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Künstliche Intelligenz

Linux From Scratch 13.0 mit systemd erschienen


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Das Linux-From-Scratch-Projekt hat Version 13.0 veröffentlicht. Die neue Ausgabe des Build-Systems zum Linux-Selbstbau bringt 36 aktualisierte Pakete mit und setzt künftig ausschließlich auf systemd als Init-System. Die traditionelle System-V-Variante wird nicht mehr weiterentwickelt und bleibt bei Version 12.4 stehen.

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Zu den wichtigsten Neuerungen gehört ein Toolchain-Update: LFS 13.0 nutzt binutils 2.46 (zuvor 2.45), glibc blieb bei Version 2.42 (bereits in 12.4 enthalten). Bei binutils wurden Fehlerkorrekturen für das Strip-Tool integriert und die Unterstützung für die LoongArch-Architektur verbessert.

Der mitgelieferte Linux-Kernel wurde auf Version 6.18.10 aktualisiert. Die Hauptversion 6.18 brachte erweiterte Hardware-Unterstützung für x86_64, ARM, RISC-V und MIPS-Systeme. Neu hinzugekommen sind unter anderem Treiber für MediaTek-SoCs wie den Dimensity 9400 und Kompanio Ultra. Zudem enthält der Kernel experimentelle Rust-Treiber für ARM-Mali-GPUs.

Die Version 13.0 schließt mehrere Sicherheitslücken in den enthaltenen Komponenten. Expat erhielt Korrekturen für Heap-Buffer-Overflows, OpenSSL für einen Timing-Seitenkanalangriff auf ECDSA-Signaturen, der private Schlüssel gefährden könnte. Bei Python wurden Schwachstellen behoben, die unbefugte Codeausführung im venv-Modul ermöglichten. Die LFS-Entwickler empfehlen Nutzern älterer Versionen, die Security Advisories auf der Projektwebsite zu beachten.

Seit der letzten stabilen Version 12.4 vom September 2025 sind 100 Commits in das Projekt eingeflossen. Die Entwicklung durchlief zunächst eine Release-Candidate-Phase, bevor Bruce Dubbs die finale Version am 5. März 2026 freigab.

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Mit der Fokussierung auf systemd vollzieht das Projekt eine bedeutende Richtungsänderung. Schon länger bot LFS parallel eine systemd-Variante an, die nun zum alleinigen Standard wird. Die Entscheidung dürfte die Wartung vereinfachen, bricht aber mit der Tradition des Projekts, verschiedene Init-Systeme zu unterstützen. Die LFS-Community plant, systemd auch für künftige Versionen als Standard beizubehalten.

Linux From Scratch 13.0 kann von der Projektwebsite heruntergeladen werden: Dort steht das vollständige Handbuch als PDF bereit.

Siehe auch:


(fo)



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Künstliche Intelligenz

Thunderbird optimieren: E-Mails effizient organisieren und filtern


„You’ve got Mail!“ Früher hat man sich über digitale Post noch gefreut, heute nervt sie bisweilen. Spam, Phishing, falsche Versprechen – trotz allem bleibt die E-Mail weiterhin ein relevantes und zentrales Kommunikationsmittel. Allein die vielen Accounts bei diversen Online-Diensten verlangen nach einer E-Mail-Adresse. Dann soll wenigstens die Postverwaltung leicht von der Hand gehen.

  • E-Mails sind weiterhin ein wichtiges Kommunikationsmittel, doch sie nerven auch – Spam sei Dank.
  • Thunderbird kümmert sich seit zwei Jahrzehnten um digitale Post und erleichtert die Organisation mehrerer Konten.
  • Der Mail-Client ist komplett Open-Source und kostenlos für Windows, macOS und Linux verfügbar, ebenso für Android.
  • Unser Ratgeber hilft bei der Einrichtung und Optimierung von Thunderbird, damit Mails weniger nerven.

Diesen Job übernimmt Thunderbird: Der Mail-Client ist seit zwanzig Jahren die Lieblingsapp vieler Nerds, um Mails effizienter zu organisieren. Die quelloffene App unterstützt nahezu jeden Mail-Dienst und bietet viele durchdachte Funktionen, praktische Tastaturkürzel sowie einen gemeinsamen Posteingang. Filter sortieren automatisch aus, was unwichtig ist. Thunderbird ist außerdem komplett kostenlos.

Zwischenzeitlich sah es um die Zukunft von Thunderbird etwas düster aus. Doch wie ein Donnervogel aus der Asche stieg der Mail-Client wieder empor. Die Entwicklung ist gesichert, und Thunderbird bekam jüngst viele neue Funktionen und eine moderne Bedienoberfläche spendiert. Auf irgendwelche KI-Spielereien haben die Entwickler glücklicherweise verzichtet. Was der Mail-Client alles kann und wie man ihn einrichtet, erklärt dieser Ratgeber. Er fokussiert sich dabei auf die Desktop-Version.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels “ Thunderbird optimieren: E-Mails effizient organisieren und filtern“.
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Künstliche Intelligenz

Always-on-Display unter iOS 26: So wird man das unscharfe Bild los


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Aktuelle iPhones kommen mit einem Bildschirm, der stets aktiv bleibt – zumindest, solange die Vorderfront des Gerätes nicht abgedeckt ist. Das seit dem iPhone 14 Pro verbaute Always-on-Display ermöglicht es dann, aktuelle Informationen anzuzeigen, insbesondere die Uhrzeit. Zudem ist das gewählte Hintergrundbild sichtbar, man kann sein iPhone also auch als Fotorahmen nutzen. Mit iOS 26 hat Apple allerdings im letzten Herbst eine Veränderung vorgenommen: Seither ist das Wallpaper nicht mehr nur abgedunkelt, wie bislang, sondern wird auch noch verschwommen dargestellt. Sinn der Sache scheint zu sein, dass sich die Uhrzeit besser ablesen lässt, was aber auch früher eigentlich selten ein Problem darstellte. Glücklicherweise hat Apple aber eine Option in sein Betriebssystem eingebaut, die das „Blurring“ umgehen lässt.

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Die Funktion ist allerdings nicht ganz einfach zu finden: Sie lässt sich nicht etwa bei der Erstellung eines Hintergrundbildes setzen, sondern ist in den allgemeinen Bildschirm-Einstellungen unter „Anzeige & Helligkeit“ in den Systemeinstellungen versteckt. Es ist auch nicht möglich, die verschwommene Anzeige je nach Wallpaper einzustellen, sondern nur über einen Hauptschalter.

Dieser befindet unter „Anzeige & Helligkeit“ im Untermenü „Immer eingeschaltet“, das man erreicht, wenn man etwas scrollt. Neben „Hintergrundbild anzeigen“, „Benachrichtigungen anzeigen“ und der Nutzung des Always-on-Display an sich ist nun auch eine Unschärfeoption hinzugekommen.

Ist diese abgedreht, bleibt das Wallpaper künftig auch im Always-on-Modus schön scharf. Die Ablesbarkeit der Uhrzeit tangiert das übrigens kaum, denn diese wird auch dann noch deutlich hervorgehoben, ein eventuell vorhandener Glaseffekt beispielsweise reduziert. Offenbar fand man den Unschärfe-Look in Apples User-Interface-Team besonders attraktiv. Über Usability-Gründe lässt sich streiten.

Denkbar wäre nur, dass Apple das Blurring aus Privatsphärengründen umsetzt – so kann man nicht direkt scharf sehen, was der Nutzer als Wallpaper gewählt hat. Allerdings reicht ein Tipper auf den Bildschirm, um das Bild wieder scharf zu machen, ein Entsperren des iPhone ist nicht notwendig. Apple experimentiert nach wie vor mit dem umstrittenen Liquid-Glass-Look. Ob das unscharfe Always-on-Hintergrundbild auch in iOS 27 erhalten bleibt, das im Herbst erwartet wird, ist also offen.

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(bsc)



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LibreOffice kritisiert EU-Kommission wegen proprietärer XLSX-Formate


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Die Document Foundation hat in einem offenen Brief die Europäische Kommission aufgefordert, bei der laufenden Konsultation zum Cyber Resilience Act (CRA) nicht ausschließlich auf Microsofts proprietäres XLSX-Format zu setzen. Die EU-Kommission hatte am 3. März 2026 eine Aufforderung zur Rückmeldung zu den CRA-Leitlinien veröffentlicht. Feedback kann bis zum 31. März 2026 ausschließlich über ein XLSX-Template eingereicht werden.

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Die Foundation sieht darin einen Widerspruch zu den eigenen Interoperabilitätszielen der EU. XLSX sei zwar als OOXML nach ISO/IEC 29500 standardisiert, allerdings würden die Implementierungen von Microsoft häufig von den Spezifikationen abweichen. Zudem änderten sich Features oft undokumentiert, was die Kompatibilität mit Open-Source-Software wie LibreOffice erschwere.

In ihrem am 5. März 2026 veröffentlichten Blogpost verweist die Document Foundation auf mehrere EU-Strategien, die eigentlich offene Standards fördern sollten. Dazu zählen das European Interoperability Framework (EIF), die EU Open Source Software Strategy 2020–2023 und deren Nachfolger sowie der Cyber Resilience Act selbst, der systemische Risiken durch Abhängigkeiten von intransparenten Technologien reduzieren soll.

Die Document Foundation fordert konkret, dass das Template vor Ablauf der Frist am 31. März 2026 zusätzlich im Open Document Format (ODF) bereitgestellt wird. Das .ods-Format ist ein vollständig anbieterneutraler ISO-Standard. Ideal wäre zusätzlich ein webbasiertes Formular oder ein Plain-Text-Format, um die Mitwirkung aller Bürger, Organisationen und Institutionen zu ermöglichen.

Die ausschließliche Verwendung von XLSX schaffe eine strukturelle Voreingenommenheit, argumentiert die Foundation. Nutzer von Open-Source-Software würden benachteiligt, da es beim Öffnen und Bearbeiten des XLSX-Templates in LibreOffice zu Kompatibilitätsproblemen bei fortgeschrittenen Formatierungen oder Makros kommen könne. Betroffen seien auch kleine Organisationen und Behörden, die ODF-basierte Workflows einsetzen.

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Der Cyber Resilience Act wurde am 20. November 2024 im EU-Amtsblatt veröffentlicht und trat am 10. Dezember 2024 in Kraft. Die Hauptpflichten gelten ab dem 11. Dezember 2027, Meldepflichten bereits ab dem 11. September 2026. Die Verordnung regelt die Cybersicherheit für Produkte mit digitalen Elementen und richtet sich an Hersteller, Importeure und Distributoren.

Die Document Foundation ruft andere FOSS-Foundations, Projekte und Befürworter dazu auf, den offenen Brief zu unterzeichnen. Eine Reaktion der EU-Kommission auf die Kritik liegt bislang nicht vor. Technisch wäre die geforderte Erweiterung des Templates problemlos umsetzbar.

Kritik an der Verwendung proprietärer Formate durch EU-Institutionen ist nicht neu. Erst kürzlich hat sogar das EU-Parlament einen Bericht verabschiedet, der die EU-Kommission zu Reformen auffordert. Das Ziel müsse Unabhängigkeit von US-Infrastrukturen und mehr heimische KI und Open Source sein. Mit ihrer mangelnden Format-Offenheit in der Konsultation steht die EU-Kommission ohnehin im Widerspruch zu den EU-Zielen der digitalen Souveränität.

Weitere Informationen und der offene Brief selbst finden sich im Blogpost der Document Foundation.


(fo)



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