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Das sind die schönsten Bücher 2026 › PAGE online


Die Gewinner des Wettbewerbs »Best Book Design from all over the World« zeigen auch in diesem Jahr die unendlichen Möglichkeiten der Buchgestaltung – und, dass man sich immer trauen sollte, out of the box zu denken und zu designen.

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Die fünf Juror:innen aus fünf Ländern entschieden drei Tage lang in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig, an wen die Preise für das »Best Book Design from all over the World 2026« gehen.

Der Jury gehörten in diesem Jahr die Kreativen, die Grafikdesigner:innen und Buchgestaltenden Sunandini Banerjee aus Indien, Artur Frankowski aus Polen, der Brite Fraser Muggeridge, Isabel Seiffert aus der Schweiz und der Spanier Raül Vicent an.

Gemeinsam haben sie rund 570 Bücher aus 33 Nationen gesichtet und das »Best Book Design from all over the World 2026« prämiert, das, wie es von Birte Kreft, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, heißt »die Vielfalt und Lebendigkeit der zeitgenössischen Buchgestaltung« repräsentiert und »die anhaltende
Relevanz des Buches als kulturelle Form« unterstreicht.

Die Goldene Letter des internationalen Buchgestaltungswettbewerbs geht dabei 2026 an die Publikation »Ourouboros Wings«, das Benaiah French an der Königlichen Akademie der Künste in Den Haag (KABK) gestaltet hat – und das zuvor im niederländischen Buchgestaltungswettbewerb prämiert wurde.

Es dreht sich um die Fatbikes, die Fahrräder mit ihren überdimensionierten fetten Reifen, die besonders in den Niederlanden ein viel diskutiertes Thema sind und als Verkehrsrisiko eingestuft werden – und ihre teilweise als aggressiv geltenden Fahrer:innen gleich mit.

Abseits des hochaktuellen Themas lasse das Buch die Grenze zwischen Inhalt und Form verschwimmen, heißt es von der Jury. »Durch geschicktes Falten der Druckbögen wandern die bedruckten Farbflächen in das Innere der japanischen Bindung, wo sie im Dialog mit ›klassisch‹ gedruckten Elementen zu einer neuen charakteristischen Komposition finden.«

Die Goldene Letter

Hier ein Blick in die Gewinnerpublikation »Ourouboros Wings«, gestaltet von Benaiah French:

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm
Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Gold-, Silber- und Bronzemedaillen

Neben der höchsten Auszeichnung des Wettbewerbs, der Goldenen Letter, hat die Jury 13 weitere Auszeichnungen vergeben: eine Goldmedaille, zwei Silbermedaillen, fünf Bronzemedaillen und fünf Ehrendiplome.

Sie gingen an Publikationen aus China, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Portugal, der
Schweiz, Südkorea und Taiwan. Die 21 weiteren Bücher der Shortlist verfehlten eine Auszeichnung nur knapp, heißt es von der Stiftung Buchkunst.

Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist, dass alle eingereichten Bücher zuvor in nationalen Wettbewerben ihrer Herkunftsländer ausgezeichnet wurden. Und, dass die Auszeichnungen undotiert sind, aber den internationalen Dialog in der Buchgestaltungsszene anregen sollen.

Hier sind die weiteren Auszeichnungen der »Schönsten Bücher aus aller Welt 2026«:

Die Goldmedaille:

Sophie Calle »Picalso«, Frankreich. Design: SpMillot
Format: 170 × 218,5 mm / Seiten: 196
Auflage: 3.800 (FR) / 1.400 (EN)
Druck: Maestro / Grafiche Antiga
Verlag: Atelier EXB
ISBN: 9782365113809

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Die beiden Silbermedaillen:

Taca / Qu Minmin, Zhao Mi: Odes. China, Design: Qu Minmin, Jiang Qian
Format: 320 × 245 mm
Seiten: 180 / Auflage: 1.500
Druck: Shanghai Artron Art Printing
Verlag: Phoenix Fine Arts Publishing
ISBN: 9787574134768

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Sophie Thun: Zwischen Licht und Wand. Österreich, Design: Marie Artaker
Museum der Moderne Salzburg
Format: 200 × 250 mm
Seiten: 128 / Auflage: 900
Druck: Gallery Print
Verlag: Distanz Verlag
ISBN: 9783954767120

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Die fünf Bronzemedaillen:

Various / Lukas Quist Lund: Anthology for Listening Vol. II. Dänemark. Design: Linn Henrichson
Format: 270 × 163 mm
Seiten: 400 / Auflage: 400
Druck: Jelgavas tipogrāfiji
Verlag: Bureau for Listening
ISBN: 9788797402993

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Eline Benjaminsen, Dayna Casey: Collapsed Mythologies: A Geofinancial Atlas. Niederlande. Design: Dayna Casey
Format: 142 × 225 mm
Seiten: 344 / Auflage: 1.400
Druck: Gutenberg Beuys
Verlag: Page Not Found, Spector Books
ISBN: 9783959058490

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Andrea Faraguna: Heatwave. Schweiz. Design: Samuel Bänziger, Rosario Florio, Larissa Kasper
Format: 165 × 220 mm / Seiten: 264
Auflage: 6.000 / Druck: DZA
Verlag: The National Pavilion
of the Kingdom of Bahrainren

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Isabel Carvalho, Clara Batalha, Vanessa Badagliacca: Os Ovários das Papoilas / The Ovaries of the Poppies. Portugal,
Design: Macedo Cannatà
Format: 145 × 100 mm / Seiten: 112
Auflage: 200 / Druck: Maiadouro
Sismógrafo, Salto no Vazio Associação Cultural ISBN: 9789893521175

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

OIMU, mt.d / Jeon Minseong: Mountain 239. Südkorea, Design: Shin Sohyun
Format: 50 × 68 mm
Seiten: 288 / Auflage: 11.000
Druck: Chungsan
Verlag: Oimu
ISBN: 9791196538880

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Die fünf Ehrendiplome

Chen Peng / Wang Qijin, Tang Jing: Appreciation of Plum Blossom Culture, China. Design: Xu Tianqi, Li Pengyi
Format: 260 × 143 mm
Seiten: 534 / Auflage: 1.6500
Druck: Shenzhen International Color Printing
Verlag: Sichuan People’s Publishing House
ISBN: 9787220130182

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Jan Kinsbergen Architects: Plates, Frankreich. Design: Spassky Fischer
Format: 240 × 340 mm / Seiten: 184
Auflage: 1.100
Druck: Musumeci
Verlag: Caryatide
ISBN: 9782493283214

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Susanna Koeberle, Sebastian Marbacher, Mara Tschudi: Unmittelbar, dringend, ungeduldig. Schweiz. Design: Naima Schalcher
Format: 225 × 155 mm / Seiten: 272
Auflage: 650 / Druck: La Buona Stampa
Verlag: Edition Hochparterre
ISBN: 9783909928958

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Peng-Hsiang Kao / Yu-Ching Huang: The Visual Guide to Taiwan Letterpress Printing. Taiwan. Design: Peng-Hsiang Kao
Format: 180 × 260 mm
Seiten: 142 / Auflage: 4.000
Druck: Fufu Print, Cheng Chai Enterprise
Verlag: Yuan-Liou Publishing
ISBN: 9786264181044

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Institut für Städtebau: Territorial Urbanism Now! Österreich. Design: Liza Borovskaya-Brodskaya, Jakob Mayr
Format: 190 × 260 mm / Seiten: 264
Auflage: 600 / Druck: Medienfabrik Graz
Verlag: Jovis
ISBN: 9783986120634

Credit: Stiftung Buchkunst / Fotos: Attila Hartwig, Florian Lamm

Gewinner auf der Leipziger Buchmesse

Die diesjährigen 14 Prämierten werden am Buchmessen-Freitag der Leipziger Buchmesse am 20. März 2026, um 16 Uhr am Stand der Stiftung Buchkunst geehrt – und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ebenfalls auf der Leipziger Buchmesse erscheint die Publikation »Best Book Design from all over the World 2026«, die von dem großartigen Studio Lamm & Kirch gestaltet wird.

Darüber hinaus werden an den vier Messetagen alle rund 570 Einsendungen am Stand der Stiftung Buchkunst ausgestellt.

Die Wettbewerbs-Jury:



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Ein Zeichen für die Kreislaufwirtschaft: Das neue „Reuse“-Symbol soll Wiederverwendung sichtbar machen – Design Tagebuch


Die Kreislaufwirtschaft hat ein neues visuelles Erkennungszeichen. Mit dem weltweit eingeführten „Reuse“-Symbol präsentiert die Organisation PR3 (The Global Alliance to Advance Reuse) erstmals ein universelles Kennzeichen für wiederverwendbare Verpackungen und die dazugehörigen Rückgabe- und Reinigungssysteme. Ziel ist es, Wiederverwendung auf einen Blick erkennbar zu machen und von Recycling klar abzugrenzen.

Aus gestalterischer Sicht schließt das Reuse-Symbol (ausgesprochen „re-use“) eine Lücke. Während das bekannte Recyclingsymbol mit seinen drei im Kreis angeordneten Pfeilen seit Jahrzehnten für stoffliche Verwertung und Recycling steht, fehlte bislang eine international verständliche Kennzeichnung für Wiederverwendung und Mehrwegsysteme. Das neue Zeichen wurde in einem globalen Designwettbewerb entwickelt und anschließend in internationalen Nutzertests evaluiert.

Die Einführung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Wiederverwendung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bereits 2025 forderten Organisationen aus der Reuse-Branche ein verbindliches, rechtssicheres Reuse-Symbol für Europa. Ihr Anliegen: Nur tatsächlich in Mehrwegsystemen zirkulierende Verpackungen sollen entsprechend gekennzeichnet werden, um Greenwashing zu verhindern.

ReUse Symbol – Social Post Image

Dass Wiederverwendung inzwischen weit über klassische Getränkeflaschen hinausgeht, zeigen aktuelle Beispiele. In Freiburg demonstrieren automatisierte Rücknahmeautomaten für Mehrwegbecher, wie Reuse-Systeme in den urbanen Alltag integriert werden können. Die Rückgabe wird damit ähnlich einfach wie etablierte Pfandsysteme.

Auch außerhalb der Verpackungsbranche gewinnt das Prinzip an Relevanz. Mercedes-Benz baut in Kamenz derzeit ein „Battery ReUse Center Europe“ auf. Dort sollen gebrauchte Hochvoltbatterien geprüft, aufgearbeitet und erneut eingesetzt werden, bevor sie recycelt werden. Reuse wird damit zum strategischen Baustein der Ressourcenwirtschaft.

Entworfen haben das Reuse-Symbol Nicole Ascanio Rodriguez und Juan Navarrete, Mitgründern von Epigrama Studios aus Bogotá. Ihr Entwurf setzte sich in einem offenen Wettbewerb gegen 236 Einreichungen aus 29 Ländern durch und wurde in 17 Ländern mit 1.275 Testpersonen auf Wiedererkennbarkeit, kulturelle Übertragbarkeit und Abgrenzung zu bestehenden Zeichen und Recycling-Symbolen geprüft. Der Intention der beiden Gestalter nach beschreibt das Zeichen die Vorstellung von Zeit als Spirale: zurückkehrend, wiederherstellend, neu beginnend.

Der konzeptuelle Kern des Symbols liegt also im Systemgedanken, nicht im Materialmerkmal. Genau das ist der entscheidende Unterschied sowohl zum internationalen Recyclingsymbol als auch zum Grünen Punkt. Der Grüne Punkt, seit 1990 auf deutschen Verpackungen präsent, ist kein Hinweis auf Recyclingfähigkeit oder Mehrwegbetrieb – er zeigt lediglich, dass der Hersteller eine Lizenzgebühr an ein duales Entsorgungssystem entrichtet hat. Der Grüne Punkt ist ein Finanzierungsnachweis, keine Nutzungsaussage. Das neue Reuse-Symbol hingegen darf nur dann auf einer Verpackung erscheinen, wenn diese nachweislich Teil eines vollständigen Kreislaufsystems ist – mit Rücknahme, Transport, Reinigung und erneutem Einsatz.

Kreislaufwirtschaft funktioniert nur dann im Alltag, wenn Menschen die zugrunde liegenden Systeme intuitiv verstehen. Genau hier können Designer wirken, indem sie durch klare Gestaltung und leicht erkennbare Symbolik und Informationen die Verständlichkeit unterstützen.

Hintergrund: PR3 ist eine 2019 gegründete Organisation mit dem Ziel, Wiederverwendungssysteme zu stärken. PR3 entwickelt Standards für eine wachsende Mehrweg-Wirtschaft und schafft damit eine Grundlage für effiziente, zuverlässige und umweltverträgliche Rücknahmesysteme. Die Standards werden von einem globalen Konsensus-Gremium mit über 80 Organisationen aus Industrie, Regierung und Zivilgesellschaft festgelegt. PR3 ist vom American National Standards Institute (ANSI) als Standardisierungsorganisation akkreditiert.

Am Standardisierungsprozess sind unter anderem folgende multinationale Konzerne beteiligt: Ahold Delhaize, American Beverage Association, Anchor Packaging, Closed Loop Partners (stellvertretend für Starbucks, McDonald’s und The Coca-Cola Company), Mars, Nestlé, Target, The Clorox Company, Tomra und Unilever.

In Europa wird der mit einem vollständigen Kreislaufsystem verbundene Anspruch zunehmend regulatorisch eingeholt. 78 Organisationen – darunter Reusable Packaging Europe und die New European Reuse Alliance – haben von der EU ein klares, durchsetzbares Reuse-Kennzeichen gefordert. Die Verordnung schreibt ab August 2026 vor, dass Mehrwegverpackungen als solche erkennbar sein müssen. Das spezifische Piktogramm ist noch nicht festgelegt. Das PR3-Symbol könnte hier als Referenz wirken – oder als Vorlage.

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Aus den Hochschulen: Panini? Lieber Pickerlini sammeln! › PAGE online


In Österreich nennt man Sticker »Pickerl«. Und illustrierte Pickerl für ein Sammelalbum zu entwickeln, war die Aufgabe im Sommersemester der Werkstätte Grafikdesign der Kunstschule Wien. Dass es dabei um mehr geht, als Sportgrößen im Panini-Style herunterzubrechen, zeigen die Ergebnisse.

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»Mexican Boxing« von Jose Hernandez De Ruzicka

Im letzten Sommersemester brachten die Dozenten Iven Sohmann und Mathias Fellner der Kunstschule Wien Grafik und Musik zusammen, gestalteten mit den Studierenden »Artworks für Tonträger« und erkundeten so, was ein gutes Cover ausmacht.

In diesem Jahr dreht sich alles um »Pickerlini«, um Sticker, so wie sie alle von Panini kennen. Worauf aber viele keine Lust mehr haben.

Und auch die kultigen tschutti heftli aus der Schweiz setzen bei dieser Fußballweltmeisterschaft aus. Weil, wie es von den Macher:innen heißt, die WM 2026 sinnbildlich für einen Fußball stehe, »der von der FIFA immer weiter an politische Macht, Machtmissbrauch Nationalismus und wirtschaftliche Interessen verkauft wird.«

Die beiden Dozenten der Kunstschule Wien haben sich im Vorhinein gar nicht erst auf Fußball festgelegt. Schließlich gibt es viele aufregende Sportarten und so lautete der Titel des Kurses: »Pickerlini – Das sportive Illu-Sammelalbum«.

Das südkoreanische Baseballteam wirft und schlägt sich wuchtig durch: »Hanwha Eagles« von Yoona Jung

Wie gestaltet man Sticker?

In dem Kurs ging es darum, sich mit angewandter Illustration im Bereich der Sticker-Sammelalben auseinanderzusetzen.

Mit deren konzeptioneller Entwicklung, visuellen Ausgestaltung und der Produktion eines eigenen illustrativen Pickerl-Sets zum Thema Teamsport.

Was wirkt besonders gut im kleinen Format? Welche Details verlieren sich auf 48 × 68 mm? Wie arbeitet man das Markante eines Menschen heraus? Wie entsteht ein serieller Charakter? Wie viel Ähnlichkeit braucht es und wie viel Abwechslung verträgt das?

Die Teilnehmenden wählten Sportarten wie Eiskunstlauf, Bouldern, Boxen, Baseball oder Fechten. Und internationale Teams, die aus Japan und der Ukraine, aus Korea, Mexiko oder auch Österreich stammen.

Das Sportteam konnte jeder frei wählen, einzige Vorgabe war, dass es auf fotografischem Bildmaterial real existierender Sportler:innen beruht. Aber auch da waren eventuelle Abweichungen in Absprache möglich.

Dieser fiktive ukrainische Dorfverein wechselt und pixelt seine Fans ein: »FC Pixelivka« von Daria Orchakova

Verschiedenste Teams

43 Studierende beteiligten sich und die Stile sind so unterschiedlich wie die Sportarten.

Lyrisch wirken die Eiskunstläuferinnen während die Boulder:innen in den unterschiedlichen, dynamischen Bewegungen über die Wand verteilt sind. Wild und in Pastelltönen legen sich die Roller-Derby-Girls in die Kurve und scheinen auf Krawall gebürstet. Ein fiktiver ukrainischer Dorfverein, dem auch eine Gans angehört, ist hingegen gepixelt und scheint – mit Zigarette und Bier – nicht sehr viel Wert auf Fitness zu legen.

Man kann sich vorstellen, wie viele Pickerl-Serien bei so vielen Interessierten entstanden sind. Und das Schöne: das Sammelalbum, in dem sie schließlich zusammenfinden, wird als gemeinsames Kursergebnis entstehen.

Das Roller-Derby-Team aus Innsbruck ist auf Rollen und Krawall: »Fearless Bruisers« von Celina Hohlheimer
Präzision und Anmut werden hier glatt zu Kunst: »Japanischer Eiskunstlauf« von Lea Frania
Sechs schräge Typen, die auf der geraden Bahn abräumen: »Bowling All-Stars« von Philipp Yefymenko
Zum Greifen nah und zum Verwechseln ähnlich: »Iran’s Olympic Wrestling Team« von Ayda Asgariarjestan, Sara Luyeh & Parnia Aghasoleimani
Gut getroffen haben die Gewinnerinnen von Olympia-Gold im Fechten: »Ukraine’s Women’s Fencing Team, Paris 2024« von Anhelina Trofimchuk
Hier klebt die Weltspitze des Boulderns wimmelbildartig an der Wand: »Bouldern« von Daniel Valenta
Diese Legenden des Wrestling-Rings sind fürchterlich unterhaltsam: »WWE-Superstars« von Luca Laister
»Mexican Boxing« von Jose Hernandez De Ruzicka

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Die wohl schönste WM-Kampagne kommt aus New York City! › PAGE online


Der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat ein untrügliches Gespür, seine Stadt mitreißend und mit sehr viel Stil in Szene zu setzen. Diese Kunst beweist auch die Designerin und Illustratorin Arsh Raziuddin, die eine wunderbare Kampagne entwickelte, um WM-Gäste willkommen zu heißen.

Die wohl schönste WM-Kampagne kommt aus New York City! › PAGE onlineBild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Seit Zohran Mamdani Anfang des Jahres Bürgermeister von New York City wurde, gibt es kein besseres Aushängeschild für die Metropole.

So mitreißend, charismatisch und immer mit einem breiten Lachen feiert er die diverse, bunte und auch chaotische Metropole, dass man sofort dorthin reisen möchte.

Und das ist bei der FIFA-Fußballweltmeisterschaft nicht anders. Erst recht nicht, wenn man die New Yorker Kampagne sieht.

Während man generell wenig Weltmeisterschafts-Begeisterung spürt, gerade was den Austragungsort USA angeht, schafft die New Yorker WM-Kampagne, mit der die Stadt ihre Fußballgäste willkommen heißt, einen ganz besonderen Vibe.

Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Der Big Apple wird zum Bapple

Für die Kampagne hat das Bürgermeisteramt mit der Designerin und Illustratorin Arsh Raziuddin zusammengearbeitet, die ansonsten für The New York Times, Christie’s und Harvard arbeitet.

Sie setzt auf Retrocharme – und besinnt sich ganz auf die visuelle Kultur von New York City selbst.

Auf die Werbetafeln der Stadt, oft selbstgemalt und in kräftigen Farben. Das Grün der U-Bahn, das Blau der berühmten Take-away-Kaffeebecher, das Gelb der Taxis ist darin ebenso zu finden. Genauso finden sich Anklänge an Fan-Artikel darin, an Souvenirs und die klassischen »Thank You«-Tüten, die Identität der verschiedenen Stadtteile von Manhattan nach Queens – und vor allem auch der Kreativität, die den Big Apple auszeichnet.

Auch deshalb verwandelt dieser sich selbst in einen Fußball, in einen Bapple, in dem Fußball und die Stadt eins werden. Und den man sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen hat. Auch ließe sich dieses charmante Visual einfach auf andere Sportarten übertragen.

Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Umwerfend New York

So lokal sind solche Kampagnen eigentlich nicht ausgerichtet, sondern konzentrieren sich vor allem auf das globale Event. Aber New York zeigt, dass die Fans dort etwas Besonderes erwartet, dass man anders und ganz man selbst ist, umwerfend jung und visionär, ohne dabei aber die Historie zu vergessen und erst recht nicht die Bürger:innen der Stadt.

Im Gegensatz dazu ist diese Kampagne ganz New York, nimmt sogar die Flaggen der fünf Stadtteile auf.

Sie spiegelt die Liebe der Stadt zum Fußball – und auch die des Bürgermeisters, der ein bekennender Fußball-Fans ist und versprüht dabei ein echtes New-York-Gefühl.

Das ist überall in der Stadt erlebbar. An Bushaltestellen und den Fähren, auf Pins, Stickern oder Bechern – und sie wird die Stadt sicherlich weit über die Fußball-WM hinaus prägen. Wie das immer so ist mit mutigem und uniquem Design.

Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Copyright © Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Bus Stop NYC Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026
Bus Stop NYC Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

 

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