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KI-Startups feiern ihren ARR auf LinkedIn – was sagt ein Finanzprofessor dazu?
In der Startup-Bubble kommt man an diesen drei Buchstaben nicht vorbei: ARR – der Annual Recurring Revenue, der jährlich wiederkehrende Umsatz. KI-Startups feiern sich regelmäßig für ihre neuen Werte – manche kleben ihren ARR sogar auf eine Litfaßsäule (Marius Meiners von Peec AI, du bist gemeint), andere wie Langdock-Gründer Lennard Schmidt klatschen damit im gefühlten Minutentakt ihr LinkedIn voll. Solche Zahlen sorgen regelmäßig für Aufmerksamkeit – und oft auch für hohe Bewertungen. Doch wie aussagekräftig ist der ARR wirklich?
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26-Jährige kündigt Konzernjob für Instagram: Jetzt ist sie „Fahrradmaus“
„Hi, ich bin Paula und ich laufe im April meinen ersten Halbmarathon und ab heute beginnt mein Training“: Mit diesen Worten lädt Paula Enzweiler im Januar 2024 ein Reel auf Instagram hoch. Darin bindet sie ihre blonden Haare zum Zopf, zieht dicke Handschuhe an und läuft los. Ihr erstes Ziel: fünf Kilometer. Mit dabei: ihr Smartphone. Enzweiler filmt sich während des Runs, kommentiert ihren Lauf, zählt die Kilometer.
Rückblickend ist dieses Video nicht nur der Startschuss für ihr Halbmarathon-Training, sondern auch für einen neuen Karrierepfad: als Creatorin. Heute ist Enzweiler 26 Jahre alt und hat mehr als 570.000 Follower auf Instagram. Auf Tiktok folgen ihr mehr als 118.000 Menschen (Stand: März 2026). „Hi, ich bin Paula“ ist zu ihrem Signature-Satz geworden. Darüber hinaus ist sie Gründerin der Marke Fahrradmaus – und sie arbeitet an einer Sport-App namens Enduco.
Einer von den ersten 15.000 Followern
Mit dem Laufen angefangen hat Enzweiler, weil ihr Fitnessstudio 2024 wegen Umbauarbeiten geschlossen hatte, sagt sie. Außerdem habe sie mal Leichtathletik gemacht, 400-Meter-Hürden-Lauf, aber das sei schon lange her. Videos von ihrem Training hochgeladen habe sie, um Freunde und Familie über ihren Fortschritt auf dem Laufenden zu halten – wortwörtlich. Zu dem Zeitpunkt hatte Enzweiler aber auch schon knapp 4.000 Follower, wie sie sagt. Nicht wenig für einen privaten Account, auf dem sie eigentlich nur Urlaubsfotos und erste Sportvideos teilte.
Für ihren ersten Halbmarathon trainierte Enzweiler dann mit einem 12-Wochen-Programm aus dem Internet. Fast jeden Tag machte sie davon ein Reel. Aus den 4.000 Followern seien in nur wenigen Wochen 15.000 geworden. Unter diesen 15.000 Followern war auch Marcel Heinrich. Er ist Gründer der Creator- und Athlete-Agentur Fyndafit und heute der Manager von Enzweiler. „Ich hab Paula auf Instagram gesehen, fand die Videos catchy und hatte sofort das Gefühl, dass da viel Potenzial ist“, sagt er.
Was Heinrich damit meint: Enzweiler nimmt ihre Videos als One-Take auf. Sie spricht aus, was ihr in dem Moment durch den Kopf geht. Die Videos wirken nicht gestellt, sondern nahbar. Enzweiler beschönigt ihr Training nicht. Anstrengung? Zeigt sie. Spaß? Ebenso. Verschiedene Szenen verbindet Enzweiler mit schnellen Schnitten. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, ans Ziel zu kommen. Egal wie. Einfach anfangen. Einfach machen. Einfach loslaufen.
Von Vodafone zur Vollzeit-Creatorin
Diese Authentizität war es, die Heinrich damals dazu brachte, Enzweiler eine Nachricht zu schreiben. Da arbeitete sie noch Vollzeit als Projektmanagerin bei Vodafone. „Als ich die Nachricht von Marcel gelesen habe, wusste ich nicht, was ein Manager von mir will”, sagt Enzweiler. „Das fand ich irgendwie merkwürdig, aber die Nachricht war sehr motivierend und nett und dann habe ich mir angehört, was er zu sagen hat.“
Wie die Nachricht geschrieben war? „Persönlich“, sagt Heinrich. Von Ur-Berliner zur Ur-Berlinerin. Kein Standard-Text à la „Du passt so gut ins Team“, erzählt er.
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Was Heinrich zu sagen hatte? „Marcel hat im ersten Call mehr an mich geglaubt als ich selbst“, sagt Enzweiler. „Er meinte, ich könne in ein paar Monaten kündigen und davon leben. Sollte das nicht der Fall sein, dann könnte ich bei Fyndafit arbeiten und erhalte exakt das gleiche Gehalt, um mich Vollzeit auf das Creator-Dasein zu konzentrieren und durchstarten zu können.“ Jobangebot statt Versprechungen zu Followerzahlen. Das sei für Enzweiler ausschlaggebend gewesen.
„Ich habe im ersten Call auch nicht direkt versucht, den Deal zu closen“, sagt Heinrich. „Das finde ich in dem Business auch unangebracht.“
Der Plan ging auf: Enzweiler arbeitete noch eine Woche in Teilzeit – und kündigte dann ihren Job bei Vodafone, um Vollzeit als Creatorin zu arbeiten. Und das, obwohl sie eigentlich immer dachte, sie würde mal in einem Unternehmen Karriere machen. „Ich wollte eigentlich immer eine Corporate-Maus sein”, sagt Enzweiler.
Stattdessen: Videos, in denen sich Enzweiler immer wieder neuen Herausforderungen stellt – 400 Meter eine Skischanze hoch, 24 Kilometer durchs Wattenmeer, Training mit Olympioniken und dazwischen Radrennen, Marathon-Läufe, Teilnahmen am Triathlon und ein bisschen Privates, etwa Videos über ihre Verlobung oder wie sie die Wohnung von einem ihrer Brüder einrichtete. Auf neue Ideen zu kommen, sei für Enzweiler kein Problem. „Mir wird schnell langweilig“, sagt sie. „Deswegen fällt es mir superleicht, immer neue Challenges zu finden und es einfach zu machen.“
Von einer Strategie hinter Enzweilers Social-Erfolg will Heinrich nicht sprechen. Aber natürlich setzt er auf eine bestimmte Herangehensweise. Zum Beispiel auf Live-Events in Form von Community-Runs. Beim ersten Run seien 50 Leute gekommen, mittlerweile seien es 500 bis 1000 Menschen, die kommen. Straßen müssten dafür gesperrt, die Organisation müsse gemeinsam mit dem Ordnungsamt durchgeführt werden, sagt Heinrich.
Ein weiteres Prinzip, das Heinrich und Enzweiler in ihrem Creator-Business verfolgen: wenige, ausgewählte Werbepartner – die aber langfristig. Und auch hier gelte: Enzweiler macht ihr Ding. Sie liest keine Werbeskripte vor und die Videos sind ein One-Take, sagt Heinrich. „Wer jeden Monat 20 verschiedene Rabatt-Codes hat, ist nach anderthalb Jahren in der Branche verbrannt.“ Die Langfristigkeit habe neben dem Faktor Image, noch einen weiteren Vorteil: finanzielle Planungssicherheit für Enzweiler.
Doch nicht nur ihr Content ist abwechslungsreich, sondern auch die anderen Standbeine, die sich Enzweiler mit aufbaut. „Mein Business ist, Leute zum Sport zu motivieren“, sagt sie. Dafür hat sie sich neben dem Dasein als Creatorin zwei weitere Säulen aufgebaut:
„Fahrradmaus“ statt „Corporate-Maus“
Die erste ist die Modemarke „Fahrradmaus“. Während des Trainings für den Halbmarathon hat Enzweiler angefangen, durch Radsport ihre Ausdauer zu trainieren und dabei die Gelenke zu schonen, wie sie sagt. „Deswegen habe ich in einem Video mal gesagt: ‚Hi, ich bin Paula und möchte eine Fahrradmaus werden‘. Ich habe über das Wort gar nicht nachgedacht.“
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Das Wort wurde aber zum Trend, sagt Enzweiler. „Es gab Menschen, die damit Merch rausgebracht haben.“ Enzweiler und Heinrich ließen deswegen das Wort „Fahrradmaus“ als Marke schützen, um daraus selbst eine Modemarke zu machen. Im Onlineshop findet man Fahrradsocken, T-Shirts und Trinkflaschen. Hierfür arbeitet sie mit einem Supplier zusammen. Mit der Marke will Enzweiler vor allem auch zeigen, dass der Radrennsport für alle ist, sagt sie. Die Rennrad-Bubble sei sehr judgy – vor allem Anfängern gegenüber.
Langfristig würde Paula aus der Marke „Fahrradmaus“ gerne ein Familienunternehmen machen, das von ihrem Verlobten Dorian geleitet wird. Ihren Vater könne sich Enzweiler im Backoffice vorstellen, sagt sie. Dafür brauche die Marke aber auch mehr Produkte. „Wenn wir produzieren, sind wir sofort out of stock“, sagt Enzweiler. „Wir können noch nicht einschätzen, wie viele Leute die Produkte wirklich wollen. Ich will, dass wir in Zukunft mindestens acht Produkte im Shop haben, die immer verfügbar sind.” Lager und Logistik sollen mal so aufgestellt sein, dass die Ware in drei bis vier Tagen bei den Kunden ankommt. Laut Enzweiler sei „Fahrradmaus“ aber schon jetzt profitabel.
Trainingspläne mit Enduco
Mit dem Merch von „Fahrradmaus“ will Enzweiler, dass die Community sich untereinander erkennt. Denn die steht im Fokus. So hat sich auch die andere Säule von Enzweiler ergeben: die Sport-App Enduco. „Ich wurde immer wieder nach Trainingsplänen gefragt“, sagt Enzweiler. „Aber eine App von Null an zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, würde zu lange dauern.“
Also suchte Heinrich nach Sport-Apps, die technologisch gut sind, aber noch nicht ihren Product-Market-Fit hatten, sagt er. So ist er auf das Startup Enduco gestoßen, mit dem sie jetzt zusammenarbeiten. „Die Basis stand. Wir haben die App dann nach unseren Vorstellungen weiterentwickelt“, sagt Enzweiler. Im Juli 2025 gab es einen Relaunch der App mit Enzweiler als Kooperationspartnerin und einer weiteren Sport-Creatorin, Maren Schiller, die ebenfalls bei Fyndafit unter Vertrag ist. Mittels KI werden die Trainingspläne in der App von Enduco individuell angepasst.
Und auch für Enduco hat Enzweiler Ziele: „Wenn ich es schaffe, dass bis Juni insgesamt 10.000 Leute sich dazu entschieden haben, einen Halbmarathon zu laufen und dafür mit Enduco zu trainieren, das wäre geil.“
Zwei Awards in einem Jahr
Auch wenn das Motto von Enzweiler „einfach machen“ ist, sei ein entscheidender Faktor für Erfolg „dranbleiben“, sagt sie – und sich eine Nische suchen. 2025 bekam Enzweiler gleich zwei Awards für ihre Arbeit als Content-Creatorin. Im September setzte sie Forbes auf die Liste der Top-Creator als„Rising Star“ und im November 2025 gewann sie den Tiktok-Award in der Kategorie „Sports Creator of the Year“.
Das alles durch ein Lauf-Video, das anfing mit den Worten „Hi, ich bin Paula“. Mittlerweile steht in der Bio von Enzweiler auf Instagram übrigens: „Ich bin Paula und ich BIN eine Triathletin, CEO of Fahrradmaus.“
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Venture Padel tritt auf Brauhaus: RISE in STARTUPLAND vernetzt das Startup-Ökosystem
#Eventtipp
Mit der RISE in STARTUPLAND wird Köln wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Vom 16. bis 22. März finden – rund um unsere dritte STARTUPLAND (18. März) – wieder dutzende Startup-, VC- und Entrepreneurship-Events statt.

Vom 16. bis 22. März 2026 verwandelt sich Köln mit der RISE in STARTUPLAND wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Eine ganze Woche lang dreht sich alles um Startups, die bereits die anfängliche Wachstumsphase erfolgreich abgeschlossen haben und nun weiter skalieren möchten.
RISE in STARTUPLAND ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungswoche rund um unsere STARTUPLAND Conference (18. März), die gemeinschaftlich von den verschiedenen Akteur:innen des Kölner Startup-Ökosystems organisiert wird. Das Format richtet sich an Scaleups, Investor:innen, Corporates und alle, die das Wachstum innovativer Geschäftsmodelle aktiv vorantreiben.
Networking neu gedacht: Abseits der Konferenzräume
Eine Kernbotschaft lautet: „Vernetzen, Austausch und Community-Building in entspannter Atmosphäre“ für das gesamte Startup-Ökosystem. Statt klassischer Konferenzräume setzt RISE auf außergewöhnliche Formate – vom Sportplatz bis zum Brauhaus.
RISE in STARTUPLAND: Diese Events schaffen echte Connections
Kaltgetränke und warme Kontakte: Cash & Kölsch (16. März, 17:00 – 22:00 Uhr)
Die Volksbank Köln Bonn lädt ins Gaffel am Dom zu einem „entspannten Networking-Abend“ mit „kurzweiligem Programm zum Thema Startup-Finanzierung“. In lockerer Atmosphäre kommen Gründer:innen, Partner und relevante Akteur:innen zusammen – alle Events sind kostenlos.
Schweiß und Startups: Die Venture Padel Tour (19. März, 17:30 – 21:00 Uhr)
„Sport meets Investment“ im Cube Padel Carlswerk. Das Founder & Investor Sports Event in Kooperation mit der Volksbank Köln Bonn verspricht: „Innovatoren bekommen die Chance auf den Venture Padel Cup und die perfekte Mischung aus Sport und Networking“.
Ruhrpott trifft Rheinland: Kohle meets Kölsch (17. März, 18:00 – 23:30 Uhr)
„TWO REGIONS. ONE STATE of Mind“ – Gateway Factory, xdeck und die BRYCK Startup Alliance bringen das Ruhrgebiet und das Rheinland zusammen. „Ein Netzwerk Abend auf NRW-Art: am Kranz, nicht im Konferenzraum. Simpel und ehrlich – gute Gespräche, neue Kontakte.“
VIP-Networking mit dem Oberbürgermeister (17. März, 13:00 – 15:00 Uhr)
Die „Cologne Investors Reception“ bringt „ausgewählte Investorinnen und Investoren, Partner des Kölner Startup-Ökosystems sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammen“. Die Veranstaltung findet auf persönliche Einladung des Oberbürgermeisters Torsten Burmester statt.
Frühstück mit Mehrwert im Rathaus (20. März, 9:00-11:00 Uhr)
Web de Cologne e.V. lädt ins Historische Rathaus ein. „Der gegenseitige Lerneffekt, die daraus entstehenden Diskussionsrunden und das leckere Frühstück bereiten einen idealen Einstieg in den Tag.“
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STARTUPLAND: one day, unlimited opportunities

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): STARTUPLAND
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+++ Networking +++ ecoworks +++ Soonicorn +++ VoiceLine +++ IQM +++ IPO +++ identity.vc +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Das Networking in unserer Konferenz-App geht schon los +++ Auf dem Weg zum Unicorn: ecoworks +++ StartupsToWatch: VoiceLine +++ IPO-Time: IQM drängt an die Börse +++ Berliner VC identity.vc geht nach London +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 4. März).
#STARTUPLAND: Noch 14 Tage!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
STARTUPLAND: Networking is King and Queen
+++ Im STARTUPLAND gehören alle Teilnehmenden zum Programm! Denn ein besonders wichtiger Punkt auf unserer Startup- und VC-Konferenz ist das Thema Networking. Schon jetzt – zwei Wochen vor der Konferenz – können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über unsere Konferenz-App miteinander in Kontakt treten und Termine in unserer großen Meeting Area (40 Tische) ausmachen. Im vergangenen Jahr zählten wir über den Tag verteilt rund 1.700 Meetings. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wir wichtig der persönliche Austausch im STARTUPLAND ist.
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#STARTUPTICKER
Soonicorn: ecoworks
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere ecoworks. Das Startup aus Berlin, 2018 von Emanuel Heisenberg gegründet, setzt auf „modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft“. Der Berliner Klima-Investor World Fund, Haniel, Kompas VC und ISAI investieren zuletzt 40 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon rund 70 Millionen in ecoworks. Mehr über ecoworks
VoiceLine
+++ StartupsToWatch: VoiceLine. Das Münchner Unternehmen, 2020 von Nicolas Höflinger und Sebastian Maurischat gegründet, entwickelt eine „Voice-AI-Plattform für Enterprise-Frontline-Teams in Vertrieb, Service und operativen Bereichen“. Alstin Capital, Peak, Scalehouse Capital, Venture Stars und NAP investierten kürzlich 10 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun bereits rund 15 Millionen in das Startup. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine KI-Plattform weiter skalieren, die internationale Expansion vorantreiben und das Wachstum in weiteren Außendienst-intensiven Branchen wie Pharma, Medtech, Food & Beverage, Versicherungen und Finanzdienstleistungen beschleunigen“. Damit gehört VoiceLine zu den derzeit aufstrebenden KI-Startups des Landes. Mehr über VoiceLine
IQM Quantum Computer
+++ Die Börse ruft! Das deutsch-finnische Quantencomputing-Startup IQM Quantum Computer, das kürzlich zum Unicorn aufgestiegen ist, wagt den Sprung an die Börse. „Dafür führt es einen sogenannten Spac-Deal in den USA durch, der die Firma mit der bereits existierenden Börsenhülle zusammenbringt“, heißt es im Handelsblatt. Der Spac hört auf den Namen Real Asset Acquisition und notiert seit Juni 2025 an der Technologiebörse Nasdaq. Im Zuge dieser Transaktion wird das Unternehmen mit 1,8 Milliarden Dollar bewertet. Das Unternehmen, das über eine starke Präsenz in München verfügt, erwartet, dass die Aktien im Juni zu handeln sind. IQM, 2018 von Jan Goetz, der in Neuss geboren wurde und an der TU München studiert hat), Mikko Möttönen, Juha Vartiainen und Kuan Yen Tan in Espoo (Finnland) gegründet, sammelte bereits rund 600 Millionen ein. Zu den Investoren aus Deutschland gehören Bayern Kapital, „„“Unternehmen der Schwarz Gruppe“, World Fund, Vsquared, Salvia und Santo Venture Capital. Seit 2020 ist IQM in München präsent. 90 der insgesamt 330 Mitarbeitenden arbeiten derzeit in der bayrischen Landesmetropole. (Handelsblatt) Mehr über IQM
identity.vc
+++ Ab auf die Insel! Der Berliner LGBTQ+-Investor identity.vc (50 Millionen) geht nach London. Geleitet wird der Standort von Claire Mongeau, die als Investment Managerin zu identity.vc anheuert. Sie war zuvor Investorin bei Founders Factory und gründete zudem ein EdTech-Startup. „London ist für uns ein Schlüsselmarkt in Europa. Mit einem Team vor Ort wollen wir noch näher an Gründer:innen und dem Ökosystem sein“, teilt der Geldgeber mit. Mehr über identity.vc
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Gropyus erhält 100 Millionen +++ Flink sammelt 100 Millionen ein +++ cargo.one bekommt 20 Millionen +++ fibionic streicht 3 Millionen ein +++ Flowpay kauft Tapline +++ DHDL: Hansegrün, Koyi Micro Spirits, SMARTWAXX. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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