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Künstliche Intelligenz

Zwei Webinare zum Management von iPhone, iPad & Mac mit Microsoft Intune


Mit Microsoft Intune ist es möglich, Windows-PCs, Macs und mobile Endgeräten zentral zu verwalten. Im Zentrum der beiden Webinare unter dem Titel Apple-MDM in Unternehmen mit Intune steht die Verwaltung von iOS-, iPadOS- und macOS-Geräten.

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Im erste Webinar erfahren Sie, wie Intune mit dem Apple Business Manager zusammenspielt – auch im Konstrukt des neuen Dienstes Apple Business. Der erfahrene Rerferent erklärt die möglichen Deployment-Modelle und erläutert, was Sie über das App-Management, Compliance-Richtlinien und das Identitätsmanagement mit Entra ID wissen müssen. Dabei werden auch die typischen Probleme bei der Konfiguration, Inventarisierung und Updates praxisnah erklärt.

Im zweiten Webinar liegt der Schwerpunkt auf dem macOS-Management. Sie erfahren, wie sich Zero-Touch-Deployments, App-Rollouts, Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Modelle unter realen Bedingungen umsetzen lassen. Neben Enrollment-Strategien sowie Workflows für den Geräteaustausch und das On-/Off-Boarding lernen Sie, wie Sie .pkg-Apps erstellen und verteilen und Update-Strategien für Erst- und Drittanbieter-Software entwickeln. Weitere Inhalte sind Konfigurationsprofile und Custom Profiles. Best Practices zur Härtung mit FileVault, Firewall sowie Privacy Preferences (PPPC).

Beachten Sie bitte, dass die beiden Webinare zu unterschiedlichen Uhrzeiten beginnen:

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Nach jedem Webinar steht eine Aufzeichnung zur Verfügung.

Die beiden Live-Webinare richten sich an IT-Administratoren, Systemverantwortliche, Endpoint-Manager und Entscheidungsträger, die Apple-Geräte mit Intune verwalten oder dies planen. Grundkenntnisse zu Microsoft Intune und Apple-Geräten sind empfehlenswert. Für das zweite Webinar werden zusätzlich grundlegende Erfahrungen mit macOS im Unternehmenskontext empfohlen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Apple-MDM in Unternehmen mit Intune.


(ims)



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Künstliche Intelligenz

LTE für IoT-Projekte | heise online


Mit dem USB-LTE4G-EU hat Olimex ein kompaktes 4G-Modem für IoT- und Embedded-Projekte vorgestellt. Das Gerät basiert auf dem LTE-Modul Quectel EG800K-EU und richtet sich an Anwendungen wie Telemetrie, Fernwartung, industrielle Steuerungen oder mobile Gateways. Der Fokus liegt dabei weniger auf maximaler Geschwindigkeit, sondern auf einer stabilen Datenverbindung für Geräte, die dauerhaft online sein sollen.

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Das Modem nutzt LTE Cat.1bis. Der Mobilfunkstandard ist speziell für IoT-Geräte gedacht und arbeitet mit nur einer Antenne. Dadurch sinken Hardwarekosten und Stromverbrauch. Die maximale Datenrate liegt bei bis zu 10 MBit/s im Download und 5 MBit/s im Upload. Das reicht zwar nicht, um das aktuelle YouTube-Video der Make zu schauen, aber für Sensordaten reicht es allemal.

Angeschlossen wird das Modul über USB-C mit USB-2.0-Interface. Laut Olimex funktioniert die Einbindung unter Linux, Windows und Android ohne größere Konfiguration. Besonders interessant für Maker: Systeme wie Raspberry Pi, BeagleBone oder OLinuXino sollen das Modem automatisch erkennen. Einfach einstecken und die Internetverbindung läuft über LTE, wenn man eine SIM-Karte eingesteckt hat.

Die Stromaufnahme fällt laut Olimex niedrig aus. Im Sleep-Modus benötigt das Modem rund 3 mA, im Idle-Betrieb etwa 22 mA. Unter Last steigt der Verbrauch laut Hersteller auf 50 bis 350 mA, kurzzeitig können beim Verbindungsaufbau aber Stromspitzen bis 2 A auftreten. Olimex weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass ein hochwertiges USB-Kabel notwendig ist.

Mit Abmessungen von 34 × 25 × 6 mm fällt das Gerät kompakt aus. Die Betriebstemperatur gibt Olimex mit -35 bis +75 Grad Celsius an, womit sich das Modem auch für Außeninstallationen oder industrielle Umgebungen eignet. Angeboten wird außerdem eine Variante mit integrierter PCB-Antenne unter der Bezeichnung USB-LTE4G-EU-ANT.

Für Maker ergeben sich damit einige interessante Einsatzmöglichkeiten. Denkbar wären etwa autarke Messstationen mit LTE-Anbindung, mobile Raspberry-Pi-Gateways, Fernwartungssysteme für Garten- oder Solaranlagen oder Telemetrie-Projekte ohne vorhandene Netzwerkinfrastruktur.

Im Olimex-Shop kostet das USB-LTE4G-EU derzeit 11,95 Euro pro Stück.

Wer zwar kein Internet braucht, aber Daten weit funken möchte, findet in unserem Artikel zum Klingel-Repeater einen Einstieg in LoRa.

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(das)



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Künstliche Intelligenz

Stroop-Effekt: KI-Modelle versagen bei klassischem Aufmerksamkeitstest


KI-Textgeneratoren scheitern nachvollziehbar an einem klassischen Test aus der Psychologie und können farbig dargestellte Farbwörter nicht korrekt benennen, wenn beide nicht zueinanderpassen. Das hat ein US-Forschungsteam herausgefunden, das GPT-4o, Claude 3.5 Sonnet, GPT-5, Claude Opus 4.1 und Gemini 2.5 den sogenannten Stroop-Test absolvieren ließen.

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Wenn beide Farben nicht zueinander gepasst haben, konnten die KI-Modelle die sichtbare Farbe nur bei wenigen Wörtern korrekt zuordnen. Wenn ihnen mehr vorgelegt wurden, stieg die Fehlerrate stark an. Wurden im Wechsel übereinstimmende und abweichende Paare aus Farbe und Begriff gezeigt, lagen die KI-Modelle sogar durchgehend falsch. Der Befund müsse bei der Entwicklung von allgemeiner künstlicher Intelligenz Beachtung finden, meint das Team.

Mit dem Stroop-Test wird klinisch beurteilt, wie gut Menschen in der Lage sind, eine automatische Reaktion zu unterdrücken. Dafür werden Wörter in farbiger Schrift gedruckt und die Versuchspersonen sollen die Schriftfarbe sagen, die Bedeutung des Worts müssen sie dabei ignorieren. Dafür brauchen sie zwar im Schnitt etwas länger, wenn Farbe und Bedeutung („rot“, „blau“) nicht übereinstimmen, erklärt das Forschungsteam um Suketu Chandrakant Patel von der City University of New York. Trotzdem könnten sie „selbst bei langen Wortlisten stabile und hochpräzise Leistungen erbringen“. Das kann man über die untersuchten KI-Modelle nicht sagen, ganz im Gegenteil.

Wie die Forschungsgruppe ausführt, sind die Ergebnisse erwartungsgemäß am besten, wenn die KI-Modelle Schriftfarben nennen müssen, die zum jeweiligen Wort passen. Aber schon da gibt es bei 40 Begriffen einen Abfall. Stimmen beide nicht überein, klappt das Benennen nur für wenige Wörter, schon bei zehn Wörtern fällt die Trefferrate auf 60 %, bei 40 sind es gar weniger als 20 %. Stimmt die Farbe mal überein und mal nicht, kommen die Modelle vollkommen aus dem Tritt, bei 40 Wörtern fällt die Trefferrate dann sogar auf 0 %. Nur unter einer Bedingung lagen die Modelle komplett richtig: wenn statt Farbwörtern neutrale „X“-Zeichen präsentiert wurden, deren Anzahl der Buchstabenanzahl des jeweiligen Farbworts entsprochen hat.

Dass KI-Modelle nicht zuverlässig ermitteln, was in einem Text Aufmerksamkeit benötigt und was nicht, ist nicht neu. Die in PNAS Nexus veröffentlichte Studie habe jetzt bestätigt, dass große Sprachmodelle (LLM) – wie Menschen – besser darauf trainiert seien, Wörter zu lesen, als Farben zu benennen. Menschen könnten das Lesen aber unterdrücken und sich auch bei langen Wortlisten darauf konzentrieren, die Farbe zu nennen. Der komplette Leistungsabfall der KI-Modelle deute „auf grundlegende Einschränkungen im Vergleich zur biologischen Aufmerksamkeit hin“. Diese Kontrollmechanismen seien aber grundlegend für die Erreichung genereller künstlicher Intelligenz. Zudem könnte es Rechenleistung sparen, wenn KI-Modelle zuverlässiger unwesentliche Informationen ignorieren könnten.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Gemini for Home: KI-Assistent startet in Deutschland als Early Access


Gemini for Home ist die Smart-Home-Version des KI-Assistenten Gemini. Zuerst angekündigt im Oktober 2025, steht sie nun auch in Deutschland für erste Nutzerinnen und Nutzer als Nachfolger des Google Assistant zur Aktivierung bereit. Die Verteilung scheint derweil genauso schleppend voranzuschreiten wie Amazons Alexa+.

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Gemini for Home ist schon seit einigen Monaten in den USA verfügbar und hat seitdem zahlreiche neue Funktionen erhalten. Wie Anish Kattukaran, Googles Chief Product Officer (CPO) Google Home, auf LinkedIn schreibt, ist jetzt Deutschland an der Reihe. „Der Sprachassistent „Gemini for Home“ (im Early Access) wird diese Woche offiziell für Nutzer in Deutschland starten! Achte auf das Einladungsbanner in den Einstellungen deiner Google Home-App,“ schreibt Kattukaran. Der CPO weist zudem auf einen neuen Beitrag in Googles Support-Forum hin, der aktuell aber noch nicht freigegeben ist.


Screenshots Einrichtung Gemini for Home

Screenshots Einrichtung Gemini for Home

Gemini for Home spricht jetzt Deutsch.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Laut Kattukaran handelt es sich bisher zunächst um ein Early-Access-Programm („Vorabzugriff“), zu dem berechtigte Nutzer sich in der Home-App anmelden können. Wir haben bereits Zugriff erhalten und konnten Gemini for Home auf einem alten Nest Mini aktivieren. Interessanterweise zeigt Google im Set-up-Prozess den noch nicht verfügbaren neuen Smart Speaker, der schon im vergangenen Jahr gezeigt wurde. Weitere Details zum Programm erklärt Google in einer FAQ.

Mit Gemini for Home soll es laut Google möglich sein, nuanciertere Anfragen in natürlicher Sprache zu verwenden. Ziel sei es, eine Smart-Home-Plattform anzubieten, die für alle funktioniere. Daher versteht Google sie nicht als persönliche, sondern gemeinschaftlich genutzte Plattform.

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Einrichtung Gemini for Home - weitere Screenshots

Einrichtung Gemini for Home - weitere Screenshots

Gemini for Home unterstützt noch nicht alle geplanten Sprachen.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Auch komplexere Aufgaben oder mehrere Anweisungen zur Smart-Home-Steuerung lassen sich in einem Befehl bündeln. Als Beispiel könne man etwa sagen: „Dimme das Licht und stelle die Temperatur auf 20 Grad ein.“ Ferner soll Google Home dank Gemini komplexe Befehle wie „Schalte alle Lichter aus, außer im Schlafzimmer“ verstehen können. Zudem verspricht Google bessere Automatisierungen. Als Beispiel nennt der Hersteller: „Schließe die Türen und schalte alle Lichter zur Schlafenszeit aus.“ Auch Befehle wie „Wenn das Haus nachts leer ist, lass es so aussehen, als wäre jemand zu Hause“ seien möglich.

Wie gut das Ganze auf Deutsch funktioniert, wird sich zeigen. Im ersten Eindruck zeigte sich der Smart-Home-Assistent um einiges gesprächiger als der Vorgänger. In den USA waren einige Nutzer vom Upgrade weniger angetan, unter anderem, weil die KI simple Befehle nicht mehr verstanden hatte.

Google plant offenbar einen größeren Vorstoß ins Smart-Home mit Gemini. Der Home-Speaker, der einem Bericht von 9to5Google zufolge im Laufe des Juni auf den Markt kommen soll, stellt dabei nur das erste neue Produkt dar. Auch ein eigenes Smart-Display ist noch in Planung, Produkte von Drittanbietern werden erwartet. Google hat dafür Referenzhardware angekündigt.

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(afl)



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