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Taktik-Shooter Crossfire: Wilder Mix aus Ghost Recon, Kane & Lynch… und Zombies?


Taktik-Shooter Crossfire: Wilder Mix aus Ghost Recon, Kane & Lynch… und Zombies?

Bild: That’s No Moon

Die im Westen wenig bekannte Spiele-IP Crossfire bekommt einen Singleplayer-Titel spendiert, der sich spielerisch augenscheinlich bei Ubisoft’s Ghost Recon Reihe bedient, und narrativ starke Assoziationen an Kane & Lynch weckt, in dem die Protagonisten ebenfalls unfreiwillig zusammenarbeiten müssen.

Crossfire ist keine neue IP

In einem an echten Highlights relativ armen Haupt-Event des Summer Game Fest 2026 stach die Weltpremiere von Crossfire schon ein wenig hervor. Auch wenn viele Zuschauer vielleicht der Meinung waren, hier eine komplett neue IP zu sehen, ist dem nicht so. Crossfire existiert bereits seit 2007 und ist manchem Leser vielleicht am ehesten als asiatisches Pendent zu Counter-Strike ein Begriff.

Im Laufe der Jahre hat Crossfire dann aber doch einiges an Lore aufgebaut, was jetzt die Grundlage für den neuen Singleplayer-Taktik-Shooter bildet. Im Crossfire-Universum kämpft die Anti-Terror-Truppe Global Risk weltweit gegen die Söldnertruppe Black List. Die übergeordnete Story umfasst inzwischen auch fehlgeschlagene Biowaffen-Experimente, welche die Testsubjekte mutieren oder zu Zombies werden ließ.

Zur Zusammenarbeit gezwungen

In diesem Spannungsfeld treffen die beiden Protagonisten Layla, die Black List angehört, und Cross, welcher für Global Risk arbeitet, aufeinander. Nachdem scheinbar die Einheit von Cross mit der Biowaffe infiziert wurde, müssen die beiden zusammenarbeiten, um zu überleben. Die unfreiwillige Zusammenarbeit weckt Erinnerungen an das von IO Interactive entwickelte Kane & Lynch, in dem die Protagonisten ebenso keinesfalls Freunde waren.

Spielerisch und in der Präsentation erinnert Crossfire hingegen sofort an Ghost Recon. Spezialkräfte, die von Kopf bis Fuß in taktischer Ausrüstung unterwegs sind, das Gameplay als taktischer 3rd-Person-Shooter, sogar die beinahe unsichtbar machende Tarnung (bekannt aus GR Future Soldier) sind alles Markenzeichen der Serie.

Adaptive-Cover-Mechanik ist zentrales Gameplay-Element

Besonderer Fokus lag auf einem neu entwickelten Animations- und Deckungssystem, das von den Entwicklern „adaptive cover“ getauft wurde. Dieses System soll deutlich dynamischer sein als die recht künstlich wirkende binäre Einordnung in hüfthohe Deckung oder eben keine Deckung, wie sie bisher aus vielen Spielen bekannt ist.

Layla passt im gezeigten Beispiel beim Schleichen sichtbar ihre Körperhaltung und Bewegungsabläufe an, um sich in felsigem Gelände stets der Sichtlinie der Gegner zu entziehen. So kostet die Fortbewegung im Gelände mitunter sichtbar mehr Zeit. In einer anderen Sequenz zeigt sich, wie im Gefecht die Trittsicherheit auf Fels die Bewegung verlangsamt.

Es treffen viele Konzepte aufeinander

Für sein Erstlingswerk hat sich das neue Entwicklerstudio That’s No Moon einiges vorgenommen. Stealth-Taktik a la Ghost Recon, Kämpfe gegen futuristische Drohnen und durch eine Biowaffe zu Supersoldaten mutierte Gegner; ein zur Zusammenarbeit gezwungenes Duo von Feinden, das an Kane & Lynch erinnert – Crossfire ist ein wilder Mix verschiedener narrativer und spielerischer Konzepte.

In gewisser Hinsicht bringt die seit fast 20 Jahren existierende IP eine Menge Lore-Ballast mit sich, der einer glaubwürdigen Singleplayer-Umsetzung im Weg stehen könnte. Ob Entwicklerstudio That’s No Moon das ganze unter einen Hut bringen kann, bleibt abzuwarten. Auch wann Crossfire erscheinen wird, ist derweil noch offen. Laut Geoff Keighley arbeiten die Entwickler bereits seit gut 5 Jahren an dem Titel. Angekündigt ist das Spiel für den PC (via Steam und Epic Games Store), die PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S.

Meinung von Stefan Sokolowski

Stefan Sokolowski

Missing In Action: Wenn Ubisoft sich nach dem Flop von Breakpoint nicht traut, den vakanten Markt der 3rd-Person-Taktik-Shooter mit einem neuen Ghost Recon zu bedienen, kommen eben andere zum Zug. Genug Expertise ist angesichts ehemaliger Entwickler von Naughty Dog und Infinity Ward in jedem Fall im neuen Studio That’s No Moon vertreten.

Dennoch bleiben Bedenken, ob bei all den gezeigten Ideen am Ende auch ein kohärentes Spiel herauskommt, denn die Zielgruppe für solche Shooter wünscht sich mehrheitlich wohl eher eine geerdetere Story und Präsentation. Wer hingegen heute zur bestehenden Crossfire-Lore in entsprechenden Wikis liest, könnte den ein oder anderen Cringe-Schock erfahren.

Gleichzeitig sieht der Titel in seiner Weltpremiere technisch und spielerisch vielversprechend aus. Das Deckungssystem und die Bewegung der Protagonisten durch schwieriges Gelände wirken auch im derzeitigen Entwicklungsstadium schon glaubwürdig. Die Ballerei hat ordentlich Wumms, ohne direkt zu sehr in Richtung eines Call of Duty abzudriften.



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Akku leichter austauschbar: Nintendo Switch 2 bekommt neue Hardware-Revision


Akku leichter austauschbar: Nintendo Switch 2 bekommt neue Hardware-Revision

Nintendo wird eine neue Revision der Switch 2 veröffentlichen, um einer EU-Verordnung zu entsprechen. Der Fokus liegt auf einem einfacher zu wechselnden Akku. Erscheinen wird die neue Hardware-Revision der Nintendo Switch 2 bis spätestens Februar 2027.

Nun hat Nintendo im Rahmen einer neuen Mitteilung offiziell bestätigt, an neuen Hardware-Produktversionen zu arbeiten, um der ab dem 18. Februar gültigen EU-Batterieverordnung zu entsprechen. Akkus müssen demzufolge leichter austauschbar sein, was entsprechend auch für die Nintendo Switch 2 gilt. Denn bei der aktuellen Hardware-Revision der Switch 2 ist ein Akkutausch relativ aufwendig, wie iFixit schreibt.

Diese Nintendo-Produkte bekommen wahrscheinlich neue Hardware-Revisionen

Nintendo wird für „aktuelle Produkte, deren Modellnummer mit ‚BBE‘ beginnt“, neue Revisionen anbieten, die den neuen Vorschriften entsprechen. Dazu zählen neben der Nintendo Switch 2 laut VGC auch die Joy-Cons der Hybrid-Konsole und der Switch 2 Pro-Controller. Demnach müsste Nintendo auch zu diesen Produkten neue Hardware-Revisionen anbieten.

Es sei jedoch angemerkt, dass in der Mitteilung von Nintendo weder konkrete Produkte noch ein Termin genannt werden, wann neue Hardware-Revisionen auf den Markt kommen werden. Da die neue EU-Verordnung jedoch am 18. Februar in Kraft tritt, wird das japanische Unternehmen die Switch 2 mit leichter austauschbarem Akku allerdings spätestens zu diesem Zeitpunkt veröffentlichen.

Mit Kennzeichnung auf der Verpackung

Die neuen Hardware-Revisionen der Nintendo Switch 2, den zugehörigen Joy-Cons und dem Switch 2 Pro-Controller werden zudem eine spezielle Kennzeichnung auf der Verpackung erhalten. Demnach wird auf den Kartons das Kürzel „OSM“ aufgedruckt sein, wodurch die überarbeiteten Modelle einfach von den alten Versionen unterscheidbar sein werden.

Unklar ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch, ob die kommenden Geräterevisionen ausschließlich in der EU oder auf der ganzen Welt erscheinen werden. Auch fehlen bislang Informationen dazu, wie sich die überarbeiteten Versionen im Detail von den Vorgängermodellen unterscheiden werden.

Zudem verlangt die Verordnung ab dem 18. Februar 2027, dass Batterien, die in bestimmten Geräten integriert sind und in der EU in Verkehr gebracht werden, jederzeit während ihres gesamten Lebenszyklus vom Endnutzer leicht ausgetauscht werden können. Um die Vorgaben dieser Verordnung zu erfüllen, leitet Nintendo Maßnahmen zur Bereitstellung von verordnungskonformen Produktversionen ein. Für aktuelle Produkte, deren Modellnummer mit ‚BEE‘ beginnt, wird es zukünftig verordnungskonforme Versionen geben, die eine individuelle Modellnummer haben und auf deren Verpackung die zusätzliche Kennzeichnung ‚OSM‘ sichtbar angebracht sein wird, die sie für regulatorische Zwecke als separate Produkte ausweist.´

Auszug aus der neuen Mitteilung zur Einhaltung von EU-Richtlinien und -Vorschriften von Nintendo



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Microsoft: Azure Linux 4.0 steht als Vorschauversion zum Testen bereit


Microsoft hat die erste öffentliche Preview-Version von Azure Linux 4.0 zum Download bereitgestellt. Die für Microsofts Cloud-Plattform Azure angepasste Linux-Distribution ist unter anderem für die Nutzung in virtuellen Maschinen angepasst. Mit Version 4.0 wird erstmals Fedora Linux als Basis verwendet.

Azure Linux 4.0 ist aus Microsofts interner Linux-Distribution CBL-Mariner hervorgegangen. Dabei soll aufgrund der direkten Nutzung von Fedora-Quellen der Wartungsaufwand reduziert werden. Allerdings ist Azure Linux nicht für die Desktop-Nutzung gedacht, sondern speziell auf Cloud- und Server-Anwendungen zugeschnitten.

Für die Azure-Cloud gedacht

Die aktuelle Vorschauversion von Azure Linux kann im Azure Marketplace heruntergeladen werden und auf virtuellen Azure-Maschinen, VM Scale Sets und als Container-Image genutzt werden. Der Vorteil dieser Linux-Distribution liegt in der Anpassung auf Cloud-Anwendungen, wobei die RPM-basierte Distribution nur mit einer für Cloud-Workloads gedachten und entsprechend klein gehaltenen Paketbasis ausgeliefert wird.

Zu den Neuerungen von Azure Linux 4.0 zählen der Kernel 6.18, der von Fedora bekannte Paketmanager dnf5 sowie systemd in Version 258. Hierbei ist der Kernel speziell auf den Betrieb in Azure-Umgebungen zugeschnitten, während dnf5 weniger Speicher nutzen und schneller laufen soll. Zudem wird die Vorschauversion dieser Linux-Distribution mit glibc 2.42, OpenSSL 3.5, Python 3.14 und RPM 6.0 ausgeliefert.

Durch die Nutzung von Azure Linux will Microsoft eine einheitliche Basis für die Nutzung in Azure-Umgebungen zur Verfügung stellen, statt auf unterschiedliche Distributionen zurückgreifen zu müssen. Während Microsoft für finale Releases von Azure Linux auch Support bereitstellt, ist die Version 4.0 noch als Vorschauversion gekennzeichnet und damit noch nicht für den Einsatz in Produktumgebungen geeignet.

Sobald Azure Linux 4.0 als finale Version zur Verfügung steht, soll eine einfache Integration in unterschiedliche Azure-Dienste möglich sein. Dazu zählen laut Microsoft der Microsoft Defender für die Cloud, Azure Monitor, Azure Migrate, Azure Portal und mehr. Wann Azure Linux 4.0 jedoch als „Production-ready“ gekennzeichnet wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.



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Release-Termin bestätigt: Ace Combat 8 erscheint am 2. Oktober für PC, PS5 und Xbox


Release-Termin bestätigt: Ace Combat 8 erscheint am 2. Oktober für PC, PS5 und Xbox

Bild: Bandai Namco/Steam

Bandai Namco hat im Rahmen eines neuen Trailers den Veröffentlichungstermin von Ace Combat 8: Wings of Theve enthüllt. Schon am 2. Oktober 2026 erscheint der kommende Ableger des Arcade-Flugspiels für PC über Steam, PlayStation 5 und Xbox Series.

In Ace Combat 8 übernehmen Spieler die Rolle eines Elitepiloten, der zu Beginn der Handlung in einem Rettungsboot treibt und von der Besatzung des Flugzeugträgers Wings of Theve gerettet wird. Dabei bietet der kommende Teil der Arcade-Flug-Shooter-Reihe rasante Luftkämpfe mit einem facettenreichen Kampfsystem, eine cineastische Präsentation und ein neues dynamisches Wolken-System.

„Eine neue Ära des Action-Luftkampfs“

Bandai Namco verspricht für Ace Combat 8: Wings of Theve nicht weniger als „eine neue Ära des Action-Luftkampfs“, wie es auf der Website des Spiels heißt. Der jüngste Ableger der Reihe stammt erneut von den Entwicklern von Project Aces und soll wieder adrenalintreibende Luftkämpfe mit kompletter 360-Grad-Steuerung bieten. Neben verschiedenen Waffen wie Raketen zur Ausschaltung von Bedrohungen können auch defensive Gegenmaßnahmen wie Täuschkörper genutzt werden, um die Widersacher zu verwirren.

Der Kampagnenmodus bettet die intensiven Luftkämpfe des Flug-Shooters in eine cineastische Erzählung ein, die aus der Egoperspektive erlebt wird. Dabei kann die Zeit zwischen den Missionen genutzt werden, um Bindungen zu den Mitgliedern der eigenen Flugstaffel zu knüpfen. Zudem steht eine Vielzahl an Flugzeugen zur Wahl, die mit Spezialwaffen und Upgrade-Teilen angepasst werden können.

Offizielles Release am 2. Oktober 2026

Im Umfeld des aktuell laufenden Summer Game Fest 2026 hat Bandai Namco bekannt gegeben, dass Ace Combat 8: Wings of Theve am 2. Oktober 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X|S erscheinen wird. Das Spiel wird für den PC auf Steam veröffentlicht, wobei die Standard-Edition 69,99 Euro kostet. Die Deluxe Edition schlägt mit 89,99 Euro zu Buche und bietet im Rahmen eines „Advanced Access“, bereits ab dem 29. September losspielen zu dürfen.



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