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April-Patchday für Windows 11: 1.000 Hz Monitore, Secure-Boot-Status und 165 Sicherheitslücken


April-Patchday für Windows 11: 1.000 Hz Monitore, Secure-Boot-Status und 165 Sicherheitslücken

Bild: Microsoft

Für Windows 11 steht der reguläre Patchday im April an. Das Update für die Versionen 25H2 und 24H2 (KBKB5083769) beinhaltet die Neuerungen aus dem optionalen März-Update. Zusätzlich behebt Microsoft noch einige Fehler und arbeitet weiter an der Aktualisierung der Secure-Boot-Zertifikate.

Die von den meisten Windows-Geräten verwendeten Secure-Boot-Zertifikate laufen ab Juni 2026 ab. Microsoft aktualisiert diese derzeit, bei einem Großteil der Systeme läuft der Prozess im Hintergrund, die Nutzer sollten also nicht viel davon mitbekommen.

Secure-Boot-Status in Windows-Sicherheit-App
Secure-Boot-Status in Windows-Sicherheit-App

Wer selbst prüfen will, ob die Aktualisierung erfolgreich war, kann den Status der Secure-Boot-Zertifikate ab jetzt in der Windows-Sicherheit-App prüfen. Freigeschaltet wurde der Eintrag schon vor einigen Tagen. Erreichbar ist dieser unter „Einstellungen“, „Datenschutz & Sicherheit“ und dort den Menüpunkt „Windows-Sicherheit“ auswählen.

Support von 1.000 Hz Monitoren und Schutz vor Phishing-Angriffen

Mit dem April-Update verbessert Microsoft den Schutz vor Phishing-Angriffen, die Remotedesktopdateien (RDP) verwenden. Öffnet man jetzt eine entsprechende Datei, zeigt der Remotedesktop alle angeforderten Verbindungseinstellungen an, bevor eine Verbindung hergestellt wird. Jede Einstellung ist dabei standardmäßig deaktiviert.

Aus dem optionalen März-Update (KB5079391) stammen Neuerungen wie der Support für 1.000-Hz-Monitore. Erste Geräte, die diese Bildwiederholrate unterstützen, wurden auf der CES 2026 präsentiert. Außerdem optimiert Microsoft den Datei-Explorer, verbessert die Sprachausgabe innerhalb von Windows und vereinfacht die Benutzeroberfläche in den Einstellungen im Bereich System-Informationen.

Bugs bei Gerätewiederherstellung und bei BitLocker mit Secure Boot behoben

Behoben wurde mit dem Update auch Bug, durch den Geräte nach Secure-Boot-Updates in die BitLocker-Wiederherstellung wechseln konnten. Ein weiterer Fehler betraf die Gerätewiederherstellung. Das Zurücksetzen eines PCs konnte fehlschlagen, wenn die Optionen „Meine Dateien beibehalten“ oder „Alles entfernen“ verwendet wurden. Dieser Bug trat seit dem Hotpatch KB5079420 vom 10. März auf.

Bugs bleiben also ein ständiger Begleiter. Zuletzt musste Microsoft das optionale März-Update aufgrund von Installationsfehlern auf manchen Geräten für einige Tage zurückziehen.

165 CVE-Schwachstellen im Patchday

Im Rahmen des Patchdays schließt Microsoft insgesamt 165 Sicherheitslücken, die CVE-Bewertungen von 4,3 bis 9,8 haben. Durch den schwerwiegendsten Bug kann es zu einer Remote-Code-Ausführung kommen, wenn Version 2 des Internetschlüsselaustauschs (IKE) aktiviert ist. Microsoft bewertet eine Ausnutzung der Schwachstelle aber als wenig wahrscheinlich.

April-Update wird an alle Systeme verteilt

Microsoft verteilt das April-Update an sämtliche Systeme mit Windows 11 25H2 und 24H2. Separate Updates gibt es noch für Windows 11 26H1 (KB5083768) und 23H2 (KB5082052). Windows 10 erhält noch ein Update (KB5082200), mit dem ebenfalls der Secure-Boot-Status angezeigt wird.

Downloads

  • Windows 11 Kumulatives Update

    4,0 Sterne

    Regelmäßig aktualisierte Pakete mit allen Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für Windows 11.

    • Version 26H1 (Build 28000.1836) KB5083768, Win 11 Deutsch
    • Version 24H2/25H2 (Build 26200.8246) KB5083769, Win 11 Deutsch
    • Version 23H2 (Build 22631.6936) KB5082052, Win 11 Deutsch



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ROG NUC 16 Edition 20: Mini-PC mit Intel, RTX 5090 und 128 GB CSODIMM-6400


ROG NUC 16 Edition 20: Mini-PC mit Intel, RTX 5090 und 128 GB CSODIMM-6400

Bild: Asus

Das Sondermodell ROG NUC 16 Edition 20 zum ROG-Jubiläum in diesem Jahr setzt das bekannte Motto um: Klotzen statt kleckern! Und so packt das Unternehmen Asus in den Mini-PC bekannter Bauart alles, was man heutzutage auf so kleinem Raum doch unterbringen kann, gekrönt von einer RTX 5090 Laptop GPU mit 175 Watt.

Einen ROG NUC 16 gibt es eigentlich schon, die Top-Ausstattung endet bisher bei einer RTX 5080 mit 16 GByte VRAM. Die in der Sonderedition verbaute RTX 5090 bringt stets 24 GByte GDDR7 mit, mit 175 Watt läuft sie zudem „unlimitiert“.

Ebenfalls nahezu unlimitiert fällt der Speicherausbau aus. 128 GByte in Form von nur zwei Modulen zu verbauen, ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe für sich, soll es dann auch noch CSODIMM nach DDR5-6400-Standard sein, wird es extrem übersichtlich. Als Prozessor verbaut Asus dafür nur das aktuell schnellste mobile Produkt von Intel, den Core Ultra 9 290HX Plus mit einer TDP von bis zu 75 Watt.

ROG NUC 16 Edition 20

Die Explosionsdarstellung des ROG NUC 16 auf der Messe offenbart etwas mehr, wie es im Inneren aussieht – das ist bei der Sonderedition im Großen und Ganzen ähnlich. Verbaut sind insgesamt drei Lüfter, zwei kümmern sich primär um CPU und GPU, ein weiterer sorgt dafür, dass RAM und SSD keinen Hitzetod an der Oberseite sterben. Apropos SSD: Zwei davon finden im Mini-PC ihren Platz, eine davon gern als modernste PCIe-Gen5-Lösung.

Der reguläre ROG NUC 16 steht gleich nebenan

Zur weiteren Ausstattung aller ROG-NUC-16-Modelle inklusive der Sonderedition zählt Killer-WiFi von Intel, LAN ironischerweise als 2,5-Gbit/s-Lösung von Realtek. Weiterhin gibt es Thunderbolt 4 und einige USB-Anschlüsse diverser Leistungsstufen, dazu je zweimal DisplayPort und HDMI. Für die Antriebskraft sorgt ein 380-Watt-Netzteil, das extern angeschlossen ist.

Einen Preis nennt Asus noch nicht, auch keinen exakten Termin. Als Orientierung könnte der ROG NUC 15 mit Core Ultra 7 275HX und RTX 5080 dienen, der ab 2.849 Euro verfügbar ist. Da die Sonderedition nun mehr bietet – inklusive 64 GByte RAM – wird der Preis wohl deutlich darüber rangieren.



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Intel Crescent Island: Xe3P-Architektur und 480 GB Speicher bei 350 W luftgekühlt


Intel Crescent Island: Xe3P-Architektur und 480 GB Speicher bei 350 W luftgekühlt

Bild: Intel

Intel bringt zur Computex 2026 auch den KI-Beschleuniger Crescent Island mit. Partner dürfen die Karte nun mit dreifachem RAM bestücken, Intels eigene PCIe-Karte wird nur mit 160 GByte in den Markt gehen. Die erweiterte Flexibilität soll den Partnern zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Flucht nach vorn von Intel zur Computex 2026. Zwar ist Crescent Island als eigener KI-Beschleuniger noch eine ganze Weile nicht verfügbar, aber schließlich muss das Unternehmen dennoch im Gespräch bleiben. Und so hat Intel einige kleine neue Informationen mit dabei, die auch zuletzt aufgetauchte Gerüchte bestätigen. Denn diese hatten irgendwie doch alle Recht.

Viel Speicher hilft viel

Dabei ging es nämlich primär um die Frage, wie es um den Speicherausbau des KI-Beschleunigers bestellt ist. Intel bestätigt dabei sowohl die bereits zuvor genannten 160 GByte für die Karte, die mit einem Intel-Branding versehen ist. Partnern steht es aber frei, den Speicher aufzurüsten. Und so sind durch diese dann auch Karten geplant, die bis zu 480 GByte LPDDR5X nutzen.

Intel Crescent Island
Intel Crescent Island (Bild: Intel)

Letztlich passt auch das besser zu den ganzen Aussagen, die Intel in einem Pressebriefing in der letzten Woche dann auch gebetsmühlenartig wiederholen musste: LPDDR ist kein Flaschenhals für diese Lösung, eine sehr große Kapazität biete zudem auch Vorteile. Und da über viele Speicherkanäle auch die Bandbreite stimme, dazu der Energieverbrauch nicht explodiere, und das Ganze auch noch – zumindest relativ gesehen – weniger kostet als HBM, sei es ein gut ausbalanciertes Produkt, erklärte Intel auf wiederholte Nachfragen zum Thema LPDDR.

Gleichzeitig stellte Intel aber auch klar: Es ist kein Gegenspieler zu Nvidia. Auch wenn es einige Medien gern behaupten.

Der Fokus auf einen hohen Speicherausbau und das große Feld KI-Inference und Hardware-Support von FP4/MXFP4 bis FP64 könnten dem Produkt durchaus zum Erfolg verhelfen. Das liegt primär aber auch daran, dass der Markt leergekauft wird, nahezu egal, was dort angeboten wird. Mit einer PCIe-Karte, die bei 350 Watt luftgekühlt wird, gibt es aber auch Optionen in Umgebungen, in die größere Beschleuniger gar nicht mehr passen. Es bleibt aber abzuwarten, ob Intels Vorstellungen hier am Ende aufgehen werden.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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AMD Ryzen AI (Pro) 400 verspätet: Im Desktop muss man nun doch bis zum Q3 warten


AMD Ryzen AI (Pro) 400 verspätet: Im Desktop muss man nun doch bis zum Q3 warten

Bild: AMD

Irgendwie war es doch schon abzusehen, nun ist es endlich auch durch AMD direkt offiziell verspätet und verschoben: Ryzen AI (Pro) 400 im Desktop kommt erst ab Q3. Die bereits Anfang März vorgestellten Prozessoren sollten eigentlich nämlich längst verfügbar sein, nun wird die Computex 2026 genutzt, um sie nochmal zu launchen.

Während die Ryzen-AI-400-Prozessoren im Notebook bereits seit einiger Zeit verfügbar sind, ist der Start im Desktop bisher ausgefallen. Aber es schreit in dem aktuellen Marktumfeld auch keiner danach, Desktop-PCs auszustatten, in denen die Speicherpreise im anvisierten Marktumfeld des Einsteigerbereichs doch fast alles diktieren. Dass AMD also in den letzten Wochen nicht nach vorn geprescht ist, um die Produkte hier unters Volk zu bringen, ist letztlich nachvollziehbar.

AMD Ryzen AI (Pro) 400
AMD Ryzen AI (Pro) 400 (Bild: AMD)

Aber wenn ein Produkt fertig ist, dann muss es auch raus – das sind AMDs eigene Worte von vor einigen Jahren. Denn etwas immer weiter zu verschieben macht es kaum besser – und im PC-Bereich ist es das zuletzt auch nicht geworden. Im Gegenteil, Speicher ist nun auch für größere OEMs und ODMs teure Mangelware, entsprechende PCs werden dadurch ebenfalls teurer. Und so wurde am Ende einmal mehr auch AMDs Marketing davon überrascht, während sie auf der einen Folie noch vom zweiten Quartal spricht, ist es auf der anderen dann doch das dritte Quartal geworden. Das ist letztlich einfach realistischer.

AMD Ryzen AI (Pro) 400 in Q2 – eher nicht
AMD Ryzen AI (Pro) 400 in Q2 – eher nicht (Bild: AMD)
AMD Ryzen AI (Pro) 400 ab Q3
AMD Ryzen AI (Pro) 400 ab Q3 (Bild: AMD)

Im Gepäck hat AMD zur erneuten Ankündigung nun aber noch einmal eine Positionierung der Prozessoren. Im Fokus steht dabei das 65-Watt-Umfeld kleiner Desktop-PCs, also Systeme, wie sie in OEM-PCs für das Geschäftsumfeld häufig angeboten werden. Hier soll laut AMD-Aussagen ein Intel Core Ultra die schlechtere Figur abgeben.

AMD Ryzen AI (Pro) 400 (Bild: AMD)

Neben den Pro-Modellen wird AMD auch Ableger davon für das ganz reguläre DIY-Geschäft anbieten. Diese Modelle unterscheiden sich von den Pro-Modellen in den grundlegenden Spezifikationen aber nicht, wie AMD bereits vor drei Monaten gezeigt hat. Preise für die APUs gibt es aber auch heute noch nicht.

Auch Non-Pro-Modelle kommen
Auch Non-Pro-Modelle kommen (Bild: AMD)



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