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UX/UI & Webdesign

Wie KI die Illustrationsbranche verändert › PAGE online


Tradition, Handwerk, KI – und irgendwo dazwischen die Zukunft der Illustration. In der neuen PAGE fragen wir: Was passiert mit einem Beruf, dessen Stil aus der eigenen Hand entsteht? Zwischen AI Slop, Urheberrechtsfragen und neuen Möglichkeiten sprechen wir mit Illustrator:innen und Branche darüber, wie es weitergehen kann – und starten gleichzeitig in unser Jubiläumsjahr.

PAGE Cover Ausgabe 1 2026

Tradition und Vermächtnis versus Innovation. Die wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen im Design geben vielen Kreativen Anlass zur Reflexion. Während einige dabei mit offenen Armen der KI-Innovation entgegentreten, kritisieren andere die wirtschaftlich getriebenen Veränderungen. So haben wir in den letzten Monaten gelernt, dass demokratisiertes Design kein Garant für gute Gestaltung ist – und ein neues Wort für die Welle an KI-generierten Bildern gefunden: AI Slop.

Eine Müdigkeit, die sich einstellt, wenn wir schlecht gepromptete Visuals sehen, die man oft auch einfach hätte weglassen können. Richtig schmerzhaft sind diese Bilder aber an Stellen, die von einer durchdachten Visualisierung profitiert hätten. Zum Beispiel durch eine Illustration. Nur kosten Illustrator:innen eben Geld – Geld, das gerade immer seltener in sie investiert wird.

So zeigen verschiedene Studien wie von der Independent Society of Musicians (UK), dass rund ein Drittel der Illustrator:innen bereits finanzielle Einbußen durch KI verzeichnen. Und noch mehr stemmen sich gegen die Urheberrechtsverletzung durch das Scraping ihrer Werke zum Training großer KI-Modelle.

Aber was jetzt? Diese Frage stellen wir in der Titelgeschichte verschiedenen Akteur:innen aus der Illustrationsbranche. Denn jetzt gilt es, im Austausch mit Agenturen und Organisationen einen ethischen und rechtlichen Umgang mit der Technologie zu finden. Die Recherche war von gemischten Gefühlen, Wut und Veränderungsmut geprägt. Denn während KI für die einen wirtschaftliche Chancen bedeutet, ist für die anderen eine Arbeit mit den neuen Tools unvorstellbar; Ihr Handwerk und Stil sind abhängig von den eigenen Händen.

PAGE wird 40!

Aber kann es eine Welt geben, in der beide Strömungen parallel überleben können? Wir bei PAGE glauben: ja! Denn die Designbranche ist eine Wandlerin und der beste Beweis dafür ist PAGE selbst. Wir feiern 2026 (im Oktober) unser 40-jähriges Jubiläum. Aktionen zum Geburtstag wird es aber das ganze Jahr lang geben: angefangen mit einem Rückblick auf 40 Jahre Editorial Design by PAGE, der zeigt, dass es nur eine Strategie gibt, die wirklich jede Hürde in der Designbranche überwindet: weitermachen!

Cover: Die Liebe zum Handwerk und die immer neue Illustration desselben Sujets, um den eigenen Stil zu verfeinern: Wie hätten wir unsere Titelgeschichte besser bebildern können als mit der emotionalen Illustration von Florian Meissner?

Legacy versus innovation. The economic and technological shifts reshaping design have given many creatives pause for reflection. While some embrace AI with open arms, others push back against changes driven more by profit than by craft. Along the way, we’ve learned that democratized design is no guarantee of good design – and we’ve even found a new word for the flood of AI-generated imagery online: AI Slop. A kind of fatigue sets in when we encounter poorly prompted visuals that could simply have been left out. But these images sting most where a considered, crafted visualization would have made all the difference – an illustration, for instance. The problem is that illustrators cost money, and that money is increasingly not being spent on them. Studies including one by the Independent Society of Musicians (UK) show that around a third of illustrators are already feeling the financial impact of AI. And even more are fighting back against the copyright violations that come with having their work scraped to train large AI models. So where do we go from here? That’s the question we put to a range of voices from the illustration world in this issue’s cover story. The conversations were charged with mixed feelings, frustration, and a drive for change. For some, AI represents a genuine economic opportunity; for others, working with these tools is simply unthinkable – their craft and their style live in their hands. But can both worlds coexist? At PAGE, we think yes. The design industry has always been an adapter – and PAGE itself is proof of that. This October, we celebrate our 40th anniversary, with actions and events running all year long: starting with a look back at 40 years of editorial design by PAGE, a reminder that there’s really only one strategy that gets you through every challenge the industry throws at you: keep going.

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Kreative Freiheit mit System: Design studieren an der HAWK Hildesheim › PAGE online


Die HAWK bietet eine Ausbildung, die handwerkliche Präzision mit strategischem Weitblick vereint. Mit verstärktem Fokus auf Projektarbeit bereiten wir alle Studierenden auf die komplexen Anforderungen der modernen Designwelt vor. Bewirb dich zum WiSe bis zum 15. Juli 2026.

Kreative Freiheit mit System: Design studieren an der HAWK Hildesheim › PAGE online

Erfolgreiches Design entsteht heute an zahlreichen Schnittstellen: zwischen analog und digital, zwischen Handwerk und Strategie, zwischen Individuum und Gesellschaft. An der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen wird diese Interdisziplinarität gelehrt und vor allem gelebt. In erstklassig ausgestatteten Laboren und Werkstätten arbeiten Studierende an realen Projekten und entwickeln Lösungen, die weit über ästhetische Entwürfe hinausgehen.

Das Besondere an der HAWK ist das »atmende System« der neun Kompetenzfelder. Nach einer fundierten Grundlehre haben Studierende die Freiheit, sich zu spezialisieren, immer mit Blick auf benachbarte Disziplinen. Diese Vielfalt macht die Fakultät Gestaltung zu einem einzigartigen Innovationsraum, in dem Theorie und Praxis Hand in Hand gehen.

Praxisbezug und Spezialisierung im Bachelor

Im Bachelorstudium legen die Studierenden zunächst eine gemeinsame Basis in der gestalterischen Grundlehre. Darauf aufbauend folgt die gezielte Spezialisierung. Die Arbeit an konkreten Projekten steht dabei von Anfang an im Zentrum. Ob im Fotostudio, in der Metallwerkstatt oder im Digital Lab – die Ausbildung ist konsequent praxisorientiert. Sie bereitet umfassend auf die Selbstständigkeit oder die Anstellung in Agenturen und Designabteilungen vor.

Strategie, Leitung und Forschung im Master

Das Masterstudium richtet sich an Gestalter:innen, die eine Führungsebene anstreben oder wissenschaftlich-künstlerisch forschen wollen. Hier stehen integratives Gestalten und teamorientiertes Leiten im Vordergrund. Die Studierenden vertiefen ihr Wissen außerdem in den Bereichen Projektentwicklung, Designmanagement, Strategie und Gestaltung. Ziel ist es, komplexe Designprozesse strategisch zu denken und gestalterische Entscheidungen auf einem wissenschaftlich fundierten Fundament zu treffen.

Die Studiengänge im Überblick

Die Fakultät Gestaltung bietet zwei aufeinander aufbauende Studienmodelle an. Beide zeichnen sich durch ihre individuelle Profilbildung aus:

Bachelor of Arts (B. A.) Gestaltung

Der Fokus liegt auf einer fundierten gestalterischen Grundlehre und der anschließenden Spezialisierung in einem von neun Kompetenzfeldern:

  • Advertising Design
  • Branding Design
  • Digital Environments
  • Farbdesign
  • Innenarchitektur
  • Lighting Design
  • Metallgestaltung & Schmuck
  • Produktdesign

Regelstudienzeit: 6 Semester

 

Master of Arts (M. A.) Gestaltung

Hier liegt der Schwerpunkt auf teamorientiertem Leiten, strategischem Denken und designorientierter Forschung. Im Masterstudiengang erweitern Absolvent:innen ihre gestalterischen Fähigkeiten um Management-Kompetenzen. Sie lernen, Verantwortung in komplexen Projekten zu übernehmen.

Regelstudienzeit: 4 Semester

Das hat die HAWK Hildesheim zu bieten

Die Fakultät Gestaltung blickt auf eine über 120-jährige Tradition zurück: Sie begann im Jahr 1900 mit der Gründung der »Handwerker- und Kunstgewerbeschule«. Die HAWK in ihrer heutigen Form als Hochschule wurde 1971 ins Leben gerufen, wobei die Fakultät Gestaltung (ehemals Fachbereich Gestaltung) seit der Gründung ein zentraler Bestandteil ist. Sie verbindet Tradition mit modernster Technik.

Das Besondere ist die intensive, individuelle Betreuung in kleinen Gruppen. Eine Lehrkraft betreut durchschnittlich 20 Studierende. Und die neun Kompetenzfelder – von Branding und Grafikdesign bis hin zu Metallgestaltung und Innenarchitektur – bieten eine fachliche Breite an, die in Deutschland selten zu finden ist.

Wichtige Termine & Kontakt

Bereite dein Portfolio vor und nutze die Beratungsangebote der Fakultät:

  • Bewerbungsschluss Sommersemester: bis 15.01.2027
  • Bewerbungsschluss Wintersemester: bis 15.07.2026

Mappenberatung & Infos:

Termine für die Mappen- und Studienberatung und Informationen zum Aufnahmeverfahren findest du online.

Kontakt Fakultät Gestaltung:
Tel: +49 5121 881-301
E-Mail: direkt über Kontaktformular

Kosten im Überblick

  • Semesterbeitrag Hildesheim: 431,80 € (Stand SoSe 2026)
  • Deutschlandsemesterticket: Im Beitrag enthalten (bundesweite Nutzung des Nahverkehrs)
  • Studiengebühren: Keine (für Erststudien im Rahmen der Regelstudienzeit)
  • Langzeitstudiengebühren: 500,00 € pro Semester (zusätzlich zum Beitrag, falls das Studienguthaben aufgebraucht ist)
  • Materialkosten: Individuell je nach Projekt und Kompetenzfeld (Werkstätten und Labore stehen zur Nutzung bereit)
  • Vergünstigte oder kostenfreie Leistungen der Studierendenwerke vorhanden

Alle wichtigen Links

Fakultät Gestaltung der HAWK
Der direkte Weg zu allen Kompetenzfeldern, Laboren und Werkstätten
www.hawk.de/g

Details zum Bachelorstudium
Infos zu Studienverlauf, Modulen und den neun Schwerpunkten
Bachelor Gestaltung entdecken

Details zum Masterstudium
Alle Infos zu Forschungsschwerpunkten und Designmanagement
Master Gestaltung entdecken

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Semesterbeitrag im Detail



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Hört mal zu! Spannende Geschichten zum großen Eszett › PAGE online


Mit einer Kickstarter Kampagne sucht der Typograf Ralf Herrmann nach Unterstützung für ein tolles Projekt: Ein Hörbuch zum Versal-ß.

Hört mal zu! Spannende Geschichten zum großen Eszett › PAGE online

Wer ein ß im Namen hat, weiß um die Schwierigkeiten, die es mit diesem, einzig in der deutschen Sprache vorkommenden Buchstaben, gibt. Da kein deutsches Wort mit einem ß beginnt, gab es das ß lange Zeit nur als Kleinbuchstaben. Die Notlösung, das ß in Namen im Versalsatz durch SS zu ersetzen, taugt nur bedingt. Wer weiß schon, ob Frau Weiss nun Weiss oder Weiß heißt.

Offizielle Dokumente setzen auf gemischte Schreibweise (WEIß), typografisch gesehen grenzt das an Körperverletzung. Ich werde nie vergessen, als ich kurz vor der Geburt meines ersten Kindes vor dem KREIßSAAL stand und mir ganz übel wurde…

Seit 2017 ist das große Eszett Teil der amtlichen deutschen Rechtschreibung und es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Schriften, die ein Versal-ß im Glyphensatz haben. Dennoch hat sich die Existenz des Zeichens noch nicht überall herumgesprochen und es ranken sich weiterhin viele Missverständnisse um den Buchstaben, da die funktionalen und historischen Zusammenhänge nicht oder nur unzureichend bekannt sind. 

Ein mehrstündiges Hörbuch, geschrieben und gelesen vom Weimarer Typograf Ralf Herrmann, soll die spannende Geschichte des Eszett-Buchstabens nun einmal grundlegend aufarbeiten und in Gänze erzählen. 

Denn schon mehrfach stand sowohl die Abschaffung des Eszett-Buchstabens, als auch die Einführung einer Großbuchstabenvariante auf der Tagesordnung. Wir erfahren in dem Hörbuch entsprechend von spannenden Debatten und richtungsweisenden Entwicklungsschritten, die bis heute nachwirken, aber dennoch zwischenzeitlich komplett in Vergessenheit geraten waren, selbst unter Fachleuten. Und natürlich liefert das Buch auch nützliche und praxisnahe Informationen zur aktuellen Anwendung des Buchstabens. Ein begleitendes Webportal soll die Fakten und Quellen zum Eszett zudem dauerhaft und kostenlos für alle zugänglich machen.  

Die Kampagne läuft ganz gut, kann aber durchaus noch Unterstützung gebrauchen. Noch bis zum 7. Mai 2026 könnt ihr auf Kickstarter dafür sorgen, dass das Projekt realisiert wird.

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Blasenschwäche bei Männern: Mit Humor gegen das Tabu › PAGE online


Wo ist die undichte Stelle? Das fragt die Kampagne, die Serviceplan Köln für Inkontinenzprodukte von Hartmann entwickelt hat. Dem unangenehmen Thema begegnen die Kreativen mit einem knackigen Spot, der auf Mafia-Thriller und auf Humor setzt.

Blasenschwäche bei Männern: Mit Humor gegen das Tabu › PAGE online

Inkontinenz ist ein unangenehmes Thema. Für Frauen und für Männer. Doch während sich bei Frauen die Scham langsam legt und das Training des Beckenbodens ein weitverbreitetes Thema ist, herrscht bei Männern absolutes Schweigen.

Dabei heißt es von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, dass über alle Altersgruppen hinweg rund 15 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer an Inkontinenz leiden.

Doch als Mann eine Einlage tragen?

Undichte Stelle

Serviceplan Köln zeigt, wie man sich dem schwierigen Thema nähert. Und das knackig und mit Humor und mit einem Spot, der mit den Gesetzen des Mafia-Thrillers spielt, in dem es früher oder später eine »undichte Stelle« gibt, einen Informanten, der meist furchtbare Konsequenzen fürchten muss – und das nicht nur demjenigen, sondern auch dem Publikum den Angstschweiß auf die Stirn treibt.

Doch mit den Pads MoliCare®, wie die Inkontinenz-Linie von Hartmann heißt, behält man die Kontrolle, bleibt souverän – und unentdeckt.

Die Kampagne richtet sich gezielt an Männer im Alter von 45+ Jahren und wird Digital-First, unter anderem über YouTube und Social Media ausgespielt. Weitere Flights und auch Adaptionen, unter anderem für Frankreich, Belgien und Spanien, sollen folgen.

Serviceplan Köln, kreative Leadagentur für Hartmann, entwickelte Strategie, Konzeption und Kreation der Kampagne. Serviceplan Make realisierte die Produktion. Regie: Mikal Boland, Fotografie: Jacek Lukasiewicz, Videografie: Mateusz Wiater. Externer Produktionspartner: Neverest (Polen).

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