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Geekom GeekBook X14 Pro im Test
Geekom ist bekannt für Mini-PCs, aber seit Ende 2025 bietet der Hersteller auch Notebooks an. Mit dem GeekBook X14 Pro wirft ComputerBase einen ausführlichen Blick auf das kompakte Einstiegsmodell, das anders als noch zur IFA geplant auf den Markt gekommen ist. Was es leistet, klärt der ausführliche Test.
Das GeekBook X14 Pro im Überblick
Geekom hat GeekBook X14 Pro und GeekBook X16 Pro zur IFA im September 2025 präsentiert.
Mit Core Ultra 100H „Meteor Lake“
Damals hieß es, die ersten Notebooks des Herstellers würden mit Core Ultra 200H (Arrow Lake-H) auf den Markt kommen, am Ende ist es aber Core Ultra 100H (Meteor Lake-H) geworden. Die Entscheidung sei nach weiteren Tests und mit dem Ziel, die beiden GeekBooks mit ausgereifter Technik zum attraktiven Preis anbieten zu können, getroffen worden.
Die anderen damals in Aussicht gestellten Eckdaten sind hingegen im Wesentlichen unverändert geblieben:
UVP und Rabatt-Preise
Preislich ruft Geekom einen UVP von 1.399 Euro für die Variante mit Core Ultra 5 125H, 32 GB RAM und 1 TB großer SSD auf, für den Core Ultra 9 185H mit 32 GB RAM und 2 TB großer SSD werden 1.599 Euro fällig. Doch Geekom wäre nicht Geekom, wenn der UVP im eigenen Shop nicht unterboten werden würde – und mit Rabattcode noch mehr möglich ist.
Sowohl im Geekom-Store* als auch über Amazon* sind bis Ende März Preise weit unterhalb des „UVP“ möglich.
Das X14 Pro gibt es auf diesem Weg mit kleinerer CPU bereits für unter 1.000 Euro. Das Testmuster mit Core Ultra 9, 32 GB Speicher und 2 TB großer SSD ist für unter 1.200 Euro zu bekommen. Kein Notebook mit 14-Zoll-OLED und gleichem Speicherausbau ist derzeit günstiger, viele sind teurer (Preisvergleich).
Wie von Geekom zu erwarten war, wird auch das GeekBook X14 Pro also massiv über den Preis beworben und der Blick auf diesen Preis nach Anwendung des Rabatt-Codes (10 Prozent über diesen Artikel, im Store selber werden nur 5 Prozent beworben) weckt erst einmal Hoffnung, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut ausfällt. Wie sieht es in der Praxis aus?
Einrichtung & Installation
Auch der erste Eindruck überzeugt: Das GeekBook X14 Pro ist mit Windows 11 Pro schnell eingerichtet, eine Registrierung ist nicht notwendig und Bloatware Fehlanzeige.
Einzig und allein der Geekom PC Manager (Download unter
nach Auswahl des X14 Pro oder X16 Pro über die FAQ), der drei Leistungsprofile und die Installation von Treiber- und Firmware-Updates bietet, findet sich auf dem Desktop wieder. Dessen wesentlichen Stellschrauben sind:
- Drei Leistungsprofile (TDP + Kühlung)
- Verschiedene Mikrofon-Effekte
- Treiber- und BIOS-Updates
Im Testzeitraum konnte der BIOS-Update-Prozess direkt erlebt werden: Das Update (von BIOS 2.11 auf BIOS 2.12) wird nach Anstoß im Geekom-Tool vollautomatisch über das Terminal aktualisiert, nach einem Neustart steht die neue Firmware direkt zur Verfügung. Auf einer Linux-Shell über einen USB-Stick booten braucht man also auch beim Erstlingswerk von Geekom nicht mehr.
Display
Und wie steht es um das OLED? Geekom bewirbt das spiegelnde Display mit bis zu 450 Nits, das Muster erreichte diese maximale Helligkeit im SDR-Betrieb aber nicht. Bei einer Homogenität von 93 Prozent lag die höchste gemessene Helligkeit bei vollweißem Hintergrund bei 420 cd/m². Die gemessene minimale Helligkeit liegt bei 10 cd/m². Erst wenn HDR in Windows aktiviert wird, sind sogar knapp 500 Nits messbar.
Da es sich um ein OLED handelt, das perfektes Schwarz darstellt (LED aus), lässt sich der Kontrast nicht ermitteln. Die Farben sind satt, die Blickwinkel sehr gut. Die Bildwiederholrate lässt sich in Windows zwischen 60 und 120 Hertz wählen.
Leistung
Das GeekBook X14 Pro kommt mit drei Leistungsprofilen zum Kunden: Energiesparen, Gleichgewicht und Leistung. Durchdacht wirken die Profile allerdings noch nicht.
Leistung nach Profilen
Doch zuerst bleibt festzuhalten: Vor dem inzwischen erfolgten Firmware-Update war das GeekBook in allen drei Profilen noch circa 10 Prozent schneller als mit der im Testzeitraum installierten Version 2.12.
Dokumentiert hat ComputerBase das nur im Cinebench 2026 (Multi-Core), denn die Gaming-Benchmarks wurden erst nach dem Update erstellt. Was sich in Cinebench mit dem Update nicht geändert hat: „Gleichgewicht“ ist schneller als „Leistung“ und „Energiesparen“, die beide gleich auf liegen. Das sollte eigentlich nicht so sein.
Die Log-Dateien zeigen, dass die TDP unter Last beim Wechsel von BIOS 2.11 auf 2.12 in allen drei Profilen leicht gesunken ist. Die Ziel-Temperatur des Kühlsystems scheint aber unverändert geblieben zu sein.
Im 3DMark Steel Nomad Light ergibt die Reihenfolge der Profile mehr Sinn als im Cinebench 2026: Leistung liegt vor Gleichgewicht und Energiesparen und dazu passt auch die TDP.
Gaming-Leistung
Kann man mit dem GeekBook X14 Pro mit Core Ultra 9 185H auch spielen? Ja, durchaus, wenngleich das System mit dem zur IFA 2025 angekündigten Core Ultra 9 285H in dieser Disziplin noch etwas schneller gewesen wäre und die Leistung alles andere als „State of the Art“ ist. Ein aktueller Core Ultra 300 „Panther Lake“ der X-Klasse (Test) liegt meilenweit in Front. Doch diese Serie ist mit Intel Arc B390 bisher a) kaum zu bekommen und b) nur zum (viel) höheren Preis am Markt platziert.
Mehr als Casual Gaming ist mit der iGPU des Core Ultra 9 185H am Ende nicht drin, sei es in älteren Spielen oder mit extrem reduzierten Details und aggressivem Upscaling in neueren Titeln – AAA mit hoher Grafikpracht ist aber raus. Auch Shadow of the Tomb Raider erreicht „nur“ 44 FPS in Full HD mit Hoch-Preset und XeSS Quality.
Tastatur und Touchpad
Auf der Rubberdome-Tastatur des X14 Pro lässt sich gut tippen, wenngleich auch mit deutschem Layout die US-Eingabetaste hingenommen werden muss. Der Druckpunkt der Tasten ist relativ hart, das zum Vergleich herangezogene Zenbook S16 verlangt nach weniger Kraft. Aber summa summarum tippt es sich auf dem GeekBook gut und leise.
Das relativ kleine Touchpad, das nur in den unteren beiden Ecken auch wirklich eingedrückt werden kann, erfüllt seinen Zweck. Es gibt im Windows-Umfeld schlechtere Touchpads, aber ein Aushängeschild ist die Version des X14 Pro nicht.
Akkulaufzeit
Nicht per se schlecht, aber mit Blick auf das nur 14 Zoll große Display und den 71-Wattstunden-Akku dennoch enttäuschend fallen die Akkulaufzeiten aus: Achteinhalb Stunden im Streaming- und im Office-Productivity-Benchmark sind mit Blick auf aktuelle Plattformen vergleichsweise schwach, aber der Core Ultra 9 185H kommt eben auch noch aus einer anderen Generation. Core Ultra 200H wäre in diesem Punkt stärker aufgestellt gewesen.
Lautstärke
Das GeekBook X14 Pro verhält sich auf dem Windows-Desktop angenehm leise bis lautlos, wenn die kleineren beiden Profile aktiv sind. „Gleichgewicht“ lässt sich dabei schneller aus der Ruhe bringen als „Energiesparen“, das den Lüfter länger stilllegt. Im Profil „Leistung“ ist das Kühlsystem hingegen dauerhaft wahrnehmbar und reagiert nervös auf kurze Lastspitzen.
Unter Dauerlast verhalten sich alle drei Profile hingegen sehr ähnlich, wenngleich es auch hier Unterschiede gibt.
Ähnlich ist, dass alle drei Profile unter Last in Cinebench 2026 (Multi-Core) zwischen 33 und 40 Dezibel schwanken (gemessen 40 cm vor dem Display). Den Unterschied macht, wie langsam dieser Wechsel vonstatten geht: Im höchsten Profil wechselt das GeekBook quasi ununterbrochen zwischen „laut“ und „leise“, im kleinsten verharrt es länger an den beiden Extremen. Auf die Temperaturen (siehe oben) hat das interessanterweise quasi keinen Einfluss. Im 3DMark Steel Nomad Light ist das Verhalten dasselbe.
Besser wäre es am Ende aber zweifelsfrei, wenn kein Wechsel der Drehzahl stattfindet – ganz egal wie schnell oder langsam dieser Wechsel erfolgt.
Linux-Support
Geekom bewirbt das X14 Pro mit Linux-Support und ein Test mit der Live-Version von Fedora KDE Plasma Desktop 43 bestätigt das: WLAN, Bluetooth, die Kamera, Audio- und Display-Einstellungen via Tastatur und selbst die Power-Profile werden unter Linux wie unter Windows angeboten.
Fazit
Das kleinere der beiden ersten Geekom-Notebooks, das GeekBook X14 Pro, erweist sich als grundsätzlich technisch solide, wenn auch definitiv noch nicht perfekt – und es gibt einiges zu beachten, Stichwort Core Ultra 100 Meteor Lake. Der UVP liegt mit 1.399 (125H, 32 GB, 1 TB) respektive 1.599 Euro (185H, 32 GB, 2 TB) für das Geboten allerdings – auch in der Speicherkrise – erst einmal zu hoch.
Doch wie von Geekom gewohnt, ist die Preisempfehlung eigentlich nur der Preispunkt, den der Hersteller vom Start weg werbewirksam deutlich unterbietet – und mit 10 Prozent Rabatt noch bis 30. März 2026 sind 944,10 respektive 1.169,10 Euro dann schon wieder eine ganz andere Hausnummer. Was bekommen Kunden dafür?
Insgesamt kann sich das GeekBook X14 Pro mit Core Ultra 9 185H, 32 GB RAM und 2 TB großer SSD erst einmal sehen lassen. Es ist hochwertig verarbeitet, bietet ein helles, hochauflösendes OLED mit 120 Hertz, eine gute Tastatur und ein annehmbares Trackpad. Zweimal USB-C (USB 4.0), einmal USB-A und HDMI lassen auch bei den Anschlüssen wenig missen. Einen Fingerabdrucksensor im An/Aus-Schalter gibt es ebenfalls. Windows 11 Pro ebenfalls. Und Bloatware? Fehlanzeige!
Was hingegen noch nicht passt, sind die im Geekom PC Manager angebotenen Profile. Wenn sie schon angeboten werden, sollten sie auch einen deutlicheren Unterschied bei Leistung und Lautstärke machen, aktuell tun sie das nicht.
Definitiv besser ausgelegt werden muss das Kühlsystem: Nicht, dass es die CPU nicht im Zaum hält, kritische Temperaturen gab es keine zu sehen. Aber das dauerhafte An- und Absteigen der Lüfterdrehzahl und Lautstärke unter Last nervt und sollte 2026 einfach nicht mehr sein. Dass die versprochenen 450 Nits nur mit HDR-Content erreicht werden, sollte transparenter kommuniziert werden.
In Ordnung gehen die Laufzeiten mit Blick auf Akku und Plattform, aktuelle CPU-Architekturen können hier aber noch einmal wesentlich bessere Werte erzielen. Das ist eine echte Kehrseiten der am Ende getroffenen CPU-Wahl, während die Leistung des Core Ultra 9 185H auch nach heutigen Maßstäben noch sehr hoch ist.
So lässt sich am Ende festhalten: Zum aktuell aufgerufenen Preis ist das Geekom X14 Pro durchaus einen Blick wert, wenn man denn weiß, mit welchen Einschränkungen, dafür aber auch mit welchen Vorzügen man zum inklusive Rabatten aufgerufenen Preis zu leben hat. Ein technischer Überflieger, wie mancherorts vermittelt, ist das X14 Pro nicht. Geekom gewährt auf die Notebooks zwei Jahre Garantie.
- Materialwahl (Alu-Chassis) und Verarbeitung
- 16:10-AMOLED mit 2.880×1.800 & 120 Hz
- Niedriges Gewicht (999 g)
- Windows 11 Pro ohne Bloatware
- Lieferumfang (65 W GaN, USB-C-Dock)
- Linux-Support
- Kühlsystem unter Last unruhig
- Leistungsprofile unausgereift
- Akkulaufzeit auf Stand Anfang 2024
- Maximale Display-Helligkeit nur mit HDR
ComputerBase wurde das GeekBook X14 Pro leihweise von Geekom für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Sony Honda Mobility: Joint Venture hinter Sony-Auto fährt den Betrieb runter

Nach dem Aus des Sony-Autos Afeela 1 und geplanter weiterer Modelle aufgrund von Hondas angepasster Elektrostrategie hatte das dafür gegründete Joint Venture Sony Honda Mobility erklärt, dass die Zukunft des Gemeinschaftsunternehmen ungewiss sei. Aufgelöst wird es jetzt doch noch nicht, aber auf ein Minimum heruntergefahren.
Das Joint Venture hatte sich im März selbst eine ungewisse Zukunft attestiert und wollte sich zu einem späteren Zeitpunkt zum weiteren Ablauf äußern. Das ist jetzt in einer gemeinsamen Stellungnahme erfolgt, wonach man zu dem Entschluss gekommen ist, den Betrieb stark zu reduzieren und die Mitarbeiter – unter Berücksichtigung persönlicher Wünsche – wieder ihren Positionen bei Sony und Honda zuzuweisen.
Weitere Kooperation für Software möglich
Das Ende von Sony Honda Mobility ist mit der Entscheidung noch nicht besiegelt, der Regelbetrieb wird de facto aber vorerst eingestellt. Der Entschluss wurde getroffen, nachdem festgestellt wurde, dass es schwierig sei, unter den gegebenen Umständen noch Produkte und Dienstleistungen gemäß der ursprünglichen Intention des Konzerns auf den Markt zu bringen. Weitere Möglichkeiten der Kooperation sollen aber erörtert werden, beispielsweise im Bereich Software und in der Erwartung, dass fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme zum Mainstream werden.
Auslöser war Sonys veränderte Elektrostrategie
Hintergrund der Aufgabe des Afeela 1 und des geplanten zweiten Modells ist die deutliche Veränderung der Elektrostrategie von Honda. Das japanische Unternehmen hatte am 12. März angekündigt, dass es erstmals in der knapp 70-jährigen börsennotierten Firmengeschichte mit einem Reinverlust von bis zu 690 Milliarden Yen, umgerechnet 3,69 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr rechnet. Zuvor hatte der Konzern noch einen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro prognostiziert.
Auslöser der Schieflage sind nach eigenen Angaben die Zollpolitik (Tariffs) der USA bei Verbrenner- und Hybrid-Fahrzeugen sowie die rückläufige Wettbewerbsfähigkeit in Asien aufgrund der Ressourcenzuweisung in Richtung Elektromobilität. Das Automobilgeschäft habe sich signifikant verändert, Prognosen seien schwer abzugeben. In den USA entwickle sich der Markt für Elektroautos aufgrund von Lockerungen für Verbrenner und dem Wegfall von Fördergeldern langsamer. In China verändere sich der Markt zudem weg von klassischen Hardware-Features wie Kraftstoffeffizienz oder Größe des Kabinenraums. Stattdessen seien sich kontinuierlich weiterentwickelnde Software-Features gefragt. Neue Hersteller mit kürzeren Entwicklungszyklen und Stärken in Bereichen wie SDV und ADAS seien dabei im Vorteil.
Honda hat daraufhin die Reißleine bei den für den US-Markt geplanten Elektromodellen Honda 0 SUV, Honda 0 Saloon und Acura RSX gezogen. Der Produktionsstart dieser Modelle hätte Hondas Lage weiter verschärft und zu weiteren Verlusten geführt.
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5G+ Ultra: Telekom erweitert 5G Standalone um Apple FaceTime

Nach dem Spielen hat die Telekom mit Videocalls eine weitere Anwendung für 5G Standalone (5G SA) alias 5G+ auserkoren – das fortan als 5G+ Ultra vermarktet wird. Der Netzbetreiber will damit eine latenzoptimierte und besonders stabile Performance sicherstellen. Gesetzt wird dafür auf „reines“ 5G SA mit der Netztechnologie L4S.
5G Standalone, also die Einwahl des Smartphones ausschließlich in das 5G-Netz, ohne dabei noch einen sogenannten LTE-Anker zu verwenden, hatte die Telekom im Privatkundenbereich zuerst rund um das Thema Gaming eingeführt. Zuerst waren Galaxy-Smartphones von Samsung dazu kompatibel, im späteren Verlauf auch iPhones.
5G Standalone wird als 5G+ Ultra vermarktet
Das gesamte Angebot rund um 5G+, was bei der Telekom für die Anwendungen mit 5G Standalone (5G SA) steht, wird fortan als kostenlos buchbare Option 5G+ Ultra vermarktet. Eingeführt hatte die Telekom die Option als 5G+ Gaming, als das Spiele-Streaming auf Sora Stream und Nvidia GeForce Now noch die einzigen Anwendungen waren. Alle Kunden mit einem aktuellen MagentaMobil-Tarif (ab August 2024) und einem der mit 5G+ Ultra kompatiblen Geräte können die Option kostenfrei buchen.
FaceTime ohne Aussetzer
Explizit für die latenzoptimierte Videotelefonie ist 5G+ Ultra für Apple-Smartphones ab dem iPhone 15 und für die Apple Vision Pro bei der Nutzung von FaceTime vorgesehen. Selbst bei hoher Netzauslastung sollen Bild und Ton stabil und Reaktionszeiten konstant niedrig bleiben – ohne eingefrorene Bilder oder Gesprächsaussetzer.
5G SA kombiniert mit L4S-Technologie
Technisch basiert das Angebot auf dem bestehenden 5G-Standalone-Netz und kombiniert Network Slicing, also mehrere dedizierte virtuelle Netze innerhalb eines physischen Netzes, mit der L4S-Technologie (Low Latency, Low Loss, Scalable Throughput). Die Telekom ist nach eigener Angabe der erste Netzbetreiber in Deutschland, der diese Zusatzfunktion mit 5G Standalone anbietet.
L4S ist eine Methode, um zeitkritische Anwendungen im 5G-Netz abzuwickeln. Bei L4S werden die Datenpakete bei einer temporären Stauung über ECN-Bits (Explicit Congestion Notification) markiert und informieren damit eine zeitkritische Anwendung darüber, dass eine Anpassung der Datenrate erforderlich ist, um die Stauung zu beseitigen. Dabei kann zum Beispiel leicht die Bildqualität reduziert werden, um eine stabile Verbindung zu halten. L4S soll nicht nur die Latenz reduzieren, sondern auch Schwankungen in der Latenz (Jitter) unterbinden. L4S ist ein Standard und gehört zum Mobilfunk-3GPP-Release 18.
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AMD-Grafikkarten: FSR soll endlich Multi Frame Generation bekommen
Während AMD in Sachen Upsampling mit FSR Upscaling 4.1 (Test) eine gute Technologie für Radeon-RX-9000-Grafikkarten anbietet, hängt man in Sachen Frame Generation weit hinter Nvidia, ja selbst Intel, zurück. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern, deuten zumindest neue Einträge in einem SDK an.
Ein SDK liefert erste Hinweise auf FSR MFG
So ist auf Reddit ein Beitrag aufgetaucht, der sich genauer mit neuen Inhalten in AMDs ADLX-SDK (Device Library eXtra SDK) beschäftigt. Dabei handelt es sich um ein Software Developer Kit, mit dem Grafik- und Display-Funktionen für AMD-Hardware in eine Software eingebaut werden können. Unter anderem können damit die Telemetrie-Daten für Radeon-Grafikkarten abgegriffen werden.
In der neuesten ADLX-SDK-Version, die wenige Tage alt ist, finden sich auch Einträge zu FSR Frame Generation. Eine bekannte Option ist „FrameGenUpgrade“. Diese Funktion hat AMD erstmals mit dem neuen FSR Frame Generation 4.0 (Test) eingeführt, mit dessen Hilfe sich auf Radeon-RX-9000-Grafikkarten das in einem Spiel integrierte FSR Frame Generation 3 auf die aktuelle FSR FG 4 aktualisieren lässt. Ersteres nutzt noch einen klassischen Algorithmus, letzteres dagegen ein neuronales Netzwerk.
Es wird offenbar einen Upgrade-Schalter geben
Bei dem Upgrade-Schalter wird es aber interessant, denn bei diesem gibt es verschiedene Unteroptionen: „GetAvailableRatios“, „GetRatio“, „IsEnabled“, „IsSupported“, „SetEnabled“ und „SetRatio“. Das sind allesamt interessante Punkte, die auf ein potenzielles FSR Multi Frame Generation hinweisen. Zum Beispiel deutet „GetRatio“ darauf hin, dass es bei FSR FG verschiedene Frame-Generation-Multiplikatoren gibt. Aktuell gibt es nur „2ד als Multiplikator. FSR MFG wären dann entsprechend „3ד, „4ד und so weiter.
Mit „IsSupported“ wird dann abgefragt, welche FG-Multiplikatoren die Hardware unterstützt, während „SetRatio“ dann die eigentliche Upgrade-Funktion wäre. Es wird ein Frame-Generation-Multiplikator gesetzt, der dann die Spiel-Einstellung überschreibt. Willkommen, FSR Multi Frame Generation. Dies entspricht genau dem, was Nvidia bei DLSS Multi Frame Generation (Test von DLSS MFG 6×) und Intel bei XeSS Multi Frame Generation macht.
FSR MFG mit FSR Diamond offiziell für Xbox angekündigt
Auch wenn nicht nur deswegen, sondern allein aufgrund der Logik es ersichtlich ist, dass AMD an FSR Multi Frame Generation arbeitet, sind die neuen Einträge vermutlich ein Anzeichen dafür, dass mehr als ein künstliches Bild deutlich früher als mit FSR Diamond erscheinen wird.
Bei FSR Diamond handelt es sich um eine offiziell von AMD angekündigte Next-Generation-FSR-Version, die für „Project Helix“, die Next-Generation-Xbox, erscheinen wird. Mit dieser ist keinesfalls vor 2027, vielleicht sogar erst 2028 zu rechnen. Wenn es jetzt schon erste Einträge zu FSR MFG in einem SDK gibt, ist die Möglichkeit daher groß, dass es das Feature bereits früher auf einer RX-9000-Grafikkarte von AMD starten könnte.
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