Apps & Mobile Entwicklung
Amazon, Nvidia und SoftBank: OpenAI erhält 110 Mrd. Dollar bei Finanzierungsrunde

OpenAI hat die lang erwartete Finanzierungsrunde abgeschlossen und sammelt insgesamt 110 Milliarden US-Dollar ein. Von Amazon stammen voraussichtlich 50 Milliarden US-Dollar, jeweils 30 Milliarden kommen von Nvidia und SoftBank. Mit Amazon geht OpenAI auch eine strategische Partnerschaft ein.
Weitere Investoren werden im Verlauf der Finanzierungsrunde erwartet. Die Bewertung vor dieser Runde („pre-money“) lag laut OpenAI bei 730 Milliarden US-Dollar.
Mit den 110 Milliarden US-Dollar verzeichnet OpenAI einen Rekord. Es ist die größte Summe, die ein Unternehmen bislang bei einer privaten Finanzierungsrunde eingenommen hat. Der alte Bestwert lag bei 40 Milliarden US-Dollar, die OpenAI im März 2025 erhalten hatte.
Volle Summe von Amazon noch nicht gesichert
Interessant ist vor allem die strategische Partnerschaft mit Amazon. Der AWS-Konzern zahlt zunächst aber nur 15 Milliarden US-Dollar, weitere 35 Milliarden US-Dollar sollen in den nächsten Monaten folgen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Im Rahmen des Abkommens werden OpenAIs Modelle in Amazons GenAI-Plattform Bedrock integriert. AWS wird zudem der exklusive externe Cloud-Anbieter für Frontier – das ist OpenAIs Plattform, über die Unternehmen die KI-Agenten erstellen, betreiben und verwalten können. OpenAI erhält zudem Trainium-Kapazitäten in Höhe von 2 Gigawatt und will angepasste Modelle für Amazon entwickeln.
Bereits im November hatten OpenAI und Amazon ein Abkommen mit einem Wert von 38 Milliarden US-Dollar angekündigt. Dieses wird erweitert. OpenAI verpflichtet sich nun, in den nächsten acht Jahren zusätzliche AWS-Dienste in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zu nutzen. Der Einsatz der Trainium-Chips ist Teil dieses Deals.
Nvidia ist an Bord
Ursprünglich stand ein Abkommen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zwischen OpenAI und Nvidia im Raum. Dass es final auf 30 Milliarden US-Dollar hinausläuft, hatte sich aber in den letzten Tagen bereits abgezeichnet.
Das Abkommen beinhaltet Systeme mit einer Leistung von 3 Gigawatt für Inferenzberechnung – also den Betrieb der KI-Dienste – sowie 2 Gigawatt an Trainingsleistung auf kommenden Vera-Rubin-Systemen.
Partnerschaft mit Microsoft bleibt bestehen
Wer in der Finanzierungsrunde fehlt, ist Microsoft. In einer Mitteilung erklärt der Konzern aber, dass die enge Partnerschaft mit OpenAI weiterhin bestehen bleibe. Unberührt bleiben sowohl die Lizenzvereinbarungen rund um OpenAIs Modelle als auch die Umsatzbeteiligung.
Microsoft Azure bleibt auch der exklusive Cloud-Anbieter für die Standard-API. Wenn Nutzer also über die API auf Modelle von OpenAI zugreifen, laufen diese in Azure – unabhängig davon, ob der Zugang bei OpenAI oder Microsoft gekauft wird.
ChatGPT hat 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer
Gemeinsam mit den Investmentzahlen verkündete OpenAI neue Nutzungsstatistiken. So kommt ChatGPT mittlerweile auf 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer – im Oktober wurde bereits die Marke von 800 Millionen Nutzern erreicht. Bei den privaten Nutzern werden mittlerweile mehr als 50 Millionen Abonnenten verzeichnet, im Unternehmensgeschäft kommt OpenAI auf über 9 Millionen Abonnenten. OpenAIs Agenten-Lösung Codex kommt mittlerweile auf 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.
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Gerücht ohne Substanz: GeForce RTX 5060 Ti & 5060 mit 9 GB VRAM sind nicht geplant

Anfang März gab es konkrete Hinweise darauf, dass es die GeForce RTX 5050 in Zukunft auch mit 9 GB GDDR7 an 96 Bit geben wird. Das klang plausibel. Gerüchten, dass auch RTX 5060 Ti und RTX 5060 mit 9 GB kommen, fehlte es an dieser Plausibilität – und sie sind wohl auch falsch.
Die RTX 5060 (Ti) mit 9 GB kommt nicht
Das vermeldet am Abend der in der Regel gut informierte X-Account von MEGAsizeGPU, derselbe Account, der im März zuerst die RTX 5050 mit 9 GB erwähnt hatte:
Damit bereitet er einem Gerücht, das sich am Tag zuvor schnell verbreitet hatte, ein frühes Ende. Doch Zweifel waren von Anfang an angebracht. Denn die Ausgangslage war eine ganz andere als bei der RTX 5050.
Bei der RTX 5050 klingt es plausibel
Nicht nur, dass bei der RTX 5050 gleich drei Leaker diese Nachricht verbreiten konnten, die präsentierte neue Variante der GeForce RTX 5050 ergab auch inhaltlich Sinn: Statt 4 × 2 GB GDDR6 sollten 3 × 3 GB GDDR7 zum Einsatz kommen, was zwar einen Rückschritt von 128 auf 96 Bit zur Folge hätte, der durch die höheren Taktraten des Speichers aber wohl auszugleichen wäre. Als Chip sollte der eigentlich zu große GB206 Verwendung finden, beschnitten auf das Niveau des GB207. Wahrscheinlich um bis heute angesammelten „Verschnitt“ noch weiter verwenden zu können. Ein solches Vorgehen ist nicht ungewöhnlich.
Das neue Gerücht, dem zufolge auch GeForce RTX 5060 Ti und GeForce RTX 5060 mit 9 GB GDDR7 erscheinen könnten, zeichnete bei Weitem kein so klares Bild.
Die RTX 5060 (Ti) mit 9 GB ergab wenig Sinn
Aufgegriffen hatte es VideoCardz im Branchen-Forum von Board Channels. Doch schon wie der Leaker „Master No. 1“ dort die Informationen einleitete, passte nicht zur weiteren Geschichte: Der Vorteil sei, dass mit dem Wechsel auf 3-GB-Chips der Speicherausbau um 50 Prozent angehoben werden kann, ohne das Speicherinterface anpassen zu müssen, hieß es.
Per se stimmt das, Nvidia hat das auch bei der GeForce RTX 5090 Laptop GPU mit 24 GB oder der RTX Pro 6000 mit 96 GB von Anfang an so getan. Doch bei der RTX 5060 (Ti) mit 9 GB würde die Bandbreite dennoch wie bei der RTX 5050 von 128 auf 96 Bit fallen. Das mit höheren Taktraten zu kompensieren, wäre zudem kaum möglich, da schon RTX 5060 Ti und 5060 mit 8 GB auf GDDR7 setzen. Und die GPU wäre immer GB206 – von Ausschuss-Recycling könnte keine Rede sein.
Der Schritt hätte also lediglich ein Achtel mehr Speicherkapazität bei vermutlich reduzierter Bandbreite ohne ausschussbedingten GPU-Wechsel bedeuten – plausibel ist das nicht. Und laut MEGAsizeGPU steckt am Ende ja auch nichts dahinter.
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QD-OLED Gaming für alle: Dell-Monitor Alienware AW2726DM kostet nur rund 400 Euro

OLED-Monitore werden immer günstiger und dafür sorgt auch Dell mit seinem neuen Einstiegsmodell Alienware AW2726DM. Mit nur 350 US-Dollar vor Steuern soll er sogar der günstigste am Markt sein, der UVP in Deutschland liegt bei 419 Euro. Geboten werden WQHD und 240 Hz auf 27 Zoll. Ein QD-OLED-Panel von Samsung kommt zum Einsatz.
Bisher günstigster OLED-Monitor von Dell
Nach dem Motto „QD-OLED Gaming for Everyone“ peilt Dell mit dem Alienware AW2726DM die unterste Preisklasse der Gaming-Monitore mit OLED-Technik an. Der Preis von 419 Euro inklusive Mehrwertsteuer im Dell-Shop ist zwar noch nicht der absolut niedrigste im Online-Handel, doch könnte der Wettbewerb der Shops den Straßenpreis noch deutlich darunter drücken. Zur Stunde sind sonst Modelle wie der AOC Q27G41ZDF, der GIgabyte GO27Q24 oder der Samsung Odyssey OLED G5 G50SF für je rund 370 Euro die günstigsten Monitore dieser Sorte.
QD-OLED mit WQHD von Samsung
Mit diesen gemein hat der Alienware AW2726DM ein rund 27 Zoll messendes QD-OLED-Panel von Samsung, das 2.560 × 1.440 Pixel im 16:9-Format bietet. Genau genommen sind es 26,5 Zoll, was in einer Bildpunktdichte von 111 ppi resultiert. Wie AOC und Gigabyte setzt Dell auf eine Bildwiederholrate von 240 Hz. Extrem kurze Reaktionszeiten und hoher Kontrast gehören bei OLED-Displays zum Standard und bedürfen heute kaum noch einer besonderen Erwähnung.
Das Display mit entspiegelter Oberfläche (Härtegrad 2H) soll eine „typische“ Helligkeit von 200 cd/m² erreichen, was in der Regel für die maximale Helligkeit auf ganzer Bildfläche gilt. Eine „True Black“-Zertifizierung gibt es nicht, sodass die Spitzenhelligkeit nicht allzu hoch ausfallen dürfte.
Wenig Anschlüsse
Bei den Anschlüssen sind DisplayPort 1.4 und zweimal „HDMI 2.1“ vertreten. Letzteres wird an dieser Stelle in Anführungszeichen gesetzt, da bei nativer Auflösung nur 120 Hz zur Verfügung stehen. Der DisplayPort 1.4 mit DSC schafft wiederum die vollen 240 Hz.
Bis auf einen Kopfhörerausgang und den Stromanschluss gibt es allerdings keine weiteren Anschlüsse. So fehlt etwa USB komplett – ein Tribut an das geringe Preisniveau, obgleich es das bei Gigabyte und Samsung auch in dieser Preisklasse gibt.
Viel Ergonomie
Lautsprecher oder RGB-Beleuchtung gibt es ebenfalls keine. Dafür gibt es beim Standfuß alle üblichen Verstellmöglichkeiten zur ergonomischen Ausrichtung inklusive Höhenverstellung und Pivot. Per VESA-Vorrichtung lässt sich auch eine alternative Halterung nutzen.
Preis und Verfügbarkeit
Im laufenden Monat soll der Alienware AW2726DM zum besagten Preis von 419 Euro erhältlich sein. Die dreijährige Garantie umfasst laut Dell auch „Burn-In“-Schäden. Weitere Informationen liefern die offiziellen Produktseiten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dell unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Sony Inzone: Das leichteste Headset trifft auf Dual-Mode-OLED und Fnatic-Maus
Mit dem Inzone H6 Air präsentiert Sony ein leichtes offenes Headset und mit dem Inzone M10S II einen schnellen OLED-Monitor mit WQHD und 540 Hz oder alternativ bei reduzierter Auflösung mit 720 Hz. Außerdem gibt es neue Designs für Maus(Pads) als Fnatic Editions sowie mit „Glass Purple“ eine neue Farbe für die Inzone Buds.
Aluminium-Headset Inzone H6 Air
Das mit 199 Gramm angeblich bisher leichteste Headset von Sony heißt Inzone H6 Air. Bei dem Gewicht ist allerdings weder das abnehmbare Boom-Mikrofon noch das Kabel berücksichtigt. Weitgehend aus Aluminium gefertigt setzt Sony auf ein „offenes Akustikkonzept“, das für ein „besonders realistisches und räumliches Klangbild“ sorgen soll. Durch das Design würden interne Reflexionen reduziert, was für ein klar definiertes Klangbild sorgen soll, was wiederum die räumliche Orientierung im Spiel verbessert.
Die Treiber sollen auf derselben Technik basieren, die auch Sonys offene Studio-Monitor-Kopfhörer MDR-MV1 nutzen. Diese seien aber „gezielt für das Inzone H6 Air weiterentwickelt“ worden. Das Kopfbügel-Design wurde wiederum vom Inzone H9 II übernommen.
Equalizer-Profil für RPG und Adventure
Zusammen mit Sounddesignern der PlayStation-Studios wurde das Equalizer‑Profil
„RPG/Adventure“ entwickelt, auf das über die Software Inzone Hub in Verbindung mit der USB‑C‑Audiobox zugegriffen werden kann. Letztere sorgt für virtuellen 7.1‑Kanal‑Surround‑Sound mit 360 Spatial Sound für Spiele.
Das Sony Inzone H6 Air Headset soll ab dem 21. April 2026 zum UVP von 199,99 Euro erhältlich sein.
Inzone M10S II Monitor mit 720 Hz im Dual-Mode
Auf den Sony Inzone M10S mit OLED, WQHD und 480 Hz lässt Sony den Inzone M10S II mit OLED, WQHD und 540 Hz folgen. Auch wenn der Hersteller im Vorfeld nur ein einziges Bild bereitgestellt hat, bleibt man sich beim Design mit sehr kleinem Standfuß offenbar treu. Dieser soll mehr Platz auf dem Tisch für Tastatur und Maus ermöglichen. Da er lediglich 4 mm hoch ist, lässt sich eine aufgestellte Tastatur darüber platzieren.
Das nicht näher beschriebene OLED-Panel mit rund 27 Zoll Diagonale stellt die 2.560 × 1.440 Pixel mit bis zu 540 Hz Bildwiederholrate dar. Es kann aber auch die Auflösung zugunsten von bis zu 720 Hz reduziert werden, was allgemein als Dual-Modus bekannt ist. Sony spricht von einem „24,5‑Zoll‑Turniermodus“ mit 1332p oder 1080p. Hierzu müssen nähere Details abgewartet werden. Ein ausführliches Datenblatt lag der Redaktion bisher nicht vor.
Motion Blur Reduction mit mehr Helligkeit
Das Backlight-Strobing zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe (Motion Blur) hat zumeist den Nachteil, dass sich durch das schnelle Ab- und Anschalten der Hintergrundbeleuchtung die Helligkeit der Anzeige reduziert. Dies soll beim Inzone M10S II durch eine gezielte Erhöhung der Helligkeit während der Beleuchtungsintervalle kompensiert werden.
Außerdem ist von einer neu entwickelten „Super‑Antireflexfolie“ die Rede, die für blendfreie Sicht sorgen soll. Maßgeschneiderte Kühlkörper sollen die Temperaturen für eine gleichbleibend hohe Leistung auch bei langer Nutzung im Zaum halten. Die dreijährige Garantie soll auch einen „OLED-Schutz“ umfassen.
Der Sony Inzone M10S II soll ab dem 1. Juli zu einem UVP von 1.349 Euro erhältlich sein und zählt damit zu den teuersten OLED-Monitoren mit 27 Zoll.
Fnatic Edition der Mouse-A und Mauspads
Erst im Februar legte Sony mit der Inzone Mouse-A (Test) ein solides Debüt bei den Gaming-Mäusen hin. Jetzt wird die sonst schwarze Maus mit optischem Sensor (PixArt PAW-3950) als „Fnatic Edition“ aufgelegt. Das bedeutet schlicht eine Umfärbung in das charakteristische Orange des eSports-Teams Fnatic, mit dem Sony schon länger kooperiert.
Passend dazu erhalten auch die Mauspads Inzone Mat-D und Inzone Mat-F ein Fnatic-Design. Die Preise liegen bei 199,99 Euro für die Maus, 109,99 Euro für die Mat-F und 69,99 Euro für die Mat-D.
Neue Farbe für Inzone Buds
Die für Spieler konzipierten Gaming-In-Ear-Kopfhörer Inzone Buds (Test) erhalten eine neue Farboption. Diese nennt sich „Glass Purple“ und ist transparent. Zuvor gab es die Funkkopfhörer nur in Schwarz oder Weiß ohne Blick auf das Innenleben. Für die neuen Inzone Buds Glass Purple werden 199,99 Euro verlangt.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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