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Apple: Tim Cook tritt nach 15 Jahren als CEO ab


Apple: Tim Cook tritt nach 15 Jahren als CEO ab

Bild: Apple

Nach fast 15 Jahren im Amt als CEO an der Spitze von Apple wird Tim Cook diesen Posten verlassen. Sein Nachfolger wird John Ternus, der bisher die Hardware-Abteilung von Apple leitete. Cook bleibt allerdings als Vorstandsvorsitzender dem Unternehmen erhalten.

Nach mehreren Interimsphasen aufgrund der fortschreitenden Erkrankung von Apple-Gründer Steve Jobs hatte Tim Cook am 24. August 2011 gänzlich die Führung des Konzerns hinter iPhone und Mac als CEO übernommen. Am 20. April 2026 verkündete Tim Cook nun in einem offenen Brief seinen bevorstehenden Rücktritt von diesem Amt. Im September will Cook den Posten an seinen neuen Nachfolger John Ternus übergeben. Cook, der seit 1998 bei Apple tätig ist, will danach aber weiterhin für Apple arbeiten und zwar als „Executive Chairman“ im Vorstand.

In seinem Schreiben richtet Tim Cook vor allem Dank in Richtung der treuen Apple-Anhänger, deren Nachrichten er sich zu Herzen nahm.

Der neue CEO ist ein Hardware-Mensch

Während Cooks Karriere im Bereich der Wirtschaftswissenschaften begann, ist der kommende Apple-CEO John Ternus ein gelernter Ingenieur. Bereits 2001 kam Ternus zu Apple, ist also seit 25 Jahren dabei. Zunächst arbeitete er am Produktdesign des Apple Cinema Display. Seit 2013 kümmerte er sich in leitender Position um die Aufsicht bei der Entwicklung von AirPods, iPad und Mac. Unter Dan Riccio übernahm Ternus später auch die Verantwortung für die Entwicklung der iPhone-Hardware, um kurz darauf dessen Posten als Senior Vice President of Hardware Engineering bei Apple zu übernehmen.

John Ternus bei der Vorstellung des iPad Air mit M2-Chip am 7. Mai 2024
John Ternus bei der Vorstellung des iPad Air mit M2-Chip am 7. Mai 2024 (Bild: Apple)

In die Fußstapfen von Ternus wird wiederum sein vorheriger Vize Johny Srouji treten, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Wechsel kommt nicht überraschend

Sowohl der Abtritt von Tim Cook als auch die Nachfolge durch John Ternus kommen nicht überraschend, da bereits im vergangenen Herbst von der Financial Times genau in diese Richtung berichtet wurde. Selbst der damals genannte Zeitpunkt für eine Ankündigung im Frühjahr 2026 traf nun zu. Gerüchte in dieselbe Richtung hatte es sogar schon vor einigen Jahren gegeben.

Aus wirtschaftlicher Sicht gibt es keinen Grund für einen Wechsel, denn unter Cooks Führung wuchs die Markt­kapitalisierung an der Börse von 350 Milliarden US-Dollar auf über 4 Billionen US-Dollar. Zudem hatte er erfolgreich das China-Geschäft aufgebaut.

Allerdings hat Cook mit inzwischen 65 Jahren auch ein gewisses Alter erreicht, das die Arbeit an der Spitze eines riesigen Konzerns erschwert. John Ternus hat nun in etwa das Alter, das Cook bei seinem Antritt als CEO hatte.



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GeForce-Gerüchte: RTX 50 Super soll doch kommen, bei der RTX 5060 mit 12 GB


GeForce-Gerüchte: RTX 50 Super soll doch kommen, bei der RTX 5060 mit 12 GB

Der einst für den Herbst 2025 und später für Anfang 2026 erwartete Super-Refresh einiger Nvidia-Grafikkarten der RTX-50-Generation soll jetzt doch noch kommen, heißt es aus der Gerüchteküche. Zuvor wurden die Gaming-Grafikkarten mit mehr Grafikspeicher mutmaßlich immer weiter verschoben und schließlich auf Eis gelegt.

Später, noch später, gar nicht, jetzt doch?

Der neue Hinweis kommt vom für gewöhnlich treffsicheren X-Account MEGAsizeGPU, der schon in der Vergangenheit mit korrekten Prognosen zu neuen GeForce-Modellen richtig lag. Demnach seien die zuvor geplanten drei Super-Modelle – GeForce RTX 5080 Super, RTX 5070 Ti Super und RTX 5070 Super – „wieder auf Kurs“. Alle drei Grafikkarten sollten bisheriger Gerüchte zufolge kaum oder gar nicht bei der GPU-Leistung zulegen, aber jeweils mit 33 Prozent mehr Grafikspeicher am gleichen Interface kommen.

RTX 50 Super is back on track. This time includes 5060 12G (or maybe it will have a new name as 5060 super).

It’s the same spec as previous leaks.

MEGAsizeGPU auf X

Zudem ist jetzt auch wieder von einer potenziellen GeForce RTX 5060 Super mit 12 GB VRAM die Rede. Entsprechende Gerüchte gab es schon im Januar 2025, noch vor der Ankündigung der bekannten GeForce RTX 5060 (Test) mit bloß 8 GB Grafikspeicher. Zum GPU-Ausbau und der TDP gibt es hier jedoch noch keine Informationen. Bei den anderen drei kolportierten Super-Neuauflagen soll es wiederum bei den schon im Herbst durchgestochenen Eckdaten bleiben. Bestätigt ist aber nach wie vor nichts.

Nvidia GeForce RTX 50 – Spezifikationen und Gerüchte

Sollten die Gerüchte Recht behalten, gäbe es lediglich bei der GeForce RTX 5070 Super marginal mehr Leistung, wohingegen sich die Änderungen bei der RTX 5070 Ti Super und der RTX 5080 Super ausschließlich auf den Speicher beschränken würden.

Skepsis ist angebracht

Möglich wären diese VRAM-Upgrades mit 3 GB statt wie bislang üblich lediglich 2 GB großen GDDR7-Speichermodulen, wie sie etwa bereits bei der GeForce RTX 5090 im Notebook oder dem Profi-Modell RTX Pro 6000 Blackwell zum Einsatz kommen. Angesichts der Speicherkrise und dem allgemeinen Fokus der gesamten Branche auf AI und Rechenzentren sind die Fragezeichen hinter diesem Vorhaben aber über die vergangenen Monate nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, die Sparte GeForce ist für Nvidia zum Nischengeschäft verkommen und Auswirkungen auf die RTX-50-Produktion bestehender Modelle gab es schon Ende 2025.

Angesichts dessen sind Gerüchte rund um einen Super-Refresh der aktuellen Generation weiterhin mit Vorsicht zu genießen. An all den Gründen, die zuvor dagegen sprachen, hat sich nichts geändert. Denn auch von AMD wird es nach aktuellem Kenntnisstand im laufenden Jahr 2026 keine neuen, mit mehr Speicher ausgestatteten Gaming-Grafikkarten geben, während Nvidia die aktuellen Konkurrenzprodukte mit dem bestehenden RTX-50-Aufgebot in Schach halten kann. Und ohnehin fehlt ein Termin: Ein Marktstart der Super-Modelle im 3. Quartal 2026, wie er noch im Winter vermutet wurde, scheint angesichts des knappen Vorlaufs kaum haltbar.

Lückenfüller auf unbestimmte Zeit?

Sollte RTX 50 Super jetzt doch tatsächlich kommen, wäre ein Marktstart vor dem Weihnachtsgeschäft denkbar. Dann stellt sich aber unweigerlich die Frage nach dem zeitlichen Abstand zur nächsten Grafikkarten-Generation von Nvidia: Gerüchte deuten für GeForce RTX 60 bisher auf eine Veröffentlichung im zweiten Halbjahr 2027 hin, was schwer mit einem keine zwölf Monate alten Refresh vereinbar wäre. Der Umstand, dass das Unternehmen jetzt mutmaßlich doch mit den Super-Modellen plane, könnte also auch das erste Anzeichen dafür sein, dass gänzlich neue, stärkere und effizientere Gaming-Grafikkarten noch in sehr weiter Ferne liegen.



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Cloudflare: Bots und Agenten erzeugen jetzt mehr Traffic als Menschen


Erstmals stammt mehr Traffic im Internet von Bots als von Menschen, erklärt Cloudflare-CEO Matthew Prince (via Decoder). Der Grund ist die Agenten-Welle, die den Datenverkehr derzeit stark wachsen lässt. Der Wechsel erfolgte bereits in den letzten Monaten.

Laut der Analyse von Cloudflare machen Bots derzeit 57,4 Prozent der http-Requests aus, Menschen kommen noch auf 42,6 Prozent. Die Werte schwanken aber. Prince selbst beschreibt die Datenqualität als „nicht ganz sauber“ (engl.: „a bit messy“), der Trend ist für ihn aber klar und zeichnete sich nun über längere Zeit ab.

Anteil von Bots und Menschen am weltweiten Datenverkehr
Anteil von Bots und Menschen am weltweiten Datenverkehr (Bild: Cloudflare)

Ob nun von Bots, Crawlern oder Agenten gesprochen wird, ist laut Prince zweitrangig. Im Kern sind es synonyme Begriffe für dieselbe Technologie.

Wie genau der Traffic Bots und Menschen zugeordnet wird, erklärt Prince nicht. Als globales Content Delivery Network (CDN), über das große Teile des weltweiten Datenverkehrs laufen, hat Cloudflare aber tiefere Einblicke in die Datenstruktur.

KI-Entwicklung und Agenten lassen Bot-Traffic massiv wachsen

Der Datenverkehr wächst so rasant, dass Prince‘ eigene Prognose binnen Monaten überholt wurde. Noch im März erklärte er auf der US-Konferenz SXSW, dass Bots erst im Jahr 2027 mehr Traffic als Menschen verursachen. Die KI-Entwicklung beschrieb er als ausschlaggebend.

Wenn ein Mensch eine Aufgabe erledigt – nehmen wir an, du suchst nach einer Digitalkamera – und besuchst fünf Websites. Ihr Agent oder Bot, der die Aufgabe für dich übernimmt, besucht oft 1.000-mal so viele Seiten wie ein echter Mensch“, so Prince. Das entspräche 5.000 Seitenaufrufen – also echter Datenverkehr, den die Infrastruktur bewältigen muss.

Der Anstieg des Bot-Traffics begann mit dem Start des generativen KI-Zeitalters im November 2022, damals veröffentlichte OpenAI ChatGPT. Zuvor lag der Anteil von Bots beim Datenverkehr laut Cloudflare noch bei rund 20 Prozent. Danach intensivierten KI-Entwickler den Einsatz von Crawlern, die das Web abklappern, um Material für Trainingsdaten und Inhalte für die Chatbots zu erfassen. Seit diesem Jahr kommen noch verstärkt die Agenten wie Anthropics Claude Code, OpenAIs Codex oder OpenClaw hinzu, die sich autonom im Web bewegen.

Es ist eine Entwicklung, die laut Prince Gegenmaßnahmen erforderlich mache. Technisch ließe sich etwa bei den Agenten ansetzen, sagte er im März auf der SXSW. So wäre etwa eine Art Sandbox für Agenten denkbar, die den KI-Agenten automatisch wieder abschaltet, wenn dieser seine Aufgabe – also etwas das Planen einer Reise – erledigt hat.

Zusätzlich arbeitet Cloudflare an einer Plattform, die ein Bezahlsystem für Crawler etablieren soll. Websiten-Betreiber könnten dann Geld von den KI-Entwicklern erhalten, wenn diese Inhalte erfassen. Die dafür nötigen Protokolle samt der Infrastruktur entwickele Cloudflare laut Prince derzeit.



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Wer hat Angst vor GTA 6?: Branche lässt im November und bis Februar Raum


Wer hat Angst vor GTA 6?: Branche lässt im November und bis Februar Raum

Bild: Rockstar Games

Wer hat Angst vor GTA 6? Eine ganze Branche antwortet aktuell mit „wir“. Im November erscheint deshalb aktuell nur ein großes Spiel, dafür geben sich ab September Blockbuster und potentielle Hits die Klinke in die Hand. Danach kommt lange nichts.

Seit Take Two GTA 6 auf den 19. November geschoben hat, ist der Monat eine Todeszone für Veröffentlichungen geworden. Der Publisher hat nicht nur ein Handtuch auf eine Liege, sondern alle Liegen geworfen. Oder so sieht es zumindest aus. Denn Ankündigungen schlagen seitdem verlässlich einen großen Bogen nicht nur um die Woche, sondern den gesamtem Monat. Dabei bietet der November ideale Voraussetzungen, um im Weihnachtsgeschäft relevant zu sein: Er ist weit genug weg vom Fest um noch auf Wunschlisten zu landen und nah genug dran, um im Bewusstsein präsent zu sein.

Alles drängt ab September

Trotzdem lassen Publisher dem Spiel riesigen Raum und flüchten in den Herbst. Dort drängt sich mittlerweile alles, was Rang und Namen hat, auf engstem Raum zusammen. Den Auftakt macht am 3. September das spannende Vampir-Rollenspiel Blood of Dawnwalker. Darauf folgt am 15. September Marvels Wolverine auf der PlayStation 5, Warhammer 40K: Dawn of War 4 ist zwei Tage später dran, Lego Batman kommt am 18. September auf die Switch 2, und am 24. September erscheint Control Resonant im Parallelflug mit Silent Hill Townfall. Nur einen Tag später steht Onimusha: Way Of The Sword im Handel.

Im Oktober sieht es kaum besser aus. Am Monatsersten geht es mit Rayman Legends Retold los, am 2. Oktober folgt Ace Combat 8: Wings Of Theve, am 6. Oktober Star Wars: Galactic Racer. Selbst verlässlich zugstarke Serien sind betroffen, selbst Call of Duty weicht aus. Activisions Modern Warfare 4 erscheint sicherheitshalber am 23. Oktober. Am dichtesten an GTA 6 traut sich Phantom Blade Zero heran, das den 29. Oktober anvisiert hat. Dazwischen wird sich noch No Rest for the Wicked einsortieren. Das Action-RPG der Ori-Macher wird im Oktober den Early Access verlassen, hat aber noch keinen genauen Termin.

Ob das eine gute Strategie ist, ist fraglich, denn im Kampf um Aufmerksamkeit und Kundengunst sehen die beiden Monate kaum besser aus. Und das ist noch nicht alles, sondern nur die größten Blockbuster – bis jetzt. Heute Abend startet das Summer Game Fest, unter anderem ein Xbox Games Showcase, die Gamescom und die Blizzcon folgen. Irgendwo einfügen müssen sich noch Star Wars: Zero Company und Gears of War: E-Day.

Der Rest flieht ins nächste Jahr

Tomb Raider: Legacy of Atlantis rutscht sicherheitshalber schon ins kommende Jahr, das Fable-Reboot tut es ihm gleich. Beide werden aber erst im Februar auf den Markt kommen. Auf den Januar wirft GTA 6 ebenfalls einen deutlichen Schatten. Ob eine Chance in der Lücke liegt? Vier Monate nach Erscheinen ist für die meisten Titel die große Hype-Welle vorbei, der Name aus dem Gedächtnis geflogen.



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