Apps & Mobile Entwicklung
Nothing stellt Phone 4a und Phone 4a Pro offiziell vor
Nothing präsentiert seine beiden neuen Smartphones für 2026: das Nothing Phone 4a und das Nothing Phone 4a Pro. Beide Geräte sind in der Mittelklasse angesiedelt – ein neues High‑End‑Modell bleibt in diesem Jahr aus. Wir waren vor Ort und zeigen euch die neuen Modelle im Detail.
Beide Smartphones laufen mit Nothing OS 4.1 auf Basis von Android 16. Die Benutzeroberfläche orientiert sich stark an einem unveränderten Android‑Look, ergänzt durch eigene Widgets, ein paar grafische Anpassungen und den sogenannten Essential Space, der als zentraler Sammelort für Notizen, Screenshots und Sprachaufnahmen dient.
Nothing Phone 4a: typisches Design, erstmals farbig
Das Nothing Phone 4a setzt weiterhin auf das markentypische transparente Design. Die auffälligen Leuchtstreifen der Vorgänger sind größtenteils verschwunden, eine kleine LED‑Leiste bleibt jedoch erhalten. Neu ist die Farbpalette: Neben Schwarz und Weiß gibt es das Gerät erstmals auch in Blau und Pink. Der farbige, transparente Kunststoff erinnert an ikonische Designs der 1990er‑Jahre wie den ersten iMac oder den Game Boy.

Das Display misst 6,78 Zoll und basiert auf einem AMOLED‑Panel mit Full‑HD‑Auflösung. Besonders spannend ist die Kameraausstattung: In dieser Preisklasse dürfte das Phone 4a eines der wenigen Geräte mit echtem optischem Zoom sein. Die Triple‑Kamera besteht aus einer 50‑Megapixel‑Hauptkamera, einer 50‑Megapixel‑Telekamera mit 3,5‑fach optischem Zoom und einer 8‑Megapixel‑Ultraweitwinkelkamera.
Nothing Phone 4a Pro: Aluminium statt Transparenz
Das Nothing Phone 4a Pro verfolgt einen anderen Designansatz. Statt einer transparenten Rückseite setzt Nothing hier auf ein Aluminium‑Unibody‑Gehäuse. Ganz auf den typischen Look muss man dennoch nicht verzichten: Das Kameramodul besteht weiterhin aus durchsichtigem Kunststoff und integriert ein rundes Pixel‑Display, das an das Flaggschiffmodell von 2025 erinnert – allerdings mit reduzierter Pixelanzahl.

Obwohl beide Geräte ähnlich groß sind, bietet das Pro‑Modell ein etwas größeres 6,83‑Zoll‑Display mit schmaleren Rändern. Die Kameraauflösung bleibt identisch (50+50+8 Megapixel), allerdings kommen hochwertigere Sensoren zum Einsatz. Zudem liefert der Prozessor spürbar mehr Leistung und unterstützt eSIM.
Preise und Verfügbarkeit
Nachdem CEO Carl Pei bereits im Vorfeld wegen der weltweiten Speicherknappheit vor steigenden Preisen gewarnt hatte, fällt die tatsächliche Entwicklung moderat aus. Das Nothing Phone 4a startet bei 349 Euro und ist damit nur 30 Euro teurer als sein Vorgänger. Das Preis‑Leistungs‑Verhältnis bleibt im Vergleich zu Samsung und Xiaomi weiterhin attraktiv. Auch das 4a Pro legt nur leicht zu und kostet nun ab 479 Euro – ein Plus von 20 Euro.
Das Nothing Phone 4a ist ab sofort ab 349 Euro erhältlich. Das 4a Pro folgt wenige Tage später und startet bei 479 Euro. Diese Varianten stehen zur Auswahl:
- Phone 4a: 349 Euro, 8+128 GB (Schwarz, Weiß)
- Phone 4a: 389 Euro, 8+256 GB (Schwarz, Weiß, exklusiv bei Amazon)
- Phone 4a: 429 Euro, 12+256 GB
- Phone 4a Pro: 479 Euro, 8+128 GB
- Phone 4a Pro: 549 Euro, 12+256 GB
Apps & Mobile Entwicklung
Nur noch Vega als OS: Kein Sideloading mehr bei neuen Fire Sticks von Amazon

Es hatte sich lange abgezeichnet: Trotz anhaltender Kritik setzt Amazon sein Vorhaben um und wird künftig bei seinen Fire TV Sticks ausschließlich das neue Betriebssystem Vega einsetzen. Damit entfällt die Unterstützung für Android-Apps, Installationen sind zudem nur noch über den App-Store von Amazon möglich.
Aktueller Stand bereits seit längerem abzusehen
Bereits im September des vergangenen Jahres hatte der Online-Händler im Zuge der Vorstellung seines neuen Fire TV Stick 4K Select das neue Betriebssystem auf seinen TV-Sticks eingeführt und angedeutet, künftige Fire TV Sticks ebenfalls mit dem eigenen, auf Linux basierenden Betriebssystem Vega auszuliefern. Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, als Amazon bekannt gab, bei den eigenen Fire Tablets eine Abkehr vom ebenfalls hauseigenen Fire OS hin zu Android vollziehen zu wollen. Für die TV-Sticks gilt dieser Kurswechsel jedoch offensichtlich nicht.
Amazon erhält volle Kontrolle über Nutzung
Für Nutzer bringt dieser Strategiewechsel erhebliche Nachteile mit sich, da die Möglichkeit entfällt, Anwendungen außerhalb von Amazons App-Store auf den Stick zu spielen, weil Android-Anwendungen nicht länger unterstützt werden. Damit entscheidet Amazon künftig allein darüber, welche Apps auf den entsprechenden Geräten installiert werden können. Der Schritt markiert zugleich den Abschluss einer Entwicklung, die sich bereits seit Monaten abgezeichnet hatte: Im November des vergangenen Jahres häuften sich Berichte, wonach Amazon begonnen hatte, Apps zu blockieren, die unter anderem kostenlosen Zugriff auf Premium-Inhalte ermöglichen sollten. Betroffen waren sowohl Anwendungen aus dem eigenen Store als auch solche aus externen Quellen. Als zentrale Begründung nannte Amazon seinerzeit insbesondere die Bekämpfung digitaler Piraterie.
Viele Apps nicht mehr verfügbar
Offen bleibt die Frage, wie viele Entwickler künftig den Aufwand betreiben werden, ihre bisherigen Apps für Fire OS auf das neue System zu portieren und im Amazon-eigenen App-Store bereitzustellen. Schon in der Vergangenheit fehlten dort zahlreiche auf den Sticks genutzte Anwendungen wie beispielsweise der Medien-Server Kodi und mussten per Sideloading auf das Gerät gebracht werden. Diese Möglichkeit entfällt künftig vollständig, womit der Online-Händler nun die vollständige Kontrolle darüber besitzt, welche Software sich auf den bei ihm gekauften Fire TV Sticks befindet.
Amazon hüllt sich in Schweigen
Ein weiteres Problem für Konsumenten ist die zurückhaltende Kommunikation: Zwar beschreibt Amazon das neue Vorgehen auf den eigenen Hilfeseiten für Entwickler, gegenüber Verbrauchern blieb eine klare Information jedoch lange Zeit aus. Beim neuesten Fire TV Stick HD weist der Hersteller zumindest in den Produktbeschreibungen darauf hin, dass sich ausschließlich Apps aus dem eigenen Store installieren lassen. Laut einem Bericht von ArsTechnica soll Amazon allerdings eine Stellungnahme dazu, dass alle zukünftigen Fire TV Sticks nur noch mit Vega OS veröffentlicht werden, abgelehnt haben. Pläne, auch bereits existierende Fire-Modelle auf Vega OS umzustellen, sollen hingegen nicht bestehen.
Meinung von Michael Schäfer

Es ist erstaunlich, wie Unternehmen immer wieder die gleichen Fehler begehen können. Über lange Zeit hinweg stellten Fire Tablets eine attraktive und vor allem kostengünstige Alternative zu den damals deutlich höherpreisigen Einsteigermodellen anderer Hersteller wie Samsung oder Apple dar. Die Hardware bot ausreichend Leistung für den alltäglichen Gebrauch und die dürftige App-Auswahl im Amazon App-Store ließ sich unkompliziert durch das Aufspielen des Google Play Stores korrigieren, womit am Ende ein breites Angebot an Anwendungen zur Verfügung stand. Auch die auf einen digitalen Bauchladen ausgerichtete Oberfläche ließ sich ohne großen Aufwand durch einen alternativen Launcher ersetzen.
Im Laufe der Zeit zog Amazon jedoch auch hier immer mehr die Daumenschrauben an und schottete sein System zunehmend ab. Der Play Store funktioniert zwar weiterhin, eine alternative Oberfläche ist jedoch, wenn überhaupt, nur noch mit erheblichem Aufwand realisierbar. Früher wurden Fire Tablets auch auf ComputerBase gerne empfohlen, mittlerweile muss von diesen abgeraten werden: Die Hardware bietet zwar weiterhin eine gute Leistung, Amazons penetrantes Verkaufen erstickt eine sinnvolle Nutzung jedoch immer stärker.
Diesen Fehler wiederholt der Online-Händler nun bei seinen Fire-TV-Geräten. Auch diese stellten lange Zeit eine kostengünstige Möglichkeit dar, Streaming-Dienste auf weniger „smarten“ TV-Geräten verfügbar zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich diese neue Marschrichtung auf die Verkaufszahlen auswirken wird. Denn Amazon scheint zu übersehen, dass andere Mütter ebenfalls schöne Töchter haben und der nächste Stick nur einen Kaufklick entfernt liegt.
Apps & Mobile Entwicklung
HUDIMM: Was der „günstigere DDR5“ anders macht
ASRock hat angekündigt, auf Mainboards der Serien 600, 700 und 800 für Intel (12. – 14. Gen Intel Core + Core Ultra) in Zukunft „HUDIMM“ zu unterstützen und damit etwas gegen die extrem gestiegenen RAM-Preise tun zu wollen. Und auch Asus arbeitet daran. Doch was steckt hinter „HUDIMM“, warum ist er günstiger und was leistet er?
Das steckt hinter „HUDIMM“
DDR5 „HUDIMM“ alias „Half UDIMM“ („ein halbes UDIMM“) nutzt nur noch einen der beiden 32-Bit-Sub-Channels eines DDR5-Modules. Das Modul benötigt deshalb auch nur noch die Hälfte der Speicherchips, um voll bestückt zu sein und kommt mit einem weniger komplexen PCB aus. In der Pressemitteilung von ASRock sind vorerst allerdings nur klassische Module mit der Hälfte der Chips zu sehen, das PCB also offensichtlich noch für UDIMM gedacht. Kostenvorteil: keiner.
DDR5-Module gibt es in der Regel nur mit 16 GB Kapazität aufwärts, Riegel mit nur 8 GB Kapazität sind selten und vergleichsweise teuer: Unter den im Handel gelisteten Einzelmodulen sind nur 11 Prozent lediglich 8 GB groß.
Mehr 8-GB- und sogar 4-GB-Module?
HUDIMM könnte 8 GB große DDR5-Module salonfähiger (Einsatz bisheriger Chips für 16-GB-Module) machen oder gar 4 GB große Module ermöglichen (Einsatz bisheriger Chips für 4-GB-Module) und damit die Anschaffungskosten für eine derart befähigte DDR5-Plattform senken.
Die Bandbreite fällt um 50 Prozent
Kehrseite der Medaille ist die halbierte Speicherbandbreite pro Modul. HKEPC hat den Effekt durch das Abkleben einer der beiden 32-Bit-Channels auf einem Mainboard von Asus, dessen BIOS ebenfalls schon HUDIMM unterstützt, bereits nachgewiesen: Zwei HUDIMM-Module (Dual Channel, 2 × 32 Bit × 1) verhalten sich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis wie ein UDIMM-Modul (Single Channel, 1 × 32 Bit × 2). Für die breite Masse der Office-PCs ist die fallende Bandbreite tendenziell wohl weniger ein Problem.
ASRock führt derweil nicht nur das Thema „niedrigere Preise“ als Argument für HUDIMM ins Feld, sondern verspricht auch eine höhere Bandbreite und niedrigere Latenzen durch die Kombination aus 8-GB-HUDIMM- und 16-GB-UDIMM-Modul im Vergleich zu einem 24-GB-UDIMM-Modul, denn in diesem Fall stehen drei 32-Bit-Kanäle nur zwei 32-Bit-Kanälen gegenüber.
Im aktuellen Marktumfeld sollte sich ASRock aber wohl vorrangig auf das Preisthema fokussieren. Dazu passt dann wiederum auch, dass vor allem Systemintegratoren und OEMs davon profitieren können sollen.
We’ve noticed the strong demand for affordable DDR5 modules, with this patent pending technology, it will bring flexibility and affordable cost for global system integrators, we are also cooperating with DRAM manufacture to bring more One sub-channel HUDIMM module to the market.“Said Chris Lee, Vice President of ASRock motherboard and gaming monitor business unit.
HUDIMM soll auch als SO-HUDIMM für Notebooks erscheinen.
Meinung von Jan-Frederik Timm

„HUDIMM macht Speicher günstiger!“ So einfach kann es sein, oder? Nein, wird mit dem Blick auf die Details deutlich. Im Endeffekt verspricht HUDIMM nur dann deutlich niedrigere Preise bieten zu können, wenn auch die Modulkapazität (weiter) sinkt. Oder das weniger komplexe Ein-Channel-PCB im anvisierten Preissegment einen Unterschied macht. Beides wird überhaupt nur im absoluten Einstiegssegment der Fall sein. In den Klassen darüber ist durch HUDIMM kein Vorteil gegenüber den bisherigen Optionen inklusive „nur ein UDIMM-Riegel nutzen“ zu erwarten. So einfach ist es mit den Preisen am Ende also doch nicht.
Apps & Mobile Entwicklung
Steam Sale: Valve startet eine Woche Mittelalter-Rabatte auf Steam

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Spielen mit Mittelalter-Setting gestartet. Die Angebote laufen bis zum 27. April um 19:00 Uhr.
Mit Rabatt ins Mittelalter
Ab sofort und eine Woche lang gibt es auf Steam zahlreiche Rabatte rund ums Themenfeld Mittelalter. Das Genre der Spiele ist dabei nebensächlich, sodass neben zahlreichen Action-, Abenteuer- und Rollenspielen beispielsweise auch Strategiespiele im Preis reduziert sind. Eine Auswahl teilnehmender Titel stellt Valve wie üblich mit einem kurzen Trailer vor.
Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Nach dem Event rund um Mittelalter-Spiele geht es Anfang Mai mit einer Rabattaktion zu Deckbuildern weiter. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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