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Künstliche Intelligenz

Petra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen


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Frauen sind in der medizinischen Forschung lange unterrepräsentiert gewesen – mit spürbaren Folgen für Diagnostik, Therapie und Datenlage. Symptome werden häufig nicht richtig eingeordnet, evidenzbasierte Informationen sind schwer zugänglich.

Mit dem Forschungsprojekt „Petra‑AI“ will ein interdisziplinäres Konsortium unter Leitung von Dr. Theresa Ahrens vom Fraunhofer IESE eine KI‑gestützte App entwickeln, die Frauen in der Perimenopause wissenschaftlich fundiert, verständlich und sicher begleitet.


Theresa Ahrens

Theresa Ahrens

Dr. Theresa Ahrens leitet die Abteilung Digital Health Engineering am Fraunhofer IESE und koordiniert das Forschungsprojekt „PETRA-AI“.

(Bild: Fraunhofer IESE)

Im Interview erklärt Ahrens, welche Rolle ein KI‑Chatbot spielen kann und warum strukturierte, interoperable Gesundheitsdaten entscheidend sind, um Versorgungslücken zu schließen.

Was verbirgt sich hinter Petra-AI?

Das Projekt „Petra-AI: AI‑gestützte, edukative Therapiebegleitung für die Perimenopause“ ist ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt, in dem wir eine KI‑gestützte App zur Unterstützung von Frauen in der Perimenopause entwickeln. Ziel ist es, evidenzbasierte Informationen bereitzustellen und Frauen dabei zu helfen, ihre Symptome besser einzuordnen und zu lindern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und läuft über drei Jahre.

Wer arbeitet an dem Projekt mit?

Wir sind ein interdisziplinäres Konsortium. Neben dem Fraunhofer IESE als Konsortialführer ist das Digital Health Start-up Femna Care beteiligt, außerdem die Juniorprofessur für Gesundheit und E-Health der Ruhr-Universität Bochum, die Sozialforschungsstelle der Fakultät Sozialwissenschaften an der Technischen Universität Dortmund sowie das Berlin Institute of Health an der Charité.

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Femna bringt Expertise im Bereich Frauengesundheit ein. Die sozialwissenschaftlichen Partner begleiten die nutzerzentrierte Entwicklung und Co-Creation-Prozesse. Das Berlin Institute of Health unterstützt uns bei interoperablen Datenstandards wie FHIR und SNOMED, damit Forschungsdaten strukturiert und weiterverwendbar erhoben werden können.

Ist auch eine Kommerzialisierung von PETRA-AI geplant?

Nein, es handelt sich erstmal um ein reines Forschungsprojekt. Allerdings entwickeln wir die Technologie mit dem Anspruch, dass sie langfristig in die Versorgung überführt werden kann. Wir möchten keine Forschung „für die Schublade“ betreiben.

Welche Rolle spielt der KI-Chatbot konkret?

Der Chatbot soll evidenzbasierte Informationen verständlich und niedrigschwellig vermitteln. Eine zentrale Herausforderung des Projekts liegt in der bedarfsgerechten Anpassung der KI‑gestützten Inhalte an den jeweiligen Wissensstand und die sprachlichen Voraussetzungen der Nutzerinnen.

Gleichzeitig ist uns die Sicherheit extrem wichtig. Sprachmodelle können halluzinieren – also falsche Informationen erzeugen. Gerade im Gesundheitskontext ist das problematisch. Deshalb arbeiten wir intensiv an technischen Absicherungen und evaluieren verschiedene bestehende Sprachmodelle. Ein eigenes komplettes Sprachmodell zu trainieren wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll, aber wir erweitern und sichern die gewählten Modelle technisch ab.

Kann KI im Gesundheitswesen eigentlich fehlerfrei sein?

Die Erwartung, dass KI-Systeme hundertprozentig fehlerfrei arbeiten, ist unrealistisch. Entscheidend ist, transparent zu machen, was KI kann – und was nicht.

Es gibt zum Beispiel den sogenannten „Automation Bias“: Menschen können dazu neigen, KI-Systemen zu stark zu vertrauen. Deshalb müssen wir KI als Unterstützung verstehen, nicht als Ersatz für ärztliche Expertise. KI-Systeme sind soziotechnische Systeme – das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine muss immer mitgedacht und erforscht werden.

Wie positionieren Sie sich zur Einordnung der Menopause? Es gibt auch die Befürchtung, dass sie als Krankheit behandelt wird.

Die Menopause und auch die als Perimenopause bezeichnete Übergangsphase sind keine Erkrankungen im klassischen Sinne. Dennoch kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt sein. Manche Frauen erleben Symptome über viele Jahre hinweg – teilweise bis zu 15 Jahre.

Viele Symptome werden im Versorgungsalltag nicht als hormonell bedingt erkannt. Das kann zu langen „Odysseen“ führen. Deshalb ist Aufklärung wichtig – sowohl für Betroffene als auch für Ärztinnen und Ärzte.

Spielt der Lebensstil eine Rolle bei der Wahrnehmung der Menopause?

Sicherlich gibt es individuelle Unterschiede, aber ich sehe derzeit vor allem eine gesellschaftliche Enttabuisierung. Über Frauengesundheit wurde lange wenig offen gesprochen. Social Media hat hier durchaus eine positive Rolle gespielt, weil der Austausch einfacher geworden ist – auch wenn die Qualität der Informationen dort stark schwankt.

Wird die App konkrete Therapieempfehlungen geben, etwa zur Hormonersatztherapie?

Das Ziel ist nicht, dass der Chatbot selbstständig eine Therapie vorschlägt oder sogar verschreibt. Er kann jedoch Vor- und Nachteile erklären und aktuelle Studienlagen verständlich aufbereiten. Gerade bei der Hormonersatztherapie existieren noch viele Ängste, die auf älteren Studien basieren. Hier kann evidenzbasierte Information helfen, informierte Entscheidungen gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten zu treffen.

Wie gehen Sie mit Datenschutz und Forschungsdaten um?

In der Pilotphase werden Teilnehmerinnen umfassend aufgeklärt. Daten werden pseudonymisiert erhoben und nach FAIR-Kriterien (Anm. d. Red.: auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar) für die Forschung zugänglich gemacht.

Wann wird es erste Ergebnisse geben?

Das Projekt läuft zunächst drei Jahre. Wir starten mit Interviews und Workshops, um die Bedürfnisse der Frauen von Anfang an einzubeziehen. Am Ende ist eine strukturierte Pilotphase geplant, in der wir Akzeptanz, Nutzungsfreundlichkeit und Wirkung evaluieren.

Sie wirken trotz der Herausforderungen optimistisch.

Ja, sonst wäre ich keine Wissenschaftlerin geworden. Es sind komplexe Probleme – medizinisch, technisch und gesellschaftlich. Aber wir haben ein starkes, interdisziplinäres Team. Und man darf nicht vergessen: Frauen machen immerhin 50 Prozent der Weltbevölkerung aus. Dennoch ist Frauengesundheit in Forschung und Entwicklung lange unterrepräsentiert gewesen. Das ändert sich gerade – und das ist gut so.


(mack)



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Audi Nuvolari vorgestellt: Vier Motoren mit insgesamt 1001 PS


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Audi hat derzeit nicht gerade das, was man umgangssprachlich einen Lauf nennt. Der Absatz stockt, und in der ersten Formel-1-Saison gelang zwar gleich im ersten Rennen mit Platz neun ein Achtungserfolg, dem allerdings bislang keine weiteren folgten. Dennoch ziehen die Verantwortlichen das Engagement in der Königsklasse immer wieder als Vorbild für den Nuvolari heran, der jetzt als seriennaher Prototyp gezeigt wurde. Ab dem kommenden Jahr soll eine auf 499 Stück limitierte Auflage folgen, deren Plug-in-Hybrid 736 kW, also 1001 PS leistet. Der Preis legt nahe, dass es um ein reines Prestigevorhaben ging.

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Teile seiner technischen Basis teilt sich der Audi Nuvolari mit dem Lamborghini Temerario, optisch aber war Audi um Zurückhaltung bemüht. Auf ein Alu-Gerüst setzt Audi fast ausschließlich carbonfaserverstärkten Kunststoff. Das Ziel ist klar: Das Gewicht soll gering, die Torsionssteifigkeit hoch sein. Ein solcher Aufbau ist bei Audi neu, extrem teuer und wird deshalb kaum in größerem Umfang in einem anderen Serienmodell so kommen. Der Nuvolari wurde mit großzügigem Budget geplant und soll 590.000 Euro kosten.


Audi Nuvolari

Audi Nuvolari

Audi verspricht für den Innenraum eine hochwertige Materialauswahl. Alles andere wäre auch schwer zu vermitteln.

(Bild: Audi)

Der Sportwagen bekommt eine aktive Aerodynamik, die von der Formel 1 inspiriert sei, schreibt Audi. Im Nuvolari geht das allerdings sehr viel weiter, als es aktuell in der Königsklasse des Motorsports erlaubt ist. Dort kann der Fahrer unter bestimmten Voraussetzungen den Heckflügel verstellen, um eine höhere Endgeschwindigkeit zu erreichen. Der Nuvolari-Fahrer kann wählen, ob er selbst den Heckspoiler in eine seiner drei Positionen fährt oder einer Steuerung überlässt, wann der Spoiler in welche Lage rückt.

Die Bremsscheiben messen an der Vorderachse 42, hinten 41 cm im Durchmesser. Sie bestehen aus einer Langfaser-Carbonstruktur und sollen auch bei härtester Beanspruchung standhalten. Vorn werden sie von zwei Zehnkolben-Festsätteln in die Zange genommen, hinten reichen Vierkolben-Sättel. Vorrangig verzögert wird allerdings über die Rekuperation, schließlich ist der Nuvolari ein Plug-in-Hybrid.

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Audi Nuvolari

Audi Nuvolari

Der Heckspoiler kann in drei Positionen verharren.

(Bild: Audi)

Die Steuerung funktioniert natürlich auch in beide Richtungen. Vier Motoren erlauben ein gezieltes Torque-Vectoring sowohl beim Bremsen wie auch beim Beschleunigen. Die Antriebseinheiten verteilen das Drehmoment gezielt in Längs- und Querrichtung. Erstaunlicherweise arbeiten die Dämpfer nicht adaptiv. Dafür gibt es fünf unterschiedliche Fahr-Modi, von denen einer sogar eine gewisse Strecke rein elektrisch ermöglichen soll. Über Balanced, der für den Alltag gedacht ist, gibt es drei Verschärfungen: Dynamic, Dynamic Plus und Track Mode.

An der Vorderachse sind zwei Axialfluss-Elektromotoren eingebaut, die jeweils 110 kW leisten. Die bietet auch der dritte E-Motor, der an der Hinterachse zwischen Getriebe und Verbrenner sitzt. Trotz dreimal 110 kW übernimmt weiterhin der Benziner die Hauptlast. Verbaut ist ein aufgeladener V8 mit vier Litern Hubraum, der 588 kW beisteuert. Das maximale Drehmoment liegt bei 730 Nm. Gedreht werden kann bis 10.000/min, was diesseits des Motorsports eine enorme Herausforderung ist. Schließlich muss die Ventilsteuerung mit diesem Tempo zurechtkommen, was vor allem beim Schließen der Auslassventile einiges an Know-how erfordert haben muss.

Selbstverständlich ging es bei der Antriebsentwicklung nicht um Dinge wie Verbrauch oder eine nennenswerte elektrische Reichweite. Die schmale Batterie, die in der Mitte des Unterbodens platziert wurde, hat einen Energiegehalt von 7,3 kWh. Die Ladeleistung nennt Audi bei der Präsentation des seriennahen Prototypen ebenso wenig wie die E-Reichweite. Stattdessen geht es um die Performance. Die Höchstgeschwindigkeit liege bei mehr als 350 km/h, und aus dem Stand sollen 200 km/h nach 6,8 Sekunden erreicht sein. Für den Sprint auf 100 km/h reichen 2,6 Sekunden, schreibt Audi. Damit übertrifft er den Lamborghini Temerario wie schon bei der Systemleistung ein wenig. In der Praxis hat das keinerlei Relevanz. Doch darum geht es in diesem Segment auch nicht mehr: Es entzieht sich ohnehin jeglicher Rationalität.

Mehr zur Marke Audi


(mfz)



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Google-Health-App: Update 5.01 bringt Fehlerbehebungen und neue Funktionen


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Aus der Fitbit-App ist mit Version 5.0 die Google Health-App geworden. Im ersten Release fehlten indes noch ein paar Funktionen, die der Konzern mitsamt Bugfixes nun im Laufe des Sommers nachreichen will. Der erste Fix mit Version 5.01 wird laut Google bis in die kommende Woche phasenweise verteilt, abhängig vom Mobilfunkanbieter und Gerät. „Diese Version ist die erste von vielen weiteren Verbesserungen, die noch folgen werden“, verspricht Google.

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Die neue Version 5.01 der Google-Health-App erhält dem Unternehmen zufolge Optimierungen in vier Bereichen: Ernährung, Fitness und Bewegung, Schlaf und allgemeine Verbesserungen.

Zum Bereich Ernährung schreibt Google in seiner Ankündigung, dass Nutzerinnen und Nutzer nun zuvor erstellte benutzerdefinierte Lebensmittel anzeigen und protokollieren können. Das Hinzufügen neuer benutzerdefinierter Lebensmittel sei „in Kürze verfügbar“.

Weiter ziehen Erklärungen und Anleitungen zur Festlegung von Makronährstoffzielen in die App ein. Auch Probleme bei der Erfassung von Mahlzeiten aus Drittanbieter-Apps wie MyFitnessPal, Cronometer und LoseIt über Apple Health seien behoben worden. Unter anderem habe die App fälschlicherweise Mahlzeiten als „Sonstiges“ anstelle der korrekten Bezeichnung gekennzeichnet.

Zudem hat Google Standard-Lebensmittelnamen hinzugefügt, wenn Einträge aus Apple Health keinen Namen haben. Außerdem habe Google die Umstellung zwischen Maßeinheiten beim Erfassen von Mahlzeiten unter iOS vereinfacht. Diagramme zu Nährwerten und Kalorien seien jetzt ferner in den Ansichten „Heute“, „Gesundheit“ und „Nährwert-Details“ einheitlicher.

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Die neue Version soll Google zufolge nun Trainingsbezeichnungen korrekter anzeigen. Zuvor hatte die App einige Läufe als andere Trainingsarten bezeichnet. „Neue und frühere Läufe werden nun korrekt als Läufe bezeichnet“, schreibt das Unternehmen. Außerdem behebe das App-Update ein Problem, bei dem in einigen Laufzusammenfassungen Zwischenzeiten fehlten.

Auch verspricht Google mit Version 5.01 das Laden von Karten aus GPS-Einheiten verbessert zu haben. Des Weiteren soll die mobile Schrittzählung auf iOS behoben werden. Zuvor wurden die Schritte bei einigen Nutzern, die sowohl Apple Health als auch Mobile Track aktiviert hatten, doppelt gezählt.

Beim Schlaftracking bringe die neue Version eine höhere Zuverlässigkeit der Schlafbewertung: „Es wurden Probleme behoben, bei denen auf der Registerkarte ‚Schlaf‘ bei einigen Nutzern keine Schlafbewertungen angezeigt wurden“, heißt es.

Die neue Google-Health-Version soll auf der Registerkarte „Heute“ unter Android aktuelle Informationen anzeigen; bei einigen Nutzern war dies wohl nicht der Fall. Zudem habe Google die Standardeinstellungen für Geräte mit Cardio-Load-Unterstützung für neue Nutzer aktualisiert.

Unter iOS soll die Kontomigration von einem Fitbit- auf ein Google-Konto nun problemlos ablaufen. Wenn Nutzer den Migrationsvorgang erneut starten, soll der Umzug nun möglich sein. Seit 2023 ist ein Google-Konto für Fitbit-Produkte Standard, für Bestandskunden hatte Google die Deadline zur Übertragung immer wieder verschoben.

Weiter hat Google ein Problem mit der Anzeige des „Freunde und Familie“-Screens auf iOS gefixt, der bei einigen Nutzern nur langsam oder gar nicht geladen wurde. Google hat außerdem Schaltflächen und Diagramme für VoiceOver (iOS) und TalkBack (Android) verbessert.


(afl)



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Splitscreen wie bei Android: iOS 27 angeblich mit neuer Funktion


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Zu den Funktionen, die es bei Android seit Jahren gibt, unter iOS aber nicht, gehört der sogenannte Splitscreen- oder auch Mehrfenstermodus. Während iPadOS mittlerweile ein nahezu vollständiges WIndow-Management hat, kann man auf dem iPhone immer nur eine App gleichzeitig anzeigen. Mit iOS 27 könnte sich das nun ändern, behauptet zumindest ein bekannter Leaker aus Asien. Allerdings sind auch hierfür angeblich Einschränkungen vorgesehen. Ob die Vorhersage stimmt, wird sich vermutlich schon am Montag zeigen: Dann präsentiert Apple iOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC zum ersten Mal.

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Wie der Weibo-Leaker Fixed Focus Digital, der in der Vergangenheit mehrfach richtig lag, schreibt, plant Apple eine Art „Parallel View“ für iOS. Dabei lassen sich, wenn das Smartphone im Querformat verwendet wird, zwei Anwendungen gleichzeitig anzeigen. „Parallel View“ findet sich bereits im HarmonyOS-Betriebssystem von Huawei, wie Apple die Funktion nennen wird, bleibt unklar. Offenbar hat Apple vor, sich an den ersten einfachen Multitasking-Funktionen in iPadOS zu orientieren, die es seit mehreren Jahren gibt. Ein echtes Fenstersystem für das iPhone ist zunächst nicht vorgesehen.

Interessanterweise wäre die Technik dazu da: Einem Bastler war es im vergangenen Jahr gelungen, ein Jailbreaking-iPhone mit einem Derivat von iPadOS auszustatten und dadurch dann zu „fensterln“. Es handelt sich also um eine reine Feature-Entscheidung von Apple. Die Hardware wäre für diesen Ansatz durchaus schnell genug. Käme die Splitscreen-Funktion auf regulären iPhones, gäbe es allerdings das Problem, dass die meisten Apps für das Hochformat gestaltet sind. Wie diese dann im Quadratformat dargestellt würden, was bei einer horizontalen Splitscreen-Variante der Fall wäre, bleibt offen.

Wahrscheinlicher ist, dass Fixed Focus Digital mit der neuen Funktion ein Feature des kommenden iPhone Ultra beschreibt. Apples erstes Foldable, das für September erwartet wird, soll laut früherer Berichte im aufgeklappten Zustand erlauben, zwei Apps im „Side-by-side“-Modus zu nutzen, wie er einst beim iPad (vor dem besseren Window-Management) eingeführt wurde.

Hier wäre es dann einfach, zwei iPhone-Apps gleichzeitig anzuzeigen, denn Platz ist ausreichend vorhanden – trotz des von Apple offenbar angestreben „Pass“-Formates.

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(bsc)



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