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Künstliche Intelligenz

PV-Akku-Steuerung: Fritz SmartEnergy 250 als Smart-Meter-Ersatz


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Da die Preise für Photovoltaik-Speicher stark gefallen sind, lohnt sich deren Anschaffung zunehmend. Damit lässt sich Strom speichern und etwa nach Zeitplan später ins Hausnetz einspeisen. Bedarfsgerechte Steuerung, auch als Nulleinspeisung bekannt, ist jedoch die Königsdisziplin. Allerdings braucht es dafür einen Smart-Meter – das meint ein Zangenmessgerät oder Strommesser –, das den aktuellen Strombedarf ausliest und einen Elektriker, der das einbaut – wenn noch Platz ist; das wird damit unter Umständen zum kostspieligen Unterfangen. Die Idee liegt nahe: Geht das nicht auch nichtinvasiv mit Lesekopf-Aufsatz wie dem Fritz SmartEnergy 250? Wir haben es ausprobiert.

Vorneweg gibt es dazu anzumerken, dass es keine einfache Lösung für alle Fälle gibt. Jeder PV-Speicher von unterschiedlichen Herstellern möchte die aktuellen Daten auf andere Art und Weise aufbereitet vorfinden. Selbst beim selben Hersteller gibt es da Unterschiede, abhängig von der Firmware-Version oder dem konkreten Speicher-Modell.

Die erste Idee war daher, das eigentlich von allen PV-Speichern unterstützte Smart-Meter Shelly Pro 3EM zu emulieren. Das ist gut erforscht und hat ein klar definiertes Verhalten. Es muss ein Programm her, das die Datenausgabe eines Shelly emuliert und dafür die Werte eines Lesekopfes, in diesem Fall dem populären Fritz SmartEnergy 250, ausliest und aufbereitet.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „PV-Akku-Steuerung: Fritz SmartEnergy 250 als Smart-Meter-Ersatz“.
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Künstliche Intelligenz

Splitscreen wie bei Android: iOS 27 angeblich mit neuer Funktion


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Zu den Funktionen, die es bei Android seit Jahren gibt, unter iOS aber nicht, gehört der sogenannte Splitscreen- oder auch Mehrfenstermodus. Während iPadOS mittlerweile ein nahezu vollständiges WIndow-Management hat, kann man auf dem iPhone immer nur eine App gleichzeitig anzeigen. Mit iOS 27 könnte sich das nun ändern, behauptet zumindest ein bekannter Leaker aus Asien. Allerdings sind auch hierfür angeblich Einschränkungen vorgesehen. Ob die Vorhersage stimmt, wird sich vermutlich schon am Montag zeigen: Dann präsentiert Apple iOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC zum ersten Mal.

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Wie der Weibo-Leaker Fixed Focus Digital, der in der Vergangenheit mehrfach richtig lag, schreibt, plant Apple eine Art „Parallel View“ für iOS. Dabei lassen sich, wenn das Smartphone im Querformat verwendet wird, zwei Anwendungen gleichzeitig anzeigen. „Parallel View“ findet sich bereits im HarmonyOS-Betriebssystem von Huawei, wie Apple die Funktion nennen wird, bleibt unklar. Offenbar hat Apple vor, sich an den ersten einfachen Multitasking-Funktionen in iPadOS zu orientieren, die es seit mehreren Jahren gibt. Ein echtes Fenstersystem für das iPhone ist zunächst nicht vorgesehen.

Interessanterweise wäre die Technik dazu da: Einem Bastler war es im vergangenen Jahr gelungen, ein Jailbreaking-iPhone mit einem Derivat von iPadOS auszustatten und dadurch dann zu „fensterln“. Es handelt sich also um eine reine Feature-Entscheidung von Apple. Die Hardware wäre für diesen Ansatz durchaus schnell genug. Käme die Splitscreen-Funktion auf regulären iPhones, gäbe es allerdings das Problem, dass die meisten Apps für das Hochformat gestaltet sind. Wie diese dann im Quadratformat dargestellt würden, was bei einer horizontalen Splitscreen-Variante der Fall wäre, bleibt offen.

Wahrscheinlicher ist, dass Fixed Focus Digital mit der neuen Funktion ein Feature des kommenden iPhone Ultra beschreibt. Apples erstes Foldable, das für September erwartet wird, soll laut früherer Berichte im aufgeklappten Zustand erlauben, zwei Apps im „Side-by-side“-Modus zu nutzen, wie er einst beim iPad (vor dem besseren Window-Management) eingeführt wurde.

Hier wäre es dann einfach, zwei iPhone-Apps gleichzeitig anzuzeigen, denn Platz ist ausreichend vorhanden – trotz des von Apple offenbar angestreben „Pass“-Formates.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

KI-Revolution oder Jobkiller: Haben wir demnächst mehr Freizeit?


Zur Premiere der SXSW London 2025 hofften viele Teilnehmer noch, dass Künstliche Intelligenz ihre Jobs nicht gefährdet. In diesem Jahr hat sich das Blatt gewendet: Sehr viele Vorträge, Diskussionsrunden und Panels drehten sich darum, welche Rolle Menschen künftig überhaupt im Arbeitsprozess einnehmen werden und wie sich die Arbeit von LLMs und KI-Agenten beherrschen lässt.

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Laut Tech- und KI-Experte Azeem Azhar von Exponential View wurden 2023 viele KI-Unternehmen gegründet, ohne dass ihre Gründer tiefere Kenntnisse in Künstlicher Intelligenz hatten. 20 Prozent der Unternehmen behaupten aber, dass sie bereits daran verdienen.

Auf die Frage von MIT-Redakteur Will Douglas Heaven, wie viele Jobs durch KI bereits verloren gegangen seien, erklärte Azhar, es gebe keine Beweise, dass KI Jobs gekostet habe. Viele Unternehmen würden vorschieben, dass Entlassungen durch KI entstanden sind. Es klinge einfach besser, wenn jemand behauptet, „wir brauchen nicht mehr so viele Leute, weil wir so erfolgreich KI-Tools einsetzen“, statt einzugestehen, „die Firma läuft nicht so gut, deshalb müssen wir Leute entlassen“.


Grafik zeigt Arbeitslosenquoten und DiD-Koeffizienten nach KI-Exposition von 2016-2025.

Grafik zeigt Arbeitslosenquoten und DiD-Koeffizienten nach KI-Exposition von 2016-2025.

Laut einer Studie von Anthropic hatte KI bislang keinen messbaren Einfluss auf die Arbeitslosigkeit. Die rote Linie zeigt die Arbeitslosenquote von Arbeitnehmern in einem Job mit starkem KI-Einfluss, die blaue solche ohne KI-Einfluss.

(Bild: Anthropic)

Seine Einschätzung deckt sich mit einer Studie des Claude-Entwicklers Anthropic von März 2026 . Azhar räumte zugleich ein, dass die unsicheren weltpolitischen Umstände nur schwer von den Auswirkungen der KI zu trennen sind. So würden Investitionen angesichts von Kriegen, regionalen Konflikten und nicht zuletzt der Klimakrise zurückgehalten und Unternehmen würden keine neuen Leute mehr einstellen.


Radardiagramm zeigt theoretische und beobachtete KI-Abdeckung nach Berufsgruppen.

Radardiagramm zeigt theoretische und beobachtete KI-Abdeckung nach Berufsgruppen.

KI-Potenzial in einzelnen Berufszweigen laut einer Studie des KI-Betreibers Anthropic.

(Bild: Anthropic)

Die theoretischen Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz würden in der Praxis derzeit kaum umgesetzt, ergab die Anthropic-Studie. Wenn man bedenkt, dass ChatGPT gerade einmal dreieinhalb Jahre für alle verfügbar sei, habe sich bereits sehr viel verändert, findet Heaven. Er glaubt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz insbesondere in der medizinischen Forschung und in der Mathematik schnell zu konkreten Anwendungen führen könne. In der Wissenschaft berge KI aber die Gefahr, dass sich Forschungsschwerpunkte unbeabsichtigt verschieben und die Wissenschaftler den Fokus verlieren.


Ling Ge von Tencent

Ling Ge von Tencent

Angesichts der hohen Kosten für Rechenleistung sollten Unternehmen genau überlegen, wofür sie KI nutzen, empfiehlt Ling Ge von Tencent.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Ling Ge von Tencent wies darauf hin, dass Unternehmen KI-Werkzeuge keinesfalls blind und überall einsetzen sollten. Die nötige Rechenleistung sei einfach zu teuer dafür, erklärte die strategische Beraterin des weltgrößten Gaming-Konzerns und Betreibers von WeChat. Die Quantencomputer-Spezialistin ist sich sicher, dass nur diejenigen Unternehmen auf lange Sicht überleben, die den Einsatz von KI-Modellen hinterfragen und sehr gezielt nutzen.

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Ein weiteres Problem: KI ist derzeit nicht vertrauenswürdig, findet Douglas Heaven. Dazu tragen aus seiner Sicht insbesondere Deep Fakes bei, die ein mächtiges Werkzeug seien, um andere zu verletzen; bei pornografischen Inhalten seien davon besonders Frauen betroffen. Außerdem würde mit Deep Fakes grundsätzliches Misstrauen erzeugt und die Bevölkerung – frei nach Hannah Arendt – verunsichert.


 Douglas Heaven und Azeem Azhar auf der SXSW London

 Douglas Heaven und Azeem Azhar auf der SXSW London

MIT-Journalist Douglas Heaven und Azeem Azhar diskutierten, wie sich KI auf den Arbeitsmarkt auswirkt.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Das gelte insbesondere für die Gruppe von Menschen, die jeglichen Einsatz von KI ablehnt. Da KI auf den ersten Blick meist sehr ähnliche Ergebnisse erziele wie ein Mensch, seien Deep Fakes zudem nur schwer als solche zu erkennen. Auch deshalb forsche man verstärkt an mechanistischer Interpretierbarkeit, also eine Art Reverse Engineering und Debugging. Es geht darum, die KI-Modelle nicht mehr als Black Box zu akzeptieren, sondern zu verstehen, wie sie reagieren und produzieren, um die Ergebnisse vorhersehbar zu machen.

Auch für Lucy Liu, Gründerin und Präsidentin des Fintech-Unternehmen Airwallex, spielt der Vertrauensaspekt eine wichtige Rolle. So könne man zwar übers Wochenende eine neue Anwendung vibe coden, doch das Vertrauen der Nutzer gewinne man in so kurzer Zeit keinesfalls; hier sei weiterhin viel menschliche Intervention nötig. Relevante Entscheidungen und Strategien müssten ohnehin von Menschen vorgegeben werden, erklärte Liu. Insofern revolutioniere KI die Arbeit nicht, sondern verändere sie nur.


 Lucy Liu. Gründerin des Fintech-Unternehmens Airwallex

 Lucy Liu. Gründerin des Fintech-Unternehmens Airwallex

Vibe Coding erlaubt es zwar, in kürzester Zeit Anwendungen zu produzieren, Strategien und relevante Entscheidungen müssen aber weiterhin von Menschen getroffen werden, findet Lucy Liu.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Diese positive Sicht auf KI teilen viele Menschen nicht, meint die ehemalige Präsidentin der britischen Handelskammer, Martha Lane Fox. Etliche hätten stattdessen Angst vor den Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz. Auch Lane-Fox ist sich sicher, dass sich die Rollen im Arbeitsleben in den kommenden Jahren stark verändern werden. Diese Änderungen müssten die Menschen jedoch akzeptieren lernen.


 Zoom-Gründer Eric Yuan

 Zoom-Gründer Eric Yuan

Der (natürlich per Zoom zugeschaltete) Zoom-Chef Eric Yuan ist sich sicher, dass wir künftig nur drei oder vier Tage pro Woche arbeiten werden.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Deutlich optimistischer blickt Zoom-Gründer und CEO Eric Yuan auf die Veränderungen. Er glaubt, dass wir in wenigen Jahren nur noch drei bis maximal vier Tage pro Woche arbeiten werden. Die KI könne dann viele Aufgaben rund um die Uhr, also 24/7 erledigen, ohne zu ermüden, ohne Urlaub zu nehmen. Er forderte die Menschen dazu auf, die längere Freizeit zu genießen, statt der Arbeit hinterherzutrauern. Wer die reduzierte Arbeitszeit finanziert, sagte Yuan auch auf Nachfrage nicht.


(uk)



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Künstliche Intelligenz

ChatGPT soll zur integrierten „Superapp“ werden


OpenAI plant den größten Umbau von ChatGPT, seit der Dienst vor rund dreieinhalb Jahren vorgestellt wurde. Die Oberfläche soll renoviert werden, und auch bisher getrennte Funktionen, die in anderen Produkten des Unternehmen stecken, sollen in den Chatbot integriert werden. Dies sagten Verantwortliche von OpenAI der Financial Times (FT).

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Die Wirtschaftszeitung verwendet in ihrem Bericht auch den Begriff der „Superapp“ als das, was ChatGPT demnächst werden soll. Laut mehreren gegenwärtigen und früheren Angestellten von OpenAI, mit denen die FT gesprochen hat, handelt es sich um die größte Restrukturierung seit Bestehen des Unternehmens. Es geht nicht nur um ChatGPT als App an sich, sondern auch um neue Zuständigkeiten und mehr Profitabilität: Noch in diesem Jahr will OpenAI an die Börse gehen, und dafür braucht man mehr Umsätze.

Laut der FT wird das Programmiertool Codex firmenintern gestärkt, weil der Großteil seiner Anwender bereits dafür bezahlt. Bei ChatGPT ist das nicht so, der Chatbot soll also attraktiver werden. Dafür werden unter anderem neue Funktionen für Bildgenerierung und auch Funktionen von Drittanbietern in die Oberfläche von ChatGPT integriert.

„Das wird über die Oberfläche hinausgehen“ sagte Thibault Sottiaux der FT. Er war bisher für Codex zuständig, und ist inzwischen Produktchef für alle OpenAI-Tools. Laut Sottiaux soll ChatGPT auch agentische Funktionen erhalten, die dem Nutzer helfen sollen: „in allen Bereichen Ihres Lebens, sei es privat oder beruflich.“ Aus anderen Quellen will die FT erfahren haben, dass unter anderem die Firmen Canva und Booking.com ihre Angebote auch in ChatGPT zur Verfügung stellen wollen. Von einem neuen Videogenerator als Ersatz für das eingestellte Sora ist bisher nicht die Rede.

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Hinter all dem, und der Idee der Superapp, steht natürlich der Traum von der allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI). Alex Embiricos, Chef der Produkte für Firmen bei OpenAI, sagt der Financial Times in Bezug auf AGI: „Wahrscheinlich wird es einen einzigen Ansprechpartner geben, der alles für mich erledigen kann, was ich brauche.“ Er meint auch, dass beim Erreichen von AGI nicht mehr viele verschiedene Anbieter übrig bleiben werden.

Embiricos spielt damit offenbar auch auf den größten Konkurrenten von OpenAI an: Anthropic. Wie die ChatGPT-Macher wollen auch die Erfinder von Claude und Co. im Jahr 2026 den Börsengang wagen. Neben dem Rennen um die AGI steht den beiden großen KI-Unternehmen nun also ein Wettlauf um die höchste Börsenbewertung bevor.

Viele frühere Investitionen in KI-Infrastruktur liefern jedoch schon jetzt nicht die erhofften Profite – auch, weil manche Rechenzentren bisher gar nicht ausgelastet werden können. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Elon Musks xAI, inzwischen bei SpaceX eingegliedert, seine Rechenkapazitäten auch an Anthropic und Google vermietet.

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(nie)



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