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Reisemarketing & Social Media: Dubai hart-bitter: Das Ende der Märchen aus Tausendundeiner Nacht
Der Messeauftritt von Dubai auf der ITB
Der neue Iran-Krieg fordert derzeit unzählige Menschenleben und bringt Zerstörung und Destabilisierung in die Golfregion. Ein Kollateralschaden beschäftigt derzeit die deutsche Öffentlichkeit ganz besonders: Die Lage des Urlaubslands und Steuerparadieses Dubai. Im Fokus der Aufregung stehen dabei Dubais beste Markenbotschafter: Die Influencer.
Drei Meldungen stehen derzeit stellvertretend für das Marketingdilemma der Tourismusbranche. Auf der gerade angelaufenen Internationalen Tourismu
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Keine E2E-Verschlüsselung für TikTok DMs – ein Vorbild?
Während etwa WhatsApp, Instagram und Snapchat auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen, verzichtet TikTok bei Direktnachrichten auch weiterhin darauf. Die Internet Watch Foundation nennt das einen „wichtigen Präzedenzfall für Sicherheit“. Kritiker:innen bleiben skeptisch und warnen vor möglichen Datenzugriffen durch den ByteDance-Konzern.
Private Chats sind bei vielen Plattformen inzwischen ein Privacy-Versprechen. TikTok geht bewusst nicht mit. In einem Briefing gegenüber der BBC hat das Unternehmen bestätigt, dass Direktnachrichten keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekommen sollen. TikTok setzt stattdessen auf Moderation und begründet diese Entscheidung mit Jugendschutz: Grooming, Belästigung und Missbrauch sollen sich in DMs besser erkennen und verfolgen lassen.
Technisch nutzt TikTok weiter eine klassische Server-Verschlüsselung, ähnlich wie es Google mit Gmail macht. Das heißt: Nachrichten sind bei der Übertragung geschützt und auf den Servern verschlüsselt gespeichert. Anders als bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann TikTok Inhalte technisch prüfen. Laut TikTok können nur autorisierte Mitarbeitende auf Nachrichten zugreifen – und auch nur in bestimmten Situationen, etwa wenn Nutzer:innen schädliches Verhalten melden oder Strafverfolgungsbehörden eine rechtmäßige Anfrage stellen.
Sowohl Regierungen als auch Polizeibehörden und Kinderschutzorganisationen begrüßen den Ansatz. Rani Govender von der britischen Organisation NSPCC sagt, man wisse „genau, wie riskant Ende-zu-Ende-verschlüsselte Plattformen für Kinder sein können“, weil sie die Aufdeckung von Missbrauch und Ausbeutung erschweren könnten. Einige Kritiker:innen vermuten jedoch einen anderen Grund. TikTok gehört zum chinesischen Konzern ByteDance und steht seit Jahren wegen angeblicher Datenzugriffe durch den chinesischen Staat in der Kritik.
Im Kontext des Jugendschutzes gewinnt auch die Debatte über Social-Media-Verbote für Minderjährige an Dynamik. Australien hat bereits ein Verbot für unter 16-Jährige beschlossen, während Länder wie Spanien, Portugal oder Dänemark ähnliche Regelungen prüfen. Bis Sommer möchte zudem Österreich Kinder unter 14 Jahren Social Media verbieten. Auch hierzulande wird über strengere Altersgrenzen und besseren Schutz für Kinder und Jugendliche im Netz diskutiert – Umfragen zufolge unterstützt eine Mehrheit der Deutschen entsprechende Maßnahmen.
Mehrheit der Deutschen ist dafür:
Kommt jetzt das Social-Media-Verbot für Millionen Jugendliche in der EU?
TikTok stellt Sicherheit über maximale Privatsphäre
Mit dem Kurs zur DM-Verschlüsselung stellt sich TikTok gegen den Branchentrend. Messenger wie WhatsApp, Signal oder Apples iMessage setzen längst auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der nur Sender:innen und Empfänger:innen die Inhalte lesen können. Warum TikTok darauf verzichtet, erklärte das Unternehmen lange nicht. Gegenüber der BBC begründet TikTok den Schritt nun damit, dass Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Ermittlungen und Moderation ausbremst, wenn es um Grooming, Missbrauch oder illegale Inhalte geht.
Auch Branchenanalyst:innen halten den Schritt für strategisch nachvollziehbar, warnen jedoch vor möglichen Reputationsrisiken. Der Social-Media-Experte Matt Navarra sagte der BBC, TikToks Entscheidung, „gegen den Strom zu schwimmen“, sei klug, berge aber ein „ziemlich explosives Image“. Er erklärte:
Grooming and harassment risks are very real in DMs [direct messages] so TikTok now can credibly argue that it’s prioritising ‚proactive safety‘ over ‚privacy absolutism‘ which is a pretty powerful soundbite.
Gleichzeitig warnt Navarra, dass TikTok damit „nicht mehr den globalen Datenschutzerwartungen entspricht“ und das bei manchen die Skepsis gegenüber den Eigentumsverhältnissen verstärken könnte.
Geopolitik im Social Web: TikTok zwischen Datenschutz und China-Debatte
TikTok steht ohnehin stark unter politischer Beobachtung. Die Plattform gehört zum chinesischen Konzern ByteDance und sieht sich seit Jahren mit Vorwürfen konfrontiert, chinesische Behörden könnten über den Mutterkonzern auf Nutzer:innendaten zugreifen. TikTok weist das vehement zurück und verweist unter anderem auf Project Clover, ein Programm, das laut Unternehmen zusätzliche Schutzmaßnahmen für Nutzer:innendaten im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz schaffen soll.
Der politische Druck zeigte sich zuletzt besonders in den USA. Anfang 2026 wurde TikToks US-Geschäft neu organisiert und in das TikTok USDS Joint Venture LLC überführt. An der Gesellschaft sind vor allem US-Investor:innen beteiligt, darunter Oracle, Silver Lake und MGX, die zusammen mehr als 80 Prozent der Anteile halten. ByteDance bleibt mit rund 20 Prozent beteiligt. Die neue Eigentümer:innenstruktur hat ein lange diskutiertes TikTok-Verbot in den USA abgewendet und sorgt dafür, dass Nutzer:innendaten, Moderation und zentrale Plattformprozesse stärker unter US-Kontrolle stehen.
Mit der Entscheidung gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung rückt TikTok nun erneut wegen möglicher Datenzugriffe durch chinesische Behörden in den Fokus. Der Cyber-Sicherheitsforscher Alan Woodward von der Universität Surrey erklärte gegenüber der BBC, der „chinesische Einfluss könnte hinter der Entscheidung des Unternehmens stecken“. Gleichzeitig verweist er darauf, dass Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in China weitgehend verboten ist.
Kinderschutzorganisationen begrüßen TikToks Kurs
Befürworter:innen der Entscheidung argumentieren jedoch, dass Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Ermittlungen erschweren kann. Wenn Plattformen keinen Zugriff auf private Nachrichten haben, können auch Behörden und Moderations-Teams potenziell schädliche Inhalte kaum prüfen oder melden. Mehrere Organisationen aus dem Kinderschutzbereich begrüßen deshalb TikToks Entscheidung. Die britische Kinderschutzorganisation NSPCC etwa unterstützt den Schritt ausdrücklich. Rani Govender, stellvertretende Leiterin der Abteilung für Online-Sicherheit von Kindern, erklärt:
We know just how risky end-to-end-encrypted platforms can be for children, preventing the detection of child sexual abuse and exploitation and contributing to a worrying global decline in reports.
Auch die Internet Watch Foundation (IWF), die weltweit Material über sexuellen Kindesmissbrauch im Internet überwacht und entfernt, bewertet TikToks Entscheidung positiv. Dan Sexton, Chief Technology Officer der Organisation, sagt:
At a time where platforms seem to be rushing to implement end-to-end encryption whatever the implications, the conscious choice to step back from this on safety grounds is an important precedent.
TikTok bewegt sich damit mitten in einer größeren Grundsatzdebatte des Social Web. Auf der einen Seite steht das Versprechen maximaler Privatsphäre durch Verschlüsselung. Auf der anderen Seite stehen Moderation, Strafverfolgung und der Schutz vor Missbrauch.
EU stuft TikToks suchtförderndes Design als rechtswidrig ein
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Google kippt 30-Prozent-Provision im Play Store nach Epic-Streit
Die 30-Prozent-Provision im Play Store ist Geschichte. Gleichzeitig führt Google neue Payment-Optionen ein und startet erstmals ein Programm für alternative App Stores. Auslöser ist der jahrelange Rechtsstreit mit Epic Games rund um „Fortnite“. Jetzt richtet sich der Blick auf Apple.
Google verabschiedet sich offiziell von der 30-Prozent-Provision im Play Store und führt gleichzeitig neue Regeln für alternative Bezahlmethoden sowie App Stores von Drittanbieter:innen ein. Für Entwickler:innen bedeutet das künftig höhere Umsatzanteile, für Nutzer:innen mehr Auswahl an Apps und mehr Möglichkeiten beim Bezahlen. Geplant sind mehr Abrechnungsoptionen für Entwickler:innen, niedrigere Gebühren und ein neues Programm für sogenannte registrierte App Stores. Noch in diesem Jahr sollen diese Änderungen schrittweise im Play Store und im Android-Ökosystem eingeführt werden. Bereits 2021 senkte Google im Zuge des Rechtsstreits mit Epic Games die Provision auf 15 Prozent für Umsätze bis zu einer Million US-Dollar pro Jahr sowie für viele Abonnements.
Eine zentrale Rolle für diesen Kurswechsel spielt der jahrelange Konflikt mit Epic Games rund um das beliebte Videospiel Fortnite. Der Streit stellte Googles App-Store-Gebühren und die Kontrolle über Zahlungsprozesse im Play Store grundlegend infrage. Mit der Senkung der Provision gerät gleichzeitig Apples deutlich restriktiveres App-Store-Modell stärker unter Druck.
App Store Tax:
Apple kassiert für Post Boosts auf Facebook und Co.
– und verärgert Meta
Google senkt Gebühren und lockert Payment-Regeln
Die größte Veränderung betrifft Googles Gebührenmodell. Statt der lange üblichen 30 Prozent im Play Store sinkt die Provision künftig auf 20 Prozent. Entwickler:innen, die an Programmen wie dem neuen App Experience-Programm oder dem überarbeiteten Google Play Games Level Up-Programm teilnehmen, können teilweise sogar auf 15 Prozent kommen. Bei Abonnements liegt die Gebühr künftig nur noch bei zehn Prozent. Gleichzeitig lockert Google die Regeln für Payments. Entwickler:innen dürfen neben Googles Abrechnungssystem eigene Bezahlmethoden integrieren oder Nutzer:innen für Käufe direkt auf ihre Website weiterleiten. Wer weiterhin über Google Play abrechnet, zahlt in Regionen wie dem EWR, Großbritannien und den USA zusätzlich eine Gebühr von fünf Prozent.
Die Profiteur:innen können sich bei Epic Games bedanken. Nach dem langem Rechtsstreitzwischen haben sich das Tech- und das Videospiel-Unternehmen im November 2025 außergerichtlich geeinigt. Obwohl noch nicht alle Details endgültig geklärt sind, setzt Google zentrale Änderungen am Android-Ökosystem bereits jetzt um. Der Konflikt begann im August 2020, als Google Fortnite aus dem Play Store entfernte. Epic hatte zuvor ein eigenes Zahlungssystem integriert, um die Play Store-Provision zu umgehen. Epic reichte daraufhin Klage wegen monopolistischer Praktiken ein. Ende 2023 entschied ein Gericht, dass Google im Android-App-Vertrieb eine monopolartige Stellung ausgenutzt hatte. Nach den nun angekündigten Änderungen erklärte der Epic CEO Tim Sweeney, dass Fortnite künftig wieder weltweit im Google Play Store verfügbar sein soll.
Fortnite will return to Google Play Store worldwide soon. Epic Games Store continues supporting Android worldwide alongside Windows and Mac, and installation on Android will become much easier later in 2026.
— Tim Sweeney (@TimSweeneyEpic) March 4, 2026
Ähnliche Auseinandersetzungen gab es 2021 bereits zwischen Epic Games und Apple. Damals entschied ein Gericht, dass Apple externe Zahlungs-Links zulassen muss, um die strengen App Store-Regeln zu lockern.
Der jahrelange Streit zwischen Google und Epic Games endet jedoch nicht nur – er bekommt sogar so etwas wie ein Happy End. Laut Medienberichten, etwa von The Verge, haben beide Unternehmen ein separates Geschäftsabkommen über rund 800 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Kooperation umfasst unter anderem gemeinsame Produktentwicklung, die Nutzung von Epics Technologien wie dem 3D-Creation-Tool Unreal Engine und einer verbesserten Infrastruktur für Entwickler:innen im Android-Ökosystem.
Die Play Store-Reform startet schrittweise weltweit
Auch beim Vertrieb von Apps lockert Google das System. Mit einem neuen Programm für registrierte App Stores können Drittanbieter:innen ihre eigenen App-Marktplätze künftig einfacher auf Android anbieten. Voraussetzung ist, dass diese Stores bestimmte Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen. Wer die Kriterien erfüllt, bekommt eine deutlich vereinfachte Installationsoberfläche direkt im Betriebssystem. Nutzer:innen können solche App Stores also schneller finden und installieren. Die Teilnahme am Programm ist zwar freiwillig und alternative Stores lassen sich weiterhin per Sideload installieren. Gleichzeitig plant Google jedoch Änderungen am Sideloading-Prozess, die das manuelle Installieren von Apps außerhalb offizieller Stores aufwendiger machen könnten. Entwickler:innen sollen so stärker motiviert werden, ihre App Stores registrieren zu lassen.
Die Änderungen werden schrittweise eingeführt. Die neue Gebührenstruktur startet beispielsweise bis zum 30. Juni im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), in Großbritannien und den USA, folgt am 30. September in Australien sowie am 31. Dezember in Korea und Japan. Weltweit soll sie bis September 2027 ausgerollt werden. Programme wie Google Play Games Level Up und das neue App Experience-Program, starten zunächst ebenfalls in Europa, den USA und Australien, bevor sie global verfügbar werden. Das Programm für registrierte App Stores soll noch im Laufe des Jahres mit einer neuen Android-Version starten.
Mega-Search-Änderung:
Google plant EU-Integration von Konkurrenzsuchergebnissen

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Netflix-Werbung trifft Amazon Shopping | OnlineMarketing.de
Durch den Zugriff auf die Amazon und Yahoo DSP erhalten Netflix Advertiser Billionen relevanter User-Signale aus dem Shopping und Browsing. Passend dazu liefert Netflix eine eigene Conversion API.
Die Werbung in Streaming-Diensten entwickelt sich rasant weiter. Und Ads auf Netflix werden zu einem Milliardengeschäft. Lange Zeit haben Streaming Player ihren Fokus hauptsächlich auf Einnahmen aus Abonnements gelegt. Doch in den vergangenen Jahren sind werbegestützte Modelle zum Usus geworden. Auf Netflix gibt es seit 2022 auch Abonnements mit Werbung. Diese Lösung zur Doppelmonetarisierung verschafft dem Unternehmen Auftrieb und soll gerade 2026 für ein großes Umsatzplus sorgen. Damit immer mehr Advertiser die Plattform mit inzwischen über 325 Millionen zahlenden Abonnent:innen nutzen, baut Netflix die Werbemöglichkeiten im großen Stil aus. Werbeitreibende können das Inventar schon seit einiger Zeit via Amazon DSP einkaufen. Jetzt kommen zahlreiche User-Daten von Amazon, aber auch Yahoo als Targeting-Basis hinzu, sodass engagierte Zielgruppen ideal angesprochen werden können. Auf einen spezifischen Content-Kontext müssen jedoch sowohl Advertiser als auch User auf Netflix verzichten.
Advertiser können jetzt via Amazon Netflix-Werbung kaufen

Neue Möglichkeiten in der Netflix Ad Suite: Frequenz und Targeting im Fokus
Bereits 2025 führte Netflix die eigene Ad Suite ein, um Advertisern mehr Raum zur Werbeoptimierung auf der Plattform zu geben. Anfang des Jahres erklärte Co-CEO Greg Peters dann im Rahmen der Vorstellung der Quartalszahlen, dass Netflix für das laufende Jahr Umsätze in Höhe von drei Milliarden US-Dollar mit Werbung erwartet. Dafür soll das Angebot gerade für die Avertiser optimiert werden. Er beton in seiner Erklärung:
We’re making good progress and the opportunity ahead of us is massive,
Ein erster Impuls in diesem Kontext ist das Update für die Ad Suite. Nach Informationen von Nikki Merkouris und Sarah Edelstein auf dem Netflix Blog können Werbetreibende künftig die Frequenz der Ausspielung ihrer Ads bei bestimmten Zielgruppen granularer steuern. Für die Verbesserung von Kampagnenmessungen und -einordnungen liefert das Unternehmen zudem eine Conversion API, nach der die Advertiser gefragt hatten.
[…] We’re excited to now offer our own Conversion API (CAPI) tools. Netflix’s API is designed to help advertisers prove outcomes and will leverage real-time insights to optimize campaigns.
Doch die wohl spannendste Neuigkeit für Netflix Advertiser ist der Zugriff auf Retail und Behavorial Audiences von Amazon und Yahoo. Über die Amazon DSP sowie die Yahoo DSP können die Advertiser neue Tageting-Maßnahmen ergreifen. Dabei können sie via Amazon Targeting-Segment auswählen, die auf Billionen von User-Datenelementen aus den Bereichen Shopping, Streaming und Browsing stammen. So können Werbetreibende auf Netflix datenbasiert Personen erreichen, die ideal zu ihrer Botschaft und ihren Produkten passen. Merkouris und Edelman erklären:
[…] By applying Amazon’s exclusive signals to Netflix’s highly engaged viewers, advertisers can reach the right audiences and drive even stronger performance.
Ähnliche Optionen erhalten die Advertiser dank der deterministischen Yahoo DSP Audiences. In diese fließen hunderte Millionen von Daten aus aus Yahoos eigenen Diensten ein, die sich auch das User-Verhalten, Einkaufsdetails und Informationen zur Lebensphase der User beziehen. Dank dieser Targeting-Optionen sollen die Netflix Ads langfristig personalisierter und für die Viewer relevanter wirken. Das würde schließlich den Kampagnenerfolg auf der Plattform unterstützen und Netflix’ Werbesystem langfristig stärken.
Im werbegestützten Abo und darüber hinaus: Netflix’ Content-Diversifizierung mit Grenzen
Das kostengünstigere, aber mit Werbung unterstützte Aboonement kostet in Deutschland derzeit 4,99 Euro pro Monat. Schon im Frühjahr 2025 lag die Zahl der User, die dieses Abonnement nutzen, bei 94 Millionen. Inzwischen dürfte die Zahl noch etwas höher liegen und damit einen beträchtlichen Teil der Netflix-User-Basis ausmachen. Für Advertiser ist das eine interessante Option zur Kampagnenausspielung, gerade da die User oft engagiert Content rezipieren.
Verzichten müssen sie indes auf Inhalte von Warner Bros. Denn die Übernahme, die für 83 Milliarden US-Dollar geplant war, wird nicht stattfinden. Netflix gab bekannt, im Wettbieten mit Paramount nicht nachzuziehen. Das Angebot sei bei einem noch höheren Preis finanziell nicht mehr attraktiv gewesen. Paramount soll nun rund 111 Milliarden US-Dollar zahlen. Trotzdem können sich User auf immer neue Inhalte freuen. Dieses Jahr wolle man 20 Milliarden US-Dollar in neue qualitative Filme und Serien investieren und das Entertainment-Angebot erweitern. Nach Hits wie Bridgerton Staffel 4, Stranger Things Staffel 5 und Live Events wie Skyscraper Live kommt im März zum Beispiel der Film Peaky Blinders: The Immortal Man als Follow-up zur populären Serie mit Cillian Murphy.
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