Künstliche Intelligenz
BMG: „Viel volkswirtschaftliche Power“ hinter Gesundheitsdatennutzung
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) treibt den Umbau hin zu einer vernetzten und datenbasierten Versorgung mit Nachdruck voran. Philipp Müller, Abteilungsleiter „Digitalisierung und Innovation“, führte die Pläne auf dem Future Health Day der Telekom weiter aus. „‚Wir müssen digitalisieren, sonst fliegt uns das System um die Ohren‘, sagte in seiner unnachahmlichen Art und sehr pointiert Gottfried Ludewig“, zitierte Müller Ludewig, der vor Jahren ebenfalls Digitalchef im BMG war.
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Müller griff auch die weiterentwickelte Strategie der Bundesgesundheitsministerin auf. Kern sei es, „dass wir uns da erstmals auch gemeinsam Ziele und KPIs vergeben“. Im Fokus stehen dabei die elektronische Patientenakte (ePA) und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), speziell betonte er dabei den Einsatz in Krankenhäusern. Die Nutzung digitaler Anwendungen sei dabei längst in der Versorgung angekommen: „Diejenigen, die sagen, ePA ist noch nicht in der Versorgung angekommen, bei den Leistungserbringern ist sie das schon.“
Die von der Telekom angekündigte ePA begrüßte er. „Wir haben Einiges vor mit Blick auf die ePA-Weiterentwicklung und wir freuen uns natürlich immer, wenn es zusätzliche Player gibt, die in den […] Markt drängen, weil das zeigt, glaube ich, dass das schon ein Erfolgsprojekt ist und die Regierung vieles richtig macht“. Man begrüße „sämtliche Aktivitäten, die dazu führen, die ePA noch stärker in der Versorgung zu verankern“.
ePA für alle und Forschungsdatenzentrum ein Erfolg
Auch beim Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ Gesundheit) sieht das BMG Fortschritte. Müller sprach von „über 100 Registrierungen von externen Einrichtungen“ und „bereits ersten abgeschlossenen Vorhaben“. Gleichzeitig betonte er grundlegende Anforderungen an die Datennutzung. „Jetzt sind Daten nicht gleich Daten“, entscheidend seien strukturierte und interoperable Formate. Entsprechend wolle man „im Laufe des Jahres nochmal eine Schippe drauflegen“, insbesondere im Kontext des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS).
Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung spiele das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Dort müsste man „einige Kräfte auch aufwenden müssen“, um „unsere Vision des vernetzten Gesundheitsdaten-Ökosystems – eines europäisch anschlussfähigen – zu verwirklichen“. BfArM-Präsident Karl Broich sei bei dem Vorhaben ein zentraler Akteur.
Neben den von den Verantwortlichen als Erfolg gewerteten Projekten sprach Müller auch die Probleme der Telematikinfrastruktur, „der Gesundheitsdatenautobahn“, an. Viele Ärzte klagten ihm ihr Leid, „was die Telematikinfrastruktur angeht“. Verbesserungen würden „nicht ganz geräuschlos gehen“, sollen aber für mehr Resilienz sorgen. Digitalisierung sei zudem längst mehr als ein Einzelthema. Digitalisierung sei jetzt „ein Must-Have“ und kein „Nice-to-Have“ mehr, sie sei „ein wirkliches Querschnittsthema“. Entsprechend spielen Digitalisierung und KI zunehmend eine größere Rolle, „egal ob Notfallreform, egal ob Primärversorgung oder viele andere Themen“ – das sei der Ministerin wichtig „und auch gut so“. Das Primärversorgungssystem bezeichnete er als „eines der größten Vorhaben in dieser Legislaturperiode, was die Gesundheitsversorgung angeht.“
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„Viel volkswirtschaftliche Power“
Beim regulatorischen Vorgehen setzt das Ministerium auf Flexibilität. „Wir betreiben auch so ein bisschen agile Gesetzgebung“, das dürfe aber kein „trial and error“ sein. Vielmehr gehe es darum, Dinge vorauszudenken, etwa beim „digitalen Versorgungseinstieg“ oder bei der Anbindung an den EHDS und das FDZ Gesundheit. Gleichzeitig arbeite man auch „unter der Oberfläche“ an europäischem Digitalrecht. Wenn es darum ginge „personenbezogene Daten zu definieren, ist natürlich der Gesundheitsbereich sehr, sehr stark betroffen und wir sind daran interessiert, das entsprechend auch wirtschaftsfreundlich auszulegen, weil wir genau wissen, wie viel volkswirtschaftliche Power da auch dahinter steckt“, so Müller.
Ein zentrales Anliegen bleibt die Einbindung der Akteure. „Wie bekommen wir gemeinsam noch ein bisschen mehr Wind unter die Flügel“, fragte Müller. Dazu setzt das BMG auf konkrete Angebote wie „KI-Reallabore“, die „in den nächsten zehn Jahren […] installiert“ werden sollen. Hintergrund ist, dass „die Marktreife für die KI-Innovation einfach deutlich zu lang ist“.
Cybersicherheit wichtig
Beim Thema Cybersicherheit verwies Müller darauf, dass das Gesundheitswesen „der am häufigsten angegriffene Sektor in Europa“ sei. Hier wolle man gezielt fördern und dies „als Verlängerung der NIS2-Umsetzung“ verstehen.
Auch gesetzgeberisch steht mit dem kürzlich geleakten Digitalgesetz eine Bündelung an. „Diese Trennung in Daten und Digitalisierung macht eigentlich keinen Sinn“, daher habe die Ministerin entschieden, „das in einem Gesetz zu gießen“. Vor rund zwei Jahren waren zur Digitalisierung und zur Datennutzung zwei getrennte Gesetze beschlossen. Ziel mit dem neuen Gesetz sei es unter anderem, „die ePA noch stärker in der Versorgung zu verankern“.
Dank an Bundesdatenschutzbeauftragte
Besonders hervorgehoben wurde die Zusammenarbeit mit der Datenschutzaufsicht. Müller dankte ausdrücklich für die Unterstützung durch die BfDI und deren Projekt „Regulab“. Die Initiative ReguLab soll helfen, datengetriebene Entwicklungen rechtssicher umzusetzen und Unsicherheiten frühzeitig zu klären. Eine erste Ausschreibung richtet sich an die gesetzlichen Krankenkassen.
(mack)
Künstliche Intelligenz
KI-Update: Claude Mythos und die NSA, Umfrage: Was bringt KI? Meta-KI-Agenten
Anthropic hilft der NSA offenbar beim offensiven Einsatz von Claude Mythos
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Mehrere Anthropic-Angestellte unterstützen die NSA dabei, das KI-Modell Claude Mythos Preview für offensive Cyberoperationen einsatzbereit zu machen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf zwei Quellen. Mythos wurde bislang nicht öffentlich zugänglich gemacht, weil es so effektiv Sicherheitslücken findet und Angriffswege konstruiert, dass ein offener Zugang zu riskant wäre. Laut einer Quelle eignet sich das Modell gut, um in Netzwerke gegnerischer Staaten wie China oder Iran einzudringen.
Der Vorgang verschärft den Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium, zu dem die NSA gehört. Das Pentagon hatte eigentlich angeordnet, alle KI-Technik von Anthropic zu entfernen.

EU will digitale Abhängigkeit von US-Konzernen verringern
Die EU-Kommission hat den Cloud and AI Development Act (CADA) vorgestellt. Er verpflichtet Mitgliedstaaten, ihre Verwaltungssoftware nach Sicherheits- und Souveränitätsrisiken zu bewerten. In sensiblen Bereichen könnten Behörden gezwungen werden, ausschließlich europäische Soft- und Hardware zu nutzen. Quelloffene Lösungen sollen Vorrang erhalten.
Parallel plant die Kommission eine Neuauflage ihres Halbleiterprogramms und ein auf europäischen Daten trainiertes KI-Modell für den Energiesektor. Das Vorhaben erfordert enorme Investitionen; die EU hofft auf privates Kapital. Parlament und Ministerrat müssen noch zustimmen.
Unternehmen sparen mit KI weniger als erhofft
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Eine Umfrage der US-Unternehmensberatung Bain unter 951 Firmen liefert ernüchternde Ergebnisse: 37 Prozent strebten Kostensenkungen zwischen 11 und 20 Prozent an, doch fast 40 Prozent erreichten weniger als 10 Prozent. Ein Hauptgrund: Nur 7 Prozent setzen vollautonome KI-Agenten ein, obwohl viele Investitionsrechnungen darauf basieren. Am verbreitetsten ist mit 38 Prozent ein Ansatz, bei dem jede Aktion menschliche Freigabe erfordert.
Trotzdem wollen neun von zehn Unternehmen ihre KI-Investitionen weiter erhöhen. Die größte Hürde bleibt laut Bain der Zugang zu den richtigen Daten.
Meta will mit KI-Agenten neues Milliardengeschäft aufbauen
Meta macht seinen Business Agent weltweit verfügbar. Der KI-Agent beantwortet Kundenanfragen über WhatsApp, Messenger und Instagram, empfiehlt Produkte und schließt Verkäufe ab. Der Dienst ist derzeit kostenlos, kostenpflichtige Tarife sollen folgen. Laut Meta nutzen über 200 Millionen kleine Unternehmen allein WhatsApp zur Kundenkommunikation.
Zusätzlich arbeitet Meta an einem KI-Agenten für Privatnutzer namens „Hatch“, der Termine planen und E-Mails verschicken soll. Für eine Premiumversion erwägt der Konzern bis zu 200 US-Dollar im Monat. Der Druck ist hoch: Metas KI-Investitionen könnten 2026 bis zu 145 Milliarden US-Dollar erreichen.

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.
TSMC kann Nachfrage nach KI-Chips nicht bedienen
TSMC, der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips, kann die hohe Nachfrage nach KI-Chips nur teilweise bedienen. Konzernchef Che-Chia Wei sagte, es werde womöglich lange dauern, bis alle Kundenwünsche erfüllt werden könnten. Trotz Investitionen in neue Anlagen reicht die Kapazität nicht.
Lange war Apple der größte Abnehmer, doch in diesem Jahr dürfte Nvidia an die Spitze rücken. Auch AMD lässt seine KI-Chips bei TSMC fertigen.
KI-gesteuerter Wurm passt seinen Angriff an jedes Gerät an
Ein internationales Forschungsteam hat einen Computerwurm entwickelt, der mithilfe von KI selbstständig agiert. Er führt auf infizierten Rechnern offene Sprachmodelle aus, analysiert Schwachstellen und programmiert in Echtzeit passenden Schadcode. Weil die Modelle auf gekaperten Geräten laufen, entstehen keine Kosten, und zentrale Sicherheitskontrollen werden umgangen.
Bekannte Würmer nutzen meist nur eine einzelne Sicherheitslücke, gegen die Updates schützen. Ein anpassungsfähiger KI-Wurm kann auch frische Lücken ausnutzen, bevor ein Patch bereitsteht.
KI-Modelle scheitern an klassischem Aufmerksamkeitstest
Ein US-Forschungsteam hat GPT-5, Claude und Gemini dem Stroop-Test unterzogen. Dabei werden Farbwörter in abweichender Schriftfarbe gezeigt, etwa „rot“ in Blau. Die Aufgabe: nur die Schriftfarbe benennen. Menschen lösen das zuverlässig, die KI-Modelle machten viele Fehler, die mit der Listenlänge zunahmen.
Die Modelle können nicht zuverlässig zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen unterscheiden. Sie verarbeiten automatisch die Wortbedeutung und können diesen Vorgang nicht unterdrücken. Genau diese Fähigkeit wäre für eine allgemeine künstliche Intelligenz nötig.
KI-Chatbots bewerten identische Lebensläufe unterschiedlich
Eine Untersuchung belegt, dass KI-Chatbots Bewerbungsunterlagen inkonsistent beurteilen. Mehrere Modelle erstellten Lebensläufe aus fiktiven Profilen und bewerteten alle Versionen nach demselben Schema. Einige Modelle bevorzugten ihre eigenen Texte, die von Gemini verfassten schnitten fast überall am besten ab.
Dieselbe Person mit denselben Qualifikationen wurde je nach Modell ganz unterschiedlich bewertet. Die Plattform rät Unternehmen, mehrere Modelle zu kombinieren und offenzulegen, welche KI sie im Bewerbungsprozess verwenden.
Perplexity bringt KI-Agenten auf Windows
Perplexity, ein KI-Suchmaschinenanbieter, hat seinen Agenten „Personal Computer“ nach dem Mac-Start auch für Windows verfügbar gemacht. Er läuft lokal, verbindet Dateien, Programme und Webdienste und erledigt Aufgaben über längere Zeit. Über das kostenpflichtige Abo bündelt Perplexity den Zugriff auf über 20 KI-Modelle, der Agent wählt automatisch das passende aus.
Damit positioniert sich Perplexity als Alternative zu Microsofts Copilot, ist aber nicht auf die Programme eines einzelnen Anbieters festgelegt. Der Einsatz wirft Datenschutzfragen auf, da der Agent lokale Dateien zur Verarbeitung in die Cloud senden kann.
ChatGPT bekommt ein besseres Gedächtnis
OpenAI hat das Gedächtnissystem von ChatGPT überarbeitet. Statt einzelner Stichpunkte legt das System nun ein zusammenhängendes Nutzerprofil im Fließtext an, unterteilt in Kategorien wie Arbeit, Hobbys oder Reisen. Es aktualisiert veraltete Angaben selbstständig: Kehrt jemand von einer Reise zurück, gibt ChatGPT keine Empfehlungen mehr für den alten Aufenthaltsort.
Das Update ist zunächst für zahlende Nutzer in den USA verfügbar. Kostenlose Konten sollen in den kommenden Wochen folgen.

Googles Gemma 4 bringt multimodale KI auf Laptops
Googles Forschungsabteilung DeepMind hat Gemma 4 12B veröffentlicht, ein offenes KI-Modell, das Text, Bilder und Audio verarbeitet. Es läuft lokal auf Laptops mit nur 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Bisherige multimodale Modelle benötigen separate Verarbeitungseinheiten; Gemma 4 speist alle Daten direkt in das Sprachmodell ein, was Speicher spart.
Das Modell beherrscht Spracherkennung, Codegenerierung und Videoanalyse. Es steht auf verschiedenen Plattformen zum Download bereit, die Lizenz erlaubt kommerzielle Nutzung.
Entwickler baut KI-gestütztes Lasersystem gegen Mücken
Der Robotik-Experte Steven Cheng hat ein KI-gestütztes Lasersystem entwickelt, das Mücken in Innenräumen bekämpft. Eine Kamera sucht die Umgebung ab, eine KI erkennt die Insekten per maschinellem Sehen, ein Laser schießt sie ab. Nach eigenen Angaben beseitigte das System in einer Nacht alle Mücken in seiner Wohnung.
Eine zweite Kamera sorgt für Sicherheit: Sobald eine Person im Sichtfeld erscheint, schaltet sich der Laser ab. Da das System nur in Innenräumen arbeitet, greift es kaum in die Natur ein.
(mali)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Angriffe auf Entra ID abwehren
Microsofts cloudbasierter Identitäts- und Zugriffsverwaltungsdienst Entra ID ist als zentraler Bestandteil moderner Unternehmensinfrastrukturen ein attraktives Ziel für Ransomware und andere Cyberangriffe.
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Im zweitägigen Online-Workshop Azure und Entra ID: Angriffsszenarien und Schutzmaßnahmen erfahren Sie, wie Angreifer Fehlkonfigurationen und fehlende Härtungsmaßnahmen in Microsofts Identitätsplattform gezielt ausnutzen. Sie lernen typische Angriffsszenarien kennen und verstehen, wie diese in der Praxis ablaufen.
Darauf aufbauend zeigt Ihnen Thomas Kudlacek, wie Sie Ihre Entra-ID-Umgebung sowie angebundene Azure-Dienste wirksam absichern. Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und praxisnahe Strategien zur Härtung Ihrer Identitäts- und Cloud-Infrastruktur.
Das Gelernte praktisch anwenden
Die im Workshop bereitgestellten Unterlagen ermöglichen Ihnen, die Inhalte im Anschluss eigenständig zu vertiefen und in Ihrer eigenen Umgebung nachzuvollziehen. So stellen Sie sicher, dass Sie die vermittelten Schutzmaßnahmen nachhaltig anwenden und auf Ihre Systeme übertragen können.
Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Thomas Kudlacek, Cyber Security Specialist bei der Cyber Security Academy der Oneconsult AG. Zuvor war er als Penetrationstester für einen internationalen IT-Dienstleister tätig und verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich offensiver IT-Sicherheit.
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Im Workshop vermittelt er nicht nur technische Grundlagen, sondern zeigt anhand realer Angriffsmuster, wie Identitäts- und Cloud-Umgebungen in der Praxis kompromittiert werden – und wie sich diese effektiv schützen lassen.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende aus den Bereichen Administration, IT-Leitung und IT-Sicherheit, die ihre Microsoft-Entra-ID- und Azure-Umgebungen gezielt absichern möchten.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
KI-Update für Einsteiger-Android-Smartphones: Gemini Go ersetzt Assistant Go
Google weitet die Verfügbarkeit seines KI-Assistenten Gemini weiter aus. Nach „normalen“ Smartphones, smarten Uhren, Autos, dem Smart Home und TV-Geräten sind nun die eher schwachbrüstigen Einstiegs-Smartphones mit Android Go Edition an der Reihe. Diese erhalten eine funktionsreduzierte Gemini-Go-App.
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Gemini Go
Das schreibt Anish Kotthapalli, Community Manager im Gemini-Apps-Team, in Googles Support-Forum. Laut dem Beitrag handelt es sich bei Gemini Go um eine „optimierte Version von Gemini, die dir dabei helfen soll, in Verbindung zu bleiben und Aufgaben zu erledigen“. Diese App ist kompatibel mit Geräten, denen nur geringer Speicherplatz zur Verfügung stehe. Die App ersetzt Assistant Go.
Wie Google ausführt, unterstützt die App Android-Go-Geräte ab 2 GByte RAM, dabei sei Gemini über die Google-Suche-App verfügbar. Mit Gemini Go können Nutzerinnen und Nutzer etwa eine Unterhaltung starten, indem sie die Home-Taste gedrückt halten oder – auf unterstützten Geräten – die Ein-/Aus-Taste drücken.
Laut Google sollen sich mit der Gemini-Go-App verschiedene Aufgaben erledigen lassen. Beispielsweise könne man Gemini darum bitten, Kontakte anzurufen oder ihnen eine SMS zu senden. Auch zum Finden lokaler Informationen wie die Fahrzeit zur Arbeit oder zur Restaurantsuche mit spezifischen Parametern, wie bestimmten Öffnungszeiten oder einer Ladestation für Elektroautos lasse sich Gemini Go nutzen. Ebenso sei es möglich, mithilfe von Gemini den Wecker zu stellen oder einen Kalendertermin anzulegen. Auch das Dateien-Hochladen und die Medienwiedergabe seien möglich.
Android Go?
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Mit Gemini Go scheint Google die letzten Überreste des Google Assistant abschaffen zu wollen. Dabei spielt die Entwicklung von Android Go keine sonderlich große Rolle mehr bei Google. Die letzte Version des abgespeckten Androids für Einsteiger-Smartphones scheint Android 15 Go Edition zu sein, die unter anderem im 120 Euro teuren Redmi A5 zum Einsatz kommt. Das besagen zumindest die technischen Daten auf der Xiaomi-Produktseite.
Von offizieller Seite, also von Google direkt, enden Informationen über die Android-Go-Edition im Jahr 2022 mit dem Release der Android 13 Go Edition. Auch in Googles Entwicklerdokumentation ist mit der 13er-Version Schluss. Offiziell hat Google seine Go-Edition jedoch nicht eingestampft, allerdings verfügen viele Smartphones, auch im Einsteigerbereich, über mehr als zwei GByte RAM, sodass auch günstigere Geräte ein normales Android unterstützen.
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(afl)
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