die Kamera gesetzt hat, wird schon optisch deutlich. Das kreisrunde Kameraelement fällt sofort ins Auge und steht weit aus der Smartphonerückseite hervor. Diese besteht, ganz dem Zeitgeist folgend, aus mattem Glas, das von einem sauber verarbeiteten Metallrahmen an Ort und Stelle gehalten wird.

Drei Kameras haben auf der Rückseite Platz: eine Hauptkamera mit 50 Megapixel, großer Blende und großem Sensor, ein Ultraweitwinkel, ebenfalls mit 50-Megapixel-Sensor, und ein Tele. Das bringt sogar 200 Megapixel auf dem Sensor unter, die Brennweite ist mit auf Kleinbild umgerechneten 85 Millimetern knapp viermal so lang wie die 24 Millimeter der Hauptkamera. Selfies schießt das X300 Pro ebenfalls mit 50 Megapixel. Die Kameras hat Vivo zusammen mit Zeiss entwickelt, das blaue Logo des Optikspezialisten prangt in der Mitte des Kameramoduls.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Alles im Blick: Android-Smartphone Vivo X300 Pro mit Zeiss-Kamera im Test“.
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Atomwaffen als erste Wahl: KI neigt zur Eskalation


Large Language Models (LLMs) sind schon bei kleinen Aufgaben, wie Textarbeiten oder Programmierung, nicht zu entmutigen: Egal, wie aussichtslos die Situation erscheint – sie präsentieren immer eine Lösung oder zumindest etwas, das sie dafür halten. Würde man GPT-5.2, Claude Sonnet 4 oder Gemini 3 Flash allerdings als Krisenberater einsetzen, hätte das katastrophale Folgen, wie Forscher des King’s College London untersucht haben.

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In Konfliktsimulationen seien in 95 Prozent der Planspiele am Ende taktische Atomwaffen zum Einsatz gekommen, berichten sie in einem wissenschaftlichen Papier. Kein Modell wählte jemals die Option der vollständigen Kapitulation. Und nur in 18 Prozent der Fälle deeskalierten die Modelle nach einem nuklearen Ersteinsatz. Als mögliche Ursache gilt, dass Nachgeben durch das Training strukturell blockiert sein könnte. Und während zu vermuten wäre, dass eine Maschine unter Zeitdruck besonnener reagieren kann als ein Mensch, zeigte der Modellversuch, dass Modelle in solchen Situationen erst zur Höchstform aufliefen und noch wahrscheinlicher einen vollständigen Atomkrieg anzettelten.

Dass das „nukleare Tabu“ einer KI weniger wichtig ist als dem Menschen, dürfte vermutlich damit zusammenhängen, dass das Szenario eines Atomkriegs für Menschen mit Gefühlen behaftet ist. Die KI wählt diese Optionen hingegen genauso waghalsig und explorativ wie den Einsatz konventioneller Waffen.

Untersucht wurden 21 Planspiele mit insgesamt 329 Zügen. Die KI musste ausführlich ihre Denkprozesse darlegen, sodass 780.000 Wörter zusammenkamen. Es ist nicht die erste Studie, die eine KI als Kriegsentscheider untersuchte. Im Jahr 2024 veröffentlichten bereits unter anderem Forscher der Universitäten Stanford und Georgia Tech Untersuchungsergebnisse, die zu ähnlichen Befunden kamen. Der Hang zur Eskalation hat sich mit neueren Modellen aber offenbar nicht geändert, wie die jetzige Studie aus London zeigt. Zudem wurde erstmals untersucht, wie sich die LLMs bei Zeitdruck verhalten, bei Simultanzügen und wenn Signale und Aktion voneinander getrennt werden.

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Bei Entscheidungen über Krieg und Frieden dürften Militärs weltweit die künstliche Intelligenz noch zurückhaltend einsetzen, sagte der Forscher Tong Zhao von der Universität Princeton der Wissenschaftspublikation „New Scientist“. Allerdings könnte die Vorgehensweise der KI schon im Kleinen gefährlich sein, wenn einzelne Waffen mit KI-Hilfe gesteuert werden oder gar autonom Entscheidungen treffen sollen. Zhao warnt zudem, dass bei extrem knappen Zeitfenstern der Druck wachsen könnte, KI stärker einzubeziehen. International gibt es bereits Diskussionen über eine politische Regulierung des Einsatzes von KI beim Militär.


(mki)



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