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Netflix-Werbung trifft Amazon Shopping | OnlineMarketing.de


Durch den Zugriff auf die Amazon und Yahoo DSP erhalten Netflix Advertiser Billionen relevanter User-Signale aus dem Shopping und Browsing. Passend dazu liefert Netflix eine eigene Conversion API.

Die Werbung in Streaming-Diensten entwickelt sich rasant weiter. Und Ads auf Netflix werden zu einem Milliardengeschäft. Lange Zeit haben Streaming Player ihren Fokus hauptsächlich auf Einnahmen aus Abonnements gelegt. Doch in den vergangenen Jahren sind werbegestützte Modelle zum Usus geworden. Auf Netflix gibt es seit 2022 auch Abonnements mit Werbung. Diese Lösung zur Doppelmonetarisierung verschafft dem Unternehmen Auftrieb und soll gerade 2026 für ein großes Umsatzplus sorgen. Damit immer mehr Advertiser die Plattform mit inzwischen über 325 Millionen zahlenden Abonnent:innen nutzen, baut Netflix die Werbemöglichkeiten im großen Stil aus. Werbeitreibende können das Inventar schon seit einiger Zeit via Amazon DSP einkaufen. Jetzt kommen zahlreiche User-Daten von Amazon, aber auch Yahoo als Targeting-Basis hinzu, sodass engagierte Zielgruppen ideal angesprochen werden können. Auf einen spezifischen Content-Kontext müssen jedoch sowohl Advertiser als auch User auf Netflix verzichten.


Advertiser können jetzt via Amazon Netflix-Werbung kaufen

Netflix auf TV an der Wand
© Roberto Nickson – Unsplash

Neue Möglichkeiten in der Netflix Ad Suite: Frequenz und Targeting im Fokus

Bereits 2025 führte Netflix die eigene Ad Suite ein, um Advertisern mehr Raum zur Werbeoptimierung auf der Plattform zu geben. Anfang des Jahres erklärte Co-CEO Greg Peters dann im Rahmen der Vorstellung der Quartalszahlen, dass Netflix für das laufende Jahr Umsätze in Höhe von drei Milliarden US-Dollar mit Werbung erwartet. Dafür soll das Angebot gerade für die Avertiser optimiert werden. Er beton in seiner Erklärung:

We’re making good progress and the opportunity ahead of us is massive,

Ein erster Impuls in diesem Kontext ist das Update für die Ad Suite. Nach Informationen von Nikki Merkouris und Sarah Edelstein auf dem Netflix Blog können Werbetreibende künftig die Frequenz der Ausspielung ihrer Ads bei bestimmten Zielgruppen granularer steuern. Für die Verbesserung von Kampagnenmessungen und -einordnungen liefert das Unternehmen zudem eine Conversion API, nach der die Advertiser gefragt hatten.

[…] We’re excited to now offer our own Conversion API (CAPI) tools. Netflix’s API is designed to help advertisers prove outcomes and will leverage real-time insights to optimize campaigns. 

Doch die wohl spannendste Neuigkeit für Netflix Advertiser ist der Zugriff auf Retail und Behavorial Audiences von Amazon und Yahoo. Über die Amazon DSP sowie die Yahoo DSP können die Advertiser neue Tageting-Maßnahmen ergreifen. Dabei können sie via Amazon Targeting-Segment auswählen, die auf Billionen von User-Datenelementen aus den Bereichen Shopping, Streaming und Browsing stammen. So können Werbetreibende auf Netflix datenbasiert Personen erreichen, die ideal zu ihrer Botschaft und ihren Produkten passen. Merkouris und Edelman erklären:

[…] By applying Amazon’s exclusive signals to Netflix’s highly engaged viewers, advertisers can reach the right audiences and drive even stronger performance. 

Ähnliche Optionen erhalten die Advertiser dank der deterministischen Yahoo DSP Audiences. In diese fließen hunderte Millionen von Daten aus aus Yahoos eigenen Diensten ein, die sich auch das User-Verhalten, Einkaufsdetails und Informationen zur Lebensphase der User beziehen. Dank dieser Targeting-Optionen sollen die Netflix Ads langfristig personalisierter und für die Viewer relevanter wirken. Das würde schließlich den Kampagnenerfolg auf der Plattform unterstützen und Netflix’ Werbesystem langfristig stärken.

Im werbegestützten Abo und darüber hinaus: Netflix’ Content-Diversifizierung mit Grenzen

Das kostengünstigere, aber mit Werbung unterstützte Aboonement kostet in Deutschland derzeit 4,99 Euro pro Monat. Schon im Frühjahr 2025 lag die Zahl der User, die dieses Abonnement nutzen, bei 94 Millionen. Inzwischen dürfte die Zahl noch etwas höher liegen und damit einen beträchtlichen Teil der Netflix-User-Basis ausmachen. Für Advertiser ist das eine interessante Option zur Kampagnenausspielung, gerade da die User oft engagiert Content rezipieren.

Verzichten müssen sie indes auf Inhalte von Warner Bros. Denn die Übernahme, die für 83 Milliarden US-Dollar geplant war, wird nicht stattfinden. Netflix gab bekannt, im Wettbieten mit Paramount nicht nachzuziehen. Das Angebot sei bei einem noch höheren Preis finanziell nicht mehr attraktiv gewesen. Paramount soll nun rund 111 Milliarden US-Dollar zahlen. Trotzdem können sich User auf immer neue Inhalte freuen. Dieses Jahr wolle man 20 Milliarden US-Dollar in neue qualitative Filme und Serien investieren und das Entertainment-Angebot erweitern. Nach Hits wie Bridgerton Staffel 4, Stranger Things Staffel 5 und Live Events wie Skyscraper Live kommt im März zum Beispiel der Film Peaky Blinders: The Immortal Man als Follow-up zur populären Serie mit Cillian Murphy.





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Exklusiv-Interview mit Chiara Falke-Lanksch: Warum Sichtbarkeit für Falke wichtig geworden ist


Chiara Falke-Lanksch ist Chief Brand Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von Falke

Chiara Falke-Lanksch trägt einen Namen, der Modegeschichte erzählt: Eines der bekanntesten deutschen Modelabels ist untrennbar mit ihm verbunden. Doch Falke-Lankschs eigener Weg folgt einer ganz individuellen Logik. Im Exklusiv-Interview spricht sie über Haltung, Verantwortung und darüber, wie sich Arbeiten im Schatten großer Namen anfühlt.

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Adobe und NVIDIA starten 3D-Twin-Lösung für Marketing Teams


Warum dieser Schritt relevant ist, zeigt der Blick auf den Markt. Laut einer McKinsey-Studie haben 2025 bereits fast zwei Drittel der Unternehmen weltweit mit agentischer KI experimentiert. Doch weniger als zehn Prozent schaffen bislang den Sprung in die Skalierung. Der Grund liegt selten in der Technologie selbst. Acht von zehn Unternehmen nennen unzureichende Daten als zentrale Hürde, weil agentische Systeme nur so gut funktionieren wie die Datenbasis, auf der sie aufbauen. Genau hier setzen Adobe und NVIDIA an. Sie wollen Unternehmen dabei unterstützen, agentische Systeme nicht nur zu testen, sondern erfolgreich zu skalieren. Mit strukturierten Daten, leistungsfähigen Rechenressourcen und kontrollierten Ausführungsumgebungen.


Adobe AI Forum München:
Die 5 wichtigsten KI-Trends im Marketing 2026

Großer Saal des Bergson Kunstkraftwerks in München mit roter und pinker Beleuchtung beim Adobe AI Forum 2026, Blick auf Bühne und Sitzreihen
© Adobe

Digital 3D Twins werden zur Content-Basis im Marketing

Ein zentraler Baustein in Adobes Ansatz ist die 3D-Digital-Twin-Lösung in Adobe Firefly Creative Production. Digitale Zwillinge sind mehr als klassische 3D-Modelle. Sie bilden Produkte vollständig digital ab und enthalten Geometrie, Materialien sowie alle Varianten strukturiert in einem System. Für Marketing und Creative Teams entsteht so eine wertvolle Content-Quelle, aus der sich Assets kanalübergreifend generieren lassen. Dazu gehören unter anderem Produktbilder, Kampagnen-Visuals, interaktive 3D-Erlebnisse oder virtuelle Anproben.

Adobe kombiniert diese strukturierte Produktdatenbasis der Digital Twins mit NVIDIA Omniverse und OpenUSD, um Content Workflows zu standardisieren und skalierbar zu machen. Der Chip-Konzern unter CEO Jensen Huang liefert die technische Grundlage dafür. Der entscheidende Shift liegt im Output. Statt einzelne Visuals zu produzieren, entsteht eine Produktionsumgebung, die Inhalte automatisiert in unterschiedlichen Formaten und Varianten ausspielt.

Kern der Lösung ist Adobe Firefly Creative Production, eine autonome, agentenbasierte KI für die Content-Produktion im Unternehmensmaßstab. Sie ermöglicht individuelle, multimodale Workflows, die über klassische Generierung hinausgehen. Der spezialisierte Agent liest Briefings, wählt passende Assets aus und produziert Kampagneninhalte über alle Kanäle hinweg. Die Inhalte sind direkt einsetzbar und führen Formate wie Bild, Video und 3D in einem durchgängigen Workflow zusammen.

Parallel baut Adobe das Partner:innenökosystem aus. Gemeinsam mit WPP entwickelt man ein KI-Toolkit, das agentische Workflows direkt in kreative Prozesse integriert. Über Firefly Foundry erhalten Unternehmen Zugriff auf angepasste Modelle, die sich an Markenanforderungen anpassen lassen. Ziel ist es, Produktionsprozesse zu beschleunigen und gleichzeitig Markenkonsistenz zu sichern.

In einem aktuellen LinkedIn Post zum Adobe Summit veranschaulicht Adobe die neuen 3D-Digital-Twin- und Agent-Ansätze und betont, dass man gemeinsam mit NVIDIA die Grenzen dessen verschiebe, was mit KI möglich ist, und Content-Produktion künftig nicht nur schneller, sondern intelligenter, personalisierter und skalierbar mache.

Agent-Orchestrierung trifft auf kontrollierte Infrastruktur

Mit dem CX Enterprise Coworker bringt das Adobe zudem ein vollständig agent-basiertes System auf den Markt, das Kund:innenerlebnisse orchestriert. Als Teil von Adobe CX Enterprise analysieren die Agents Signale, leiten daraus nächste Schritte ab und setzen Maßnahmen direkt um. Content wird damit nicht nur erstellt, sondern kontinuierlich entlang von Zieldefinitionen und Daten gesteuert. Kampagnen werden zu laufenden Systemen, die sich dynamisch an Daten und Ziele anpassen.

Technisch abgesichert wird die Ausführung und Steuerung der Agents durch NVIDIA OpenShell. Die Laufzeitumgebung sorgt dafür, dass Agents kontrolliert ausgeführt werden. Jeder Agent läuft isoliert in einer eigenen Umgebung und seine Aktionen lassen sich nachvollziehen. Gerade für Unternehmen in regulierten Branchen ist diese Form der Governance entscheidend, weil sie nachvollziehen und steuern müssen, wie Agents Entscheidungen treffen und Daten verarbeiten. Ergänzend integriert Adobe NVIDIA Nemotron, um zusätzliche Modellkapazitäten für komplexe Aufgaben bereitzustellen.





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Markenführung: Warum Tim Cook für Apple der richtige Mann zur richtigen Zeit war


Apple-Chef Tim Cook auf der WWDC 2019 in San Jose

Nach dem Tod von Steve Jobs 2011 trat sein Nachfolger Tim Cook ein schweres Erbe als Apple-CEO an. Jetzt, nach 15 Jahren, tritt der CEO ab. Markenexperte Michael Brandtner blickt in seiner Talking-Heads-Kolumne zurück auf die Ära von Cook und erläutert, warum er für Apple genau der richtige Mann zur richtigen Zeit war.

Niemand prägte als Person so sehr die Marke Apple wie Steve Jobs. Niemand personifizierte die Marke Apple so sehr wie Steve Jobs. Niemand wurde p

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