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Spotifys All Time Charts: 5 deutsche Podcasts in Top 20
Deutschland performt überdurchschnittlich in den globalen Podcast Charts
Angeführt wird das Ranking der meistgestreamten Podcasts aller Zeiten auf Spotify von The Joe Rogan Experience, doch direkt dahinter folgt mit Gemischtes Hack eines der erfolgreichsten deutschen Formate überhaupt. Insgesamt schaffen es gleich fünf Podcasts aus Deutschland in die globalen Top 20 – darunter Fest & Flauschig, Mordlust, Baywatch Berlin und Hobbylos.

Damit ist Deutschland im Podcast-Bereich so stark vertreten wie kaum ein anderer Markt neben den USA. Das Unternehmen beobachtete bereits 2015 in Deutschland, dass Talk-Formate stark nachgefragt wurden und sich schnell verbreiteten. Es entwickelte dahingehend die Idee, Musik und gesprochene Inhalte in einer App zu vereinen. So entstand die Spotify App in ihrer heutigen Form. 2016 folgte mit Fest & Flauschig der erste exklusive Spotify Podcast weltweit. Damit blickt Spotify 2026 auch auf zehn Jahre Podcasting auf der Plattform zurück. Saruul Krause-Jentsch erklärt:
Was 2016 mit ‚Fest & Flauschig‘ begann, ist heute zu einer globalen Erfolgsstory geworden, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass Deutschland heute der zweitgrößte Podcast-Markt der Welt ist.
Von Taylor Swift bis Gemischtes Hack: Die größten Spotify Hits aller Zeiten
Neben Podcasts veröffentlicht Spotify zum Jubiläum auch All-Time-Listen für Musik und Hörbücher. Taylor Swift führt das Ranking der meistgestreamten Künstler:innen an, Bad Bunny dominiert bei den Alben und mit Blinding Lights von The Weeknd steht einer der größten Streaming Hits überhaupt auf Platz eins der Songs.

Spotifys Top 3 im Überblick
Auf Grundlage des Hörverhaltens von Hunderten Millionen Nutzer:innen zeigen die neuen Top-Listen, welche Inhalte auf Spotify nicht nur erfolgreich waren, sondern über Jahre hinweg relevant geblieben sind. Grundlage sind die weltweiten Spotify Streams bis April 2026.
Spotify als Blaupause: Die nächste Transformation im Audio-Markt läuft bereits
Spotifys Erfolgsgeschichte steht für einen Paradigmenwechsel im Audio-Business. Musik, Podcasts und Videos werden nicht mehr besessen, sondern als jederzeit verfügbarer Zugang genutzt – on demand, plattformbasiert und personalisiert.
Gegründet 2006 in Schweden und 2008 gestartet, setzte Spotify früh auf ein Freemium-Modell aus kostenlosem, werbefinanziertem Zugang und einem Premiumabo. Genau diese Kombination senkte die Einstiegshürden radikal, ermöglichte globale Skalierung und machte die Plattform mit Hunderten Millionen Nutzer:innen zum Branchenprimus im Audio-Business. Im vierten Quartal 2025 gewann Spotify 38 Millionen neue Nutzer:innen hinzu und kommt damit auf 751 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen. Die Zahl der zahlenden Abonnent:innen stieg im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 290 Millionen.
Mit der zunehmenden Integration von Künstlicher Intelligenz steht der Audio-Branche die nächste Transformationsphase bevor. Algorithmische Empfehlungssysteme, generative Modelle und automatisierte Produktionsprozesse werden sowohl die Discoverability als auch die Erstellung von Audioinhalten maßgeblich prägen und womöglich sogar grundlegend verändern. Saruul Krause-Jentsch betonte in unserem Interview:
Machine Learning hilft uns, Inhalte besser zu empfehlen und Menschen genau die [Angebote] zu zeigen, die zu ihnen passen. […] KI kann unterstützen, aber Glaubwürdigkeit entsteht immer noch durch menschliche Stimmen.
Spotify lässt User endlich ihr Taste Profile bearbeiten

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Loved-CCO und Designerin: Was Mieke Haase von ihrer Kunstfigur Namae Koi gelernt hat
Mieke Haase hat eine virtuelle Künstlerin erschaffen, die selbst kreativ arbeitet
Eine KI-generierte Künstlerin als Abbild einer realen Kreativen: Namae Koi, erschaffen von Mieke Haase, ist als virtuelle Figur eigenständig künstlerisch tätig. Eine neue Zusammenarbeit mit DJ Hell könnte Namae Koi nun auch den Schritt in die analoge Welt ermöglichen.
Mieke Haase zählt zu den ersten Kreativen, die intensiv mit künstlicher Intelligenz künstlerisch gearbeitet haben. 2022 hat die Loved-C
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WM-Kampagne von Saint Elmo’s: Penny setzt mit Jürgen Kohler und Claudio Pizarro auf Fan-Wortwitz
Die Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler und Claudio Pizarro werben für das Gewinnspiel in der Penny-App
Penny nutzt die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft, um für sein App-Gewinnspiel „Glückspenny“ zu werben. Dabei setzt der Discounter auf die Ex-Fußballer Jürgen Kohler sowie Claudio Pizarro – und auf einen Gag, der leider sehr schnell zu durchschauen ist.
Wobei die Inszenierung grundsätzlich vertrauten Mustern folgt: Jubel, Euphorie, aufgeregte Stimmen. Während Claudio Pizarro und Jürgen Kohler mit dem Einkaufswagen durch den Supermarkt ziehen, deutet alles auf einen großen Fan-Moment hin: „Pizza!“ schreit jemand hinter den Regalen; „Cola!“ schallt es hinterher. Doch die Begeisterung gilt nicht den prominenten Ex-Fußballern, sondern den vermeintlichen Hauptdarstellern des Gewinnspiels – Coca-Cola und Gustavo Gusto Pizza.
Ziel der ab heute ausgespielten Kampagne ist es, die Nutzung der Penny-App während der Weltmeisterschaft zu steigern und das Gewinnspiel stärker in den Fokus zu rücken. Über die Anwendung verlost der Discounter nach eigenen Angaben mehr als eine Million Gratisartikel.
WM-Kampagne erinnert an „Hurz!“-Sketch
Netto-Gesicht Kerkeling jagt Giulia Gwinn den Schreck ihres Lebens ein
Mit seinem Sketch „Hurz“, der am 4. Juli 1991 in der Comedyserie „Total Normal“ im Ersten lief, schrieb Hape Kerkeling TV-Geschichte. In der WM-Kampagne von Netto, die Kerkeling in seinen berühmtesten Rollen zeigt, wird unter anderem diese schräge Szene des Komikers gewürdigt. Die Leidtragende ist keine Geringere als Giulia Gwinn. …
Oder auf das, worauf man hoffte, dass niemand rechnen würde? Der humorvolle Twist, den die Kampagne für sich reklamiert, wirkt weniger unerwartet, als komplett vorhersehbar. Jürgen Kohlers Spitzname lautete einst übrigens „Kokser“ – was nichts mit illegalen Substanzen zu tun hatte, sondern lediglich eine lautmalerische Ableitung seines Namens ist. Ein Wortwitz damit wäre womöglich überraschender gewesen.
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Kooperation mit ElevenLabs: Deutsche Telekom löst mit KI-Einstein-Kampagne eine Ethik-Debatte aus
Der KI-generierte Albert Einstein im aktuellen Werbefilm der Telekom
Ende letzter Woche fand die erste Arbeit von Jung von Matt für die Deutsche Telekom viel Beachtung: In dem komplett per KI erstellten Film tritt Albert Einstein als Protagonist auf, was bei LinkedIn für deutliche Kritik sorgte. Der ehemalige Jung-von-Matt-Chef Thomas Strerath liefert sogar eine fiktive, KI-generierte Antwort des legendären Wissenschaftlers.
Darf man eine verstorbene und extrem bekannte Persönlichkeit mittels KI wieder zum Leben erwecken und ihr zu Werbezwecken Worte in den Mund legen
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