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GMKtec EVO-T2 mit Intel Core Ultra X7 358H im Test


Der GMKtec EVO-T2 ist der erste Mini-PC mit Intel Panther Lake alias Core Ultra 300 und großer iGPU Arc B390. Der Mini-PC liefert im Test dank X-CPU die erwartete hohe Leistung auch in Spielen ab, bietet viele Anschlüsse und ein überzeugendes Kühlsystem. Technisch gibt es nichts zu meckern.

Erstmals Core Ultra 300 im Mini-PC

Intel Panther Lake alias Core Ultra 300 im Mini-PC – das klingt für viele nach einem richtig guten Ansatz, erst recht wenn die X-CPUs mit Intel Arc B390 zum Einsatz kommen. Denn „Mini-Gaming-PCs“ für den Fernseher dürften nie schneller gewesen sein.

Das Potential hat auch GMKtec gesehen und mit dem EVO-T2 das erste System dieser Art weltweit in den Handel gebracht, nachdem der Mini-PC zuvor schon von Intel als Vorzeigeobjekt auf Messen herhalten durfte.

In den Handel gebracht“ bedeutete dabei allerdings, dass es global zuerst nur 50 Einheiten gab, bis Nachschub eintrifft, ist der EVO-T2 vorerst vergriffen.

Der Grund dürfte nicht nur die Nachfrage nach Panther Lake bei zugleich nicht ausreichender Stückzahl sein, sondern auch der aktuelle Zustand am Speichermarkt. Ungeachtet dessen klärt dieser Test die Frage, ob sich der Griff zum GMKtec EVO-T2 grundsätzlich lohnt.

  • Hohe Anwendungsleistung
  • Hohe Spieleleistung
  • 64 GB Arbeitsspeicher
  • Sehr geringer Verbrauch im Alltag
  • Unhörbar im Leerlauf
  • Auch sehr leise unter Last
  • Dank zwei Lüftern kühle Bauteile
  • Umfassende Anschlüsse
  • OCuLink-Support
  • Dual-LAN mit 2,5 + 10 Gbit/s
  • Platz für zwei NVMe-SSDs (2280)
  • Support (Treiber, BIOS, Garantieabwicklung)
  • Kein Thunderbolt (aber USB 4)
ComputerBase-Empfehlung für GMKtec EVO-T2S (X7 358H/64 GB/1 TB)

Der GMKtec EVO-T2S im Detail

Den GMKtec EVO-T2 gibt es aktuell in zwei Varianten, die sich nur bei der CPU unterscheidet:

  1. GMKtec EVO-T2 mit Core Ultra X9 388H, 64 GB LPDDR5X-8355, 1 TB SSD
  2. GMKtec EVO-T2S mit Core Ultra X7 358H, 64 GB LPDDR5X-8355, 1 TB SSD

Gehäuse und Kühlsystem

Der EVO-T2 ist mit Abmessungen von 154 mm × 151 mm × 73,6 mm vergleichsweise groß für einen Mini-PC. Der Vergleich zu einem Asus NUC in der höheren Ausführung („Tall“) zeigt das sehr deutlich:

GMKtec EVO-T2S im Vergleich zum Asus NUC
GMKtec EVO-T2S im Vergleich zum Asus NUC

Beim Lösen der vier Rändel-Schrauben, die auch als Standfüße dienen, wird klar, warum dem so ist: Im kleinen PC steckt nämlich nicht nur ein Lüfter auf der Unterseite, der sich primär um die CPU kümmert, sondern auch ein ziemlich großer auf der Oberseite, der beispielsweise die verbauten SSDs bei Temperatur halten soll. Das Konzept geht mit Blick auf Temperaturen und Lautstärke auf.

GMKtec EVO-T2S – Oberseite
GMKtec EVO-T2S – Oberseite
GMKtec EVO-T2S – Unterseite
GMKtec EVO-T2S – Unterseite

Etwas überraschend für einen Mini-PC in der Preisklasse ist auch die Verwendung eines komplett aus Kunststoff gefertigten Gehäuses. Ging hier der Trend zuletzt in Richtung Aluminium, geht GMKtec hier wieder einen Schritt zurück. Dafür ist der PC aber vergleichsweise leicht.

GMKtec EVO-T2S ohne Metallschale und Lüfter auf der Oberseite
GMKtec EVO-T2S ohne Metallschale und Lüfter auf der Oberseite
GMKtec EVO-T2S – Lüfter auf der Unterseite
GMKtec EVO-T2S – Lüfter auf der Unterseite

Core Ultra 300 der X-Klasse

GMKtec nutzt für den EVO-T2 die X-Prozessoren aus der neuen Intel-Prozessorfamilie Core Ultra 300 alias Panther Lake. Die sind der Intel Core Ultra X9 388H und der Intel Core Ultra X7 358H – letzterer steckt auch im Testmuster EVO-T2S. Dieser darf je nach gewähltem Profil mit 35, 45 oder auch bis zu 60 Watt arbeiten und steht so den zuletzt bereits getesteten Mustern in Nichts nach.

RAM- und SSD-Ausstattung

Flankiert wird der Prozessor von verlötetem LPDDR5X-Speicher. Hier hat sich GMKtec überraschend für satte 64 GByte ab Werk entschieden, die mit 8.533 MT/s arbeiten – und so natürlich den Preis ordentlich nach oben treiben. Es bleibt zu hoffen, dass Varianten mit weniger RAM folgen.

Bei der SSD wiederum entschied sich das Unternehmen für eine vergleichsweise kleine 1-TByte-Lösung nach PCIe-Gen4-Standard. Unterstützt werden vom System allerdings zwei vollwertige M.2-2280-Slots, einer davon sogar nach Standard PCIe 5.0, der zweite nach PCIe 4.0. Theoretisch können also 2 × 8 TByte als SSD-Speicher verbaut werden – dann braucht es wohl auch den bereits angesprochenen Lüfter unterm Deckel; neben dem großen Geldbeutel für die SSDs.

GMKtec EVO-T2S geöffnet
GMKtec EVO-T2S geöffnet

Umfangreiche Anschlussvielfalt

Mit Intels Panther-Lake-Plattform als Grundlage ist die Umsetzung moderner Anschlüsse kein Problem. So wird unter anderem Dual-LAN realisiert, einmal mit 2,5 Gbps und am zweiten Port sogar mit 10 Gbps. Die Chips dafür kommen in dem Fall aber nicht von Intel, sondern von Realtek.

Auch sonst nutzt GMKtec außer den reinen CPU/GPU-Features kaum etwas von Intel. WiFi 7 wird ebenfalls über einen externen Anbieter realisiert – Realtek oder MediaTek. Thunderbolt 4 bietet GMKtec überraschend trotz nativer Integration direkt in dem Intel-Chip nicht, immerhin aber zwei Mal USB-C mit 40 Gbps nebst regulären USB-A-Schnittstellen.

GMKtec EVO-T2S mit Chips von MediaTek und Realtek
GMKtec EVO-T2S mit Chips von MediaTek und Realtek

Neben HDMI und DisplayPort kommt bei GMKtec auch OCuLink als Anschluss auf der Rückseite zum Einsatz. Auch GMKtec bietet im eigenen Portfolio ein entsprechendes Grafikkarten-Dock an.

Das Netzteil ist trotz des großen Gehäuses extern ausgeführt, auch nutzt GMKtec hier weiter den altbekannten Hohlstecker, statt im Jahr 2026 dann doch mal auf USB-C zu setzen. Je ein Kopfhöreranschluss in der Front und auf der Rückseite sowie ein Kensington-Lock runden die Anschlüsse ab.

GMKtec EVO-T2S – Front
GMKtec EVO-T2S – Front
GMKtec EVO-T2S – Rückseite
GMKtec EVO-T2S – Rückseite

Technische Daten im Überblick

Technische Daten des Testmusters

UVP vs. Preis und Support

Etwas, was GMKtec mit den anderen asiatischen Mini-PC-Herstellern teilt, ist das Vorgehen beim Verkauf und beim Support.

So zahlt man den offiziellen UVP eigentlich nie, selbst im eigenen Shop gibt es stets Rabattcodes, die den Preis etwas drücken.

Stichwort Support: Zwar gibt es ein Jahr Garantie und eine mögliche Reparatur nach Anfrage via E-Mail, aber beim Zurücksenden gilt wie auch bei einigen anderen Punkten das Kleingedruckte zu lesen:

You have 7 days to return an item from the date you received it (confirmed by shipping tracking record). This policy applies only to items purchased directly from GMKtec Official Website.

Only items unopened and in brand-new condition (not affecting secondary sales) are eligible for full refunds. If the item has been opened or used, a 15% repackaging/restocking fee will be deducted.

Auch bei der Software gibt es gegenüber Platzhirsch Asus NUC deutliche Einschränkungen. Es gibt zwar ein Download-Center (alternative Übersicht), aber obwohl die Serie bereits verkauft wurde, findet sich EVO-T2 noch nicht dort wieder. Auch gibt es oft nur ein oder zwei Pakete – Treiber und Windows 11 – hinterlegt auf Google Drive oder One Drive. BIOS-Updates? Sofern es sie gibt, ist nicht direkt ersichtlich wo.

Treiber-Pakete vom Hersteller sind dabei wichtig, denn durch die Verwendung von Realtek- und MediaTek-Chips und anderer Bauteile, die Windows nicht bei der Erstinstallation kennt, kann es bei der Neuinstallation durchaus zu Problemen kommen, diese wieder lauffähig zu bekommen. Mit der manuellen Treibersuche wird die Mehrheit der Kunden überfordert sein.

Der Webseitenlink zum Forum führt passend dazu aktuell auch nur zu einer Fehlermeldung und ist so keine Hilfe.

Auch bei GMKtec besteht in puncto Support 2026 zusammengefasst also noch viel Spielraum für Verbesserungen.

Installation, Einrichtung und Alltagserfahrungen

GMKtecs EVO-T2S wird mit vorinstalliertem Windows 11 ausgeliefert. Um den Prozess beim ersten Start zu beschleunigen, empfiehlt GMKtec mittels eines Aufklebers über den LAN-Ports, doch schlichtweg noch keine Verbindung zum Internet herzustellen. Denn die neue Angewohnheit von Windows 11 ist es, beim ersten Start direkt alle neuen Updates zu ziehen, noch bevor man das erste Mal den Desktop gesehen hat. Dies kann mitunter Stunden dauern. Letztlich wird dieses Vorhaben aber dann nur auf einen Zeitpunkt nach dem ersten Start verschoben.

GMKtec EVO-T2S – Rückseite
GMKtec EVO-T2S – Rückseite

Ist die Einrichtung auf die eine oder die andere Art abgeschlossen worden, steht ein voll funktionsfähiger Mini-PC zu Verfügung.

Einen Blick sollte man auch dann aber noch einmal auf den Grafiktreiber haben: Dieser war beim Testmuster Stand Dezember 2025 und so zwar voll funktionsfähig, da aber auch Intel zuletzt die Schlagzahl bei Treibern deutlich erhöht hat, ist hier ein manuelles Update anzuraten – beispielsweise mit dem Intel-Grafiktreiber-Download aus dem ComputerBase-Archiv. Dann ist auch die Intel Arc B390 wie der Rest einsatzbereit.

GMKtec EVO-T2S im Einsatz
GMKtec EVO-T2S im Einsatz

Testergebnisse und Benchmarks

Die aktuell modernste Intel-Plattform weiß an vielen Stellen zu punkten. Nicht nur bei der Leistung, dank Notebook-Ausrichtung auch beim Verbrauch.

Leistungsaufnahme

Mit rund 4 Watt direkt an der Steckdose und damit vor dem 148-Watt-Netzteil (19 Volt, 7,8 Ampere) gemessen, ist der GMKtec EVO-T2S „idle“ ein sehr stromsparender Mini-PC. Erst recht, wenn die Ausstattung mit einbezogen wird, denn 64 GByte Arbeitsspeicher und zwei Lüfter zollen grundsätzlich ebenfalls Tribut. Die Lüfter agieren im Leerlauf allerdings mit einer derart niedrigen Drehzahl, dass der Effekt sehr klein ist – die 4 Watt zeigen das. Dass der PC dabei nicht zu hören ist, gefällt zusätzlich.

Lüftersteuerung und Lautstärke

Auf der Oberseite des Mini-PCs befindet sich ein „Fan Mode“-Taster. Der passt allerdings nicht die Lüftersteuerung an, sondern die RGB-Beleuchtung des Lüfters im Deckel. In einer hellen Umgebung ist das allerdings gar nicht zu sehen, denn der Lüfter sitzt unter der Metall-Abdeckung und leuchtet, solange sie nicht entfernt wurde, nur subtil darunter hervor. Ein Umschalter für die Lüftersteuerung wäre hilfreicher gewesen.

In Windows lassen sich nämlich überhaupt keine Profile finden. Dafür muss der Weg ins BIOS gesucht werden, hier gibt es sie dann: Quiet, Balanced und Performance. Und sie stehen im Kern für 35 Watt, 45 Watt sowie 54 Watt TDP mit Lastspitzen bis 60 Watt.

In allen drei Profilen kann der etwas größere Mini-PC mit seinen zwei Lüftern vergleichsweise leise arbeiten. Schon im Balanced-Profil gelingt das sehr gut, im Quiet-Modus ist der Rechner dann wirklich kaum mehr zu hören. Die folgenden Messwerte wurden bei Dauerlast in Cinebench 2024 ermittelt, als bei CPU-Volllast.

GMKtec EVO-T2S im Einsatz

In Spielen ist das System tendenziell noch etwas leiser. Denn die Grafikeinheit allein verbraucht, wie im folgenden Abschnitt in mehreren Titeln gezeigt, relativ wenig und die CPU muss auch nicht ans Limit gehen, um die GPU zu versorgen. Nach einer kurzen lauteren Phase zum Start pendelt sich das System in Spielen daher in der Regel auf einem niedrigeren Niveau als unter CPU-Volllast ein.

Audio-Impressionen des Kühlsystems

Um die Geräuschkulisse besser zu dokumentieren, findet sich nachfolgend drei Tonaufnahmen. Deren Aufnahme erfolgte in 40 Zentimetern Abstand zur Gehäusefront aus dem Leerlauf in einen CPU-Volllast-Benchmark.

GMKtec EVO-T2S im Quiet-Profil

GMKtec EVO-T2S im Balanced-Profil

GMKtec EVO-T2S im Performance-Profil

Gaming-Leistung

Der Intel Core Ultra X7 358H kann im GMKtec EVO-T2S (fast) sein volles Potenzial bei der Grafik ausschöpfen. Theoretisch ging sogar noch etwas mehr, denn offiziell unterstützt die CPU LPDDR5X-9600, beim GMKtec EVO-T2S bleibt der Takt aber bei 8.533 MT/s. Großen Einfluss auf die Leistung hat das aber nicht; was rückblickend noch einmal die Frage aufwirft, warum der X7 358H im Notebook von MSI „so langsam“ war.

Anwendungsleistung

GMKtec schickt den EVO-T2S ab Werk im Balanced-Profil in den Handel, dauerhaft maximal 45 Watt für die CPU legt das Profil fest. Im Quiet-Profil sind es 35 Watt, im Performance-Profil 54 Watt.

Die Leistungsunterschiede zum Performance-Profil sind mit unter zehn Prozent sehr gering. Exakt dies hatten bereits die vielfältigen vorangegangenen Tests mit Intel Panther Lake offenbart, weshalb das Standard-Profil für 99 Prozent der Kundschaft auch schlichtweg das passende ist. Im Quiet-Modus gehen gegenüber „Standard“ gut 10 Prozent verloren.

Fazit

Mit dem EVO-T2S bringt GMKtec einen starken Mini-PC auf Basis von Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ auf den Markt. Dank CPUs der „X-Klasse“ mit großer iGPU Arc B390 fällt die Leistung insbesondere in Spielen sehr hoch aus. Um dieses Niveau zu erreichen, brauchte es bisher eine kleine dedizierte mobile GPU, in diesem Format gab es das nicht. Mit 45-Watt-Deckel, wie er sinnvollerweise im Standard-Leistungsprofil hinterlegt ist, ist der GMKtec EVO-T2S als Mini-PC damit derzeit noch ziemlich konkurrenzlos. Einen schnelleren „Mini-Gaming-PC“ für den Fernseher gibt es aktuell nicht.

Das liegt auch daran, dass Core Ultra 300 im Mini-PC (und im Notebook) im Schneckentempo auf den Markt kommt. Offiziell vorgestellt wurden solche Systeme bisher nur von Asus (NUC 16 Pro) und Gigabyte (Brix GB-BRU9), aber Asus darf hierzulande aktuell nicht liefern und Gigabyte kann es noch nicht.

Nicht unerwähnt bleiben darf dabei allerdings, dass das im Endeffekt auch für GMKtec gilt. Die erste Charge umfasste weltweit nur 50 Einheiten, Nachschub ist unterwegs, aber noch nicht eingetroffen (Stand 22. April 2026). Doch zurück zum System.

Mit vorerst immer 64 GByte steht der iGPU dank Shared Memory mehr VRAM zur Verfügung als nahezu allen dGPUs im Markt, weshalb sich das System auch für AI-Aufgaben, die vorrangig Speicher, aber nicht Rechenleistung benötigen, eignet. Die große Anschlussvielfalt rundet den starken Auftritt zusammen mit dem leisen Kühlsystem ab.

GMKtec EVO-T2S im Test
GMKtec EVO-T2S im Test

Damit liefert der GMKtec EVO-T2S das ab, was CPU-Hersteller Intel zur CES 2026 in seinem Showroom gezeigt hat: Ein wohnzimmertauglicher PC, mit dem problemlos (dank Arc B390, XeSS Super Resolution und Multi Frame Generation) und modernen Features auch neuere Spiele mit grafischen Abstrichen gespielt werden können. Kam in Las Vegas dafür noch ein Notebook zum Einsatz, ist es in diesem Fall jetzt ein Mini-PC.

Bleibt am Ende nur ein Problem, das dieser Tage gebetsmühlenartig wiederholt werden muss: der Preis. Und beim GMKtec schlägt er bis dato mit immer 64 GB RAM mit mindestens 1.590 Euro (nach Anwendung der verfügbaren Rabatt-Coupons) mit X7 gleich doppelt ins Kontor.

Mit einem Fragezeichen versehen ist der Support – eine typische Herausforderung für Mini-PC-Hersteller aus China. Asus NUC spielt in diesem Punkt in einer anderen Liga.

Wer damit kein Problem hat, findet im GMKtec EVO-T2S (sobald er wieder verfügbar ist) einen richtig starken und technisch empfehlenswerten Mini-PC.

  • Hohe Anwendungsleistung
  • Hohe Spieleleistung
  • 64 GB Arbeitsspeicher
  • Sehr geringer Verbrauch im Alltag
  • Unhörbar im Leerlauf
  • Auch sehr leise unter Last
  • Dank zwei Lüftern kühle Bauteile
  • Umfassende Anschlüsse
  • OCuLink-Support
  • Dual-LAN mit 2,5 + 10 Gbit/s
  • Platz für zwei NVMe-SSDs (2280)
  • Support (Treiber, BIOS, Garantieabwicklung)
  • Kein Thunderbolt (aber USB 4)
ComputerBase-Empfehlung für GMKtec EVO-T2S (X7 358H/64 GB/1 TB)

ComputerBase hat den EVO-T2S von GMKtec zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt


Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt

Bild: Guild Wars 3 via Steam

ArenaNet hat mit einem Ankündigungstrailer den Nachfolger der Guild-Wars-Reihe vorgestellt. Guild Wars 3 kommt 2027 in die Beta und soll für PC und PS5 erscheinen. Teile des Trailers wurden In-Engine erstellt und zeugen von einem deutlichen Grafiksprung im Vergleich zum 2012er Vorgänger Guild Wars 2.

Nach 14 Jahren gibt es Lebenszeichen vom Nachfolger

Guild Wars 2 wurde 2012 veröffentlicht. Ursprünglich als Bezahltitel, welcher anschließend dauerhaft kostenlos gespielt werden konnte, kam 2015 der Wechsel auf ein Free-to-Play Modell für das Grundspiel. Über die Jahre kamen zahlreiche Erweiterungen, zuletzt Visions of Eternity im Oktober 2025.

Guild Wars machte viele Dinge anders als andere MMOs. So gab es keine Quests wie üblich, sondern Aufgaben galten als abgeschlossen und die Belohnungen wurden direkt gutgeschrieben, ohne zum NPC zurücklaufen zu müssen. Mit Reittieren und Gleitschirmen lässt sich die gesamte Spielwelt erkunden. Dabei treffen Spieler auf dynamische Events und Weltbosse. Die Endgame-Inhalte umfassen Verliese, Fraktale, Raids und WvW.

Auch bei den Charakteren ging Guild Wars seinen eigenen Weg und verzichtete auf typische Klassen. Stattdessen ließen sich Charaktere je nach Wunsch des Spielers ausrichten. Spezialisierungen führten neue Fähigkeiten und Waffen ein.

Guild Wars 3 Beta erscheint im Herbst 2027

Mit einem Reittier und deutlich verbesserte Grafik, damit beginnt der Trailer zum kommenden Guild Wars 3. Nähere technische Details liefern die Entwickler noch nicht, auf weite Landschaften und hohe Sichtweiten scheint es aber hinauszulaufen.

Soweit bislang bekannt ist, verschlägt es den Spieler in das Land Orr. Neben Reittieren sind auch Gleitschirme und Sprungeinlagen wieder dabei.

Die Beta zum Spiel soll im Herbst 2027 erscheinen, und eine Registrierung ist über möglich. Auch auf Steam lässt sich der Titel zur Wunschliste hinzufügen.

Erste Systemanforderungen sind über die Steam-Seite auch schon ersichtlich: So wird mindestens ein 6-Kern-Prozessor wie der Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600 nötig. 16 GB Arbeitsspeicher genügen, doch auf Seiten der Grafik werden mit der RTX 2060, RX 5700 und Arc A580 deutlich höhere Anforderungen gestellt. 65 GB Speicherplatz sollen belegt werden. Ob sich das bis zur Beta noch ändert, muss sich zeigen. Die kommende Steam Machine wäre aber beispielsweise innerhalb der Anforderungen.

Guild Wars 3
Guild Wars 3 (Bild: Guild Wars 3 via Steam)



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Taktik-Shooter Crossfire: Wilder Mix aus Ghost Recon, Kane & Lynch… und Zombies?


Taktik-Shooter Crossfire: Wilder Mix aus Ghost Recon, Kane & Lynch... und Zombies?

Bild: That’s No Moon

Die im Westen wenig bekannte Spiele-IP Crossfire bekommt einen Singleplayer-Titel spendiert, der sich spielerisch augenscheinlich bei Ubisoft’s Ghost Recon Reihe bedient, und narrativ starke Assoziationen an Kane & Lynch weckt, in dem die Protagonisten ebenfalls unfreiwillig zusammenarbeiten müssen.

Crossfire ist keine neue IP

In einem an echten Highlights relativ armen Haupt-Event des Summer Game Fest 2026 stach die Weltpremiere von Crossfire schon ein wenig hervor. Auch wenn viele Zuschauer vielleicht der Meinung waren, hier eine komplett neue IP zu sehen, ist dem nicht so. Crossfire existiert bereits seit 2007 und ist manchem Leser vielleicht am ehesten als asiatisches Pendent zu Counter-Strike ein Begriff.

Im Laufe der Jahre hat Crossfire dann aber doch einiges an Lore aufgebaut, was jetzt die Grundlage für den neuen Singleplayer-Taktik-Shooter bildet. Im Crossfire-Universum kämpft die Anti-Terror-Truppe Global Risk weltweit gegen die Söldnertruppe Black List. Die übergeordnete Story umfasst inzwischen auch fehlgeschlagene Biowaffen-Experimente, welche die Testsubjekte mutieren oder zu Zombies werden ließ.

Zur Zusammenarbeit gezwungen

In diesem Spannungsfeld treffen die beiden Protagonisten Layla, die Black List angehört, und Cross, welcher für Global Risk arbeitet, aufeinander. Nachdem scheinbar die Einheit von Cross mit der Biowaffe infiziert wurde, müssen die beiden zusammenarbeiten, um zu überleben. Die unfreiwillige Zusammenarbeit weckt Erinnerungen an das von IO Interactive entwickelte Kane & Lynch, in dem die Protagonisten ebenso keinesfalls Freunde waren.

Spielerisch und in der Präsentation erinnert Crossfire hingegen sofort an Ghost Recon. Spezialkräfte, die von Kopf bis Fuß in taktischer Ausrüstung unterwegs sind, das Gameplay als taktischer 3rd-Person-Shooter, sogar die beinahe unsichtbar machende Tarnung (bekannt aus GR Future Soldier) sind alles Markenzeichen der Serie.

Adaptive-Cover-Mechanik ist zentrales Gameplay-Element

Besonderer Fokus lag auf einem neu entwickelten Animations- und Deckungssystem, das von den Entwicklern „adaptive cover“ getauft wurde. Dieses System soll deutlich dynamischer sein als die recht künstlich wirkende binäre Einordnung in hüfthohe Deckung oder eben keine Deckung, wie sie bisher aus vielen Spielen bekannt ist.

Layla passt im gezeigten Beispiel beim Schleichen sichtbar ihre Körperhaltung und Bewegungsabläufe an, um sich in felsigem Gelände stets der Sichtlinie der Gegner zu entziehen. So kostet die Fortbewegung im Gelände mitunter sichtbar mehr Zeit. In einer anderen Sequenz zeigt sich, wie im Gefecht die Trittsicherheit auf Fels die Bewegung verlangsamt.

Es treffen viele Konzepte aufeinander

Für sein Erstlingswerk hat sich das neue Entwicklerstudio That’s No Moon einiges vorgenommen. Stealth-Taktik a la Ghost Recon, Kämpfe gegen futuristische Drohnen und durch eine Biowaffe zu Supersoldaten mutierte Gegner; ein zur Zusammenarbeit gezwungenes Duo von Feinden, das an Kane & Lynch erinnert – Crossfire ist ein wilder Mix verschiedener narrativer und spielerischer Konzepte.

In gewisser Hinsicht bringt die seit fast 20 Jahren existierende IP eine Menge Lore-Ballast mit sich, der einer glaubwürdigen Singleplayer-Umsetzung im Weg stehen könnte. Ob Entwicklerstudio That’s No Moon das ganze unter einen Hut bringen kann, bleibt abzuwarten. Auch wann Crossfire erscheinen wird, ist derweil noch offen. Laut Geoff Keighley arbeiten die Entwickler bereits seit gut 5 Jahren an dem Titel. Angekündigt ist das Spiel für den PC (via Steam und Epic Games Store), die PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S.

Meinung von Stefan Sokolowski

Stefan Sokolowski

Missing In Action: Wenn Ubisoft sich nach dem Flop von Breakpoint nicht traut, den vakanten Markt der 3rd-Person-Taktik-Shooter mit einem neuen Ghost Recon zu bedienen, kommen eben andere zum Zug. Genug Expertise ist angesichts ehemaliger Entwickler von Naughty Dog und Infinity Ward in jedem Fall im neuen Studio That’s No Moon vertreten.

Dennoch bleiben Bedenken, ob bei all den gezeigten Ideen am Ende auch ein kohärentes Spiel herauskommt, denn die Zielgruppe für solche Shooter wünscht sich mehrheitlich wohl eher eine geerdetere Story und Präsentation. Wer hingegen heute zur bestehenden Crossfire-Lore in entsprechenden Wikis liest, könnte den ein oder anderen Cringe-Schock erfahren.

Gleichzeitig sieht der Titel in seiner Weltpremiere technisch und spielerisch vielversprechend aus. Das Deckungssystem und die Bewegung der Protagonisten durch schwieriges Gelände wirken auch im derzeitigen Entwicklungsstadium schon glaubwürdig. Die Ballerei hat ordentlich Wumms, ohne direkt zu sehr in Richtung eines Call of Duty abzudriften.



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Akku leichter austauschbar: Nintendo Switch 2 bekommt neue Hardware-Revision


Akku leichter austauschbar: Nintendo Switch 2 bekommt neue Hardware-Revision

Nintendo wird eine neue Revision der Switch 2 veröffentlichen, um einer EU-Verordnung zu entsprechen. Der Fokus liegt auf einem einfacher zu wechselnden Akku. Erscheinen wird die neue Hardware-Revision der Nintendo Switch 2 bis spätestens Februar 2027.

Nun hat Nintendo im Rahmen einer neuen Mitteilung offiziell bestätigt, an neuen Hardware-Produktversionen zu arbeiten, um der ab dem 18. Februar gültigen EU-Batterieverordnung zu entsprechen. Akkus müssen demzufolge leichter austauschbar sein, was entsprechend auch für die Nintendo Switch 2 gilt. Denn bei der aktuellen Hardware-Revision der Switch 2 ist ein Akkutausch relativ aufwendig, wie iFixit schreibt.

Diese Nintendo-Produkte bekommen wahrscheinlich neue Hardware-Revisionen

Nintendo wird für „aktuelle Produkte, deren Modellnummer mit ‚BBE‘ beginnt“, neue Revisionen anbieten, die den neuen Vorschriften entsprechen. Dazu zählen neben der Nintendo Switch 2 laut VGC auch die Joy-Cons der Hybrid-Konsole und der Switch 2 Pro-Controller. Demnach müsste Nintendo auch zu diesen Produkten neue Hardware-Revisionen anbieten.

Es sei jedoch angemerkt, dass in der Mitteilung von Nintendo weder konkrete Produkte noch ein Termin genannt werden, wann neue Hardware-Revisionen auf den Markt kommen werden. Da die neue EU-Verordnung jedoch am 18. Februar in Kraft tritt, wird das japanische Unternehmen die Switch 2 mit leichter austauschbarem Akku allerdings spätestens zu diesem Zeitpunkt veröffentlichen.

Mit Kennzeichnung auf der Verpackung

Die neuen Hardware-Revisionen der Nintendo Switch 2, den zugehörigen Joy-Cons und dem Switch 2 Pro-Controller werden zudem eine spezielle Kennzeichnung auf der Verpackung erhalten. Demnach wird auf den Kartons das Kürzel „OSM“ aufgedruckt sein, wodurch die überarbeiteten Modelle einfach von den alten Versionen unterscheidbar sein werden.

Unklar ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch, ob die kommenden Geräterevisionen ausschließlich in der EU oder auf der ganzen Welt erscheinen werden. Auch fehlen bislang Informationen dazu, wie sich die überarbeiteten Versionen im Detail von den Vorgängermodellen unterscheiden werden.

Zudem verlangt die Verordnung ab dem 18. Februar 2027, dass Batterien, die in bestimmten Geräten integriert sind und in der EU in Verkehr gebracht werden, jederzeit während ihres gesamten Lebenszyklus vom Endnutzer leicht ausgetauscht werden können. Um die Vorgaben dieser Verordnung zu erfüllen, leitet Nintendo Maßnahmen zur Bereitstellung von verordnungskonformen Produktversionen ein. Für aktuelle Produkte, deren Modellnummer mit ‚BEE‘ beginnt, wird es zukünftig verordnungskonforme Versionen geben, die eine individuelle Modellnummer haben und auf deren Verpackung die zusätzliche Kennzeichnung ‚OSM‘ sichtbar angebracht sein wird, die sie für regulatorische Zwecke als separate Produkte ausweist.´

Auszug aus der neuen Mitteilung zur Einhaltung von EU-Richtlinien und -Vorschriften von Nintendo



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