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Künstliche Intelligenz

Erinnerungsfotos in Videos verwandeln: Wenn KI die Vergangenheit zurückbringt


Bevor es Smartphone-Kameras gab, beschränkten sich Erinnerungen meist auf Momentaufnahmen. In alten Umzugskisten finden sich oft Fotoalben mit wild gestreiftem Einband und leicht vergilbten Seiten, die an legendäre Momente erinnern. Doch was wäre, wenn man den eingescannten Bildern mit KI neues Leben einhauchen könnte – und das kostenlos und auf dem eigenen Rechner? Mit dem Open-Weights-Modell LTX-2 vom israelischen Entwickler Lightricks lassen sich Fotos im Handumdrehen in authentisch animierte und vertonte Videos verwandeln. Auf einem aktuellen Gaming-PC ist ein kurzes Testvideo meist schon in einer Minute fertig. So kann man ohne viel Zeitaufwand experimentieren, bis das Ergebnis stimmt, und abschließend in rund fünf Minuten ein Endergebnis in 1080p generieren.

Wie das in der Praxis funktioniert, erklärt dieser Ratgeber für Einsteiger. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Modell unter Windows mithilfe von Pinokio und Wan2GP installieren, um Fotos in wenigen Minuten zum Leben zu erwecken. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wenn Sie alte Tonaufnahmen finden, können Sie die Fotos mit realistischen Lippenbewegungen zum Sprechen bringen. Alternativ können Sie auch die KI den Ton generieren lassen, indem Sie im Prompt deutschen Text oder Musikstile vorgeben. Das klingt nicht immer perfekt, doch auch für einen besseren Sound gibt es nützliche Tricks.

  • Zwischen vergilbten Albumseiten schlummern unzählige Momente aus der Zeit vor Smartphone-Videos – und sie müssen nicht länger stillstehen.
  • Mit dem kostenlosen Open-Weights-Modell LTX-2 lassen sich alte Fotos kostenlos auf dem eigenen Rechner in bewegte, vertonte Videos verwandeln.
  • Wie das ohne Cloud-Abo funktioniert und worauf es bei Installation, Hardware und Prompts ankommt, zeigen wir Schritt für Schritt in diesem Ratgeber.

Wer möchte, kann auch ein Quellvideo vorgeben, sodass die Personen auf dem Foto die Bewegungen nachahmen. Bei den Vorlagen sollten Sie selbstverständlich kein Bild- oder Tonmaterial verwenden, für das Sie keine Rechte oder Erlaubnis besitzen. Die Technik birgt schließlich ein großes Missbrauchspotenzial. Unsere Ergebnisvideos ließen sich zwar meist noch auf Anhieb als KI-generiert erkennen, aber unerfahrene Personen könnten sie durchaus für echt halten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Erinnerungsfotos in Videos verwandeln: Wenn KI die Vergangenheit zurückbringt“.
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Künstliche Intelligenz

KI im Smartphone: Mehr als ein Drittel nutzt KI-Funktionen regelmäßig


Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge zählt Künstliche Intelligenz im Smartphone zu den größeren Wachstumsfeldern. Schon heute nutzt mehr als ein Drittel (38 Prozent) KI-Funktionen auf dem eigenen Smartphone regelmäßig, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent). Ein Comeback der „Dumbphones“, auch Feature-Phones genannt, erteilt die Umfrage eine Absage. Für die Umfrage wurden 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, davon gaben 861 an, ein Smartphone zu nutzen.

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Laut der Bitkom-Umfrage wird die Nutzung von KI-Anwendungen für Menschen in Deutschland immer selbstverständlicher: „KI ist dank Smartphone in der Hosentasche für jeden Menschen erreichbar“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Marcel de Groot. Wo genau überall KI drinsteckt, wissen 53 Prozent allerdings nicht im Detail, heißt es weiter. Denn: „Oft bemerken wir die KI auf unseren Handys gar nicht, weil sie im Hintergrund läuft. Für die ressourcenschonende Navigation oder zum Schutz vor Betrugsanrufen“, erklärt de Groot.

Bitkom prognostiziert, dass die regelmäßige Nutzung von KI-Funktionen auf dem Smartphone weiter ansteigen werde. Bei den derzeit genutzten KI-Funktionen geht es etwa um Bildbearbeitung, Suchmöglichkeiten in Bildern, aber auch Chatbots wie Gemini, ChatGPT und Perplexity sowie KI-Unterstützung beim Schreiben von Nachrichten oder um KI-Spamfilter, um betrügerische Anrufe zu blockieren, schreibt Bitkom.


Grafik zur Bitkom Umfrage nach der KI Nutzung auf dem Smartphone

Grafik zur Bitkom Umfrage nach der KI Nutzung auf dem Smartphone

„KI im Smartphone & die nächsten Wachstumsfelder“.

(Bild: Bitkom)

Ferner gaben 64 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer an, bereits Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder den Google Assistant (mittlerweile Gemini) verwendet zu haben. Zudem nutzen 56 Prozent auf ihrem Smartphone Chatbots wie Gemini, ChatGPT oder Perplexity. Auch KI-Funktionen in der Kamera sind für viele Standard: 42 Prozent greifen laut Umfrage auf KI-Fotobearbeitung wie einen „magischen Radierer“ zurück. Auch in weiteren Bereichen helfe KI: So lassen sich 37 Prozent der Nutzer beim Schreiben von Nachrichten von KI-Vorschlägen unterstützen. Ein Fünftel (22 Prozent) nutzt KI für die Zusammenfassung langer Texte und Nachrichten. Laut Bitkom wären 33 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer dazu bereit, „für umfangreiche KI-Funktionen einen Aufpreis für ihr Gerät zu bezahlen.“

Die Befragten nannten noch weitere Funktionen, die sie künftig gern nutzen würden: So nannten etwa die Hälfte (49 Prozent) KI-Spamfilter, die unerwünschte oder betrügerische Anrufe verhindern sollen. 36 Prozent wünschen sich weitere Unterstützung beim Verfassen von Nachrichten. De Groot erklärt: „KI-Funktionen setzen sich dort durch, wo sie im Alltag entlasten. Beim schnellen Schreiben von Mails, bei der Suche nach Informationen oder beim Schutz vor betrügerischen Anrufen. Gute KI ist heute ein Qualitätsmerkmal für das moderne Smartphone“. Diesen Trend haben viele Smartphone-Hersteller wie Google, Samsung, aber auch kleinere Hersteller wie Nothing bereits erkannt.

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Smartphones sind für einen Großteil der Befragten zwar wichtig – 87 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer können sich ein Leben ohne dieses Gerät nicht mehr vorstellen – jedoch schwächelt der Absatz etwas. Laut des Bitkom lag der Absatz in Deutschland im Jahr 2024 bei 20,5 Millionen Smartphones und im Jahr 2025 bei 19,6 Millionen. Für dieses Jahr prognostizieren die Branchenexperten einen Absatz von 18,8 Millionen. Verbraucher in Deutschland geben aktuell im Schnitt 646 Euro pro Smartphone aus und damit 19 Euro mehr als 2025.

Als Ursache für den leichten Rückgang identifiziert der Bitkom Kosten- und Nachhaltigkeitsgründe: Menschen nutzten ihre Smartphones länger als früher. So gab nahezu die Hälfte (45 Prozent) der Befragten an, ihr aktuelles Smartphone schon länger als zwei Jahre zu besitzen. Im Durchschnitt ist laut Bitkom ein selbst gekauftes, privat genutztes Smartphone aktuell 25 Monate alt. „Smartphones sind heute zunehmend länger in Gebrauch. Das ist ein Gewinn für den Geldbeutel und für die Umwelt. Voraussetzung sind robuste Geräte, Software-Updates, haltbare Akkus und die einfache Möglichkeit, Handys reparieren zu lassen“, erklärt de Groot.

Nach Kriterien beim Kauf eines Smartphones gefragt, halten 97 Prozent ein robustes Bildschirmglas für wichtig. Auch Umweltaspekte spielen eine wachsende Rolle: Laut der Umfrage achten 92 Prozent auf Nachhaltigkeit, 82 Prozent auf Reparierbarkeit. Überdies zählen klassische Merkmale wie die Akkulaufzeit und der Speicherplatz (jeweils 92 Prozent) sowie die Kameraqualität (88 Prozent) weiterhin zu den wichtigsten Kaufargumenten. Auch KI-Funktionen sind für eine Mehrheit der Befragten (68 Prozent) ein wichtiges Kaufkriterium. Aber auch der Preis bleibt ein relevanter Faktor (85 Prozent).

Die Befragten gaben außerdem an, dass neben Marke und Bewertungen auch das Herkunftsland des Herstellers in die Kaufentscheidung einfließe (78 Prozent). Etwa die Hälfte würde zudem „grundsätzlich keine Smartphones von Herstellern mit Hauptsitz in China“ kaufen (49 Prozent), 35 Prozent schließen zudem Hersteller mit Hauptsitz in den USA aus.

Smartphones sind aus dem Alltag zwar nicht mehr wegzudenken, jedoch sind sie nicht immer willkommen: So stimmten 62 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer der Aussage zu, dass es sie nervt, „wenn mein Partner oder meine Partnerin ständig auf das Smartphone schaut“. Zugleich sagten fast neun von zehn, dass sie sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen könnten.

57 Prozent gaben kritisch zu bedenken, dass sie zu häufig einen Moment nicht genössen, weil sie dabei aufs Smartphone schauten. Und 60 Prozent der Befragten räumten ein, dass sie sich unruhig fühlten, wenn sie längere Zeit keinen Zugriff auf ihr Smartphone hätten. „Wir sehen auch Schattenseiten“, sagte de Groot. „Wir dürfen vor lauter Smartphone nicht den Blick auf das echte Leben verlieren.“ Von einem „Dumbphone“-Comeback bei Jüngeren kann dagegen keine Rede sein: Unter den unter 30-Jährigen nutzen nur 2 Prozent ein herkömmliches Handy.


(afl)



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Ein Jahr im Volvo EX30: Ein Erfahrungsbericht


Als ich vor gut einem Jahr auf der Suche nach einem neuen Auto war, hatte ich klare Vorstellungen: kompakt sollte es sein, elektrisch sowieso, und vor allem sollte die Reichweite für meine regelmäßigen Fahrten zwischen Hannover und Bonn reichen. Nach Jahren mit einem Toyota Yaris war für mich klar: Ich will nicht plötzlich ein riesiges SUV fahren, sondern ein wendiges, modernes Auto, das alltagstauglich ist.

  • seit Ende 2023 im Handel
  • zwei Antrieb mit 200 und 315 kW
  • zwei Batteriegrößen: 51 und 69 kWh
  • Abmessungen: 4,23 m lang, 1,84 m breit, 1,55 m hoch, Radstand: 2,65 m
  • Preis ab 38.490 Euro (Stand Februar 2026)

Um mir einen Überblick zu verschaffen, was technisch möglich ist, habe ich auch das Tesla Model 3 (Test) probegefahren – einfach, um zu sehen, wie weit die Technik bei den Assistenzsystemen, der Software und der Effizienz schon ist. Kaufen wollte ich den Tesla nie. Aber der Vergleich war spannend und hat mir gezeigt, was andere Hersteller im Hinblick auf Software und Reichweite bieten.


Opel Corsa-e

Opel Corsa-e

(Bild: 

Martin Franz / heise Medien

)

Auch der Mini Countryman (Test) stand auf meiner Liste. Optisch fand ich ihn sehr ansprechend, und ich mochte das Konzept. Allerdings wollte ich unbedingt ein schwarzes Auto, und als ich den Mini Countryman dann in Schwarz gesehen habe, hatte ich sofort das Gefühl, in einen Leichenwagen zu steigen. Das ging für mich einfach gar nicht. So ist er letztlich aus meiner Auswahl gefallen.


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Donnerstag: Änderungen bei Google-Suche, USA gegen Datenhoheit anderer Länder


Die EU kritisiert Googles wettbewerbsfeindliche Suchergebnisse schon seit Längerem. Denn vertikale Suchdienste, etwa bei der Suche nach Hotels, werden vielfach unter Googles eigenen Diensten geführt. Um einer möglichen DMA-Geldbuße zu entgehen, sollen Konkurrenzangebote in der Google-Suche bald prominenter platziert werden, heißt es jetzt. Die Digitalgesetze der EU sind auch der US-Regierung ein Dorn im Auge. Nun wählt Washington im Vorgehen gegen die Datenschutzregulierungen anderer Länder einen konfrontativen Ansatz. Der US-Außenminister versendet eine interne Depesche, in der Diplomaten angewiesen werden, etwa Vorschriften zur Datenlokalisierung entgegenzuwirken. Derweil atmen die weltweiten Finanzmärkte auf, denn Nvidia liefert beim eigenen Geschäftsbericht neue Rekorde ab. Der Quartalsumsatz steigt auf 68 Milliarden US-Dollar, bei einem Nettogewinn von 43 Milliarden Dollar. Während GeForce-Grafikkarten schwächeln, steigt die Dominanz der Data-Center-Sparte – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Die EU-Kommission wirft Googles Suchmaschine vor, in den Suchergebnissen eigene Dienste vorzuziehen und konkurrierende Angebote damit zu benachteiligen. Das betrifft vor allem vertikale Suchdienste, etwa für Hotels, Flüge und Restaurants. Doch jetzt heißt es, dass die Google-Mutter Alphabet entsprechende Änderungen bei den Suchergebnissen vorbereitet, um einer möglichen EU-Wettbewerbsstrafe aufgrund des Digital Markets Act (DMA) zuvorzukommen. Zwar ist die Untersuchung der EU bislang nicht abgeschlossen, aber Google plant offenbar, Konkurrenzangebote in Suchergebnissen prominenter zu platzieren. Das soll in Kürze innerhalb Europas eingeführt werden, wobei die Änderungen zunächst die Suche nach Unterkünften betrifft: Google ändert wohl bald Suchergebnisse – wegen drohender DMA-Strafe der EU.

Die EU-Digitalgesetze sind wohl auch ein Grund, dass die US-Regierung von Präsident Donald Trump ihre Diplomaten intern angewiesen hat, sich gegen Versuche von Regierungen zur Regulierung des Umgangs mit den Daten ihrer jeweiligen Bürgerinnen und Bürger durch US-amerikanische Technologieunternehmen einzusetzen. Initiativen zur Datenhoheit oder Datenlokalisierung würden „den globalen Datenfluss stören, die Kosten und Cybersicherheitsrisiken erhöhen, künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste einschränken und die staatliche Kontrolle in einer Weise ausweiten würden, die die bürgerlichen Freiheiten untergraben und Zensur ermöglichen könnte“. Dagegen soll jetzt wohl aggressiver vorgegangen werden, so ein Bericht: US-Regierung verstärkt Bekämpfung von Initiativen zur Datenhoheit.

Neuer Geschäftsbericht, neuer Rekord bei Nvidia: In nur drei Monaten steigt Nvidias Quartalsumsatz um 20 Prozent. Im Jahresvergleich steht ein Plus von 73 Prozent, obwohl der KI-Boom Ende 2024 längst begonnen hatte. Die Umsatzsteigerung geht fast eins zu eins in den Nettogewinn über: Er steigt um 35 Prozent. Die Ergebnisse zeigen: Nvidia baut seine Produktion zusammen mit dem Chipauftragsfertiger TSMC stetig weiter aus und verkauft seine Hardware fortlaufend zu hohen Preisen. Unterm Strich steht eine Bruttomarge von enormen 75 Prozent. Dabei hängt Nvidias Data-Center-Sparte alle anderen Geschäftsfelder immer weiter ab. Gaming-Produkte machen nur noch 5,5 Prozent von Nvidias Umsatz aus. Die Börse zeigt sich zufrieden: Nvidia übertrumpft seinen Rekord noch mal um 20 Prozent.

Ein Cyberkrimineller hat den KI-Chatbot Claude von Anthropic genutzt, um in die Netzwerke mexikanischer Regierungsbehörden einzudringen, und dabei nach Angaben von Cybersicherheitsexperten gewaltige Mengen sensibler Steuer- und Wählerinformationen gestohlen. Demnach hat der unbekannte Claude-User spanischsprachige Befehle für den Chatbot geschrieben, damit dieser Schwachstellen in Regierungsnetzwerken aufspürte, Computerskripte schrieb, um diese auszunutzen, und Wege fand, den Datendiebstahl zu automatisieren. Wenn Claude bei der Attacke auf Probleme stieß oder zusätzliche Informationen benötigte, wandte sich der Cyberkriminelle an ChatGPT von OpenAI, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen: KI-Chatbot Claude für Cyberangriff auf mexikanische Regierung genutzt.

Auf dem deutschen Online-Display- und Videowerbemarkt wurden 2025 mehr als 7,5 Milliarden Euro umgesetzt – ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark zugelegt haben die Branchen Finanzen (+27 Prozent) und Dienstleistungen (+17 Prozent). Für 2026 wird ein weiteres Wachstum von 8,7 Prozent erwartet. Wichtigste Wachstumstreiber sind Programmatic Advertising und Online-Videowerbung. Videowerbung soll 2026 erstmals die klassische Display-Werbung überholen. Abseits der Wachstumszahlen beschäftigt die Branche, wie sich Nutzer verlässlich identifizieren lassen, seit Third-Party-Cookies in vielen Browsern kaum noch funktionieren. Deterministische IDs sollen es richten, aber diese benötigen angemeldete Nutzer: Online-Werbemarkt wächst, die Branche sucht einen Cookie-Ersatz.

In der heutigen Ausgabe der #heiseshow besprechen wir, warum BMW und Co. beim autonomen Fahren auf die Bremse treten. Ist BMWs Streichung der Level-3-Autonomie ein Rückschritt oder ein realistischer Kurswechsel? Warum tun sich die Autohersteller so schwer mit autonomem Fahren in Serienproduktion? Derweil hat Wikipedia hunderttausende Links zu Archive.today gesperrt, weil der Betreiber eine DDoS-Attacke gegen einen finnischen Blogger gefahren hat. Was genau ist passiert? In der EU stutzt Brüssel das Lieferkettengesetz erheblich zusammen – weniger Unternehmen, weniger Pflichten, weniger Kontrolle. Ist das eine pragmatische Anpassung oder ein Einknicken vor der Wirtschaftslobby? Was bleibt von den ursprünglichen Zielen übrig? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: Autonomes Fahren, Archive.today, Lieferkettengesetz.

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Auch noch wichtig:

  • Mit der Galaxy-S26-Serie zeigt sich Samsung konservativ und ändert an der Hardware nur wenig. Das neue Privacy Display hat nur das S26 Ultra. Dieses Jahr schlägt Software Hardware: Samsung Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra.
  • Das US-Verteidigungsministerium verlangt einen unbegrenzten Zugang zu Anthropics Claude-KI. Dafür hat das Pentagon der KI-Firma jetzt ein Ultimatum gestellt: Pentagon stellt Anthropic wegen KI-Technik ein Ultimatum und droht mit Kriegsgesetz.
  • Stripe wickelt für Unternehmen Zahlungen ab und ist 159 Milliarden US-Dollar wert. Jetzt hat das US-Unternehmen angeblich Interesse an PayPal bekundet: Nach Talfahrt der Aktie will Zahlungsabwickler Stripe wohl PayPal übernehmen.
  • Host Europe stoppt die Umstellung der E-Mail-Postfächer auf Microsoft 365 und setzt die Einstellung des Classic-Hosting-Angebots aus: Host Europe stoppt E-Mail-Umstellung auf Microsoft 365.
  • Die Document Foundation öffnet das 2022 eingefrorene Repository von LibreOffice Online wieder. Die Gründe von damals gelten als überholt: LibreOffice Online bekommt eine zweite Chance.
  • Fritz nutzt die Mobilgeräte-Messe MWC zur Ankündigung eines neuen Routers und seines bislang schnellsten Repeaters: Der Fritz-Repeater 6700 Pro wird Fritz‘ schnellster Repeater.
  • Die JavaScript-Bibliothek React steht nun unter dem Dach der Linux Foundation, eine neue Stiftung übernimmt Eigentum und organisiert künftig die Governance: Meta trennt sich von React und übergibt es der Linux Foundation.
  • Wegen der Gefahr eines internen Kurzschlusses mit Brandgefahr in ihren 70,5 kWh fassenden Batterien werden Mercedes-Benz EQA 250+ und EQB 250+ zurückgerufen: Mercedes EQA 250+ und EQB 250+ brauchen neue Akkus wegen Brandgefahr.
  • Das Weltraumteleskop James Webb forscht erst seit dreieinhalb Jahren. Trotzdem hat es dabei schon einen Riesenstern abgebildet, der inzwischen explodiert ist. Dieser ist für Webb sichtbar, für Hubble nicht: Stern vor Supernova könnte ein Rätsel lösen.
  • Das verglichen mit anderen Volvo-Modellen kleine E-SUV EX30 bewährt sich im Alltag. Doch an ein paar Dingen sollte der Hersteller arbeiten, so unser Erfahrungsbericht: Ein Jahr im Volvo EX30.
  • Der As2-Roboterhund von Unitree wiegt lediglich 18 kg, kann aber bis zu 15 kg an Gewicht transportieren. Er ist stark, schnell, widerstandsfähig: Unitrees As2 Roboterhund.
  • Eigentlich sollte man bei jeder iOS-App sehen können, dass Kamera- oder Mikrofonaufzeichnung laufen. Predator, ein Spionageprogramm, hackt diese aber: Spyware kann Kamera- und Mikrofonanzeige beim iPhone abdrehen.


(fds)



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