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Digital Business & Startups

+++ Talon.One +++ Adyen +++ Quantistry +++ Volocopter +++ Solaris +++ Q.ANT +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Adyen kauft Talon.One (750 Millionen) +++ Quantistry schlittert in die Insolvenz +++ Ein Jahr nach der Rettung: Volocopter präsentiert neues Luftfahrzeug +++ Solaris bündelt seine Aktivitäten in Deutschland +++ Q.ANT expandiert in die USA +++

+++ Talon.One +++ Adyen +++ Quantistry +++ Volocopter +++ Solaris +++ Q.ANT +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 24. April).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Talon.One
+++ Mega-Exit in Berlin! Der niederländische Payment-Gigant Adyen übernimmt das Berliner Scaleup Talon.One, das eine Loyalty- und Promotion-Software anbietet. Der Kaufpreis beträgt 750 Millionen Euro. „Talon.One’s co-founders, Christoph Gerber and Sebastian Haas, will reinvest a meaningful portion of their proceeds in newly issued ordinary shares in Adyen, underscoring their long-term commitment to the combined business“, heißt es in einer Pressemitteilung zur Übernahme. Der amerikanische Geldgeber Silversmith Capital Partners, der Late-Stage-Investor Meritech Capital und Altinvestor CRV investierten zuletzt beachtliche 135 Millionen US-Dollar in Talon.One. Zuvor flossen rund 40 Millionen Euro in das Unternehmen. Talon.One, 2015 von Lieferando-Gründer Christoph Gerber und dem RapidApe-Founder Sebastian Haas gegründet, bietet seinen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit an, Coupon-Codes, Rabattaktionen, Bündelangebote, Empfehlungs- und Treueprogramme auf einer Plattform zu erstellen und zu tracken und somit das Promotion-Marketing zu optimieren. Für dieses Jahr peilt das Talon.One-Team rund 60 Millionen Annual Recurring Revenue (ARR) an. Rund 300 Mitarbeitende wirken derzeit für Talon.One. Gründer Gerber hielt zuletzt noch 23,6 % an seinem Unternehmen. Sein Mitstreiter Haas war noch mit 12,3 % an Bord. Deutsche Geldgeber waren keine bei Talon.One an Bord. Mehr über Talon.One

Quantistry
+++ Pleite! Das 2018 gegründete Berliner Startup Quantistry, das sich als „Materials Intelligence Platform“ positioniert, ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Philipp Grauer bestellt. Ananda Impact Ventures, Chemovator, ein Ableger von BASF, IBB Ventures und Co. investierten zuletzt 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team rund um die Gründer Marcel Quennet, Arturo Robertazzi und Stefan Kupferberg in den vergangenen Jahren rund 4,5 Millionen ein. Zum Konzept der Jungfirma heißt es: „Quantistry transforms the way sustainable materials are designed and discovered through its advanced Saas cloud-native simulation platform powered by Quantum and AI.“ Über die Hintergründe der Insolvenz ist bisher nichts bekannt. Mehr über Quantistry

Volocopter 
+++ Lebenszeichen! Das gescheiterte Flugtaxi-Unternehmen Volocopter, das im Frühjahr 2025 vom österreichischen Flugzeughersteller Diamond Aircraft gerettet wurde, gibt ein Lebenszeichen von sich. Das Unternehmen präsentierte gerade „das neu entwickelte Luftfahrzeug VoloXPro – einen elektrisch angetriebenen Ultraleicht-Multicopter“. Rund 160 Mitarbeitende arbeiten derzeit für Volocopter. Zielgruppe des VoloXPro sind unter anderem Flugschulen, Flugsportvereine und Luftsportbegeisterte. Mehr über Volocopter

Solaris
+++ Lesenswert! Das kriselnde Berliner FinTech Solaris plant seine Standorte in Frankreich, Italien und Spanien zu schließen. „Das Berliner Unternehmen will seine Aktivitäten künftig zentraler in Deutschland bündeln. Büros soll es bei Solaris demnach nur noch in Berlin und Frankfurt geben“, berichtet das Handelsblatt. Solaris gehört inzwischen mehrheitlich zum japanischen Unternehmen SBI (80 %). Im März hatte das Team seine Neuausrichtung (Fokus auf KI und Entlassungen) bekannt gegeben. Zuletzt wurde das einstige Unicorn noch mit weniger als 100 Millionen Euro bewertet. (Handelsblatt) Mehr über Solaris

Q.ANT
+++ Expansion in die USA! Das Stuttgarter DeepTech-Unternehmen Q.ANT, das photonische Prozessorlösungen entwickelt, macht sich in den USA breit. „Die Expansion gibt Hyperscalern, Rechenzentren und Innovatoren die Möglichkeit zu eruieren, wie sie mit unseren photonischen Native-Processing-Servern ihren Energieverbrauch senken und gleichzeitig die Rechenleistung steigern können“, berichtet das Team. Das Duquesne Family Office, die Investmentfirma von Stanley F. Druckenmiller, investierte zuletzt in Q.ANT. Cherry Ventures, UVC Partners und Co. punmpten zuvor zudem 62 Millionen Euro in das DeepTech-Unternehmen, 2018 von Michael Förtsch als Spin-off von Trumpf gegründet. Zuletzt gingen wieder vermehrt deutsche Startups auf Expansionskurs. Mehr über Q.ANT

CFO 
+++ Die Finanzabteilung wird zum Steuerungszentrum und ist zentral für Wachstum und Resilienz. 2026 wird klar zeigen, in welchen Unternehmen sich dieser Shift vollzieht, wo also Finanzteams gestalten statt zu verwalten. Mehr im Gastbeitrag von Gregory Herbert (Frisbii)

Blinkist
+++ Blinkist ist wieder in Gründerhand. Die Gründer Holger Seim und Tobias Balling halten nun jeweils 50 % an ihrem Unternehmen. „Eine strategische Neuausrichtung hat dazu geführt, dass die Vision, die die Grundlage unseres Exits war, nicht mehr im Fokus steht“, sagt Gründer Seim. Mehr über Blinkist

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Blinkist-Gründer kaufen ihr Startup zurück (Exit 2023) +++ Spot My Energy übernimmt Messstellenbetrieb von Zählerhelden +++ Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen in BLP Digital. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Galvany sammelt 10 Millionen ein


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Wärmepumpen-Startup Galvany sammelt 10 Millionen ein +++ Handwerker-Startup Tawo erhält 4,5 Millionen +++ Manuel Ortlechner investiert in SportsTech Zone14 +++

Galvany sammelt 10 Millionen ein

Im #DealMonitor für den 8. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Galvany
+++ Der niederländische EnergyTech-Investor SET Ventures und der Berliner ClimateTech-Geldgeber AENU investieren im Rahmen einer Seed-Investmentrunde 10 Milionen Euro in Galvany. Das Startup aus Berlin, 2022 von Raik Belka gegründet, kümmert sich Installation, Betrieb und Optimierung von Wärmepumpen. „Im Zentrum steht KI-gestütztes Energiemanagement, das Lastprofile in Echtzeit orchestriert und dynamische Stromtarife in messbare Endkundenersparnis übersetzt“, heißt es zum Konzept. 2025 erwirtschaftete das junge Unternehmen 20,1 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 2,8 Millionen). Unter dem Strich stand dabei ein „positives EBIT“. Für 2026 peilt das Team (90 Mitarbeitende) rund 60 Millionen an. Das frische Kapital soll unter anderem in den „Ausbau der Partnerstrukturen mit Installationsbetrieben“ fließen. SET Ventures hält nun 18,1 % am Unternehmen. AENU ist mit 17,2 % an Bord. Mehr über Galvany

Tawo
+++ Die Unternehmensgruppe Centrotec, die sich um nachhaltige Gebäudetechnik kümmert, das Unternehmen Leadership Datacenter (Rechenzentren), OBI SQUARED Venture Capital, die Handwerksgruppe HPM, H2 Ventures (Michael Haufler, Andreas Haufler) und weitere Business Angels investieren 4,5 Millionen Euro (darüber 500.000 Euro Fremdkapital) in Tawo. Beim Berliner Startup, von Daniel Broecker und Simon Probst angeschoben (beide ehemals Enpal), dreht sich alles um Elektroinstallation und Anlagenbau. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Tawo liefert Handwerksqualität mit digitalen Prozessen – für saubere Dokumentation, weniger Reibung und mehr Termintreue.” Centrotec hält nun rund 8,8 % an Tawo. Mehr über Tawo

Zone14
+++ Der Ex-Austria-Wien-Kapitän Manuel Ortlechner investiert in Zone14 – siehe auch Brutkasten. Das Wiener SportsTech, 2021 gegründet, bietet „Videoanalaysen wie aus der Champions League für alle Vereine“. Damit möchte das Team der Gründer Tobias Gahleitner, Lukas Grömer und Simon Schmiderer Coaches helfen, „sich ohne großen Aufwand auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen – ihre Mannschaften zu verbessern und kreative Lösungen und Taktiken zu finden“. Mehr über Zone14

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5 neue Startups: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX, Kai Karosse


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX und Kai Karosse.

5 neue Startups: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX, Kai Karosse

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

tvently
Das Startup Tvently aus München, von Jens-Christian Rödel an den Start gebracht, bietet ein umfassendes Freelancer-Toolkit: „Projektmanagement, Zeiterfassung und Kundenabrechnung, in einer App – inklusive Basis-CRM für Deine Kontaktverwaltung und Lead-Verfolgung“, ist zu lesen. 

Carbony
Hinter Carbony aus Steyr, von Matthias Rettenbacher, Silyan Ivanov, Sandra Gottschall und Thomas Rinder gegründet, verbirgt sich ein Startup, das mit seinen „Carbon Removal“- Projekten bereits in die Atmosphäre freigesetztes CO2 langfristig speichern möchte. Konkret geht es dabei um die sogenannte Technologie des „Enhanced Rock Weathering“, also beschleunigte Verwitterung. 

SilverFriend
Der KI-gestützte Dienst SilverFriend aus Berlin, von Feras Alsamawi angeschoben, ruft täglich ältere Menschen an und führt mit ihnen personalisierte Gespräche. Eine Gedächtnisfunktion sorgt dafür, dass Details aus früheren Gesprächen aufgegriffen werden. Nach jedem Anruf erhalten dann Angehörige eine kurze persönliche Zusammenfassung per E-Mail oder SMS.

QUCOXX
QUCOXX aus Tiefgraben widmet sich KI-gestützter Unternehmensberatung für KMUs. Mit QUCOXX “kannst Du in wenigen Augenblicken eine Analyse und einen Umsetzungsplan für Deine Prioritäten bekommen oder eine Lösung für ein bestimmtes finanzielles, betriebliches oder kommerzielles Ziel finden”, teilt das Team der Gründer:innen Karolina Sauer-Sidor, Andreas Sauer und Jörg Erlemeier mit. 

Kai Karosse
Die frische Firma Kai Karosse aus Berlin, von David Schmeußer und Rico-Thore Kauert ins Leben gerufen, setzt auf KI-gestützte Schadensbewertungen für Pkw. Das Tool richtet sich an private Autofahrer sowie perspektivisch an Werkstätten, Versicherer, Leasinggesellschaften und Flottenbetreiber.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Earlybird-Partner Andre Retterath: Meine drei besten Tipps an Gründer


Gründerszene war auf den Startup Awards 2026 – und hat Earlybird-Partner Andre Retterath gefragt, wie man als Gründer Investoren überzeugt.

Earlybird-Partner Andre Retterath: Meine drei besten Tipps an Gründer

Weiß, wie man Investoren überzeugt: Earlybird-Partner Andre Retterath.
Earlybird

Er ist General Partner bei einem der erfolgreichsten europäischen Frühphasen-Investoren: Andre Retterath von Earlybird. Gründerszene hat ihn auf auf den Startup Awards 2026 getroffen und ihm drei kurze Fragen gestellt. Zwischen Bühne und Bar erklärt er, worauf es ihm bei Gründern ankommt – und warum die meisten schon beim ersten Kontakt scheitern.

Sein wichtigster Punkt dabei: Gründer müssten rausgehen. „Investoren kommen in den seltensten Fällen auf dich zu“, sagt Retterath. Wer Geld will, müsse sichtbar werden. Events besuchen, Netzwerke nutzen, gezielt Investoren ansprechen. Direkt, ohne Umwege.

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Retteraths drei konkreten Tipps

  • Geht aktiv auf Investoren zu. Wartet nicht, bis jemand euch entdeckt“, meint Retterath. Man müsse den Kontakt selbst suchen – auf Events, über LinkedIn oder per Mail.
  • Schreibt keine Standardnachrichten„, sagt er. Wer Retterath einfach eine generische Anfrage schicke, gehe unter. Besser: ein klarer, individueller Pitch, der sofort zeigt, warum genau dieses Startup spannend ist.
  • „Kommt schnell auf den Punkt.“ Earlybird sehe rund 50.000 Deals pro Jahr, alleine in Europa. Niemand lese lange Texte. Entscheidend sei, in wenigen Sätzen zu erklären, was das Unternehmen besonders mache.

Retterath meint: „Du musst innerhalb kürzester Zeit zeigen, warum du herausstichst.“ Wer das nicht schafft, verliert sofort.





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