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Walter Temmer veröffentlicht neues Buch: „Reicher als René Benko“
#Gastbeitrag
Walter Temmer grenzt sich in seinem Buch bewusst von traditionellen Marketingansätzen ab. Die Systematik der Temmer Methode entstand aus dem eigenen unternehmerischen Druck, in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben.

Inmitten tiefgreifender Herausforderungen in der Immobilienbranche präsentiert Walter Temmer sein neues Buch „Reicher als René Benko“. Der Immobilienexperte analysiert den Wandel im Immobilienmarkt, der sich von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt gewandelt hat. In einer Zeit, in der steigende Zinsen und strengere Bankvorgaben Bauträger vor nie dagewesene Schwierigkeiten stellen, bietet Walter Temmer innovative Lösungen.
Die Temmer Methode als Ausweg
Im Mittelpunkt des Buches steht die sogenannte Temmer Methode. Diese basiert auf den drei Säulen der Sichtbarkeit, Automatisierung und Vertrauensbildung und wurde entwickelt, um Bauträgern zu helfen, ihre Neubauprojekte auch in Krisenzeiten erfolgreich zu verkaufen. Walter Temmer zeigt auf, warum traditionelle Vermarktungsstrategien zunehmend an Effektivität verlieren und stellt eine neuartige Herangehensweise dar, die sich besonders auf die Ansprache von passiv suchenden Käufern fokussiert.
Drei Hebel von Walter Temmer für planbaren Verkaufserfolg
Walter Temmer, Immobilienunternehmer mit einem Immobilienportfolio von über 100 Mio. Euro und 46 Firmen und Beteiligungen, teilt in „Reicher als René Benko“ seine praxiserprobte Herangehensweise an Immobilienverkauf und Kundenakquise. Seine Temmer Methode fußt auf drei Kernhebeln: Sichtbarkeit, Automatisierung und systematischem Vertrauensaufbau. Walter Temmer sieht besonders in der gezielten Ansprache passiv Suchender – etwa vermögender Einzelpersonen, die nicht aktiv suchen, aber offen für attraktive Angebote sind – einen entscheidenden Vorteil. Während andere Bauträger auf Vergleichsportalen mit preissensiblen Kunden ringen, lenkt die Temmer Methode Kaufinteressenten strukturiert und emotional durchdacht bis zum Abschluss.
Strategien im Wandel: Sichtbarkeit, Automatisierung, Vertrauen
Der erste Hebel der Temmer Methode zielt auf digitale Sichtbarkeit ab: Zielgruppen werden über Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram angesprochen, wobei die Ansprache bewusst die richtige Zielgruppe anspricht. Im zweiten Schritt folgt die Automatisierung: Statt auf klassische Websites zu setzen, nutzt das System optimierte Verkaufsmaschinen und CRM-Technologien, die Anfragen filtern und Vertriebsteams entlasten. Entscheidender dritter Hebel ist der Vertrauensaufbau vor dem Erstgespräch – mithilfe von SEO-optimierten Medienberichten, redaktionellen Beiträgen und Kundeninterviews minimiert die Methode die wahrgenommenen Risiken potenzieller Käufer, bevor der persönliche Kontakt überhaupt entsteht.
Praxisbeispiele für Millionen-Mehrumsätze im Neubauvertrieb
Konkrete Erfolge flankieren die Theorie aus „Reicher als René Benko“: So schildert das Buch Fälle von Bauträgern, die von kaum planbaren digitalen Abverkäufen innerhalb eines Jahres zu Millionenumsätzen kamen. Die Verkaufsgeschwindigkeit und die Zahl der Projekte ließen sich mithilfe der Temmer Methode trotz stagnierendem Gesamtmarkt zum Teil vervielfachen, wie dokumentierte ROAS-Werte (Return on Ad Spend) von oft über 100 unterstreichen. Entscheidend dabei: Nicht einzelne Werbemaßnahmen, sondern das koordinierte Zusammenspiel aller Systemelemente sorgt für kontinuierlichen Nachfragefluss und beschleunigt den Liquiditätsaufbau.
Perspektive: Warum sich systematischer Vertrieb langfristig durchsetzt
Walter Temmer grenzt sich in seinem Buch bewusst von traditionellen Marketingansätzen und Agenturleistungen ab. Die Systematik der Temmer Methode entstand aus dem eigenen unternehmerischen Druck, in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben – und ist heute als Done-for-you-Dienstleistung positioniert. Obwohl viele Bauträger vor Investitionen in Digitalisierung und neue Vertriebswege zurückschrecken, zeigt die Praxis: Wer frühzeitig handelt und Vertrauen zum Kern der Verkaufsstrategie macht, kann auch im schwierigen Marktumfeld Neubauprojekte planbar und profitabel absetzen. Dieses System könnte zum Vorbild für die gesamte Branche werden. Außerdem bieten die Methoden und Daten des Buches überzeugende Argumente für eine neue Herangehensweise im Immobilienvertrieb.
Wer weitere Details, Hintergründe oder Erfolgsbeispiele sucht, findet fundierte Informationen unter www.temmermethode.com/buch.
Foto: Temmer Methode GmbH
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Wie viel verdient Brad Pitt im neuen Werbeclip von Trade Republic?
Trade Republic holt Hollywood-Star Brad Pitt für den neuen Werbespot. Der Schauspieler sagt darin kein einziges Wort. Warum?
Brad Pitt sitzt in einem dunklen Raum. Er sagt kein Wort. Er schaut nur in die Kamera. Dann eine Stimme aus dem Off: „Kostenloses Konto mit Karte. Zwei Prozent Zinsen. Investieren ab einem Euro.“ Zum Schluss erscheint nur ein Satz: „Was bietet deine Bank?“ Mehr passiert im neuen Werbespot von Trade Republic nicht. Und genau das dürfte ziemlich teuer gewesen sein.
Warum ausgerechnet Brad Pitt?
Trade Republic setzt bei der Kampagne bewusst auf Aufmerksamkeit durch Bekanntheit. „Es ging uns gar nicht darum, dass unser Markenbotschafter die Vorteile unseres Produkts bewirbt, sondern jemanden zu haben, der durch seine Prominenz Aufmerksamkeit generiert“, heißt es auf Gründerszene-Anfrage von Trade Republic. Der Hollywood-Star als Statussymbol und nicht als Erklärer von Tagesgeld.
Wichtig sei außerdem gewesen, „jemanden zu haben, der nicht jede zweite Woche für eine andere Marke sein Gesicht hergibt.“ Der Drehort war in Los Angeles, die Vorbereitung hat zwei Tage vor Ort beansprucht, der eigentliche Dreh dauerte dann nur einen Tag.
Ganz neu ist das Spiel mit bekannten Gesichtern für Trade Republic nicht. In der Vergangenheit setzte das Unternehmen bereits auf Promis, wie den Rapper Luciano, Entertainer Bruce Darnell oder Schauspieler Sky du Mont. Mit Brad Pitt hebt Trade Republic die Messlatte jetzt auf ein neues Level.
Millionen für Schweigen?
Was bekommt man eigentlich dafür, wenn man Brad Pitt einfach nur hinsetzt? Eine konkrete Zahl gibt es von Trade Republic nicht.
Anett Sass, Professorin für Medien- und Bewegtbildmanagement an der Hochschule Fresenius und Mitgründerin der Agentur Professionistas, sagt zu Gründerszene: „Dass Brad Pitt in dem Spot nichts sagt, ist vermutlich der teuerste Teil der Kampagne. Trade Republic kauft damit weniger einen Schauspieler als sofort internationale Aufmerksamkeit. Für europaweite Kampagnen mit globalen Stars wird in der Branche aber oft über hohe einstellige Millionenbeträge gesprochen.“
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Zum Vergleich: Rund um George Clooney und Nespresso kursieren über Jahre Schätzungen von etwa 40 Millionen Dollar, erklärt die Expertin. Und Stars wie Messi, LeBron James oder Ronaldo verdienen mit Werbung und Sponsoring längst hohe zweistellige Millionenbeträge pro Jahr. „Vor diesem Hintergrund wirken hohe einstellige Millionenbeträge für Brad Pitt nicht unrealistisch“, so Sass.
Die Logik hinter dem Nichts
Der Marketingexperte Simon Knittel, Managing Director von Jung von Matt Start, ordnet diese Kampagne folgendermaßen ein: „Ich finde den Spot sehr gelungen – und vor allem: Er funktioniert. Zur möglichen Gage ist es extrem schwer, eine seriöse Zahl zu nennen. Das hängt stark von den Buyouts ab, also davon, in welchen Ländern, auf welchen Kanälen und wie lange der Spot läuft. Bei einem Star wie Brad Pitt zahlt man nicht für die paar Sekunden vor der Kamera, sondern für seine globale Strahlkraft und die Aufmerksamkeit, die sein Name erzeugt. Unter normalen Umständen würde ich sagen: siebenstellig.“
Auch die Inszenierung sieht Knittel als bewussten Gegenentwurf zu klassischen Hochglanzkampagnen: Statt auf große Kulissen oder teure Inszenierungen zu setzen, reduziere der Spot alles radikal. Das Budget sei durch das Star-Testimonial zwar nicht kleiner, das Ergebnis aber ein anderes, und genau darin liege die Wirkung. Entscheidend sei dabei vor allem die Rolle von Brad Pitt selbst: Er werde nicht als „Normalo“ inszeniert, sondern bewusst als Superstar in den Mittelpunkt gestellt. „Er muss nichts erklären, nichts vorspielen, nicht einmal wirklich etwas tun. Seine Präsenz reicht.“
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Co-Gründer sollen gemeinsam Urlaub machen – auch im selben Hotelzimmer
Die Präsidentin von Anthropic über 40 Jahre Streit mit ihrem Bruder und den Unterschied zwischen Einhörnern und Schnabeltieren.
Wenn die Beziehung zu deinem Mitgründer oder deiner Mitgründerin es nicht schaffen würde, ein geteiltes Hotelzimmer zu überstehen, ist das ein Problem – sagt eine Mitgründerin von Anthropic.
Daniela Amodei verließ OpenAI gemeinsam mit ihrem Bruder Dario, um Anthropic zu gründen. Das Duo – zusammen mit fünf weiteren Mitgründern – baute eines der wertvollsten KI‑Unternehmen auf, um das sich Investoren regelrecht reißen.
In einem Vortrag an der Stanford Graduate School of Business gab Amodei Ratschläge zur Wahl von Mitgründern. Zwischenmenschliche Beziehungsdynamiken „sind viel wichtiger, als man denkt“, sagte sie.
Streit seit 40 Jahren
„Dario und ich streiten uns seit über vierzig Jahren – und kommen immer wieder darüber hinweg“, sagte sie. „Er ist mein Bruder, und ich habe ihm früher seine Spielsachen geklaut.“
Einer von Amodeis Tipps, um einen guten Mitgründer zu finden: „Baut nicht zuerst gemeinsam ein Unternehmen auf – fahrt erst einmal zusammen in den Urlaub.“
Reisen könne Schwächen in einer Beziehung aufdecken, etwa bei der Planung von Zwischenstopps, dem Buchen von Flügen oder beim Zusammenleben. Mitgründer sollten im Urlaub sogar ein Zimmer teilen, sagte Amodei.
Nach der Reise solle man die Beziehung evaluieren. Wenn Unternehmer danach immer noch Zeit mit ihren Mitgründern verbringen wollten, sei das wahrscheinlich ein gutes Zeichen, sagte Amodei.
„Wenn du denkst: Ich brauche wirklich erst einmal Urlaub, um mich von meinem Urlaub zu erholen, dann war es vermutlich die falsche Wahl“, sagte sie.
Einhorn oder Schnabeltier?
Ebenso entscheidend sei es, mit dem Mitgründer oder der Mitgründerin auf derselben Linie zu sein. Unterschiedliche Fähigkeiten könnten hilfreich sein – man denke etwa an den Visionär Steve Jobs und den Realisten Steve Wozniak – doch unterschiedliche Prinzipien könnten ein Unternehmen zerstören.
Amodei stellte dem Publikum eine Aufgabe: Man solle sich vorstellen, man selbst und der Mitgründer würden in getrennten Räumen eingeschlossen und gebeten, ein Bild davon zu zeichnen, was das Startup macht. Wichtig sei, dass am Ende nicht völlig unterschiedliche Bilder entstünden – etwa ein Einhorn und ein Schnabeltier.
„Das ist die Art von Situation, in der man denkt, man arbeite an derselben Sache – aber ich glaube, es endet einfach nicht gut“, sagte sie.
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Das könnte der größte Startup-Deal in der Geschichte Deutschlands werden
Die Münchner Rüstungsstartup sammelt Berichten zufolge 1,2 Milliarden Dollar ein. Das reicht, um wertvoller als Trade Republic oder Celonis zu werden.
Es wäre die größte Finanzierungsrunde, die es je für ein deutsches Startup gab: Die Münchner Rüstungsfirma Helsing wird Insidern zufolge 1,2 Millionen US-Dollar raisen. Damit läge die Bewertung bei 18 Milliarden Dollar. Der KI-Drohnen-Bauer wäre damit das wertvollste deutsche Startup.
Final ist der Geldregen für das Drohnen-Startup noch nicht, niemand wollte es offiziell bestätigen. Aber sowohl die Financial Times als auch das Handelsblatt konnten mit informierten Kreisen über die Runde sprechen.
Zu den Investoren sollen den Berichten zufolge Dragoneer und Lightspeend Venture Partners aus den USA gehören. Vorher hatte Helsing beispielsweise Geld von Plural und Prima Materia eingeworben. Mit Prima Materia ist ein bekannter Name verbunden: Spotify-Gründer Daniel Ek.
Die Drohne fliegt bis zu 220 km/h schnell
Helsing sitzt in München und wurde 2021 gegründet. Das Unternehmen stellt ferngesteuerte Kampfflugzeuge mit eingebauter KI her. Das Modell HX-2 ist bereits im Einsatz. „HX-2 ist in der Lage, Artillerie, gepanzerte und andere militärische Ziele auf bis zu 100 km Reichweite zu bekämpfen“, erklärt Helsing auf der Webseite.
Die Drohne ist 12 Kilogramm schwer und kann bis zu 220 km/h schnell fliegen. Autonom attackiert sie nicht, schreibt Helsing, es bleibe immer ein Mensch am (Fern-)Steuer.
Ein Konkurrent von Helsing ist Stark Defence aus Berlin. Im Februar gab es nochmal Geld, unter anderem von Peter Thiel. Stark erreicht damit eine Milliardenbewertung, an Helsing reicht es aber nicht heran.
Bisherige Spitzenreiter unter den deutschen Startup-Bewertungen waren laut Handelsblatt die Software-Firma Celonis und die Investment-App Trade Republic. Helsing dürfte sie nun um ein paar Milliarden Dollar hinter sich lassen.
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