Digital Business & Startups
+++ Padelsmart +++ AENU +++ Savedroid +++ Impossible Founders +++ iF Momentum +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Febesol-Gründer Daniel Fellhauer startet Padelsmart +++ Philip Specht wird General Partner bei AENU +++ Über die „irre Schatzsuche“ bei Savedroid +++ Impossible Founders startet iF Momentum +++ So funktioniert beglaubigt.de +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 28. April).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Padelsmart
+++ Alle schwingen das Padel! Seriengründer Daniel Fellhauer (Febesol) drängt mit Padelsmart ins angesagte Padelsegment. Das Startup aus Monheim am Rhein entwickelt „ein digitalisiertes, AI-basiertes Modell für den Aufbau und Betrieb von Padel-Anlagen“. Zunächst plant das Team „20 Standorte mit insgesamt über 100 Courts“. Fellhauer schielt aber schon ins Ausland und nimmt Frankreich, Österreich, Polen und Tschechien ins Visier. Wichtig ist ihm bei allem der komplett digitale Betrieb aller Anlagen – „von der Buchung über den Zugang bis hin zur Nutzung“. „Wir bauen keine Sportflächen, wir bauen ein Produkt. Die Integration digitaler Funktionen ist dabei kein Zusatz, sondern Grundvoraussetzung. Wer diesen Markt analog betreiben will, wird ihn nicht skalieren können“, sagt der Unternehmer. Die Trendsportart Padel, die Elemente von Tennis, Squash und Badminton vereint, ist derzeit extrem angesagt. Bereits erfolgreich im Markt unterwegs ist das Münchner Sport-Startup PadelCity. In den vergangenen Jahren flossen insgesamt rund 15 Millionen in das Unternehmen, das unter anderem Plätze vermietet sowie Ausrüstung verleiht und verkauft. Das Berliner Padel-Startup Mitte sammelte zuletzt 3,5 Millionen ein. Und auch das Wiener Startup Smash setzt voll und ganz auf den Trendsport. Mehr über SportsTech
AENU
+++ Aufstieg! Philip Specht wird General Partner beim Berliner Impact-Investor AENU. „Seven portfolio companies came into the fund through him. trawa, GALVANY, Equitable Earth, re.solution, feld.energy, Apiday, Epyr. Philip was in the room for every one of them“, teilt der Geldgeber auf Linkedin mit. Specht wechselte Anfang 2024 vom Wiener Frühphaseninvestor Speedinvest zum Impact-Investor AENU, der 2021 von den beiden Szeneköpfen Fabian und Ferry Heilemann ins Leben gerufen wurde. Der junge Berliner ClimateTech-Investor verkündete im Herst 2024 das Final Closing seines ersten Fonds (170 Millionen). Mehr über AENU
Savedroid
+++ Lesenswert! Das Manager Magazin berichtet über die „irre Schatzsuche“ der Frankfurter Kryptofirma Savedroid. Weil ein Anwalt das Masterpasswort angeblich falsch notiert habe, kämpft Gründer Yassin Hankir seit mehr als sechs Jahren „vor Gericht um den Schatz seiner Börsenfirma“. Es geht wohl um rund 29 Millionen Euro. „Der Gründer hatte einen fatalen Fehler gemacht: Er vertraute die Schlüssel zu seinen digitalen Wallets einem Treuhänder an, der die Glaubwürdigkeit des Unternehmens untermauern sollte“, heißt es weiter. Eine Belohnung soll es nun richten. (Manager Magazin) Mehr über Savedroid
Impossible Founders
+++ Ein neuer DeepTech-Brutkasten! Die Hamburger Startup Factory Impossible Founders startet das Acceleration-Programm iF Momentum. „Startups erhalten 100.000 Euro Finanzierung und werden über sechs Monate hinweg dabei unterstützt, Pilotprojekte umzusetzen, Integration in realen Umgebungen nachzuweisen und die Grundlage für die nächste Finanzierungsphase zu schaffen“, heißt es zum Konzept. Die Hanseaten positionieren iF Momentum dabei aber nicht als „klassischen Accelerator“. Es gehe vielmehr „um ein hochselektive 1:1 Setup, das gezielt den Schritt von Forschung in industrielle Nutzung beschleunigt“. Mehr über Impossible Founders
beglaubigt.de
+++ Hinter beglaubigt.de verbirgt sich ein „digitaler Notar“. Das Team aus München konnte gerade 3,3 Millionen einsammeln. „Wir haben lange gebootstrapped, bis wir eine solide Kundenbasis und echte Traction aufgebaut hatten“, sagt Gründer Felix Gerlach. Mehr über beglaubigt.de
Startup-Radar
+++ Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Fertara, NeoBid, Tutel, 3tag und pace club. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Stuttgarter Robotik-Startups Sereact sammelt 110 Millionen ein +++ Cyber Security-Startup QuoIntelligence erhält 7,3 Millionen +++ Noreja bekommt 1,1 Millionen +++ Cohere übernimmt Aleph Alpha. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
OpenAI übernimmt Ona – deutsche-startups.de
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ ChatGPT-Entwickler OpenAI übernimmt Kieler Startup Ona (früher als Gitpod bekannt) +++

+++ #DealMonitor +++ ChatGPT-Entwickler OpenAI übernimmt Kieler Startup Ona (früher als Gitpod bekannt) +++
Im #DealMonitor für den 12. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
MERGERS & ACQUISITIONS
OpenAI – Ona
+++ Der amerikanische ChatGPT-Entwickler OpenAI schnappt sich das Kieler KI-Unternehmen Ona, das früher als Gitpod bekannt war. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Gründerszene zufolge handelt es sich um einen der größten deutschen Startup-Exits der vergangenen Jahre. Im Zuge der Übernahme wird das komplette Ona-Team zu OpenAI wechseln und das Codex-Team des Unternehmens verstärken. Nach Firmenangaben nutzen inzwischen mehr als 5 Millionen Menschen pro Woche die KI-Plattform Codex. Mit Ona, 2020 von Sven Efftinge, Moritz Eysholdt und Jan Köhnlein gegründet, können Entwickler ihre Projekte zügig umsetzen. Das Startup bietet seinen Nutzer:innen eine einsatzbereite Entwicklungsumgebung im Browser – und zwar auf Knopfdruck. Investoren wie General Catalyst, Speedinvest, Crane Venture Partners, Vertex Ventures US, MongoDB Ventures sowie Shopify-Gründer Tobi Lütke investierten in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Ona
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Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
WM 2026: In diese Startups investieren Neuer, Kimmich und Co.
Sie stehen bei der WM 2026 für Deutschland auf dem Platz und investieren Millionen in Startups. Gründerszene zeigt, was die DFB-Stars mit ihrem Geld machen.
Kaffee, Proteinriegel, Padel-Plätze und digitale Barrierefreiheit: Deutschlands Nationalspieler investieren längst nicht mehr nur in Immobilien oder Aktien. Einige bauen sich parallel zur Fußballkarriere ein beachtliches Startup-Portfolio auf.
Gründerszene hat die Investments des aktuellen DFB-Kaders zusammengetragen. Bei den meisten Spielern sind keine Beteiligungen bekannt. Öffentlich als Startup-Investoren treten bislang vor allem vier Nationalspieler auf: Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah und David Raum.
Manuel Neuer: Der aktivste Startup-Investor im DFB-Team
Kaum ein Nationalspieler investiert so breit wie Manuel Neuer. Der Weltmeister setzt vor allem auf Consumer-Produkte und Lifestyle-Marken.
Alrighty
Für die Kaffeemarke Alrighty Caretrade Coffee eröffnete Fußball-Weltmeister Manuel Neuer gemeinsam mit dem Gründerteam 2024 seine erste Rösterei inklusive Coffee Shop in München. Hinter dem Kaffee-Startup stehen die Gründer Daniel Rizzotti, Volker Meyer-Lücke und Sebastian Kroth. Neuer ist als Gesellschafter an dem 2023 gegründeten Unternehmen beteiligt.
Happybrush
Manuel Neuer ist nicht nur das Gesicht der Marke HappybrushGmbH. Der DFB-Nationaltorhüter ist im Frühjahr 2026 als strategischer Partner bei dem Münchner Zahnpflege-Startup eingestiegen. Neuer beteiligt sich nach Unternehmensangaben auch an der Entwicklung neuer Produkt- und Markenkonzepte.
Health Yeah
Mit dem Riegel-Startup Health Yeah hat Manuel Neuer selbst 2023 gegründet. Die Energieriegel sollen aus natürlichen Zutaten bestehen sowie gluten- und laktosefrei sein. Neuer sitzt bei Health Yeah im Aufsichtsrat, CEO ist der ehemalige Schalke-Nachwusspieler Jan Driessen, mit dem Neuer seit Jugendtagen befreundet ist.
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Deutsche Kosmetikwerke AG
2022 machte Neuer öffentlich, dass er auch bei der Deutschen Kosmetikwerke AG investiert ist, die Hautpflegeprodukte vertreibt. Der Fußballer sitzt dort ebenfalls im Aufsichtsrat. Bei der Kosmetikfirma macht Manuel Neuer auch Werbung für die Hautpflegeprodukte.
Deutsche Reinigungswerke AG
Manuel Neuer hat sich außerdem 2023 an der Gründung der Deutsche Reinigungswerke AG, einer Firma für Putzmittel, beteiligt und ist inzwischen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Das geht aus Unterlagen im Handelsregister hervor. Neuer ist demnach über seine Investmentfirma MN Business GmbH mit insgesamt 120.000 Euro bei der DRW eingestiegen, berichtete Welt am Sonntag.
Rad Race
Seit April 2024 ist Manuel Neuer mit seinem Unternehmen MN Business GmbH in das Fahrrad-Startup Rad Race investiert. Das Startup organisiert Radsport-Events, wie Rennen und Touren, betreibt aber auch eigene Fahrradläden.
VoteBase
2021 beteiligte sich Nationaltorhüter Neuer am Startup VoteBase, das Wahlen sicher digitalisieren will. Gegründet wurde das Unternehmen vom Cybersecurity-Experten Payman Supervizer und Maximilian Pieters. VoteBase beruht auf der Blockchain-Technologie.
David Raum setzt auf Amateurfußball
Prematch
Prematch richtet sich an Fans des Amateursports – für die Gründer Lukas Röhle, Niklas Brackmann und Fiete Grünter aus Köln eine attraktive Marktlücke. Auf der Plattform können Fußballer, die auf Berzirks- oder Regionalebene spielen, ihre Marktdaten tracken, Leistungsstatistiken abrufen und News aus ihrer Liga lesen. David Raum investierte Ende letzten Jahres in das Fußball-Startup.
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Jonathan Tah investiert in Gesundheit und Ernährung
Neoh
Riegel sind auch für Jonathan Tah ein Investment-Case: 2020 investierte Tah in das Wiener Startup Neoh, das Protein-Schoko-Riegel herstellt. Die Summe soll im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Außerdem ist er Markenbotschafter.
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Sansirro
Das steirische Startup Sansirro erfasst Gesundheits- und Bewegungsdaten direkt über Kleidung erfassen. Im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde beteiligte sich unter anderem Jonathan Tah 2022 an dem Unternehmen.
Zudem ist Tah sogenannter Limited Partner beim deutschen VC Robin Capital.
Joshua Kimmich setzt auf Food-Tech und Padel
Precision
FC Bayern München-Fußballer Joshua Kimmich investierte 2025 in das Münchner Startup Precision, auch bekannt aus der TV-Show Die Höhle der Löwen (DHDL). Das Startup der Seriengründer Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck setzt auf eine Milch-Alternative, die Milchprotein und pflanzliche Inhaltsstoffe kombiniert.
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Padel City
Außerdem stieg Kimmich bei Padel City ein: Das Startup wurde 2022 Marcus Englert, Sebastian Weil, Jonathan Sierck und Fußballtrainer Hansi Flick gegründet – und setzt auf die Trendsportart Padel. Padel City vermietet Plätze, verleiht und verkauft Ausrüstung und erzielt Erlöse durch Gastronomie und Sponsoring.
Eye Able
Ebenfalls ist der Fußballer bei der Assistenzsoftware Eye-Able an Bord: Das 2020 gegründete Startup setzt sich für Barrierefreiheit im Internet ein.
Zu den gescheiterten Investments Kimmichs gehört das Münchner Metaverse-Startup The Football Company, das 2023 Insolvenz anmeldete.
Digital Business & Startups
+++ Ona +++ OpenAI +++ ClimateTech +++ 20VC +++ Vsquared Ventures +++ Logicc +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Mega-Exit in Kiel!? OpenAI kauft Ona (früher Gitpod) +++ Nach dem ClimateTech-Boom folgt nun die Konsolidierung +++ InvestorsToWatch: 20VC +++ Vsquared Ventures geht nach London +++ Logicc wächst auf 2 Millionen ARR +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 12. Juni).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Ona
+++ Mega-Exit in Kiel? Der amerikanische ChatGPT-Entwickler OpenAI schnappt sich das Kieler KI-Unternehmen Ona, das früher als Gitpod bekannt war. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Gründerszene zufolge handelt es sich um einen der größten deutschen Startup-Exits der vergangenen Jahre. Im Zuge der Übernahme wird das komplette Ona-Team zu OpenAI wechseln und das Codex-Team des Unternehmens verstärken. Nach Firmenangaben nutzen inzwischen mehr als 5 Millionen Menschen pro Woche die KI-Plattform Codex. Mit Ona, 2020 von Sven Efftinge, Moritz Eysholdt und Jan Köhnlein gegründet, können Entwickler ihre Projekte zügig umsetzen. Das Startup bietet seinen Nutzer:innen eine einsatzbereite Entwicklungsumgebung im Browser – und zwar auf Knopfdruck. Investoren wie General Catalyst, Speedinvest, Crane Venture Partners, Vertex Ventures US, MongoDB Ventures sowie Shopify-Gründer Tobi Lütke investierten in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Für den Wiener Frühphasen-Investor Speedinvest läuft es im KI-Segment derzeit besonders gut: Nach dem Verkauf von Emmi AI an Mistral AI folgt mit Ona nun bereits der nächste prominente Exit. Speedinvest beweist damit einmal mehr ein gutes Gespür für junge KI-Unternehmen. Bemerkenswert bei der Ona-Übernahme ist, dass OpenAI nicht auf ein weiteres KI-Anwendungsunternehmen setzt, sondern gezielt Infrastruktur für Entwickler:innen einkauft. (Gründerszene) Mehr über Ona
ClimateTech
+++ Neue Realität im grünen Segment! Nach dem GreenTech- und ClimateTech-Boom der vergangenen Jahre beginnt sich der Markt neu zu sortieren. Zuletzt übernahm Carbonfact das Berliner ClimateTech Vaayu, Planted fusionierte mit Code Gaia, der amerikanische Energiesoftware-Anbieter Stem schluckte das Wiener ClimateTech Raicoon und das englische Sustainability-Unternehmen Diginex übernahm das Berliner ClimateTech Plan A. Gleichzeitig häufen sich aber auch die Rückschläge. So wird das Hamburger Recycling-Startup Cirplus nach mehr als sieben Jahren liquidiert. Das Landshuter Startup Zentur.io, das eine Software für Wärmenetzbetreiber entwickelt, schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Vieles spricht damit für eine neue Phase im GreenTech- und ClimateTech-Segment. Nach Jahren mit zahlreichen Neugründungen, üppigen Finanzierungsrunden, einigen Milliardenbewertungen vor allem aber einer Vielzahl ähnlicher Lösungen rücken nun Größe, Vertriebskraft und Skalierung stärker in den Mittelpunkt. Dass sich das Umfeld verändert, zeigt auch der GreenTech Monitor 2026. Zwar tummeln sich in Deutschland inzwischen 2.903 GreenTech-Startups. Im vergangenen Jahr entstanden jedoch lediglich 312 neue Unternehmen. Als Gründe werden politische Unsicherheit und ein schwierigeres Investitionsklima genannt. Die goldenen Zeiten für GreenTechs sind damit definitiv vorerst vorbei. Mehr über ClimateTech
20VC
+++ InvestorsToWatch! Mit 20VC hat der britische Podcaster Harry Stebbings in den vergangenen Jahren einen der spannendsten Frühphasen-Investoren Europas aufgebaut. Bekannt wurde der Londoner zunächst mit seinem Podcast The Twenty Minute VC, aus dem schließlich die Venture-Capital-Gesellschaft 20VC entstand. Der inzwischen mehr als 600 Millionen US-Dollar schwere Investor investiert in der Seed-Phase zwischen 500.000 und 5 Millionen US-Dollar sowie in der Series A zwischen 5 und 25 Millionen. Zu den bekanntesten Beteiligungen des Geldgebers zählen Remote, Poolside, Sorare, Lovable, Linktree und Tripledot Studios – allesamt spätere Milliardenunternehmen. Auch in Deutschland ist 20VC inzwischen aktiv unterwegs. Zum Portfolio des Investors gehören unter anderem allO, Alloy, Buena, Comstruct, Handly, Lio, Peec AI, Slay, Taxdoo, Xentral und ZeKju. In Österreich ist der Geldgeber neurdings zudem bei fonio.ai an Bord. Angesichts der bisherigen Trefferquote dürfte sich ein Blick auf neue 20VC-Investments künftig besonders lohnen. Mehr über 20VC
Vsquared Ventures
+++ London calling! Der Münchner DeepTech-Investor Vsquared Ventures eröffnet einen Standort in London. Der Geldgeber, 2020 von Benedikt von Schoeler, Thomas Oehl und Amiram Roth-Deblon gegründet, zählt inzwischen zu den wichtigsten DeepTech-Investoren Europas. Erst 2024 sammelte der Venture Capitalist 214 Millionen Euro für seinen zweiten Fonds ein. Insgesamt verwaltet Vsquared inzwischen rund 450 Millionen Euro. Im Portfolio des Investors finden sich Unternehmen wie Isar Aerospace, Neura Robotics, IQM, Cylib, CustomCells und The Exploration Company. Mit der Expansion nach London reagiert der Investor auf die wachsende Bedeutung von Zukunftsthemen wie KI, Robotik, Quantencomputing, Raumfahrt und Energie. „Vor zehn Jahren mussten wir noch erklären, warum DeepTech wichtig ist. Heute stehen KI, Robotik, Quantencomputing, Energie und Halbleiter im Zentrum der europäischen Wirtschaftsagenda“, teilt das Team auf Linkedin mit. Mit dem Schritt nach London schlägt Vsquared eine Brücke zwischen deutscher Ingenieurskunst und britischem Wachstumskapital. (Linkedin, Sifted) Mehr über Vsquared Ventures
Logicc
+++ Rasantes Wachstum! Das Hamburger KI-Startup Logicc wächst derzeit mit beeindruckendem Tempo. Gründer Emil Woermann berichtet auf Linkedin, dass das Unternehmen inzwischen 2 Millionen US-Dollar ARR erreicht hat. Für die erste Million wiederkehrender Umsätze benötigte das Team noch 6,5 Monate, die zweite folgte nun in weniger als zwei Monaten. Im Interview mit deutsche-startups berichtete Mitgründer Jacob Leffers erst im April, dass Logicc bereits rund 1.800 Kunden gewonnen habe und das Ziel verfolge, den Umsatz innerhalb eines Jahres zu verzehnfachen. Das Startup entwickelt eine Plattform, die Unternehmen einen datenschutzkonformen Zugang zu führenden KI-Modellen ermöglicht. „Regulated companies are tired of the trade-off between cutting-edge AI and compliance“, schreibt Woermann. Die Entwicklung passt damit auch zu einem größeren Trend: Lösungen, die Unternehmen beim Umgang mit regulatorischen Anforderungen unterstützen, erleben derzeit einen regelrechten Boom (Linkedin) Mehr über Logicc
Venture Capital
+++ Immer mehr Fußball-Weltmeister von 2014 investieren in Startups. Während Mario Götze zu den aktivsten Startup-Investoren unter Deutschlands Ex-Profis zählt, setzen andere wie Lukas Podolski oder Julian Draxler eher auf den Aufbau eigener Unternehmen. Mehr in unserer Übersicht: Fußballer-Weltmeister, die in Startups investieren
Sally
+++ „Sally ist eine App, die deiner Kleidung ein zweites Leben schenkt“, sagt Gründer Paolo Coda. „Langfristig sehen wir das größte Potenzial im B2B-Bereich: Marken können Sally als SaaS-Lösung nutzen, um ihren Kund:innen After-Sales-Services anzubieten“, führt der Kölner weiter aus. Mehr über Sally
#JOBS
Baker Tilly
+++ Unser Job des Tages! Baker Tilly sucht einen Digital Marketing Manager Website, Content & E-Mail-Marketing (m/w/d). Wir als Baker Tilly sind mit 50.400 Expertinnen und Experten in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting in 147 Ländern vertreten. In Deutschland gehören wir zu den führenden partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften mit 1.740 Kolleginnen und Kollegen verteilt auf 10 Standorte.
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Agentic Commerce-Startup ShopAgentic sammelt 1,9 Millionen ein +++ Nanomaterialien-Startup Invisible-Light Labs bekommt 1,5 Millionen +++ Bose kauft Connected Audio-Firma StreamUnlimited. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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