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How-to: Markeninszenierung: Zwischen KI-Vision und Realität – so gelingen moderne Brand Experiences
Dank KI-Tools können Agenturen Markeninszenierungen im Raum heute in Rekordzeit visualisieren. Doch oft treten bei der praktischen Umsetzung dann große Probleme auf. Felix Börner, Co-Geschäftsführer der Production-Agentur Derse Germany, erklärt in seinem How-to-Beitrag, wie sich Brand Experiences sicher planen und umsetzen lassen.
Ob Messeauftritt, Markenraum, Roadshow, Pop-up, Retail-Konzept oder Corporate Event: Die kreative Entwicklung von Markeninszenierungen war nie schnell
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Guerilla-Aktion: Fake-Plakate werben für „0-Euro-Ticket“ der Deutschen Bahn
Die Fake-Motive für das „0-Euro-Ticket“
Die Deutsche Bahn ist in diesen Tagen gleich zweimal Ziel von Satire-Aktionen geworden – in einem Fall verbunden mit einer politischen Botschaft. An mehreren deutschen Bahnhöfen tauchten vermeintliche Werbeplakate der Bahn auf, die kostenlose Fahrten im Fernverkehr des Unternehmens bewarben.
Link führt zu einem „Widerstands-Kollektiv“
Inzwischen ist dort die Seite eines selbst ernannten „Widerstands-Kollektivs“ zu finden. Dort fordern die Betreiber unter anderem: „0-Euro-Ticket für alle statt SUVs für den Berufsverkehr!“ Kritisiert werden staatliche Subventionen für fossile Verkehrsantriebe.Die Bahn wies die am Mittwoch veröffentlichte Kampagne als gefälscht zurück. „Es handelte sich um Fake-Plakate und eine Fake-Website“, betonte der Konzern. „Null-Euro-Fahrten gibt es nicht.“ Die Werbeflächenbetreiber Ströer und Wall seien dabei, alle gemeldeten Plakate und Aufkleber zu entfernen. „Wir prüfen den Sachverhalt und behalten es uns vor, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen“, betonte die Bahn.
Wetten auf Bahn-Verspätungen
Ohne politische Botschaft blieb eine weitere Aktion: eine Internetseite namens „BahnBet„. Nutzerinnen und Nutzer können dort nach wie vor Wetten auf den chronisch verspäteten Fernverkehr des bundeseigenen Konzerns abschließen. Die hinterlegten Zugdaten sind nach Angaben der Seitenbetreiber echt, das eingesetzte Geld hingegen nicht.
„Let’s pretend that this platform is a real thing, and maybe Deutsche Bahn will actually do something about it“ (Lasst uns so tun, als wäre diese Plattform eine echte Sache, und vielleicht macht die Bahn dann tatsächlich etwas), schreiben die Aktionskünstler auf Englisch. Hinter der Aktion stecke demnach ein Künstler namens Caio van Caarven./maa/DP/men
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ChatGPT rückt vom Direktverkauf im AI Chat ab
Der unmittelbare Einkauf via ChatGPT wird eingeschränkt. Der Instant Checkout soll zunächst nur noch über verbundene Apps laufen. Die Alternative bleibt die Weiterleitung zum Shop.
2025 konnte OpenAI nach unbestätigten Angaben von The Information über 25 Milliarden US-Dollar generieren, die allerdings nicht als reiner Umsatz, sondern als ARR ausgeschrieben sind. Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen noch immer hohe Verluste und muss trotz Milliardeninvestitionen von Amazon, NVIDIA und Co. – zuletzt immerhin 110 Milliarden US-Dollar – schnell neue Erlösstrategien fördern. Das KI-Unternehmen berichtete jüngst davon, über neun Millionen Geschäftskund:innen, mehr als 50 Millionen zahlende Abonnent:innen und über 900 Millionen wöchentlich aktive ChatGPT User zu haben. Nach Boykottaufrufen aufgrund des kürzlich geschlossenen Deals mit dem US-Verteidigungsministerium, der OpenAI öffentlich heftige Kritik einbrachte, gab es jedoch User-Verluste in Millionenhöhe zu beklagen.
Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott
– mitten im Kriegstaumel

Gerade die vielen aktiven ChatGPT User, die keine teuren Abonnements haben, möchte OpenAI indes mit Werbung in der KI-Umgebung monetarisieren. Erste große Advertiser testen das bereits in den USA – mit gemischten Reaktionen. Diese Ads sind die logische Ergänzung zum schon im Herbst 2025 eingeführten Instant Checkout. Über diesen können User direkt im AI Chat und ohne Umwege über Shops oder Dritt-Apps ihre Produkte kaufen. Jetzt schränkt OpenAI diese Funktion aber wieder ein – was insbesondere der Konkurrenz von Amazon und Google zugutekommen könnte.
Adobe, Audible und Co.
– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

Direkt in ChatGPT kaufen zumindest erstmal nicht mehr möglich: Sicherheitsvorkehrung?
Wie der in Tech-Kreisen gut informierte Publisher The Information berichtet, legt OpenAI eine Kernfunktion des AI Shoppings auf ChatGPT vorerst auf Eis. Demnach sollen User erstmal nicht mehr direkt im AI Chat Produkte kaufen können. Stattdessen müssen sie entweder über Links zu Seiten der Online Shops wechseln oder den Instant Checkout über mit ChatGPT verknüpfte Apps der Retailer abwickeln.
Der Bericht von The Information geht darauf ein, dass User bisher zwar Produkte in der KI-Umgebung suchen, aber diese kaum direkt im AI Chat kaufen. Möglicherweise haben sie Sicherheitsbedenken in Bezug auf ihre Transaktionsdaten. Vorstellbar ist auch, dass der ungewohnte Prozess User abschreckt.
Darüber hinaus gibt es technische Herausforderungen, denen ChatGPT beim Direktverkauf noch nicht vollkommen gewachsen ist. Dazu gehört, dass die Retailer-Informationen stetig aktualisiert sein müssen. Zugleich müssen belastbare Sicherheitsvorkehrungen für jede Interaktion mit registrierten Händler:innen vorhanden sein. All das ist im AI Framework nach Angaben von The Information schwierig umsetzbar. Shopify-Präsident Harley Finkelstein geht davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, ehe die technischen und rechtlichen Details geklärt werden. Bis dahin wird OpenAI wohl eine Alternativlösung bieten. Ein Mitglied des Presse-Teams erklärte gegenüber The Information:
We’re evolving how we approach commerce in ChatGPT to better meet merchants and users where they are. Instant Checkout is moving to Apps, where purchases can happen more seamlessly. We appreciate our partners for learning with us and look forward to sharing more as we continue building in this area.
Eine offizielle Verlautbarung von OpenAI zur Anpassung bleibt bisher noch aus. Aktuell treibt das Unternehmen vor allem der Launch der neuen Modelle GPT-5.3 Instant und GPT-5.4 um.
Amazon und Google könnten Wettbewerbsvorteile erhalten
Während OpenAI mit Kritik wegen politischer Entscheidungen kämpft und viel Energie darauf verwendet, das eigene Werbesystem und Shopping-System als Umsatzfaktor erst einmal zu etablieren, können andere Mega-Player wie Amazon und Google bereits auf große Gewinnmargen und ein seit Jahren etabliertes System für Advertiser und Retailer bauen. Das verschafft ihnen von vornherein Wettbewerbsvorteile. Darüber hinaus setzt Amazon mit Alexa+ längst auf eine eigene Lösung als ChatGPT-Konkurrenz und hat 2025 bereits mit einer Unterlassungsklage gegen den AI Browser Comet für Aufsehen gesorgt, weil der Konzern AI Agents Dritter den Kaufzugriff auf der E-Commerce-Plattform nicht ohne Weiteres erlauben wollte. Dieser Schritt könnte das eigene Ökosystem stärken und den agentischen Handel einschränken. Derweil setzt Amazon auch auf Diversifizierung zur Produktdistribution. Erste Creator auf Pinterest können beispielsweise Amazon Storefronts mit ihren Profilen verknüpfen, um den Social Commerce zu fördern. Der Tech-Experte Lindsey Gamble berichtet darüber.
Die Suchmaschine Google wiederum entwickelt sich selbst immer mehr zum Marktplatz und führt nicht nur shopping-bezogene und personalisierte Ads im AI Mode ein, sondern startet ebenso den Roll-out des nativen Checkouts im KI-Modus. Einen solchen bieten neben OpenAI und Google auch Perplexity und der Microsoft Pilot. Der Wettbewerb um den Einkauf direkt in KI-Chats ist in vollem Gange und OpenAIs Einschränkung könnte zum Problem für das Unternehmen werden. Grundsätzlich zeigt sich schon jetzt, dass der Traffic, der via AI Tools zu Online Shops gelangt, rasant zunimmt. Laut Shopify gab es diesbezüglich bei Shopify Stores von Januar 2025 bis Oktober 2025 einen Anstieg um das Siebenfache. Sales, die Tools wie ChatGPT und Co. zugeschrieben werden können, wuchsen auf das Elffache.
Google bringt neues Shopping-Werbeformat für den AI Mode

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Give to Gain: Weltfrauentag – ein Tag des Förderns, nicht nur des Postens
Es ist jedes Jahr dasselbe Ritual: Pünktlich zum 8. März werben Marken mit empowernden Bildern, glatten Slogans und sorgfältig kuratierten Social Media Posts. Doch in diesem Jahr könnte es ungemütlicher werden. Denn das offizielle UN-Motto des International Women’s Day 2026 – „Give to Gain“ – setzt einen Maßstab, den viele Marketingabteilungen nicht ganz erreichen.
Es geht nicht mehr um Symbolik, sondern um Substanz: Das Motto fordert echtes Geben, nicht das performative Teilen eines lilafarbenen Kampagnenmotivs.
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