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Bitkom: Ohne Stromsubvention für Rechenzentren keine saubere Industrie


Sollte der Strom für Rechenzentren in Deutschland vergünstigt werden? Während die Branche beim deutschen Industriestrompreis bislang – trotz erheblicher Proteste – nicht berücksichtigt wurde, könnte sich nun eine neue Chance ergeben. Ein Gutachten im Auftrag des Bitkom kommt zu dem Schluss, dass Rechenzentren eine zunehmend wichtige Rolle für verschiedene subventionierte Branchen spielen, sodass sie selbst förderwürdig seien.

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Rechenzentren gelten, nicht zuletzt unter dem Eindruck der globalen KI-Entwicklungen, als maßgeblich für den Wirtschaftsstandort Europa und damit auch Deutschland. „Rechenzentren sind das Rückgrat von Industrie und Wirtschaft“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. „Wenn wir energieintensive Industrie schützen wollen, dürfen wir ihre digitale Infrastruktur nicht außen vor lassen.“

Stahlwerke, Autoindustrie und andere Branchen, für deren Transformation die EU eine staatliche Beihilfe erlauben will, seien so stark auf Rechenzentren angewiesen, dass diese selbst gefördert werden müssten. Die Nichtberücksichtigung der Rechenzentren könnte gar europarechtswidrig sein. Zu diesem Schluss kommt das Gutachten von Christian Koenig, Experte für EU-Beihilfenrecht an der Universität Bonn.

Der Strompreis habe maßgeblichen Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Industrien, heißt es in dem Gutachten. 46 Prozent der Betriebskosten entfallen laut einer Erhebung der IDC auf Elektrizität. Laut einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie im Auftrag des Verbands der Internetwirtschaft Eco zahlen Betreiber von Rechenzentren in Deutschland mit 23 Cent einen um ein Viertel höheren Strompreis als in anderen EU-Staaten.

Trotz aller bisherigen Versuche der Rechenzentrenbetreiber, die Kosten zu senken – etwa durch mehr Energieeffizienz, exklusive Ökostrom-Verträge oder die Vermarktung der Abwärme zu Heizzwecken – bleiben Kosten wie Bedarf gewaltig.

21.000 Gigawattstunden (GWh) verbrauchen die deutschen Rechenzentren nach Bitkom-Angaben derzeit jährlich, und der Bedarf soll trotz immer effizienterer Recheneinheiten deutlich wachsen: auf 30.000 GWh bis 2030. Das liege vor allem an der steigenden Zahl der geplanten Rechenzentren, erläutert der Bitkom.

Der Betrieb könnte deutlich günstiger werden, wenn Rechenzentren zu den laut den Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz- und Energiebeihilfen (KUEBLL) förderungsfähigen Branchen zählten.

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„Erforderlich ist eine Ergänzung der Berechnungsmethode“, heißt es in dem Gutachten, und zwar um „datenverkehrs- und datenverarbeitungsspezifischer Parameter, welche die hohe Wertschöpfungsbedeutung von Rechenzentren im Hinblick auf die unionalen Ziele adäquat erfassen.“

Grundsätzliche Unterstützung bei dem Vorhaben erhält der Verband dabei aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Das erkennt den Wettbewerbsfaktor Strompreise für Rechenzentren grundsätzlich an, sieht dabei aber auch die Notwendigkeit einer europarechtlichen Regelung.

„Die Bundesregierung setzt sich auf EU-Ebene für eine angemessene Berücksichtigung von Rechenzentren ein“, teilt eine Sprecherin auf Anfrage von heise online mit. Da dies aber noch ein laufender Prozess sei, könnten noch keine weiteren Details genannt werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte kurz nach Amtsantritt die Betreiber noch schnell entlasten wollen – dass dies jedoch ohne Änderungen am Europarecht nicht möglich ist, hatten Fachleute aus der Branche schon früh zu bedenken gegeben.


(vbr)



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Neue PC-Spiele im Mai 2026: „Forza Horizon 6“


Im Mai gehen unter anderem Highlights wie das Action-Adventure „007 First Light“ und das Spionage-RPG „Zero Parades: For Dead Spies“ an den Start. Mit „Forza Horizon 6“ erscheint zudem der neueste Teil der beliebten Rennspiel-Reihe.

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The Relic: First Guardian erscheint am 26.05.2026. (Bild:

Perp Games

)

Mit „Forza Horizon 6“ verlagert der Entwickler Playground Games die beliebte Open-World-Rennspielreihe samt ihres Rennsport-Festivals erstmals nach Japan. Die stark verdichtete Version der Hauptstadt Tokio fungiert als ebenso gigantisches wie spektakuläres Zentrum der offenen Spielwelt, wobei auch Japans wunderschöne, ländliche Idylle nicht zu kurz kommt. Erste Gameplay-Videos und ein Blick auf die InGame-Karte von „Forza Horizon 6“ verraten, dass Fans der Spielereihe sich auf die bisher größte Open World in der „Forza Horizon“-Geschichte freuen dürfen, in der alle sehenswerten Facetten Japans einen Platz haben.

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Trailer zu „Forza Horizon 6“

Spielerisch bleibt das Grundprinzip erhalten, wird aber erweitert: Über 550 Fahrzeuge, dynamisches Wetter und das bekannte Festival-Progressionssystem bilden die Basis, während neue Features wie das frei gestaltbare „Akiya“-Anwesen kreative Freiheit bieten sollen und soziale Treffpunkte für Spieler wie Car Meets stärker in den Fokus rücken. Der Umfang des Spiels orientiert sich am Vorgänger „Forza Horizon 5“ und umfasst eine Story-Kampagne, Mehrspieleroptionen sowie fortlaufend aktualisierte Inhalte im Live-Service-Modell und bereits geplante DLCs. „Forza Horizon 6“ erscheint am 19. Mai 2026 für den PC und die aktuelle Konsolengeneration.

Nach den Turbulenzen rund um das erfolgreiche Erstlingswerk „Disco Elysium“ (2019) kehrt Entwickler und Publisher ZA/UM nun mit einem neuen Titel im Gepäck zurück. Der Spionage-Thriller „Zero Parades: For Dead Spies“ soll am 21. Mai 2026 für den PC sowie die PlayStation 5 veröffentlicht werden. Spielerisch bleibt das Studio seiner DNA treu: offene Kämpfe soll es nicht geben, Konflikte werden überwiegend durch Dialoge, Entscheidungen und komplexe Skillchecks gelöst, wobei die zerrüttete Psyche der Protagonistin Hershel Wilk erneut als spielmechanisches System fungiert.

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Auch der Grafikstil bleibt mit seiner detaillierten, malerischen Optik und isometrischer Perspektive ganz beim geistigen Vorgänger. Die atmosphärische Spielwelt und die literarisch geprägten Texte bleiben den Spielern ebenfalls erhalten. Neu in „Zero Parades: For Dead Spies“ ist unter anderem ein Stresssystem, das Entscheidungen langfristig beeinflusst, sowie sogenannte „dramatic encounters“, die komplexe Ereignisketten mit hohem Risiko darstellen und den Rollenspielaspekt deutlich vertiefen.

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Trailer zu „Zero Parades: For Dead Spies“

Am 27. Mai 2026 schickt das dänische Entwicklerstudio IO Interactive (u.a. „Hitman“-Spiele) das vielversprechende Action-Adventure „007 First Light“ ins Rennen. „007 First Light“ markiert mit seiner eigenständigen Vorgeschichte den Neustart der James-Bond-Spiele und orientiert sich dabei sichtbar an den Stärken aus der Hitman-Reihe. Statt reiner Action setzt das Spiel auf offene Missionen, alternative Lösungswege und ein stärker taktisch geprägtes Stealth-Gameplay. Dementsprechend dürfen Spieler sich auf eine Mischung aus Infiltrationen, Ablenkungsmanövern mithilfe von Agenten-Gadgets und gelegentlichen Schusswechseln freuen.

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Trailer zu „007 First Light“

Die Story dreht sich um den jungen James Bond, der noch grün hinter den Ohren ist und erst im Spielverlauf zum Doppelnull-Agenten wird, wodurch die Handlung weniger prestigeträchtig und dafür etwas persönlicher als in den jüngsten Bond-Filmen anmutet. Der Fokus des Spiels liegt auf einer linearen Einzelspieler-Kampagne, die auf Basis der hauseigenen Glacier-Engine cineastisch inszeniert wurde und laut des Studioleiters Hakan Abrak zugleich als Auftakt für eine geplante Trilogie dienen soll.

Diese und weitere PC-Spiele-Neuerscheinungen im Mai haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Titel Genre Plattform Datum
SoulQuest Action Windows 01.05.
Frozen Ship Survival-Abenteuer Windows 01.05.
Meltopia Sandbox-Exploration Windows 01.05.
Islantiles Cozy Game Windows 04.05.
Dead as Disco Arcade-Action Windows 05.05.
Werewolf: The Inner Beast Survival-Horror Windows 06.05.
Warped Universe Loot-Shooter Windows 06.05.
Alabaster Dawn Action-RPG Windows, Linux 07.05.
WILL: Follow The Light Adventure Windows 07.05.
Everything is Crab: The Animal Evolution Roguelite Roguelite Windows 08.05.
Directive 8020 Survival-Horror Windows, PS5, Xbox Series 12.05.
Call of the Elder Gods Lovecraft-Adventure Windows, PS5, Xbox Series, Switch 12.05.
Dark Dominion Action-Adventure Windows, PS5, Xbox Series 13.05.
Mazebound: Hunt, Gather, Run! Survival-Horror Windows 13.05.
Blades of Fire Action-Adventure Windows, PS5, Xbox Series 14.05.
Dark Light: Survivor Action-Shooter Windows 15.05.
Corsairs – Battle of the Caribbean Echtzeitstrategie Windows 18.05.
Forza Horizon 6 Rennspiel Windows, PS5, Xbox Series 19.05.
Deep Rock Galactic: Rogue Core Coop-Shooter Windows 20.05.
SpaceCraft SciFi-Aufbau Windows 20.05.
Zero Parades: For Dead Spies Spionage-RPG Windows, PS5 21.05.
Copa City Wirtschaftssimulation Windows, PS5, Xbox Series 21.05.
Starbites Rundenstrategie Windows, PS5, Xbox Series, Switch 21.05.
Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters Action-Adventure Windows, PS5, Xbox Series, Switch 22.05.
Baron RPG Windows, Mac 22.05.
ElectroFix Simulator Simulation Windows 25.05.
Romestead 2D-Action-Adventure Windows 26.05.
The Relic: First Guardian Action-RPG Windows 26.05.
Stonemachia Soulslike Windows 26.05.
007 First Light Action-Adventure Windows, PS5, Xbox Series, Switch 27.05.
Backrooms Horror Windows, Linux 29.05.

Die folgende Galerie zeigt die Spiele-Highlights für den PC aus dem April 2026:

Auch im laufenden Monat stehen noch einige Spielveröffentlichungen aus. Eine Übersicht der April-Releases zeigt die folgende Galerie:


He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction wird am 28.04.2026 veröffentlicht. (Bild:

Limited Run Games

)

Siehe dazu auch:


(sem)



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Meta erhöht Preise für Meta Quest


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ab dem 19. April 2026 gelten neue Preise für die marktführenden VR-Brillen Meta Quest 3S und Meta Quest 3. Die neuen Preise sehen in Deutschland wie folgt aus:

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  • Meta Quest 3S (128 GB): 360 Euro statt 330 Euro
  • Meta Quest 3S (256 GB): 470 Euro statt 440 Euro
  • Meta Quest 3 (512 GB): 620 Euro statt 550 Euro

An den Preisen für Quest-Zubehör ändert sich nichts. Als Grund für die Preiserhöhung nennt Meta den „weltweiten Preisanstieg bei wichtigen Komponenten, insbesondere Speicherchips“. Dadurch seien die Kosten für die Entwicklung leistungsfähiger VR-Hardware deutlich gestiegen, heißt es im offiziellen Blog. Andere Hardware-Produkte, allen voran Metas erfolgreiche Smart Glasses, sind von der Preiserhöhung nicht betroffen.

Die Preisänderungen kommen nach umfangreichen Entlassungen in der VR-Sparte, die Teil eines breiteren Strategiewechsels hin zu mehr wirtschaftlicher Nachhaltigkeit ist, die auch höhere Preise für kommende VR-Brillen einschließen könnte.

Um Zweifel am eigenen VR-Engagement zu zerstreuen, schreibt Meta, dass es weiterhin in VR investieren wolle und darin die „Zukunft des Computers“ sehe. Die Firma verfüge über eine langfristige Roadmap mit neuer Hardware und Erlebnissen. Die Preisanpassung solle helfen, diese Pläne umzusetzen.

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Tabelle der weltweiten Preisanpassungen für Quest 3S und 3.

Tabelle der weltweiten Preisanpassungen für Quest 3S und 3.

Tabelle der weltweiten Preisanpassungen für Quest 3S und 3.

(Bild: Meta)

Die Speicherkrise setzt derweil auch andere Hersteller von Unterhaltungselektronik unter Druck. Sowohl Sony als auch Microsoft haben bereits die Preise ihrer Spielkonsolen erhöht, und auch Valve spürt die Auswirkungen. Wann die im November angekündigten Geräte Steam Machine, Steam Frame und der Steam Controller erscheinen, ist weiterhin unklar. Ursprünglich war der Start für Anfang 2026 geplant, inzwischen spricht Valve nur noch von einer Markteinführung im Jahr 2026.


(tobe)



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Vivo X300 Ultra: High-End-Kamera mit teurem Zubehör


Dieses Smartphone ist nichts für Sparfüchse, dafür ist es mit knapp 2000 Euro viel zu teuer. Das X300 Ultra vom hier weniger bekannten Hersteller Vivo ist allerdings mindestens dann einen zweiten Blick wert, wenn es ein Smartphone mit einer besonderen Kamera sein soll.

Das Vivo X300 Ultra trägt den derzeit wohl höchsten Kamerahügel aller Smartphones auf dem Rücken, er ragt mehr als 8 Millimeter aus der Rückseite hervor. Als Designelement rückt er das Telefon damit weit in Richtung Kamera. Der Herstellerschriftzug ist so aufgebracht, dass er im Querformat zu lesen ist. Die Rückseite unseres Testmusters besteht aus mattem Glas in einem dezenten Grünton, das untere Viertel ist farblich leicht abgesetzt. Das gesamte Gerät ist makellos verarbeitet und wirkt hochwertig.

Schüttelt man das Smartphone, hört man dennoch deutliches Klappern. Dafür sind die großen Kameraobjektive und deren optische Stabilisatoren verantwortlich, die sich im inaktiven Zustand im Gehäuse bewegen. So ein Klappern ist bei den meisten Smartphones zu hören, vor allem bei solchen mit aufwendigen Kamerasystemen, beim Vivo X300 Ultra ist das jedoch laut. Mit 237 Gramm zählt das große Smartphone auch zu den schwereren Modellen. Nach IP68/IP69 geschützt, machen ihm Staub und Wasser nichts aus.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Vivo X300 Ultra: High-End-Kamera mit teurem Zubehör“.
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