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Digital Business & Startups

11 millionenschwere HealthTech-Startups, die derzeit abheben


Alles rund um digitale Gesundheitsthemen (E-Health oder HealthTech) bekommt seit einigen Jahren viel Aufmerksamkeit. HealthTech gehört deswegen auch zu den Segmenten, die sich die viele Investorinnen und Investoren weiter ganz genau ansehen – dies gilt für B2C, aber auch für B2B.

Zu den vielen (jungen und älteren) Health-Startups aus der DACH-Region, die uns in den vergangenen Monaten besonders aufgefallen sind, gehören unter anderem Avelios Medical, Circle Health, Ficus, Remi Health und Wellster HealthTech.

Zudem gab es mit Verkauf des Münchner Health-Startup Kaia Health an Sword Health abermals einen spannenden Exit im Segment (Kaufpreis: 285 Millionen US-Dollar). Kaia Health, 2016 von Konstantin Mehl und Manuel Thurner gegründet, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen (Rückenschmerzen, COPD). In den vergangenen Jahren flossen rund 100 Millionen Euro in Kaia Health.

11 aufstrebende HealthTech-Startups

Avelios Medical
Der deutsche Softwaregigant SAP investierte zuletzt eine ungenannte Summe in Avelios Medical. Das Münchner HealthTech, 2020 von Nicolas Jakob, Sebastian Krammer und Christian Albrecht gegründet, positioniert sich als Krankenhausinformationssystem. Dabei geht es darum, „klinische Prozesse zu optimieren, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren und Patientendaten intelligent zu vernetzen – von der Aufnahme bis zur Abrechnung“. Sequoia Capital, Revent und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuvor bereits 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Avelios Medical

Circle Health
Das Berliner HealthTech Circle Health, 2023 von Peter Malmqvist und Jannik Tiedemann gegründet, möchte sich als „Praxis für Funktionelle Medizin & Prävention“ etablieren. Der Berliner Investor Atlantic, CRB Health Tech (Madrid), Calm/Storm Ventures (Wien) und Kfund (Madrid) investierten zuletzt 9 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in die Jungfirma. Mehr über Circle Health

Ficus
Das HealthTech Ficus aus Berlin, 2024 vom Caspar Health-Gründer Benjamin Pochhammer und Mario Elstner gegründet, hat vor, sich als „KI-Plattform für die Rehabilitation“ zu etablieren. Die Software des Startups, das aus Venture Studio von Merantix hervorgegangen ist, „automatisiert zentrale Prozesse, reduziert administrativen Aufwand und schafft mehr Zeit für die Patient:innenversorgung“, teilt das Team mit. Der Berliner Frühphaseninvestor Redstone, Merantix Capital und Business Angels investierten zuletzt 3 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über Ficus

Gardia
Das HealthTech Gardia (früher als caera bekannt) aus Soest, bereits 2019 von Marlon Besuch und Michael Hummels als caera gegründet, entwickelt ein mobiles Notrufsystem, „das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten ist“. Der niederländische Investor Peak, amberra, butterfly & elephant, der Accelerator von GS1 Germany, sowie Altinvestoren wie BonVenture, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Beurer investierten zuletzt 8,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Gardia

hellomed
Das Berliner HealthTech hellomed, 2022 von Enrico Bernardo, Felix Morawski und Tim Bogdan gegründet, entwickelt mit hellomedOS eine Softwarelösung zur „qualitätsgesicherten Medikationsversorgung“ in der ambulanten und stationären Pflege. Das Ziel dabei, ist insbesondere die „Entlastung von Pflegekräften“.  Der Schweizer Investor EquityPitcher Ventures, der Berliner Geldgeber IBB Ventures und zwei.7 sowie Business Angels investierten zuletzt 6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über hellomed

Mirantus Health
Beim Berliner HealthTech Mirantus Health, 2022 von Dominik Pederzani und Claus Gruber gegründet, dreht sich alles um Augengesundheit. „Wir helfen Optikern dabei, Augen-Checks durchzuführen und die Ergebnisse professionell auszuwerten“, sagt Gründer Pederzani. Revent, Redstone, Entrepreneur First, Noaber, Arve Capital sowie die Telemedizin-Pioniere Kai Eberhardt (Oviva) und Katharina Jünger (TeleClinic) investierten zuletzt 5,5 Millionen Euro in das Unternehmen.

nyra health
Das Wiener E-Health-Startup nyra health sammelte zuletzt weitere 20 Millionen Euro ein – unter anderem von Armira Growth, Wellington Partners und Crane Venture Partners. Die Jungfirma setzt auf KI-gestützte Therapielösungen für Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen. Zum Unternehmen gehören die Therapiesoftware myReha und das klinische Managementsystem nyra insights. Mehr über HealthTech

Oviva 
Das HealthTech-Unternehmen Oviva aus Zürich, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, setzt auf „erstattungsfähige digitaler Gesundheitsversorgung“. Schwerpunkt sind dabei derzeit Erkrankungen wie Adipositas und Bluthochdruck. Kinnevik, Planet First Partners, A.P. Moller Holding, Lunate und Co. investierten zuletzt 200 Millionen Euro (Primary- und Secondary-Investment) in das Unternehmen. Insgesamt flossen zuvor bereits rund 115 Millionen in das HealthTech. Mehr zu Oviva

Recare 
Das Unternehmen Recare, bereits 2017 von Maximilian Greschke in Berlin gegründet, unterstützt medizinische Einrichtungen mit Hilfe von KI „dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme hinweg zu steuern“. Der Versicherungs- und Risikomanagementanbieter DNV, CIBC Innovation Banking und weitere Investoren investierten zuletzt 37 Millionen Euro (einschließlich einer Option von 7 Millionen) in das Unternehmen. Mehr über Recare

Remi Health
Das Berliner HealthTech Remi Health, 2021 von Marvin Abert, Anthony Bielenstein, André Lange und Philipp Henneberg gegründet, möchte sich als „Diagnostics-as-a-Service platform“ etablieren. Zur Idee schreibt das Team: „Operating across multiple European markets, Remi Health partners with leading laboratories and combines decentralised collection, lab connectivity, regulatory compliance, medical oversight, and digital patient experiences into one scalable solution.“ IBB Ventures, Catalpa Ventures, MSD Global Health Innovation Fund und Business Angels investierten zuletzt 3 Millionen in Remi. Insgesamt sammelte das Unternehmen nun bereits 5 Millionen ein. Mehr über Remi Health

Wellster HealthTech
Der britische Growth Debt-Geldgeber Claret Capital investierte zuletzt erneut in Wellster HealthTech. „Insgesamt wurde die bestehende Finanzierungslinie mit Claret Capital Partners auf 10 Millionen Euro erweitert“, teilte das Unternehmen dazu mit. Wellster aus München, 2018 von Manuel Nothelfer und Nico Hribernik  gegründet, möchte Onliner:innen „Zugang zu wirksamen medizinischen Behandlungen“ geben. Konkret geht es dabei um Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit und Haarausfall. Zum Unternehmen gehören Marken wie easytest, GoEasy, GoLighter, mySummer, mySpring und Spring. Claret Capital und Mangrove Capital investierten zuvor bereits 20 Millionen US-Dollar in Wellster Healthtech. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro. Mehr über Wellster Healthtech

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Gerade bei den ersten Kunden musste ich sehr kreativ werden


#Interview

„Als ich 2024 die Idee hatte, KI in den öffentlichen Sektor zu bringen, kam mir viel Zweifel entgegen“, sagt Ruth Bosse, Gründerin des Münchner GovTechs Ark Climate. „Jetzt, zwei Jahre später, ist KI für den öffentlichen Sektor ein zentrales Thema.“

„Gerade bei den ersten Kunden musste ich sehr kreativ werden“

„Als ich 2024 die Idee hatte, KI in den öffentlichen Sektor zu bringen, kam mir viel Zweifel entgegen“, sagt Ruth Bosse, Gründerin von Ark Climate. „Jetzt, zwei Jahre später, ist KI für den öffentlichen Sektor ein zentrales Thema.“

Das Münchner GovTech Ark Climate, 2024 von Ruth Bosse und Michael Fröhlich gegründet, möchte sich als „Plattform für kommunalen Klimaschutz“ etablieren. Konkret entwickelt das Team „gemeinsam mit Städten Softwarelösungen, die es Kommunen ermöglichen, schneller und effizienter Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen umzusetzen“. 

Der ClimateTech-Investor Satgana, another.vc, Voyagers Climate-Tech Fund, Triple Impact Ventures, The Operator-Angel Collective (TOAC) sowie Business Angels wie Florian Schwenkert, Piran Asci, Wladimir Nikoluk und Hanns Koenig investierten zuletzt 2,1 Millionen Euro in die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründerin Bosse, die bei den German Startup Awards gerade als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet wurde, über den Stand der Dinge in ihrem Startup.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Ark Climate erklären? 
Haha, meine Großmutter kennt sich gut aus. Sie war lange in der Kommunalpolitik, wie meine ganze Familie. Ich müsste ihr also nicht erklären, dass Kommunen immer mehr Aufgaben zugewiesen bekommen, gleichzeitig aufgrund des Fachkräftemangels immer weniger Personal haben. Sie weiß auch, dass Verwaltungen noch mit Software aus den 90er Jahren arbeiten und viele Aufgaben händisch erledigen, die in der Wirtschaft längst automatisiert sind. Ich würde ihr erklären, dass wir genau das machen – sicherstellen, dass auch Verwaltungen die modernste Software bekommen und damit bessere Entscheidungen treffen, sich sehr viel Geld und Beraterkosten sparen und politische Entscheidungen schneller umgesetzt werden können. Das Thema AI würde ich meiner 94-jährigen Großmutter nicht erklären, sondern es bei „modernster Software“ belassen. 

Wie hat sich Ark Climate seit der Gründung entwickelt? 
Wir haben Ark 2024 gegründet und haben mit ersten Piloten gestartet: Kassel, Würzburg, Freising. Ich habe von Tag eins an meine Vision verkauft und mit zahlenden Kunden gemeinsam das Produkt entwickelt. Ich wollte validieren, dass ich an die Zielgruppe des öffentlichen Sektors verkaufen kann und dass ein echter Bedarf für die Insights, die wir nun mit unserer KI generieren, vorliegt. Richtig losgegangen ist es dann vor circa einem Jahr, als wir angefangen haben, wirklich Kunden at scale zu gewinnen. Wir stehen jetzt bei über 50 Kunden und 0,8 Millionen Euro Jahresumsatz und unser Team ist auf 13 Mitarbeitende angewachsen. Besonders freuen mich zwei Kennzahlen: 98 % Retention, sprich sehr sehr zufriedene Kunden und Sales Cycles von drei Monaten in einem Markt, in dem ein bis zwei Jahre als normal gelten. Das erreichen wir durch die vielen Weiterempfehlungen und Inbound requests. 

Du wurdest gerade bei den German Startup Awards als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet. Was bedeutet Dir diese Auszeichnung? 
Sehr viel. Als ich 2024 die Idee hatte, KI in den öffentlichen Sektor zu bringen, kam mir viel Zweifel entgegen. Die meisten waren der Meinung, dass Verwaltungen zu analog und zu langsam seien. Meiner Meinung nach ist es genau andersrum: Wenn ich mit der Software arbeiten müsste, wie sie heute in Verwaltungen verwendet wird, wär ich auch langsam. Jetzt, zwei Jahre später, ist KI für den öffentlichen Sektor ein zentrales Thema. Friedrich Merz hat selbst in seiner Begrüßung bei den German Startup Awards genau das hervorgehoben. Dass wir jetzt ausgezeichnet wurden, bestätigt mich darin, an den Dingen zu arbeiten, die ich persönlich wichtig finde. 

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Die größte Herausforderung war der Markteintritt. Gerade bei den ersten Kunden musste ich sehr kreativ werden. Wir sind mit etablierten Spielern Partnerschaften eingegangen und ich habe meine Netzwerke aus meiner politischen Arbeit und meiner Arbeit bei McKinsey genutzt. Zum Glück mache ich schon seit fast 20 Jahren Kommunalpolitik, da hat man dann seine Kontakte und versteht, wie die Kundengruppe denkt.

Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf eurer Agenda? 
Wir sind gerade an einem spannenden Wendepunkt für unser Unternehmen: Wir entwickeln uns weiter von einem AI Co-Piloten für die Klimaschutzabteilungen der Städte zu einem AI Co-Piloten für die gesamte Verwaltung. Dafür raise ich auch Ende des Jahres eine Seed Runde, falls hier Investor:innen mitlesen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Letztes Frühjahr hat mein Co-Founder mir aus heiterem Himmel erzählt, dass er raus möchte bei Ark. Er hat realisiert, dass er nicht langfristig im Public Sector Bereich arbeiten will. Das war noch bevor wir am Markt waren und ein ordentlicher Schock für mich. Ich musste dann auch einige zentrale Entscheidungen treffen, die Firma umbauen und natürlich auch Anteile verhandeln. In dem Moment war mir nicht bewusst, was für ein riesen Risiko Cofounder-Breakups für Startups sind. Ich war einfach im Lösungsmodus und hab das erst später realisiert. Zum Glück hab ich mit Alex und Nick einen top Ersatz für das Leadership in Tech und Product. Das Erlebnis hat mir gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann und wie wenig sicher ist als Gründerin.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht? 
Wir haben das beste Team der Welt. Jede und jeder Einzelne ist ein großer Mehrwert und ohne sie wäre Ark nicht, was es heute ist: alle übernehmen extrem viel Verantwortung, gehen die Extrameile wo notwendig, entwickeln sich schnell weiter und haben gleichzeitig das Herz am rechten Fleck und sind ganz ganz tolle Menschen. Ich bin unglaublich dankbar, so ein tolles Team jeden Tag um mich zu haben und würde jedem Founder empfehlen, genug Zeit in Hiring zu investieren und wählerisch zu sein. Es zahlt sich extrem aus. Und falls jemand Interesse hat – wir haben grad ein paar Positionen offen, schreibt uns gerne! 

Wo steht Ark Climate in einem Jahr? 
Oh, schöne Frage – ich freue mich sehr auf das kommende Jahr!! Bis dahin werden in Deutschland erste Rathäuser komplett auf Ark laufen, wie cool!! Unser Team wird auch größer sein und wir haben unser zweites Büro in Berlin eröffnet. Ich bin sehr gespannt, was ich auf der Reise dahin alles erleben und lernen darf!

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+++ encosa +++ Freshflow +++ Contentful +++ Contextflow +++ Kaiko Systems +++ YFood +++


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Norta, odacova, profitize, LG Fashion Labs, Veltivo, smao, stroya, Noreja, kursmap, Mosaic SoC, Primogene, Mobility Signage, Synfia.ai, Cirql One, Immodio, Holionix, Early, Voltvera, brixl und Averia. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Pace Race, ContextFab, nu:legal, ContexMesh, CyberSafe24, peeps, Zelara, MARIMET, encosa, Zulio, Vambiant, evems, Whaaat AI, CENSE und Camperr. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

encosa 
+++ Der Kölner Venture Capitalist Realyze Ventures, Bayern Kapital, Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures, First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie mehrere Business Angels investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in encosa. Mehr über encosa

Freshflow
+++ Der Münchner Geldgeber Reimann Investors, IBB Ventures aus Berlin sowie die Altinvestoren Capnamic, caesar Ventures, World Fund, Venture Stars und Catatumbo Capital investieren 10 Millionen US-Dollar in Freshflow. Mehr über Freshflow

bayshore
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Earlybird Venture Capital, der junge Berliner Investor Lucid Capital, der Münchner B2B-Geldgeber Booom (Felix Plapperer und Co.) und Heliad investieren 6,9 Millionen Euro in bayshore. Mehr über bayshore

CENSE
+++ Der Münchner Geldgeber G+D Ventures, der Investmentarm der G+D Group, Rabo Investments, die Investment-Sparte der Rabobank, und mehrere Business Angels investieren 6,5 Millionen Euro in CENSE. Mehr über CENSE

INXM
+++ Der Berliner Investor Cherry Ventures, der Berliner Geldgeber Redstone, der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest und Co. investieren nach unseren Informationen in INXM. Das Startup sammelt 5,7 Millionen Euro ein. Mehr über INXM

MERGERS & ACQUISITIONS

Salesforce – Contentful
+++ Der US-Softwarekonzern Salesforce übernimmt die Berliner Content-Management-Plattform Contentful. Mehr über Contenful

4DMedical – Contextflow 
+++ Das australisches Medizintechnikunternehmen 4DMedical, das auf Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung setzt, übernimmt das Wiener KI-Startup Contextflow. Mehr über contextflow

UniSea – Kaiko Systems
+++ Das norwegische Unternehmen UniSea („Maritime Software Optimized for Crew Engagement“) übernimmt das Berliner MaritimeTech Kaiko Systems. Mehr über Kaiko Systems

YFood
+++ Der Lebensmittelgigant Nestlé, der zuletzt Ankerkraut wieder ans Gründerteam zurückverkauft hat, übernimmt den Münchner Trinkmahlzeitanbieter YFood (bisher 49,95 %) nun komplett. Mehr über YFood

Venture Capital

Merantix Capital
+++ Der Berliner Investor Merantix Capital legt einen neuen KI-Fonds in Höhe von 103 Millionen Euro auf. Mehr über Merantix Capital

OFFLINE

Caresyntax
+++Das Berliner MedTech-Startup Caresyntax ist insolvent. Mehr über Caresyntax

VisionHealth 
+++ Das Münchner HealthTech VisionHealth ist insolvent. Mehr über VisionHealth

EmmySoft 
+++ Das 2021 gegründete Düsseldorfer HR-Startup EmmySoft ist insolvent. Mehr über EmmySoft

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465 Millionen für Fusions-Startup Helios: Sam Altman und Microsoft freuen sich


Das Startup Helion will das erste Fusionskraftwerk bauen – und damit den Energiemarkt revolutionieren.

465 Millionen für Fusions-Startup Helios: Sam Altman und Microsoft freuen sich

Helions Gründer (v.l.): Chris Pihl (CTO), David Kirtley (CEO), George Votroubek (Director of Research).
Helion Energy

Zu schön, um wahr zu sein: saubere, unbegrenzte und nahezu kostenlose Energie. Genau das plant das Fusions-Startup Helion – und hat dafür jetzt 465 Millionen Dollar eingesammelt. Unterstützt von OpenAI-Gründer Sam Altman ist das Ziel klar: ein erstes funktionierendes Fusionskraftwerk zu bauen.

Bewertet wird Helion in der neuen Finanzierungsrunde mit 15,5 Milliarden Dollar. Insgesamt hat das Unternehmen damit rund 1,5 Milliarden Dollar an Kapital eingesammelt. Angeführt wurde die Runde dabei von Thrive Capital, dazu kommen Lightspeed, SoftBank Vision und Mithril.

Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall: Helion arbeite momentan mit Hochdruck an „Orion“, seinem ersten Fusionskraftwerk. Das Vorhaben: Bereits 2028 soll Strom ins Netz fließen – geliefert vor allem an Microsoft. Der Tech-Konzern hatte sich die Energie schon 2023 vertraglich gesichert. 

Ein anderer Weg zur Fusion

Dabei wählt Helion einen speziellen Weg: Das Unternehmen nutze Magnetfelder, um den Fusionsprozess zu kontrollieren – und den Strom so direkt aus diesen Magneten zu gewinnen. Bedeutet: Wenn das Plasma im Reaktor expandiert, drückt es gegen die Magnetfelder. Diese Bewegung soll unmittelbar in elektrische Energie umgewandelt werden.

Der Großteil der anderen Fusions-Startups setze zwar auch auf das Erhitzen von Plasma auf extreme Temperaturen. Die entstehende Hitze werde dort aber dann über Dampfturbinen in Strom umgewandelt.

Der Vorteil von Helions Strategie: weniger Umwege, mehr Effizienz. Allerdings sei diese Technologie auch schwerer umzusetzen.

Polaris, ein Prototyp eines Fusionsreaktors von Helion Energy.

Polaris, ein Prototyp eines Fusionsreaktors von Helion Energy.
Helion Energy

Große Wetten, große Zweifel

Genau deswegen würde Fachleute auch zweifeln, ob Helions Ansatz in der Praxis funktioniert. Ein Grund: Das Unternehmen soll kaum wissenschaftliche Studien veröffentlichen. Damit sei ihre Theorie schwer überprüfbar.

CEO David Kirtley sagt dazu: „Wir wollen die Kernfusion nicht theoretisieren, wir wollen sie einfach bauen.“ Die Ergebnisse der Maschinen würden am Ende für sich sprechen.

Helion ist dabei nicht allein, die Fusionsbranche boomt. In den vergangenen Monaten konnten zahlreiche Startups dreistellige Millionenbeträge einsammeln. Investoren würden dabei auf einen möglichen Durchbruch setzen – trotz der langen Entwicklungszeiten.

Das Versprechen ist enorm: Gelingt die Technologie, könnte Fusion langfristig Energie aus nahezu unerschöpflichen Quellen wie Meerwasser liefern. Für Tech-Konzerne mit ihrem wachsenden Strombedarf durch KI-Modelle und Rechenzentren ist das besonders attraktiv. Dennoch rechnen viele Experten erst Mitte der 2030er-Jahre mit den ersten kommerziellen Anlagen.





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