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Mobilfunk: Telekom schließt weiße Flecken mit Starlink


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Die Deutsche Telekom schließt ihre Lücken in der Netzabdeckung europaweit mithilfe von Elon Musks Starlink. Die Unternehmen gaben am Montag auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona eine Partnerschaft bekannt. Dank der Satellitenkommunikation können geeignete Smartphones damit künftig auch in klassischen Funklöchern eine Verbindung halten. Die Dienste sollen ab 2028 verfügbar sein.

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„Auch dort wollen wir zuverlässige Konnektivität für unsere Kunden sicherstellen“, sagte Technikvorstand Abdu Mudesir am Montagmittag in Barcelona. „Deshalb ergänzen wir unser Netz strategisch um Satellite-to-Mobile-Konnektivität.“

Die Satellitenverbindung von Starlink soll die bestehende Mobilfunkversorgung dort ergänzen, wo das terrestrische Mobilfunknetz nicht verfügbar ist. Der Dienst werde ausschließlich im MSS-Spektrum (Mobile Satellite Service) von Starlink betrieben, erklärt die Telekom. Mit geeigneten Smartphones soll darüber „Zugang zu Daten-, Video-, Sprach- und Messaging-Diensten“ möglich werden.

Einige Spitzen-Smartphones auf dem Markt können bereits Textnachrichten via Satellit übermitteln. Bis zum geplanten Start des Dienstes Anfang des Jahres 2028 sei damit zu rechnen, dass die Auswahl kompatibler Endgeräte stetig wachse, so die Telekom.

„Wir freuen uns sehr, für die Telekom Satellite-to-Mobile-Konnektivität in zehn Ländern mit rund 140 Millionen Kunden bereitzustellen“, sagte Starlink-Managerin Stephanie Bednarek in Barcelona. Starlink stellt der Telekom dafür Mobildienste auf seiner Satellitenkonstellation der nächsten Generation (V2) bereit.

Das Unternehmen baut seine „Starlink Mobile“-Plattform derzeit mit Hochdruck aus. „Die Konstellation der zweiten Generation wird Breitband für hunderte Millionen unmodifizierte Mobiltelefone bereitstellen, wenn wir sie ausgebaut haben“, sagte Starlink-Vizepräsident Michael Nicolls am Morgen in Barcelona.

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Zum Einsatz kommt dabei Spektrum im S-Band bei 2 GHz, das Starlink von EchoStar übernommen hat. Das Unternehmen arbeitet mit Herstellern von Modemtechik und Endgeräten zusammen, um die Kompatibilität sicherzustellen. „Starlink Mobile“ soll Mitte 2027 einsatzbereit sein.

Die Partnerschaft von Deutscher Telekom und Starlink für die europäischen Netze folgt auf einen Betatest bei der US-Tochter T-Mobile. Kunden der nordamerikanischen Telekom-Tochter konnten dabei bereits Textnachrichten über Satellitenverbindungen verschicken.

Das Segment Satellite-to-Mobile gilt bei Satellitenbetreibern als lukratives Zusatzgeschäft. Die Betreiber von terrestrischen Netzen bekommen damit eine Gelegenheit, entlegene Regionen ohne großen Aufwand zu erschließen. Die Satellitenbetreiber sind dabei bemüht, den Mobilfunkern als Dienstleister und nicht als Konkurrent zu begegnen.

Ebenfalls in Barcelona fiel am Morgen der offizielle Startschuss für Satellite Connect Europe. Das Joint Venture von Vodafone und AST SpaceMobile positioniert sich als europäische Alternative zum US-Anbieter Starlink.


(vbr)



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Nie wieder Funkloch: Satelliten-Telefonie für Autos kommt


Im Falle einer Panne oder eines Unfalls lässt sich Hilfe in vielen modernen Autos einfach über die integrierte Telefoniefunktion – etwa eCall – anfordern. Bislang ist dafür ein Mobilfunknetz erforderlich, was sich perspektivisch aber ändern soll. Denn auf dem MWC 2026 hat Harman eine Kooperation mit Viasat angekündigt. Diese ermöglicht Sprachtelefonie über Satellitenverbindungen, der Pannen- und Rettungsdienst ist so auch in Funklöchern erreichbar.

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Die Funktion baut auf der bereits 2024 vorgestellten Ready Connect Telematics Control Unit (TCU) mit Qualcomms Snapdragon Auto 5G Modem-RF Gen 2 auf. Das Modem unterstützt neben herkömmlichen Mobilfunkverbindungen und der direkten Kommunikation zwischen Fahrzeugen (V2V, Vehicle-to-Vehicle) sowie zwischen Fahrzeug und Infrastruktur (V2I, Vehicle-to-Infrastructure) auch den Datenaustausch mit Satelliten.



Die Telematics Control Unit enthält neben dem Modem für Mobilfunk- und Satellitenverbindungen auch die notwendigen Antennen.

Wahlfreiheit sollen die Fahrzeuginsassen nicht haben. Stattdessen entscheidet die Software in Abhängigkeit der Netzverfügbarkeit über die passende Verbindung. In diesem Zusammenhang spricht Harman explizit davon, dass die Satellitennetze lediglich eine Ergänzung darstellen sollen – und keinen vollständigen Ersatz. Zusätzliche Antennen sind nicht notwendig, für Satellitenverbindungen reichen die ohnehin in der TCU verbauten aus.

Als Ersatz kommt die neue Funktion aufgrund einer wichtigen Einschränkung auch nicht infrage. Denn Harman und Viasat setzen lediglich auf eine Schmalband-Verbindung (NB-NTN, Narrowband Non-Terrestrial Network) mit geringer Bandbreite. Konkrete Übertragungsraten nennen beide Unternehmen nicht. Sie sollen aber für Text- und Sprachnachrichten ausreichen. Die verwendeten Satelliten ermöglichen einen weltweiten Einsatz, sofern die staatlichen Regularien die entsprechenden Dienste erlauben. In den wichtigsten Zielmärkten wie Europa und Nordamerika ist dies laut Harman der Fall.

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Perspektivisch sollen auch Verbindungen mit höherem Bandbreitenbedarf möglich sein. Entsprechende Breitband-Dienste könnten der Fernzugriff auf Fahrzeugfunktionen, Diebstahlverfolgung und Ferndiagnose sein. Ebenso spricht Harman von Streaming-Diensten, die die Daten über eine Satellitenverbindung erhalten. Einen konkreten Zeitplan gibt es allerdings noch nicht.


(pbe)



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Elektro-Kleintransporter Hudson eBuddy: Neuzugang für die Last-Mile-Logistik


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Einen elektrischen Kleinsttransporter zwischen Fiat Tris und Piaggio Porter hat ein österreichischer Importeur kürzlich ins Programm genommen. Der Hudson EV eBuddy aus Hongkong ist ein zweisitziger Transporter in der Leichtfahrzeugklasse L7e. Nach Europa holt ihn jetzt die Holvex Handels GmbH aus der Heinzl-Gruppe in Kammersdorf nahe Wien, die schon seit einigen Jahren die Elektromotorräder der Marke Horwin aus China nach Europa bringt. Sie stellt den eBuddy am 25. und 26. März 2026 auf dem Fuhrparkmanager-Event „Flotte! Der Branchentreff“ auf der Messe Düsseldorf vor.

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Shenxing Akku CATL

Shenxing Akku CATL

(Bild: 

Florian Pillau

)

Einen nachhaltig wachsenden Absatzmarkt für solche Fahrzeuge erhofft man sich in der sogenannten „Last-Mile-Logistik“, bei der innerhalb emissionsgeschützter Innenstadtbereiche ausgeliefert werden muss. Dort dürfen Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieben wegen der Abgas- und Lärmbelastung nicht oder nur eingeschränkt eingesetzt werden, mit wachsender Tendenz sowohl bei Restriktionen als auch Fläche.

Dazu kommt, dass sich Innenstadt oft auch mit Altstadt übersetzt, mit den typischen Einschränkungen in Straßenbreite und -belastbarkeit. Hier sind Fahrzeuge mit einer geringen Grundfläche und einem kleinen Wendekreis im Vorteil, was im Übrigen der einzige Grund für Fiat ist, seinen Tris weiterhin mit einem einzelnen vorderen Rad auszustatten. Damit kann das Fahrzeug praktisch auf der Stelle wenden. Piaggio Porter und Hudson eBuddy bieten als Vierradkonstruktionen eine deutlich bessere fahrdynamische Sicherheit und dürfen auch schneller fahren. Um den Wendekreis dennoch so gering wie möglich zu halten, sind beide Hecktriebler.


Zwei Paletten und 850 Kilogramm Nutzlast transportiert der Hudson eBuddy als Pritschenwagen. (Bild:

Hudson

)

Der eBuddy misst 3820 mal 1480 mm und ist in seiner Version mit Cargobox noch unter zwei Meter hoch, was ihm unter anderem die Einfahrt in übliche Tiefgaragen und Parkhäuser ermöglicht. Außer in der Last-Mile-Logistik sieht der Importeur Anwendungen in Land- und Forstwirtschaft, auf dem Bau, als Kommunalfahrzeug und auf Industriegeländen. Als lokal emissionsfreies Fahrzeug kann er dauerhaft auch etwa in Gewächshäusern und Hallen eingesetzt werden.

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Im Aufbau hält sich der eBuddy an das im Automobilbau seit über 100 Jahren bewährte Konzept mit einem Leiterrahmen aus Stahlblechprofilen, einer hinteren Starrachse, die nur von Blattfedern geführt wird, und einer vorderen Aufhängung mit unteren Querlenkern. Der direkt an die Hinterachse geflanschte Elektromotor bietet 15 kW Dauer- und 30 kW Spitzenleistung und bis zu 110 Nm Drehmoment gewissermaßen aus dem Stand. Damit erreicht der Transporter 71 km/h Höchstgeschwindigkeit – mehr als ausreichend für den Stadtverkehr.

Der 15,4 kWh fassende Lithium-Eisenoxid-Akku (LFP), der in der Fahrzeugmitte zwischen den Rahmenlängsträgern hängt, soll bis zu 150 Kilometer Reichweite ermöglichen, die Ladezeit gibt der Anbieter mit rund acht Stunden an. Rekuperation beim Bremsen ist Serie, eine Schnellladeoption oder eine Akkukonditionierung werden – wie bei den Konkurrenzprodukten – nicht angeboten. Die LFP-Zellchemie mag zwar gerade bei Kälte nicht die höchsten Ladeleistungen bieten, dafür ist sie günstig, robust und sicher gegen thermisches Durchgehen. Das Arbeitspferd unter den Akkutechnologien ist damit eine konsequente Wahl für stark beanspruchte Nutzfahrzeuge.

Für die 3,82 Meter messende Version mit der 2 auf 1,4 Meter messenden Pritsche nennt Hudson ein Leergewicht von 850 Kilogramm und 1,7 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, also 850 Kilogramm Nutzlast. Die gleich lange Version mit einer geschlossenen Cargobox mit 2045 mm Länge, 1420 mm Breite und 1195 mm Höhe und einem Volumen von 3,47 Kubikmetern wiegt 910 kg, was die Zuladung auf 790 Kilogramm verringert. Beide Versionen sollen Platz für zwei Europaletten bieten. Die zweiflügelige Hecktür der Cargo-Variante lässt sich je Flügel um bis 270 Grad öffnen und außen an der Seitenwand arretieren.

Zur Serienausstattung zählen unter anderem Servolenkung, elektrischer Bremskraftverstärker, ABS, Klimaanlage, Rückfahrkamera, elektrische Fensterheber und USB-Anschluss. Der Importeur gewährt zwei Jahre oder 50.000 Kilometer Garantie, auf den Akku fünf Jahre oder 150.000 Kilometer. Als Pritschenwagen kostet der Zweisitzer 14.900 Euro, mit Transportkiste statt Ladefläche auf dem Rahmen 1000 Euro mehr. Der österreichische Importeur nennt das ein „sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis“.

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iPad Air M4: Neuer Chip, mehr RAM, besserer Funk


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Zum iPhone 17e gesellt sich ein aktualisiertes iPad: Apple hat am Montag die iPad-Air-Reihe mit dem M4-Chip auf einen neueren Stand gebracht. Bis zu 30 Prozent mehr Leistung soll das im Vergleich zum Vorgängermodell mit M3-Prozessor liefern, so das Unternehmen. Äußerlich ändert sich nichts: Das iPad Air wird weiterhin in einer 11-Zoll- sowie einer 13-Zoll-Ausführung mit einem IPS-LCD ohne Support für HDR-Inhalte angeboten.

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Zu den zentralen Neuerungen zählt neben dem M4 der von 8 auf 12 GByte erweiterte Arbeitsspeicher mit einer leicht erhöhten Speicherbandbreite von nun 120 GByte/s. Außerdem zieht Apples hauseigener WLAN- und Bluetooth-Chip N1 ins iPad Air ein und reicht damit – ein Novum bei dieser Modellreihe – Support für WLAN 7 nach.

Die Mobilfunkversion des Tablets stattet Apple mit dem C1X aus, der bereits im iPad Pro M5 und iPhone Air die Verbindung zum Mobilfunknetz herstellt. Laut Apple arbeitet der C1X außerdem sparsamer als das Modem im M3-iPad-Air verbraucht so mobil weniger Strom. Wie schon der Vorgänger und andere aktuelle iPads ist das iPad Air M4 „eSIM-only“ – eine klassische SIM-Karte lässt sich also nicht einstecken.

Das 11“ und 13“ iPad Air M4 gibt es erneut in den Farbvarianten Blau, Violett, Polarstern und Space Grau. Das Basismodell rüstet Apple unverändert nur mit 128 GByte Speicherplatz aus. Der Preis eines derart konfigurierten 11-Zoll-Modells beginnt beim Hersteller bei 650 Euro, das Mobilfunkmodem katapultiert diesen auf 820 Euro. Das 13“ iPad Air kommt mit 128 GByte Speicherplatz ab 850 Euro in den Handel. Verkaufsstart ist der 11. März. Zubehör wie Apple Pencil und Magic Keyboard kosten extra, dort gibt es keine Produktneuerungen zu verzeichnen.


(lbe)



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