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tado°: Steuerung mehrerer Haushalte mit einem Konto kommt


tado°: Steuerung mehrerer Haushalte mit einem Konto kommt

Bild: tado°

tado° ermöglicht mit einem Update die Steuerung mehrerer Haushalte oder Büros mit einem Konto. Damit können auch V3+-Produkte und tado X unter einem Konto verwaltet werden. Die Funktion wird ab Sommer 2026 für alle Nutzer von tado° verfügbar sein.

Ab Sommer sollen Nutzer auf diese Weise smarte Thermostate in bis zu fünf Haushalten über ein einziges Konto steuern können. Für das eigene Zuhause, das Büro oder die Ferienwohnung sind so keine getrennten Accounts mehr erforderlich, was die Steuerung deutlich vereinfacht. Zusätzliche Kosten entstehen hierfür nicht.

Durch die gemeinsame Verwaltung mehrerer Haushalte ist nun auch eine abgestimmte automatische Steuerung etwa durch Geofencing möglich. Verlässt man das Zuhause und macht sich auf den Weg zur Ferienwohnung, kann nun zuhause automatisch die Heizung ausgeschaltet und in der Ferienwohnung automatisch vor Ankunft eingeschaltet werden, ohne dass man hierfür manuell eingreifen und zwischen den Accounts wechseln muss.

Verschiedene Generationen möglich

Dabei ist auch ein Mischbetrieb verschiedener tado°-Generationen möglich. Während in einem Haushalt tado X läuft, kann in einem anderen Haushalt weiterhin die ältere V3+-Generation genutzt werden. Erstmals können Nutzer somit unterschiedliche tado°-Produktlinien mit demselben Konto verwalten.

Im Test der smarten Heizungs­steuerung tado° X war von ComputerBase bereits bemängelt worden, dass keine Möglichkeit besteht, zwei Haushalte in einer App zu betreiben, ohne dies über zwei Accounts umzusetzen, zwischen denen dann immer wieder durch Aus- und Einloggen gewechselt werden muss.

AI Assist & Auto Assist: Ein Abo für alle Haushalte

Erfreulich für Nutzer ist dabei auch, dass ein bestehendes Abonnement für AI Assist (tado° X) oder Auto-Assist (für V3+ und ältere Generationen) in allen verwalteten Haushalten genutzt werden kann. Das Abonnement bietet Funktionen wie die automatische ortsabhängige Steuerung (Geofencing), Fenster-Offen-Erkennung, adaptives Heizen und mehr.

Die Steuerung mehrerer Wohnungen oder Häuser wird für alle tado°-Nutzer verfügbar sein. AI-Assist- und Auto-Assist-Abonnenten können gleichzeitig in all ihren Haushalten angemeldet sein und den „Ein-Klick“-Wechsel in der tado°-App nutzen, während Nicht-Abonnenten sich ab- und wieder anmelden, um zwischen den Wohneinheiten zu wechseln.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von tado° unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungs­zeitpunkt.



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GMKtec EVO-T2 mit Intel Core Ultra X7 358H im Test


Der GMKtec EVO-T2 ist der erste Mini-PC mit Intel Panther Lake alias Core Ultra 300 und großer iGPU Arc B390. Der Mini-PC liefert im Test dank X-CPU die erwartete hohe Leistung auch in Spielen ab, bietet viele Anschlüsse und ein überzeugendes Kühlsystem. Technisch gibt es nichts zu meckern.

Erstmals Core Ultra 300 im Mini-PC

Intel Panther Lake alias Core Ultra 300 im Mini-PC – das klingt für viele nach einem richtig guten Ansatz, erst recht wenn die X-CPUs mit Intel Arc B390 zum Einsatz kommen. Denn „Mini-Gaming-PCs“ für den Fernseher dürften nie schneller gewesen sein.

Das Potential hat auch GMKtec gesehen und mit dem EVO-T2 das erste System dieser Art weltweit in den Handel gebracht, nachdem der Mini-PC zuvor schon von Intel als Vorzeigeobjekt auf Messen herhalten durfte.

In den Handel gebracht“ bedeutete dabei allerdings, dass es global zuerst nur 50 Einheiten gab, bis Nachschub eintrifft, ist der EVO-T2 vorerst vergriffen.

Der Grund dürfte nicht nur die Nachfrage nach Panther Lake bei zugleich nicht ausreichender Stückzahl sein, sondern auch der aktuelle Zustand am Speichermarkt. Ungeachtet dessen klärt dieser Test die Frage, ob sich der Griff zum GMKtec EVO-T2 grundsätzlich lohnt.

  • Hohe Anwendungsleistung
  • Hohe Spieleleistung
  • 64 GB Arbeitsspeicher
  • Sehr geringer Verbrauch im Alltag
  • Unhörbar im Leerlauf
  • Auch sehr leise unter Last
  • Dank zwei Lüftern kühle Bauteile
  • Umfassende Anschlüsse
  • OCuLink-Support
  • Dual-LAN mit 2,5 + 10 Gbit/s
  • Platz für zwei NVMe-SSDs (2280)
  • Support (Treiber, BIOS, Garantieabwicklung)
  • Kein Thunderbolt (aber USB 4)
ComputerBase-Empfehlung für GMKtec EVO-T2S (X7 358H/64 GB/1 TB)

Der GMKtec EVO-T2S im Detail

Den GMKtec EVO-T2 gibt es aktuell in zwei Varianten, die sich nur bei der CPU unterscheidet:

  1. GMKtec EVO-T2 mit Core Ultra X9 388H, 64 GB LPDDR5X-8355, 1 TB SSD
  2. GMKtec EVO-T2S mit Core Ultra X7 358H, 64 GB LPDDR5X-8355, 1 TB SSD

Gehäuse und Kühlsystem

Der EVO-T2 ist mit Abmessungen von 154 mm × 151 mm × 73,6 mm vergleichsweise groß für einen Mini-PC. Der Vergleich zu einem Asus NUC in der höheren Ausführung („Tall“) zeigt das sehr deutlich:

GMKtec EVO-T2S im Vergleich zum Asus NUC
GMKtec EVO-T2S im Vergleich zum Asus NUC

Beim Lösen der vier Rändel-Schrauben, die auch als Standfüße dienen, wird klar, warum dem so ist: Im kleinen PC steckt nämlich nicht nur ein Lüfter auf der Unterseite, der sich primär um die CPU kümmert, sondern auch ein ziemlich großer auf der Oberseite, der beispielsweise die verbauten SSDs bei Temperatur halten soll. Das Konzept geht mit Blick auf Temperaturen und Lautstärke auf.

GMKtec EVO-T2S – Oberseite
GMKtec EVO-T2S – Oberseite
GMKtec EVO-T2S – Unterseite
GMKtec EVO-T2S – Unterseite

Etwas überraschend für einen Mini-PC in der Preisklasse ist auch die Verwendung eines komplett aus Kunststoff gefertigten Gehäuses. Ging hier der Trend zuletzt in Richtung Aluminium, geht GMKtec hier wieder einen Schritt zurück. Dafür ist der PC aber vergleichsweise leicht.

GMKtec EVO-T2S ohne Metallschale und Lüfter auf der Oberseite
GMKtec EVO-T2S ohne Metallschale und Lüfter auf der Oberseite
GMKtec EVO-T2S – Lüfter auf der Unterseite
GMKtec EVO-T2S – Lüfter auf der Unterseite

Core Ultra 300 der X-Klasse

GMKtec nutzt für den EVO-T2 die X-Prozessoren aus der neuen Intel-Prozessorfamilie Core Ultra 300 alias Panther Lake. Die sind der Intel Core Ultra X9 388H und der Intel Core Ultra X7 358H – letzterer steckt auch im Testmuster EVO-T2S. Dieser darf je nach gewähltem Profil mit 35, 45 oder auch bis zu 60 Watt arbeiten und steht so den zuletzt bereits getesteten Mustern in Nichts nach.

RAM- und SSD-Ausstattung

Flankiert wird der Prozessor von verlötetem LPDDR5X-Speicher. Hier hat sich GMKtec überraschend für satte 64 GByte ab Werk entschieden, die mit 8.533 MT/s arbeiten – und so natürlich den Preis ordentlich nach oben treiben. Es bleibt zu hoffen, dass Varianten mit weniger RAM folgen.

Bei der SSD wiederum entschied sich das Unternehmen für eine vergleichsweise kleine 1-TByte-Lösung nach PCIe-Gen4-Standard. Unterstützt werden vom System allerdings zwei vollwertige M.2-2280-Slots, einer davon sogar nach Standard PCIe 5.0, der zweite nach PCIe 4.0. Theoretisch können also 2 × 8 TByte als SSD-Speicher verbaut werden – dann braucht es wohl auch den bereits angesprochenen Lüfter unterm Deckel; neben dem großen Geldbeutel für die SSDs.

GMKtec EVO-T2S geöffnet
GMKtec EVO-T2S geöffnet

Umfangreiche Anschlussvielfalt

Mit Intels Panther-Lake-Plattform als Grundlage ist die Umsetzung moderner Anschlüsse kein Problem. So wird unter anderem Dual-LAN realisiert, einmal mit 2,5 Gbps und am zweiten Port sogar mit 10 Gbps. Die Chips dafür kommen in dem Fall aber nicht von Intel, sondern von Realtek.

Auch sonst nutzt GMKtec außer den reinen CPU/GPU-Features kaum etwas von Intel. WiFi 7 wird ebenfalls über einen externen Anbieter realisiert – Realtek oder MediaTek. Thunderbolt 4 bietet GMKtec überraschend trotz nativer Integration direkt in dem Intel-Chip nicht, immerhin aber zwei Mal USB-C mit 40 Gbps nebst regulären USB-A-Schnittstellen.

GMKtec EVO-T2S mit Chips von MediaTek und Realtek
GMKtec EVO-T2S mit Chips von MediaTek und Realtek

Neben HDMI und DisplayPort kommt bei GMKtec auch OCuLink als Anschluss auf der Rückseite zum Einsatz. Auch GMKtec bietet im eigenen Portfolio ein entsprechendes Grafikkarten-Dock an.

Das Netzteil ist trotz des großen Gehäuses extern ausgeführt, auch nutzt GMKtec hier weiter den altbekannten Hohlstecker, statt im Jahr 2026 dann doch mal auf USB-C zu setzen. Je ein Kopfhöreranschluss in der Front und auf der Rückseite sowie ein Kensington-Lock runden die Anschlüsse ab.

GMKtec EVO-T2S – Front
GMKtec EVO-T2S – Front
GMKtec EVO-T2S – Rückseite
GMKtec EVO-T2S – Rückseite

Technische Daten im Überblick

Technische Daten des Testmusters

UVP vs. Preis und Support

Etwas, was GMKtec mit den anderen asiatischen Mini-PC-Herstellern teilt, ist das Vorgehen beim Verkauf und beim Support.

So zahlt man den offiziellen UVP eigentlich nie, selbst im eigenen Shop gibt es stets Rabattcodes, die den Preis etwas drücken.

Stichwort Support: Zwar gibt es ein Jahr Garantie und eine mögliche Reparatur nach Anfrage via E-Mail, aber beim Zurücksenden gilt wie auch bei einigen anderen Punkten das Kleingedruckte zu lesen:

You have 7 days to return an item from the date you received it (confirmed by shipping tracking record). This policy applies only to items purchased directly from GMKtec Official Website.

Only items unopened and in brand-new condition (not affecting secondary sales) are eligible for full refunds. If the item has been opened or used, a 15% repackaging/restocking fee will be deducted.

Auch bei der Software gibt es gegenüber Platzhirsch Asus NUC deutliche Einschränkungen. Es gibt zwar ein Download-Center (alternative Übersicht), aber obwohl die Serie bereits verkauft wurde, findet sich EVO-T2 noch nicht dort wieder. Auch gibt es oft nur ein oder zwei Pakete – Treiber und Windows 11 – hinterlegt auf Google Drive oder One Drive. BIOS-Updates? Sofern es sie gibt, ist nicht direkt ersichtlich wo.

Treiber-Pakete vom Hersteller sind dabei wichtig, denn durch die Verwendung von Realtek- und MediaTek-Chips und anderer Bauteile, die Windows nicht bei der Erstinstallation kennt, kann es bei der Neuinstallation durchaus zu Problemen kommen, diese wieder lauffähig zu bekommen. Mit der manuellen Treibersuche wird die Mehrheit der Kunden überfordert sein.

Der Webseitenlink zum Forum führt passend dazu aktuell auch nur zu einer Fehlermeldung und ist so keine Hilfe.

Auch bei GMKtec besteht in puncto Support 2026 zusammengefasst also noch viel Spielraum für Verbesserungen.

Installation, Einrichtung und Alltagserfahrungen

GMKtecs EVO-T2S wird mit vorinstalliertem Windows 11 ausgeliefert. Um den Prozess beim ersten Start zu beschleunigen, empfiehlt GMKtec mittels eines Aufklebers über den LAN-Ports, doch schlichtweg noch keine Verbindung zum Internet herzustellen. Denn die neue Angewohnheit von Windows 11 ist es, beim ersten Start direkt alle neuen Updates zu ziehen, noch bevor man das erste Mal den Desktop gesehen hat. Dies kann mitunter Stunden dauern. Letztlich wird dieses Vorhaben aber dann nur auf einen Zeitpunkt nach dem ersten Start verschoben.

GMKtec EVO-T2S – Rückseite
GMKtec EVO-T2S – Rückseite

Ist die Einrichtung auf die eine oder die andere Art abgeschlossen worden, steht ein voll funktionsfähiger Mini-PC zu Verfügung.

Einen Blick sollte man auch dann aber noch einmal auf den Grafiktreiber haben: Dieser war beim Testmuster Stand Dezember 2025 und so zwar voll funktionsfähig, da aber auch Intel zuletzt die Schlagzahl bei Treibern deutlich erhöht hat, ist hier ein manuelles Update anzuraten – beispielsweise mit dem Intel-Grafiktreiber-Download aus dem ComputerBase-Archiv. Dann ist auch die Intel Arc B390 wie der Rest einsatzbereit.

GMKtec EVO-T2S im Einsatz
GMKtec EVO-T2S im Einsatz

Testergebnisse und Benchmarks

Die aktuell modernste Intel-Plattform weiß an vielen Stellen zu punkten. Nicht nur bei der Leistung, dank Notebook-Ausrichtung auch beim Verbrauch.

Leistungsaufnahme

Mit rund 4 Watt direkt an der Steckdose und damit vor dem 148-Watt-Netzteil (19 Volt, 7,8 Ampere) gemessen, ist der GMKtec EVO-T2S „idle“ ein sehr stromsparender Mini-PC. Erst recht, wenn die Ausstattung mit einbezogen wird, denn 64 GByte Arbeitsspeicher und zwei Lüfter zollen grundsätzlich ebenfalls Tribut. Die Lüfter agieren im Leerlauf allerdings mit einer derart niedrigen Drehzahl, dass der Effekt sehr klein ist – die 4 Watt zeigen das. Dass der PC dabei nicht zu hören ist, gefällt zusätzlich.

Lüftersteuerung und Lautstärke

Auf der Oberseite des Mini-PCs befindet sich ein „Fan Mode“-Taster. Der passt allerdings nicht die Lüftersteuerung an, sondern die RGB-Beleuchtung des Lüfters im Deckel. In einer hellen Umgebung ist das allerdings gar nicht zu sehen, denn der Lüfter sitzt unter der Metall-Abdeckung und leuchtet, solange sie nicht entfernt wurde, nur subtil darunter hervor. Ein Umschalter für die Lüftersteuerung wäre hilfreicher gewesen.

In Windows lassen sich nämlich überhaupt keine Profile finden. Dafür muss der Weg ins BIOS gesucht werden, hier gibt es sie dann: Quiet, Balanced und Performance. Und sie stehen im Kern für 35 Watt, 45 Watt sowie 54 Watt TDP mit Lastspitzen bis 60 Watt.

In allen drei Profilen kann der etwas größere Mini-PC mit seinen zwei Lüftern vergleichsweise leise arbeiten. Schon im Balanced-Profil gelingt das sehr gut, im Quiet-Modus ist der Rechner dann wirklich kaum mehr zu hören. Die folgenden Messwerte wurden bei Dauerlast in Cinebench 2024 ermittelt, als bei CPU-Volllast.

GMKtec EVO-T2S im Einsatz

In Spielen ist das System tendenziell noch etwas leiser. Denn die Grafikeinheit allein verbraucht, wie im folgenden Abschnitt in mehreren Titeln gezeigt, relativ wenig und die CPU muss auch nicht ans Limit gehen, um die GPU zu versorgen. Nach einer kurzen lauteren Phase zum Start pendelt sich das System in Spielen daher in der Regel auf einem niedrigeren Niveau als unter CPU-Volllast ein.

Audio-Impressionen des Kühlsystems

Um die Geräuschkulisse besser zu dokumentieren, findet sich nachfolgend drei Tonaufnahmen. Deren Aufnahme erfolgte in 40 Zentimetern Abstand zur Gehäusefront aus dem Leerlauf in einen CPU-Volllast-Benchmark.

GMKtec EVO-T2S im Quiet-Profil

GMKtec EVO-T2S im Balanced-Profil

GMKtec EVO-T2S im Performance-Profil

Gaming-Leistung

Der Intel Core Ultra X7 358H kann im GMKtec EVO-T2S (fast) sein volles Potenzial bei der Grafik ausschöpfen. Theoretisch ging sogar noch etwas mehr, denn offiziell unterstützt die CPU LPDDR5X-9600, beim GMKtec EVO-T2S bleibt der Takt aber bei 8.533 MT/s. Großen Einfluss auf die Leistung hat das aber nicht; was rückblickend noch einmal die Frage aufwirft, warum der X7 358H im Notebook von MSI „so langsam“ war.

Anwendungsleistung

GMKtec schickt den EVO-T2S ab Werk im Balanced-Profil in den Handel, dauerhaft maximal 45 Watt für die CPU legt das Profil fest. Im Quiet-Profil sind es 35 Watt, im Performance-Profil 54 Watt.

Die Leistungsunterschiede zum Performance-Profil sind mit unter zehn Prozent sehr gering. Exakt dies hatten bereits die vielfältigen vorangegangenen Tests mit Intel Panther Lake offenbart, weshalb das Standard-Profil für 99 Prozent der Kundschaft auch schlichtweg das passende ist. Im Quiet-Modus gehen gegenüber „Standard“ gut 10 Prozent verloren.

Fazit

Mit dem EVO-T2S bringt GMKtec einen starken Mini-PC auf Basis von Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ auf den Markt. Dank CPUs der „X-Klasse“ mit großer iGPU Arc B390 fällt die Leistung insbesondere in Spielen sehr hoch aus. Um dieses Niveau zu erreichen, brauchte es bisher eine kleine dedizierte mobile GPU, in diesem Format gab es das nicht. Mit 45-Watt-Deckel, wie er sinnvollerweise im Standard-Leistungsprofil hinterlegt ist, ist der GMKtec EVO-T2S als Mini-PC damit derzeit noch ziemlich konkurrenzlos. Einen schnelleren „Mini-Gaming-PC“ für den Fernseher gibt es aktuell nicht.

Das liegt auch daran, dass Core Ultra 300 im Mini-PC (und im Notebook) im Schneckentempo auf den Markt kommt. Offiziell vorgestellt wurden solche Systeme bisher nur von Asus (NUC 16 Pro) und Gigabyte (Brix GB-BRU9), aber Asus darf hierzulande aktuell nicht liefern und Gigabyte kann es noch nicht.

Nicht unerwähnt bleiben darf dabei allerdings, dass das im Endeffekt auch für GMKtec gilt. Die erste Charge umfasste weltweit nur 50 Einheiten, Nachschub ist unterwegs, aber noch nicht eingetroffen (Stand 22. April 2026). Doch zurück zum System.

Mit vorerst immer 64 GByte steht der iGPU dank Shared Memory mehr VRAM zur Verfügung als nahezu allen dGPUs im Markt, weshalb sich das System auch für AI-Aufgaben, die vorrangig Speicher, aber nicht Rechenleistung benötigen, eignet. Die große Anschlussvielfalt rundet den starken Auftritt zusammen mit dem leisen Kühlsystem ab.

GMKtec EVO-T2S im Test
GMKtec EVO-T2S im Test

Damit liefert der GMKtec EVO-T2S das ab, was CPU-Hersteller Intel zur CES 2026 in seinem Showroom gezeigt hat: Ein wohnzimmertauglicher PC, mit dem problemlos (dank Arc B390, XeSS Super Resolution und Multi Frame Generation) und modernen Features auch neuere Spiele mit grafischen Abstrichen gespielt werden können. Kam in Las Vegas dafür noch ein Notebook zum Einsatz, ist es in diesem Fall jetzt ein Mini-PC.

Bleibt am Ende nur ein Problem, das dieser Tage gebetsmühlenartig wiederholt werden muss: der Preis. Und beim GMKtec schlägt er bis dato mit immer 64 GB RAM mit mindestens 1.590 Euro (nach Anwendung der verfügbaren Rabatt-Coupons) mit X7 gleich doppelt ins Kontor.

Mit einem Fragezeichen versehen ist der Support – eine typische Herausforderung für Mini-PC-Hersteller aus China. Asus NUC spielt in diesem Punkt in einer anderen Liga.

Wer damit kein Problem hat, findet im GMKtec EVO-T2S (sobald er wieder verfügbar ist) einen richtig starken und technisch empfehlenswerten Mini-PC.

  • Hohe Anwendungsleistung
  • Hohe Spieleleistung
  • 64 GB Arbeitsspeicher
  • Sehr geringer Verbrauch im Alltag
  • Unhörbar im Leerlauf
  • Auch sehr leise unter Last
  • Dank zwei Lüftern kühle Bauteile
  • Umfassende Anschlüsse
  • OCuLink-Support
  • Dual-LAN mit 2,5 + 10 Gbit/s
  • Platz für zwei NVMe-SSDs (2280)
  • Support (Treiber, BIOS, Garantieabwicklung)
  • Kein Thunderbolt (aber USB 4)
ComputerBase-Empfehlung für GMKtec EVO-T2S (X7 358H/64 GB/1 TB)

ComputerBase hat den EVO-T2S von GMKtec zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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Cybersicherheit: Claude Mythos behebt 271 Schwachstellen in Firefox


Anfang des Monats stellte Anthropic mit Claude Mythos ein KI-System vor, das durch seine Fähigkeiten beim Auffinden und Ausnutzen von Sicherheitslücken gleichermaßen Interesse wie Bedenken auslöste. Mozilla hat nun in einem Blog-Eintrag erläutert, welche Rolle das Werkzeug bereits jetzt bei der Absicherung von Firefox spielt.

Erster Erfolg schnell erkennbar

Bereits bei ersten Analysen mit Opus 4.6 Anfang Februar konnte das KI-Modell zur Behebung von 22 sicherheitskritischen Schwachstellen in Firefox 148 beitragen. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Anthropic erhielten die Entwickler zudem Zugriff auf eine frühe Vorschauversion von Claude Mythos, mit der sie eine spätere Firefox-Iteration detailliert untersuchten, die schließlich als Version 150 veröffentlicht wurde. Dabei identifizierten und beseitigten Mozilla und Anthropic gemeinsam insgesamt 271 Schwachstellen, die allein während der ersten Auswertung entdeckt wurden.

Möglichkeiten werden erweitert

Diese Ergebnisse nähren die Erwartung, mit der rasanten Entwicklung auf Angreiferseite Schritt halten zu können, die ebenfalls zunehmend auf automatisierte Werkzeuge beim Auffinden von Schwachstellen setzen. Bisher lag der Konsens daher eher in der Feststellung, dass es ein unrealistisches Ziel wäre, Exploits vollständig eliminieren zu können. Gleichzeitig weist Mozilla darauf hin, dass die Angriffsfläche moderner Software so groß ist, dass sie mit herkömmlichen Mitteln nur schwer umfassend abgesichert werden kann. Die bisherigen Möglichkeiten waren zudem stark durch verfügbare personelle Ressourcen begrenzt.

Keine Wunderwaffe gegen Cyber-Kriminalität

Gleichzeitig betont Mozilla, dass auch Claude Mythos kein Wunderwerk ist und ebenso keine unendlichen Möglichkeiten besitzt – womit bei den Überprüfungen schnell die Realität wieder gegriffen hat. Bei diesen habe sich schnell gezeigt, dass das Modell keine Schwachstellen aufdecken konnte, die nicht auch von menschlichen Experten mit ausreichend Zeit und Ressourcen gefunden worden wären. Der entscheidende Unterschied liege demnach vor allem im Tempo und in der Skalierbarkeit der Kontrolle. Mozilla widerspricht damit der Einschätzung einiger Experten, wonach künftige KI-Systeme völlig neue Arten von Sicherheitslücken identifizieren könnten, die über das aktuelle Verständnis von Entwicklern hinausgehen.

  • Claude Mythos und Opus 4.7: Was leisten Anthropics neue Spitzenmodelle?

Das passt zu Analysen wie der von Red Hat. Der Anbieter der Linux-Distribution bewertet ebenfalls vor allem die Menge an Sicherheitslücken und -berichten als herausfordernd. Für IT-Anbieter wäre es künftig daher bedeutend, Ressourcen so zu priorisieren, dass bei Tausenden Meldungen zuerst die kritischen und gefährlichen Schwachstellen behoben werden.



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Anker Thus: Erster eigener AI-Chip wird in Deutschland produziert


Anker Thus: Erster eigener AI-Chip wird in Deutschland produziert

Bild: Anker

Mit Thus enthüllt Anker heute seinen ersten eigenen AI-Chip, der in Dresden, Deutschland, hergestellt wird. Der auf NOR-Flash basierende KI-Chip soll neuronale Netze in Endgeräte von Anker bringen, wobei zunächst der Audio-Bereich für ANC und ENC den Chip erhalten wird.

Eigenentwicklung wird in Dresden produziert

Perspektivisch gesehen plant das Unternehmen eine Erweiterung in viele mobile Accessories und IoT-Produkte. Laut Anker handelt es sich bei dem AI-Chip um eine Eigenentwicklung, also keine Lizenzierung von Technologie anderer Unternehmen. Anker habe die AI-Plattform entwickelt, die nun von einem Partner in Deutschland produziert werde.

Edge AI statt LLM

Nach Angaben von Anker verfügt der Chip über eine Rechenleistung von 5 GOPS, kann also fünf Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde durchführen. Von schnellen AI-Beschleunigern, die mehrere Hundert oder gar tausend TOPS, also Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können, ist das Unternehmen zwar weit entfernt, der Thus-AI-Chip von Anker ist allerdings auch klar auf sehr spezielles Edge-AI ausgelegt. Es kommt insbesondere kein vollwertiges LLM wie Gemini oder ChatGPT zum Einsatz, sondern ein auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Anker zugeschnittenes Modell. In Zukunft seien auch Chips mit unterschiedlichen Leistungsstufen denkbar, um sie in verschiedenen Produkten mit unterschiedlicher Leistung und Stromversorgung einzusetzen, so Anker gegenüber ComputerBase.

Einsatz in vielen Anker-Produkten geplant

Während Anker heute die AI-Plattform vorstellt, will das Unternehmen in den kommenden Monaten zeigen, wie diese in Produkte für den Endkunden integriert werden kann und welche Vorteile sie dort bietet. Denn Thus ist nicht als Einzelprodukt gedacht, sondern als Plattform für die kommenden Jahre. Ziel ist es, die lokale KI schrittweise in die gesamte
Produktpalette von Anker hinweg zu bringen, so das Unternehmen. Den Anfang sollen Ankündigungen am 21. Mai in New York zum Anker-Day-Event des Unternehmens machen.

Compute-in-Memory mit NOR Flash

Anker möchte mit Thus zudem ein generelles Problem von AI-Chips gelöst haben, indem das Language Model direkt auf einem NOR-Flash betrieben wird. Inference ist generell durch Speicher begrenzt, das Hin und Her zwischen Prozessor und Speicher verschlingt zudem viel Energie. Durch den ausschließlichen Einsatz von NOR-Flash soll genau dieses Problem des großen Energieverbrauchs und des Hin und Hers gelöst werden – Speicherung und
Verarbeitung von Informationen finden an einem Ort statt. Und in der Edge-AI-Anwendung von Anker könnte dies durchaus funktionieren. Gleichzeitig benötigt NOR-Flash-basiertes Compute-in-Memory nur etwa ein Sechstel der physischen Fläche von SRAM-basierten Alternativen, eignet sich daher besonders gut für kompakte Produkte wie Ankers geplante Earbuds.

Anker Thus AI-Chip
Anker Thus AI-Chip (Bild: Anker)

Erstes Produkt mit Thus: Kabellose Earbuds

Anker plant den AI-Chip zunächst in kabellosen Earbuds einzusetzen, was zugleich die schwierigste Aufgabe sei, da in diesem Bereich ein niedriger Energieverbrauch kritisch sei und nur wenig Platz für zusätzliche Chips bereitstehe. Zudem werde der Chip hier für ANC und ENC (Environmental Noise Cancellation) fortwährend genutzt. Etwa im Bereich der Filterung von Hintergrundgeräuschen und der Stimme des Trägers bei Telefonaten sei das neuronale Netz deutlich leistungsfähiger als bisherige Lösungen. Anker spricht von bis zu 150 Mal mehr Rechenleistung. Ein Local Learning, bei dem der AI-Chip etwa die Stimme des Trägers erlernt, finde aber nicht statt, da hierfür wiederum Daten gespeichert werden müssten.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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