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„Hogwarts für Hacker“: Das lernt man an der Code University


Keine klassischen Vorlesungen und Klausuren: An der Code-Hochschule in Berlin arbeiten Studierende von Tag eins an eigenen Projekten. Thomas Bachem erzählt, wieso er sie gegründet hat.

„Hogwarts für Hacker“: Das lernt man an der Code University

Thomas Bachem gründete 2016 die Code University of Applied Sciences in Berlin.
Maximilian Schulz

Eine Hochschule ohne klassische Vorlesungen, Klausuren oder Anwesenheitspflicht: Stattdessen arbeiten Studierende vom ersten Tag an in Teams an eigenen Projekten und gestalten ihren Studienalltag selbst. Alles ist so darauf ausgelegt, dass Studierende schon während des Studiums gründen. So lässt sich das Konzept der Code University of Applied Sciences in Berlin-Neukölln einfach zusammenfassen.

Die Code ist eine staatlich anerkannte, aber private Hochschule mit Fokus auf Tech und Produktentwicklung. Studieren kann man hier im Bachelor und Master. Zum Beispiel: „Software Engineering“, „Business Management & Entrepreneurship“ oder „Innovation Design“.

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„Ich wollte ein Hogwarts für Hacker schaffen und für innovativ denkende junge Menschen“, sagt Thomas Bachem in der neuesten Folge unseres Podcasts Royal GS. Bachem gründete die Hochschule 2016 gemeinsam mit Manuel Dolderer und Jonathan Rüth, nachdem er bereits 2012 den Deutschen Startup-Verband ins Leben gerufen sowie mehrere Startups gegründet und zum Exit geführt hatte.

Warum Thomas Bachem eine Hochschule gründen wollte

Bachem selbst hat BWL an einer privaten Hochschule in Köln studiert, der Cologne Business School. Er wollte bewusst nicht Informatik oder Mathematik studieren, sagt er. Das sei ihm zu theoretisch gewesen. So eignete er sich den Wirtschaftsbackground an und lernte Programmieren durch Peer-Groups an der Uni und Online-Communities. Davon habe er immer am meisten profitiert. Deswegen wollte Bachem selbst eine Community schaffen, in die laut ihm „wirklich hochtalentierte junge Leute hinkommen“.

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Dafür brauchte er einen Ort. Und da kam nur eine eigene Hochschule in Frage, denn viele wollen nach dem Abi studieren und einen Uni-Abschluss machen. Ein alternatives Bildungsangebot ohne einen möglichen Abschluss sei deswegen nicht in Frage gekommen, „dann verpasst du viele der absoluten Top-Shots“, sagt Bachem. „Und ich wollte halt auf keinen Fall eine mittelmäßige Community für Top-Talente schaffen.“

Am Anfang gab es viel Misstrauen

Also gründete er die Code – keine leichte Aufgabe. Eine Hochschule in Deutschland gründet man nicht einfach so. Es braucht sowohl eine staatliche Anerkennung als auch die Akkreditierung der Studiengänge, damit die Abschlüsse gültig sind.

Am Anfang seien Bachem und seine Mitgründer bei der Berliner Verwaltung auf viel Misstrauen gestoßen. „Ich war 30 und wollte eine Uni gründen. Meine beiden Mitgründer, die hatten beide lange Haare zum Zopf zusammengebunden. Und wir kamen da so rein. Die hatten uns wirklich gar nicht ernst genommen“, sagt Bachem.

Dann sei er über sein politisches Netzwerk gegangen und habe schließlich auch die Verwaltung überzeugt, erzählt er. Dort habe man erkannt, dass die Gründer Bildung verändern wollten und nicht auf Profit aus seien.

Hochschule wie ein Startup aufbauen

Neben einem Lernkonzept erstellten Bachem und seine Mitgründer für die Code einen Businessplan und sammelten Geld von Privatpersonen ein. Das Modell der Code beschreibt Bachem als Social Entrepreneurship – die Hochschule muss sich finanziell selbst tragen können. „Das heißt, wir haben die Code auf dem Papier als GmbH gebaut und haben auch die Finanzierungsrunden gemacht, so wie bei anderen Startups“, sagt er. „Ich habe aber sehr offen allen gesagt: Das hier ist ein Impact-Thema für mich. Das Geld ist nicht weg, aber es wird wahrscheinlich auch nicht zurückkommen und schon gar nicht als Vielfaches.“

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Zu Beginn unterstützten 26 Menschen aus der Startup-Bubble den Aufbau der Hochschule – teils auch finanziell. Dazu zählen unter anderem Florian Heinemann, Founding Partner beim VC Project A, Rolf Schrömgens, Gründer von Trivago, Unternehmer Benjamin Otto und Udo Schlömer, Gründer der Factory.

Bachem habe die Erfahrung gemacht, dass Fundraising für Bildung in Deutschland schwierig ist. Aber: „Unternehmer lieben es vor allem, wenn sie das Saatkorn säen können für etwas, was dann ungleich viel größer wird“, sagt Bachem. „Und ob das dann ihnen auch noch ungleich viel mehr Geld bringt oder nicht, das ist im Zweifelsfall gar nicht so entscheidend, wenn die Summen für sie relativ gesehen nicht so groß sind.“

Trust Fund

2023 allerdings wurde das Geld knapp bei der Code, erzählt Bachem. Die Wirtschaftskrise habe sich auch in der Startup-Szene bemerkbar gemacht. Die Verantwortung, dauerhaft Geld einzusammeln, um die Hochschule am Laufen zu halten, habe ihn stark belastet. Zwischenzeitlich lag Bachem gar im Krankenhaus, erzählt er.

Ende 2023 entschied er sich deswegen dazu, seine Anteile an der Code, die bei 50 Prozent lagen, auf fünf weitere Leute aufzuteilen – und damit auch die Verantwortung. Zu den fünf Leuten gehören laut Bachem: Schrömgens, Heinemann, Unternehmer Stephan Schambach, Flix-Gründer Daniel Kraus und Unternehmerin Petra Becker.

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Mittlerweile sind alle drei Gründer der Code auch nicht mehr operativ im Tagesgeschäft eingebunden – und das findet Bachem auch gut so. „Durch den Weggang von uns Gründern öffnen sich Räume, die von anderen gefüllt werden können.“

Angefangen mit 80 Studierenden, zählt die Code heute mehr als 600 Studierende, von denen laut Bachem zehn Prozent ein Startup oder eine Agentur gründen. „Wir haben in Summe mittlerweile weit mehr als 120 Gründungen“, sagt Bachem.

Alle Folgen im Überblick

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+++ codyco.ai +++ Joblift +++ Herbert Ventures +++ KI-Panik +++ Phase0 +++ Compa 


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: codyco.ai +++ HR-Grownup Joblift (26 Millionen Investment) ist insolvent +++ Herbert Ventures (30 Millionen) geht an den Start +++ KI-Panik macht sich unter Investoren breit +++ Compa heißt jetzt Phase0 +++

+++ codyco.ai +++ Joblift +++ Herbert Ventures +++ KI-Panik +++ Phase0 +++ Compa 

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 13. März).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

codyco.ai
+++ Die Jungfirma codyco.ai ist unser Startup der Woche! Hinter dem Startup aus München, von Stefan Schaff, Endrit Bytyqi und Alexander Schober gegeründet, verbirgt sich ein „KI Concierge für Hotels“. Die KI des Startups nimmt dabei Reservierungen an, wickelt die Zahlungen ab und schreibt die Buchung automatisch in das System des jeweiligen Hotels.  Mehr neue Startups gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Joblift
+++ Pleite! Das Hamburger HR-Unternehmen Joblift, eine Jobsuchplattform, ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Arno Doebert bestellt. Das 2015 gegründete Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren rund 26 Millionen Euro ein – unter anderem von DN Capital (15 %), Cherry Ventures (14,7 %) und Redline Capital (11,5 %). 2023 erwirtschaftete das Unternehmen (ohne US-Geschäft) einen Umsatz in Höhe von 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 16 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 6,4 Millionen (Vorjahr: 4,8 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Joblift bis Ende 2023 bereits rund 28 Millionen. Seit der letzten Investmentrunde im Jahre 2019 setzt das Unternehmen mehrmals auf „Übergangskredite der Bestands- sowie Angelinvestoren“, um den Fortbestand zu sichern. Für 2024 plante das Unternehmen mit einem „leichten Rückgang des Umsatzes und der Bruttomarge, jedoch eine signifikante Verbesserung des EBITDA durch stark verringerte operative Kosten“. Insbesondere beim Team sparte das Unternehmen. 2023 beschäftigte Joblift durchschnittlich 82 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Vorjahr: 106). Für 2025 war „erstmals ein positives EBITDA auf Monatsbasis“ angepeilt. Ab 2026 standen dann „positive Jahresergebnisse bei weiterem Umsatzwachstum“ auf der Agenda. Der Plan scheint aber leider nicht aufgegangen zu sein. Das HR-Segment war in den vergangenen Jahren extrem schwierig. Zahlreiche Unternehmen mussten Umsatzeinbußen verkraften. Mehr über Joblift

Herbert Ventures
+++ Ein neuer Geldtopf steht bereit! Mit Herbert Ventures geht in Zürich ein neuer Early Stage-Investor an den Start. Das Zielvolumen liegt bei 30 Millionen Schweizer Franken (32 Millionen Euro). „The fund is industry-agnostic by design and built around disciplined execution, transparency, and strong GP-LP alignment“, teilt das Team mit. Hinter Herbert Ventures stecken VAY-Gründer Ben Simon und Luis Huber, zuletzt QBIT Capital. Das Duo plant in den kommenden Jahren rund 30 Investments in der DACH-Region. Das erste Investment des neues Geldgebers ist Droidrun aus Osnabrück. Das Startup, von Peter Lächner, Niels Schmidt, Christian Ninstel und Nikolai Düc gegründet, bietet eine Software, mit der KI-Agenten auf Smartphones zugreifen und Apps steuern können. Mehr über Herbert Ventures

Phase0 – Compa 
+++ Umbenennung! Compa heißt jetzt Phase0. „Der neue Name steht für die strategische Neuausrichtung weg von klassischer Branchensoftware hin zu einer KI-nativen Plattform für Architektur- und Ingenieurbüros“, teilt die Jungfirma, 2020 in Berlin gegründet, mit. Zu den Investoren des Startups gehören LocalGlobe, Atlantic und Tacito. Mehr über Compa

KI-Panik
+++ Lesenswert: Das Manager Magazin berichtet über die „Angst der Start-up-Investoren um ihre Softwarewetten“. Im Artikel heißt es: „Über Jahre galten Software-Start-ups als Perlen im Portfolio von Wagniskapitalfonds. Sie pumpten Milliarden in den Sektor. Mit dem Aufkommen neuer KI-Tools funktioniert dieses Playbook nicht mehr. Im Hintergrund herrscht teils Panik.“ (Manager Magazin)

Venture Capital
+++ Auf den ersten Blick wirkt 2025 wie ein starkes Venture-Capital-Jahr. Weltweit flossen rund 425 Milliarden US-Dollar in Startups. Doch hinter dieser Zahl verbirgt sich eine strukturelle Verschiebung, die für Deutschland weitreichende Konsequenzen hat. Mehr im Gastbeitrag von Nils Langhans

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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15 aufstrebende Startups, die mehr Menschen kennen sollten


#StartupsToWatch

In der millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören Startups wie blue activity, eternal.ag, Tower, ISPTech und Logistikbude.

15 aufstrebende Startups, die mehr Menschen kennen sollten

Auch in den vergangenen Wochen sammelten wieder etliche Startups, Scaleups und Grownups zweistellige oder gar dreistellige Millionensummen ein. Gleichzeitig gelingt es aber auch vielen jüngeren Firmen erste mittlere siebenstellige Summen einzusammeln. Was leider oft untergeht, denn die Grownups, Soonicorns und Unicorns ziehen die ganze mediale Aufmerksamkeit auf sich. Zeit dies zu ändern, denn die nachrückenden Unternehmen sind im besten Fall die Scaleups und Grownups von Morgen. Und die sollte man kennen!

15 aufstrebende (junge) Startups

blue activity
+++ Wind Capital (Paris), Venture Stars (München) und Angel Invest (Berlin) investieren 8,5 Millionen Euro in blue activity. Mehr über blue activity

eternal.ag
+++ Der Düsseldorfer Early-Stage-Investor Simon Capital, Oyster Bay Venture Capital, EquityPitcher Ventures und Backbone Ventures investieren 8 Millionen Euro in eternal.ag. Mehr über eternal.ag

Tower 
+++ Der Londoner Investor DIG Ventures, der Wiener Investor Speedinvest, Flyer One Ventures, Roosh Ventures, Celero Ventures, Angel Invest sowie Business Angels wie Jordan Tigani, Olivier Pomel, Ben Liebald und Maik Taro Wehmeyer investieren 6,4 Millionen US-Dollar in Tower. Mehr über Tower

ISPTech 
+++ Der Berliner DeepTech-Investor Join Capital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Faber, First Momentum Ventures, Lightfield Equity, Final Frontier Liftoff, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Start-up BW Seed Fonds und weitere Investoren investieren 5,5 Millionen Euro in ISPTech. Mehr über ISPTech

TerraSpark 
+++ Der französische Investor Daphni, better ventures, Hans(wo)men Group, LBAN – Luxembourg Business Angel Network, Karaoke Club und weitere Business Angels investieren 5,4 Millionen Euro in TerraSpark. Mehr über TerraSpark

Logistikbude
+++ Der Kölner Investor Capnamic Ventures, der Supply Chain-Investor Moguntia Capital und Altinvestoren wie Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF), Rethink Ventures, XPRESS Ventures sowie Golzern investieren 5 Millionen Euro in Logistikbude. Mehr über Logistikbude

pace club
+++ Vorwerk Ventures und ESN-Gründer Benjamin Burkhardt investieren 5 Millionen Euro in pace club. Mehr über pace club

Airmo
+++ Ananda Impact Ventures, Unconventional Ventures, kopa ventures, Desai Ventures, Hypernova / New Venture Securities, Matthias Fackler and Francesco Starache sowie die Altinvestoren Antler, Findus Ventures, E2MC und Pilabs investieren 5 Millionen Euro in Airmo. Mehr über Airmo

Incirt
+++ Der finnische Early Stage-Investor Lifeline Ventures und Altinvestor High Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 4,8 Millionen Euro in Incirt. Mehr über Incirt

Level Nine 
+++ Der Berliner Investor Visionaries Tomorrow, Zero Carbon Capital, Rockstart, IBB Ventures und das Angel-Investoren-Netzwerk better ventures investieren 4 Millionen Euro in Level Nine. Mehr über Level Nine

Bounti
+++ Der französische Frühphasen-Investor Ventech, IBB Ventures, Robin Capital, Common Magic und Business Angels wie Paul Forster, Koen Bok und Jorn van Dijk investieren 4 Millionen Euro in Bounti. Mehr über Bounti

heycare
+++ Der Osnabrücker Early Stage-Investor Scalehouse Capital und Swiss Post Ventures investieren in einer „Extended Seed Runde“ rund 4 Millionen Euro in heycare (früher als heynanny bzw. heynannyly bekannt). Mehr über heycare

Telura
+++ Der Berliner DeepTech-Investor Nucleus Capital, Possible Ventures aus München und First Momentum aus Karlsruhe investieren 4 Millionen Euro in Telura. Mehr über Telura

Nature Robots
+++ Der deutsch-dänische Kapitalgeber Climentum Capital, Bayern Kapital und Planetary Impact Ventures (Dänemark) investieren 4 Millionen Euro in Nature Robots. Mehr über Nature Robots

finperks 
+++ Der New Yorker Investor Motive Partners, der Berliner Investor seed+speed Ventures (Carsten Maschmeyer) und Co. investieren 4 Millionen US-Dollar in finperks. Mehr über finperks

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Flink-Gründer startet KI-Startup Blocks und sammelt 6 Millionen Dollar ein


Mit KI und automatisierten Eingriffen will das Berliner Startup Blocks eines der größten Kostenprobleme moderner Tech-Unternehmen lösen.

Flink-Gründer startet KI-Startup Blocks und sammelt 6 Millionen Dollar ein

Mag gründen: Oliver Merkel
OMR / Merkel / Getty / Collage: Dominik Schmitt

Flink-Gründer Oliver Merkel hat offenbar noch nicht genug gebaut: Nach dem Lieferdienst steigt er jetzt in ein Problem ein, das viele Startups lieber verdrängen – ihre explodierenden Cloud-Kosten. Gemeinsam mit Seriengründer Andreas Schroeter hat er in Berlin das Startup Blocks gegründet.

Cloud-Infrastruktur ist für Softwareunternehmen heute Standard und gleichzeitig einer der Kostenfaktoren, die sich am schwersten im Griff behalten lassen. Ausgaben wachsen mit der Nutzung und werden in vielen Firmen erst spät aktiv gesteuert. Häufig bleibt es beim Blick auf Auswertungen und Dashboards, während die eigentliche Infrastruktur still vor sich hinläuft, als würde sie niemand beobachten.

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Automatisierung statt reiner Analyse

Blocks verfolgt nach eigenen Angaben einen stärker operativen Ansatz. Mithilfe von KI-gestützten Prozessen und sogenannten agentischen DevOps-Mechanismen soll Cloud-Infrastruktur kontinuierlich optimiert werden. Dabei geht es nicht nur um Empfehlungen, sondern um konkrete Anpassungen im laufenden Betrieb.

6 Millionen Dollar für den Aufbau und frühe Kunden

Für die Weiterentwicklung hat Blocks 6 Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde eingesammelt. Die Finanzierung wurde vom VC Speedinvest angeführt. Ebenfalls beteiligt sind Caesar Ventures sowie mehrere europäische Gründer aus dem Umfeld von Unternehmen wie JustEatTakeaway, Flix oder SellerX.

Blocks richtet sich vor allem an Startups und wachsende Technologieunternehmen, die stark auf Cloud-Infrastruktur angewiesen sind, aber keine spezialisierten FinOps-Teams haben. In dieser Zielgruppe stehen Geschwindigkeit und Produktentwicklung meist im Vordergrund, während Kostenoptimierung oft erst später eine Rolle spielt.

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Nach Angaben des Unternehmens nutzen bereits mehr als 50 Firmen in Europa die Plattform. In den kommenden Monaten soll der Zugang erweitert werden. Langfristig will Blocks sich als zusätzliche Ebene im Cloud-Stack positionieren, und zwar als System, das Kostenmanagement stärker automatisiert in bestehende Infrastruktur integriert. Ob sich damit auch die Cloud-Rechnungen so schnell senken lassen wie neue Startups gegründet werden, wird sich zeigen.





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