Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Mit Keycloak zum sicheren Identity- und Access-Management
Keycloak ist eine Open-Source-Lösung für Identity- und Access-Management (IAM), die die zentrale Verwaltung von Benutzeranmeldungen für Anwendungen und Dienste ermöglicht. Die Plattform unterstützt unter anderem Single Sign-on (SSO), Rollen- und Rechteverwaltung sowie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und lässt sich flexibel in bestehende Systemlandschaften integrieren.
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Im zweitägigen Workshop Keycloak Masterclass: Fortgeschrittene Konfiguration, Entwicklung & Betrieb in der Praxis lernen Sie, wie Sie Keycloak gezielt konfigurieren, erweitern und in komplexe Architekturen integrieren. Sie arbeiten mit erweiterten Rollen- und Berechtigungskonzepten, setzen MFA-Szenarien um und verstehen, wie Benutzer über zentrale SSO-Mechanismen und Lifecycle-Prozesse verwaltet werden.
Darüber hinaus üben Sie die Integration von Keycloak in unterschiedliche Identity Provider, beispielsweise Microsoft Entra ID oder andere Keycloak-Instanzen, und bauen so föderierte Identitätsarchitekturen auf.
Keycloak individuell anpassen und sicher betreiben
Im praktischen Teil des Workshops lernen Sie, wie Sie Keycloak an individuelle Anforderungen anpassen. Sie entwickeln und nutzen Erweiterungen, arbeiten mit der Keycloak-API und integrieren die Lösung in bestehende oder neue Anwendungslandschaften – etwa über API-Gateways oder externe Identity Provider.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem produktiven Betrieb: Sie lernen, wie Keycloak stabil und sicher betrieben wird, einschließlich Monitoring, Logging, Backup-Strategien und Security-Hardening. Darüber hinaus erhalten Sie Einblicke in moderne DevOps-Praktiken wie CI/CD-Pipelines, Configuration as Code sowie den Betrieb in Kubernetes-Umgebungen.
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Juni 15.06. – 16.06.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 18. Mai 2026 |
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September 07.09. – 08.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 10. Aug. 2026 |
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November 23.11. – 24.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 26. Okt. 2026 |
Von Erfahrungen aus der Praxis profitieren
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Sie profitieren von der gemeinsamen Expertise Ihrer Trainer Jens Lehnhoff und Stefan Gries von der codecentric AG. Jens Lehnhoff ist Senior IT Consultant mit über 15 Jahren Erfahrung in Softwareentwicklung und Beratung. Seine Schwerpunkte liegen auf Keycloak sowie den Standards OpenID Connect und OAuth 2.0. Stefan Gries ist IT- und IAM-Consultant und berät Unternehmen regelmäßig bei der Konzeption, Einführung und dem Betrieb von Authentifizierungs- und Identity-Management-Systemen.
Im Workshop verbinden beide ihre Praxiserfahrung aus zahlreichen Projekten und zeigen, wie Keycloak sicher, skalierbar und nachhaltig in realen Unternehmensumgebungen eingesetzt wird.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an erfahrene Administratoren, Softwarearchitekten, Entwickler sowie DevOps-Engineers, die Keycloak professionell einsetzen und weiterentwickeln möchten. Durch die auf maximal 15 Teilnehmende begrenzte Gruppengröße ist ein intensiver fachlicher Austausch mit den Trainern sowie innerhalb der Gruppe gewährleistet.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Nachrüstung für Apples Time Capsule: Open-Source-Projekt hält SMB am Leben
macOS 27 schneidet bekanntlich allerlei alte Zöpfe ab: So ist es das erste Mac-Betriebssystem, das nicht mehr auf Intel-Maschinen lauffähig ist, künftig werden nur noch Apple-Silicon-Macs unterstützt. Doch dabei bleibt es nicht. Auch ein altes (und noch immer erstaunlich beliebtes) Stück Hardware verliert den Support: Die mit Festplatten ausgestatteten Router der AirPort- beziehungsweise Time-Capsule-Serie können keine Time-Machine-Backups mehr anlegen. Apple hatte dies bereits im Sommer 2025 angekündigt. Grund ist eine wichtige Protokolländerung in Golden Gate.
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Logischer Schritt, dennoch schade
Denn mit dem Update wird auch der Support für das traditionelle Apple Filing Protocol, kurz AFP, aus dem System genommen. Dies ist eigentlich nur logisch, da Apple schon seit vielen Jahren standardmäßig auf Samba (SMB) setzt. Allerdings beherrschen AirPort- beziehungsweise Time-Capsule-Geräte nur AFP und SMBv1. Und letzteres funktioniert mit macOS ebenfalls nicht mehr.
Apple hatte seine AirPort-Geräte offiziell im Jahr 2018 vom Markt genommen, nachdem sie zuletzt kaum gepflegt wurden. Sie galten nicht nur als WLAN-Geräte als verlässlich, sondern auch als praktisches Backup-NAS für Time-Machine-Sicherungen. Time Capsule und AirPort Disk, wie die Funktion zuletzt hieß, wurden bislang nicht durch neue Modelle ersetzt.
Open-Source-Projekt als Lösung
Wer seinen Apple-Router dennoch weiter für Backups nutzen will – etwa nachdem er oder sie die interne Festplatte aufgerüstet hat –, muss einen Hack anwenden. Den bietet zum Glück mittlerweile ein regelmäßig gepflegtes Open-Source-Projekt auf GitHub: TimeCapsuleSMB. Die Idee dabei: Samba 4 auf die Time Capsule bringen, das dann SMBv3-Support liefert. Möglich ist dies via Python oder einer macOS-GUI-App, die einen aktuellen Samba-Server auf die Geräte bringt.
Läuft auf der Time Capsule ein NetBSD 6 (Geräte der 5. Generation ab 2013), startet der Server automatisch. Ältere Geräte mit NetBSD 4 benötigen eine manuelle Aktivierung oder eine umgeflashte Firmware mit Boot Hook. Das Projekt des Programmierers James Chang kann die Geräte über eine SMB-URL im Finder einbinden, man muss sich also nicht auf Apples (sicherlich demnächst obsoleten) Legacy-Stack verlassen. Eine ausführliche FAQ erläutert das Vorgehen.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Von NASA-Sonde Lucy besucht: Asteroid Donaldjohanson taumelt um die Sonne
Der erdnussförmige Asteroid Donaldjohanson dreht sich nicht einfach nur um eine Achse, sondern taumelt auf seiner Bahn um die Sonne um eine weitere. Das haben Auswertungen jener Daten ergeben, die die NASA-Sonde Lucy bei ihrem Vorbeiflug im Frühjahr 2025 gesammelt hat. Wie die US-Weltraumagentur jetzt ausführt, dauert eine Umdrehung des Himmelskörpers um sich selbst 10,5 Erdentage, die gleichmäßige Schwankung erfolgt im Rhythmus von 26,5 Erdentagen. Das unerwartete Bewegungsmuster geht demnach wohl auf die unsymmetrische Gestalt des Asteroiden in Verbindung mit dem sogenannten YORP-Effekt zurück: eine Veränderung der Rotation unter dem Einfluss der Sonnenstrahlung. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt war an der Forschung beteiligt.
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Darstellung der Bewegungsachsen
(Quelle: DLR)
Laut den Forschungseinrichtungen wurden auf dem Asteroiden zudem eisenreiche Tonmineralien nachgewiesen, die auf das Vorhandensein von flüssigem Wasser vor langer Zeit hinweisen würden. Das könnte bedeuten, dass Donaldjohanson aus Fragmenten eines größeren, kohlenstoff- und wasserreichen Asteroiden besteht, die vor 155 Millionen Jahren im Asteroidenhauptgürtel weiter zerbrochen sind. Damit wäre er unerwartet jung. Der Kontakt mit dem Wasser müsse aber kurz gewesen sein, weil die Stoffe sonst ersetzt worden wären. Insgesamt erinnere die Zusammensetzung an jene der Asteroiden Bennu und Ryugu, die denselben Ursprung haben – aber später nicht mehr zerbrochen sind.
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Bei der Annäherung an Donaldjohanson aufgenommene Bilder von Lucy
(Quelle: NASA/Goddard/SwRI/Johns Hopkins APL)
Lucy ist am 20. April 2025 an Donaldjohanson vorbeigeflogen. Schon unmittelbar danach hatte Forschungsleiter Hal Levison vom Southwest Research Institute die Form des Himmelskörpers als „seltsam“ und „auffallend kompliziert“ beschrieben. Der Asteroid ist demnach etwa 8 km lang und bis zu 3,5 km breit. Der Vorbeiflug war die Generalprobe für die eigentliche Mission der Sonde. Sie soll ab dem Sommer 2027 gleich mehrere Asteroiden besuchen und erforschen, die dem Jupiter auf der gleichen Umlaufbahn um die Sonne vorauseilen oder nachfolgen – die Jupiter-Trojaner. Die primitiven Himmelskörper gelten als Fossilien der Planetenentstehung. Benannt wurde die Sonde nach einem mehr als drei Millionen Jahre alten Fossil des Menschen-Vorfahren Australopithecus afarensis.
(mho)
Künstliche Intelligenz
China setzt weitere US-Firmen auf Exportkontrollliste
China hat zehn weitere US-Unternehmen auf seine Exportkontrollliste gesetzt und ergreift damit im Handels- und Technologiestreit mit Washington erneut Gegenmaßnahmen. Exporteure dürfen den Firmen nach Angaben aus Peking keine Güter mehr liefern, die sowohl eine zivile als auch eine militärische Verwendung finden können.
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Vizeministerpräsident Ding Xuexiang kritisierte in einer Rede in Peking, einige Länder setzten die nationale Sicherheit als Vorwand für Handelsbeschränkungen ein. Das könne zu geopolitischen Konflikten und Kriegen führen, Protektionismus nehme zu und es steige das Risiko einer Fragmentierung der Industrie- und Lieferketten. Durch Dialog müsse verhindert werden, dass wirtschafts- und handelspolitische Fragen als Druckmittel eingesetzt würden, forderte er.
Auf Chinas Exportkontrollliste stehen nun unter anderem die Firmen Aveox, Red Cat Holdings, Teal Drones, Oshkosh Defense, L3Harris Maritime Services sowie MP Materials und USA Rare Earth. Mehrere der Unternehmen arbeiten im Rüstungs-, Drohnen- oder Sicherheitsbereich. Andere sollen US-amerikanische Lieferketten für seltene Erden und Magnete aufbauen – einen Bereich, den bislang chinesische Firmen dominieren.
Parallel verbot Chinas Finanzministerium staatlichen Stellen, Produkte zu kaufen, die von 46 US-Unternehmen hergestellt werden. Betroffen sind unter anderem große Rüstungskonzerne und Rüstungssparten großer Unternehmen, darunter Lockheed Martin, Raytheon und Boeing.
Reaktion auf US-Beschränkungen
Ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking stellte die neuen Maßnahmen in Zusammenhang mit einer US-Entscheidung. Das Pentagon hatte am 8. Juni eine aktualisierte Liste von 188 chinesischen Unternehmen und verbundenen Einheiten veröffentlicht, die es als sogenannte chinesische Militärunternehmen einstuft. Darunter sind prominente Namen wie Alibaba, einer der größten chinesischen Internet- und Onlinehandelskonzerne, und BYD, Chinas führender Hersteller von Elektroautos.
(mho)
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