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Apps & Mobile Entwicklung

Huawei Band 11 und Band 11 Pro: Fitness-Tracker mit AMOLED-Display und GPS für 60 Euro


Neben den neuen FreeBuds Pro 5 hat Huawei mit dem Band 11 und Band 11 Pro auch neue Fitness-Wearables vorgestellt. Mit rechteckigem, hellem AMOLED-Display mit 1,62 Zoll, sind sie zwar schmaler als Smartwatches, erben aber immer mehr Funktionen von diesen.

Denn bei den Gesundheits- und Fitnessfunktionen sollen trotz des leichteren und kleineren Designs möglichst wenig Abstriche gemacht werden. Das Band 11 und Band 11 Pro unterstützt die Herzfrequenzmessung, Messung des Blutsauerstoffs und Stresses, eine Schlafüberwachung, die Pulswellen-Arrhythmieanalyse (PWA) und einen Zykluskalender. Zusätzlich überwachen das Band 11 und Band 11 Pro die Schlafatmung und erkennen Atemstörungen. Ohne Armband wiegt das Band 11 Pro nur 18 Gramm, beim Band 11 sind es je nach Version 16 oder 19 Gramm.

Huawei bietet bei der Band-11-Serie wie bereits ersichtlich zwei Varianten an. Beide verfügen über ein 1,62 Zoll großes AMOLED-Display mit 286 × 482 Pixel (347 ppi), beim Band 11 Pro leuchtet dieses aber bis zu 2.000 cd/m² hell, während die Spitzenhelligkeit beim Band 11 bei 1.500 cd/m² liegt. Beide Displays passen sich automatisch der Umgebungshelligkeit an.

Das Huawei Band 11 kommt in fünf Farben: Grün, Beige, Schwarz, Weiß und Lila. Es ist je nach Variante entweder mit einem Gehäuse aus Aluminiumlegierung (Beige, Grün, Lila, Weiß, Schwarz) oder strapazierfähigerem Fluorelastomer (Lila, Schwarz) ausgestattet. Das Huawei Band 11 Pro setzt hingegen immer auf ein Aluminiumgehäuse und ist in Grün, Schwarz und Blau erhältlich.

Band 11 Pro mit autonomen GPS

Das Band 11 Pro verfügt über ein integriertes GNSS-System für das autonome Outdoor-Tracking am Handgelenk. Funktionen wie Track Run mit automatischer Routenanpassung, intelligente Auto-Pause sowie eine IMU-gestützte Laufhaltungsanalyse zeichnen die Trainingsdaten auf. Zudem bietet die Band-11-Serie erstmals einen Rollstuhlmodus mit optimierten Aktivitätsringen und individuell angepasstem Tracking für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse.

Huawei Band 11 – Schwarz, Aluminium
Huawei Band 11 – Schwarz, Aluminium (Bild: Huawei)
Huawei Band 11 – Schwarz, Kunststoff
Huawei Band 11 – Schwarz, Kunststoff (Bild: Huawei)
Huawei Band 11 – Lila, Aluminium
Huawei Band 11 – Lila, Aluminium (Bild: Huawei)

Bei aktiviertem Display sinkt die Akkulaufzeit deutlich

Die Akkulaufzeit gibt Huawei für beide Modelle mit bis zu 14 Tagen, bei typischer Nutzung allerdings 8 Tagen an. Aktiviert man das Always-on-Display, sollen noch rund 3 Tage möglich sein.

Beide Fitness-Bänder sind mit Bluetooth 6.0 ausgestattet, bieten aber kein NFC oder Wi-Fi. Auch auf einen Lautsprecher und Mikrofon müssen sie verzichten. Das Band 11 Pro misst 43,5 × 28,2 × 8,99 mm, das Band 11 42,6 × 28,2 × 8,99 mm.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei Band 11 ist ab heute in den Farben Beige, Grün, Lila, Weiß und Schwarz erhältlich, das Band 11 Pro in den Farben Grün, Blau und Schwarz. Beide Modelle können im Online Store von Huawei, im Flagshipstore in Berlin sowie bei Händlern erworben werden.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Huawei Band 11 liegt bei 54,90 Euro für die Varianten in Polyelastomer und 64,90 Euro für die Varianten in der Aluminiumlegierung. Für das Huawei Band 11 Pro beträgt die unverbindliche Preisempfehlung 74,90 Euro.

Zum Start erhalten Kunden bis zum 2. April 2026 10 Euro Rabatt beim Erwerb des Band 11 und 15 Euro Rabatt beim Erwerb des Band 11 Pro.



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Speicherkrise: Smartphone-Markt soll massiv um 13 Prozent einbrechen


Speicherkrise: Smartphone-Markt soll massiv um 13 Prozent einbrechen

Bild: ChatGPT

Dem globalen Smartphone-Markt steht ein gigantischer Einbruch des Absatzvolumens von knapp 13 Prozent bevor, wie IDC prognostiziert. Verantwortlich für den größten Rückgang aller Zeiten ist die Speicherkrise. Ein „Tsunami“-ähnlicher Schock werde Wellen durch alle Consumer Electronics schlagen. Die Preise sollen massiv steigen.

Noch nicht einmal einen Monat ist es her, dass die Analysten von Counterpoint Research einen Rückgang des Absatzvolumens von 6,1 Prozent für den Smartphone-Markt prognostiziert haben. Bei IDC schlagen die Marktforscher jetzt deutlich dramatischere Töne an: Um 12,9 Prozent soll der Markt dieses Jahr gegenüber 2025 einbrechen. Dabei handele es sich um den größten Rückgang, den der Markt jemals von einem Jahr auf das andere erlebt habe. Verantwortlich auch dieses Mal: die globale Speicherkrise.

Ein Tsunami für die gesamte Branche

Die Analysten sprechen von einem „Tsunami“-ähnlichen Schock, der seinen Ursprung in den Engpässen der Speicher-Lieferkette habe und Wellen durch die gesamte Consumer-Electronics-Industrie schlagen werde. Es sei zudem nicht von einem temporären Rückgang auszugehen, stattdessen ist die Rede von einem „strukturellen Reset“ des gesamten Marktes, der fundamental den TAM (Total Addressable Market), die Anbieter von Smartphones und deren Produktmix verändern werde.

Große Anbieter sollen profitieren

Anbieter im unteren Preissegment werden dem Bericht zufolge vor signifikanten Herausforderungen stehen und die Preissteigerungen unweigerlich an die Verbraucher weitergeben. Das Segment unterhalb von 100 US-Dollar werde gänzlich unrentabel.

We expect consolidation as smaller players exit, and low-end vendors face sharp shipment declines amid supply constraints and lower demand at higher price points.

IDC

Wie zuletzt auch Counterpoint Research behauptet hatte, gehen auch die Analysten von IDC davon aus, dass Anbieter wie Apple und Samsung die Krise besser bewältigen können. Beide Unternehmen könnten „aus dem Sturm“ sogar mit noch größeren Marktanteilen gehen. Unterdessen wird erwartet, dass der durchschnittliche Verkaufspreis eines Smartphones sich um 14 Prozent auf 523 US-Dollar verteuern wird.

Markt soll sich langsam erholen

Der deutliche Einbruch um 12,9 Prozent steht für einen Rückgang auf insgesamt 1,1 Milliarden Smartphones, die 2026 ausgeliefert werden sollen. Der Markt soll in den folgenden Jahren zwar wieder wachsen, jedoch lediglich in kleinen Schritten und deswegen selbst 2030 noch nicht wieder das Niveau von 2025 erreichen.

Smartphone-Markt soll 2026 um 12,9 Prozent einbrechen
Smartphone-Markt soll 2026 um 12,9 Prozent einbrechen (Bild: IDC)

Nach dem massiven Verlusten in diesem Jahr soll 2027 ein kleines Plus von 1,9 Prozent im Markt verbucht werden. Ein größerer Sprung von 5,2 Prozent wird von 2027 auf 2028 erwartet. Im Anschluss sollen kleinere Schritte von 2,7 Prozent und 2,2 Prozent auf die Jahre 2029 und 2030 erfolgen. Damit wäre das Niveau von 2024 leicht übertroffen.



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FSR 4.1 Super Resolution: Ein verbessertes Upsampling kommt per Leak


AMD hat erst Ende des letzten Jahres unter dem Namen „Redstone“ Verbesserungen am Upsampling vorgenommen: FSR Ray Regeneration (Test) und FSR Frame Generation AI (Test) sind erschienen, das eigentliche Upscaling ist dagegen überraschenderweise gleich geblieben. Das scheint sich nun in Kürze mit FSR 4.1.0 zu ändern.

FSR 4.1.0 verbessert sichtbar die Bildqualität

So ist im Guru3D-Forum eine DLL-Datei aufgetaucht, mit deren Hilfe mittels des Treiber-Override-Features nicht mehr FSR 4.0.3, sondern FSR 4.1.0 in Spiele injiziert wird. Der Leaker „The Creator“ ist dabei offenbar Teil von AMDs eigentlich unter NDA stehendem „Vanguard“-Team, das Treiber vorab auf Fehler überprüft.

Angeblich soll die Datei mit dem Adrenalin 26.3.1 nächsten Monat Einzug in den offiziellen Release halten – vermutlich zeitgleich mit dem Release von Crimson Desert, einem von AMD unterstützten Spiel, das unter anderem auch Raytracing und als zweites Spiel überhaupt FSR Ray Regeneration nutzen wird.

Im Internet gibt es auch schon mehrere Berichte über einen positiven Effekt von FSR 4.1.0, der auch in mehreren Screenshotvergleichen festgehalten wurde. Dabei sei jedoch erwähnt, dass Screenshots keine gute Möglichkeit darstellen, um die Qualität von Upscaling zu untersuchen. Natürlich sind diese aber ein Anfang.

Und dieser sieht durchaus positiv aus. Zwei Dinge sind dabei auffällig: Je aggressiver der Upsampling-Modus ist, desto größer sind die Unterschiede zwischen FSR 4.0.3 und FSR 4.1.0 zugunsten Letzterem. Darüber hinaus soll die neue Version allen voran feine Elemente wie Vegetation verbessern. Auch die Bildstabilität scheint in mehreren Vergleichen besser zu sein, darüber hinaus gibt es Berichte von reduziertem Ghosting.

In Sachen Performance hat sich offenbar nichts geändert, hier soll FSR 4.1.0 genauso schnell wie die vorherigen Versionen arbeiten. Das soll auch auf älteren RDNA-3-Grafikkarten der Fall sein, auf denen sich die neue Version genauso erzwingen lässt wie die älteren Derivate.

FSR 4.1.0 per Leak
FSR 4.1.0 per Leak (Bild: Guru3D-Forum)

So kann FSR 4.1.0 auf eigene Gefahr genutzt werden

Geleakt wurde die Treiber-Datei „amdxcffx64.dll“, mit deren Hilfe sich FSR 4.1 potenziell in jedes Spiel injizieren lässt, das mindestens über FSR 3.1 verfügt. Jedoch sollte vor dem Download bedacht werden, dass diese Datei nicht offiziell von AMD stammt. Diese kann daher nicht nur Fehler enthalten, sondern auch manipuliert worden sein. Der Download geschieht also auf eigene Gefahr.

Es ist auch möglich, die neue Version in nativen FSR-4-Spielen zu nutzen, auch dann sollte der Treiber-Override funktionieren. Damit dies möglich ist, muss die Datei in den System32-Ordner von Windows kopiert und die bereits vorhandene amdxcffx64.dll-Datei überschrieben werden. Dann sollte der Treiber nicht mehr das bisherige FSR 4.0.3, sondern FSR 4.1.0 injizieren.

Eine alternative und auch etwas sicherere Variante ist, stattdessen das Tool Optiscaler zu benutzen. Das hat den Vorteil, dass das Tool dann auch anzeigt, welche FSR-Version gerade läuft. So kann man sich dann sicher sein, dass gerade FSR 4.1.0 aktiv ist, darüber hinaus kann zum Vergleich auf andere FSR-Versionen gewechselt werden. Berichten zur Folge ist dafür eine der Nightly-Builds des Optiscalers notwendig, die es im Discord-Channel des Entwicklers gibt.

Nach dem offiziellen Release wird es einen Test geben

Falls FSR 4.1.0 tatsächlich im Adrenalin 26.3.1 enthalten ist oder wenn es zu einem späteren Zeitpunkt erscheint, wird sich ComputerBase wie gewohnt das verbesserte AMD-Upsampling im Detail ansehen und Vergleiche gegenüber FSR 4.0.3 sowie Nvidias DLSS 4 und DLSS 4.5 durchführen. Gegen letzteres hat AMD nämlich aufzuholen, was FSR 4.1.0 dann eventuell erfüllen wird.



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Nano Banana 2: Neue Bild-KI kann auf Motive aus der Google-Suche zugreifen


Google veröffentlicht Nano Banana 2, das die Geschwindigkeit vom ursprünglichen Modell mit den erweiterten Fähigkeiten von Nano Banana Pro vereint. Erweitert wurde zudem die Wissensdatenbank, die die Bild-KI als Grundlage nutzt.

Laut Google nutzt Nano Banana 2 die Wissensdatenbank von Gemini und es werden Echtzeitinformationen und -bilder aus der Google-Suche eingespeist. Damit sollen bestimmte Motive noch genauer dargestellt werden. Zusätzlich helfe dieses tiefere Verständnis, Infografiken zu erstellen, Notizen in Diagramme zu verwandeln und Datenvisualisierungen zu generieren.

Optimiert wurden auch Textdarstellungen innerhalb von Grafiken. Diese sollen mit Nano Banana 2 besser lesbar sein und es ist möglich, Texte innerhalb von Bildern zu übersetzen und zu lokalisieren.

Mehr Kontrolle für die Nutzer

Ausgebaut hat Google auch die Kontrollmechanismen, die Nutzer bei den generierten Aufnahmen haben. So verbessert man die Umsetzung von Anweisungen, indem spezifische Nuancen in Prompt-Eingaben genauer erfasst werden. Motivkonsistenz besteht nun bei bis zu fünf Charakteren in einem Bild, die Detailtreue bei bis zu 14 Objekten. So lassen sich einfacher Storyboards und weitere Erzählformate erstellen.

Die Detailtreue profitiert laut Google zudem von der lebendigeren Beleuchtung, satteren Texturen und schärferen Details.

Bei den Bildformaten unterstützt Nano Banana 2 die gängigen Seitenverhältnisse und Auflösungen, die von 512px bis zu 4K reichen.

Nano Banana 2 ab jetzt verfügbar

Nano Banana 2 ist ab sofort in verschiedenen Google-Produkten verfügbar. Im Gemini-Assistenten ersetzt es Nano Banana Pro in den Modellen Fast, Thinking und Pro. Google AI Pro- und Ultra-Abonnenten haben aber weiterhin die Option, Nano Banana Pro aufzurufen.

Verfügbar ist Nano Banana 2 auch über die Gemini-API, als Vorschauversion in AI Studio sowie über die Google Cloud in Vertex AI und Gemini CLI.

In Googles KI-Videotool Flow ist Nano Banana 2 nun ebenfalls das Standardmodell. Flow-Abonnenten können es nutzen, ohne dafür Extra-Credits ausgeben zu müssen. In Google Ads ist das Bild-Modell ebenfalls integriert.

Bildsicherheit mit digitalen Wasserzeichen

Um Herkunftsnachweise für die KI-Bilder zu ermöglichen, verfügt Nano Banana 2 auch über die SynthID-Technologie. Bei dem neuen Bildmodell koppelt Google diesen Ansatz mit dem interoperablen Industriestandard C2PA Content Credentials, um das Wasserzeichenverfahren zu erweitern. Gemini soll ebenfalls bald C2PA unterstützen.



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