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Banane pellen: So eine Kampagne gegen Krebs gab es bisher nicht! › PAGE online


Mit Masturbation, einer wissenschaftlichen Studie und beherztem Humor gegen Prostata-Krebs: Die Agentur VML Health hat für die Krebsorganisation Fuck Cancer die umwerfende Aufklärungskampagne »Beat Cancer Off« entwickelt.

Banane pellen: So eine Kampagne gegen Krebs gab es bisher nicht! › PAGE online

Krebs ist ein sensibles Thema. Und der Grad, auf dem man zwischen Aufklärung und Angst balanciert, ein schmaler.

Oft flüchten Kampagnen in kühle Fakten, begleitet von warmen Farben und von zartem Gefühl. Oder in eine Aufklärungsästhetik, die so frugal wie die Einrichtung von Krankenhäusern ist und von Statistiken begleitet wird, die verunsichern.

Das alles lässt die jüngst gelaunchte »Beat Cancer Off«-Kampagne, die von der international aufgestellten Agentur VML für die gemeinnützige Organisation »Fuck Cancer« entwickelt wurde, weit hinter sich.

Denn sie traut sich was – und das basierend auf der Health Professionals Follow-up Study (HPFS), die eine der größten und am längsten laufenden ihrer Art ist. Und die Überraschendes belegt.

Nämlich, dass Männer, die mehr als 21 Mal im Monat ejakulieren, ihr Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, um 22 Prozent reduzieren können.

Und deswegen ruft sie dazu auf, öfter zu masturbieren. Heißt: die Banane zu pellen, Saft zu pressen, das Öl im Tank zu checken, die Kartoffeln zu stampfen oder den Elch zu melken.

Weil häufige Ejakulationen dazu beitragen, Chemikalien und potenzielle Karzinogene aus der Prostata zu »spülen«, Entzündungen und Kristallablagerungen in der Prostata reduzieren, das Immunsystem unterstützen und Stress sinken lassen.

Lustig, deftig und animiert

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Spot, in Szene gesetzt von Gustavo Leal und Faga Melo, die mit ihrem brasilianischen Produktionsstudio Dirty Work eine besondere Leidenschaft für Animation hegen.

In saftigen, knallbunten Bildern, die von den Regisseuren selbst und von Illustrator:innen wie Estela Carregalo, Fernando Molina, Paula Fernandes oder Lufe stammen, visualisieren Kampagne und Spot verschiedene Metaphern fürs Masturbieren.

Ringe am kleinen Finger fehlen dabei ebenso wenig wie stachelige Behaarung, schwungvolle Spritzer und ausdrucksvolle Gesichter, ist mit Anleihen an den Comci versehen, mit einem Hauch Philip Guston, prägnant und mitreißend und in wohl komponierten Farben.

In einem eigens komponierten Song im geflüsterten Crooner-Stil der 20er-Jahre, der über den Bildern liegt, werden diese zudem gesungen.

Gleichzeitig fordern Spot und Kampagne dazu auf, die »Beat Cancer Off«-Microsite zu besuchen und sich mit dem Thema und vor allem mit der Vorsorge zu beschäftigen.

Auf zur Vorsorge!

Dass Humor, ein aufmunternder Ton und jede Menge Optimismus der beste Weg sind, Menschen dazu zu bringen, sich mit einem eher unangenehmen Thema zu beschäftigen, sagt nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch die Statistik.

Und das ist gerade bei der Prostatakrebs-Vorsorge, die von Männern ungern in Anspruch genommen wird – und auch immer seltener, wie Zahlen belegen – umso wichtiger.

Schließlich ist Prostata-Krebs eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen bei Männern. Und das, obwohl die Krankheit bei frühzeitiger Erkennung sehr gut behandelbar ist.

Das alles wird mit einer Aufforderung kombiniert, die so freudvoll wie gesundheitsfördernd ist – und die geradeaus ist.

Gleichzeitig betont die Kampagne, dass Ejakulation natürlich keine Garantie gegen Prostata-Krebs ist und keine medizinische Untersuchung ersetzt.

Denn natürlich gilt: mit seinem Arzt zu sprechen und sich einer entsprechenden Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen!

 

Alle Visuals © VML Health/Fuck Cancer

 

 

 

 



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Welches sind die zukünftig wichtigsten »Glückshebel« für Agenturen? › PAGE online


Kürzlich wurde der »Agency Happiness Report« veröffentlicht. Darin befinden sich Ergebnisse, die den Glücksscore in Agenturen beschreiben. Das haben wir uns genauer angeschaut, denn manche Aussagen wirken auf den ersten Blick überraschend.

Welches sind die zukünftig wichtigsten »Glückshebel« für Agenturen? › PAGE online
Tobias Hagenau

Meistens bin ich gerade (noch) ganz zufrieden im Job, aber manchmal steht die Frage nach dem Sinn im Raum. Und eigentlich mache ich mir Sorgen, was die (KI-)Zukunft so alles mit sich bringt. Sollte ich vielleicht kündigen, um mir eine Agentur zu suchen, die KI schon voll auf dem Schirm hat? So oder so ähnlich könnten im Moment die Gedanken einer in der Kreativbranche tätigen Person lauten.

PAGE hat Tobias Hagenau, Mitgründer/CEO von awork und Studieninitiator des Agency-Happiness-Reports, fünf Fragen zum Report gestellt.

Uns hat vor allem interessiert, warum Menschen in Führungspositionen laut Studie glücklicher sind, was der Glücksscore beschreibt und was »KI-Readiness« damit zu tun hat.

PAGE: Sind Menschen in Führungspositionen glücklicher? Wie erklären Sie die Unterschiede zwischen den Rollen Management vs. Beratung/Kreation?

Tobias Hagenau: Wir sehen in all unseren bisherigen Reports, dass Führungskräfte glücklicher sind als Nicht-Führungskräfte. Das hängt direkt damit zusammen, wie sich Arbeitsglück zusammensetzt. Einerseits bieten Führungspositionen einen größeren Gestaltungsspielraum. Selbstverwirklichung ist einer der zentralen Faktoren für Glück bei der Arbeit – und Führungskräfte können zu einem deutlich größeren Anteil eigene Ideen einbringen und umsetzen, Entscheidungen treffen und ihre Arbeit selbst gestalten. Das stärkt das Gefühl der Selbstverwirklichung und damit das Arbeitsglück. Andererseits spielt Sinnempfinden eine entscheidende Rolle. Dahinter steckt nicht der große Purpose, die Welt zu verändern, sondern das Wissen um die eigene Mission des Unternehmens und den eigenen Beitrag dazu. Führungskräfte sind viel näher am strategischen Kern: Sie kennen das Geschäftsmodell, die Ziele und den Business-Impact einzelner Projekte. Führungskräfte überschätzen zudem systematisch, wie sie grundlegende Zusammenhänge ihrer Firmen und Geschäftsmodelle (=Sinn) kommunizieren (können). Dieses Wissen kommt im operativen Alltag oft nicht klar genug an. Wer täglich Kampagnen produziert, erfährt selten, welchen Anteil die eigene Arbeit am Gesamterfolg der Agentur oder des Kunden hat. Genau das macht den Unterschied im Glücksempfinden.

PAGE: Der allgemeine Glücksscore ist zwar angestiegen, aber dennoch gibt es ein Sinnproblem. Warum?

Tobias Hagenau: Der Glücksscore steigt zwar an, aber die Zusammensetzung des Arbeitsglücks bleibt unverändert: Das Verhältnis der drei Faktoren Sinnempfinden, Selbstverwirklichung und Gemeinschaft ist dasselbe. Selbstverwirklichung und Gemeinschaft sind in Agenturen deutlich stärker ausgeprägt als das Sinnempfinden. In unseren branchenübergreifenden Erhebungen sehen wir dieses Muster nicht – dort sind alle drei Faktoren traditionell ähnlich stark ausgeprägt. Woran das liegen könnte: Agenturen sind sehr gut darin, Kommunikation für ihre Kund:innen zu gestalten und dort Sinn und Markenbotschaften einfließen zu lassen. Doch traditionell beschäftigen sie sich eher weniger damit, diese Zusammenhänge auch intern klar aufzustellen und vor allem klar zu kommunizieren. Hinzu kommt das Geschäftsmodell, in dem oft »Zeit gleich Geld« gilt. Deshalb fließt viel Zeit in Kundenarbeit und weniger in interne Arbeit, die das Sinnempfinden stärken würde: konsequente Feedback-Prozesse, Weiterbildung und klare Kommunikation über die Ziele und den Beitrag der Einzelnen dazu. Zusätzlich drücken die öffentlichen Diskussionen über den Sinn von Werbung und die Zukunft der Branche auf das Sinnempfinden. Umso wichtiger wäre es, intern aktiv dagegenzuhalten – den eigenen Beitrag, den eigenen Zweck sichtbar und spürbar zu machen.

PAGE: Der Kündigungswille ist hoch und die Zukunftssicht ist eher pessimistisch, dennoch ist der Glücksscore angestiegen. Was denken Sie warum?

Tobias Hagenau: Der Glücksscore steigt und das kann mehrere Gründe haben. Die Agenturwelt verändert sich: Hybride Arbeitsmodelle setzen sich durch, KI eröffnet neue Möglichkeiten, und es entstehen zunehmend Boutique-Beratungen und Next-Gen-Agenturmodelle, in denen der klassische Dauerdruck weniger ausgeprägt ist, Kundenbeziehungen eher Partnerschaften werden etc. Wichtig ist: Der Glücksscore misst, wie Menschen ihre aktuelle Arbeitssituation erleben. Er sagt zunächst nichts über die Zukunft aus. Man kann heute glücklich arbeiten und trotzdem pessimistisch auf die Branche blicken. Der pessimistische Zukunftsausblick ist wenig überraschend. Es wird aktuell viel öffentlich darüber diskutiert, inwiefern KI Agenturen ersetzen kann. Die Branche befindet sich, wie viele andere Branchen, in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Es fehlt an positiven Narrativen über die Zukunft der Agenturwelt. Dabei können Agenturen sich durchaus neu erfinden – aber sie sind wie viele Branchen gleichzeitig mit wirtschaftlichem Druck und KI-Disruption konfrontiert. Das schlägt sich auch im Kündigungswillen nieder: Ein Teil der Befragten denkt aufgrund dieser Unsicherheit ans Kündigen oder an den Wechsel auf Unternehmensseite – das geben 39 % an. Aber 36 % würden sich bewusst wieder für die Agenturseite entscheiden. Das zeigt: Kündigung ist in Agenturen nicht immer automatisch ein Frustsignal. Manchmal ist es der nächste Karriereschritt oder der Wunsch nach einer neuen kreativen Herausforderung oder einem anderen Agenturmodell. Fluktuation gehört ein Stück weit zur Branchendynamik und kann auch ein Entwicklungsmotor sein.

PAGE: Was hat KI-Readiness mit dem Glücksscore zu tun?

Tobias Hagenau: KI-Readiness ist noch kein feststehender Begriff – er muss zunächst definiert werden. In unserem Fall haben wir erhoben, ob Mitarbeitende ihre Agentur als strukturell und prozessual vorbereitet sehen, um KI sinnvoll in die eigene Arbeit einzubinden. Im Kern ist KI-Readiness ein Proxy für organisatorische Kompetenz. Es signalisiert: Dieses Unternehmen bleibt handlungsfähig. Und für die Menschen heißt das: Die eigene Agentur ist bereit für das, was kommt. Entwicklungen passieren nicht einfach, sondern das Unternehmen ist dafür gewappnet. Das schafft genau das, was in der Branche fehlt: eine positive Zukunftssicht und die Sicherheit, auch morgen noch in Strukturen zu arbeiten, die sich mit neuen Anforderungen auseinandersetzen. Es gibt auch Sicherheit für den eigenen Job, weil man in einem Umfeld arbeitet, in dem Fähigkeiten und Qualitäten gelernt werden, die auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft gefragt sein werden. Das hat einen großen Einfluss auf das Arbeitsglück, weil es direkt auf Glücksfaktoren wie Sinnempfinden und Selbstverwirklichung einzahlt.

PAGE: Welches sind die zukünftig wichtigsten »Glückshebel« für Agenturen?

Tobias Hagenau: Grundsätzlich zahlt alles auf Arbeitsglück ein, was einen der drei Glücksfaktoren Sinnempfinden, Selbstverwirklichung und Gemeinschaft stärkt. Für Agenturen stechen zwei Hebel besonders hervor.

Erstens: das Sinnempfinden stärken, den schwächsten Glücksfaktor in Agenturen und damit den mit dem größten Potenzial. Konkret heißt das: Aufgaben in den größeren Kontext einbetten, den Beitrag Einzelner zum Projekt- oder Unternehmenserfolg sichtbar machen, Feedback konsequenter zurückspielen und transparente Kommunikation über Mission, Unternehmensziele, Strategie und Erfolge.

Zweitens: die KI-Readiness stärken und sichtbar machen. Das bedeutet zum einen, Strukturen und Prozesse so aufzusetzen, dass KI sinnvoll eingebettet werden kann. Zum anderen aber auch, sich gegenüber den Mitarbeiter:innen klar zu positionieren: Wie wird KI die eigenen Prozesse, das Geschäftsmodell und die Rollen verändern? Das ist auch eine Mindset- und Kulturfrage – und sie muss transparent besprochen werden. Wer diese Fragen offen adressiert und die Agentur auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet, gibt den Mitarbeiter:innen Sicherheit und Orientierung. Dem Thema KI kann sich ohnehin keine Agentur entziehen, umso besser, wenn man damit gleichzeitig etwas für das Arbeitsglück tut. Wer an diesen beiden Hebeln ansetzt, stärkt das Arbeitsglück und bekommt einen nachweislichen Performance-Effekt: mehr Motivation, stärkere Bindung ans Unternehmen und – für Agenturen besonders relevant – mehr Kreativität.

Danke. 



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Letterspace 50: Geballte Typo-Kompetenz aus den Niederlanden › PAGE online


Schon seit 2018 gibt es in Amsterdam den Typostammtisch Letterspace. Jetzt erschien ein tolles Buch, das Standpunkte und Arbeiten der ersten 50 Sprecherinnen und Sprecher versammelt – eine Inspirationsquelle auf höchstem Niveau.

Letterspace 50: Geballte Typo-Kompetenz aus den Niederlanden › PAGE online

Zunächst waren sie nur zu dritt: die Typedesigner Diana Ovezea, Sabina Chipara und Edgar Walthert gründeten letterspace.amsterdam als offene Initiative, die erforscht, was Typedesign alles sein kann. 

Die offene Gemeinschaft wuchs schnell, auch aufgrund der einmal monatlich stattfindenden Vorträge von lokalen Kreativen, die über die traditionellen Definitionen von Typografie und Schriftgestaltung hinausgehen und Künstler:innen, Designer:innen und Wissenschaftler:innen einladen, ihre Standpunkte und Arbeiten zu präsentieren, sowie Typedesign zu hinterfragen oder neu zu interpretieren. Die Vorträge sind öffentlich, kostenlos und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. 

Der Designer Kuan-Ting Chen, der 2022, noch als Student, beim Wettbewerb »Best Book Design from all over the world« eine Goldmedaille für sein Buch »Met Stoelen« bekam, hatte  die Idee, aus den letterspace.amsterdam-Vorträgen ein Buch zu machen. Zusammen mit dem in Amsterdam lebenden Schweizer Grafik- und Typedesigner Edgar Walthert, der PAGE-Lesern vor allem durch seine intelligente Schrift Logical bekannt ist, wurde die Idee in die Tat umgesetzt.

So entstand »Letterspace 50«, 448 prall gefüllte Seiten mit Standpunkten und Projekten der ersten 50 Sprecherinnen und Sprecher. Man begegnet bekannten Namen wie Hansje van Halem, Bram de Does und Novo Typo, aber auch noch weniger bekannten wie Inna Kochkina, Kevin Rooi und Pink Pony Express.

Gestaltet haben das fadengeheftete, schwarzweiß gedruckte Buch Kuan-Ting Chen und Kasper Quaink, das Vorwort stammt von Edgar Walthert. Vor allem dank seines kleinen Formats von 12 mal 16,5 Zentimter findet es auf jedem Schreibtisch Platz und es macht Riesenspaß, es zwischendurch immer mal wieder in die Hand zu nehmen und sich inspirieren zu lassen: von Ideen, Methoden und Menschen, die zeigen, dass Typografie keine enge Disziplin ist, sondern eine lebendige, experimentelle, die manchmal unerwartete Ergebnisse hervorbringt.

Erhältlich ist »Letterspace 50« bei IdeaBooks, es kostet knapp 30 Euro.

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So lustig und frech kann eine Museums-Kampagne sein! › PAGE online


Auf besondere Weise führt die niederländische Kreativagentur KesselsKramer Amsterdam-Besucher:innen ins Stedelijk Museum: mit Plakaten samt darauf gekritzelter Tipps, die an den jeweils passenden Orten in der Stadt stehen.

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Die Zeit ist knapp, die Reisekasse nicht unbedingt so prall gefüllt wie noch vor wenigen Jahren und dazu ist Amsterdam nicht gerade arm an Attraktionen, an Museen und schönen Orten, die man bei einem Besuch der Stadt nicht verpassen sollte.

Dazu gehört das Museum für moderne Kunst in Amsterdam: das Stedelijk, wie die Bewohner:innen es kurz nennen. Und dahin führen in der aktuellen Kampagne, die von der ikonischen Kreativagentur KesselsKramer entwickelt wurde, jede Menge Wege.

Um die Ecke

Auf leuchtend roten Plakaten, die kurz und knapp von The Modern Art Museum sprechen, ist handschriftlich gekritzelt, was man als Tourist:in in einer fremden Stadt am meisten schätzt: persönliche Tipps, am liebsten noch von Einheimischen, die am besten wissen, was die Highlights der Stadt sind.

»More Art Than Pigeons At The Modern Art Museum of Amsterdam« ist darauf zu lesen – und zwar an Orten, wo es besonders viele Tauben gibt. »Short Walk To The Modern Art Museum Of Amsterdam« ist samt Pfeil in die richtige Richtung in den Straßen der Umgebung zu finden, während in der Fußgängerzone mit seinen Geschäften steht »Find Better Souvenirs at The Modern Art Museum Of Amsterdam«.

Plakate als Wegweiser

An der Bushaltestelle heißt es »Take Lijn 2 For The Modern Art Museum Of Amsterdam«, kehrt man in eine Bar ein, steht auf dem Bierdeckel »Be Hungover At The Modern Art Museum Of Amsterdam« und ist man schon ganz nah beim Museum steht auf einem riesengroßen Gebäude »Behind This Building: The Modern Art Museum Of Amsterdam«.

Die Kampagne ist, maßgeschneidert für die jeweiligen Orte, überall dort zu finden, wo Besucher:innen ankommen oder sich entscheiden müssen, was sie als Nächstes tun: in den Ankunftsbereichen des Flughafens Schiphol und in den Bahnhöfen der Stadt, an Hotspots und den Straßen, die direkt zum Museum führen, in Hotels, in beliebten Kneipen und Restaurants und auch im Internet.

Leuchtend Rot werden die Plakate zu Wegweisern – und wer da keine Lust bekommt, sich sofort auf ins Stedelijk zu machen, der versteht keinen Spaß.

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