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DHDL: Dümmel holt sich den Deal mit Nylam


Nylam will Strumpfhosen haltbarer machen und bietet in DHDL 30 Prozent der Firmenanteile für 100.000 Euro. Am Ende holt sich Ralf Dümmel den Deal.

DHDL: Dümmel holt sich den Deal mit Nylam

Das Ehepaar Arta und Mergim Klimenta stellt den Löwen ein Strumpfhosen-Spray vor.
RTL / Stefan Gregorowius

Einmal nicht aufgepasst und zack, ist sie da: die Laufmasche. Für viele ein kurzer Moment, der die Strumpfhose direkt ins Aus schickt. Genau dieses Problem will das Ehepaar Arta Klimenta (32) und Mergim Klimenta (34) lösen. In die „Höhle der Löwen“ pitchen sie ihr Startup Nylam und bieten 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile an.

Ihre Idee ist einfach: ein Spray für Strumpfhosen. Aufsprühen, trocknen lassen und im besten Fall hält das Material länger durch.

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„Strumpfhosen werden millionenfach verkauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Das müssen wir ändern“, sagt Arta Kliementa in der Sendung. Beim Test vor Ort mithilfe von Schleifpapier zeigt sich: Die behandelte Strumpfhose hält mehr aus als die unbehandelte. Judith Williams reagiert direkt: „Also, das ist ja sensationell.“ Ganz ohne Einschränkung funktioniere das Ganze aber nicht. Nach jeder Wäsche müsse das Spray erneut aufgetragen werden.

Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel im Praxistest suchen Strumpfhosen nach Laufmaschen ab.

Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel im Praxistest suchen Strumpfhosen nach Laufmaschen ab.
RTL / Stefan Gregorowius

Vier Monate am Markt

Als die Gründer in „Die Höhle der Löwen“ auftreten, ist das Produkt seit vier Monaten verfügbar, wie sie sagen. Verkauft werde bisher nur über den eigenen Onlineshop – insgesamt rund 140 Dosen bis zum Pitch in der Sendung. Trotz der überschaubaren Zahlen haben die Gründer klare Pläne. Mergim Klimenta sagt: „Unsere Planung ist, dass wir im ersten Jahr einen Umsatz von 320.000 Euro erzielen und im zweiten Jahr 620.000 Euro.“

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Wie immer wollen die Löwen auch erste Zahlen hören. Eine Dose von Nylam kostete laut den Gründern zum Zeitpunkt der Show 5,99 Euro, die Herstellung liegt bei 1,72 Euro. Aktuell kostet das Spray im Online-Shop 6,99 Euro, außerdem gibt es ein Zweier-Set für 12,99 Euro und ein Vierer-Set für 20,97 Euro.

Zweifel in der Höhle

Der Praxistest zeigt Grenzen des Produkts: Laut den Gründern wirkt das Spray nur bei Strumpfhosen zwischen 15 und 40 DEN. Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl probieren es an ihren eigenen dünneren Strumpfhosen (acht und zwölf DEN). Sie sprühen, reiben mit Schleifpapier, und sofort entsteht eine Laufmasche. Carsten Maschmeyer reagiert skeptisch: „Ich habe nicht das Gefühl, es wird das Investment meines Lebens.“ Er steigt aus. Auch Williams sieht Probleme: „Ich sehe darin nicht die Kompetenz, eine Firma aufzubauen.“ Ensthaler zweifelt weniger am Produkt als am Gesamtmodell: „Das Business Model ist noch zu schüchtern.“ Außerdem passe das Thema für sie nicht: „Ich habe Sorge, dass es ein weiteres Polymerspray ist in meiner Nähe.“ Drei Löwen sind damit raus.

Spray erklärt, Produkt gezeigt – jetzt liegt es an den Zahlen.

Spray erklärt, Produkt gezeigt – jetzt liegt es an den Zahlen.
RTL / Stefan Gregorowius

Zwei Angebote auf dem Tisch

Wöhrl hingegen sieht einen Fit: „Wir verkaufen Strumpfhosen. Es würde passen.“ Sie bietet 100.000 Euro für 30 Prozent. Ralf Dümmel steigt ebenfalls ein: „Ihr braucht unendlich viel Hilfe in ganz vielen Bereichen. Ich würde das super gerne mit euch probieren.“ Auch er bietet 100.000 Euro für 30 Prozent.

Deal für Dümmel

Die Gründer entscheiden sich am Ende für Dümmel. Damit sichern sie sich die 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile plus Unterstützung beim nächsten Schritt Richtung Handel. Es bleibt auch nach der Sendung nicht nur beim Handschlag: Dümmels Sprecherin verrät Gründerszene, dass der Deal nach der Ausstrahlung zustande gekommen ist.





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Mit 180 Tausend Euro: Frank Thelen investiert in Senioren-Hilfe.


Happy End trotz Skepsis: Vier Gründer plus Seniorin kämpfen um 180 Tausend Euro in der Höhle – und können am Ende Löwe Frank Thelen überzeugen.

Mit 180 Tausend Euro: Frank Thelen investiert in Senioren-Hilfe.

V.l.: Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert pitchen ihre Idee, Seniorin Jutta unterstützt dabei.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert betreten die Höhle der Löwen mit einem Ziel: 180.000 Euro für 15 Prozent ihres Startups Anabox Smart. Die Gründer wollen älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu leben. Ihr Trick? Ein digitaler Medikamentenspender, der die Tabletten-Einnahme sicherstellen soll.

Die Idee aus der Pflege-Realität

Die Idee komme aus dem echten Leben. Robert Gühnes Großmutter leide an Parkinson: „Während der Betreuung wurde die Tabletteneinnahme chaotisch“, erzählt der Gründer. Und sie bringen Jutta mit – eine Testpatientin, für die Medikamente ein täglicher Kampf seien. Sie dürfe weder die falsche Dosis, gar das falsche Medikament nehmen. Die Löwen nicken. Das Problem ist allen klar.

Dann kommt die große Enthüllung: Anabox Smart. Die Box habe laut den Gründern Fächer für eine Woche Medikamente. Zur Einnahmezeit sollen die Fächer mit den jeweils richtigen Medikamenten dann blinken und piepen. Sensoren sollen dabei prüfen, ob der Becher wirklich entnommen wurde. So können Angehörige laut den Gründern per App nachschauen, ob alles richtig eingenommen wurde.

Ist dies nicht der Fall, soll über die App ein Push-Alarm an die Familie oder Pflegekraft geschickt werden. „Jutta muss dafür allerdings nichts tun. Das Gerät läuft autark“, erklären die Gründer. In der Live-Demo leuchtet alles perfekt, Frank Thelen ist begeistert und meint: „Handwerklich ist das top entwickelt!“

Kosten, Befüllung und Geschäftsmodell im Fokus

Aber die Freude währt kurz, denn Thelen bohrt nach: „Wie hoch sind die Produktionskosten?“ Da die Gründer selbst produzieren, lägen die Kosten laut ihnen momentan bei 100 Euro pro Stück. Die Antwort ist den Löwen ins Gesicht geschrieben, alle meinen zusammen: „Das ist zu teuer!“ Hinzu komme auch noch die Frage, wer die Box eigentlich befülle. „Angehörige, Patienten selbst oder Pflegekräfte. Später Apotheken“, antworten die Gründer. Die Löwen bleiben skeptisch.

Dann sorgt das Geschäftsmodell für Diskussionen. Die Gründer wollen ein monatliches Abo-Modell für die Nutzung ihrer Box verwenden. Diese soll dabei in dem Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen platziert werden. Dadurch müssten die Kassen die Kosten der Patienten für die Box übernehmen. Maschmeyer fragt deswegen: „Warum sollten die Kassen denn kooperieren?“.

Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert kennen aber ihren Case und meinen: „Falsche Medikamenteneinnahme kostet zehn Milliarden Euro jährlich – das sind 13 Prozent aller Gesundheitsausgaben“. Maschmeyer ist erstmal überzeugt, bis die nächste kritische Nachfrage kommt, denn: es gibt bereits einen Konkurrenten mit gleichem Produkt in den USA. Aber die Gründer können die Löwen hier schnell beruhigen. Sie hätten bereits ein spezifisches Europa-Patent, ihr Produkt sei sicher. Dennoch: Ihr Startup habe weder Umsatz noch einen großen Vertrieb.

Absagen hageln – nur Thelen bleibt

Die Löwen hören das – und es hagelt Absagen. Für Maschmeyer seien zu viele Fragezeichen in dem Case, das Startup sei ihm in einer zu frühen Phase. Er sagt deswegen ab. Dagmar Wöhrl hingegen kenne nur Horrorgeschichten aus der Kassen-Praxis: „Krankenkassen sind nicht mein Modell, da habe ich schlechte Erfahrung in der Zusammenarbeit gemacht“, meint sie und ist ebenfalls raus. Und was sagt Janna Ensthaler? „Mir fehlt der Vertrieb, dafür ist mir die Bewertung zu hoch.“ Auch sie ist deswegen nicht dabei. Da Ralf Dümmel ebenfalls nicht investieren will, bleibt nur Frank Thelen als potenzieller Retter übrig.

Frank Thelen nimmt seine Investments genau unter die Lupe.

Frank Thelen nimmt seine Investments genau unter die Lupe.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Dieser ringt sichtbar. „Ihr lebt in einer Traumwelt mit den Kassen. Das Gerät ist zu teuer. Ihr habt Schulden. Und die Skalierung wird brutal schwer.“ Dennoch meint er: „Das Problem betrifft Millionen Menschen, euer Patent ist stark. Mit meinem Team können wir eure Probleme lösen.“ Deswegen folgt sein Angebot: 180.000 Euro – doch für 25 Prozent statt 15. Und Thelen stellt folgende Bedingung: „Ich übernehme Hardware, Software, Vertrieb und steige richtig mit ein“.

Die Gründer ziehen sich zur Beratung zurück, die Spannung steigt. Sie kommen wieder – und nehmen das Angebot an! Umarmungen, erleichterte Gesichter – bei den Gründern und auch bei Thelen.

Erfolg nach der Sendung

Dieser ist auch nach der Show noch vom Produkt überzeugt und meint zu Gründerszene: “Bei Anabox hat sich seit der Aufzeichnung einiges getan: Das Produkt wurde in den Pflegehilfsmittelkatalog aufgenommen, Verträge mit Krankenkassen bahnen sich an, Abläufe wurden optimiert und der Online-Shop aufgestockt. Aktuell prüfen wir, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.”





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DHDL: Doch kein Deal mit Judith Williams für After Inject


Laura Valentin bietet in die Höhle der Löwen mit After Inject eine „natürliche Botox-Alternative“ an. Für 200.000 Euro will sie zehn Prozent. Am Ende macht Judith Williams das Rennen.

DHDL: Doch kein Deal mit Judith Williams für After Inject

Ewige Jugend ohne Spritze: Laura Valentin verkauft den Löwen erstmal nur die Idee.
RTL / Stefan Gregorowius

Ewige Jugend ohne Nadel – das verspricht Laura Valentin (29) mit ihrem Startup After Inject. Ihr Angebot formuliert sie direkt als Erstes: „Für 200.000 gebe ich euch heute ewige Jugend, ganz ohne Spritze und für 10 Prozent an meinem Startup.“

Valentin hat früher als Kriminalpolizistin gearbeitet und verkauft heute Kosmetik. Ihr Kernprodukt ist ein Natural Botulin Serum, das wie eine natürliche Botox-Alternative wirken soll.

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Novum bei DHDL: Duell der Teenager – und am Ende kassieren beide ab

Vom Polizeidienst ins Beauty-Business

Mit After Inject hat Valentin rund um ihren Wirkstoffkomplex eine komplette Hautpflegepalette aufgebaut. Neben dem Serum gehören unter anderem Gesichtsöl, Liftingcreme und Reinigungscreme dazu. Im vergangenen Jahr habe Valentin rund zwei Millionen Euro Umsatz profitabel erzielt. Verkauft wird das Produkt laut der Gründerin vor allem online über den eigenen Shop und Plattformen wie Amazon. Frank Thelen sagt nur: „Wow.“

Das Natural Botulin Serum und die weiteren Produkte aus der After-Inject-Palette.

Das Natural Botulin Serum und die weiteren Produkte aus der After-Inject-Palette.
RTL / Stefan Gregorowius

Zwei Millionen Umsatz, ohne Influencer

Besonders überrascht die Löwen, wie dieser Umsatz zustande kommt. Auf Nachfrage erklärt Valentin: „Über Meta, also über Facebook und Instagram-Marketing.“ Influencer-Marketing sei erst für die Zukunft geplant.

Dagmar Wöhrl hakt nach: „Ich bin jetzt richtig geflasht. Es kommt ganz selten hier jemand rein und sagt: ‚Ich habe schon zwei Millionen Euro Umsatz.‘ Was willst du eigentlich von uns?“ Valentin antwortet: „Deswegen stehe ich heute auch hier, weil es so viele Marketingkanäle gibt, die wir noch nicht mal ausgeschöpft haben.“ Sie wolle mehr Wachstum, mehr Kanäle und mehr Reichweite – etwa über Teleshopping.

Kritik am Produkt-Know-how

Trotz starker Zahlen gibt es Zweifel unter den Löwen. Thelen sagt: „Du machst einen sehr kompetenten Eindruck im Marketing. Aber ich mache mir Sorgen um deine Kompetenz im Produkt.“ Valentin erklärt, sich Wissen selbst angeeignet zu haben über Youtube, Bücher und Coachings. Außerdem arbeite sie eng mit Herstellern sowie Agenturen und Freelancern zusammen. Mitarbeiter habe sie keine. Ihre Retention-Rate liegt laut eigener Aussage bei 25 Prozent. Carsten Maschmeyer bleibt skeptisch: „Ich dachte zuerst: Know-how und dann: No wow. Weil ich schwarz sehe, bin ich raus.“

Die Löwen hören genau hin, schließlich geht’s hier um Falten, Formeln und viel Geld.

Die Löwen hören genau hin, schließlich geht’s hier um Falten, Formeln und viel Geld.
RTL / Stefan Gregorowius

Drei Löwen wollen einsteigen

Investorin Wöhrl steigt ebenfalls aus. „Ich muss auf meinen Bauch hören“, sagt sie. Bei den anderen Löwen wird es jedoch ernst. Thelen bietet zunächst 200.000 Euro für 25 Prozent, geht jedoch später auf 20 Prozent runter, als auch Ralf Dümmel und Judith Williams jeweils 200.000 Euro für 20 Prozent bieten. Dümmel sagt: „Ich würde das so gerne mit dir machen. Ich will es unbedingt haben.“

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Entscheidung mit Bauchgefühl

Valentin holt sich kurz Rat bei ihrem Vater und entscheidet sich dann für Williams. „Ich hatte schon von Beginn an eine Tendenz und folge da meinem Bauchgefühl“, sagt sie. Williams ist begeistert über den Deal: „Ich freue mich. Wir setzen uns sofort zusammen.“ Damit bekommt After Inject die 200.000 Euro, allerdings für 20 Prozent der Firmenanteile. Auf Nachfrage von Gründerszene teilte ein Sprecher von Williams jedoch mit, dass der Deal nach der Sendung nicht zustande gekommen ist.





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After Inject, ANABOX smart, Brot Stöcki, Butteboard, Nylam, ROOTERY Coffee treten vor die Löwen


#DHDL

Die Löwen brüllen wieder! An diesem Montag geht es bei Vox erneut in “Die Höhle der Löwen”. In der aktuellen Folge pitchen After Inject, ANABOX smart, Brot Stöcki, Butteboard, Nylam und ROOTERY Coffee.

After Inject, ANABOX smart, Brot Stöcki, Butteboard, Nylam, ROOTERY Coffee treten vor die Löwen

In der erfolgreiche VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) dreht sich in der mittlerweile 19. Staffel wieder alles um spektakuläre Geschäftsideen, außergewöhnliche Pitches und umkämpfte Deals. Zur Löwen-Jury gehören in dieser Frühjahrs-Staffel der Regal-Löwe Ralf Dümmel, die Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, der Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, die Beauty-Löwin Judith Williams, die Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und der Startup-Löwe Frank Thelen.

Die DHDL-Startups der Woche

After Inject aus Berlin
Vom Polizeidienst in die Beauty-Welt: Laura Valentin (29) hat ihren sicheren Job als Kriminalpolizistin aufgegeben, um ein eigenes Kosmetik-Startup aufzubauen. Ihre Mission: eine natürliche Alternative zu Botox. Mit ihrem Unternehmen After Inject präsentiert sie in der Höhle ein Natur-Botulinum Serum, das Falten sichtbar reduzieren soll – ganz ohne Spritzen. Die Gründerin setzt dabei auf einen eigens entwickelten Wirkstoffkomplex aus drei Komponenten, die die Haut glätten und straffen sollen. Eine Wirksamkeitsstudie soll die Effekte belegen. Die Anwendung ist simpel, das Versprechen groß und die Zahlen beeindruckend: Bereits im vergangenen Jahr hat Laura mit ihrer Anti-Aging-Linie rund zwei Millionen Euro Umsatz erzielt, und das profitabel. Verkauft wird aktuell vor allem online über den eigenen Shop und Plattformen wie Amazon. Doch in der Höhle zählt nicht nur Umsatz. Die Löwen haken kritisch nach: Wie tief geht Lauras Produktwissen wirklich? Wie belastbar ist das Konzept hinter der „natürlichen Botox-Alternative“? Und kann sie ihr stark marketinggetriebenes Business langfristig erfolgreich weiterentwickeln? Für 200.000 Euro bietet die Gründerin zehn Prozent ihrer Firma an und hofft, mit einem Deal den nächsten Wachstumsschritt zu erreichen. Ob Laura Valentin die Löwen mit ihrer Mischung aus Performance-Marketing und Beauty-Innovation überzeugen kann?

ANABOX smart aus Leipzig
Für viele Familien ist es eine ständige Sorge: Nimmt Oma wirklich ihre Medikamente – und zwar richtig? Was passiert, wenn eine Dosis vergessen wird? Genau dieses Problem treibt die Gründer von ANABOX smart an. Robert Gühne (34), Chris Walter (34), Daniel Böber (34) und Jürgen Burkert (66) präsentieren einen Medikamentenspender, der nicht nur den Alltag älterer Menschen erleichtern soll, sondern auch Angehörigen ein Stück Sicherheit zurückgibt. „Wir wollen älteren Menschen dabei helfen, länger allein selbstständig zu leben“, ist das Ziel der Gründer. Sie sprechen damit ein Thema an, das Millionen Familien betrifft. Das System funktioniert denkbar einfach: Die Box blinkt und signalisiert, wann Medikamente eingenommen werden müssen. Sensoren erfassen, ob die Entnahme tatsächlich erfolgt ist. Über eine App können Angehörige in Echtzeit nachvollziehen, ob alles planmäßig läuft und werden automatisch benachrichtigt, wenn eine Dosis vergessen wird. Besonders praktisch: Das Gerät funktioniert komplett eigenständig ohne WLAN oder komplizierte Einrichtung durch die Nutzer selbst – ein entscheidender Vorteil für die ältere Zielgruppe. Die gesellschaftliche Relevanz ist hoch: Laut Weltgesundheitsorganisation nimmt etwa die Hälfte aller Patienten ihre Medikamente nicht korrekt ein. Mit ANABOX smart wollen die Gründer dieses Problem gezielt lösen und gleichzeitig Angehörige entlasten. Für 180.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen auf einen starken Vertriebspartner, um ihr Produkt erfolgreich im Markt zu etablieren. Ob die Löwen das Potenzial der smarten Medikamentenhilfe erkennen?

Battle-Pitch
Auch in dieser Staffel gibt es wieder den Battle-Pitch: Zwei Gründer(-teams) treten dabei im jeweils einminütigen Kurzpitch gegeneinander an – doch nur eines von beiden bekommt die Chance, den Löwen sein Produkt in voller Länge zu präsentieren. Wer darf um einen Deal kämpfen und wer muss „Die Höhle der Löwen“ sofort wieder verlassen?

Brot Stöcki aus Hagen
Christian Nowack (41)
Angebot: 10.000 Euro für 13 Prozent der Firmenanteile 

Butteboard aus Wipperfürth
Daniel Muntean (44)
Angebot: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile

Krasse Fehlentscheidung? In der fünften Folge steht erneut ein Gründer-Battle an: Im 60-Sekunden-Pitch tritt Christian Nowak (41) mit seinem Produkt Brot Stöcki gegen Daniel Muntean (44) und sein Butterboard an. Während der Verlier den Tränen nahe ist, atmet der Gewinner erleichtert auf. Doch die Euphorie verpufft schnell. Tech-Investor Frank Thelen findet klare Worte für das Siegerprodukt und rät dem Gründer, es sofort einzustellen. Haben die Investoren im Battle auf den falschen Gründer gesetzt? 

Nylam aus Heilbronn
Ein kleiner Riss, ein falscher Moment und schon ist sie da: die Laufmasche. Für viele Frauen ein alltägliches Ärgernis, das nicht nur Nerven kostet, sondern auch für tonnenweise Müll sorgt. „Strumpfhosen werden millionenfach verkauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Das müssen wir ändern“, erklären Arta (32) und Mergim (34) Klimenta. Das Ehepaar möchte ein scheinbar banales Produkt neu denken und präsentiert mit Nylam in der Höhle eine Lösung, die Strumpfhosen deutlich widerstandsfähiger machen soll. Ihre Idee: ein spezielles Spray, das die feinen Fasern von Strumpfhosen stärkt und so vor Beschädigungen schützt. Die Anwendung ist einfach: Aufsprühen, trocknen lassen und schon sollen die Textilien robuster gegenüber Reibung und kleinen Belastungen sein. Der Effekt wird direkt vor den Löwen demonstriert: Während unbehandelte Strumpfhosen bereits bei leichter Beanspruchung reißen, zeigt sich die behandelte Variante deutlich widerstandsfähiger. Neben dem praktischen Nutzen sehen Arta und Mergim vor allem einen nachhaltigen Ansatz: Weniger kaputte Strumpfhosen bedeuten auch weniger Ressourcenverbrauch und weniger Abfall. Doch reicht ein cleveres Produkt allein aus? Die Löwen hinterfragen vor allem das Geschäftsmodell und die Vermarktungsstrategie. Für 100.000 Euro bieten die Gründer 30 Prozent ihres Unternehmens an und hoffen, gemeinsam mit einem Investor den Weg in den Massenmarkt zu schaffen. Ob aus einem Alltagsproblem ein Millionenbusiness werden kann?

ROOTERY Coffee aus A-Reitdorf bei Salzburg
Eine echte Überfliegerin in der Höhle: Bereits mit 17 gegründet, Studium parallel zum Abi – und jetzt steht sie mit gerade einmal 18 Jahren vor die Löwen. Angelina Widmann scheut keine Herausforderung! ROOTERY Coffee heißt ihr Produkt: der erste Kapselkaffee ganz ohne Bohnen. Denn für die angehende Abiturientin steht fest: Klassischer Kaffee passt für sie nicht mehr in eine nachhaltige und faire Welt. Zu groß seien die ökologischen Belastungen durch lange Transportwege, zu kritisch die sozialen Bedingungen beim Anbau. „Für mich ist das nicht nur eine Kapsel – es ist eine Revolution, die in meinem Kinderzimmer begonnen hat und jetzt groß werden soll“, sagt die Gründerin. Stattdessen kommt geröstetes Wurzelgranulat in die Tasse. Die geröstete Zichorienwurzel soll ein kaffeeähnliches Aroma liefern, ist koffeinfrei und enthält zudem Ballaststoffe sowie Antioxidantien. Der Herstellungsprozess ist dabei bewusst nachhaltig gedacht: kurze Transportwege, pflanzlicher Rohstoff aus Europa und kompostierbare Kapseln. Zusätzlich verfolgt das Startup einen sozialen Ansatz. Pro verkaufte Packung wird eine Mahlzeit für ein Kind in Not finanziert. Kann die Jung-Unternehmerin beim Löwenrudel auch geschmacklich punkten? Für 85.000 Euro bietet Angelina 25 Prozent ihres Unternehmens und hofft auf einen Partner, der ihre Vision groß macht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer



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