SXSW: Von Poeten und Klempnern: Wie der Unilever-CMO Marketing neu aufsetzt
Leandro Barreto, Unilever, und Ben Kay, WPP (v.l.)
Der neue Chief Marketing Officer von Unilever Beauty & Wellbeing trat in seinem ersten großen Panel auf der South-by-South-West in Austin mit einer bemerkenswert klaren Analyse der Gegenwart an. Marketing, so die Diagnose von Leandro Barreto, stehe in einem paradoxen Moment. Und Unilever hat dafür ein neues Konzept geschaffen.
Vor einem Jahr hat der Konsumgüterkonzern verkündet, er werde künftig die Hälfte des Werbebudgets in Social Media investieren. Das
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Adobe automatisiert Kreativarbeit mit neuem Firefly AI Assistant
Von der Idee zum fertigen Asset in Minuten: Der neue Firefly AI Assistant erstellt Social Content, Mockups und Designs per Prompt. Mit über 60 Funktionen, Creative Skills und integrierten Top-KI-Modellen baut Adobe die Zukunft kreativer Arbeit.
Im März hat der Software-Konzern diverse KI-Tools in Firefly gelauncht. Jetzt folgt „one of the most exciting betas we’ve ever shipped“, so Adobe in der Ankündigung. Denn Firefly wird agentisch. Statt einzelne Funktionen in Adobe Photoshop, Adobe Premiere Pro oder Adobe Lightroom anzusteuern, beschreiben User einfach das gewünschte Ergebnis. Der Assistant übernimmt die Umsetzung im Hintergrund.
Photoshop ohne Profi-Skills: Adobe bringt AI Assistant für Photoshop und neue KI in Firefly
Im Kern läuft alles über eine zentrale Chat-Oberfläche. Statt Tools anzusteuern, beschreiben User einfach, was sie erstellen wollen, und der Firefly AI Assistant setzt es um. Ein Prompt reicht, um aus einem Produktbild Social Assets zu generieren, ein Moodboard zu erstellen oder Bilder zu optimieren. Der Assistant koordiniert dabei mehrstufige Workflows über die Creative Cloud hinweg und übernimmt die Umsetzung im Hintergrund. Wie der Firefly AI Assistant in der Praxis arbeitet, zeigt Adobe an mehreren Beispielen: User können etwa ein Event-Foto hochladen, den gewünschten Output formulieren, und der Assistant übernimmt. Er erstellt Zuschnitte, passt Formate an und optimiert Inhalte direkt für mehrere Plattformen.
Zum Start greift der Assistant auf über 60 Funktionen aus Tools wie Adobe Photoshop, Adobe Lightroom oder Adobe Premiere Pro zu. Dazu gehören Features wie Generative Fill, Remove Background oder Auto Tone. Ergänzt werden diese neuen Funktionen durch sogenannte Creative Skills. Das sind vorgefertigte Abläufe für typische Aufgaben wie mehrere Bilder auf einmal bearbeiten, Mockups erstellen oder Inhalte für Social Media anpassen. Inhalte lassen sich dabei medienübergreifend erstellen, von der ersten Idee bis zum finalen Output.
Trotz der Automatisierung behalten User die Kontrolle. Jeder Schritt lässt sich einsehen, der Prozess kann jederzeit angepasst werden. Die Ergebnisse landen direkt in der Creative Cloud und sind in allen Apps verfügbar.
Firefly holt Top KI-Modelle an Bord
Mit dem Firefly AI Assistant verfolgt Adobe die Anfang April vorgestellte Vision von „agentic creativity“. Kreative Arbeit soll immer weniger aus Tool-Bedienung bestehen und mehr Raum für Ideenfindung und Konzeptarbeit schaffen. Die Public-Beta startet weltweit für Nutzer:innen mit Creative Cloud Pro oder kostenpflichtigen Firefly-Abonnements wie Pro, Pro Plus und Premium und wird schrittweise ausgerollt.
Parallel erweitert Adobe das Modellökosystem in Firefly. Neben eigenen Funktionen integriert die Plattform inzwischen auch externe KI-Modelle wie GPT Image 2 von OpenAI sowie Lösungen von Google, Runway und ElevenLabs. Ergänzt wird das durch neue Features wie Precision Flow und AI Markup, die mehr Kontrolle im kreativen Prozess ermöglichen. Perspektivisch sollen die eigenen Tools zudem auch in Drittumgebungen verfügbar gemacht werden, etwa in Kombination mit Claude von Anthropic.
„Du orchestrierst Agents wie ein Teamchef Aufgaben verteilt“: Der Sprung von Gen AI zu Agentic AI
Der Copilot agiert jetzt agentisch in Outlook, sodass User ihre Mails sortieren und zusammenfassen lassen können, einfach per Prompt. Die KI ermöglicht sogar die eigenständige Umsetzung von Handlungsplänen.
Millionen Menschen arbeiten in Microsoft Outlook. Künftig soll dort die AI-Assistenz Copilot für sie arbeiten. Dafür sorgt der neue Agent Mode, den CEO Satya Nadella selbst auf Threads vorstellt.
Mit dem Agent Mode können User über das Frontier-Programm im Early Access ihre Inbox-Verwaltung an die KI auslagern. Diese kann Mails sortieren, nach Relevanz ordnen, Meetings verschieben, um Terminkonflikte zu vermeiden und dergleichen mehr. Zur Optimierung dienen einfache Prompts in natürlicher Sprache. So können User beispielsweise folgende Aufgabe weitergeben:
Identifiziere Personen, die binnen 24 Stunden nicht auf meine Mails antworteten, priorisiere die wichtigsten Kontakte und erstelle Drafts für höfliche Follow-up Mails.
Solche Aufgaben können gerade Vielschreiber:innen helfen. Der Copilot übernimmt die vorgegebenen Arbeitsschritte, wobei User immer einsehen können, was die KI macht. Das erlaubt Anpassungen und Vetos. Überdies kann der Copilot auf Wunsch aktiv den Kalender der User verwalten und zum Beispiel eine Agenda kreieren. Ein Beispiel-Prompt von Microsoft lautet:
Erstelle eine Agenda für das morgige Standup Meeting zum Produkt-Launch. Konzentriere dich dabei auf Blocker, die Owner-Zuweisungen und die Entscheidungen, ob Personen teilnehmen oder nicht.
Im neuen Post des Outlook Blogs kannst du noch mehr Möglichkeiten und Beispiel-Prompts finden. Der Copilot für Outlook kommt mit dem Agent Mode und macht die Arbeit im Microsoft-Kosmos agentischer denn je. Dabei unterstützt seit kurzem auch Copilot Cowork Claude-Vorbild.
Copilot Cowork:
Diese Microsoft 365 Tasks kannst du jetzt an die KI delegieren
CRM-Einführung ohne Chaos: Erfolgsfaktoren für den Mittelstand
CRM einführen ohne Frust? Diese Erfolgsfaktoren helfen dir 2026, typische Fehler zu vermeiden und Marketing und Vertrieb sauber zu verbinden. [Anzeige]
„Wir brauchen ein CRM“ – und plötzlich wird alles kompliziert
Die Entscheidung fällt oft schnell. Ein CRM soll her. Mehr Übersicht, bessere Lead-Verfolgung, sauberere Prozesse zwischen Marketing und Vertrieb.
Was danach passiert, ist deutlich weniger strukturiert.
Anforderungen wachsen während des Projekts
Prozesse werden diskutiert aber nicht festgelegt
Daten werden übertragen, aber nicht bereinigt
Teams sollen das System nutzen, verstehen aber den Mehrwert nicht
Am Ende steht ein CRM, das zwar implementiert ist aber im Alltag kaum genutzt wird. Dieses Szenario ist im Mittelstand keine Ausnahme. Es ist eher der Regelfall.
Warum CRM-Projekte selten an der Software scheitern
Die wenigsten CRM-Einführungen scheitern an der Technik. Sie scheitern daran, dass ein grundlegender Punkt unterschätzt wird: Ein CRM verändert nicht nur Tools, sondern Arbeitsweisen. Typische Probleme entstehen genau dort.
Unklare Zielsetzung
„Wir wollen mehr Struktur“ klingt sinnvoll, ist aber nicht konkret genug. Ohne klare Ziele bleibt offen:
Welche Prozesse sollen sich verbessern?
Welche Kennzahlen sind entscheidend?
Wer arbeitet wie mit dem System?
Das führt dazu, dass das CRM vieles kann – aber nichts wirklich löst.
Alte Prozesse werden einfach digitalisiert
Ein häufiger Reflex: Bestehende Abläufe werden eins zu eins ins CRM übertragen. Das Problem daran: Wenn Prozesse vorher nicht sauber waren, werden sie es digital auch nicht.
Das CRM wird zum zusätzlichen Tool
Gerade in gewachsenen Marketing Setups passiert Folgendes:
Das CRM wird eingeführt
Marketing bleibt im bestehenden Tool
Projektmanagement läuft separat
Kommunikation passiert weiterhin über andere Kanäle
Das Ergebnis ist kein zentrales System, sondern ein weiterer Baustein im Tool Stack.
Was sich 2026 verändert hat
Viele Unternehmen im D-A-CH-Raum hinterfragen genau diesen Ansatz. Nicht, weil sie weniger Tools wollen – sondern weil sie merken, dass Komplexität zum Problem wird. Deshalb gewinnen integrierte Plattformen wie Bitrix24 an Bedeutung. Der Unterschied liegt weniger in einzelnen Funktionen, sondern darin, wie diese zusammenspielen:
Leads werden nicht nur erfasst, sondern direkt weiterverarbeitet
Aufgaben entstehen automatisch aus Prozessen
Kommunikation findet im Kontext von Deals statt
Marketing und Vertrieb greifen auf dieselben Daten zu
Das CRM ist hier kein isoliertes System mehr, sondern Teil einer durchgängigen Struktur.
Erfolgsfaktor 1: Prozesse klären, bevor du Tools auswählst
Bevor du dich für ein System entscheidest, solltest du eine einfache, aber entscheidende Frage beantworten:
Wie sieht dein Vertriebsprozess konkret aus?
Zum Beispiel:
Wann wird ein Lead zum Verkaufschancen?
Welche Schritte folgen bis zum Abschluss?
Welche Informationen braucht der Vertrieb wirklich?
In einer Plattform wie Bitrix24 lassen sich diese Abläufe direkt abbilden:
Das sorgt dafür, dass das CRM nicht nur dokumentiert, sondern aktiv steuert.
Erfolgsfaktor 2: Marketing von Anfang an einbeziehen
Viele CRM-Projekte werden vom Vertrieb getrieben. Dabei entsteht der eigentliche Mehrwert erst, wenn Marketing integriert ist. Denn nur dann wird sichtbar:
welche Kampagnen tatsächlich Umsatz bringen
welche Leads qualitativ hochwertig sind
wo im Funnel Potenzial verloren geht
In integrierten Systemen wie Bitrix24 sehen beide Teams denselben Verlauf – vom ersten Kontakt bis zum Abschluss. Das verändert nicht nur die Datenlage, sondern auch die Zusammenarbeit.
Ein CRM bringt wenig, wenn alle Schritte weiterhin manuell erfolgen. Gerade im Lead Management lassen sich viele Prozesse automatisieren:
Zuweisung neuer Leads
Erinnerungen für Follow-ups
Statuswechsel in der Pipeline
einfache Qualifizierungsregeln
In Bitrix24 können solche Abläufe regelbasiert definiert werden. Das sorgt dafür, dass nichts liegen bleibt – und reduziert gleichzeitig den Abstimmungsaufwand im Team.
Erfolgsfaktor 4: Komplexität reduzieren, nicht erhöhen
Ein häufiger Fehler: Das „perfekte“ CRM wird gesucht. Mit möglichst vielen Funktionen, maximaler Flexibilität und vollständiger Individualisierung. In der Praxis führt das oft zu:
langen Implementierungsphasen
geringer Nutzung im Alltag
wachsender Frustration im Team
Viele mittelständische Unternehmen profitieren stärker von einer Lösung, die:
mehrere Funktionen kombiniert
klar strukturiert ist
schnell verstanden wird
Hier liegt ein Vorteil integrierter Plattformen: Sie reduzieren Systemwechsel und bündeln Prozesse in einer Umgebung.
Erfolgsfaktor 5: Schrittweise einführen statt alles auf einmal
Ein CRM-Projekt muss nicht von Anfang an perfekt sein. Im Gegenteil: Zu große Einführungen scheitern häufig an ihrer eigenen Komplexität. Ein pragmatischer Ansatz sieht anders aus:
CRM und Pipeline aufsetzen
zentrale Prozesse definieren
Team einbinden
schrittweise erweitern
In Plattformen wie Bitrix24 lässt sich dieser Weg gut abbilden, da Funktionen modular genutzt werden können.
Wie ein funktionierender CRM-Prozess im Alltag aussieht
Ein strukturierter Ablauf unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Tool Setup:
Ein Lead wird über ein Formular erfasst
Er erscheint direkt im CRM
Eine Aufgabe wird automatisch zugewiesen
Der Lead durchläuft klar definierte Pipeline-Stufen
Kommunikation und Dokumente werden zentral gespeichert
Marketing kann den gesamten Verlauf nachvollziehen
Der Unterschied liegt nicht im einzelnen Schritt, sondern im Zusammenspiel.
Drei Fragen, die du vor der Einführung klären solltest
Welche Prozesse sollen konkret verbessert werden?
Arbeiten Marketing und Vertrieb aktuell mit denselben Informationen?
Wo entsteht heute der größte manuelle Aufwand?
Diese Fragen sind oft entscheidender als die Auswahl des Tools selbst.
Fazit: Ein CRM ist kein Tool – sondern ein System
Ein CRM einzuführen bedeutet nicht, ein weiteres System zu etablieren. Es bedeutet, Strukturen zu schaffen:
klare Prozesse
transparente Abläufe
eine gemeinsame Datenbasis
Integrierte Plattformen wie Bitrix24 unterstützen genau das, weil sie nicht nur einzelne Funktionen bieten, sondern Prozesse miteinander verbinden. Ob ein CRM erfolgreich ist, zeigt sich deshalb nicht bei der Einführung, sondern im Alltag.
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