Connect with us

Digital Business & Startups

+++ Compliance +++ Cirplus +++ Recycling +++ Aonic +++ FINN +++ StartupsToWatch +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Unlock your [ai]dentity +++ Compliance – der neuste Hit in der Startup-Szene +++ Recycling-Startup Cirplus wird liquidiert +++ FINN-Gründer startet in den USA Aonic +++ StartupsToWatch: 10 aufstrebende deutsche Startups +++

+++ Compliance +++ Cirplus +++ Recycling +++ Aonic +++ FINN +++ StartupsToWatch +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 17. März).

#STARTUPLAND – Noch 1 Tag!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Morgen, am 18. März, findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Masterclass im STARTUPLAND: Unlock your [ai]dentity: Building a Growth Mindset with AI

KI verändert, wie Gründer:innen Unternehmen aufbauen, Informationen verarbeiten und Entscheidungen treffen. Doch der größte Wandel ist nicht technologischer Natur – sondern ein mentaler. In dieser Masterclass zeigt Tech-Gründerin, Speakerin und Autorin Céleste Spahic, wie Unternehmer:innen mithilfe von KI vom Fixed Mindset zum Growth Mindset gelangen können. Statt KI nur zur Produktivitätssteigerung zu nutzen, lernen Gründer:innen, sie als Sparringspartner für Reflexion, Lernen und bessere Entscheidungen einzusetzen. Eine praxisnahe Perspektive für Gründer:innen, die im Zeitalter der KI mit Unsicherheit, Geschwindigkeit und stetiger Innovation umgehen müssen. Céleste Spahic ist Co-Founder & CEO der Mental-Health-Plattform MINDZEIT, Tech-Philosophin, Speakerin und Autorin von „Unlock your [ai]dentity“. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Schnittstelle von KI, mentaler Gesundheit und Future Skills.

#STARTUPTICKER

Compliance
+++ Neben Themen wie DefenseTech, KI und HealthTech, boomt derzeit auch das Thema Compliance. So sammelte das Münchner Startup Secfix, das „kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) helfen möchte, ihre IT-Sicherheit und Compliance schnell und einfach zu automatisieren“, zuletzt 12 Millionen US-Dollar ein. Das Wiener Startup Flinn, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Compliance-Prozesse für Hersteller von Medizintechnik und die Pharmabranche zu automatisieren, sammelte kürzlich 20 Millionen US-Dollar ein. Sinpex aus München, das „automatisierte Identifikations- und Compliance-Lösungen im B2B-Umfeld“ anbietet, konnte kürzlich 10 Millionen Euro einsammeln. Das Berliner Startup heyData, eine Compliance-as-a-Service-Plattform, sammelte zuletzt 16,5 Millionen US-Dollar ein. Und zu guter Letzt konnte osapiens aus Mannheim kürzlich 100 Millionen US-Dollar einsammeln. Das setzt auf die „Entwicklung von automatisierten Lösungen zur Schaffung von Transparenz und Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten“. Eine beeindruckende Liste, die zeigt, das Tools rund um das große und breite Thema Compliance bei Investoren derzeit extrem angesagt sind. Vor allem, weil in großen Unternehmen und Konzernen extrem viel Zeit für diese Themen drauf geht. Mit Software lassen sich viele dieser Prozesse hoffentlich automatisieren. Was Zeit und Geld und vielleicht auch Personal spart. Mehr über Compliance

Cirplus
+++ Offline! Das 2018 gegründete Hamburger Startup Cirplus, eine digitale Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe, wird liquidiert. „There is a moment when responsible entrepreneurship means not clinging on at all costs, but returning capital, protecting integrity, and admitting that the current setup of your company no longer offers a viable path forward. Seven and a half years after founding Cirplus, that moment is now“, schreibt Gründer Christian Schiller auf Linkedin. Das Recycling-Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 5,5 Millionen ein – unter anderem von VNV Global, Wepa Ventures, Pale Blue Dot, Entrepreneur First, Nucleus Capital und First Momentum Ventures. VNV Global aus Schweden hielt zuletzt 11 % an Cirplus. (Linkedin) Mehr über Cirplus

Aonic
+++ Neustart in den USA! FINN-Gründer Max-Josef Meier, der das Startup nach einem MeToo-Fall verlassen hat, startet mit Aonic, einem Longevity- und Supplement-Startup wieder durch – und zwar im Silicon Valley. An seiner Seite, die Fitness-Influencerin Senada Greca. (Manager Magazin) Mehr über FINN

StartupsToWatch
+++ In der millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören die Startups Twentyfour Industries, Circle Health, Gardia, Cognee und happyhotel. Mehr in StartupsToWatch

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



Source link

Digital Business & Startups

Unser Fokus liegt klar auf Produktqualität


#Interview

Bei Hayaway dreht sich alles um „Prävention bei Pollenallergien“. „Wir haben uns sehr konsequent auf ein echtes Alltagsproblem konzentriert und uns nicht von Trends oder schnellen Marketingversprechen leiten lassen“, erzählt Gründer Maximilian Redman.

„Unser Fokus liegt klar auf Produktqualität“

Das Berliner Startup Hayaway, 2024 von Maximilian Redman gegründet, möchte „Menschen mit Pollenallergie helfen, die Pollen aus den Haaren zu entfernen, bevor sie in die Atemwege oder ins Bett gelangen“.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Redman sein Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Hayaway erklären?
Ich würde sagen: Hayaway hilft Menschen mit Pollenallergie, die Pollen aus den Haaren zu entfernen, bevor sie in die Atemwege oder ins Bett gelangen. So wird das Zuhause wieder ein Ort, an dem man durchatmen und erholsam schlafen kann. Es ist im Grunde eine einfache Hilfe für den Alltag, damit man abends nicht mehr so stark unter Allergiesymptomen leidet.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Die Grundidee war von Anfang an klar: Pollen dort entfernen, wo sie sich festsetzen und später Probleme machen – im Haar. Was sich verändert hat, ist die Präzision des Produkts und die Klarheit im Wording. Anfangs stand eher Symptomlinderung im Raum, heute sprechen wir bewusst von Prävention und Expositionsreduktion. 

Wie hat sich Hayaway seit der Gründung entwickelt?
Hayaway ist 2024 gegründet worden und ist noch am Anfang der Reise. 2025 haben wir bei ersten Market Sounding erfolgreich getestet, ob unsere Produkte überhaupt nachgefragt sind. Am Anfang ging es vor allem viel um Produktentwicklung, Design und Funktion. Diese Phase wurde mit den Labortests abgeschlossen und mittlerweile befinden wir uns im E-Commerce Werbeanzeigen Game. Unser Fokus liegt jedoch klar auf Produktqualität, Kundenzufriedenheit und langfristig weitere Produkte mit im Shop einzubinden – nicht auf schnellem Wachstum um jeden Preis. Unser Fokus liegt aktuell klar auf Produktqualität, Markteinführung und direktem Kundenfeedback – nicht auf schnellem Wachstum um jeden Preis.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Das größte Highlight sind die Rückmeldungen von Nutzer:innen, insbesondere von Familien mit allergischen Kindern. Wenn uns Kunden schreiben, dass ihre Kinder endlich besser schlafen oder sie abends weniger Beschwerden haben, bestätigt das, dass wir ein reales Problem lösen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Unterschätzt habe ich, wie lange es dauert, ein Gesundheitsprodukt sauber und verantwortungsvoll zur Marktreife zu bringen. Materialtests, Prüfungen und Iterationen brauchen Zeit. Rückblickend hätte ich an manchen Stellen früher externe Expertise einbinden sollen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben uns sehr konsequent auf ein echtes Alltagsproblem konzentriert und uns nicht von Trends oder schnellen Marketingversprechen leiten lassen. Außerdem haben wir früh auf wissenschaftliche Testung und ehrliche Kommunikation gesetzt – das zahlt sich jetzt aus.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Ein persönliches Problem ist ein guter Startpunkt, aber keine Garantie. Man muss bereit sein, das eigene Bauchgefühl immer wieder zu hinterfragen und das Produkt an der Realität der Nutzer:innen zu messen. Und: Geduld ist kein Nachteil, sondern eine Voraussetzung – vor allem im Gesundheitsbereich.

Wo steht Hayaway in einem Jahr?
In einem Jahr möchte ich Hayaway als festen Bestandteil im Alltag vieler Allergiker:innen sehen – mit einer klaren Position als präventives Tool. Produktseitig arbeiten wir an Weiterentwicklungen der bisherigen Produkte, aber auch an neuen Produkten, die das Zuhause pollenfrei halten und unseren Ansatz noch breiter nutzbar machen. Wachstum ja, aber immer kontrolliert und qualitätsgetrieben.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Hayaway



Source link

Weiterlesen

Digital Business & Startups

Enrico Mellis: Wie der Lakestar-Partner das VC-Game neu denkt


Lakestar-Partner Enrico Mellis will mit Animal Syndication durchstarten – und Founder mit Business Angels vernetzen. Was er vorhat und jungen Leuten rät.

Enrico Mellis: Wie der Lakestar-Partner das VC-Game neu denkt

Ist Venture-Partner bei Lakestar und jetzt auch selbstständig: Enrico Mellis.
Enrico Mellis + Getty Images/Andreas Rentz; Collage: Gründerszene

Vom Marketing-Lead im Rocket-Internet-Startup zum Praktikanten bei Project A – und jetzt Partner im VC und selbstständig: Enrico Mellis ist 33 und Venture-Partner bei Lakestar. Weil er schon immer gerne „unternehmerisch rumgebastelt hat“, sagt er, baut er jetzt nebenher an seiner eigenen Firma: Animal Syndication. Statt auf Mega-Fonds und Management-Fees setzt er auf Angel-Syndikate, die Gründer mit Top-Angels im jeweiligen Bereich vernetzen.

Was Mellis genau damit meint? Angel-Syndikate sind Gruppen von Business Angels, die gemeinsam in ein Startup investieren. Statt Geld in einen großen Fonds zu geben, entscheiden sie dabei bei jedem Startup einzeln, ob sie investieren wollen. Organisiert wird das von Mellis, der die Deals auswählt, die Gruppe von Angels bündelt und dann gemeinsam mit diesen co-investiert sowie die Gründer strategisch berät.

Vom Delivery-Hype ins VC-Business

Bevor Mellis im Venture Capital ankam, begann er bei Rocket Internet beim Lieferdienst Startup Foodora. Rocket Internet kopierte damals Geschäftsideen aus den USA, skalierte diese schnell und verkaufte sie dann wieder. Mellis arbeitete bei Foodora als Offline-Marketing-Lead für Deutschland, führte ein ganzes Team und entwickelte Werbekampagnen, um Nutzer zu gewinnen. So erhielt er Eindrücke eines schnell wachsenden Startups. Nach der Übernahme von Foodora durch Deliveroo brauchte er dann etwas Neues, sagt er: „Irgendwann dachte ich mir: Warum bleiben, wenn es langweilig wird?“

Als Project A mir ein Praktikum angeboten hat, habe ich nicht lange überlegt. Null Allüren.

Enrico Mellis

Gründer Animal Syndication

Zu dieser Zeit machte ihn dann eine Freundin auf ein Praktikum bei Project A aufmerksam. Er wagte das Risiko – trotz Mellis vorheriger Führungsrolle mit Team und Budget. „Als Project A mir ein Praktikum angeboten hat, habe ich nicht lange überlegt. Null Allüren“, sagt er. Von nun an konnte er die Vogelperspektive einnehmen und saß in Calls mit Project-A-Partnern und Gründern, obwohl er Praktikant war. Er lernte alles über Bewertungen und Rundengrößen. „Das hat mich umgehauen. Aus dem Inneren des Maschinenraums – wie zuvor bei Foodora – sieht man das alles nicht. Dafür muss man in diesen Meetings sitzen. Entweder als CEO oder Investor. Da wusste ich: Hier bin ich richtig.“

Klaus Hommels, Gründer des VC-Fonds Lakestar, holte Mellis dann schließlich zu sich, um das Early-Stage-Team zu führen. Heute ist Mellis dort Venture Partner.

Animal Syndication: Netzwerk als Geschäftsmodell

Mellis hat bei seiner Arbeit dabei immer interessiert, wie das Business Model eines VCs funktioniert, sagt er. Welchen Value-Add bietet ein VC den Gründern neben dem Kapital? Wie macht man Marketing? Wenn er bei Project A und Lakestar einen Deal machte, hat er passende Angels reingebracht und ein „Syndication Package“ um den Gründer gebaut. Was das genau heißt? Er stellte den Gründern operative Führungskräfte, Industriexperten und Prominente vor, die Türen öffnen konnten und mit Tipps unterstützten.

„Das war immer der Teil des Jobs, der mir am meisten Spaß gemacht hat“, meint Mellis. Nun macht er genau dies mit Animal Syndiaction – losgelöst von Lakestar. Dabei ist Animal kein klassischer Fonds. Es gibt kein Büro, keine Management-Fee. Mellis Ansatz? Begeistert ihn ein Founder – Persönlichkeit zählt dabei mehr als ein perfektes Business-Modell –, matched er die passenden Angels dazu.  

Weder Founder noch Angels zahlen dabei, nur im Erfolgsfall des Startups gibt es eine Gewinnbeteiligung für Mellis. So wolle er den Business Angels und Gründern Sicherheit vermitteln. „Ich stecke mein eigenes Geld rein, ich verdiene keine Management-Fee, ich bin mit allen aligned“, sagt Mellis.

Startup-Investments und Chats mit Mario Götze

In welche Startups Mellis dabei investiert? Eine klare Linie habe er nicht. Er investierte in Holy Energy zum Beispiel, ohne eine Meinung zu Energy-Drinks zu haben. Das Team aber hatte ihn überzeugt: „Viele der großen Unternehmen, die heute so gefeiert werden, sahen damals nicht offensichtlich aus”, meint er. Er hätte auch fast das Investment bei Trade Republic nicht gemacht, weil er „zu viel kluges Denken am Schreibtisch betrieben hätte“. Er meint: Thesen seien eine großartige Methode, sich einzureden, dass man schlauer sei als die Gründer, man müsse dabei aber aufpassen, nicht über die eigene Bestätigung zu stolpern.

Mario Götze ist ein Athlet, der sein Angel-Investing wirklich professionalisiert hat.

Enrico Mellis

Gründer Animal Syndication

Damit das nicht passiert, tausche sich Mellis gerne mit anderen Investoren aus. So auch mit Fußballer Mario Götze. „Wir haben uns über meine Arbeit bei Lakestar kennengelernt. Wir waren Co-Investoren in einem Deal.“ Was ihm dabei direkt aufgefallen sei, ist, wie ernst Götze das Thema Investing nimmt, sagt Mellis. „Er ist ein Athlet, der sein Angel-Investing wirklich professionalisiert hat – macht seine eigenen Hausaufgaben, ist ambitioniert, bringt echte Disziplin mit.“ Götze investiere aber weder über Animal, noch sei er Teil des Syndikats, betont Mellis.

Eine komplett eigenständige Investmentfirma aufzubauen koste enorm viel Zeit sowie Kapital und brauche viel Erfahrung. „Viele Investoren wollen direkt in Startups investieren, aber nicht Vollzeit, eher nur halbtags.“ Für diese sei ein Syndikat wie von Mellis der bessere Weg. Es biete laut ihm geprüfte Deals, ein professionelles Management sowie die Möglichkeit, bei jedem Investment einzeln zu entscheiden.

Was Mellis der neuen VC-Generation rät

Aber wie kommt man überhaupt ins Venture Capital? Mellis hat dazu eine klare Meinung: „Fangt nicht im VC an.“ Oder zumindest nicht als ersten Job, sagt er. Zu viele junge Leute seien daran interessiert, direkt im Venture Capital zu arbeiten, um bei erfolgreichen Tech-Gründungsstories dabei zu sein. Dies sei laut Mellis aber ein Problem. „Du bist grundsätzlich nützlicher für Gründer, wenn du vorher etwas anderes gemacht hast – ein Unternehmen gebaut, operativ gearbeitet, tief in eine Branche eingetaucht bist. Und ich würde auch behaupten, du triffst dann bessere Investmententscheidungen.“ Also, erst Startup, dann VC. Sollte man es doch direkt wagen wollen, gibt er drei Tipps:

  • Findet euren Edge – und schärft ihn obsessiv: Werdet in einer Nische zur ersten Person, die man anruft, meint Mellis. Ob Branche, Netzwerk oder Tech-Expertise. Baut sichtbar Fachwissen auf, verbindet Leute und teilt euer Wissen öffentlich, rät er.
  • Fokussiert euch auf die richtigen Funds: Laut Mellis unterscheiden sich VCs stark in Kultur und Fokus. Deswegen rät er, den Fonds, die zu euch passen könnten, regelmäßig gezielt spannende Startups zu schicken und kurz zu erklären, warum ihr diese interessant findet.
  • Nutzt moderne Tools und AI, um mehr Wert zu liefern: Mellis meint, viele VCs würden noch erstaunlich oldschool arbeiten. Wer AI, Automationen und neue Workflows beherrsche, könne Deals schneller finden, analysieren und herausstechen, sagt er. „Ich arbeite selbst viel damit und muss sagen: Es macht Spaß und lohnt sich.“





Source link

Weiterlesen

Digital Business & Startups

Heartbeat Revivel bei DHDL: Ralf Dümmel holt sich den Deal


Nicole Oudes pitcht Heartbeat Revivel bei DHDL und tütet einen Deal mit Ralf Dümmel ein. Gründerszene hat nachgefragt, wie es danach weiterging.

Heartbeat Revivel bei DHDL: Ralf Dümmel holt sich den Deal

Nicole Oudes erklärt, wie man mit ihrem Stick Leben rettet.
RTL / Bernd-Michael Maurer

„Wer ist bereit, mit mir Leben zu retten?“, fragt Nicole Oudes bei ihrem Pitch bei Die Höhle der Löwen (DHDL) die Investoren. Sie arbeitet als Rettungssanitäterin und Erste-Hilfe-Ausbilderin – und ist Gründerin eines Produktes, das im Ernstfall genau dabei helfen soll.

Mit Heartbeat Revivel stellt die 38-Jährige ein tragbares Soundgerät vor, das im Notfall Schritt-für-Schritt per Sprachanweisung durch die Wiederbelebung führt – egal ob bei Babys, Kindern oder Erwachsenen. Das Gerät passt an den Schlüsselbund, kann die Atmung überprüfen, einen Notruf absetzen und den richtigen Rhythmus für die Herzdruckmassage über ein integriertes Metronom anzeigen.

Produktion in der eigenen Werkstatt

Über ihren Online-Shop habe sie in vier Wochen 52 Geräte verkauft, größtenteils über Kontakte aus ihren Erste-Hilfe-Kursen, sagt Oudes in der Show. Zum Zeitpunkt der Sendung kostete ein Gerät noch 49,98 Euro. Produziert wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme noch alles von ihr selbst: Vom 3D-Druck des Gehäuses bis zur Programmierung der Platine – in ihrer kleinen Werkstatt zu Hause. 

Lest auch

Sowas gab es noch nie bei DHDL: Startup schnappt sich Mega-Deal

„Dieses Gefühl, anderen Menschen zu helfen, macht mich sehr glücklich. Ich habe ein Helfersyndrom und kann da nicht weggucken“, sagt Oudes. Sie will mit ihrem Produkt den Menschen die Angst vor der Ersten Hilfe nehmen und Hürden abbauen.

Mission statt Millionen

Oudes bietet den Löwen 160.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firma an. Ihre Vision: flächendeckende Verfügbarkeit bis in private Haushalte. „Ich möchte damit kein Millionär werden, das ist wirklich eine Mission“, betont die Gründerin.

Die Löwen dürfen in der Show selbst zu Rettern werden: Antonia, Oudes Begleitung, spielt eine Ohnmacht vor – Dagmar Wöhrl eilt sofort zur Hilfe. Auch Ralf Dümmel testet das Gerät, und ist davon überzeugt: Die Erste Hilfe sei so für ihn leicht verständlich und einfach umsetzbar.

Ralf Dümmel übt für den Ernstfall – die Puppe überlebt es hoffentlich.

Ralf Dümmel übt für den Ernstfall – die Puppe überlebt es hoffentlich.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Die anderen Löwen scheinen ebenfalls begeistert – aber es gibt auch skeptische Nachfragen: Carsten Maschmeyer erkundigt sich nach einer Smartphone-Variante des Geräts, einer App. Oudes erklärt daraufhin, dass sie bewusst darauf verzichtet habe: „Der Akku könnte leer sein, ich könnte kein Netz haben. Es geht darum, auch zu helfen, wenn wir den Rettungsdienst nicht anrufen können.“

Lest auch

Vater und drei Töchter erobern DHDL mit Stab gegen Rückenschmerzen – und sichern sich den Dümmel-Deal

Deal mit Ralf Dümmel

Ein Investor ist besonders angetan von Heartbeat Revivel: Ralf Dümmel will für 20 Prozent 160.000 Euro investieren. Er sagt: „Nicole, du berührst mich total. Geld ist nicht die Nummer eins für dich, sondern zu helfen. Ich glaube, dass ich der richtige Löwe für dich bin. Nicht nur wegen dem Produkt, sondern auch wegen dem Menschen dahinter.“

Mission erfüllt: Heartbeat Revivel hat jetzt einen Löwen an Bord.

Mission erfüllt: Heartbeat Revivel hat jetzt einen Löwen an Bord.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Maschmeyer steigt aus, hat aber lobende Worte für die Gründerin übrig: „Ich hätte dich ohne Deal hier nicht rausgehen lassen. Dümmel passt zu dir besser. Du bist für viele Gründer ein maßstabsetzendes Vorbild.“ Auch Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl ziehen sich zurück, jetzt, wo ein Investor gefunden ist. Ensthaler sagt: „Ich bin ziemlich überzeugt davon, das andere von uns hier das bessere Paket haben und alleinig aus dem Grund bin ich raus.“

Wir beide retten Leben zusammen.

Ralf Dümmel

Investor und Unternehmer

Deal kommt zustande

Dümmel und Oudes umarmen sich: „Wahnsinns Auftritt, geiles Produkt, und wir beide retten Leben zusammen.“ Die Gründerin verlässt die Höhle mit einem Deal in der Tasche. Gründerszene hat nachgefragt: Ist es tatsächlich nach der Aufzeichnung zum Deal gekommen?

Wie ein Sprecher von Ralf Dümmel auf Anfrage bekannt gibt, ist es nach Aufzeichnung der Show zum Deal gekommen. Erste Anpassungen am Preis wurden bereits vorgenommen: Das Produkt gibt es nun online deutlich günstiger – 19,99 Euro kostet nun ein Einzelgerät. Eine Anfrage an Gründerin Nicole Oudes bleibt unbeantwortet.





Source link

Weiterlesen

Beliebt