Connect with us

Künstliche Intelligenz

Mondprogramm Artemis: NASA plant zusätzlichen Start im kommenden Jahr


Die NASA schichtet das Mondprogramm Artemis um und will im kommenden Jahr eine zusätzliche Mission starten, auf der keine Mondlandung vorgesehen ist. Die soll weiterhin erst 2028 erfolgen, dann aber nicht auf Artemis-3, sondern bei Artemis-4, teilte die US-Weltraumagentur jetzt mit. Möglicherweise könnte in dem Jahr sogar noch Artemis-5 gestartet werden. Im kommenden Jahr soll die Raumkapsel Orion nun im Weltraum mit einer oder gar zwei Mondlandern der Raumfahrtunternehmen SpaceX und Blue Origin gekoppelt werden, um das ausgiebig zu testen. Zudem sollen dabei die neuen Weltraumanzüge unter realen Bedingungen zum Einsatz kommen. Insgesamt bedeutet das auch, dass die Riesenrakete SLS (Space Launch System) öfter starten soll als bislang geplant.

Weiterlesen nach der Anzeige

Vorgestellt hat die NASA die überarbeiteten Pläne am Freitag bei einer Pressekonferenz, auf der es eigentlich um Artemis-2 gehen sollte. Auf der zweiten Mission des Artemis-Programms sollen zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen zum Mond fliegen, den sollen sie aber nur umrunden. Wegen eines bei der Generalprobe entdeckten Helium-Lecks musste die Rakete aber wieder zurück in das riesige Vehicle Assembly Building, wo nach der Ursache gefahndet wird. Wie lange das dauert, ist noch unklar, aber ein nächster Anlauf wird frühestens im April in Angriff genommen. Wenn der Start gelingt, will die NASA damit jährlich stattfindende Flüge zum Mond einleiten.

Die deutlich höhere Schlagzahl bei der Rückkehr der USA zum Mond begründet der neue NASA-Chef Jared Isaacman auch mit der „glaubhaften Konkurrenz unseres größten geopolitischen Gegners“, womit er China meint. Das Raumfahrtprogramm der Volksrepublik wird immer ambitionierter.

Erst einmal steht aber jetzt Artemis-2 an, der Start dafür war eigentlich schon für den 6. Februar geplant. Das konnte aber schon nicht eingehalten werden. Die Crew besteht aus Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA sowie dem Kanadier Jeremy Hansen. Auf ihrem zehntägigen Flug sollen sie zuerst die Erde umrunden und dann in Richtung des Erdtrabanten beschleunigen. Für den Flug dorthin sind danach vier Tage veranschlagt. Anfang April könnte die Rakete an mehreren Tagen gestartet werden, das gegenwärtig letzte Startfenster öffnet sich dann am 30. April.


(mho)



Source link

Künstliche Intelligenz

Private Energiewende für Skeptiker: Praxisbericht – Wenn es nur ums Geld geht


Die Mehrzahl der Solaranlageninvestitionen enthält eine gehörige Portion Freude an der Technik und „ich will das einfach“. Das führt dazu, dass solche Anlagen dann entweder deutlich weniger rentabel sind als etwa ein ETF oder sie sogar negative Renditen über 20 oder sogar 30 Jahre bringen. Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden, aber mit „das ist toll, das kostet mehr als es spart“ überzeugt man keine Kritiker. Ich unterbreite Ihnen hiermit einen Gegenentwurf: Wärmepumpe, Solaranlage und E-Auto nicht auf Tugendsignal optimiert, sondern auf geringste Gesamtkosten. Das ist dann nicht nur für Enthusiasten interessant, sondern für alle – unschätzbar wichtig in einer Demokratie.

Meine eigene Einstellung zur Haustechnik ist „Mir doch egal, wenn die Resultate stimmen.“. Deshalb schaue ich grundsätzlich nach den Systemen, die mir den größten Nutzen für die geringsten Kosten bringen. Es ist daher zumindest bemerkenswert, dass meine Heizung im Bestandshaus eine Wärmepumpe ist, dass ich eine Solaranlage auf der Doppelgarage betreibe und unser nächstes Auto aus reinem Kostenkalkül wahrscheinlich ein gebrauchtes E-Auto sein wird. Meine Überzeugung ist: Diese Effizienztechniken können bei korrekter Auslegung über ihre Lebenszeit billiger sein als feuerbetriebene Alternativen, und ich kann das mit eigenen Daten belegen. Man muss dazu allerdings den gut ausgetretenen Pfad der „koste-es-was-es-wolle“-Erneuerung verlassen und die eigene Situation auf minimale Kosten optimieren statt auf Gefühle.

  • Effizienztechnik wird oft liebhabend viel zu teuer gekauft.
  • Das ist aber keine technische Notwendigkeit.
  • Auf Kosten optimierte Wärmepumpen, Solaranlagen und E-Autos können Alternativen bei den Kosten deutlich schlagen.
  • Das überzeugt dann auch Skeptiker.
  • Voraussetzung dazu ist eine entsprechende Auslegung.

Dieser Artikel beleuchtet meine private Energiewende als kritischer Nutzer. Sie klammert alle gern beworbenen ökologischen Aspekte aus – nicht, weil sie mir egal wären, sondern weil diese Effekte sich im Nachhinein regelmäßig als viel geringer als erhofft herausstellen. Bei der persönlichen Kostenoptimierung dagegen sind passend geplante Systeme nachvollziehbar gut. Im Wirtschaftlichkeitsvergleich meiner umgesetzten und geplanten Investitionen schlägt Strom als Energieträger die fossilen Feuer-Alternativen (und Biobrennstoffe ohnehin) – oft sogar recht deutlich. Dieser Artikel ist somit nicht nur für Solar-Nerds interessant, sondern gerade für die, die zweifeln.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Private Energiewende für Skeptiker: Praxisbericht – Wenn es nur ums Geld geht „.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

KI-Chatbots in WhatsApp: Meta muss Konkurrenten zulassen


Die Europäische Kommission wird Meta anweisen, konkurrierende KI-Chatbots in seinem Messengerdienst WhatsApp zuzulassen. Das gab die Kommmission am Mittwoch bekannt. Der Schritt erfolgt, nachdem der US-amerikanische Tech-Konzern Anfang März eine Zugangsgebühr eingeführt hatte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Im Februar leitete die EU-Kommission eine Untersuchung gegen Meta ein. Die Kommission ist der Ansicht, dass Meta seinen Konkurrenten den Zugang zu WhatsApp-Daten erschwert und damit gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Die Wettbewerbshüter drohten mit Zwangsmaßnahmen, woraufhin Meta im März konkurrierende KI-Assistenten temporär für ein Jahr und gegen eine Gebühr wieder auf WhatsApp zuließ.

Nach einer Analyse der Auswirkungen dieser Änderungen teilte die Kommission nun Meta mit, „dass die überarbeitete Richtlinie offenbar denselben Effekt hat, nämlich den Ausschluss von KI-Assistenten von Drittanbietern aus WhatsApp, und somit auf den ersten Blick gegen EU-Wettbewerbsregeln verstößt“.

„Um dem Wettbewerb ernsthaften und irreparablen Schaden zu ersparen, beabsichtigt die Kommission, Meta anzuweisen, den Zugang für KI-Assistenten von Drittanbietern unter den gleichen Bedingungen wie vor dem 15. Oktober 2025 wiederherzustellen“, hieß es in einer Erklärung, aus der die Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Die einstweilige Maßnahme der Kommission gilt demnach bis zum Abschluss der Untersuchung.

Nach EU-Recht können die Wettbewerbsbehörden Unternehmen anweisen, mutmaßlich gegen europäisches Recht verstoßende Geschäftspraktiken vorübergehend einzustellen. Diese Anweisungen wiederum können vor den Gerichten der EU angefochten werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

„Die Europäische Kommission plant, ihre Regulierungsbefugnisse zu nutzen, um einigen der weltweit größten Unternehmen die kostenlose Nutzung des kostenpflichtigen Produkts WhatsApp Business zu ermöglichen“, erklärte ein Meta-Sprecher in einer E-Mail. „Das bedeutet, dass eine kleine Bäckerei in Frankreich, die für die Nutzung des Dienstes zur Annahme von Croissant-Bestellungen bezahlt, die Kosten für OpenAI tragen wird. Kleine europäische Unternehmen sollten nicht für OpenAI aufkommen müssen.“

Die Kommission teilte am Mittwoch zudem mit, ihre Untersuchung auf Italien auszuweiten. Das war zuvor von den Ermittlungen ausgenommen, da die italienische Wettbewerbsbehörde im vergangenen Jahr eine eigene Untersuchung zu mutmaßlichen Wettbewerbsverzerrungen durch die KI-Politik von WhatsApp wegen des Verdachts auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung im Bereich der KI-Chatbot eingeleitet hatte.


(akn)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Kostensenkung und Profitsteigerung: Snap baut 1.000 Stellen ab


Der US-Social-Media-Konzern Snap entlässt rund 1.000 Vollzeitbeschäftigte, darunter 16 Prozent seiner weltweiten Belegschaft. Dies geht aus einer internen Mitteilung von Snap-CEO Evan Spiegel an die Belegschaft hervor, die dem aktuellen Bericht an die US-Börsenaufsichtsbehörde United States Securities and Exchange Commission (SEC) vom Mittwoch beigefügt ist.

Weiterlesen nach der Anzeige

Spiegel erklärte, die Kürzungen seien notwendig, um Kosten zu senken und die Profitabilität zu steigern. Er verwies dabei auf die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), die es den Snap-Mitarbeitern ermöglichen, schneller zu arbeiten. Spiegel zeigte sich überzeugt, „dass die rasanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz es unseren Teams ermöglichen, repetitive Aufgaben zu reduzieren, die Geschwindigkeit zu erhöhen und unsere Community, Partner und Werbekunden besser zu unterstützen“.

Die Maßnahme umfasst zusätzlich die Streichung von mehr als 300 offenen Stellen. Die Stellenstreichungen und der Einstellungsstopp werden demnach die jährlichen Kosten von Snap bis zum zweiten Halbjahr um mehr als 500 Millionen US-Dollar senken. Laut der Nachrichtenagentur Reuters beschäftigte der Konzern im Dezember 5.261 Vollzeitmitarbeiter.

Snap hat massiv in seine Augmented-Reality-Brillen-Sparte Specs investiert und will noch in diesem Jahr seine AR-Brille auf den Markt bringen. In aktualisierten Investorenunterlagen schätzte Snap, dass der Gesamtumsatz im ersten Quartal dieses Jahres um zwölf Prozent auf 1,53 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Die Snap-Aktie legte nach Bekanntwerden des Stellenabbaus an der New Yorker Börse kräftig zu; seit Jahresbeginn war der Aktienkurs um fast ein Drittel gefallen.

Die Stellenstreichungen erfolgten nur wenige Wochen, nachdem der aktivistische Investor Irenic Capital Management Anteile an dem Snapchat-Mutterkonzern erworben und rasche Veränderungen zur Verbesserung der finanziellen Performance gefordert hatte. Dazu gehörte auch die Empfehlung, dass Snap die Belegschaft reduzieren solle, um den Aktienkurs zu steigern, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Auch andere große Tech-Konzerne haben ihre Belegschaften stark reduziert. Meta strich im März weltweit Hunderte Stellen, darunter in Reality Labs. Bereits im Januar hatte der Facebook-Konzern 1.500 Stellen in der Abteilung gestrichen, während gleichzeitig die Investitionen im Bereich KI erhöht wurden. Auch Snap hat in den vergangenen Jahren erhebliche Personalreduzierungen vorgenommen. Aufgrund eines verlangsamten Wachstums der Werbeeinnahmen entließ das Unternehmen im Jahr 2022 rund 20 Prozent seiner Belegschaft und 2024 weltweit weitere 10 Prozent.

Weiterlesen nach der Anzeige


(akn)



Source link

Weiterlesen

Beliebt